Gast
#3303897
Hallo Zusammen, nachdem bei meinem alten (billig-)Lötkolben die Heizspirale durchgebrannt ist habe ich mir mal eine Lötstation in anderer Preisklasse zugelegt. Eine Weller WS81 =). Bedienungsanleitung: http://www.reichelt.de/index.html?&ACTION=7&LA=3&OPEN=0&INDEX=0&FILENAME=D200%252FWELLER-WS-81_BDA.pdf Beim Blättern in der Bedienungsanleitung verstehe ich nur ein Thema noch nicht: "Potentialausgleich". Darüber hatte ich mir bisher noch nie groß gedanken gemacht und jetzt habe ich hier 4 Möglichkeiten. Verstehen tu ich nicht wie der Unterschied zwischen "Hart geerdet" und "Potentialfrei" funktionieren soll? Ob in der Buchse der Lötstation nun kein oder ein nicht bedrahteter Stecker steckt dürfte doch kein Unterschied sein. Aber laut Beitrag 14 (momentan vorletzter) von Folgender Diskussion schon: Beitrag "ESD-Schutz: Anschluß an Steckdosen-Schutzleiter wie?" Mh mal meine Fragen etwas präziser formuliert: 1) so wie ich aus dem obigen Beitrag schließe ist bei Leerer Buchse (ohne Stecker) Die Lötspitze mit dem Schutzleiter verbunden (= Hart geerdet). Bei Stecker in der Buchse wird die Verbindung Lötspitze-Schutleiter getrennt und die Lötspitze stattdessen mit dem Stecker (oder dem was eben daran angeschlossen ist) verbunden. Gehe ich richtig in der Annahme??? 2) Evtl. doofe Frage aber wie funktioniert sowas??? ich kenne nur Buchsen ohne irgendwelche Schaltfunktionen die durch Einstecken von einem bloßem (nichtbedrahtetem) Stecker aktiviert werden. 3) Bisher habe ich immer ohne ESD-Schutz mein Hobby betrieben. Heute habe ich mich das erste mal an Mikrocontroller gewagt und gerade meine erste blinkende Schaltung neben mir liegen =). Was erachtet ihr für Hobbybaster als Sinnvoll bzgl. ESD-Schutz? Bringt so n Armband alleine was oder hat das nur mit Handschuhen und sonstiger Vollbekleidung (in die ich eher nicht investieren möchte, lieber geht mal n IC/µC hops) n Wert?
