Hallo Ich möchte ein Relais gegen Durchschlag sichern oder besser gesagt die teile davor. Mein hintergedankte ist das sollte das Relais mal kaputt gehen /also die sekundäre Spannung (230) auf die primäre (12) überschlagen das diese sofort über die Z. Diode abfließt und den FI raus haut. Da ich mich erinnern kann das ein FI bei um die 25 mA auslöst müsste ich also eine 1,3 Watt Diode einbauen. (ja ich weis das diese danach kaputt ist.) Sollte so gehen oder ? DANKE
Wenn Du ein Relais hast, dessen Kontakte für die Netzspannung zugelassen sind, dann ist das konstruktiv schon so ausgelegt, daß das nicht passieren kann. MfG Paul
drauf stehen tut nur 125/12 Volt und im daten blatt dazu steht 240 Volt.
Paul Baumann schrieb: > Wenn Du ein Relais hast, dessen Kontakte für die Netzspannung > zugelassen sind, dann ist das konstruktiv schon so ausgelegt, > daß das nicht passieren kann. Naja, wenn einer die Relaiskiste mit der Axt bearbeitet, könnte da schon was passieren. Aber einen solchen Berserker muss man nicht unbedingt gegen Stromschläge schützen. Gruss Harald
es KANN also unter kein normalen Umständen was passieren ?
DAVID ------ schrieb: > Sollte so gehen oder ? Das kann nur funktionieren, wenn 12V- mit dem Scbutzleiter verbunden ist, die Schaltung also Schutzklasse I ausgelegt ist.
125/12 Volt ... 240 Volt Zeig doch mal das Datenblatt des Relais.
DAVID ------ schrieb: > es KANN also unter kein normalen Umständen was passieren ? Typischerweise liegt die Durchlagsspannung eines Netzrelais bei einigen tausend Volt. Werden die überschritten, kann es natürlich schon zu einem Durchschlag kommen. Das ist aber so unwahrscheinlich, das man in keinem Gerät da einen zusätzlichen Schutz vorsieht. Gruss Harald PS: In medizinischen Geräte werden ja erhöhte Anforderungen an den Schutz gestellt. Mit deren Vorschriften kenne ich mich nicht aus. Es kann sein, das man da spezielle Relais mit besseren Isolationseigenschaften verwendet.
Auch hier kommt es auf den Verwendungszweck (wie immer), auf die Isolationkoordination (Abstand Spule/Kontakt, Spannungsfestigkeit) an.
ok vielen dank euch da geht es mir schon viel besser. und gehen tut es um http://www.reichelt.de/Miniaturrelais/HJR-4102-L-12V/3/index.html?;ACTION=3;LA=5;ARTICLE=101951;GROUPID=3292;artnr=HJR-4102-L+12V
DAVID ------ schrieb: > drauf stehen tut nur 125/12 Volt und im daten blatt dazu steht 240 Volt. Wer lesen kann ist deutlich im Vorteil: 240V ist die Schaltspannung und die 120V/3A sind die max. Nennlast der Kontakte. Steht alles im Text!
DAVID ------ schrieb: > http://www.reichelt.de/Miniaturrelais/HJR-4102-L-12V/3/index.html?;ACTION=3;LA=5;ARTICLE=101951;GROUPID=3292;artnr=HJR-4102-L+12V Wenn es Dir um Sicherheit geht, solltest Du Dir ein anderes Relais suchen. Bei diesem sitzt der Mittenkontakt ziemlich dicht an den Spulenanschlüssen. Gruss Harald
Harald Wilhelms schrieb: > Bei diesem sitzt der Mittenkontakt ziemlich dicht an den > Spulenanschlüssen. Deshalb auch nur die 1000V Prüfspannung. Ein vernüftiges Relais sollte da besser 4000V haben. Für Netzanwendung würde ich das Teil jetzt nicht nehmen.
Wenn es Dir wirklich um Sicherheit beim Schalten von Netzspannung geht, solltest Du die Finger von solchen Relais lassen, und zwar aus den von Harald und Helmut genannten Gründen. Mittlerweile bin ich auch ziemlich konsequent dazu übergegangen, Netzspannung gar nicht mehr auf eine Leiterplatte zu führen, wenn dies nicht unbedingt erforderlich ist. Es gibt mittlerweile wirklich tolle Relaissockel, wahlweise mit Schraub- oder Federzugklemmen. Gerade bei Reichelt findet man eine riesige Auswahl von Finder; leider sind die aber meist für DIN-Hutschienenmontage vorgesehen. Hutschiene bekommt man beim nächsten Elektrohandel für ca. 2 EUR/m. Die ganz schmalen Relaissockel für Finder 34.xx sind so schmal, dass man sehr kompakte Relaisblöcke realisieren kann. Jedoch sollte man sie unbedingt mit Endklammern (Wago 249-117) gegen Umknicken sichern.
ehmm stimmt ok danke bleibe ich lieber bei schließer wie zb. http://www.reichelt.de/Miniaturrelais/HF-46F-12V/3/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=112505;GROUPID=3292;artnr=HF+46F+12V
Das sieht mit 4000V Prüfspannung zwischen Spule und Kontakt auch vernüftiger aus.
Und mit diesem können auch die notwendigen Leiterbahnabstände eingehalten werden. http://www.mikrocontroller.net/articles/Leiterbahnabst%C3%A4nde
Das PCB /lochrasterplatine) ist NUR zum halten da die kabel werden an das Relais gelötet. Und die last sind max 5 watt
Solch eine Antwort hatte ich schon befürchtet. Loch- und Streifenraster sind nur dann für Netzspannung einigermaßen geeignet, wenn man die Kupferschicht sauber entfernt bekommt und damit die geforderten Isolations- und Kriechstrecken in JEDER Richtung satt einhält. Und die angelöteten Drähte müssen auch sauber zugentlastet werden, d.h. auf jeden Fall von oben durchgesteckt werden. Deswegen wiederhole ich ganz deutlich meine Empfehlung, auf fertige Relaissockel zurückzugreifen.
Wenn ich diese Frage mit der Z-Diode lese, dann fehlt unserem Bastler noch reichlich Elektronik-Wissen. Kurz: So funktioniert eine Z-Diode http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201211.htm In einer Richtung ist sie leitend wie eine Geleichrichterdiode und in der anderen Richtung wird sie leitend bei Erreichen der Z-Spannung! Also sinnlos hier. Ob das Basteln mit 230V so gesund ist für ihn, habe ich noch Zweifel. Besser wäre wenn der TS David erst mal ein paar ähnliche Geräte sich ansieht oder Schrott-Teile zum Erkenntnisgewinn schlachtet. Strom macht klein, schwarz und häßlich! Andere haben das schon probiert z.B. Beitrag "Eure skurilsten Elektronikunfälle"
oszi40 schrieb: > Beitrag "Eure skurilsten Elektronikunfälle" unfälle habe ich schon eine weile nimmer bei mir gehtes eher in die Richtung nicht funktionieren. da ich mich auf klein Spannung festgelegt habe bis 30 Volt kann nicht viel passieren. Den Sicherungsautomaten habe ich schon mit 12 - 14 J. das leben schwer gemacht :-)was schon ein paar gute Jahre her ist. aber mit dem Schutzleiter habe ich noch NIE gearbeitet.(sollte das erste mal werden) Dazu hätte ich auch noch eine Geschichte. Nr. 1 Ich kahm irgendwann mal auf die idee ein Verlängerungskabel durch die wand zulegen (weis jetzt nicht mehr welchen sinn das hatte) naja. Habe die Dose abgeschraubt kabel durch die wand und den Stecker auf der andern seite rein gesteckt, ins andere zimmer gegangen und wollte die Dose wieder tran machen und hmmmmm AUUU da war ja strom drauf. Nr.2 Wollte ein kabel kürzen habe 2 gleiche gehabt eins mit und eins ohne strom (auch wieder 230 volt) dachte ach was das ist schon das richtige (so gedacht) und angesetzt und das falsche kabel durch und funken flug+ dunkel heit :-) Das waren meine so weit ich weis Größen Dinger die ich mir geleistet habe. um aber zum Thema zurück zukommen. Ich weis natürlich das die z Dioden in eine Richtung leitet sind (habe ich vergessen im bild) das kann man aber mit einer normalen superfast diode beseitigen. Ich werde versuchen die Tipps von euch zu beachten und sage DANKE.
DAVID ------ schrieb: > > Ich weis natürlich das die z Dioden in eine Richtung leitet sind (habe > ich vergessen im bild) das kann man aber mit einer normalen superfast > diode beseitigen. AUA!
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