Hallo,
ich bin ganz verzweifelt auf der Suche nach einem n-MOSFET den man
sicher an 3,3V schalten kann. Ich benötige diesen für einen LED RGB
Controller. Der MOSFET sollte 10A bei 12V vertragen. Bauform gerne als
SMD.
Hat hier irgend wer Erfahrung damit? Die Treiber IC's sind ja auch nicht
ohne und benötigen teilweise eine recht umfangreiche Umbeschaltung.
Davon mal abgesehen brauche ich dann 5 Stück da ich 5 MOSFETs verbaue
(RGB WW KW).
Vielleicht hat hier eine einen guten Tip für mich.
Danke
/Daniel
IRLU024N und dessen größere Brüder für mehr Strom.
Erfahrung: Bei 3,3 V absolut Problemlos bis 10A und wahrscheinlich auch
weiter.
Gibt's als IRLR024N ist dann SMD.
Quelle: Reichelt, Digikey usw.
gruß cyblord
Super danke, ich schau mir beide Typen einmal an. Den IRLU024N habe ich
schön öfter gesehen bzw. den IRLR024N nur mit dem Datenblatt und der
Kennlinien war mir das nicht so 100% klar ob der wirklich die 10A
schafft bei 3,3V.
/Daniel
Daniel schrieb:> Super danke, ich schau mir beide Typen einmal an. Den IRLU024N habe ich> schön öfter gesehen bzw. den IRLR024N nur mit dem Datenblatt und der> Kennlinien war mir das nicht so 100% klar ob der wirklich die 10A> schafft bei 3,3V.>> /Daniel
Das klappt. Der macht 10A noch bei 1.8 Volt. Ist zwar wahrscheinlich
außerhalb der specs aber funktioniert in der Praxis.
Ansonsten gibt es noch den IRF7413. Wenn du lieber was im SO8 willst.
Der geht bei 3,3 V auch super aber der Nennstrom ist grade so bei 10A.
gruß cyblord
cyblord ---- schrieb:> Das klappt. Der macht 10A noch bei 1.8 Volt. Ist zwar wahrscheinlich> außerhalb der specs aber funktioniert in der Praxis.
Warum um alles in der Welt muss man ausprobieren, ob ein Bauteil
außerhalb seiner Spezifikation noch funktioniert?
Das Datenblatt sagt, es funktioniert nicht, also sucht man sich etwas
passendes.
Alles andere ist grober Unfug.
Gregor B. schrieb:> cyblord ---- schrieb:>> Das klappt. Der macht 10A noch bei 1.8 Volt. Ist zwar wahrscheinlich>> außerhalb der specs aber funktioniert in der Praxis.>> Warum um alles in der Welt muss man ausprobieren, ob ein Bauteil> außerhalb seiner Spezifikation noch funktioniert?>> Das Datenblatt sagt, es funktioniert nicht, also sucht man sich etwas> passendes.> Alles andere ist grober Unfug.
Sagmal, geht's bei dir noch?
Warum soll man es nicht ausprobieren. Niemand sagt man solle das Bauteil
ausserhalb der Spec BETREIBEN.
Ich habe hier nur meine Erfahrungen mit dem Bauteil mitgeteilt.
Leute gibts
cyblord ---- schrieb:> Sagmal, geht's bei dir noch?
Ja klar.
Diese Dinge lesen hier auch Anfänger, und denen bringst Du damit bei,
dass es völlig egal ist, was im Datenblatt steht. Man kann es ja
ausprobieren.
Die machen das Ganze dann nach, wundern sich, wieso der MOSFET beim
ersten Einschalten abfackelt und wenden sich dann mit diesem Problem ans
Forum.
Der einzige, der diese Tests an großen Stückzahlen qualifiziert gemacht
hat, ist der Hersteller, und der hat die Ergebnisse in das Datenblatt
geschrieben.
Also zählt nur das.
@ Daniel (Gast)
>schön öfter gesehen bzw. den IRLR024N nur mit dem Datenblatt und der>Kennlinien war mir das nicht so 100% klar ob der wirklich die 10A>schafft bei 3,3V.
Schafft er OFFIZIELL auch nicht! Garantiert sind nur 110mOhm bei U_GS =
4V und ID = 9A. Praktisch ist er immer besser, die Frage ist nur,
wieviel.
Wenn du es solide machen willst, such dir einen MOSFET, der im
Datenblatt R_DSON bei U_GS =3,3V oder weniger explizit spezifiziert.
Ach ja, 10A^2 x 110mOhm macht immer noch schlappe 11W Verlust, viel
Spass beim Kühlen.
http://www.mikrocontroller.net/articles/FET#Erkl.C3.A4rung_der_wichtigsten_Datenblattwerte
Der hier:
https://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/ATP218-D.PDF
Der kann das auch nach Spezifikation.
Du hast bei 3,3V Steuerspannung etwa 3mOhm Rds_on, mit 10A I_D bekommst
Du dann 300mW Verlustleistung auf einem DPAK.
Das geht dann auch ohne Kühlkörper.
cyblord ---- schrieb:> Ich habe hier nur meine Erfahrungen mit dem Bauteil mitgeteilt.
Dann gilt die Aussage aber auch nur für genau das Exemplar, das Du
verwendet hast.
Bei Daniel muss es nicht funktionieren. Oder er kauft mehrere und misst
sie durch. Wenn er Pech hat, ist aber keiner dabei, weil Dein Bauteil
aus einer "guten" Charge stammte.
Da gebe ich Gregor B. recht, zu empfehlen ist diese Methode nicht.
Gruß Dietrich
Danke für die viele Infos. Naja das es keiner der "gängigen"
Verdächtigen offiziell kann habe ich ja schon bemerkt, daher hatte ich
hier mal in die Runde gefragt. Dann ist das noch PWM und die 10A sind
auch mal grob überschlagen mit viel Reserve. Aber 2A sind eben zu wenig
;-)
Aber der von Sanyo ist natürlich interessant ja. Den schau ich mir mal
noch genauer an, den bekommt man doch sicher irgendwie, wenn nicht
bestell ich mir den aus Japan, das soll ja nicht das Problem sein.
Danke aber für das Feedback
Dietrich L. schrieb:> cyblord ---- schrieb:>> Ich habe hier nur meine Erfahrungen mit dem Bauteil mitgeteilt.>> Dann gilt die Aussage aber auch nur für genau das Exemplar, das Du> verwendet hast.
Oh mann, ich habe ihm auch nicht empfohlen das Ding mit 1.8 Volt zu
betreiben. Ich wollte damit nur aufzeigen was die Dinger so praktisch
können. Man wird echt deppert hier.
@ Chris (Gast)
>Ich werf mal noch den IRF7831 in die Runde ;)>30V, 21A, Baufrom SO-8>Ist laut Datenblatt bei 3,3V praktisch komplett durchgesteuert.
Dann hast du ein anderes Datenblatt. Garantiert werden nur Werte bei
U_GS = 4,5V.
http://www.mikrocontroller.net/articles/FET#Erkl.C3.A4rung_der_wichtigsten_Datenblattwerte
Figure 3 im Datenblatt zeigt nur typische Werte, nicht garantierte.