Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltung an Stellgrenze


von Schaltung (Gast)


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hi ich hab ein problem

meine schaltung ist ein kapazitiver Spannungsteiler mit nachgeschaltetem 
Instrumentenverstärker. wenn ich die spannungsquelle zum beispiel +-10V 
anschalte dann geht die ausgangsspannung sofort gegen die stellgrenze 
+10V.
Dadurch reagiert die schaltung schlecht und manchmal gar nicht, wäre 
aber die ausgangsspannung nicht an der stellgrenze würde alles wunderbar 
funktionieren.

Hab ihr eine idee was man versuchen könnte, damit mein ausgangssignal 
nicht sofort an die stellgrenze geht?

Mfg

von hilmar (Gast)


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> hi ich hab ein problem

Ich hab auch ein Problem: Ich seh' deine Schaltung nicht! :-)

von Schaltung (Gast)


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sie sieht eigentlich genauso aus wie in diesem thread
Beitrag "Schaltungsname"
nur bei mir hab ich kein c2 sondern einen sensor

von ArnoR (Gast)


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Schaltung schrieb:
> sie sieht eigentlich genauso aus wie in diesem thread
> Beitrag "Schaltungsname"
> nur bei mir hab ich kein c2 sondern einen sensor

Na dann können wir uns ja weitere Antworten sparen, denn die 
zutreffenden sind im anderen Thread bereits gegeben worden.

von Schaltung (Gast)


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nicht ganz, die schaltung ist kein müll, sondern funktionier und wie man 
es nibekommt, dass zu beginn das ausgangssignal die stellgrenze ist, ist 
auch nicht beantwortet.
eine simulation in spice zeigt, dass eigentlich 5V und nicht 10V 
rauskommen sollte. leider aber nur wenn der op ideal wäre, was er aber 
nicht ist :(

von ArnoR (Gast)


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Schaltung schrieb:
> die schaltung ist kein müll, sondern funktionier und wie man
> es nibekommt, dass zu beginn das ausgangssignal die stellgrenze ist, ist
> auch nicht beantwortet.

Doch, die Schaltung ist Müll, lies dir mal die Antwort von Helmut S. von 
12:30 durch.

von Timo (Gast)


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jaaa,
das bezieht sich ja auf den mist mit dem c2 in der mitte.
das geht auch nicht, aber wenn da ein sensor ist, der bspw. bei 
temperaturänderung mit einer spannung reagiert, dann funktioniert das 
schon

von ArnoR (Gast)


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Timo schrieb:
> aber wenn da ein sensor ist, der bspw. bei
> temperaturänderung mit einer spannung reagiert, dann funktioniert das
> schon

Aber wenn der keinen Gleichstrompfad zu einem Potential innerhalb des 
Gleichtakt-Eingangsspannungsbereiches hat, wie z.B. irgendein passiver 
Widerstands- oder kapazitiver Sensor dann geht es nicht.

von Timo (Gast)


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gut dann nehmen wir mal an er meint einen kapazitiven.

von hilmar (Gast)


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Auch wenn er kapazitiv ist:
Wo soll der Strom für den Sensor herkommen? Über die beiden 
Kondensatoren sicher nicht. Und die Verstärker-Eingänge liefern auch 
keinen Strom.
Also wie soll das funktionieren? Die Eingänge können doch keine 
Kapazität messen...

von Axel S. (a-za-z0-9)


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hilmar schrieb:
> Wo soll der Strom für den Sensor herkommen? Über die beiden
> Kondensatoren sicher nicht. Und die Verstärker-Eingänge liefern auch
> keinen Strom.

Doch natürlich tun sie das (Stichwort: Biasstrom). Das ist ja genau das 
Problem. Der Strom muß irgendwo hin und wenn da wirklich nur ein 
Kondensator ist, dann lädt der Strom den so lange auf bis der OPV in der 
Begrenzung hängt. Mangels Gegenkopplung reichen Bruchteile eines mV über 
C2 dafür.

Und wenn C2 in Wirklichkeit ein Sensor ist, dann ist dessen Ersatz-
schaltbild ganz sicher kein nackter Kondensator, sondern noch etwas 
mehr.


XL

von hilmar (Gast)


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Okay, das sehe ich ein.

von Timo (Gast)


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kondensator und widerstand parallel.
wie aber bekommt man es dann hin das der op nicht an der begrenzung 
festhängt und damit unbrauchbare ergebnisse liefert?

von Harald W. (wilhelms)


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Axel Schwenke schrieb:

> Und wenn C2 in Wirklichkeit ein Sensor ist, dann ist dessen Ersatz-
> schaltbild ganz sicher kein nackter Kondensator, sondern noch etwas
> mehr.

Naja, ein Feuchtesensor ist eigentlich nicht mehr als ein
veränderlicher Kondensator. Aber den wertet man meist anders aus.
Gruss
Harald

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