Forum: Platinen Selbstbau einer vollautomatischen Sprühätzanlage


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von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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Hallo Leute,

ich habe mit der Planung und dem Bau eine Sprühätzanlage begonnen. Diese 
Anlage soll vollkommen automatisiert werden, also was das Entwickeln, 
das Ätzen und das Spülen betrifft.

Wer Interesse an dem Projekt hat, oder sich ggf. auch so eine Anlage 
bauen möchte, kann den den Bau auf meiner Facebook Seite nachverfolgen. 
Anregungen und -oder Verbesserungsvorschläge sind natürlich auch 
willkommen.

Hier der Link:

https://www.facebook.com/groups/540976315963399/

Gruß, Andy

von Guest (Gast)


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Berichte doch lieber in diesem Thread hier - es soll Leute geben, die 
sind nicht auf Facebook.

von Martin (Gast)


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Link verlangt eine Anmeldung, die ich nicht habe.
Also keine Infomationen einzuholen über das Projekt.

>Anregungen und -oder Verbesserungsvorschläge sind natürlich auch
>willkommen.

Wie denn bitte ? Beweten kann nur die dinge auf die man zugriff hat.


>Anlage soll vollkommen automatisiert werden, also was das Entwickeln,
>das Ätzen und das Spülen betrifft.

Würd ich schon interesieren.
Ne Produktionstraße kann sich jeder hinsteleln (ja der geld hat).
Aber was feines kleines ? Wohl eher nicht oder ?

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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Hallo,

scheint viele Leute zu geben die nicht auf Facebook sind. Ich werde dann 
wohl die einzelnen Bauschritte auch hier veröffentlichen. Was ich bisher 
auf Facebook gepostet habe versuch ich mal hier rein zu kopieren.

von FB-Nichtnutzer (Gast)


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Sprühätzanlage im Bau schrieb:
> Ich werde dann
> wohl die einzelnen Bauschritte auch hier veröffentlichen.

Eine hervorragende Idee.

Wie gesagt, es gibt erstaunlicherweise eine grosse unbekannte Menge von 
Leuten, die ihre Freunde und ihre Hobbies im richtigen Leben ausleben 
und nicht nur in virtuellen "Freundeskreisen"...

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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So eine Ätzanlage hat es natürlich in sich. Es darf keinerlei Metall
verwendet werden, da sich dieses durch die Ätzlauge natürlich mit der
Zeit auflösen würde. So ein Projekt rein aus Kunststoff umzusetzen
bringt einen sehr schnell an die diverse Grenzen. Elektromagnetische
Ventile rein aus Kunststoff ? NADA ! Nicht zu bekommen. Pumpen für Säure
? fast unmöglich. Es gibt zwar diverse Säurepumpen, aber diese sind
erstens schweine teuer und dann meist in solch kleinen ausführungen gar
nicht zu bekommen. Für all diese Schwierigkeiten müssen Alternativen
gefunden werden. Ich habe mir für das ein oder andere etwas einfallen
lassen. Ob dies letztendlich alles Praxistauglich ist wird sich im laufe
des Baus der Anlage zeigen. Doch nun fangen wir erst mal klein ganz von
vorne an :-)

Als erstes habe ich mir ein Aquariumbecken besorgt. Gabs bei in der
Bucht für 1 Euro :-) Mit den Maßen 60x30x30 cm soll es das Grundgerüst
der Anlage sein. Die eine Rückwand habe ich heraus getrennt, um den "
Innenausbau" leichter machen zu können.
Für den Innenausbau habe ich mich für Plexiglas oder Acrylglas
entschieden, da man es einfach selbst bearbeiten kann. Glas hätte ich
alles auf Maß schneiden lassen müssen, was bestimmt nicht billig gewesen
wäre und nachträgliche Änderungen wären auch schwierig gewesen. Bin
ebenfalls in der Bucht fündig geworden und habe 2 grosse Acrylglas
Platten mit je 2000x1000x3mm für rund 6,60€ ersteigern können. Ein
echtes Schnäppchen :-) Welche Schwieriglkeiten aber damit noch verbunden
waren, bzw immer noch sind, dazu später mehr.

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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Da es ja ziemlich doof ist eine Ätzanlage auf dem Boden stehen zu haben, 
habe ich mich dann doch entschieden einen Tisch dafür zu bauen, welcher 
auch die technischen Unterbauten aufnimmt.
Aus 2 alten Regalbrettern habe ich mir das auf den Bildern zu sehende 
Untergestell zusammen gezimmert. Dafür war eine alte Handkreissäge sehr 
hilfreich, da es letztendlich ja doch einigermassen gerade und gut 
aussehen soll. Ausserdem waren mir die Flaschen Schnaps auf dauer zu 
teuer, und man braucht einige davon bevor die Schnitte mit einer 
Stichsäge gerade werden.

von 4toTakoe (Gast)


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Oh Gott, und das Ding soll halten? Schon bei dem Anblick hätte ich 
Angst, dass die "Regalbretter" zur Seite wegknicken.

Da müssen auf jeden Fall mehr Verstrebungen rein. Das Aquarium wird ja 
bestimmt auch bisschen gefüllt, und wiegt dann schon einiges.

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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Da die Ätzlauge auch aufgeheizt werden muss, hab ich mir mal Gedanken um 
eine Heizung gemacht. Ich bin zu dem Entschluss gekommen 3 
Halogensockelbirnen (20W) mit Epoxy Kleber in den Boden eines Behälters 
zu kleben. Der Versuch mit einer Birne in einem Testbehälter läuft 
gerade. Mittlerweile hat das Wasser eine Temperatur von 41 Grad, also 
die ideale Ätztemperatur. Da ich zum Test nur eine Birne verwende hat 
das Aufheizen zwar über eine Stunde gedauert, aber ich denke mit 3 
Birnen geht das dann wesentlich schneller. Die Birnen werden dann später 
per PWM langsam hoch gefahren, damit der Temperatursprung zwischen 
kaltem Wasser (oder Ätzlösung) und Birne nicht zu schlagartig passiert 
und die Birne dadurch schaden nimmt. Ich erhoffe mir so eine längere 
Lebensdauer der Halogen Lampen. Aber alles in Allem funktioniert das 
schon bestens.

Habe nachher eine Halogenbirne Ohne Glaskörper genommen, da der 
Glaskubus wohl nicht dicht ist und somit in der Abkühlphase wasser in 
die Lampe gezogen wird. Geht auch etwas schneller mit dem Aufheizen. Bei 
3 Stück ist das ne 60 Watt Heizung, das sollte dicke reichen.

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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4toTakoe schrieb:
> Oh Gott, und das Ding soll halten? Schon bei dem Anblick hätte ich
> Angst, dass die "Regalbretter" zur Seite wegknicken.
>
> Da müssen auf jeden Fall mehr Verstrebungen rein. Das Aquarium wird ja
> bestimmt auch bisschen gefüllt, und wiegt dann schon einiges.

Das Ding hält erstaunlich gut. Das Aquarium selbst ist nicht sonderlich 
schwer und was da letztendlich an befüllung drin ist sind 1-2 Liter 
Ätzlauge und ggf 2 Liter Entwicklerlösung. Also kein Thema für den 
Schrank. Desweiteren sind oben und unten auf der Rückseite Verstrebungen 
eingeschraubt.

Im übrigen hat der Schrank ein "INNENMASS" von 60 x 75 cm.

von Jürgen D. (poster)


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Schau dir das mal an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlauchpumpe
Vieleicht geht das bei dir ja, da kommt auf jeden Fall kein Ätzmittel 
mit Metall in der Pumpe in berührung.

von Digi S. (digispark)


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Beim Thema Pumpe würde mir entweder eine Schlauchpumpe einfallen oder 
aber Du baust Dir selber eine Zahnradpumpe.

Hier Beitrag "[V] Laserschneiden von Plexiglas zB Frontplatten, Gehäuse..Tausche gerne gegen anderes :)" bietet ein anderer 
findiger Kollege ja gerade an, z. B. Plexiglas per Laser zu schneiden. 
Damit sollten sich eigentlich die benötigten Teile für eine 
(metallfreie) Zahnrad-Pumpe herstellen lassen. Nur für die 
Wellen-Dichtungen müßte man sich noch nach was geeignetem umsehen.

Edit: da war ich wohl zu langsam mit meiner Schlauchpumpe ;-)

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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Übers Wochenende war endlich mal der lang vor mir hergeschobene Bau des 
Behälters für Frischwasser, Abwasser und verbrauchter Ätzlauge. Da es 
schwierig ist Acryl oder Plexiglas mit Silikon zu kleben ging mein 
erster Versuch auch total in die Hose. Silikon haftet einfach nicht auf 
Acrylglas. Nun habe ich mir Speziellen Acrylglas Kleber besorgt, zum 
Kaltschweissen von Acrylglasplatten. Damit geht das kleben ganz gut, 
einzuger nachteil, man hat nur eine "Offene Zeit" von ca 30 Sekunden, 
dann müssen die Teile passgenau aneinander gefügt sein. Zudem war das 
einzige Silikon für Kunststoff das ich gefunden habe OTTOSEAL S72. Damit 
hab ich die einzelnen Fächer anschliessend noch abgedichtet. Wir werden 
mal sehen ob das ganze nun so Stabil und dicht ist, damit man es 
verwenden kann.
Die linke Kammer ist für Frischwasser gedacht, in die Mitte soll das 
Abwasser oder Spülwasser laufen und rechts ist der Behälter für 
verbrauchte Ätzlauge. Dort läuft nach einer gewissen Anzahl von 
Ätzvorgängen dann automatisch Ein Anteil verbrauchter Ätzlauge, in der 
sich das weggeätzte Kupfer abgesetzt hat. Zum Ätzen selbst wird das 
abgesetzte Kupfer automatisch ausgefiltert.

von chris (Gast)


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Wieso eine Pumpe, Sprühätzanlagen haben doch den Vorteil, daß es keine 
braucht, bzw nur der Impeller aus Kunststoff ausreicht, wenn man ihn so
nennen kann.

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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Zum Thema Pumpe habe ich mir auch meine Gedanken gemacht und ich bin zu 
dem Entschluss gekommen, da das Ätzmittel sowieso nach gebrauch in einen 
Behälter im Schrank läuft, über eine Aquarium ( Luftpumpe ) druck in den 
Behälter zu pumpen, um somit bei bedarf die Ätzlösung wieder zurück in 
die Sprühkammer zu "drücken" Hab das ganze gestern mal getestet und es 
funktioniert sogar erstaunlich gut.

Im übrigen, wer noch denkt der Schrank wäre nicht Stabil genug, siehe 
Foto :-)

Der Dichtheitstest des Behälters läuft auch gerade.

von Dumpf Backe (Gast)


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Eine Spruehaetzanlage ist eine anspruchsvolle Sache. Mit Krusten von 
eingetrocknetem Aetzmittel auf den sich bewegenden und nicht bewegenden 
Teilen. Ich wuerd eine Schaumaetzanlage empfehlen. Die hat weniger 
bewegte
Teile. Und kleinere Druecke. Im Wesentlichen laesst man das Aetzmittel 
mit einem Schaumbildner, zB Spuehli (Fairy Ultra), als Schaum ueber die 
schiefgestellte Leiterplatte blubbern.

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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chris schrieb:
> Wieso eine Pumpe, Sprühätzanlagen haben doch den Vorteil, daß es
> keine
> braucht, bzw nur der Impeller aus Kunststoff ausreicht, wenn man ihn so
> nennen kann.

Eine Pumpe deswegen, da die Ätzlösung aus einem Behälter unterhalb des 
Aquariums wieder zurück un die Sprühkammer befördert werden muss. Ebenso 
die Entwicklerlösung. ( In eine separate Kammer )

von Sprühätzanlage im Bau (Gast)


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Dumpf Backe schrieb:
> Eine Spruehaetzanlage ist eine anspruchsvolle Sache. Mit Krusten von
> eingetrocknetem Aetzmittel auf den sich bewegenden und nicht bewegenden
> Teilen. Ich wuerd eine Schaumaetzanlage empfehlen. Die hat weniger
> bewegte
> Teile. Und kleinere Druecke. Im Wesentlichen laesst man das Aetzmittel
> mit einem Schaumbildner, zB Spuehli (Fairy Ultra), als Schaum ueber die
> schiefgestellte Leiterplatte blubbern.

Schaumätzanlage hab ich schon. Ist mir zu Simpel und irgendwie zu 
unsauber. Ausserdem wo bleibt denn da der Reiz der Herausforderung etwas 
technisch Anspruchsvolles herzustellen ??? :-)

von Guest (Gast)


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von Michael R. (elektr-hobbyist)


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Push.

von Andreas D. (dandy)


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Push? Drücken? Was soll das bedeuten?  Etwas kreativere posts dürfen es 
schon sein

von Michael R. (elektr-hobbyist)


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Hallo Andreas,

damit aktiviere ich (wie der ein oder andere hier im Forum auch), die 
E-Mail-Benachrichtigung für diesen Thread, da das anders leider nicht 
geht (ist mir jedenfalls nicht bekannt).
Wenn jemand eine andere, weniger störende Methode dazu kennt, würde ich 
mich über einen entsprechenden Hinweis freuen.

L.G.

Micha

von Chris (Gast)


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Ja, geht auch anders. Unter dem letzten Beitrag steht:
 E-Mail-Benachrichtigung einschalten | Neu: Seitenaufteilung einschalten

Wenn du dann auf "E-Mail-Benachrichtigung einschalten" draufklickst, 
dann
ist die Benachrichtigung eingeschalten.

Ja, ich habe so eine Ähnliche Atzanlage wie im Bilde, einseitig mit
Verdrängungskörper aus PP und 300W Titanium Heizstab. Der Motor den
ich benutze ist ein einfache billigst Bohrmaschine. Um das schnell 
aufzuheizen dreht diese einfach in die falsche Richtung. So wird dann 
das
Bad entsprechend umgerührt.

Für den Entwickler, sowie Strippen verwende ich immer noch eine Wanne.
Ich mag die Antischaum-Chemie nicht so richtig, und auch daß der 
Entwickler
durch die viele Luftzufuhr sehr schnell verbraucht wird.

von Michael R. (elektr-hobbyist)


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Chris schrieb:
> Ja, geht auch anders. Unter dem letzten Beitrag steht:
>  E-Mail-Benachrichtigung einschalten | Neu: Seitenaufteilung einschalten
>
> Wenn du dann auf "E-Mail-Benachrichtigung einschalten" draufklickst,
> dann
> ist die Benachrichtigung eingeschalten.

Hallo Chris,
danke für den Tipp, ist mir noch nie aufgefallen (Asche auf mein Haupt).

Hallo  "Sprühätzanlage im Bau",

noch ein Tipp für die Heizung.
Aquarienheizer mit mechanischem Regler, lassen sich relative leicht 
manipulieren, so dass sie mehr als die 32°C schaffen.
Einfach das Anschlagnippel abzwicken (siehe Bild).
Dann lässt sich die Stellschraube weiter hinein drehen, so dass erst bei 
einer höheren Temperatur abgeschaltet wird.
Ist vielleicht eine Alternative zu deinen Halogenlampen.
Diese Heizstäbe müssen allerdings relativ tief in der Flüssigkeit 
stehen.
Eventuell könntest Du ja im Schrank eine Art Vorratsbehälter vorsehen, 
in welchem das Ätzmittel erwärmt, und dann in die Sprühkammer befördert 
wird, womit wir wieder beim Thema Pumpe wären.
Der Behälter für das verbrauchte Ätzmittel ließe sich vielleicht dafür 
umfunktionieren.

L.G.

Micha

von Andreas D. (dandy)


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Hallo,
diese Schlauchpumpen sind sehr interessant :-) Wenn man aber sieht was 
diese Teile kosten... Kleinere Ausführungen, als Dosierpumpen ( In der 
Bucht gesehen ) liefern aber nur 20 - 40 ml pro Minute, was definitiv zu 
langsam ist. Würde ja uber ne Stunde dauern bis da 2 Liter umgepumpt 
wären.

Michael R. schrieb:
> Ist vielleicht eine Alternative zu deinen Halogenlampen.
> Diese Heizstäbe müssen allerdings relativ tief in der Flüssigkeit
> stehen.
> Eventuell könntest Du ja im Schrank eine Art Vorratsbehälter vorsehen,
> in welchem das Ätzmittel erwärmt, und dann in die Sprühkammer befördert
> wird, womit wir wieder beim Thema Pumpe wären.
> Der Behälter für das verbrauchte Ätzmittel ließe sich vielleicht dafür
> umfunktionieren.

Habe ich als erstes im Auge gehabt, da ich aber Schraubdeckeldosen als 
Vorratsbehälter nehmen möchte, ist es schwierig solch einen Heizstab 
komplett in der Flüssigkeit zu versenken. Da erscheinen mir die 
Halogenlampen besser geeignet, da sie unscheinbar am Boden kleben und 
die höhe der Flüssigkeit im Behälter nur eine untergeordnete Rolle 
spielt.

Meine Idee war die folgende:
Nach dem Ätzen läuft die komplette Ätzflüssigkeit in einen Behälter im 
Untergestell. Dort kann sich dann auch das Kupfer in Ruhe auf dem Boden 
absetzen. Am Boden dieses Behälters befindet sich dann ein Ventil, mit 
dem man  bei Bedarf diesen "Schlampes" ablassen kann. Seitlich am 
Behälter (ca. 1 - 2 cm oberhalb des Bodens) ist ein Auslass, uber den 
die "Saubere" Ätzflüssigkeit dann weiter in einen zweiten Behälter 
gepumpt wird, somit bleibt das abgesetzte kupfer im ersten Behälter 
zurück. Im 2. Behälter befinden sich dann die Halogenlampen als Heizung. 
Nach erreichen der Ätztemperatur wird dann das Ätzmittel aus diesem 
Behälter per Druckluft in die Ätzkammer gepumpt. ( Also wenn ich 3 
geeignete Schlauchpumpen finden sollte, verwende ich diese sogar 
vorzugsweise :-)  )

Desweiteren bin ich noch immer auf der Suche nach geeigneten 
Schraubdeckeldosen mit ca. 2,5 Liter Fassungsvermögen, die sich 
Luftdicht verschliessen lassen. Durchmesser sollte ca. 12 cm sein und 
nicht höher als 20 cm. Falls da irgendjemand eine Bezugsquelle kennt, 
wäre ich interessiert :-)

von c.m. (Gast)


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moin,

die gekühlt betriebenen halogenlampen sind keine wirklich gute idee - 
die lebensdauer dürfte arg kein sein.
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Halogenlampe#Halogengl.C3.BChlampen_.28Wolfram-Halogen-Kreisprozess.29

von Andreas D. (dandy)


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Hätte sonst keine bessere Idee, Stabheizung passt nicht in die Dose und 
zB Heizfolien sind auch nicht sehr effektiv, zumindest was die 
Aufheizgeschwindigkeit angeht... hmmm

von c.m. (Gast)


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Andreas Denk schrieb:
> Hätte sonst keine bessere Idee, Stabheizung passt nicht in die Dose und
> zB Heizfolien sind auch nicht sehr effektiv, zumindest was die
> Aufheizgeschwindigkeit angeht... hmmm

andererseits sind halogenlampen relativ günstig ;)

probiers halt aus! ich wollte nur senf dazugeben - kann ja auch sein das 
die dinger 100+ stunden halten, dann erst durchbrennen und sich somit 
irgendwie rentieren.

von c.m. (Gast)


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zusatz: wie siehts denn mit doppelt gekapselten lampen aus?
könnte ja sein das der innere behälter die geforderte temperatur 
erreicht.

von Andreas D. (dandy)


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Hmm... wenn die Lampen doppelt gekapselt sind kann ich mir vorstellen 
dass sie eben auch die Wärme nicht mehr gut nach aussen ableiten ??? 
Aber wie Du schon sagtest, Die Halogenlampen sind billig, und mit 5 
Minuten Epoxy auch schnell mal ausgetauscht. Ist ja auch alles 
Experimentell und es kommt immer auf einen Versuch an, nur hinterher ist 
man schlauer :-)

von Andreas D. (dandy)


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Nun, erst mal weiter zum Baufortschritt... Da ich in der Ätzkammer ja 
auch letztendlich einen Abfluss habe, aus dem sowohl die Ätzflüssigkeit 
als auch das Spülwasser fliesst (Dieses Spülwasser ist eigentlich nur 
dazu da, um nach den Ätzvorgängen die Kammer nach zu spülen) brauche ich 
auch irgendwie ein 2 Wege Ventil, das einmal das Ätzwasser in seinen 
Behälter zurück leitet, als auch das Spülwasser in den unteren 
Auffangbehälter umleitet. Wie oben schon erwähnt, elektromagnetische 
Ventile, Särefest, und aus Kunststoff... ich habe nichts in der Richtung 
gefunden. Auf der Suche nach einem geeigneten mechanischem Ventil bin 
ich letztendlich auf einen Gardena ( geschützter Markenname ) 
Wasseranschlussverteiler gestossen. das teil ist komplett aus 
Kusntstoff, auch die Schliesskugel. Also, sollte es eigentlich  keinen 
Schaden durch die Ätzlösung nehmen. Wichtig war auch, dass sich relativ 
leicht öffnen und schliessen lässt.
Nun habe ich mir zwei Modellbau Servos genommen und mir einen Antrieb 
dazu gebaut. Öffnen und schliessen funktioniert so perfekt :-)

von Tip (Gast)


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Hallo...
Damals hatte ich eine Ausbildung zum Industriekeramiker angefangen und 
später doch etwas anderes gemacht. Was ich aber sagen kann ist, daß in 
der Industrie für arbeiten mit Säuren oftmals auf Keramik 
zurückgegriffen wird.
Vielleicht solltest Du deshalb mal nach Keramikventilen suchen.

von David .. (david1)


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Das Gardena Teil ist ne nette Idee, dürfte aber relativ schnell übern 
Jordan gehen.

Es wurde schon mehrmals aus so Gardena Sprühdüsen eine Sprühätzanlage zu 
bauen, der Kunststoff wird extrem angegriffen.

von Andreas D. (dandy)


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Wieso wird der Kunststoff angegriffen ?

Ich schmeiss jetzt mal ein Gardena Teil in meine Schaumätzanlage, mal 
sehen was passiert.

von Michael .. (thing)


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Andreas Denk schrieb:
> Desweiteren bin ich noch immer auf der Suche nach geeigneten
> Schraubdeckeldosen mit ca. 2,5 Liter Fassungsvermögen, die sich
> Luftdicht verschliessen lassen. Durchmesser sollte ca. 12 cm sein und
> nicht höher als 20 cm. Falls da irgendjemand eine Bezugsquelle kennt,
> wäre ich interessiert :-)
Im Campingbereich hab ich mal so was gesehen, ob das das geeignete
ist kann ich nicht sagen. In der Bucht hab ich nur die großen Pötte
gefunden.
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=200942531318&fromMakeTrack=true&ssPageName=VIP:watchlink:top:de

Andreas Denk schrieb:
> Wie oben schon erwähnt, elektromagnetische
> Ventile, Särefest, und aus Kunststoff... ich habe nichts in der Richtung
> gefunden.
Damit könnte es gehen, weil kein Metall sich im Flüssigkeitsbereich 
befindet.
Ebay-Artikel Nr. 180503511913

Tip schrieb:
> Vielleicht solltest Du deshalb mal nach Keramikventilen suchen.

Das müssten dann aber säurefeste Keramiken sein. Bestimmt unbezahlbar.
Bei Titan im Flüssigbereich kann man auch arbeiten, denn das ist bis
zu einem hohen Grad säurefest, aber auch nicht billig.

Andreas Denk schrieb:
> Wieso wird der Kunststoff angegriffen ?
>
> Ich schmeiss jetzt mal ein Gardena Teil in meine Schaumätzanlage, mal
> sehen was passiert.

Da wird nichts angegriffen. Gardenateile scheinen aus PVC zu sein und
der ist gegen anorganische Chemie bis zu einer begrenzten Temperatur
resistent. Die kritische Temperatur wird bei solchen Projekten wohl
sowieso keiner erreichen, es sei denn die Flüssigkeit fällt zur
Kühlung aus. Das ist dann aber ein Steuerungsproblem.

von Reinhard Kern (Gast)


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Michael ... schrieb:
> Gardenateile scheinen aus PVC zu sein und
> der ist gegen anorganische Chemie bis zu einer begrenzten Temperatur
> resistent.

Das ist richtig, wenn der Schein nicht trügt. Professionelle Maschinen 
werden mit GF (Georg Fischer) Fittings und Ventilen gebaut, die sind aus 
PVC und da gibt es keinerlei Probleme, auch nicht nach Jahren.

Üblicherweise werden die mit PVC-Kleber (Tangit) verklebt, da merkt man 
gleich ob es sich wirklich um PVC handelt, weil der Kleber das Material 
anlöst, was anders als PVC kann man damit nicht verkleben.

Schläuche sind allgemein kritischer als Rohre wegen der Weichmacher, die 
machen sich eh schon gern davon und unter Säureeinfluss noch mehr.

Ich habe mal im Internet recherchiert, im ganzen Netz scheint es keine 
Bestätigung zu geben, dass Gardenaventile aus PVC sind, es heisst immer 
nur Kunststoff - also sind sie es sicher nicht. Es gibt auch Berichte, 
dass sie nach 1 Jahr im Garten auseinanderfallen, da wäre ich bei einer 
Ätzanlage vorsichtig, das Schadenspotential ist doch etwas höher als 
beim Rasensprengen.

Gruss Reinhard

von Perfekt (Gast)


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Reinhard Kern schrieb:
> Es gibt auch Berichte,
> dass sie nach 1 Jahr im Garten auseinanderfallen

Was ja an der UV-Strahlung (Sonne) liegen kann.

von Reinhard Kern (Gast)


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Perfekt schrieb:
> Was ja an der UV-Strahlung (Sonne) liegen kann.

Mag ja sein, aber ich dachte immer, der Name Gardena hätte was mit 
Garten zu tun. Da strahlt nun mal die böse Sonne.

Gruss Reinhard

von Michael .. (thing)


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Perfekt schrieb:
> Was ja an der UV-Strahlung (Sonne) liegen kann.

Obsoleszenz gleich inklusive.

von ReinerL (Gast)


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Meine Versuche mit einer Sprühätzanlage habe nach relativ kurzer Zeit 
wieder eingestellt, obwohl die ersten Leiterkarten richtig gut waren und 
die Ätzzeit bei ca. 4-5 Minuten lag.
Verwendet hatte ich mittels Aquariumheizstäben auf 50°C erwärmtes NAPS. 
Als Pumpe kam eine magnetgekoppelte Edelstahlpumpe aus einem alten 
Dialysegerät zum Einsatz.
Der erste Knackpunkt waren die 5 Gardena Sprühdüsen, von denen konnte 
ich erstmal immer 2 Stück vorm Ätzen austauschen da diese nur noch 
tröpfelten.
Ein Benzinfilter vor den Düsen brachte keine Verbesserung. Als dann noch 
die Kunstoffteile wie T-Stücke und Anschlüsse der Pumpe weich wurden und 
brachen, hab ich es sein lassen.
Heute habe ich einen Schüttelbecher mit NAPS, den ich in der Mikrowelle 
nach Gefühl erwärme, Platine rein und nach ca. 10 Minuten gut 
geschüttelt und nicht gerührt, ist meine Platine fertig.

Gruß Reiner

von Andreas D. (dandy)


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Michael ... schrieb:
> Damit könnte es gehen, weil kein Metall sich im Flüssigkeitsbereich
> befindet.
> Ebay-Artikel Nr. 180503511913

Klingt gut, diese Möglichkeit werde ich mir mal im Auge behalten...

Tip schrieb:
> Vielleicht solltest Du deshalb mal nach Keramikventilen suchen.

Auf der Suche nach Keramikventilen in kleinen Dimensionen, stosse ich 
immer wieder nur auf Keramikventile aus Kaffeeautomaten... Sicher evtl. 
auch eine Möglichkeit, nur ob die so Säurefest sind...?

Ich habe mal Schlauchpumpen ins Auge gefasst, aber was einigermassen 
günstig zu bekommen ist, sind immer wieder nur Dosierpumpen mit einer 
Förderleistung von 10 - 40 ml / min. Da wird man ja alt beim Umpumpen... 
:-) Grössere, jenseits von 500ml / min. neigen schon wieder zur 
Sprengung des Geldbeutels.

Auch dichte Schraubdeckeldosen in benötigter grösse sind eher keine zu 
finden. Daher WAGE ich heute mal ein Experiment :-) Ich habe mir 
überlegt 100er HT Rohr aus dem Baumarkt zu besorgen. Eine Doppelmuffe, 2 
Stücke mit 15er länge und 2 Endkappen. Das ganze zusammen gesteckt 
dürfte ein schöner dichter behälter werden.
Ich weiss dass man diese HT Rohre aus (PP) zwar mit nichts kleben kann, 
was den ganzen Erfolg gleich wieder zunichte machen würde, aber ich 
setze auf die Funktionalität einer Schlauchdichtung. Heißt: Ich nehme 
mir wie auf den Bilden zu sehen ein paar Gardena 4mm Schlauchverbinder ( 
Habe leider nur Eckverbinder ) und drücke sie mit Schlauch durch ein 
eigentlich zu kleines loch :-) Vielleicht habe ich ja Glück und die 
Sache wird dicht. Wie gesagt, ist ein Experiment, wenn es schief geht, 
muss ich eben weiter suchen, aber es ist wirklich schwierig " KLEBBARE " 
Rohre in benötigter grösse zu finden, die sich auch wieder problemlos 
mit anderen Materialien kleben lassen.

Im übrigen, die Sprühdüse des letzten Bildes hat jetzt über nacht in 
Eisen III Chlorid gelegen und die Sprüht immer noch wie gestern :-)
Diese Düsen benutze ich auch lediglich fürs Spülwasser, um die Kammern 
nach zu spülen. Zum Ätzen selbst kommt traditionell ein drehendes 
Sprührohr zum Ensatz.

von Michael .. (thing)


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Andreas Denk schrieb:
> Ich weiss dass man diese HT Rohre aus (PP) zwar mit nichts kleben kann,

Überraschung! Gibts doch. 3.Seite rechts -> Spezialkleber 081854

http://www.marley.de/uploads/media/Art_Liste_Dachrinnensysteme.pdf


Hornbach hat den, bei Praktiker (wenn man mutig ist) kann man
ihn bestellen(am besten gleich mit dem Spezialreiniger).
Evtl. auch direkt bei Marley. Kleber dürfte so um die 7 Euro
kosten.

Andreas Denk schrieb:
> die Sprühdüse

Kann man da nicht ausgediente Düsen von Lackdosen nehmen?

von Sascha W. (arno_nyhm)


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Ich verstehe nicht warum immer noch einige darauf bestehen selbst 
Platinen zu fertigen - die kommerziellen Angebote sind doch inzwischen 
sehr erschwinglich und bieten selbst in der einfachsten Form alle 
Vorzüge der professionellen Fertigung (Vias, sauberer Lötstopplack, 
gefräste Konturen, ...).

Wenn es um eilige Prototypen oder Labor-Sonderanfertigung geht kann ich 
nur die Wasserstoffperoxid/Salzsäure-Methode empfehlen - schnell und 
einfach, Chemie-Sondermüll und potentiell gefährliche Substanzen hat man 
eh an der Backe, ob ich nun mit Natriumpersulfat oder HCl und H2O2 
hantieren... Dafür braucht man für sehr gute Ergebnisse mit letzteren 
nichts weiter als absolut einfachstes Equipment (Schalen, Thermometer, 
kleine Kochplatte o.Ä. und ein paar Laborglasgefäße).
Hier ein nettes Muster-Video von dem Prozess: 
Youtube-Video "etching PCB boards with HCL+H2O2"

...weshalb also der ganze Aufwand um eine (fehlerträchtige) 
Spühätzanlage zu bauen?

von Guest (Gast)


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Sascha W. schrieb:
> Wenn es um eilige Prototypen oder Labor-Sonderanfertigung geht kann ich
> nur die Wasserstoffperoxid/Salzsäure-Methode empfehlen - schnell und
> einfach, Chemie-Sondermüll und potentiell gefährliche Substanzen hat man
> eh an der Backe, ob ich nun mit Natriumpersulfat oder HCl und H2O2
> hantieren... Dafür braucht man für sehr gute Ergebnisse mit letzteren
> nichts weiter als absolut einfachstes Equipment (Schalen, Thermometer,
> kleine Kochplatte o.Ä. und ein paar Laborglasgefäße).
> Hier ein nettes Muster-Video von dem Prozess:
> Youtube-Video "etching PCB boards with HCL+H2O2"

Das wichtigste hast du aber bei HCl vergessen: Atemschutz und SEHR gute 
Belüftung, bzw Luftabzug: Das entstehende Chlorgas greift alles an. Von 
der Lunge bis zu allen Metallen, die in der Umgebung vorhanden sind. So 
etwas würde ich nicht auf meinem Grundstück haben wollen!
Mein Bruder konnte seine gesamte Auto Werkstatt Ausrüstung 
wegschmeissen, weil ein Nebenmieter in seinem Abteil mit dieser Methode 
Platinen herstellte. War ein Spiessrutenlauf mit Anwälten und Gutachtern 
um den Schaden ersetzt zu bekommen...

Dann doch lieber ein Bisschen gemächlicher mit Natriumpersulfat.

von Reinhard Kern (Gast)


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Guest schrieb:
> bis zu allen Metallen, die in der Umgebung vorhanden sind.

Das Zeug (wahrscheinlich nicht Chlorgas, sondern das sehr flüchtige HCl) 
schafft sogar Edelstahl zum Rosten zu bringen. Bei der Küchenspüle ist 
dann wohl der Hausfrieden in höchster Gefahr.

Gruss Reinhard

von Andreas D. (dandy)


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Sascha W. schrieb:
> Ich verstehe nicht warum immer noch einige darauf bestehen selbst
> Platinen zu fertigen - die kommerziellen Angebote...


Hallo Sascha,
was Du nicht verstehst, ist vermutlich der Reiz eine solche 
funktionierende Anlage zu bauen. Um Nichts anderes geht es mir hier. 
Wenn es mir rein ums Platinen Ätzen gehen würde, bräuchte ich eine 
solche Anlage nicht, denn ich stelle selbst schon Jahre lang Platinen in 
meinem Schaumätzgerät her und zwar nach wie vor mit Eisen III Chlorid. 
Auch nicht gerade das sauberste Ätzmittel, aber Gewohnheit siegt. 
Desweiteren habe ich keine Zeit jedesmal auf die Platinen zu warten und 
in den kleinen Stückzahlen, die ich benötige ist selbermachen immer noch 
die "billigste" Lösung. Einmal Bastler, immer Bastler und nicht 
Machenlasser ;-)

von Maxx M. (maxx2206)


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Hi,

ich bin nicht sicher, ob Du auf Links wie den folgenden bereits 
gestossen bist...

Jedenfalls muss man das Rad ja nicht immer neu erfinden... Kommerzielle 
Klein-Sprühätzanlagen besitzen z.B. meist diese Pumpen in Form eines 
"Förderrohrs". Bei meinen Recherchen damals fand ich heraus, dass man 
diese ggf. sogar als Ersatzteil einzeln bekommt.

Auch ein Nachbau mit Hausmitteln ist möglich.
Sehr informativ ist das Projekt von dieser Seite: 
http://www.wdprivat.de/html/spruhatzanlage.html

Wie gesagt... Sprühätzanlagen im Selbstbau/DIY finden sich reichlich...

Vielleicht liefert das auch Dir neue Impulse oder Ideen... jedenfalls 
noch viel Erfolg...

Ciao...

von Michael .. (thing)


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Maxx M. schrieb:
> Sehr informativ ist das Projekt von dieser Seite:

Dafür hat man dann so ein Monstrum, wo man nicht weiß, wohin damit
nach Gebrauch. Besser wären mehrere Lagerbehälter aus dem Baumarkt
umgebaut für die Flüssigkeiten die man nutzen will.
Die lassen sich dann auch leichter einlagern. Denn das war ja
auch deren primäre Bestimmung.

von Sascha W. (arno_nyhm)


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Andreas Denk schrieb:
> Hallo Sascha,
> was Du nicht verstehst, ist vermutlich der Reiz eine solche
> funktionierende Anlage zu bauen. Um Nichts anderes geht es mir hier.

Hallo Andreas,
okay, das kann ich doch sehr gut verstehen!
Es war mir nicht wirklich bewusst, dass diese Maschine dein Ziel ist - 
ich dachte eher, sie soll der Weg zu etwas anderem sein. So kann ich 
Deine Motivation doch sehr gut nachvollziehen ;)

Bzgl. Guests Kommentar zum Atemschutz beim ätzen mit H2O2/HCl:
Auch wenn ich es nicht empfehlen würde im engsten Kabuff oder in der 
Küche zu machen (jegliche Chemikalien gehören nicht dorthin wo 
Lebenmittel verarbeitet werden) - Meinen HazMat-Anzug ziehe ich dazu 
nicht an :)
Und nein, auch keine Gasmaske - denn beim Ätzen von Kupfer mittels H2O2 
und HCl fallen gar keine 'giftigen Dämpfe' an, schon gar kein Chlorgas.
Das elementare Kupfer wird von der Salzsäure gar nicht angegriffen, 
genau dazu braucht es ja das Wasserstoffperoxid - jenes oxidiert nämlich 
das Kupfer und erst im zweiten Schritt wird das so entstandene 
Kupferoxid von der Salzsäure angegriffen und wandelt sich zu 
Kupferchlorid und Wasser (kein Wasserstoff!); das einzige in 
nennenswerter Menge entstehende Gas ist der Wasserstoff der oxidation 
des Kupfers mit dem Wasserstoffperoxid. Keine giftigen Dämpfe - das 
Chlor verbleibt in der Lösung in Form vom Kupferchlorid (CuCl2).

von Jan B. (fernostler)


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Was ist denn mit solchen chinesischen Sprühköpfen?

Die kann man einfach auf ein Rohr aufklipsen. Es gibt die für 
verschiedene Ø.

http://item.taobao.com/item.htm?id=9522426295

Ob der Edelstahl hält weiss ich nicht. Aber bei dem Preis?

Und hier genau für PCB Etching:

http://item.taobao.com/item.htm?id=18886974967
http://item.taobao.com/item.htm?id=18456096048

von Andreas D. (dandy)


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Michael ... schrieb:
> Überraschung! Gibts doch. 3.Seite rechts -> Spezialkleber 081854

So, ich bin heute endlich mal dazu gekommen und habe im Hornbach mal die 
Rohre geholt. Den Kleber hatten sie sogar da. Jedoch konnte mir niemand 
sagen ob der das PP kleben kann. Auch auf der Tube ist nichts angegeben. 
Ein Anruf dann bei der Firma bestätigte, dass dieser spezialkleber 
diesen PP  Kunststoff definitiv NICHT kleben kann.  Auch ein Anruf bei 
der Firma UHU endete mit den Worten : Vergessen Sie es.  Es gibt also 
definitiv (leider)  nichts was PP kleben kann. Ich setze nun auf die 
Schlauch dichtungs methode.  Obs funktioniert, ich werde berichten  :-)

von Jan B. (fernostler)


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von Reinhard Kern (Gast)


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jan bader schrieb:
> PP wird doch eher verschweisst, oder nicht?

Traditionelle Lehrmeinung ist, das PE und PP nicht oder nur sehr schwer 
klebbar sind - aber Google schmeisst einen tot mit unzähligen geeigneten 
Klebern. Selbst normaler Pattex Sekundenkleber soll für PE/PP geeignet 
sein.

Ob die alle halten was sie versprechen muss man wohl selber rausfinden. 
Die andere Frage ist wieso überhaupt PP - in unserer Galvanik wird PP 
nur bei heissen Bädern eingesetzt, da die Bastlermaschine sicher nicht 
über 50 Grad arbeitet reicht PVC aus.

Gruss Reinhard

von Sascha W. (arno_nyhm)


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Man kann/muss viele Kunststoffe die schwer klebbar sind vorher anätzen, 
mit Schmirgelpapier erreicht man leider keine vergleichbaren Ergebnisse.
Das Problem dabei ist, dass bei den meisten Kunststoffen auf 
Chromschwefelsäure als Ätzmittel hinausläuft - eine eher unschön zu 
handhabene Substanz.

http://de.wikipedia.org/wiki/Chromschwefelsäure
http://www.merckmillipore.com/germany/chemicals/chromschwefelsaeure/MDA_CHEM-102499/p_4Yeb.s1LDmkAAAEWCuEfVhTl

Wenn es einem ernst ist, kann man damit aber durchaus arbeiten - 
entsprechende Schutzausrüstung vorausgesetzt.
Ich habe damit schon PEEK angeätzt um es mit Hysol 1C an Duranglas zu 
kleben - funktioniert wunderbar.

von Andreas D. (dandy)


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Reinhard Kern schrieb:
> Die andere Frage ist wieso überhaupt PP - in unserer Galvanik wird PP
> nur bei heissen Bädern eingesetzt, da die Bastlermaschine sicher nicht
> über 50 Grad arbeitet reicht PVC aus.

Ich habe im Baumarkt leider kein "so schönes Stecksystem" ( wie diese HT 
Rohre aus PP ) gefunden, die aus PVC, ABS oder ähnlichem klebbarem 
wären...

von Reinhard Kern (Gast)


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Andreas Denk schrieb:
> Ich habe im Baumarkt leider kein "so schönes Stecksystem" ( wie diese HT
> Rohre aus PP ) gefunden, die aus PVC, ABS oder ähnlichem klebbarem
> wären...

Aber wenn der Baumarkt so ein schönes System verkauft, müssen die doch 
eine Vorstellung davon haben, wie man das zusammenmontiert - kleben, 
schweissen, schrauben, nieten oder was? Sonst ist das kein System.

Gruss Reinhard

von Andreas D. (dandy)


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Reinhard Kern schrieb:
> Aber wenn der Baumarkt so ein schönes System verkauft, müssen die doch
> eine Vorstellung davon haben, wie man das zusammenmontiert - kleben,
> schweissen, schrauben, nieten oder was? Sonst ist das kein System.

Hallo Reinhard, es geht hier dabei ja nur um normales HT Rohr, also 
Abfluss Rohr für Sanitärinstallationen, dass ich grade versuche für 
meine Zwecke "Zweckzuentfremden" :-) Dass das ausgerechnet aus PP ist 
und es kein Kleber dafür gibt, da können glaube ich die Baumärkte nichts 
dafür.

Ich meinte nur, selbst die Verkäufer von Hornbach konnten mir nichts 
Vergleichbares ( Rohr dass per Dichtung einfach zusammengesteckt wird ) 
anbieten, dass aus einem "klebbaren" Material wäre....

von Reinhard Kern (Gast)


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Andreas Denk schrieb:
> Dass das ausgerechnet aus PP ist
> und es kein Kleber dafür gibt, da können glaube ich die Baumärkte nichts
> dafür.

Nein, nur die Hausfrauen, die kochendes Nudelwasser in die Spüle 
schütten und dabei PVC-Rohre verformen würden.

Ich komme halt aus dem Profibereich, anbei ein Link, damit du siehst, 
womit ich gearbeitet habe (in den meisten Fällen Klebefittings aus PVC 
und Tangit-Kleber).

http://www.georgfischer.de/go/Produkte/Fittings

Preise z.B. hier: http://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=gf%20fitting

Ich finde das durchaus bezahlbar.

Gruss Reinhard

von Andreas D. (dandy)


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Reinhard Kern schrieb:
> Ich komme halt aus dem Profibereich...

Hallo Reinhard, dann müsstest Du mir ja für mein Problem eine fertige 
Lösung präsentieren können :-)


So, aber nun habe ich mein Vorhaben mal in die Tat umgesetzt und den 
Behälter mal meinen Vorstellungen nach präpariert. Wie auf den Bildern 
zu sehen.... läuft perfekt, ist super Luftdicht und der Versuch 
beförderte das ( Wasser ) ca 1,10 Meter hoch. Später im Ätzschrank hat 
es lediglich eine höhe von ca 45cm zu überwinden, was also problemlos 
klappen dürfte. Die Fördermenge lag bei ca 500ml/min.  Ich denke trotz 
Klebeproblem ist diese Schlauch Dichtungssache eine echte Alternative. 
Auch falls der Austausch der Heizbirnen mal nötig sein sollte, lässt 
sich das auch wieder auseinander nehmen. Ich werde alle 3 Behälter in 
dieser Ausführung machen ( Ätzmittelaufbewahrung und Schlampestrennung, 
den Heiz Behälter und den Behälter für die Entwicklerlösung ) und alles 
per Luftdruck umpumpen. Ich finde dies ist eine sehr billige Lösung.
Material pro Behälter ( ca 6,15€ ) Die (Luft) Pumpe ca. 15€, und 200m 
Aquariumschlauch ( in der Bucht für ca 14€, dazu noch einen Satz Gardena 
Eckverbinder 4,6mm, ca 4€.

Als nächstes brauche ich nun Absperr Ventile für den 4mm Schlauch. Ich 
werde mir mal ein paar von den Gardena Micro Drip besorgen und mal 
schauen in wie weit diese Dicht schliessen.

von Wunderer (Gast)


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Reinhard Kern schrieb:
> Ich komme halt aus dem Profibereich

Ha ha ha, super Joke.

W.

von coldtobi (Gast)


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noch ein Hinweis: Schau ob die Komponenten das Ätzmittel vertragen. Ich 
hab mir ne luftregenerierte HCl/CuCl Ätzanlage gebastelt, und mir ist da 
verdammt viel kunsstoff zerbröselt. z.b Gummi, Kabelbinser, ... PP 
scheint aber OK, aus dem Material ist die Küvette.

von Andreas D. (dandy)


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Habe mir aus der Aquarium Abteilung bisschen Material besorgt. Ein 
Kunststoffrohr ( von den Eheim Filtern ) mit 10mm Durchmesser und 
Schlauch dazu 9mm/12mm. Damit habe ich nun den Ein und Auslauf für die 
Behälter realisiert. Auf der Suche nach Material im Hornbach für die 
restlichen beiden Behälter war natürlich mal wieder out of Lager. Bin 
nebendran zu den "Roten" Rohren und hab mit schrecken festgestellt: Das 
ist ja PVC-U. Warum sagt mir das keiner ??? :-) Hab natürlich jetzt 
alles in diesem Material mitgenommen. Das Kunststoffohr (von Eheim) 
lässt sich hervorragend mit Komponetntenkleber kleben und auch mit dem 
PVC-U. Sitzt Bombenfest. Ausserdem lässt es sich mit dem Plexiglas 
kleber problemlos mit diesem "Verschweissen" ( scheint ein ähnliches 
Material zu sein ) Werde nun die Tage die Behälter Betriebsfertig 
zusammen zimmern.

von Helmut -. (dc3yc)


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Hallo,

von Henkel (Loctite) gibt es diverse Kleber, die PE oder PP gut 
verkleben können! Mal nach "PP Kleber Loctite" suchen..... Da kommt dann 
Loctite 3030 oder 406/770 zum vorschein.

von Adler (Gast)


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Helmut -dc3yc (dc3yc) schrieb:

> ... von Henkel (Loctite) gibt es diverse Kleber, die PE oder PP gut
> verkleben können! Mal nach "PP Kleber Loctite" suchen..... Da kommt dann
> Loctite 3030 oder 406/770 zum vorschein.

Nur wenn man sich die Preise dafür so betrachtet ...

Conrad 890610

"Geeignet für Polyethylen, Polypropylen, Polytetrafluoroethylen (PTFE) 
und thermoplastische Elastomere"

und schweineteuer.

;)

von Adler (Gast)


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Reinhard Kern (Firma: RK elektronik GmbH) (rk-elektronik) schrieb:

> Traditionelle Lehrmeinung ist, das PE und PP nicht oder nur sehr schwer
> klebbar sind - aber Google schmeisst einen tot mit unzähligen geeigneten
> Klebern. Selbst normaler Pattex Sekundenkleber soll für PE/PP geeignet
> sein.

> Ob die alle halten was sie versprechen muss man wohl selber rausfinden.

Zumindest wird es versprochen (was wohl am Aktivator liegt)

Conrad 890240

Für den Preis hier könnte man es wohl mal probieren ohne allzuviel Reue 
wenn es schief geht.

von Sascha W. (arno_nyhm)


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Wie ich schon sagte: PP/PE mit Standard-2K-Epoxy zu kleben ist mit 
vorheriger Chromschwefelsäure-Behandlung auch kein Problem.
Jeder der sich an Natriumpersulfat herantraut sollte auch keine Probleme 
mit Chromschwefelsäure haben - sind beides Chemikalien der Sorte die man 
nicht in Wohnräumen handhaben sollte sowie eine minimale 
Schutzausrüstung benötigt (beständige Schutzhandschuhe, Brille - besser 
Gesichtsschild - oder gleich Gasmaske - letztere ist besonders geeignet 
wenn man statt unter einem Abzug im Freien hantiert).

Schönes Video zur Anwendung vom vielgeschätzten Ben Krasnow:
Youtube-Video "Etching Acetal (Delrin) plastic in preparation for painting, gluing, etc"

Beschaffung ist auch kein Problem (über Unternehmen - privat läuft 
natürlich nichts mehr, heutzutage...). Sigma-Aldrich und Merck, ich 
glaube sogar Omikron, liefern diese schon fertig angemisch, es macht 
keinen Sinn sich mit konzentrierter Schwefelsäure und Chromtrioxid 
herumzuschlagen, zumal selbst die kleinsten Gebindegrößen an 
Chromtrioxid die benötigte Menge für einen ganzen Arsch voll 
Chromschwefelsäure zumeist weit übersteigen und man dann diesen nicht 
ganz netten - aber für die allermeisten völlig nutzlosen - Stoff 
herumliegen hat.

Wenn es um eine überschaubare Menge an Fittings/Rohren geht die an 
definierten Stellen (bitte nur Enden!) angeätzt werden sollten würde ich 
das erledigen, habe noch genug (unsaubere, eben schon für diesen Zweck 
verwandte) Chromschwefelsäure da.
Vorweg: Abgabe derer kommt für mich nicht in Frage. Das ist mir zu 
heiß...

von Sascha W. (arno_nyhm)


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Ich wollte noch etwas hinzufügen, es war allerdings zu spät zum 
editieren, deshalb nun dieser Post.
----------------------

P.S.: Bezüglich meinenr Erfahrungen damit:
Ich habe damit ungefärbtes PEEK super-erfolgreich an mechanisch 
aufgerautes Borosilikatglas 3.3 (Duran/Pyrex/...) geklebt. Als Kleber 
kam 'Loctite Hysol 1C' zur Anwendung (das komischerweise ausschließlich 
in den USA vertrieben wird, ähnliche - aber nicht identische - Mixturen 
der Hysol-Familie gibt es natürlich auch hier in der EU. Ich habe es 
letztendlich über amazon.com bei einem Shop in den USA bestellt; kein 
Loctite-Distributor hier in DE konnte/wollte mir diesbezüglich 
weiterhelfen).

- Das PEEK-Bauteil wurde für ~10s mit dem zu verklebenden Bereich in die 
auf 60°C Chromschwefelsäure.
Die Zeit wurde anhand einiger Teststücke und Klebungen experimentell 
ermittelt. PEEK erwies sich scheinbar ale haarte Nuss, was die 
Einwirkung der Chromschwefelsäure angeht, bei Raumtemperatur tat sich 
erst nach über einer Stunde sichtbar etwas, dafür war die Oberfläche 
sehr ungleichmäßig angeätzt und an einigen Stellen tiefer angetrage als 
an anderen; welche teilweise kaum sichtbar angegriffen waren.
An etwaigen Verschmutzungen, Rückständen auf der Oberfläche, dürfte es 
nicht gelegen haben.
Durch das erhöhen der Temperatur wurde die Reaktion schnell heftiger, 
bei 60°C bedrufte es nur noch ~10s um ein optimalen (nun auch 
gleichmäßiges) anätzen der eingetauchten Oberfläche zu erzielen.

- Das Duranglasrohr wurde im entsprechenden Bereich mit sehr feinem 
Nass-Schmirgelpapier aufgeraut, an die genaue Körnung kann ich mich 
nicht mehr erinnern - Jedenfalls sah es nach der Behandlung kaum diffus 
aus, nur mit dem Fingernagel konnte man einen leichten Unterschied zum 
unbehandelten Glas feststellen.
Evtl. wäre dies auch gar nicht nötig, das verwendete Hysol 1C haftet an 
anderen Stellen auch hervorragend auf nicht angerauten Gläsern und 
Keramiken.

- 'Loctite Hysol 1C' entsprechend den Verarbeitungsvorschriften 
angesetzt und die Klebung durchgeführt, bei Raumtemperatur.
Danach ein paar Tage (sehr großzügig - es ist wohl keine so lange 
Aushärtedauer nötigt - im Datenblatt ist, wenn ich mich recht Erinnere, 
eine Festigkeit von 90% der Endfestigkeit nach 24h bei Raumtemperatur 
erreicht).

Das Ergebnis ist eine stark belastbare Verbindung.
Ungewollt löste sich bei mir nichts mehr. Um das seitlich an das 
12mm-Duranglasrohr angeklebte PEEK-Stück (ein Zylinder mit einem 
Durchmesser von ebenfalls 12mm, das Ergebnis ist T-Stück) wieder vom 
Rohr loszubekommen ist rohe Gewalt nötig und die Klebung löst sich nicht 
sauber von keiner der beiden Oberflächen!
Seitlich habe ich das PEEK-Bauteil mit einer 2x2mm Fase an der 
Ansatzstelle zum Glas versehen, dass sich beim verkleben eine schöne 
Wulst ausbilden konnte - letztendlich sollte das Ganze ja Gasdicht sein; 
hat funktioniert - Einsatz im Hochvakuum (deswegen auch das Hysol 1C - 
es hat sich dafür bewährt und ist für sein sehr geringes Ausgasen 
bekannt).

von Adler (Gast)


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Sascha W. (arno_nyhm) schrieb:

> Jeder der sich an Natriumpersulfat herantraut sollte auch keine Probleme
> mit Chromschwefelsäure haben - sind beides Chemikalien der Sorte die man
> nicht in Wohnräumen handhaben sollte sowie eine minimale
> Schutzausrüstung benötigt (beständige Schutzhandschuhe, Brille - besser
> Gesichtsschild - oder gleich Gasmaske - letztere ist besonders geeignet
> wenn man statt unter einem Abzug im Freien hantiert).

Also ich weiß ja nicht was du hier für schräge Vergleiche aufstellst. 
Für NaPS braucht es kein "Gesichtsschild" und schon gar keine 
"Gasmaske", noch nicht mal einen Abzug. Ein offenes Fenster genügt. Ich 
ätze ganzjährig im Wohnraum und nicht in dunklen Kellerlöchern oder 
Gartenlauben. Ich brauche gleichmäßige Parameter wie Temperaturen und 
die bekomme ich nur im Innenraumbereich und nicht in aufgeheizten oder 
zeitweilig arschkalten Blechlauben.

"konzentrierter Schwefelsäure"
> Beschaffung ist auch kein Problem (über Unternehmen - privat läuft
> natürlich nichts mehr, heutzutage...).

Das ist auch ein Widerspruch in sich. Entweder ist eine Chemikalie 
leicht beschaffbar. Dann ist sie auch billig für jedermann. Oder eben 
nur gewerblich verfügbar. Dann wird es teuer für den Bezug von 
Kleinmengen und schwierig bis unmöglich für Privatleute obendrein.

Sieht man auch an solchen Sätzen hier:

> Vorweg: Abgabe derer kommt für
> mich nicht in Frage. Das ist mir zu
> heiß...

von Andreas D. (dandy)


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Nun, sagen wir mal kurz, PP zu verkleben ist " Schweineteuer " und für 
das liebe Hobby wohl eher unrentabel. Diese ganze PP verkleberei hat 
sich ja nun auch irgendwie erledigt, da ich ja diese PVC Rohre gefunden 
und umgestiegen bin. Ausserdem funktioniert das mit dem Schlauch so gut 
dass man eigentlich gar nichts mehr kleben muss.

von Dennis (Gast)


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Zwecks Pumpe :

Ich hab bei meiner Ätzanlage eine Shurflo Trailking benutzt 
(EisenIIIChlorid)

Pumpe ist eine Membranpumpe und hat jegendlich 3 Edelstahlschrauben im 
gehäuse.

Ging bis jetzt gut bei mir, sollten sie mal Durch sein Kommen 
Titanschrauben rein und gut.

Macht 4 bar druck.

von Andreas D. (dandy)


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So, habe jetzt erst mal Urlaub, kann daher ein bisschen mehr basteln. 
Habe gestern mal so weit die Behälter fertig gemacht. Ausserdem habe ich 
mir einen 2. Boden ins Aquarium geschnitten, damit die Zu -und Abflüsse 
von unten her machbar sind. Was mich nämlich auch an den etwas teureren 
Anlagen stört ist dass irgendwo im unteren Bereich irgendwelche 
Kunststoffhähne eingeklebt oder geschraubt sind und eine restlose 
Entleerung nicht zulassen, da der auslass viel zu weit vom Boden weg 
ist. Darum möchte ich das hier durch den erhöhten Boden ausgleichen, so 
dass die Entleerung annähernd Vollständig geschehen kann. Dazu habe ich 
mir aus Sperrholz 4cm Abstandshalter geschnitten, auf denen der Boden 
dann aufliegt. Die Bodenkonstruktion mit den Schläuchen folgt mit den 
nächsten Bildern.

Das 2. Brett für die Behälter ist mir beim einschrauben ausgerissen. 
Kommt davon wenn man nicht vorbohrt. Naja ich werd wohl ebenfalls einen 
neuen Boden aus Sperrholz einschneiden und ihn mit Winkeln befestigen.

Auch hab ich das Bodenstück mit den Halogenheizungen fertig. Das 
Schwarze kleine ist ein Temperatursensor in Transistorform. Welcher 
genau das ist kann man leider nicht mehr genau lesen. Man erkennt noch 
irgendwas, dass wie "KT 10" aussieht. Ist auch theoretisch egal, er 
ändert seinen Widerstand durch Temperaturunterschied und das sollte mir 
schon reichen. Die Elektronik pass ich dann entsprechend an.

von Andreas D. (dandy)


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So, habe nun die Bodenplatte soweit fertig gemacht und mit Silikon 
eingeklebt. Da das jetzt sowieso erst mal 24 Stunden trocknen muss werd 
ich wohl erst morgen weiter machen. Für morgen sind dann die beiden 
Zwischenwände geplant, die Unterteilung für die Entwickler, Ätz und 
Spülkammer. Dass ich das auf anhieb dicht kriege ist momentan eigentlich 
meine einzige Sorge. Naja, wir werden sehn :-)

von Andreas D. (dandy)


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So, heute habe ich die Zwischenwände geschnitten und eingeklebt. Für die 
Entwicklerkammer habe ich mir unten ein Blubberschlauch gebastelt. Habe 
einfach in ein stück Schlauch 0,8mm löcher gebohrt und das eine Ende mit 
einer 5mm LED :-))) verschlossen. Ein kleines Acrylglas Plättchen hält 
das ganze straff. Auch den Einlass für die Entwicklerlösung habe ich 
fertig. Desweiteren habe ich für die Behälter die Sperrholz Platte 
geschnitten und eingesetzt ( Bild folgt noch ) Und weil mir grad nicht 
gut war und ich nicht wieder erst 24 Stunden warten wollte bis ich, 
wegen dem Silikon an dem Aquarium weiter basteln kann habe ich das 
Servobetriebene Gardena 2 Wege Ventil noch fertig gemacht und unter die 
Platte gesetzt. So weit erst mal der Stand heute. Ich hoffe dass ich 
morgen die Rückwand und einen Deckel dran bekomm.

von Wunderer (Gast)


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Wirklich tolle handwerkliche Leistung. Aber eine Ätzschale für knappe 5 
Euro reicht, wenn man mit Salzsäure und Wasserstoffperoxid ätzt.

W.

von Spess53 (Gast)


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Hi

>Für die Entwicklerkammer habe ich mir unten ein Blubberschlauch gebastelt.

Gute Idee. NaOH reagiert mit dem CO2 der Luft zu Natriumkarbonat.

MfG Spess

von Andreas D. (dandy)


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Wunderer schrieb:
> Wirklich tolle handwerkliche Leistung. Aber eine Ätzschale für knappe 5
> Euro reicht, wenn man mit Salzsäure und Wasserstoffperoxid ätzt.

Bitte die Beiträge lesen, da steht mehrfach warum ich das tue.

Gruß, Andy

von Andreas D. (dandy)


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Spess53 schrieb:
> Gute Idee. NaOH reagiert mit dem CO2 der Luft zu Natriumkarbonat.

Welche Alternative hat man, das Zeugs etwas in Bewegung zu bekommen ? 
Reagiert das so heftig dass ich nach der ersten Entwicklung die Lösung 
wegschmeissen kann ?

von Andreas D. (dandy)


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Weiter gehts :-) Habe gestern die Rückwand eingeklebt und gebetet dass 
alles Dicht wird. Konnte dann erst heute mal alles testen und ich muss 
sagen es IST dicht :-) Wie auf den Bildern zu sehen ist es erst mal 
teilweise provisorisch zusammen gesteckt um mal die Spülfunktion der 
Kammern zu testen. Zum Testen benutzte ich eine 12V Tauchpumpe, Conrad 
539082 - 62, aber ich brauche definitiv eine Pumpe, die mehr Druck 
bringt, da das was an den Sprühköpfen ankommt mit dieser Pumpe leider zu 
schwach ist um die ganze kammer zu durchsprühen. Hätte mal besser mit 
dickerem Schlauch verteilen sollen, aber ist jetzt zu spät. Leider ist 
bei diesen Pumpen kein Druck angegeben. Kenn mich da nicht so wirklich 
aus. Zumindest sind die Kammern dicht und das Abwasser fliesst auch 
annähernd vollständig ab.
Auch hab ich den Behälter mit der Heizung und dem Temperaturfühler 
verkabelt. Zum Anschluss an die Halogenlampen habe ich einfach das Kabel 
und die Anschlussbeine mit Adernendhülsen zusammen gequetscht. Hält 
sicher und lässt sich bei Bedarf auch wieder abziehen. Das ganze geht 
auf einen 8pol. PSK Stecker.
Ein und Auslauf vom und in den Entwicklerlösungsbehälter, wenn man den 
mal so nennen kann über die Druckluft funktioniert so weit auch perfekt. 
Für diese Kammer habe ich nur einen Auslass über einen Luftschlauch 
vorgesehen, da es nicht unbedingt riesen Eile hat bis diese Kammer in 
den Behälter zurück gelaufen ist. ( Dauerte ca. 6 Minuten )
Arbeite gerade an den Servobetriebenen Lufthähnen für die Entlüftung der 
Behälter.

von Andreas D. (dandy)


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Hi, habe mal ein kleines Video gemacht, dass den Ein und Auslauf in die 
Kammern zeigt. So weit mal der Stand zur zeit.

Youtube-Video "Vollautomatische Sprühätzanlage im Bau Teil - 1"

von Frank B. (frankman)


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Alles in allem eine grottenschlechte Bastelei!
Ich hab zuerst gedacht, ein Schüler bastelt hier. Mich würd mal 
interessieren, ob Du die Ätzlösung dann in Klo kippst? Für das Geld, was 
hier versenkt worden ist, hätte man sicher schon 10 Euro-Platinen machen 
können. In Industriequalität. Und die Umwelt wäre dann auch nicht so 
belastet worden.

Besonders toll: Die Halogen - Heizung, die sowas von durchgeätzt wird.

von Andreas D. (dandy)


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Frank B. schrieb:
> Alles in allem eine grottenschlechte Bastelei!
> Ich hab zuerst gedacht, ein Schüler bastelt hier.

Richtig, Ich lerne noch.... An Erfahrung und Versuch macht Kluch...

Frank B. schrieb:
> Mich würd mal
> interessieren, ob Du die Ätzlösung dann in Klo kippst?

Wo anders wäre sie wahrscheinlich besser aufgehoben....

Frank B. schrieb:
> Für das Geld, was
> hier versenkt worden ist, hätte man sicher schon 10 Euro-Platinen machen
> können. In Industriequalität. Und die Umwelt wäre dann auch nicht so
> belastet worden.

Iss nicht Dein Geld und was ich mit meinem mache geht dich gar nichts 
an.... Die Umwelt belastest Du mit deinen dämlichen Kommentaren mehr...

Frank B. schrieb:
> Besonders toll: Die Halogen - Heizung, die sowas von durchgeätzt wird.

Seit der Idee habe ich eine Schale die seit Wochen Eisen III Chlorid 
immer wieder auf diese Weise aufheizt im dauertest... Da Ätzt garnix 
durch... also, wenn man keine Ahnung hat, dann vielleicht einfach mal 
Fresse halten und sich solch dumme Kommentare sparen. Denks dir einfach 
!

von Wunderer (Gast)


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Andreas Denk schrieb:
> Bitte die Beiträge lesen, da steht mehrfach warum ich das tue.

Ja? Dann nenn mal die Gründe.

W.

von Andreas D. (dandy)


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Wunderer schrieb:
> Andreas Denk schrieb:
>> Bitte die Beiträge lesen, da steht mehrfach warum ich das tue.
>
> Ja? Dann nenn mal die Gründe.
>
> W.

Wie schon gesagt, steht schon oben in diversen Posts.... Einfach LESEN, 
dann findest Du die Gründe !

von Tobias F. (coldtobi)


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Wie siehts aus.. Fortschritte? (Ja, bin neugierig...)

von Andreas D. (dandy)


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Tobias Frost schrieb:
> Wie siehts aus.. Fortschritte? (Ja, bin neugierig...)

Zur Zeit bastele ich am Sprührohr. Muss sagen ist gar nicht so einfach. 
Hänge momentan daran das Teil zum Rundlaufen zu bewegen :-) Das 
Schwierigste ist der Adapter von Motor zu Rohr. Mit normalen Hausmitteln 
( also ohne Drehbank und Präzizionslaservermessungsanlage.. gg ) ist 
das sehr schwer....

von Andreas D. (dandy)


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Nun gut, da es hier offenbar zu viele Leute gibt, die nichts anderes 
können als andere beleidigen damit sie sich gross, stark und wichtig 
fühlen mal ihr Maul aufgerissen zu haben, selbst wahrscheinlich 
frustriert sind weil ihnen Mutti verboten hat zu hause zu Basteln, oder 
weil die Frau oder Freundin sie grade mal wieder nicht ran gelassen 
haben, ihren Ärger nun meinen an anderen die Spass an der Sache haben 
auslassen zu müssen und mit ihrem dummen Gesülze nichts zum Thema 
beitragen entscheide ich mich hiermit weitere Berichte einzustellen und 
dieses Thema hier zu beenden.

von Andreas D. (dandy)


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Desweiteren möchte ich einen Moderator bitten dieses Thema hier wieder 
zu löschen, gibt bestimmt etwas unnötig benutzten Speicherplatz frei...

von Tobias F. (coldtobi)


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Andreas Denk schrieb:
> weitere Berichte einzustellen und
> dieses Thema hier zu beenden.

Finde ich sehr schade.
(Ignorier doch die Idioten einfach -- don't feed the trolls)

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Das kann ich nur unterstreichen.

Andreas, lass Dich von den Trollen nicht demotivieren!

Es gibt viele, die reden, aber nur sehr wenige, die machen.
Ich finde Dein Projekt auch sehr spannend und wertvoll für viele andere 
und würde Dich auch bitten, mit der Dokumentation weiterzumachen.

Wie sage ich den ganzen Miesmachern immer: "Ein gelöstes Problem ist 
immer einfach."

Entsprechende Troll-Beiträge einfach melden - wir löschen dann schon :-)

von Ätzküvettenbauer (Gast)


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auch ich lese mit Interesse diesen Thread, da ich momentan ebenfalls an 
meiner Ätzküvette bastle.

Andreas, auch ich würde es begrüßen wenn du weitermachst und bitte dich 
daher ebenfalls weiter zu machen!

Lass die Spinner und Trolle doch einfach reden!


Selbst wenn du nur ein paar Wenigen mit deinem Bericht weiterhilfst hat 
sich das schon gelohnt!


Ich hoffe du machst weiter!

Grüße

Ätzküvettenbauer

von Andreas D. (dandy)


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Hi,
nachdem offenbar doch noch einigen daran gelegen ist das Projekt weiter
zu verfolgen werde ich auch weiter berichten. Als Bild hab ich mal ein
Blockschaltbild der Behälter und Verbindungen erstellt, vielleicht wird
dadurch einigen besser ersichtlich und Verständlich wie ich mir das
ganze Vorgestellt habe, wie es funktionieren soll.

Weiteres, wie Bilder mit dem Baufortschritt folgen in kürze.

von Andreas D. (dandy)


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So, nun weiter :-) Das nächste was ich in Angriff genommen habe, ist 
eine andere Verteilung für die Spülung der Kammern. Da ich leider ja von 
Anfang an nur alles mit dem 4mm Schlauch verteilt habe schafft es die 
Pumpe leider nicht alle 4 Sprühköpfe pro Kammer mit ausreichend Druck zu 
versorgen. So muss ich nun leider in den sauren Apfel beissen und die 
Bodenplatte des Aquariums raus schneiden, damit ich da ran komme um das 
zu ändern. Da ich keine geeigneten T-Stücke für den grünen 
Aquariumschlauch im Baumarkt gefunden habe, musste ich leider selbst was 
basteln. Habe aus dem grünen Rohr dann selbst T-Stücke gebastelt. Mehr 
oder weniger in der Mitte eines 5cm langen Stückes habe ich mit einem 
10mm Bohrer bis ca die hälfte eingefräst. In ein anderes 4cm langes 
Stück habe ich mit einem 8mm Bohrer in ein Ende eingefräst. Somit passt 
das als T-Stück ziemlich gut aufeinender. Das ganze ist mit Epoxy dann 
verklebt. Für die 4mm Schlauchanschlüsse habe ich mir die Anschlussenden 
von 6mm Eckverbinder abgeschnitten, eine alte Telefonkarte genommen, 6mm 
löcher reingebohrt und diese Anschlussenden eingeklebt. Anschliessend 
diese enden auf die T-Stücke aufgeklebt. Nach dem Trocknen noch rund 
geschliffen und fertig war mein improvisiertes T-Stück :-)) Sieht zwar 
nicht schön aus, aber erfüllt seinen Zweck. Not macht erfinderisch :-) 
Muss mir nun nur noch die arbeit machen die Bodenplatte raus zu trennen, 
das ganze einzupflanzen und die Platte mit Silikon wieder einzukleben. 
Ich hoffe nur dass ich mir dadurch den Innenausbau nicht beschädige. 
Naja, werde dann berichten wie es verlaufen ist.

von Andreas D. (dandy)


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Habe nun auch endlich mal sie Sprühköpfe in den Ecken befestigt. Habe 
lange überlegt wie ich die am besten fest bekomme, so dass sie sich bei 
Bedarf wieder ablösen lassen falls mal der Austausch eines Sprühkopfes 
ansteht. Habs mit einem tropfem Epoxy versucht aber das hielt nicht auf 
dem Silikon. Als ich dann aber das Silikon mit Nagellack entferner 
abgerieben habe und es erneut versuchte, hielt das plötzlich ziemlich 
gut. Damit die Rohre während der Trocknung des Klebers in den Ecken 
bleiben habe ich mir aus ein paar Schaschlik Speisse eine variable Hilfe 
gebastelt, indem ich sie einfach mit Gummi und Kabelbinder 
zusammengebunden habe.... Geht gut :-)

von Andreas D. (dandy)


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Habe auch in der Zwischenzeit mal angefangen ein Bedienpult anzubringen. 
Den Druckschalter des PC Netzteils habe ich durch einen einbau 
Wippschalter ersetzt und eingebaut. Desweiteren habe ich ein 4x20 
Display eingebaut über das später die ganze Bedienung und Anzeigen 
realisiert werden sollen. Bin zur Zeit noch über eine Tastatur am 
grübeln. Vermutlich werde ich 4 Tasten neben das Display setzen um die 
einzelnen Menüpunkte der einzelnen Zeilen quasi als Direktwahltasten 
aufrufen zu können. Die restlichen Bedientasten setze ich dann unter das 
Display. So erst mal meine Vorstellung....
Das Bedienpult wird noch etwas nach unten abgewinkelt.

von Spess53 (Gast)


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Hi

>Da ich keine geeigneten T-Stücke für den grünen
>Aquariumschlauch im Baumarkt gefunden habe, musste ich leider selbst was
>basteln. Habe aus dem grünen Rohr dann selbst T-Stücke gebastelt.

Dann leg dir mal etwas richtiges zu:

http://www.esska.de/esska_de_s/schlauchverbinder-kunststoff.html

Deine Klebeorgien wären mir etwas unheimlich.

MfG Spess

von Tobias F. (coldtobi)


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Es freut mich wieder was von Dir zu lesen....

Andreas Denk schrieb:
> Das ganze ist mit Epoxy dann verklebt.

Mit was möchtest Du denn später ätzen?

Ich hab mit meiner CuCl-Ätze festgestellt das Expoxy (2K Expoy) nicht 
lange durchgehalten hat: Es auf einmal nicht mehr an der Wand des 
Gefäßes kleben wollen nach nicht allzulanger Zeit mit dem Ätzmittel. Was 
auch nicht lange hielt waren Kabelbinder (sprüde geworden und 
zerböselt). Gut allerdings geht Heisskleber oder auch PLA (Ein Freund 
sein 3D-Drucker verarbeitet dies :)). (Hier könnte es heikel sein, wenn 
Du nacher nicht hinkommst)

Andreas Denk schrieb:
> hielt nicht auf dem Silikon
Ja, kenn ich von der Arbeit: auf Silikon ist nur sehr schlecht zu 
kleben, deswegen auch hier der Hinweis das diese Klebung wieder aufgehen 
kann... Aber da kommst ja hin, von daher kannst mich auch Lügen strafen 
wenns doch hält...

PS: Habe ich gerade im Netz gefunden:
http://www.gehr.de/wissenswertes/chem-bestaendigkeiten.html

von Andreas D. (dandy)


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Hi,
also was mit Epoxy geklebt ist, sowie auch durch die geklebten T-Stücke 
läuft NUR WASSER. Das kommt eigentlich alles mit der Ätzflüssigkeit gar 
nicht in Verbindung. Habe früher schon solche Verbindungen für eine 
Brunnen Anlage geklebt und das hält heute immer noch. Die verwendeten 
Tauchpumpen bringen auch nur 0,5 - 0,6 Bar, wie gesagt, bisher keine 
Probleme damit, darum bin ich guter Hoffnung dass das für die 
Wassergeschichte hält.

Ich verstehe nicht dass euer Epoxy mit der Ätzflüssigkeit probleme hat, 
ich habe extra vor ein paar Monaten als ich mit dem Projekt begann ein 
paar Plastik Teile zusammen und in eine Wanne geklebt und mit Eisen 3 
Chlorid überschüttet, gerade weil ich wissen wollte ob der Epoxy kleber 
dem Ätzmittel stand hält. Die Teile kleben immer noch zusammen und auch 
der Epoxy ist nicht weich oder hat sich sonst irgendwie aufgelöst.

Kann es sein dass er evtl. nur mit anderem Ätzmittel wie Natrium- oder 
Ammoniumpersulfat probleme hat ? Denn die Probleme mit Eisen 3 Chlorid 
kann ich nicht bestätigen. Oder was nutzt Ihr für Epoxy ? Ich benutze 5 
Min. Epoxy + Härter...

von Tobias F. (coldtobi)


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Andreas Denk schrieb:
> also was mit Epoxy geklebt ist, sowie auch durch die geklebten T-Stücke
> läuft NUR WASSER. Das kommt eigentlich alles mit der Ätzflüssigkeit gar
> nicht in Verbindung. Habe früher schon solche Verbindungen für eine
> Brunnen Anlage geklebt und das hält heute immer noch. Die verwendeten
> Tauchpumpen bringen auch nur 0,5 - 0,6 Bar, wie gesagt, bisher keine
> Probleme damit, darum bin ich guter Hoffnung dass das für die
> Wassergeschichte hält.

Da sehe ich auch keine Probleme :)

Andreas Denk schrieb:
> Ich verstehe nicht dass euer Epoxy mit der Ätzflüssigkeit probleme hat,
> ich habe extra vor ein paar Monaten als ich mit dem Projekt begann ein
> paar Plastik Teile zusammen und in eine Wanne geklebt und mit Eisen 3
> Chlorid überschüttet, gerade weil ich wissen wollte ob der Epoxy kleber
> dem Ätzmittel stand hält. Die Teile kleben immer noch zusammen und auch
> der Epoxy ist nicht weich oder hat sich sonst irgendwie aufgelöst.
>
> Kann es sein dass er evtl. nur mit anderem Ätzmittel wie Natrium- oder
> Ammoniumpersulfat probleme hat ? Denn die Probleme mit Eisen 3 Chlorid
> kann ich nicht bestätigen. Oder was nutzt Ihr für Epoxy ? Ich benutze 5
> Min. Epoxy + Härter..

ja, so hab ich auch gedacht, vorallem da ja PCBs gernau auch aus Epoxy 
sind..
Ich hab dieses benutzt: 
http://www.conrad.de/ce/de/product/886604/5-Minuten-Epoxyd-Harz-200-g
Es kann natürlich sein das meine Oberflächen des Kleberpartners einfach 
nicht für Epoxy geeignet waren, den das Epoxy selber war stabil, es ist 
halt nur an der Oberfläche (rückstandslos) abgegangen...
Sicherlich ist es auch von der Chemie abhängig...
Ich denke dass es bei Dir halten wird, hast ja Versuche gemacht...

von Andreas D. (dandy)


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Hmmm, ist im Prinzip der gleiche, den ich auch benutze. Ich habe vor 
längerer Zeit sorar mal die Front meiner Schaumätzanlage neu verklebt 
und da drin gehts mächtig zur Sache :-)) Selbst das hält auch heute noch 
und ist nach wie vor dicht. Das einzige was ich jetzt intern mit Epoxy 
geklebt habe, das auch mit dem Eisen 3 Chlorid in Verbindung kommt sind 
diese Gardena Eckverbinder auf die Acrylglasscheibe (Der 
Ätzmitteleinlauf), sowie jetzt die Sprühdüsen für das Wasser aufs 
Silicon (Die sollen ja auch gar nicht so dolle halten) In der 
Entwicklerkammer hab ich so nen Eckverbinder noch ausf glas geklebt, der 
kommt aber eigentlich gar nicht mit dem Ätznatron direkt in Berührung, 
da das Oberhalb der Wasserfläche liegt.

Ich teste das erst mal so wie es momentan ist, denn nur Versuch macht 
Kluch und falls es da probleme geben sollte, werde ich das natürlich 
berichten.

von Andreas D. (dandy)


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Hi,
so, fortschritt gemacht :-) Habe die restlichen Servo Ventile fertig 
gestellt, Pumpe und Netzteil sind auch soweit eingebaut. Über das 
Netzteil kommt noch eine Verkleidung aus Plexiglas, damit von oben 
runter keine Flüssigkeit reinlaufen kann....

von Andreas D. (dandy)


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So, endlich habe ich ein einigermassen rundlaufendes Sprührohr hin 
bekommen. War am Samstag bei nem Freund, und hab mir von ihm einen Motor 
Adapter drehen lassen. Meine bisherigen Versuche mit Kugellager, 
Doppelkugellager, einfach Kugellager usw. scheiterten kläglich. Erst mal 
ist es ziemlich schwierig im Baumarkt ein einigermassen gerades 
Installationsrohr zu bekommen. Desweiteren fast unmöglich einen 
rundlaufenden Motoradapter aus haushaltsüblichen Mitteln zu basteln. 
Läuft einfach nie richtig rund. Das mit den Kugellagern hab ich gleich 
wieder aufgegeben denn selbst den Motor so auszurichten, dass er mittig 
über dem Kugellager dreht ist für mich jedenfalls nicht machbar. Also 
alles in allem habe ich nun auf alle Kugellager verzichtet und mir einen 
rundlaufenden Adapter drehen lassen. Auf der einen Seite ein 3,2mm Loch 
für die Motorwelle, welche dann mit einer Madenschraube befestigt wird, 
sowie die andere Seite 18mm, damit sie ins Rohr passt. Selbst das Rohr 
da drauf zu kleben erfordert einige Übung, da das Kunststoffrohr so 
biegsam ist dass es sich selbst durch eine konische Führung nicht 100% 
auf den Adapter schieben lässt. Nun, habs aber jetzt doch hin bekommen 
und die Geschichte läuft mehr oder weniger nun ziemlich rund.

Habe 3 Reihen Löcher ins Rohr gebohrt, jeweils um 120 Grad versetzt. Der 
Abstand der löcher in einer Reihe ist 7mm und jede Reihe ist um 2,5mm 
verschoben. Die Löcher selbst sind 0,8mm. Das ganze habe ich über 3mm 
Gewindestäbe übereinander befestigt. Somit kann ich die Höhe des Rohrs 
zum Boden variieren. Auf den Deckel habe ich mir eine extra 
Acrylglasplatte als halter mit Plastikschrauben befestigt. Im Halter 
sind 6mm Löcher in die die Muttern der Gewindestäbe ziemlich stramm rein 
gehen. Somit kann ich den ganzen Sprührohr-Aufbau einfach aufstecken. 
Habe einen Testlauf gemacht und bin begeistert. Fast keine Vibrationen 
und der Sprühregen ist richtig fein. Bin am überlegen, ob ich mir am 
Motor noch einen Drehzahlsensor anbringe, um die Drehzahl exakt 
einzuahren, die ausreicht, um die obersten löcher zum Spruhen zu 
bringen, ohne dass er unten anfängt zu Quirlen, oder ob ein festes 
einstellbares PWM Signal am Motor ausreicht um die Drehzahl konstant zu 
halten....

So, nachdem diese Hürde überwunden ist, werd ich mich mal die Tage an 
die Elektronik machen....

von Andreas D. (dandy)


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So, mal ein kleiner Fortschritt. Habe am Wochenende mal eine Platine 
fertig gemacht und geätzt. Sie beinhaltet eine H-Brücke für den 
Sprührohr Motor, sowie die Ansteuerung für die Heiz-Lampen. Da man ja 
nicht sieht wenn mal eine Lampe kaputt ist, habe ich gleich eine kleine 
Schaltung dazu mit drauf gesetzt, die jede einzelne Lampe überwacht. Die 
Lampen lassen sich per 8-Bit PWM anfahren und für den Motor habe ich 
10-Bit PWM vorgesehen. Als Prozessor auf diesem Board ist ein Mega-8 
vorgesehen. Er bekommt später seine Anweisungen über die UART 
Schnittstelle. Vor der H-Brücke sitzt noch ein 4053, über den der 
Rechts/Links Lauf ausgewählt wird. Somit ist es fast unmöglich 
versehentlich gleichzeitig rechts/links zu fahren und die Transistoren 
zu zerstören. Auch mit drauf sind die ISP Anschlusspins, 4 LED`s für 
Anzeigen, sowie 4 Taster für Test und Manuell zwecke. Wenn die Platine 
fertig Bestückt ist schiebe ich nochn Bild nach....

Achja, das Ausfranzeln am Rand der Platine kam daher, dass die Platine 
schon März 2011 abgelaufen war. Da der Rest aber vollkommen in Ordnung 
ist, verzichte ich drauf eine neue zu machen.

Kann mir evtl. auch jemand sagen welcher Abstand vom Sprührohr zur 
Platine am sinnvollsten ist, bzw wie der Abstand bei fertigen 
Sprühätzanlagen ist ? Oder ist das eher unerheblich, solange der 
Sprühstrahl überall hin kommt ???

von Andreas D. (dandy)


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So, hier nun die erste fertig bestückte Platine. Die Transistoren für 
den Motor sind die 2SB727 und 2SD768. Diese sind 6A PNP und NPN 
Darlington Typen, welche Pull Up/Down Widerstände, sowie Freilaufdiode 
schon integriert haben. So, nun fehlt nur nochn bissl Softeis für den 
Controller... mach ich mich im Laufe der Woche dran....

von Ätzküvettenbauer (Gast)


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Hallo Andreas,

wie sieht denn der aktuelle Stand deines Ätzküvetten-Projekts aus?

Ich hab da noch eine Frage zu deiner Steuerplatine:

Welchen Zweck erfüllt die mäanderformigen Leiterbahn?

Ist das ein zufällig ein Shunt?

Grüße

Ätzküvettenbauer

von Andreas D. (dandy)


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Ätzküvettenbauer schrieb:
> Hallo Andreas,
>
> wie sieht denn der aktuelle Stand deines Ätzküvetten-Projekts aus?
>
> Ich hab da noch eine Frage zu deiner Steuerplatine:
>
> Welchen Zweck erfüllt die mäanderformigen Leiterbahn?
>
> Ist das ein zufällig ein Shunt?
>
> Grüße
>
> Ätzküvettenbauer

Hi,

Bin immer noch dabei die Platinen zu erstellen und sie Software zu 
programmieren. Leider ist das der Teil der Arbeit der am längsten 
aufhält und ich auch leider nicht immer die Zeit finde daran zu 
arbeiten. Aktueller Stand der Dinge:
Die oben gezeigte Platine läuft soweit im manuellen Modus, also 
bedienbar über die Taster darauf. Der Sprührohr Motor, sowie die Halogen 
Heizungen lassen sich steuern.

Die besagte Leiterbahn ist ein kleiner Shunt, ja. Darüber fällt jeweils 
bei angeschlossenen Halogenlampen eine Spannung ab, mit der ich dann 
erkenne, ob eine der Lampen kaputt ist, da man die Lampen im inneren der 
Behälter ja nicht sieht. :-)

Gruß, Andy

von Andreas D. (dandy)


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So, was lange währt, wird endlich gut :-) Habe nun wieder etwas Zeit 
gefunden mich den wichtigen Dingen zu widmen. Es geht weiter mit der 
Ätzanlage. :-)

Habe in der Zwischenzeit eine Schaltung gemacht für die Pumpensteuerung. 
Also die beiden Membran Luftpumpen für den Ätzmittel Transport sowie die 
Wasserpumpen für die Spülgänge. Ich habe lange überlegt wie ich 
feststellen kann wann die Ätzflüssigkeit komplett durch die Behälter 
gepumpt ist, damit die Elektronik das merkt und weitermachen kann. Bin 
dann zu einer ganz einfachen lösung gekommen. Ich benutze einfach Druck 
Sensoren. Da der Druck ja höher ist, solange flüssigkeit gedrückt wird 
und er dann abfällt, sobald nur noch Luft durch geht lässt sich das mit 
diesen Teilen auf sehr komfortable Weise bewerkstelligen. Ich benutze 
dazu die MPX53GP Drucksensoren. Auch diese Schaltung ist auf diesem 
Board untergebracht. Darauf werkelt ein Mega8 und ein TLC274 zur 
Aufbereitung der Drucksensor Werte für die ADC Eingänge. Auch hier 
wieder mit 4 Taster zur manuellen Steuerung.

von Andreas D. (dandy)


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Desweiteren hab ich auch das LED Board fertig, für einfache Status und 
Zustandsanzeige. Darauf werkelt ein Tiny 2313 der die 25 LED`s im 
Multiplexbetrieb ansteuert.

von Andreas D. (dandy)


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Auch habe ich mir eine 7 Segment Anzeige gemacht, die an der Rückwand 
der Anlage befestigt wird. Auf ihr sollen verbleibende Ätzzeiten usw 
dargestellt werden. Somit muss man nicht immer vorm LCD Display stehen 
und kann den Vorgang auch noch von weitem verfolgen. :-)

von Andreas D. (dandy)


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Zwischenzeitlich habe ich auch die Schläuche für die Spülung durch 
dickere ersetzt. Nun funktioniert das auch perfekt mit ordentlich Druck 
auf den Düsen :-)
Auch die Motortreiber Platine hat ihren festen Platz gefunden.

von Andreas D. (dandy)


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Und noch ein Teil ist fertig geworden. Die Platine zur Ansteuerung der 
ganzen Servos für die Absperrhähne. Auf ihr lassen sich die Auf/Zu 
Positionen der einzelnen Ventile programmieren und abspeichern. 
Aufgerufen werden die Positionen, wie bei allen anderen komponenten über 
den UART, kommend vom Hauptprozessor Board.
Ich habe mich für ein Serielles Ringsystem zur Ansteuerung der einzelnen 
Baugruppen entschieden. Alle verbunden über den UART. Jede Baugruppe 
erhält eine feste Adresse. Wird dann ein Datenpaket gesendet, wird 
geprüft ob das Datenpaket für die erste Baugruppe bestimmt ist, wenn ja 
wird es verarbeitet, wenn nein wird es zur nächsten Baugruppe weiter 
gesendet, bis es da angekommen ist wo es hin soll. So kann jede 
Baugruppe mit jeder kommunizieren.

Was nun noch fehlt ist die Hauptplatine. Da bin ich auch gerade dabei 
das Layout zu erstellen.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas Denk schrieb:

> Ich habe mich für ein Serielles Ringsystem zur Ansteuerung der einzelnen
> Baugruppen entschieden. Alle verbunden über den UART. Jede Baugruppe
> erhält eine feste Adresse. Wird dann ein Datenpaket gesendet, wird
> geprüft ob das Datenpaket für die erste Baugruppe bestimmt ist, wenn ja
> wird es verarbeitet, wenn nein wird es zur nächsten Baugruppe weiter
> gesendet, bis es da angekommen ist wo es hin soll. So kann jede
> Baugruppe mit jeder kommunizieren.

Das hat 2 Nachteile:

1.
Du musst aktiv verhindern dass Pakete ewig im Kreis laufen (wenn z.B. 
falsch Adressiert). z.B. mittels eines TTL Feldes im Paket.

2.
Bei Ausfall einer Baugruppe unterbricht diese das System. So kann auch 
evt. ein Befehl zur Abschaltung/Schließen von Ventilen im Fehlerfall 
nicht mehr an alle Baugruppen gelangen.

Warum nicht ein durchgehendes RS232/UART und alle Teilnehmer per 
Stichleitung ran? So behebst du beide Probleme auf einen Schlag.

Und warum sollen Baugruppen hier untereinander Kommunizieren können? Das 
ist unnötig kompliziert. Ein einfaches Master-Slave System sollte 
reichen.
Sonst kommen noch Probleme mit der Arbitrierung/Kollission usw. dazu.

Im Prinzip kann man hier sicherlich die extreme Fragmentierung in viele 
Untereinheiten mit jeweils eigenem Controller hinterfragen. Eine 
monolithische Steuerung könnte Logikmäßig locker alles Abdecken und 
würde den enormen Aufwand eines Bussystems einsparen.

: Bearbeitet durch User
von Andreas D. (dandy)


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Hi cyblord,

deine Einwände sind mit Sicherheit Berechtigt.

cyblord ---- schrieb:
> 1.
> Du musst aktiv verhindern dass Pakete ewig im Kreis laufen (wenn z.B.
> falsch Adressiert). z.B. mittels eines TTL Feldes im Paket.

Nun, da die Adressierung fest im Programm veraknkert ist, sollte eine 
Falsche Adressierung eigentlich ausgeschlossen sein. Einziges Manko bei 
evtl. Übetragungsfehlern. In wieweit das ein Problem sein sollte, werde 
ich testen.

cyblord ---- schrieb:
> 2.
> Bei Ausfall einer Baugruppe unterbricht diese das System. So kann auch
> evt. ein Befehl zur Abschaltung/Schließen von Ventilen im Fehlerfall
> nicht mehr an alle Baugruppen gelangen.

Dass mal etwas kaputt geht lässt sich ja nicht verhindern. Bei einem 
Ausfall einer Gruppe habe ich 2 Möglichkeiten. Ich kann entweder die 
Serielle Verbindung überbrücken, oder eben jede Baugruppe auch Manuell 
bedienen. Dafür habe ich diese extra ausgelegt.

cyblord ---- schrieb:
> Und warum sollen Baugruppen hier untereinander Kommunizieren können? Das
> ist unnötig kompliziert.

Da hast Du auch recht, das mag in erster Linie Kompliziert erscheinen, 
unnötig in diesem Fall jedoch nicht. Als Beispiel. Habe ein Board, dass 
für die Pumpen verantwortlich ist. Der Befehl, was wohin gepumpt werden 
soll kommt vom Haupt Prozessor an die Pumpen Platine. Der Prozessor 
dieser Platine ist dann weiter dafür verantwortlich dass für diese 
Aktion alle Ventile richtig gestellt werden. Somit muss dieser widerum 
mit der Servo Steuerung kommunizieren. Ebenfalls erwartet der 
Hauptprozessor auch Rückmeldung, wann eine Aktion abgeschlossen ist, um 
zum nächsten Schritt über zu gehen... Also, unnötig ist es nicht. 
kompliziert vielleicht, aber einfach wäre auch langweilig. :-)

cyblord ---- schrieb:
> Im Prinzip kann man hier sicherlich die extreme Fragmentierung in viele
> Untereinheiten mit jeweils eigenem Controller hinterfragen. Eine
> monolithische Steuerung könnte Logikmäßig locker alles Abdecken und
> würde den enormen Aufwand eines Bussystems einsparen.

Da hast Du ebenfalls Recht. Ich habe mich aber bewusst dafür entschieden 
alles auf einzelne Baugruppen aufzuteilen, da in einem Fehlerfall/ 
Defekt ein schneller Austausch der Gruppe erfolgen kann, oder aber auch 
eine Einfache Reparatur, ohne einen lästigen Fehler auf einer einzelnen 
Platine, vollgestopft mit ALLEN Komponenten suchen zu müssen. In so 
einem Fall müsste ich ggf. sogar das komplette Board austauschen. In 
diesem Fall beschränkt sich ein evtl. Austausch auf eben nur die defekte 
Gruppe. Und sollte wie in deinem Vorschlag bei einem monolithischem 
System der Prozessor hinüber gehen, steht auch alles still und Ventile 
lassen sich nicht mehr öffnen/schliessen. usw. Hier habe ich aber immer 
noch die Möglichkeit wie gesagt alles restliche manuell zu steuern.

Wie Du siehst hat alles seine Vor und Nachteile. Ich betreibe aber hier 
lieber JETZT etwas mehr Aufwand und habe es hinterher leichter wenn mal 
was schief laufen sollte als mich hinterher ständig ärgern zu müssen 
weil ich alles auf einen Punkt gequetscht habe.

Sinn, Unsinn, Aufwand usw... sind Ansichtssache. Es ist ja auch kein 
System für den Markt bestimmt, sondern es bleibt eine Bastellösung in 
der man seiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Hauptsache eins bleibt 
erhalten. Der Spass am Bauen. :-)))

von Bernd K. (prof7bit)


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Sascha W. schrieb:

> Ich verstehe nicht warum immer noch einige darauf bestehen selbst
> Platinen zu fertigen - die kommerziellen Angebote sind doch inzwischen
> sehr erschwinglich und bieten selbst in der einfachsten Form alle
> Vorzüge der professionellen Fertigung

Ich verstehe nicht warum immer noch einige darauf bestehen selbst
Elektronische Geräte zu fertigen - die kommerziellen Angebote sind doch 
inzwischen sehr erschwinglich und bieten selbst in der einfachsten Form 
alle Vorzüge der professionellen Fertigung

FTFY.

: Bearbeitet durch User
von Daniel H. (Firma: keine) (commander)


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Sowas nennt sich "Hobby". Das macht man aus Spaß an der Freude.

Im übrigen finde ich so eine Anlage z.B. für Prototypen äußert 
praktisch.

von Andreas D. (dandy)


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Bernd K. schrieb:
> Sascha W. schrieb:
>
>> Ich verstehe nicht warum immer noch einige darauf bestehen selbst
>> Platinen zu fertigen - die kommerziellen Angebote sind doch inzwischen
>> sehr erschwinglich und bieten selbst in der einfachsten Form alle
>> Vorzüge der professionellen Fertigung
>
> Ich verstehe nicht warum immer noch einige darauf bestehen selbst
> Elektronische Geräte zu fertigen - die kommerziellen Angebote sind doch
> inzwischen sehr erschwinglich und bieten selbst in der einfachsten Form
> alle Vorzüge der professionellen Fertigung
>
> FTFY.

Die Frage ist einfach beantwortet:
In den Kommerziellen Angeboten gibt es schlichtweg nicht die Geräte, die 
man so, in der Form haben will. Desweiteren muss man bei kommerziellen 
Geräten auch die Eigenarten der Geräte und des Herstellers in Kauf 
nehmen.
Deswiteren bringen kommerielle Geräte keinen Spass am "selber Schöpfen" 
und werden niemals die Funktionen haben die man sich wünscht.

Das geht alles nur mit Eigenbau. Und DARUM machen "WIR BASTLER" das 
selber !!!
Das können nicht Bastler, die noch nie in ihrem Leben etwas erschaffen 
haben natürlich nicht verstehen.

Und ich verstehe nicht warum immer noch einige darauf aus sind anderen 
den Spass am Hobby verderben zu wollen und unnötigen Senf abgeben, wo es 
doch kommerzielle Boxringe gibt in denen man seinen Frust abbauen 
kann....

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas Denk schrieb:

>> Bei Ausfall einer Baugruppe unterbricht diese das System. So kann auch
>> evt. ein Befehl zur Abschaltung/Schließen von Ventilen im Fehlerfall
>> nicht mehr an alle Baugruppen gelangen.
>
> Dass mal etwas kaputt geht lässt sich ja nicht verhindern. Bei einem
> Ausfall einer Gruppe habe ich 2 Möglichkeiten. Ich kann entweder die
> Serielle Verbindung überbrücken, oder eben jede Baugruppe auch Manuell
> bedienen. Dafür habe ich diese extra ausgelegt.

Ich meinte das auch eher kurzfristig mitten im Betrieb. Angenommen die 
Pumpe hat nen Kurzschluss und die Steuerplatine dafür raucht ab. Es sind 
aber noch Ventile offen und da läuft irgendwelche Brühe durch und bald 
über. Du kannst jetzt aber die Ventile nicht mehr (automatisiert) 
schließen, da dein Bus durch die Defekte Pumpensteuerungsplatine 
unterbrochen ist.

von Andreas D. (dandy)


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cyblord ---- schrieb:
> Ich meinte das auch eher kurzfristig mitten im Betrieb. Angenommen die
> Pumpe hat nen Kurzschluss und die Steuerplatine dafür raucht ab. Es sind
> aber noch Ventile offen und da läuft irgendwelche Brühe durch und bald
> über. Du kannst jetzt aber die Ventile nicht mehr (automatisiert)
> schließen, da dein Bus durch die Defekte Pumpensteuerungsplatine
> unterbrochen ist.

Ich verstehe Deine Sorgen, aber ich versichere Dir, egal welcher 
Fehlerfall eintritt, es kann nichts passieren. Das schlimmste was 
passiert ist, die Anlage bleibt stehen. Alle Baugruppen und Pumpen usw 
sind einzeln mit Sicherungen abgesichert und in den Behältern gibt es 
nie mehr Brühe, als diese auch aufnehmen können.
Durch das geschlossene System der Behälter können diese auch niemals 
überlaufen, wenn Voll, dann voll, der rest bliebe in der Kammer und den 
Schläuchen stehen.
Selbst wenn der komplette Wasserbehälter noch dazu gepumpt werden würde 
kann nichts überlaufen, da alle Kammern alle Flüssigkeits stände 
aufnehmen können.
Egal was abrauchen sollte, ich habe alle Zeit es manuell wieder in 
Grundstellung zu bringen.

von Andreas D. (dandy)


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Es geht langsam voran. :-) Habe mittlerweile die Hauptplatine fertig 
(Display geht schon), Die Tastaturen eingebaut und eine Bedienoberfläche 
erstllt. Die Anschlüsse zum Programmieren der Baugruppen eingebaut und 
verkabelt als auch ein Sicherungsboard integriert. Die Wasserpumpen für 
die Kammerspülung sitzen nun auch fest im Wassertank und verrichten auch 
schon ihren Dienst (Noch manuell)
Bei der Programmierung habe ich zur Zeit nur die Menues erstellt und 
auch die Kommunikation mit der LED Anzeigeplatine klappt auch schon. Das 
langwierigste ist jetzt halt die Programmiereung bis alles läuft wie es 
soll...

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Eine sehr schöne Arbeit - gefällt mir :-)

Bitte weiter berichten!

EDIT: ach doch, einen Meckerer muss ich los werden ;-)

Ich finde es furchtbar, wenn auf den HD44780-Displays Buchstaben wie "g" 
und "p" hochgesetzt erscheinen. Das sieht einfach beschissen aus. Die 
Dinger haben acht frei programmierbare Zeichen, da kann man das leicht 
korrigieren.

Das sieht man auch bei kommerziellen Lösungen - und:
Es - regt - mich - auf! ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Christian O. (hightec)


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Sieht sehr gut aus. Darf man Fragen wie du das Frontblech der 
Bedieneinheit erstellt hast?

Auch der Teil mit den Tastern unter dem Display interessiert mich. Hast 
du da noch Bilder von?

: Bearbeitet durch User
von 0815 (Gast)


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Natürlich habe ich Hochachtung vor der getanen Arbeit, aber hätte diese 
an völlig anderen Punkten angesetzt. Mit dann um Faktor 10 besserem 
Ergebnis, allerdings ohne Ätzraten-Diagramm auf dem PC...und ohne 
Display, auf dem zu lesen ist: "wie Sie sehen können, ist in Tank 3 kein 
Wasser".

von Andreas D. (dandy)


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Chris D. schrieb:
> Ich finde es furchtbar, wenn auf den HD44780-Displays Buchstaben wie "g"
> und "p" hochgesetzt erscheinen. Das sieht einfach beschissen aus. Die
> Dinger haben acht frei programmierbare Zeichen, da kann man das leicht
> korrigieren.

Ja, muss Dir recht geben, sieht immer bissl doof aus. Aber unterhalb der 
untersten Linie gibt es ja keine Pixel mehr. Wie also sollte man das 
Korrigieren dass es tiefer erscheint ?

Christian O. schrieb:
> Darf man Fragen wie du das Frontblech der
> Bedieneinheit erstellt hast?
>
> Auch der Teil mit den Tastern unter dem Display interessiert mich. Hast
> du da noch Bilder von?

Von den Tasten habe ich leider keine Bilder gemacht. Ist aber ganz 
einfach, das "Frontblech" ist eine Acrylglasscheibe, in die ich 10mm 
Löcher im Abstand der Tasten gebohrt habe. (Schablone aus dem Eagle 
Board mit den Bohrpunkten der Taster) Als Taster habe ich Kurzhubtaster 
mit einer Tastenkopflänge von 9,5mm auf eine Platine gesetzt. Diese 
Platine habe ich dann mit 3mm Gewindestäbe unter der Scheibe befestigt, 
dass die Taster durch die Löcher mit der Oberfläche bündig abschliessen. 
In Corel Draw habe ich mir dann die Bedienfront erstellt und 
ausgedruckt. Die Oberfläche des Papieres mit Klarsichtfolie überklebt 
und dann auf der Acrylglasscheibe aufgeklebt. Fertig :-)

0815 schrieb:
> Natürlich habe ich Hochachtung vor der getanen Arbeit, aber hätte diese
> an völlig anderen Punkten angesetzt. Mit dann um Faktor 10 besserem
> Ergebnis, allerdings ohne Ätzraten-Diagramm auf dem PC...und ohne
> Display, auf dem zu lesen ist: "wie Sie sehen können, ist in Tank 3 kein
> Wasser".

Ich weiss, das ganze geht auch einfacher und langweiliger, aber ich 
wollte eben auch ein bisschen Technik dabei haben und was möglich ist 
eben automatisieren. Wo bleibt da sonst der Spass ?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Andreas Denk schrieb:
> Ja, muss Dir recht geben, sieht immer bissl doof aus. Aber unterhalb der
> untersten Linie gibt es ja keine Pixel mehr. Wie also sollte man das
> Korrigieren dass es tiefer erscheint ?

Du hast üblicherweise 8 Zeilen zur Verfügung, wobei die achte eigentlich 
für einen Cursor als blinkenden Unterstrich reserviert ist (daher 
vermutlich auch der verunglückte Originalzeichensatz).

D.h. dass Du bspw. das "g" komplett um eine Zeile nach unten versetzen 
kannst, was dann schon viel besser aussieht. Außerdem kannst Du so 
natürlich auch noch ein "Ä" für's "Ätzen" generieren :-)

> 0815 schrieb:
>> Natürlich habe ich Hochachtung vor der getanen Arbeit, aber hätte diese
>> an völlig anderen Punkten angesetzt. Mit dann um Faktor 10 besserem
>> Ergebnis, allerdings ohne Ätzraten-Diagramm auf dem PC...und ohne
>> Display, auf dem zu lesen ist: "wie Sie sehen können, ist in Tank 3 kein
>> Wasser".
>
> Ich weiss, das ganze geht auch einfacher und langweiliger, aber ich
> wollte eben auch ein bisschen Technik dabei haben und was möglich ist
> eben automatisieren. Wo bleibt da sonst der Spass ?

Es gibt immer einige Leute, die alles viel besser gemacht hätten, gerne 
auch um den Faktor 10 (was immer das heißen soll).

Der große Unterschied zwischen Ihnen und Dir ist: sie hätten (und werden 
ziemlich sicher niemals) - Du hast!

Würde man auf diese Leute hören, wären wir heute noch auf den Bäumen - 
aber um die Erkenntnis "reicher": man hätte viel eleganter 
herunterklettern können ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Andreas D. (dandy)


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Chris D. schrieb:
> Du hast üblicherweise 8 Zeilen zur Verfügung, wobei die achte eigentlich
> für einen Cursor als blinkenden Unterstrich reserviert ist (daher
> vermutlich auch der verunglückte Originalzeichensatz).
>
> D.h. dass Du bspw. das "g" komplett um eine Zeile nach unten versetzen
> kannst, was dann schon viel besser aussieht. Außerdem kannst Du so
> natürlich auch noch ein "Ä" für's "Ätzen" generieren :-)

Stimmt :-) Hab mir grad mal das Display unter der Lupe angesehen. Hatte 
mir darüber ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Aber ich werde das 
mal im Hinterkopf behalten und ggf. neue zeichen erstellen :-) (Stört 
mich auch dass es keine Grossen Umlaute im Zeichensatz gibt)


Ich hab mal drei Bilder gemacht von einem früheren ausrangierten Projekt 
von mir, da kann man das mit den Tasten glaube ich gut erkennen.

von Christian O. (hightec)


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Oh jau das ist ja recht simpel gelöst. Habe schon wieder viel zu 
kompliziert gedacht :-D

von Andreas D. (dandy)


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Nun, möchte mal nen kurzen Zwischenstand abgeben :-)
Die 7 Segment Anzeige hat ihren Platz gefunden, der Anschluss für den 
Sprührohrmotor ist gemacht, das Ventil für den Kupferschlamm Auswurf ist 
drin (Muss ich noch mit einem Servo versorgen) und mit der 
Programmierung geht es auch voran. Die Anlage lässt sich mittlerweile 
vollkommen Manuell steuern, sowie das automatische Umpumpen und Füllen 
der Behälter mit Einbezug der Drucksensoren bis hoch in die Ätzkammerals 
auch in die Entwicklerkammer funktionieren auch mittlerweile perfekt. 
Die Ventile werden automatisch gestellt und es wird Optisch und 
Akkustisch signalisiert wann eine Aktion beendet ist. Auch die Ätzzeit 
wird mittlerweile auf dem 7 Segment Display dargestellt und herunter 
gezählt.
Allerdings gibt es auch Probleme. Ich werde mir wohl eine neue 
Motortreiber Platine machen müssen, denn da gibt es Probleme mit den 
verwendeten Transistoren und der Temperatur Erfassung. Eigentlich hätte 
ich es ja wissen müssen, aber ich habe in diesem Moment (beim erstellen 
der Motor und Heizungstreiber Platine) ehrlich gesagt da überhaupt nicht 
dran gedacht. Erstens ist die Dimensionierung der Transistoren zu klein 
(Ursprünglich wollte ich einen kleinen Motor für das Sprührohr nehmen, 
der ist mir jedoch über den Jordan gegangen) da der verwendete Motor 
erheblich mehr zieht als ursprünglich geplant. Die Transistoren gehen 
zwar nicht kaputt, werden aber Trotz Kühlkörper sehr heiss und dann 
fängt die drehzahl des Motors an zu schwanken, was gar nicht so toll ist 
gg. Also werd ich die wohl durch Mosfets ersetzen. Ich  habe hier noch 
IRF 4905 und IRF 3205 herum fliegen, mal sehen ob die dafür was taugen. 
Da ich ja 12V zur Verfügung habe sollte das eigentlich zur Steuerung des 
N-Fet Gates reichen (Hoff ich)
Zum anderen ist die Temperatur Anzeige über den ADC zu gering (Ich habe 
nur ca 7 ADC-differenz Werte bei ca 20 Grad Temperatur unterschied) so 
dass ich den Opamp, der zur Zeit nur als Spannungsfolger geschaltet ist 
auf Verstärkung ändern muss. (Als Temp Sensor habe ich übrigens nur ein 
Transistor zur Verfügung. Ist zwar auch nicht sonderlich genau, aber für 
diese Zwecke reicht es dicke)
Desweiteren gibt es auch ein Problem der ADC Referenz Spannung. (Das ist 
das worüber ich mir gar keine Gedanken gemacht habe) :-)) Da ich das 
ganze aus einem PC Netzteil direkt mit 5V speise, somit auch den ADC, 
und die Spannung beim Einschalten der Heizung geringfügig in die Knie 
geht, habe ich somit auch kleinere Werte vom ADC als ohne Heizung. Mist 
:-) Somit muss ich auch da eine separate Spannungs Stabilisierung von 
der 12V Seite her machen, da die Referenz auch 5V ist. Alles in allem, 
eine neue Platine mit neuem Layout ist da fällig.

Soweit also erst mal dazu. Wenns was neues gibt werd ich berichten :-)

von The Repman (Gast)


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Und ward nicht mehr gesehen....

Hat die vollautomatische Ätzanlage denn schon eine Platine 
vollautomatisch geäzt?

von Hansel (Gast)


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Die Platinen machen jetzt die Chinesen.

von Andreas D. (dandy)


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The Repman schrieb:
> Und ward nicht mehr gesehen....
>
> Hat die vollautomatische Ätzanlage denn schon eine Platine
> vollautomatisch geäzt?

Das Projekt musste leider etwas hinten anstehen....
Vollautomatische Sprühätzanlage ist wahrscheinlich etwas unglücklich 
gewählt, denn ich hatte nie den Gedanken vorne eine belichtete Platine 
ein zu schieben und hinten eine fertig geätzte entnehmen zu können. 
Vielmehr lag das "Vollautomatische" auf den einzelnen abläufen wie zB 
Entwicklerlösung automatisch einfüllen (Einpumpen), anschliessend wieder 
auslaufen, Ätzmittel vorbereiten (Aufheizen oder nicht) und in die 
Ätzkammer pumpen... Ätzprogramm durchlaufen und anschliessend das 
Ätzmittel wieder in seinen Behälter auslaufen zu lassen... Spülprogramm 
... automatisches Auffüllen des Wasserbehälters und entleeren des 
Abwasserbehälters in geeignete Gefäße zum entsorgen usw.

Es gibt zwei Videos, die ich gemacht habe, um das ganze etwas 
anschaulicher zu machen.

Teil 1:

Youtube-Video "Spruehaetzanlage Teil-1"

Teil 2:

Youtube-Video "Spruehaetzanlage Teil-2"


Theoretisch ist die Anlage bis auf ein paar kleinigkeiten eigentlich 
fertig, aber derzeit haben andere Dinge leider Priorität...

von Cyblord -. (cyblord)


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Hansel schrieb:
> Die Platinen machen jetzt die Chinesen.

Nun ja, das Problem ist, man kann sich mit viel Aufwand ne Ätzanlage 
bauen, und selbst wenn man den Prozess 100% im Griff hat, hat man am 
Ende halt auch nur ne geätzte Platine, höchstens 2 lagig ohne Dks, ohne 
Lötstopp und Fräsen muss man auch noch wenn man einen Nutzen hat. Also 
nochmal viel Aufwand, trotz "automatischer" Ätzanlage und TROTZDEM keine 
prof. Qualität.
Das verdirbt mir zumindest schon seit langem jeglichen Gedanken an das 
Selberätzen (obwohl ich das früher mal gemacht hab).

: Bearbeitet durch User
von Andreas D. (dandy)


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Das ist eben Hobby. Es muss nicht viel nutzen haben was man tut. Im 
Vordergrund steht der Spaß am Projekt und der Stolz etwas geschaffen zu 
haben das funktioniert. Wer auf Professionalität arbeitet, der hat kein 
Hobby.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Kenne ich auch aus eigener Erfahrung.

Mitte der 90er Jahre trieb ich den Wahnsinn dann auf die Spitze und 
baute mir auch so einen ähnlichen (fahrbaren) Sprühätzer nach einer 
amerikanischen Vorlage von Cyclo-Tronics. Wir hatten so einen im Labor 
und funktionierte echt super. Machte hunderte LP damit. (Mit Kodak KPR 
selbst aufgetragenem Resist und brauchten daher keine Resist 
beschichtete LP kaufen)). Hatte auch eingebaute UV Belichtung und Baking 
IR Heizung und brauchte an die 40l Ammonium Persulfat! Hatte 4x200W 
Hitzekapazität zur Beheizung. Mit keramisch isolierter und magnetisch 
gekoppelter Umwälzpumpe und allem Drum und dran. Funktionierte super. LP 
wurden in 5 Minuten fertig. Alles in allem machte der Bau und 
Konstruktion schon Spass. Aber was für einen Aufwand...

Dann kam endlich die Vernunft bei mir durch. Für die paar Platinen so 
einen (Platz) Aufwand zuhause und dann die Chemikalien 
Entsorgungsprobleme? (Ammonium Persulfat mit HgCl2 Katalysator(!)). Die 
Chemikalien haben nur begrenzte Lebensdauer.

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=6&ved=2ahUKEwix4p-V94joAhWV_J4KHcv-CHQQFjAFegQIAhAB&url=http%3A%2F%2Fqsl.net%2Fvu3sxt%2FVU3SXT.pdf&usg=AOvVaw38veHP6ohcU_GPyYNU8BPx

Ich entschloss mich schweren Herzens endlich die Anlage wieder zu 
zerlegen und machte seither nur noch LP in der Schale mit Eisen3Chlorid. 
War definitiv die richtige Lösung und braucht sehr wenig Platz zur 
Aufbewahrung. Und heutzutage gibt es ja so billige auswärtige 
Herstellung. Protoboards kann ich ja zusätzlich auch auf der CNC 
Maschine machen.

Die Moral von der Geschicht: Auch Alter schützt vor Unvernunft nicht...

: Bearbeitet durch User
von 0815 (Gast)


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Andreas D. schrieb:
> Es muss nicht viel nutzen haben was man tut


Schon, aber du hast mit dem Konstrukt jede Menge Arbeit gehabt. Für null 
Erleichterung während der äußerst beschränkten Nutzungsdauer.
Sowas nennt man nur dumm, ob im industriellen Bereich, oder als Hobby.

Falls du das anders siehst, so nenne mir doch bitte nur EINE 
Erleichterung, die das Teil bietet. Das Gegenteil ist der Fall, das ist 
ein Monstrum, das selbst jetzt noch mehr Arbeit als jede andere Ätze 
macht.
Um Schlimmeres zu vermeiden, stell das ganze Teil bitte in eine flache 
Auffangschale als PE/PP, oder PVC. Denn die Dichtungen in den 
HT/KG-Rohren sind für sowas gar nicht geeignet. Die kommen als erstes.

Tut mir leid, aber wohlwollende Lügen aus Pietätsgründen liegen mir 
nicht. Sie bringen vor allem dich nicht weiter!

von Andreas D. (dandy)


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0815 schrieb:
> Andreas D. schrieb:
>> Es muss nicht viel nutzen haben was man tut
>
>
> Schon, aber du hast mit dem Konstrukt jede Menge Arbeit gehabt. Für null
> Erleichterung während der äußerst beschränkten Nutzungsdauer.
> Sowas nennt man nur dumm, ob im industriellen Bereich, oder als Hobby.
>
> Falls du das anders siehst, so nenne mir doch bitte nur EINE
> Erleichterung, die das Teil bietet. Das Gegenteil ist der Fall, das ist
> ein Monstrum, das selbst jetzt noch mehr Arbeit als jede andere Ätze
> macht.
> Um Schlimmeres zu vermeiden, stell das ganze Teil bitte in eine flache
> Auffangschale als PE/PP, oder PVC. Denn die Dichtungen in den
> HT/KG-Rohren sind für sowas gar nicht geeignet. Die kommen als erstes.
>
> Tut mir leid, aber wohlwollende Lügen aus Pietätsgründen liegen mir
> nicht. Sie bringen vor allem dich nicht weiter!

Nun, du scheinst ein echtes Problem, scheinbar mit dir selbst zu haben. 
Anders kann ich solche Äußerungen nicht deuten. Sorry.
Welchen Nutzen oder Erleichterung ich habe braucht weder dich noch sonst 
wen zu kümmern. Wenn du nicht verstehst dass auch einfach nur Basteln 
Spaß macht, ob es Nutzen bringt oder nicht, dann bist du vermutlich 
besser bedient dich nicht in solchen Foren wie diesem aufzuhalten und 
anderen ihre Basteleien zu kritisieren, deren Nutzen und deren Dasein in 
Frage zu stellen, weil es dich schonmal überhaupt nichts an geht was 
andere tun. Wenn es dir nicht gefällt was andere machen, verkneif dir 
einfach deine Kommentare und stöber wo anders weiter.

Ich muss leider schon wieder feststellen dass es wohl ein Fehler war ein 
größeres Projekt hier vorstellen zu wollen. Es wird leider immer Leute 
geben die anderen nichts gönnen.

Am besten ein Admin löscht das ganze Thema hier, dann ist Ruhe. Habe 
keine Lust mich ewig mit den Trollen rum ärgern zu müssen.

Und jetzt Bau ich grad noch ne viel größere Anlage, die noch viel mehr 
Platz weg nimmt und absolut null Nutzen hat , so wie eine riesen 
Standuhr, die letztendlich doch nur die Zeit anzeigt 😊😉👍

von 0815 (Gast)


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Schade, daß die ungeschminkte Wahrheit doch deutlich zu viel für dich 
war. Also dann mach mal ruhig weiter mit monatelanger, durchaus Respekt 
generierender Arbeit, bei leider von Anfang an null Sinn.

von Cyblord -. (cyblord)


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Andreas D. schrieb:
> Ich muss leider schon wieder feststellen dass es wohl ein Fehler war ein
> größeres Projekt hier vorstellen zu wollen. Es wird leider immer Leute
> geben die anderen nichts gönnen.

Wer sein Projekt vorstellt, sollte auf Kritik eingestellt sein. Und du 
hast bisher nur sachliche Kritik erhalten. Es wurde noch nicht mal deine 
Mutter beleidigt oder dein Schulabschluss thematisiert. Das ist ne 
glatte 1.0 für das Forum.
Aber wenn man schon DAS nicht verträgt, ja dann sollte man wirklich 
nichts veröffentlichen.

von 0815 (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> dein Schulabschluss thematisiert

Nun ja, ich bezeichnete das Projekt schon als dumm, sowas kann schon 
sehr weh tun...weniger wäre aber einfach eine Lüge.

Das Problem ist, der TO zeigt wirklich extrem viel Einsatz, scheut 
keinen Aufwand. Hut ab dafür, ganz ehrlich! Aber er merkt leider nicht, 
ab wann es völlig unsinnig wird. Selbst bei YT fällt das nicht wenigen 
auf, und dort sind bekanntlich schon ziemlich fragliche Gestalten, die 
jeden Blödsinn noch für gut befinden, wenn nur die Musik und die 
Aufmachung des Videos stimmt...

Da der TO als Reaktion gleich wahllos mit Schlamm um sich geworfen hat, 
traue ich mich gar nicht mehr, mal ein paar detaillierte Mankos der 
Konstruktion zu nennen.
Zu allem Unglück bin ich nun gerade auch das genaue Gegenteil von ihm. 
Nicht wenige Projekte scheitern glatt an zu hohen Zielen. Das ist 
wirklich auch nicht schön, aber das zusammengekleisterte Unikum da...au 
nee! Wenn das erstmal mit Ätze befüllt wird, hat man stündlich eine 
Undichtigkeit, oder sogar ne plötzliche Überschwemmung. Normale 
Sprühätzen sind ja schon mit viel Arbeit verbunden, aber hier handelt 
man sich noch mehr davon ein. Denn es reicht eben nicht, nur auf 
Knöpfchen zu drücken.
Real hat man bei dem Konstrukt noch 3 Gefäße mehr zu reinigen, und dabei 
überdies noch jede Menge sinnlos verpulverte Chemikalien, die beim 
Säubern verloren gehen.

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