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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Conrad Charge Manager 3000 Entladestufe defekt, woran könnte es liegen?


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Autor: David P. (davidgp)
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Hi Forum,

ich hab hier einen schönen Conrad Charge Manager 3000 zum Laden, 
Entladen und Pflegen von NiCd, NiMH und PB-Akkus bis 20 (NiXx) bzw. 12 
Zellen (PB).

Leider funktioniert die Entladestufe nicht.

Auf Bild 1 (Bestückungsseite)umfasst diese vor allem die 
Entladewiderstände (weiße Blöcke im rechten Bereich neben den großen 
schwarzen Kühlkörpern). Die Entladewiderstände haben jeweils 0,47 Ohm / 
5W und werden anscheinend über zwei Leistungstransistoren (?) auf den 
Kühlkörpern jeweils einfach parallel zum Akku geschaltet, vgl. Bild 2 
(Platine ist auf dem Bild horizontal gespiegelt, also als ob man von der 
Bestückungsseite durch die Platine durchkucken würde).

Will man eine Batterie entladen, so geht der Entladestrom 
(fehlerhafterweise offensichtlich ungeregelt) durch diese beiden 
Widerstände. Bei meinem Bleiakku mit 24 V knallen die beiden Widerstände 
dann sofort durch.

Der Entladestrom wird auch nicht richtig gemessen und angezeigt. Das 
Display des Charge Manager zeigt immer 1 Ampere, auch wenn in 
Wirklichkeit 10 A fließen (kurz bevor die Entladewiderstände 
durchbrennen), oder wenn in Wirklichkeit nur 100 mA fließen (nachdem die 
Entladewiderstände durchgebrannt sind).

Leider leider rückt Conrad keinen Schaltplan raus!

Ich hab auf der Platine mal ein paar Sachen eingezeichnet, die ich mir 
bisher zusammengereimt habe (Bild 2, Leiterbahnseite). Dabei ist mir 
zuerst schonmal nicht klar, wie die Leitungsführung der positiven 
Betriebsspannung vom Gleichrichter über den Spannungsregler zum Akku 
läuft (beim Laden). Offenbar scheint der gesamte Ladestrom über das 
große runde Bauteil (mit dem Loch in der Mitte) links oben auf der 
Platine zu laufen, von dem ich ursprünglich dachte, es sei der 
Temperatursensor, was aber angesichts der Leiterbahnen auf der 
Platinenrückseite irgendwie nicht sein kann. Was könnte dieses Bauteil 
sonst darstellen? Wobei das Laden ja einwandfrei funktioniert, also wäre 
diese Frage erstmal nicht so wichtig.

Bezüglich des Entladens schließe ich aus der Platine, dass der 
Entladestromkreis relativ übersichtlich ist (ich hab mal ein gelbes 
gestricheltes Rechteck drumherum gezeichnet), nämlich direkt vom Akku 
(über das Lastrelais, blauer Quader auf der Bestückungsseite) und über 
die beiden parallel geschalteten Entladetransistoren in die beiden 
Entladewiderstände. Irgendwo müsste dann aber eigentlich im 
Entladestromkreis noch ein genauer Shunt zur Messung des Entladestroms 
(mit vierstelliger Genauigkeit) liegen, den kann ich aber im Moment 
nicht lokalisieren.

Könnte man daraus schließen, dass wahrscheinlich die Entladetransistoren 
durchgebrannt sind? Und wie könnte ich diese prüfen, geht das im 
eingelöteten Zustand, mit einem Multimeter?

Vielen Dank schonmal für alle Tipps,

Grüße David.P

Autor: gk (Gast)
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David Peters schrieb:
> Offenbar scheint der gesamte Ladestrom über das große runde Bauteil (mit dem 
Loch in der Mitte) links oben auf der Platine zu laufen,

Das ist vermutlich ein Spule und der Ladeteil ist ein Schaltregler.

David Peters schrieb:
> Könnte man daraus schließen, dass wahrscheinlich die Entladetransistoren 
durchgebrannt sind?

Das ist stark anzunehmen.

David Peters schrieb:
> Und wie könnte ich diese prüfen, geht das im eingelöteten Zustand, mit einem 
Multimeter?

Ja, einfach zwischen Emitter und Kollektor messen. Wenn niederohmig, 
dann defekt.

David Peters schrieb:
> Irgendwo müsste dann aber eigentlich im Entladestromkreis noch ein genauer Shunt 
zur Messung des Entladestroms (mit vierstelliger Genauigkeit) liegen

In der Preisklasse wohl eher nicht.

gk

Autor: Elektrodachdecker (Gast)
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Ja du kannst die Entladetransis mit dem multimeter prüfen ob Kurzschluss 
von C nach E besteht. Auf Ohm stellen, je eine Strippe an C und E und 
messen. Werte kleiner als 500 Ohm lassen einen defekten Transi vermuten.
Bei sattem Kurzschluss sind Werte unter 10 Ohm zu messen.

Autor: David P. (davidgp)
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Danke für die schnellen Antworten!

>> Offenbar scheint der gesamte Ladestrom über das große runde Bauteil
>> (mit dem Loch in der Mitte) links oben auf der Platine zu laufen.

> Das ist vermutlich eine Spule und der Ladeteil ist ein Schaltregler.

Aha, also eine Spule als Tiefpass, um die Rechteckspannung des 
Schaltreglers etwas zu glätten? Aber wieso hat das Spulengehäuse ein 
Loch?

>> Könnte man daraus schließen, dass wahrscheinlich die Entladetransistoren
>> durchgebrannt sind?

> Das ist stark anzunehmen.

O.k!

>> Und wie könnte ich diese prüfen, geht das im eingelöteten Zustand,
>> mit einem Multimeter?

> Ja, einfach zwischen Emitter und Kollektor messen. Wenn niederohmig,
> dann defekt.

Super, danke -- auch an @Elektrodachdecker für die zusätzlichen 
diesbezüglichen Erläuterungen.

>> Irgendwo müsste dann aber eigentlich im Entladestromkreis noch ein
>> genauer Shunt zur Messung des Entladestroms
>> (mit vierstelliger Genauigkeit) liegen.

> In der Preisklasse wohl eher nicht.

Aber wie kann das Gerät dann den Entladestrom einigermaßen genau messen 
und aufintegrieren -- immerhin wird dieser aufs Zehntel mAh genau, bzw. 
mit bis zu fünf Digits ausgegeben?

Danke und Gruß
David.P

--
PS: Der Gleichrichter war auf Bild 2, Leiterbahnenseite nicht ganz 
richtig lokalisiert. Hab das mit dem hier angefügten Bild 3 korrigiert.

Autor: David P. (davidgp)
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PPS: Noch eine Frage zur Entladung: findet die Entladung über die 
Entladetransistoren mutmaßlich linear geregelt statt, oder eher 
getaktet?

Autor: tobi (Gast)
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Bei dem Kühlkörper eher wohl linear...

Autor: David P. (davidgp)
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OK!

Sind die beiden Lastwiderstände 0,47Ω/5% (jeweils in Reihe mit einem der 
beiden Entladetransistoren) dann noch zur zusätzlichen Sicherheit, oder 
sind das wohl einfach die bisher noch vermissten Shunts zur 
Entladestrommessung?

PS: Die Entladetransistoren sind offenbar Power MOSFET'S vom Typ 
IRFZ34N. Kann man da irgendwas draus schließen?

Autor: David P. (davidgp)
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Hi, also wie gesagt sind das offenbar Power-MOSFET'S.

Mit dem Multimeter im Ohmbereich messe ich zwischen Source und Drain 
jeweils ungefähr 100 Ohm unabhängig von der Polarität des Ohmmeters.

Würde das bereits auf einen Defekt des IRFZ34N hindeuten?

Die restlichen beiden Kontrollmessungen wie hier angegeben:

http://electriciantraining.tpub.com/14193/css/14193_65.htm

"Connect the positive meter lead to the gate. Using the negative lead, 
measure the resistance between the gate and the drain; then measure the 
resistance between the gate and the source. Both readings should 
indicate a low resistance and be approximately the same."

"Disconnect the positive lead from the gate and connect the negative 
lead to the gate. Using the positive lead, measure the resistance 
between the gate to the drain; then measure the resistance between the 
gate and the source. Both readings should show infinity."

...ergeben bei mir aber völlig andere Werte.

Könnte man daraus schließen, dass die Source-Drain-Strecke noch intakt 
ist, aber das Gate irgendwie kaputt?

Vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen,

Grüße David.P

Autor: gk (Gast)
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David Peters schrieb:
> Mit dem Multimeter im Ohmbereich messe ich zwischen Source und Drain
> jeweils ungefähr 100 Ohm unabhängig von der Polarität des Ohmmeters.


Rechne mal 24V / 100 Ohm = 0,24 A. Davon geht Dein Shunt-Widerstand 
nicht hoch. Entweder Du hast nicht richtig gemmessen, oder der 
Kurzschluss ist woanders. Ich tippe aber immer noch auf den oder die 
Transistoren.

Was passiert wenn die Transistoren ausgelötet sind ?

Im obigen Bild der Bestückungsseite sieht es aus, als ob die beiden 
rechten Kühlkörper unterschiedlich hoch sind. Möglicherweise ist einer 
der Transistoren zum Laden und der andere zum Entladen, wobei eine 
Vorreglung (links) zum Laden benutzt wird.

tobi schrieb:
> Bei dem Kühlkörper eher wohl linear...

Bei 24V und 10A ist der Kühlkörper aber zu mickrig. Wie auch immer, das 
Entladen geht nur linear, es sei denn man speist ins Netzt zurück. Das 
ist aber wesentlich aufwändiger.

gk

Autor: David P. (davidgp)
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gk schrieb:
> Im obigen Bild der Bestückungsseite sieht es aus, als ob die beiden
> rechten Kühlkörper unterschiedlich hoch sind. Möglicherweise ist einer
> der Transistoren zum Laden und der andere zum Entladen, wobei eine
> Vorreglung (links) zum Laden benutzt wird.

Die unterschiedliche Höhe der Kühlkörper ist eine Täuschung wegen der 
Aufnahmeperspektive. Die beiden Kühlkörper sind identisch.

Die Entladeschaltung ist m.E. völlig primitiv, und zwar wie auf 
beigefügtem Bild 4 angegeben.

gk schrieb:
> Bei 24V und 10A ist der Kühlkörper aber zu mickrig. Wie auch immer, das
> Entladen geht nur linear, es sei denn man speist ins Netzt zurück. Das
> ist aber wesentlich aufwändiger.

Die Entladeleistung geht maximal nur bis 1,0 A! In der Anleitung steht 
außerdem: "Lade- und Entladestrom werden getaktet".

Und wie gesagt messe ich zwischen Gate und Drain/Source völlig andere 
Werte als in der oben zitierten Anleitung angegeben. Insbesondere 
bekomme ich nirgends auch nur annähernd "infinity" als Widerstand.

Grüße David.P
--
PS: und damit Google den Thread auch findet, hier noch die korrekte 
Bezeichnung des Geräts:

- Conrad CHARGE TERMINAL 3000
- Voltcraft CHARGE TERMINAL 3000
- Akku-Ladestation 3000, Art.-Nr. 512012, Bestellnummer: 20 30 00
- CT-3000

Autor: MaWin (Gast)
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> Conrad Charge Manager 3000 Entladestufe defekt, woran könnte es liegen?

Also die Widerstände waren defekt,
du hast sie ersetzt, und seit dem zeigt das Ladegerät immer 1 A an ?

> Bild_4__Entladeschaltung.png

Es fehlt auf jeden fall die Messleitung (an einem, an beiden Widertsäden 
?) zum uC.


Als der erste Widerstand wegen Alterung oder 35 GradC im Zimmer
durchbrannte, hat der uC eine zu hohe Spannung am A/D-Wandler 
Messeingang bekommen und der geht seit dem nicht mehr...

Autor: David P. (davidgp)
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MaWin schrieb:
> Also die Widerstände waren defekt,
> du hast sie ersetzt, und seit dem zeigt das Ladegerät immer 1 A an ?

So ist es.

MaWin schrieb:
> Es fehlt auf jeden fall die Messleitung (an einem, an beiden Widerständen
> ?) zum uC.

Vielleicht wird der Akku ja einfach über die MosFET's getaktet 
kurzgeschlossen (über die 2*0,47 Ohm Lastwiderstände), und aus dem 
Taktverhältnis die Strommenge bestimmt? Dann bräuchte das Gerät gar 
keine Messleitung (außer für die Akkuspannung).

Autor: gk (Gast)
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David Peters schrieb:
> Vielleicht wird der Akku ja einfach über die MosFET's getaktet
> kurzgeschlossen

Quatsch. !Pro Transistor würden 24V/0,47 Ohm = 51A fließen, insgesammt 
102A. Um auf 1A Entladestrom zu kommen bräuchte man ein Tastverhältnis 
von 1/102. Fast die ganze Leistung würde am Widerstand abfallen und 
nicht wie vorgesehen am Transistor. Der bräuchte dann auch kein 
Kühlblech, aber jeder Widerstand müsste 12W vernichten.

Das Problem mit dem Entladen ist, dass man die Energie sinnlos verbraten 
muss. Ich habe noch kein Ladegerät gesehen, dass die Energie ins Netz 
zurückspeist oder damit einen Pufferakku lädt. Vielleicht machen das 
professionelle Ladegeräte im oberen Leistungsbereich ?

gk

Autor: hinz (Gast)
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gk schrieb:
> Das Problem mit dem Entladen ist, dass man die Energie sinnlos verbraten
> muss. Ich habe noch kein Ladegerät gesehen, dass die Energie ins Netz
> zurückspeist oder damit einen Pufferakku lädt.

Die Edelgeräte aus der Modellbauecke machen das schon.

Autor: David P. (davidgp)
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gk schrieb:
> Pro Transistor würden 24V/0,47 Ohm = 51A fließen, insgesammt
> 102A. Um auf 1A Entladestrom zu kommen bräuchte man ein Tastverhältnis
> von 1/102. Fast die ganze Leistung würde am Widerstand abfallen und
> nicht wie vorgesehen am Transistor. Der bräuchte dann auch kein
> Kühlblech, aber jeder Widerstand müsste 12W vernichten.

Ja klingt plausibel. Allerdings entlädt das Gerät nur bei niedrigen 
Spannungen mit bis zu 1A. Bei einem 24V-Akku wahrscheinlich nur noch mit 
250 mA oder so.

Daraus schließe ich insgesamt messerscharf, dass die 0.47-Widerstände 
die Shunts zum Messen des Entladestroms sind, während die Transistoren 
zum Verbraten dienen.

Wie auch immer, Ersatztransistoren hab ich jetzt schon mal bestellt.

Grüße David.P

Autor: gk (Gast)
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Ob die Transistoren defekt sind, kannst Du auch prüfen, indem Du Gate 
und Source beider Transistoren im eingelöteten Zustand kurzschliesst. 
Dann darf kein Strom fliessen.

Wenn die Ansteuerung der Transistoren nicht korrekt funktioniert, dann 
können die Transistoren auch durchbrennen. Vermutlich ist die 
Entladeschaltung eine Konstantstromquelle, die über die 0,47 Ohm den 
Strom misst. Irgendwo ist da noch ein Op-Amp beteiligt, ich vermute mal 
ein 1/4 LM324.

Wenn Du die neuen Transistoren einlötest solltest Du zunächst mal dafür 
sorgen, dass kein großer Strom durch die Transistoren fliessen kann. Zum 
Beispiel mit einer geeigneten Glühbirne in Reihe.

gk

Autor: David P. (davidgp)
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OK danke für die weiteren Tipps.

Hab jetzt mal die Transistoren ausgelötet.

Unter der Voraussetzung, dass der IRFZ34N wie von mir recherchiert in 
einem TO220ab-Gehäuse sitzt, also von vorne gesehen:

1 Gate - 2 Drain - 3 Source (von links nach rechts)

...erhalte ich die Ergebnisse aus dem angefügten Screenshot.

Daraus würde ich laienhaft schließen, die MOSFET's sind futsch.

Frage: wie schafft man das bei dem in Rede stehenden Gerät? Einen Akku 
mit 24V anschließen, dann fälschlicherweise auf 1,2V-Akku einstellen und 
mit 1A entladen lassen -- und es entsteht ein Rauchwölkchen?

Aber eigentlich müsste es das Gerät ja merken, wenn der angeschlossene 
Akku eine völlig falsche Spannung hat?

Wie auch immer, als nächstes werde ich mal die neuen Transistoren 
einlöten, sobald sie eintreffen.

Grüße David.P
--
PS: Wenn die 0.47-Widerstände die Messshunts sind: Ist es da 
gebräuchlich, dass man wirklich Widerstände mit 5% Toleranz nimmt, wie 
sie hier auf der Platine vorhanden waren?

Autor: gk (Gast)
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Die obige Testanweisung für "N-Channel MOSFET Test" schmeist Du mal am 
bessten ganz schnell in die Mülltonne. Zwischen Source und Drain hast Du 
in einer Richtung Durchgang, wegen der Reversediode, siehe Symbolbild 
des IRF. Alle anderen Pins müssen gegeneinander hochohmig sein.

David Peters schrieb:
> Ist es da gebräuchlich, dass man wirklich Widerstände mit 5% Toleranz nimmt

Die Toleranz ist erstmal egal, die kann man kalibrieren. Die Stabilität 
ist was anderes, z.B. der Temperaturkoeffizient. Der geht natürlich mit 
in die Messung ein. Das nimmt man bei Consumergeräten in Kauf. Denn 
präzise Widerstände sind teuer, vor allem im niederohmigen Bereich. 
Zudem muss man niederohmige Widerstände in Vierleiterschaltung betreiben 
um Übergangswiderstände, an den Anschlüssen zu kompensieren.

gk

Autor: David P. (davidgp)
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Thanks! Ich meld mich dann wenn die neuen MOSFET's drinnen sind.

Grüße David.P

Autor: David P. (davidgp)
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So, Transistoren sind heute angekommen, und hab sie gerade in das 
Ladegerät hineingebrutzelt.

Ein NiCd-Akku mit sechs Zellen in Reihe wird auch gerade schon schön 
entladen.

Dabei stelle ich fest, dass die Entladeschaltung TATSÄCHLICH mit einem 
Rechteck tastet, und zwar ungefähr mit 0,5 Hz -- da ich das nämlich ohne 
weiteres auf dem Multimeter sehen kann.

Je nachdem was für einen Entladestrom ich am Ladegerät einstelle (man 
kann 125...150...usw....875...1000 mA einstellen), wird ein konstanter 
Entladestrom von ca. 1000mA mit deutlich ersichtlich unterschiedlicher 
PWM-Taktung ein- und ausgeschaltet!

Dabei bleiben die 0,47-Ohm-Entladewiderstände komplett kalt, aber die 
Kühlkörper der beiden Entladetransistoren werden warm.

Vorausgesetzt meine der Platine entnommene Verdrahtung der 
Entladeschaltung gemäß Bild 4 (s. Anlage) stimmt so: was könnte man 
daraus für die Art der Entladung entnehmen?

Ich spekuliere mal: die MOSFET's werden an einem Fixpunkt irgendwo im 
linearen Bereich als Widerstand betrieben, und zusätzlich noch gemäß der 
Entladetaktung ein- und ausgeschaltet?

Richtich?

Falls ja: fragt sich nur noch, wozu die 0,47-Ohm-Widerstände in dem 
Entladekreis dann überhaupt gut sind? Entladestrommessung ist dank der 
fixen Einstellung von 1A Entladestrom und der PWM-Entladetaktung ja 
nicht notwendig.

Autor: David P. (davidgp)
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PS: das Gate von den Entlade-MOSFET'S scheint an einem LM324N (4fach OP) 
dranzuhängen, über den man den Entladestrom auch kalibrieren kann (über 
ein Poti, das ebenfalls an dem LM324N dranhängt).

Kann man anhand dieser Informationen noch weiteres über die vermutliche 
Entladeschaltung erschließen?

Autor: Dietrich L. (dietrichl)
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Es kann auch sein, dass das eine geregelten Stromsenke ist (dafür die 
0,47-Ohm-Widerstände) und das Takten nur dazu dient, dass die Spannung 
im Leerlauf gemessen werden kann.

Bei Laden wird zum Messen der Ladestrom üblicherweise abgeschaltet.

Gruß Dietrich

Autor: David P. (davidgp)
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Danke -- was ist eine geregelte Stromsenke?

Das Laden geht übrigens über ganz andere Schaltkreise, sprich die 
0,47-Widerstände und die MOSFET's hier dienen speziell nur dem Entladen.

Das Takten geht definitiv je nach der Einstellung als 
Pulsweitenmodulation. Stelle ich 125 mA ein, dann wird der Entladestrom 
(von 1,0 A) immer nur ganz kurz *ein*geschaltet. Stelle ich 875 mA ein, 
dann wird der Entladestrom immer nur ganz kurz *aus*geschaltet.

Autor: gk (Gast)
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David Peters schrieb:
> fragt sich nur noch, wozu die 0,47-Ohm-Widerstände in dem
> Entladekreis dann überhaupt gut sind?

David Peters schrieb:
> PS: das Gate von den Entlade-MOSFET'S scheint an einem LM324N (4fach OP)
> dranzuhängen, über den man den Entladestrom auch kalibrieren kann

Damit hast Du Dir die Antwort schon selber gegeben. Über die 0,47 Ohm 
Widerstände wird der Strom gemessen und über den OP konstant gehalten.

Eine Stromsenke ist eine Konstantstromquelle, eine entsprechende 
Beschreibung findest Du hier:

http://www.mikrocontroller.net/articles/Konstantstromquelle#Konstantstromquelle_mit_Operationsverst.C3.A4rker_und_Transistor

Jetzt bleibt noch die Frage, was das mit der Taktung soll. Dazu könnten 
Dir die Akkuexperten hier im Forum eventuell etwas mehr sagen.

Es könnte natürlich sein, dass sich die Entwickler des Gerätes, die 
kontinuierliche Einstellung des Entladestromes per D-/A-Wandler sparen 
wollten und dies über die eine variable Ein-/Auszeit realisiert haben. 
Dies ist billger und einfacher.

gk

Autor: David P. (davidgp)
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O.k. danke für die weiteren Infos!

gk schrieb:
> Damit hast Du Dir die Antwort schon selber gegeben. Über die 0,47 Ohm
> Widerstände wird der Strom gemessen und über den OP konstant gehalten.

Stimmt, so wird es sein. Ich hatte mich oben getäuscht, natürlich muss 
man den Strom messen und regeln, da die Akkuspannung ja nicht bekannt 
bzw. variabel ist.

gk schrieb:
> Es könnte natürlich sein, dass sich die Entwickler des Gerätes, die
> kontinuierliche Einstellung des Entladestromes per D-/A-Wandler sparen
> wollten und dies über die eine variable Ein-/Auszeit realisiert haben.
> Dies ist billger und einfacher.

Das scheint definitiv der Fall zu sein.

Inzwischen hab ich auch den vermutlichen Hersteller des Geräts 
aufgetrieben, Conrad macht da ja eine große Geheimniskrämerei draus und 
rückt weder den Schaltplan noch den Herstellernamen heraus.

M.E. handelt es sich bei dem Hersteller um H-Tronic. Informationen zu 
den Geräten von H-Tronic gibt es hier:
http://www.h-tronic.eu/product_info.php?info=p3_hier-koennen-sie-unsere-anleitungen-als--pdf-datei-downloaden.html

Der Conrad Charge Manager 3000 scheint dem Akku Master C3 von H-Tronic 
recht ähnlich zu sein. In der Anlage mal den Schaltplan des Akku Master 
C3 im Bereich der Entladestufe.

Der Schaltplan ist von hier entnommen:
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/225000-249999/235210-as-03-de-Akku_Master_C3.pdf

Grüße David.P

Autor: Dennis H. (tednis)
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Hallo liebes Forum :)

ich besitze auch das genannte Ladegerät Charge Terminal 3000 vom großen 
C und bin bei der Suche eines Schaltplanes hier gelandet.

Mein Ladegerät ist nicht defekt, es funktioniert soweit bestens, aber 
ich habe den Fehler gemacht und das Gerät offen auf dem Küchentisch 
stehen lassen, und mein Sohn hat die Gelegenheit genutzt und sich nen 
Schraubendreher geschnappt und die Potis P1, P2 und P3 (Bild) verdreht.

Nun möchte ich das Gerät so nicht mehr einschalten, weil ich nicht weiß 
wofür sie zuständig sind. Nicht das mir was abraucht oder Ladewerte 
geändert werden.

Kann mir evtl. einer die Widerstandswerte mitteilen? Ist das überhaupt 
möglich im eingebauten zustand? Ich denke ja, da mein Gerät identisch 
mit euren ist, sodas ich sie mit einem Messgerät (Multimeter) neu 
einstellen kann.

Möchte dieses Gerät nicht missen, weil es für meine Anwendungen einfach 
super ist.

MfG Dennis

Autor: Dietrich L. (dietrichl)
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Dennis Hamann schrieb:
> Kann mir evtl. einer die Widerstandswerte mitteilen?

Das nutzt Dir aber wenig. Trimmpotis sind üblicherweise dazu da, um 
Toleranzen der Schaltung auszugleichen. Also brauchst Du eine 
Abgleichanweisung (z.B. "stelle am Poti xy die Spannung an Punkt yz auf 
den Wert zx ein").

> Ist das überhaupt möglich im eingebauten zustand?

Nicht wirklich :-(

Gruß Dietrich

Autor: gk (Gast)
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Dennis Hamann schrieb:
> und mein Sohn hat die Gelegenheit genutzt und sich nen
> Schraubendreher geschnappt und die Potis P1, P2 und P3 (Bild) verdreht.

Das ist gut, der wird bestimmt mal Inschinör, vielleicht Maschinenenbau 
;-}


Ich würde mal alle Potis auf Mittelstellung bringen. Dann einen Akku 
anschliessen und mit einem Amperemeter kontrollieren welchen Einfluß 
welches Poti hat. P1 hat sicherlich irgendwas mit Strom zu tun.

Bei den Potis, bei denen sich nichts ändert könnte es sich um Spannungs- 
oder Zeiteinstellungen handeln. Dann mit einem Voltmeter mal den 
Einflusss der restlichen Potis auf die Leerlaufspannung (ohne Akku) 
beobachten.

Ansonsten bräuchte man den Schaltplan, notfalls abzeichnen.

gk

Autor: runtastic (Gast)
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Oder jemand hat so ein Teil und misst im Betrieb mal die Spannungen an 
P1 Bis P3 raus.
Dann hat er zumindest schon mal eine Grundstellung.
Finetuning müsste man dann vllt trotzdem noch betreiben.

Autor: Dennis H. (tednis)
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Hmm, ja das wäre für mich auf jeden fall schon mal hilfreich, wenn mir 
jemand die Spannungen an den Potis rausmessen könnte im Leerlauf also 
ohne Akku.

Wenn ich mir die Stellung der Potis oben auf dem Bild von David angucke, 
und mit meinen vergleiche, weichen meine schon extrem ab.

P1 hängt auf jeden Fall irgendwie mit dem Spannungsregler(?) links am 
Kühlkörper zusammen. P2 und P3 kann ich auf die schnelle nicht zuordnen.

Wenn es doch keine Möglichkeit gibt, Spannungswerte zu messen, würde ich 
die Potis wie auf dem Bild oben grob einstellen. P2 und P3 sind ja 
ziemlich genau auf Mittelstellung und P1 noch mal zielich genau 90° 
weiter nach rechts aus Mittelstellung.

Mal gucken ob ich mir die Mühe mache nen Plan zu kritzeln :D

MfG

Autor: eProfi (Gast)
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> Ansonsten bräuchte man den Schaltplan, notfalls abzeichnen.

Der Schaltplan des C3 ist oben schon gepostet:
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/225000-249999/235210-as-03-de-Akku_Master_C3.pdf

Gemessen wird über R18 parallel zu R19 (je 0,24 Ohm 1%).
R21 und R22 sind Load Balancer für die beiden FETs, sie übernehmen auch 
einen kleinen Teil der Abwärme.

Dennis Hamann, kannst Du bitte die genaue Beschriftung Deiner Platine 
posten?
Was steht unter den grünen Leitungen ... 601 ... TERMINAL XP MAINPCB

Bitte solche Informationen IMMER mitschicken, damit auch andere über 
Suchmaschinen was finden können.

Autor: Dennis H. (tednis)
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Hi eProfi.

Danke das Du es erwähnst ;) bin erst davon ausgegangen das meine genau 
identisch ist mit den anderen, aber Pustekuchen.

Ich habe sogar noch mehr Potis und direkt neben P1 noch eine Steckbrücke 
mit zwei verschiedenen möglichen Stellungen.

Hab von allem mal ein Foto gemacht.

Sehe grade, zwischen den zwei Kühlkörpern steht auch noch was:

E222743
0105

MfG

Autor: 456gw5gh (Gast)
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"R21 und R22 sind Load Balancer für die beiden FETs, sie übernehmen auch
einen kleinen Teil der Abwärme."


Ich gehe mal davon aus, dass beide MOSFETs getrennt geregelt werden 
(oder besser gesagt, ich hoffe es).

Die beiden Widerstände (Shunts) dienen dann einzig und allein der 
Strommessung.

-> Das Thema "Parallelschaltung von MOSFETs im Linearbetrieb" hatten wir 
schon mehrfach hier im Forum. Einfach mal danach suchen.

Die Frage nach der Defekt-Ursache wurde aber noch nicht geklärt?

Dann kam noch die Frage nach den 5%-Grundtoleranz des Shunts auf.
Ich sag mal so. Schön, dass Du da eine Anzeige mit 0,5mA-Auflösung 
hast...
Wohl eher als Delta-Wert brauchbar, absolut gesehen sehr ungenau.
Ich frage mich auch, warum man einen Akku immer mit einem 
1A-Entladestrom
beaufschlagen sollte. Vielleicht möchte ich ja, wenn ich 250mA 
eingestellt habe, auch nur einen 250mA-Strom haben? Ein/Aus ist aber mit 
dem µC einfacher
zu realisieren, als einen Strom einzuregeln.
Sieht man mal, wie einfach und günstig sowas aufgebaut ist.

Man könnte den MOSFET auch wunderbar mit konstanten 250mA betreiben,
als mit 1/4 von 1A.

Autor: andreas6 (Gast)
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Hallo,

hier läuft wohl so einiges schief. Keines der Bilder zeigt einen 
Akkumaster von H-Tronics, also ist auch die Schaltung dieser Geräte 
nicht anwendbar. Alle mir bekannten Akkumaster haben keine Potis, die 
Einstellung der Ströme geschieht dort rein digital. Deren Schaltung hat 
im Analogteil deutliche dynamische Schwächen, aber darum geht es hier 
nicht.

Korrekte Schaltung rauszeichnen oder anderweitig beschaffen dürfte die 
einzig denkbare Lösung sein.

MfG. Andreas

Autor: 456gw5gh (Gast)
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Ich denke auch, wenn man der Ursache auf den Grunde gehen möchte, kommt 
man nicht darum herum, entweder den Schaltplan zu beschaffen oder selber 
zu erstellen.

Danach kann man sich noch mal genauer ansehen:

-> Welches Bauteil ist wann unter welchen Bedingungen beschädigt worden?
-> Wie kann man die Ursache ggf. beheben um einer erneuten Beschädigung 
entgegen zu wirken?

--------------------------

Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass die Shunts für den ansonsten 
moderaten Strom sehr großzügig dimensioniert wurden.

Da hier niemand unnötig Geld in Bauteile investiert hat, kann ich mir 
das nur so vorstellen:

Die beiden Kühlkörper für die MOSFETs sind ziemlich klein ausgefallen.
Ich weiß jetzt zwar nicht, was die maximal erlaubte Akku-Zellenspannung 
ist, bei der mit 1A kontinuierlich entladen werden darf, die Kühlkörper 
dürften aber sehr warm werden.

Da die Shunts direkt daneben layoutet wurden, werden diese eher durch 
die
MOSFETs erwärmt. Ein entsprechendes Derating der Shunts könnte für die
starke Überdimensionierung sprechen.

Sonst hätte man auch 1 (oder zwei 2) MELF in einiger Entfernung 
platzieren
können.

Hier wurden ja auch noch aus Kostengründen Kohleschichtwiderstände
verbaut.

Autor: gk (Gast)
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456gw5gh schrieb:
> Ich denke auch, wenn man der Ursache auf den Grunde gehen möchte,..

Welche Ursache ? Das Ausgangsproblem ist doch schon gelöst. Es geht hier 
drum:

Beitrag "Re: Conrad Charge Manager 3000 Entladestufe defekt, woran könnte es liegen?"

Das das gepostete Schaltbild nur ähnlich ist wurde schon gepostet. Man 
kann es aber als Orientierungshilfe benutzen um von dem betroffenen 
Lader das Schaltbild zu zeichnen. Und nochmal, Potis in Mittelstellung 
und dann schauen welche Wirkung sie haben. Kurzfristig darf dabei nix 
kaputt gehen, denn so wird das Gerät ja auch im Werk grundabgeglichen. 
Dabei wird man schon mal die Potis für den Lade- und Entladestrom 
ermitteln können.

gk

Autor: 456gw5gh (Gast)
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"Daraus würde ich laienhaft schließen, die MOSFET's sind futsch.

Frage: wie schafft man das bei dem in Rede stehenden Gerät? Einen Akku
mit 24V anschließen, dann fälschlicherweise auf 1,2V-Akku einstellen und
mit 1A entladen lassen -- und es entsteht ein Rauchwölkchen?

Aber eigentlich müsste es das Gerät ja merken, wenn der angeschlossene
Akku eine völlig falsche Spannung hat?"

War das die Ursache?

Die MOSFETs wurden thermisch überlastet weil

1. kein Thermoschutz vorhanden ist
und
2. keine Messung der Akkuspannung während des Entladens vorhanden ist,
was eine Überlastung bzw. Misuse des Gerätes ausschließt (Limitierung 
von Pmax über eingestellten Entladestrom und gemessene Akkuspannung)?

Zumindest Punkt 2 kann ja nicht stimmen, wie sollte das Gerät wissen,
wann der Akku entladen ist? Hier muss ja die Akkuspannung gemessen
werden. Dann wurde leider im µC keine Überlastsicherung implementiert.

Folglich müsste der Defekt genau so und jedes Mal reproduzierbar sein
(Es lässt sich ein hoher Entladestrom einstellen, wenn man einen 
Akku(pack) mit kleiner Spannung einstellt, danach wird aber einer mit 
hoher Spannung ansteckt).

Sowas nenne ich robust Design...

Interessehalber: Kann man den Defekt beider MOSFETs optisch am Bauteil 
erkennen?

Autor: gk (Gast)
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456gw5gh schrieb:
> "Daraus würde ich laienhaft schließen, die MOSFET's sind futsch.

Jetzt sach ma, hast du die Fragestellung noch immer nicht gelesen ??

Hint: Sein Sohn will Inschinör werden.

gk

P.S. Setzen sechs

Autor: 456gw5gh (Gast)
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@gk:
Sind wir hier im Kindergarten?

Die Frage war WARUM die MOSFETs beschädigt wurden, nicht DASS sie kaputt 
sind.

Dein Zitat und Aussage "Daraus würde ich laienhaft schließen, die 
MOSFET's sind futsch." kommt von David Peters, nicht von mir.

Also noch mal zum Mitschreiben -> die Ursache. Dass sie kaputt sind,
wissen wir ja schon.

Kann doch nicht so schwer sein.

Außerdem beziehe ich mich auf das Thema des Threads und nicht auf 
irgendeine
Paralleldiskussion, die hier in diesem Thread noch gestartet wurde 
("Potistellungen").
Sowas macht man in einem separaten Thread, ggf. noch mit Hinweis auf
diesen hier und übernimmt nicht einfach einen bestehenden.

Autor: gk (Gast)
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456gw5gh schrieb:
> Die Frage war WARUM die MOSFETs beschädigt wurden,

Nö, folgende Frage hat der TO gestellt:

Conrad Charge Manager 3000 Entladestufe defekt, woran könnte es liegen?

Den Unterschied zwischen was und warum verstehst Du hoffentlich. Und 
nochmal, das Thema war schon vor 5 Monaten durch.

Jetzt geht es darum, wie ein Lader mit verdrehten Potis wieder flott 
gemacht werden kann.

gk

Autor: 456gw5gh (Gast)
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Dass der letzte Beitrag vom Original-Thread schon mehrere Monate alt 
ist,
ist mir wirklich erst jetzt aufgefallen.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass es genau aus diesem Grund
sinnvoll ist, einen Thread nicht für andere Themen zweckzuentfremden.

Meinem Verständnis nach ist es sehr wohl wichtig, warum ein Bauteil
beschädigt wurde und nicht nur dass es beschädigt ist. Schließlich 
möchte
man einen erneuten Defekt vermeiden bzw. findet sogar eine 
Abstellmaßnahme
durch eine Geräte-Modifikation.

Das Thema "Conrad Charge Manager 3000 Entladestufe defekt, woran könnte 
es liegen?" kann man zweierlei interpretieren:

-> Welches Bauteil ist defekt?
-> Woran könnte es liegen, dass dass das Bauteil defekt ist?

Frage eins wurde ja schon geklärt.

Es wäre schön gewesen, herauszufinden, wo hier genau der Fehler liegt
um anderen Usern auch ggf. vorbeugend zu helfen.

Wenn das aber niemanden interessiert, dann würde ich mich aber trotzdem 
nicht entschuldigen wollen , dass ich überhaupt auf die Idee gekommen 
bin, einen Schritt weiter zu hinterfragen. (Wie kann man nur? :-))

Autor: David P. (davidgp)
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456gw5gh schrieb:
> -> Woran könnte es liegen, dass dass das Bauteil defekt ist?

Als Threadstarter möchte ich mich hierauf nochmal zurückmelden. Es liegt 
zwar schon einige Zeit zurück, und ich habe das Gerät nach der Reparatur 
dann auch verkauft und mir stattdessen total g*ile 
Modellbau-Universallader für kein Geld zugelegt (hätte ich von der 
Geräteklasse nur mal früher gewusst:)

Nach meinem bescheidenen Elektronik-Verständnis und Web-Recherche leidet 
das in Rede stehende Gerät daran, dass es beim Anschluss von Bleiakkus 
mit höherer Spannung (z.B. 24 V, für die es eigentlich auch ausgelegt 
ist), dann aber doch beim Entladen durchbrennt.

Das Entladen läuft - wiederum IMHO - sehr primitiv sinngemäß über die 
Schaltung aus Bild 4 ab:

http://www.mikrocontroller.net/attachment/183089/Bild_4__Entladeschaltung_1_.png

Der Entladestrom beträgt, wenn ich mich richtig erinnere, grundsätzlich 
1A und es wird nur durch Taktung der Effektivwert verändert. Die Größe 
des Entladestroms lässt sich durch das Poti, welches am nächsten an dem 
Kühlkörper dran ist, auf 1A kalibrieren.

Alles ohne Gewähr und nur aus der Erinnerung.

Grüße David.P

Autor: 456gw5gh (Gast)
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Regelt das Gerät den GESAMTentladestrom auf 1A oder pro MOSFET
(also insgesamt 2A)?

Regelt die Schaltung beide Ströme getrennt auf 1A aus oder
nur einen Pfad und der zweite MOSFET ist einfach nur parallel
geschaltet?

Autor: David P. (davidgp)
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Wie das mit den beiden parallelen Strompfaden geregelt wird weiß ich 
nicht, auf jeden Fall erinnere ich mich, grundsätzlich 1 A (langsam 
getaktet) im Entladestromkreis gemessen zu haben.

Autor: 456gw5gh (Gast)
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Dann sind das also 500mA pro MOSFET.

Und damit vielleicht maximal 30V * 0,5A = 15W
an jedem MOSFET (wenn jeder Pfad einzeln geregelt wird).

Jeder Kühlkörper hat geschätzt so um die 10 K/W.

Der MOSFET ist bis Tj = 175°C betreibbar.

Rechnet man noch die Übergangs-Wärmewiderstände zwischen
MOSFET und Kühlkörper und Tj-c hinzu plus Reserve, dann
ist die Schaltung unter vollem Entladestrom nicht mehr
bei Raumtemperatur betreibbar.

Das würde auch die Reduktion des Entladestroms bei
größerer Zellenanzahl erklären.
(Man hätte auch einfach den Entladeleistungsteil leistungsfähiger
auslegen können.)
-> "Ja klingt plausibel. Allerdings entlädt das Gerät nur bei niedrigen
Spannungen mit bis zu 1A. Bei einem 24V-Akku wahrscheinlich nur noch mit
250 mA oder so."

Ein Lüfter ist wohl nicht vorhanden.

Die einzige Erklärung für den Defekt (übrigens: beider MOSFETs
oder war nur einer der beiden defekt?) wäre demnach der fehlende 
Überlastschutz des Gerätes (Zellenanzahl tief eingestellt, aber ein Akku 
mit vielen Zellen entladen).

Dabei müssten die MOSFETs verdammt heiß geworden sein, bevor sie
(bzw. der erste von beiden) beschädigt wurden. Meiner Erfahrung nach
kann man sowas optisch am Bauteil oder drumherum häufig erkennen.
Der Defekt des/der Shunts war dann ein Folgefehler der dann 
durchlegierten
MOSFET(s).

MOSFETs sterben aber wesentlich schneller wegen Überspannung, als durch
zu hohen Strom oder erhöhter Temperatur.

Es wurde nicht zufälligerweise ein Akku mit einer Spannung größer als
55V versucht, zu entladen? :-)

Mir fehlt hier einfach der Thermoschutz bzw. Leistungsschutz im Gerät.
Sicher ist das ein Misuse des Gerätes, aber sowas kann ja auch 
versehentlich mal vorkommen. Aber der Defekt wird dann wohl vom 
Hersteller in Kauf genommen.

Autor: gk (Gast)
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456gw5gh schrieb:
> Meinem Verständnis nach ist es sehr wohl wichtig, warum ein Bauteil
> beschädigt wurde und nicht nur dass es beschädigt ist.

Das ist es auch. Nur dachte ich mir beim Durchlesen Deiner beiden Posts 
ich bin im falschen Film.

Es gibt nämlich noch ein Problem. Wir haben Bilder von 2 
unterschiedlichen Platinen, einmal mit 3 Trimmern, einmal mit 4 Trimmern 
und wir haben einen Schaltplan ohne Trimmer, der offensichtlich nicht zu 
den Platinen gehört.

Deswegen war auch unklar, auf welche der 3 Varianten sich Deine Aussagen 
beziehen, vermutlich auf den Schaltplan. Der gehört aber nicht zu der 
ursprünglich defekten Platine.

Natürlich werden sie sich ähnlich sein, das habe ich ja schon selbst 
geschrieben. Aber in der Schaltung sehe ich 4 Leistungstransitoren auf 
den Platinen eher 3.

gk

Autor: 456gw5gh (Gast)
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Was mich auch stört ist, dass hier ein MOSFET ausgesucht wurde,
der laut Datenblatt gar nicht für Linearbetrieb spezifiziert ist
(siehe SOA-Diagramm, keine DC-Kurve eingetragen).

Das kenne ich vor allem von moderneren Trench-MOSFETs.
Bei den älteren Planar-MOSFETs ist hier häufig die DC-Kurve
eingetragen. Das liegt aber vor allem daran, weil Planar-MOSFETs
vom strukturellen Aufbau her besser für den Linearbetrieb geeignet sind.

So hätte ich also den IRFZ34N gar nicht für diese Funktion ausgewählt.

Eine Darlington-NPN-Schaltung wäre hier wohl die sinnvollste
Lösung gewesen, wenn man sich das bei der minimalen Akkuspannung (ab 
welcher Akkuspannung geht's laut Gerät los?) erlauben kann.

Autor: Dennis H. (tednis)
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So, hab mich nun mal vorsichtig rangewagt, alle Potis auf mittelstellung 
gedreht, nen Akku drann gehangen und diverse Lade und Entladeprogramme 
durchgespielt und dabei Spannung und Strom überwacht beim drehen von P1 
bis P4.

Wie David schon schrieb, ist P2 zum einstellen des Entladestromes. Habe 
ich nun auf exakt 1,000A eingestellt.

Mit P4 konnte ich den Ladestrom im Display mit dem tatsächlichen 
Ladestrom abgleichen.

Bei P3 bin ich mir nicht ganz sicher, aber damit konnte ich den 
tatsächlichen Ladestrom, mit dem zuvor gewünschten Ladestrom, 
abgleichen.

P1 bleibt mir bis jetzt ein Rätsel, konnte keine Änderungen feststellen. 
Morgen gucke ich mal ob evtl Zeiten damit geändert werden. Was ich aber 
schon irgendwie ausschließe, weil es mit dem spannungsregler zusammen 
hängt.

Aber danke schon mal für Eure Lösungsansätze, hat mir doch geholfen :)
Wollte auch keine Diskusion hier entfachen...

Mein Ladegerät läuft jetzt wieder, und ich weiß nun auch genau
das die Stromwerte stimmen, wahrscheinlich nun auch genauer als vorher 
^^

LG Dennis

Autor: gk (Gast)
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Dennis Hamann schrieb:
> P1 bleibt mir bis jetzt ein Rätsel

P1 würde ich, ausgehend vom ursprünglich geposteten Bild der 
Platinenoberseite   eher dem Ladestrom zuordnen, da es anscheinend 
einseitig an R38 und R39 angeschlossen ist. Diese Widerstände werden 
vermutlich zum Messen des Ladestromes benutzt. Der Ladeteil ist 
vermutlich mit einem Schaltregler bestückt, der auf dem linken 
Kühlkörper sitzt.

Laut dem geposteten Schaltbild, welches einer anderen Version 
entspricht, wird die Akkuspannung über R8 und R26 direkt an den 
Ausgangsklemmen gemessen.
Entweder ist auf Deiner Platine da noch ein Abgleich, oder das wird per 
Software abgeglichen. Zeiten lassen sich eigentlich auch einfacher per 
Software einstellen.

gk

Autor: Kees (Gast)
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Leider ist Deusch nicht meine muttersprache.
Ich besitze einen charge terminal 3000, wie hier beschrieben. Allerdings 
ist der 4-pol.Stecker, der die drei Tasten auf der Frontplatte verbindet 
mit der vertikal stehenden Subplatine auf der Hauptplatine getrennt. Das 
gleiche gilt für die 4-pol. Stecker der seriellen Schnittstelle und der 
Summer. Wie kann ich die Anschlüsse befestigen? Ich vermute, dass der 
Stecker mit den Drucktasten müssen in die linke Steckerbuchse 
eingesteckt werden muss da die Widerstände auf der Subplatine zu der 
Tasten auf der Frontplatte leiten. Der gemeinsamen Anschluss der Tasten 
geht dan zum vierten Anschluss der Steckerbuchse. Stimmt dass? Sollte 
nun der Stecker der seriellen Schnittstelle und der Summer in genau der 
gleichen Weise in den nächsten Verbinder eingeführt werden kann, oder um 
180 Grad gedreht (letzteres wäre eine schlechte Druckentwurf ist)? 
(Bild)?

Autor: Jörg aus Herne (Gast)
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Hallo!

Das Charge Terminal 3000 geht leider haufenweise kaputt.
Der Grund ist eine Überhitzung der Transistoren bei der Entladung von 
Akkus mit hohen Spannungen und vollem Entladestrom von 1 Ampere.
Die Grenze zum Abschießen der Bauteile liegt bei 18 Volt, ab da wird es 
kritisch.

Der Defekt tritt wegen Überhitzung der Bauteile auf, der Entladestrom 
wird vom Gerät komplett in Wärme umgewandelt, bei 20 Volt und 1 Ampere 
müssen so bereits 20 Watt in Wärme abgeführt werden, dass klappt aber 
über die Kühlkörper nicht.

Ich habe schon mehrere Geräte dieser Art repariert, alle hatten den 
gleichen Defekt. Ich habe mein Gerät mit zusätzlichen Lüftern neben den 
Kühlkörpern ausgestattet, später dann Kühlkörper mit fest montierten 
Lüfter aus dem PC Bereich (486er CPU Lüfter) eingebaut und siehe da, die 
Transistoren überleben auch hohe Spannungen mit vollem Entladestrom.

Der Entladestrom ist getaktet, es fließt immer 1 Ampere, je nach 
Einstellung halt auch durchgehend, dass bedeutet dann das Ende für die 
Transistoren.

Auf der Ladestrom Seite sieht es hingegen besser aus, da kann man mit 
Volldampf arbeiten und nichts brennt durch.

Autor: Gottfried (Gast)
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Naja, billig war es nicht, aber billig gebaut, wie es aussieht.
Zudem ist der Lüfter extrem laut.
Bin zwar kein Elektrotechniker, aber wie ich hier so lese, ist die 
Strommessung ist ein Witz, und die Spannungsmessung ist alles andere als 
genau.

Hatte gerade meinen Moped Akku laden wollen, der nach einigen 
Startversuchen, den Akku komplett entleert hatte.
Dieser Manager verweigerte das Laden und auch das Auffrischen und 
erkannte den Akku mit 5 Zellen, anstelle von 6 Zellen und generierte 
immer irgend welche Fehler, da muss man immer den Akku abklemmen und das 
Programm von neuem einstellen (Akku-Typ, Ladeprogramm, Kapazität, ...).

Danach hatte ich den Akku an einem Billig-Lader aus China angeschlossen, 
es erkannte 6 Zellen. Den hab ich auf 4A gestellt und das Laden 
startete. Bei erreichen von 14,70V nagelte er die Spannung an und 
regelte die A runter. So wie es sich gehört. Dieses Gerät kostete nicht 
mal die Hälfte des Charge Managers. Ein günstiges Labornetzteil (~€40) 
kann schon Spannung und Strom Begrenzen. Für Blei- und NiMH-Akkus 
perfekt, nur bei LiIon würde ich ein dafür vorgesehenes Ladegerät mit 
Balancer verwenden.

Zudem sollte man die Akkus eigentlich gar nicht entladen. Das machte man 
früher so, wo die Werkzeugakkus mit 1/4 der Kapazität geladen wurden, 
mit fixer Stromstärke und fixer Zeit. Beispiel: 10 Ah Akku wurde 3 
Stunden mit 3A geladen, und schaltete dann auf kleinem Strom um, bis der 
Akku voll war, es schaltete nur vorzeitig aus, wenn die Temperatur 
bereits im kritischen Bereich war. Wurde hier ein Akku mit 80% 
Restladung angeschlossen, so wurde dieser mit bis zu 80% überladen.

Einzig die Bleiakkus sollte man alle paar Monate auf 80% entladen und 
danach wieder Laden, wenn man sie lagert.
Bei Laptops mit LiIon habe ich sie ständig am Strom und die halten 
bereits schon 10 Jahre mit aktuellen 60-80% der ursprünglichen 
Kapazität.
Meine Mobiltelefone lade ich schon ab 70% Restladung wieder auf, die 
halten bei mir auch über 5 Jahre. Hier ist das Problem, dass die 
Mobiltelefone zu kleine Akku-Kapazitäten haben und diese zu viel Strom 
saugen bzw. um ein paar Prozent überladen werden, damit sie nach 2 
Jahren kaputt gehen, damit man wieder ein neues Modell kaufen muss.
Bei meinen Autos musste ich nur bei den Modellen von den 70er und 80er 
den Akku einmal erneuern, da waren die Autos bereits schon über 12 Jahre 
alt.
Ein VW-Bus beim Militär hatte noch den original Akku, als dieser den 
Geist aufgab, der Akku war 15 Jahre alt (und auch der Bus :)).

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