Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wer arbeitet für Opel?


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von Random .. (thorstendb) Benutzerseite


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AOA schrieb:
> Aber:
>
> Würde jemand von euch ernsthaft in Erwägung ziehen, einen Opel zu
> kaufen? Falls nein, kennt ihr die Antwort, wieso das nötig ist.

Nein.

1. In der Zeit, wo ich anfing, mich für Autos zu interessieren, waren 
das (innerhalb meiner finanziellen Reichweite) "alles Rostlauben" (ab 
ca. 1997). Auch, wenn ich mal Opel in Betracht gezogen habe, war immer 
viel zu viel Rost im Spiel. Fahrzeuge von Freunden bestätigten das, 
ebenfalls Fahrzeuge, die man im Strassenverkehr sieht (Oh, ne rostige 
Karre, was für eine ist denn das?).

2. Auch in der neueren Zeit hat mich nie ein Opel wirklich positiv 
überrascht. Ein Kumpel von mir fuhr einen damals (vor ca. 6 Jahren) 
neuen Corsa. Das war eine ziemliche Blechkiste. Und: Auf einer langen 
Tour hats den Öldruckschalter gefetzt und den ganzen Motorraum inkl. 
Kabelbaum unter Öl gesetzt, weil Opel 0.00000001 Cent an Metall gespart 
hatte. Es hat 4 Reparaturen von Vertragswerkstätten gebraucht.

Positiv: Nach einem Reifenplatzer nachts auf der Autobahn mit 
nachfolgendem Leitplanken-Billiard ist der Kumpel unverletzt, fluchend 
und voller Airbag-Puder aus dem Wagen gekommen. DAS rechne ich dem 
Fahrzeug höchst positiv an.

3. Bei einem anderen Bekannten bin ich mal im neuen (vor 3 Jahren) 
Insignia mitgefahren. Gefühl (Türen schliessen: Blech). Cockpit: Chrom, 
von Chrom umfasst mit extra Chromringen und das ganze noch verchromt. 
Dazu Zigtausende von Knöpfen. Sehr unübersichtlich.
Als er Gas gab dachte ich, mir fliegen gleich die Ventile um die Ohren. 
Aussage des Kollegen: "Dieselpower".


.
Ich selbst habe 1997 mit nem Golf II Diesel BJ'84 angefangen. Der war 
klasse, weil er kaum Sprit brauchte. Teils nur 4.7L/100km.
Dann ein Escort BJ'90 (der hat Spaß gemacht, Teil-elektronische 
Einspritzung), dann ein Golf III (ziemliche Schrottkiste, aber besser 
als der o.g. Corsa), danach ein Audi A4 BJ 2004 (tolles Fzg.), und 
aktuell ein A4 von 2009 (leider "Abgas-Problemmotor").

Die Audis haben mir bisher am besten gefallen (bis auf die Wartung, die 
mitunter recht teuer ausfällt). Aufgeräumtes Cockpit, alles gut zu 
bedienen, sehr übersichtlich, ausreichend wenig Bedienelemente und nicht 
zu viel Chrom (dezent). Die Fahrzeuge klingen nicht blechern, sondern 
hinterlassen einen soliden Eindruck.

von Ulrich (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Genau. Hatte gestern den B-Corsa auf der Hebebühne. Doch was ich da
> unten vorgefunden habe, hat mir das blanke Entsetzen auf mein Gesicht
> getrieben.
>
> Irre, wie ein Garagenauto nach 17 Jahren aussehen kann o.O
>
> Wenn ich da an meinen Peugeot 309 zurück denke, der am Unterboden nahezu
> 0 Rost nach 20 Jahren hatte (und der immer im Regen stand) dann sieht
> man da schon, dass PSA vielleicht der bessere Inhaber für Opel sein
> könnte.

Ist doch klar dass ein Auto am Unterboden in einer geschlossenen Garage 
mehr rostet als ein frei stehendes Auto, weil mangels Luftzirkulation 
und Luftaustausch die Feuchtigkeit in der Garage nicht trocknen kann.

von Danilo (Gast)


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Martin S. schrieb:
> 2) Schonmal den neuen Astra gefahren? Opel hat es endlich geschaft, ein
> Auto auf dem Niveau von 2017 zu bauen. Die Diesel fahren wirklich sehr
> gut, das Auto ist wertig, der Innenraum endlich durchdacht. Würde mein
> Auto kaputt gehen, würde ich mir vielleicht sogar einen kaufen.
> 3) Opel hat durch die Politik so viel Geld bekommen - jetzt folgt die
> Einladung Merkels ins Kanzleramt. Da WIRD! Druck ausgeübt werden ;-)
> Aber es ist auch verständlich. Drei komplette Regionen hängen an Opel
> bzw. jetzt PSA. Da wird die deutsche Politik nicht zusehen, wie PSA ein
> Werk nach dem nächsten schließt. Es würde mich nicht wundern, wenn für
> Subventionen genau für diesen Fall Rückzahlungsvereinbarungen getroffen
> wurden. Das könnte auch erklären, warum GM Opel so schnell los werden
> wollte.

Na ja die Diesel-Abgaswerte sind aber doch auch nicht besser als bei 
anderen Herstellern. Gut, dass die halt immer noch nicht gemessen(oder 
zumind. nicht publiziert) werden.

Opel schreibt aber seit dem Jahre 1999 rote Zahlen, wenn ich mich recht 
erinnere.

Ist halt wohl auch dem IGM-Disneyland angegliedert der Laden.

von Quantum (Gast)


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Die Franzosen, Amis und Chinesen werden unsere Industrie im nächsten 
Jahrzehnt aussaugen bis zum Ende und dann den leeren Kokon zur 
Verwahrlosung abstoßen.
Don't bet on Germany ;)

von Ulrich (Gast)


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Quantum schrieb:
> Die Franzosen, Amis und Chinesen werden unsere Industrie im nächsten
> Jahrzehnt aussaugen bis zum Ende und dann den leeren Kokon zur
> Verwahrlosung abstoßen. Don't bet on Germany ;)

Da ist die deutsche Industrie aber selber schuld weil  sie alles Knowhow 
outsourcen will und kaum noch Leute in Deutschland ausbilden, 
einarbeiten und zum Experten machen will. Stattdessen jammert man wegen 
selbst verschuldetem Fachkräfte/Expertenmangel, will aber gleichzeitig 
diese Leute nicht anständig bezahlen.

von Quantum (Gast)


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Am Geiz und Sparsamkeit an der falschen Stelle wird Deutschland zugrunde 
gehen.

von Qwertz (Gast)


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Quantum schrieb:
> Am Geiz und Sparsamkeit an der falschen Stelle wird Deutschland
> zugrunde gehen.

Ich denke nicht. Ich sehe die Zukunft für Deutschland rosig. Ich werde 
auf jeden Fall hier bleiben bis zum Ende.

von Manfred (Gast)


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Danilo schrieb:
> Na ja die Diesel-Abgaswerte sind aber doch auch nicht besser als bei
> anderen Herstellern. Gut, dass die halt immer noch nicht gemessen(oder zumind. 
nicht publiziert) werden.

Im Gegensatz zu VW beherrscht PSA den Motorenbau, nicht ohne Grund sind 
die der weitaus größte Zulieferer für diverse Firmen weltweit.

> Opel ..
> Ist halt wohl auch dem IGM-Disneyland angegliedert der Laden.

Neidisch oder was? Die Zahl "4,3% Verzicht" ist sehr verdächtig, das 
wäre genau die Tariferhöhung, die nach IGM ab April 2018 zu zahlen wäre!

Quantum schrieb:
> Am Geiz und Sparsamkeit an der falschen Stelle wird Deutschland zugrunde gehen.

Aktionäre sind die Mörder des Fortschrittes, deren kurzfristiges Denken 
verhindert langfristig erfolgreiche Entwicklungen.

Bei Opel, um die dreht sich dieser Thread, sehe ich noch ein anderes 
Problem, Frankreich heißt es. Man hat es vor Jahrzehnten in der 
Elektronik ertragen müssen, Firmen aufgekauft und die Produktion zügig 
ins eigene Land verlagert, das dafür notwendige Wort darf ein Deutscher 
nur zwecks Selbstbesudelung benutzen. Warum soll man in D Motoren, 
Getriebe oder Achsschenkel fertigen, wenn man die aus französischen 
Werken zuliefern kann? Ist doch egal, ob die deutschen "Freunde" Arbeit 
haben oder nicht.

Garnicht lange her, dass ein Fernsehautomagazin einen neuen Opel zerlegt 
und diverse PSA-Teile gefunden hat, ich habe es erwartet.

PSA wollte den Namen haben, weil sich ihr Zeugs in D schlecht verkauft, 
an der Fertigung haben die eigentlich keinerlei Interesse.

von Quantum (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Quantum schrieb:
>> Am Geiz und Sparsamkeit an der falschen Stelle wird Deutschland
>> zugrunde gehen.
>
> Ich denke nicht. Ich sehe die Zukunft für Deutschland rosig. Ich werde
> auf jeden Fall hier bleiben bis zum Ende.

Das ehrt dich, Deutschland braucht mutige Männer, die die Front bis zum 
bitteren Ende halten ;)

von Quantum (Gast)


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Manfred schrieb:

> PSA wollte den Namen haben, weil sich ihr Zeugs in D schlecht verkauft,
> an der Fertigung haben die eigentlich keinerlei Interesse.

Gut, Opel ist da nicht viel besser und durch die aktuellen Kapriolen 
wirds noch schlimmer. Wobei ich das Gefühl habe, die Franzosen holen 
sich nur die gutbezahlten Jobs rein, also die weit oben in der 
Machtposition bei der Verteilung der Wertschöpfung stehen. War bei 
Airbus ja auch so, das ganze lukrative Zeug nach Frankreich, den Müll 
für Deutschland inkl. Kleinstzulieferei, die in Dumpingverträgen 
geknechtet sind.
Könnte mir vorstellen, der Zusammenbau dann in paar Jahren komplett in 
Frankreich, Deutschland darf dann weiter im Dupingbereich die 
Einzelteile liefern. Bei der Entwicklung bin ich mir nicht sicher, ob 
sie die in Zukunft komplett in Rüsselsheim dichtmachen werden.

von Manfred (Gast)


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Quantum schrieb:
> Wobei ich das Gefühl habe, die Franzosen holen
> sich nur die gutbezahlten Jobs rein, also die weit oben in der
> Machtposition bei der Verteilung der Wertschöpfung stehen. War bei
> Airbus ja auch so, das ganze lukrative Zeug nach Frankreich, den Müll
> für Deutschland inkl. Kleinstzulieferei, die in Dumpingverträgen
> geknechtet sind.

Durch deren Struktur schaut man schwer durch, der Kopf scheint aber in 
Toulouse zu sitzen. Ich war 2009 dort im Werk (nicht als Tourist), da 
wurden aus zugelieferten Rumpfteilen die A380 zusammengebaut, lackiert 
und technisch ausgerüstet. Auf jeden Fall prestigeträchtig, weil dort 
erstmalig der Flieger komplett wurde. Wie groß die Wertschöpfung der 
anderen Werke ist, die die Rumpfteile dort hin geliefert haben, weiß ich 
nicht.

> Könnte mir vorstellen, der Zusammenbau dann in paar Jahren komplett in 
Frankreich, Deutschland darf dann weiter im Dupingbereich die Einzelteile liefern.

Der Automobilkunde ist etwas speziell, da sehe ich eher die Endmontage 
in Deutschland als die Einzelteile. Schauen wir wieder auf VW: Made in 
Germany, der Golf aus Wolfsburg gilt als Ziel. Dass diverse bedeutende 
Technikteile von sonstwo her kommen, juckt den Endkunden nicht.

Mein letztes Auto wurde von einer Deutschen AG verkauft, aber in Belgien 
zusammengeklebt. Der aktuelle Nachfolger gleicher Marke wurde in der 
Gegend um Valencia komplettiert, nehme ich so hin - eigentlich hätte ich 
den lieber von einem Deutschen Fertigungsstandort gehabt.

Ich sehe eher die Frage, warum Opel z.B. in Kaiserslautern 
Fahrwerksteile und Motoren bauen soll, wenn im Heimatlandland Frankreich 
Fertigungskapazitäten existieren und man die eigenen Bürger mit Arbeit 
versorgen kann.

Sie haben auch noch Motorenbau in Polen und Ungarn, die dürften (noch) 
überleben, aber nur, weil kostenmäßig interessant.

> Bei der Entwicklung bin ich mir nicht sicher, ob
> sie die in Zukunft komplett in Rüsselsheim dichtmachen werden.

Ich denke, Design und Fahrwerk muß in D bleiben, der Kunde will das so. 
Motoren / Antriebsstrang hat sich erledigt, da nehmen wir den 
PSA-Baukasten.

Was die Umsatzzahlen angeht, gibt es da evtl. ein Problem mit der 
Handelskette? 1999 wollte ich kurzfristig einen kleinen Neuwagen haben. 
Meine äußere Erscheinung sieht nicht nach Geld aus, ich bettele 
nirgendwo, etwas kaufen zu dürfen. Beim Opel-Vertragshändler in ?? über 
10 Minuten im Laden gestanden, kam ein "Verkäufer", schaut mich an und 
sagt "Gebrauchtwagen sind in der anderen Halle" ... tschüß, leck mich. 
Der andere in der Region hat mich immerhin angehört, aber kein Fahrzeug 
mit erträglichem Liefertermin greifbar gehabt.

Gekauft wurde dann eine andere Marke, der Verkäufer hat mich als Kunde 
akzeptiert und so benommen, wie ich es von ihm erwarte.

Jahre später war ich bei einem Toyota-Händler, der konnte im 
Rechnersystem alle Neuwagen sehen, die bei anderen Händlern auf dem Hof 
stehen und hätte etwas passendes binnen weniger Tage gehabt - wieso 
können andere Marken das nicht? Wurde dennoch nichts, der Endpreis war 
unpassend.

Jetzt fragen wir uns, was PSA-Opel mit der Kündigung aller 
Händlerverträge erreichen will, evtl. eine zeitgemäßere 
Vertriebsstruktur? Opel im Citroen-Autohaus werde sie sich ja wohl nicht 
trauen?

von Ingenieur (Gast)


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AOA schrieb:
> Würde jemand von euch ernsthaft in Erwägung ziehen, einen Opel zu
> kaufen? Falls nein, kennt ihr die Antwort, wieso das nötig ist.

Ursache und Wirkung bei Opel und Opelkäufern sind bilateral und 
ambivalent!

Ich persönlich habe mir als erstes Auto keinen Opel gekauft, weil wir in 
der Familie in den 80ern und 90ern Opels hatten und die Qualität 
kennen.:-(

Zudem haben wir später Ford gefahren und waren damit zufrieden. Daher 
wurde der erste für mich alleine zu Studentenzeit ein gebrauchter Ford.

Der erste Geschäftswagen wurde ein Peugeot, weil Ich einen Cabrio wollte 
und das was Ford und Opel angeboten hatten, nicht überzeugend war. 
Selbst VW hatte nichts anzubieten. Teuer, aber in der Qualität 
hinterher.

Es ist also bis dahin jeweils die Firma, die bescheidene Qualität 
lieferte und Ich habe mit dem alternativen Kauf reagiert. Einen schönen 
netten und guten deutschen Wagen hätte Ich gerne gekauft, wenn er es 
wert gewesen wäre. Da Ich ihn absetzen kann, hätte man auch einen teuren 
Audi fahren können. Nur hatten die kein Stahldach-Cabrio! Also wurde es 
unter den Billigen der PUG!

So ging es weiter! Von deutschen Autos hörte man immer nur, dass sie in 
ADAC-Statistiken hochgelobt wurden und real nicht viel taugen. Opel war 
da höchstens bei den Tunern noch beliebt, die keinen Golf wollten. Für 
mich hatte Opel nichts im Programm.

Ich habe jetzt kürzlich wieder ein Auto gekauft und es ist kein Opel 
geworden, WEIL Opel zwar zuletzt wieder qualitativ besser wurde, aber 
nun zu PSA gehört und deren Qualität durfte Ich kennen lernen: Mein 
Lieblingsauto wäre der 308cc gewesen. Aber PUG hat die Produktion 
eingestellt und diese Type leidet auch an den PUG-Kinderkrankheiten.

Der Opelhändler wäre hier um die Ecke gewesen und Ich habe einen 
Insignia Probegefahren. Aber wie gesagt, kenne Ich die Konzernstrategie 
von PSA, alles Citroen unterzuordnen und die anderen Marken 
abzuschenken.

Daher konnte man nach dem Verkauf von Opel nichts mehr erwarten. Opel 
ist tot!

Das Einzige, was passiert ist, ist dass fähige Opelingenieure zur 
deutschen Premiumkonkurrenz wechseln. Das allerdings ist schon lange 
durch. PSA hat keinen einzigen Ingenieur aus den Schlüsselpositionen 
bekommen. Einige sagen, dass die nicht mal ein verwertbares CAD-Design 
hinterlassen haben, weil die seit 2013 sich intern abzeichnenden Abläufe 
dazu geführt haben, dass die Leute eine ruhige Kugel geschoben haben und 
die Beine hochgelegt haben.

Zudem kenne Ich Qualität der Entwicklung bei Opel aus nächster Nähe: Ich 
hatte zwischen 2006 und 2012 gleich mehre Projektangebote als resident 
engineer für wichtige Designpositionen, weil dort immer wieder Not am 
Mann war und man niemanden gefunden hat, der zu den reduzierten 
Gehältern den ersetzen wollte, der mal wieder geflüchtet war.

Parallel erfährt man hintenrum von Problemen bei der Qualität, weil sich 
die massenhaft eingeliehenen Zeitarbeiter nicht mit der Firma 
identifizieren, sich nicht reinhängen und krankfeiern oder einfach immer 
zu kurz da sind, um richtig zu lernen, weil sie ständig ausgetauscht 
werden, um sie nicht fest anstellen zu müssen.

Opel blutet seit 10 Jahren mehr oder weniger stark vor sich hin und 
verliert Leute, Knowhow und Qualität. Und sie verlieren ihren Namen. Wer 
soll da noch kaufen?

Eigentlich müsste der Opelzoo in Kronberg ein Geheege freiräumen für 
Opel-Mitarbeiter und Opelmodelle, so als Ausstellungsgelände für 
"bedrohte Arten".

von Ohne Plan Einfach Los (Gast)


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von Cyblord -. (cyblord)


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Nach dem jahrenlangen qualvollen dahinsterben von Opel, können doch 
eigentlich heute dort wirklich nur noch die Leute arbeiten die sonst gar 
nichts anderes mehr bekommen können. Was ja dann auch nicht soo gut für 
das Restleben von Opel ist.
Die typische Abwärtspirale. Opel sinkt schon lange, aber dafür 
unaufhaltsam.

von Venezuela (Gast)


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Totgesagte leben länger

von Heinrich (Gast)


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Venezuela schrieb:
> Totgesagte leben länger

Nö, irgendwann ist finito. Ende. Aus.

von Martin S. (sirnails)


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Cyblord -. schrieb:
> Nach dem jahrenlangen qualvollen dahinsterben von Opel, können doch
> eigentlich heute dort wirklich nur noch die Leute arbeiten die sonst gar
> nichts anderes mehr bekommen können. Was ja dann auch nicht soo gut für
> das Restleben von Opel ist.
> Die typische Abwärtspirale. Opel sinkt schon lange, aber dafür
> unaufhaltsam.

 Schade daran ist, dass Opel mittlerweile wirklich gute Autos mit guten 
Motoren baut!

MfG - ein BMW Fahrer

von Heinrich (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Schade daran ist, dass Opel mittlerweile wirklich gute Autos mit guten
> Motoren baut!

Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Finde ich überhaupt nicht. Vor 
allem frage ich mich, wie du das als BMW-Fahrer beurteilen willst.

von Hartmut Mehdorn (Gast)


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Macht euch keine Sorgen ich werde das schon richten!

Schlussendlich hab ich bei der Deutschen Bahn und Air Berlin auch schon 
richtungsweisende Entscheidungen getroffen.
Gut dass Air Berlin es nicht geschafft hat liegt leider an meinen 
ehemaligen Nachfolgern.

von Ooo (Gast)


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Hartmut Mehdorn schrieb:
> Schlussendlich hab ich bei der Deutschen Bahn und Air Berlin auch schon
> richtungsweisende Entscheidungen getroffen.

Stimmt. Richtung ist abwärts. Jede, aber auch wirklich jede Firma, wo du 
die Finger im Spiel hattest, war anschließend in großen Schwierigkeiten.

von Martin S. (sirnails)


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Heinrich schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Schade daran ist, dass Opel mittlerweile wirklich gute Autos mit guten
>> Motoren baut!
>
> Wie kommst du denn auf das schmale Brett? Finde ich überhaupt nicht. Vor
> allem frage ich mich, wie du das als BMW-Fahrer beurteilen willst.

Firmenwagen neue Astra, privat BMW.

von Cyblord -. (cyblord)


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Martin S. schrieb:
> Firmenwagen neue Astra

Womit hast du das verdient? Wollen die dich loswerden? Hasst der Chef 
dich so sehr? Sad!

von ex-Opelener (Gast)


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Hm, wenn wirklich das kommt, was verlautet, nämlich dass Altran die 
Entwicklung übernimmt, dann werden die Gehälter noch weiter sinken, denn 
DIE zahlen echt wenig. Autobau verkommt zum Billiggeschäft.

Ein Glück bin Ich da weg.

Beitrag #5477613 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Augenblicksversagen (Gast)


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ex-Opelener schrieb:

> denn DIE zahlen echt wenig. Autobau verkommt zum Billiggeschäft.
>
> Ein Glück bin Ich da weg.

Naja, im Vergleich zu anderen Branchen geht es noch, eigentlich ist nur 
Pharma besser. Die Automänner müssen jetzt halt auch endlich mal was 
Neues liefern, als alten, Schummel-Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen

von A. (Gast)


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Augenblicksversagen schrieb:
> Die Automänner müssen jetzt halt auch endlich mal was
> Neues liefern, als alten, Schummel-Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen

Tun wir doch. 2020 teilautomatisiert auf Autobahnen fahren und 4K Videos 
streamen.

von Gagamel (Gast)


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A. schrieb:
> Tun wir doch. 2020 teilautomatisiert auf Autobahnen fahren und 4K Videos
> streamen.

.. und noch mehr Radfahrer unachtsam überfahren, als jetzt schon mit dem 
Handygucken!

Opel hat ürigens auch geschmummelt: 60.000 Diesel müssen zurück, hat das 
KBA beschlossen.

von Vertriebsprofi (Gast)


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von Fredo (Gast)


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Schaut so aus, als ob die o.g. Ingenieure jetzt in eine 
Auffanggesellschaft verschoben werden:

https://www.rtl.de/cms/opel-will-2000-ingenieure-an-dienstleister-abgeben-4251638.html

Fragt sich, welche Bedinungen diese 2000 Ingenieure dann beim 
frnzösischen Dienstleister bekommen?

In Frankreich herrscht z.B. 35h-Woche, d.h. die werden wohl einen Teil 
der Stunden kappen. Es gibt weniger Urlaub und Urlaubsgeld. Obendrein 
weniger Kündigungssicherheit.

Wenn man weiß, dass Zeitarbeit in Frankreich für Firmen teuer ist, dann 
ist ziemlich klar, dass das nicht mehr lange laufen wird.

Sobald die 2000 umgelagert wurde, wird Opel langsam aber sicher dazu 
übergehen, die Aufträge zu kürzen und der Dienstleister kann wegen 
Wegfall des Arbeitsplatzes ersatzlos und ohne Abfindung kündigen.

Prost Mahlzeit

von Hüter der öffentlichen Ordnung (Gast)


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Friss oder stirb.

Das Disneyland kann auch Schattenseiten haben, für mich sieht das nach 
einem Anfang vom Ende in Rüsslelsheim aus.

von Huber (Gast)


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Alle Nicht-Manager bei Opel mussten bereits ihre Stundenanzahl von 40 
auf 35 reduzieren. iPhones als Diensthandys mussten abgegeben werden, 
Kekse und Wasser in Meetings wurden gekapert. Anzahl der Drucker auf 
einer Etage wurde reduziert. Verfügbarkeit von Druckerpatronen und 
Blätter war plötzlich nicht mehr selbstverständlich. Studentenanzahl in 
allen Abteilungen wurde um 50 % gekürzt. Seit 1,5 Jahren keine 
ausgeschriebene Stelle mehr bei Opel zu finden.

Quelle: Ich, Student bei Opel von 2017-2018.

Endlich wird durchgegriffen. Endlich tut jemand was. Es kann nicht sein, 
dass weniger Ingenieure von anderen Herstellern bessere Arbeit liefern. 
Und dann genießen die auch noch das Disneyland, während die Ingenieure 
bei asiatischen Herstellern bspw. versklavt werden.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass alle 2000 Ingenieure weiterhin 
das gleiche Gehalt bekommen werden, natürlich ohne Weihnachts- und 
Urlaubsgeld.

Segula wird spätestens nach einem Jahr dann ihren Angestellten anbieten, 
ihre neuen Mitarbeiter nach Frankreich auszulagern, da es in D keine 
Arbeit mehr gibt - natürlich wird das abgelehnt und siehe da, Kündigung 
durch Arbeitsverweigerung oder lächerliche Dienstleister-Abfindung.

von Der Andere (Gast)


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Huber schrieb:
> Und dann genießen die auch noch das Disneyland, während die Ingenieure
> bei asiatischen Herstellern bspw. versklavt werden.

Du meinst also daß man auch hier die Ings versklaven sollte?

von Thomas (Gast)


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Scherrar schrieb:
> Opel ein Tochterunternhemen von GM ist
> und dadurch der Rüsselsheimer Standort sowieso 99% safe ist,

wie man sich doch täuschen kann...

von Markus (Gast)


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Thomas schrieb:
> wie man sich doch täuschen kann...

Der ursprüngliche Beitrag lautete:
"Zumal wie Mücke schon schreibt Opel ein Tochterunternhemen von GM ist
und dadurch der Rüsselsheimer Standort sowieso 99% safe ".

Die Amerikaner scheren sich wenig um ausländische Standorte (weshalb 
sollten sie auch?). So gesehen war es ein reines Wunder, daß sie 
überhaupt jahrzehntelang an Opel festhielten.

von Ohne Plan Einfach Los (Gast)


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Wie ist nun der Stand der Auslagerung von den ca. 2000 Inges bei Opel?

von Ingenieur (Gast)


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Die werden gehen oder gegangen. Der Standort ist nicht zu halten. Mir 
ist auch nicht klar, warum man den unbedingt halten will, ohne Knowhow. 
Leute kriegt man in Frankfeich billiger. Dort ist die 
Ingenieurarbeitslosigkeit noch höher.

Beitrag #5826975 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Maifeuer (Gast)


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Da wir Ingenieurmangel haben, werden die in Nullkommanix von der 
umgebenden Industrie wie Wasser von einem knochentrockenen Schwamm 
aufgesaugt werden.

von Drosius Ingolf (Gast)


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Maifeuer schrieb:
> Da wir Ingenieurmangel haben, werden die in Nullkommanix von der
> umgebenden Industrie wie Wasser von einem knochentrockenen Schwamm
> aufgesaugt werden.

Dann bewerbe man sich mal als Ingenieur mit 50+! Da hat man quasi keine 
Chance! Folglich kann es den Ingenieurmangel nicht geben! Was man 
händeringend generell sucht, sind Ingenieure aus dem Billiglohnsektor, 
dafür mobbt man dann alte und teure Ingenieure raus! Das habe ich in 
meinem direkten Umfeld schon mehrfach erlebt.

von Martin S. (sirnails)


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Genau so isses. Nicht willig, sondern billig ist das Problem!

Das ist aber durch die CDU-Siffe der letzten bald zwei Dekaden, davor 
von der Kapitalistensiffe der Rot-Grünen Regierung mit 400 Euro Jobs, 
Hartz 4, private Rentenversichung und allem anderen, vornehmlich dieser 
Leiharbeitscholera, das zu dem Sozialabbau und deutlich weniger Brutto 
vom Netto für Arbeitgeber geführt hat, begründet.

Konzerne kündigen massenhaft Tarifverträge, zahlen am untersten Limit, 
stellen auf Facharbeiterposten nurnoch Leiharbeiter ein und jammern, 
dass sie keine Leute bekommen.

In meinem Betrieb haben wir pro Jahr ca. 15 Azubis, die im 3ten Lehrjahr 
900 Euro verdienen. Wenn sie übernommen werden, gehen sie mit 1600 Euro 
nach hause. Kein Wunder, dass die in Scharen davonrennen.

Und das schlimme ist: Das einzige, dass der absolut inkompetenten 
Geschäftsführung dazu einfällt, ist China.

von F. B. (finanzberater)


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Experte prophezeit Entlassungswelle bei Opel

Grund: IGM-Gehälter sind zu hoch.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Experte-prophezeit-Entlassungswelle-bei-Opel-article21213364.html

von Markus (Gast)


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F. B. schrieb:
> Grund: IGM-Gehälter sind zu hoch.

In einem Artikel stand, in Deutschland kostete eine Facharbeiterstunde 
53 Euro, hingegen in Frankreich nur 40 Euro. Verdienen die Franzosen 
tatsächlich so wenig?

von F. B. (finanzberater)


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Markus schrieb:
> In einem Artikel stand, in Deutschland kostete eine Facharbeiterstunde
> 53 Euro, hingegen in Frankreich nur 40 Euro. Verdienen die Franzosen
> tatsächlich so wenig?

Das sind 25 % weniger und entspricht ungefähr dem, was man in der 
Klitsche verdient. An solche Gehälter müsst ihr euch zukünftig auch als 
IGMler gewöhnen.

von Thomas (Gast)


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Die Franzosen verdienen wahrscheinlich nicht weniger, da die Steuern 
nicht so hoch sind.

von Markus (Gast)


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Thomas schrieb:
> Die Franzosen verdienen wahrscheinlich nicht weniger, da die Steuern
> nicht so hoch sind.

Du meinst, 'unterm Strich' = netto haben sie ungefähr gleich viel?
Der typische Familienvater zahlt inkl. KV und RV ca. 33%, ich kann mir 
nicht vorstellen, daß es in Frankreich soviel weniger ist.

von 1870 Euro netto --> obere Hälfte (Gast)


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Markus schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Die Franzosen verdienen wahrscheinlich nicht weniger, da die Steuern
>> nicht so hoch sind.
>
> Du meinst, 'unterm Strich' = netto haben sie ungefähr gleich viel?
> Der typische Familienvater zahlt inkl. KV und RV ca. 33%, ich kann mir
> nicht vorstellen, daß es in Frankreich soviel weniger ist.

https://www.connexion-emploi.com/de/a/gehalt-in-frankreich-grundregeln-und-ratschlage


Steuern hauen in Deutschland bei den mittleren Gehältern mächtig rein 
durch die kalte Progression.

von Markus (Gast)


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In dem genannten Link sind die "Gesamte Kosten für den Arbeitgeber" in 
Frankreich erheblich höher als in Deutschland.

von Hamburger (Gast)


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Die Gehälter für Ingenieure - gerade im oberen Bereich über 80k p.a. - 
sind in Frankreich nicht zu erzielen. Richtig verdienen dort nur die 
Chefs. Teamleiter und Gruppenleiter haben einen höheren Abstand zu ihren 
Mitarbeitern, als hierzulande. Besonders heraus stechen die Abteilungs- 
und Bereichsleiter: Die übertreffen ihre deutschen Kollegen durchaus, 
jedenfalls in den Hochregionen Lyon, Paris und Teilen Südfrankreichs.

Die Steuern sind in Frankreich nicht wesentlich höher, reichen aber für 
die ganz hohen Gehälter um die 150k aufwärts höher, als hier. Die 
Reichen dort haben aber Möglichkeiten, mit Firmen und Beteiligungen ihre 
Steuern zu drücken, was sie eifrig tun.

Die "Normalen" wie wir, habe nicht mehr, sondern eher weniger. Hinzu 
kommt, dass in den gutzahlenden Regionen die Mieten höher sind und die 
Preise in Frankreich für die gleichen Lebensmittel auch höher ist. 
Beides liegt im Bereich 10%-20%.

Netto haben die Meisten dort weniger über. Deshalb pilgern z.B. Viele 
aus Strassburg hier nach Deutschland, oder in die Schweiz, wenn sie die 
Sprache können (Deutsch) oder sie ziehen gleich ganz ins Ausland, (franz 
Schweiz oder auch Belgien).

von Jupp (Gast)


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Und viele IGM "Eierschaukler" und " Nichts Könnern" verlieren Ihren 
Ihren Job.
Dehnen trauere ich nicht nach.

Jupp

von Ingenieur (Gast)


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Jupp schrieb:
> Und viele IGM "Eierschaukler" und " Nichts Könnern" verlieren Ihren
> Ihren Job.
> Dehnen trauere ich nicht nach.

Bist du besoffen?

von Ingenieur (Gast)


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Hamburger schrieb:
> Die Gehälter für Ingenieure - gerade im oberen Bereich über 80k p.a. -
> sind in Frankreich nicht zu erzielen.

Gut zu wissen, da sieht man mal wieder, dass im Ausland eben doch nicht 
alles besser ist als in Deutschland (so wie man manchmal den Eindruck 
bekommt, wenn man hier die Beiträge liest). Gute Ingenieure gehören auch 
gut bezahlt, nicht nur ihre Chefs.

von F. B. (finanzberater)


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Opel erwägt monatelange Kurzarbeit

https://www.automobilwoche.de/article/20190823/AGENTURMELDUNGEN/308239941/1339/im-werk-ruesselsheim-opel-erwaegt-monatelange-kurzarbeit

Ihr wisst schon, dass es Kurzarbeitergeld in der Regel nur für ein Jahr 
und nur in Ausnahmefällen für zwei Jahre gibt?

von Mark B. (markbrandis)


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F. B. schrieb:
> Ihr wisst schon, dass es Kurzarbeitergeld in der Regel nur für ein Jahr
> und nur in Ausnahmefällen für zwei Jahre gibt?

Du weißt schon, dass man Gesetze und Verordnungen ändern kann?

von Erbschuld verpflichtet wohl (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Du weißt schon, dass man Gesetze und Verordnungen ändern kann?

Man könnte auch allen Arbeitnehmern Kurzarbeitergeld auf Lebenszeit 
zahlen. Vielleicht funktioniert das sogar ;)
Wird endlich Zeit, Opel den Marktkräften endgültig zu überlassen. Der 
Ausverkauf hat eh schon an die Franzosen begonnen, Opel schon seit eh 
und je defizitär, am Automarkt nur ein Anhängsel und nur noch aus 
politischen Gründen am Leben.
Jetzt im Strukturwandel der Branche bald völlig überflüssig geworden.

von Alf (Gast)


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> In meinem Betrieb haben wir pro Jahr ca. 15 Azubis, die im 3ten Lehrjahr
> 900 Euro verdienen. Wenn sie übernommen werden, gehen sie mit 1600 Euro
> nach hause. Kein Wunder, dass die in Scharen davonrennen.

Wo gehen die Azubis nach der Ausbildung hin?

von F. B. (finanzberater)


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Mark B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Ihr wisst schon, dass es Kurzarbeitergeld in der Regel nur für ein Jahr
>> und nur in Ausnahmefällen für zwei Jahre gibt?
>
> Du weißt schon, dass man Gesetze und Verordnungen ändern kann?

Ja, richtig. Auch ein Vertrag kann ungültig werden, wenn Umstände 
eintreten, die bei Vertragsabschluss noch nicht absehbar waren. Das wäre 
doch ein gutes Argument, um euch die IGM-Jobgarantie zu streichen, da 
Mobilitätswende und Niedergang der deutschen Automobilindustrie bei 
Vertragsabschluss noch nicht absehbar waren.

von F. B. (finanzberater)


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§ 313 Störung der Geschäftsgrundlage

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__313.html

von F. B. (finanzberater)


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Schaeffler kündigt ja gerade 40h-Verträge. Wäre interessant zu wissen, 
mit welcher Begründung. Oder war das schon im Vertrag so vorgesehen? 
Falls ja, dann kann davon ausgegangen werden, dass es auch für eure 
Jobgarantie eine ähnliche Klausel gibt, die sie bei Eintritt 
außergewöhnliche Umstände ungültig werden lässt. Aber wie auch immer: 
Spätestens wenn euer Konzern in die Insolvenz geht, ist die Jobgarantie 
sowieso hinfällig.

Kurzarbeit allein reicht nicht: Schaeffler verkürzt in der Krise die 
Arbeitszeit auf 35 Stunden

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/scheaffler-zulieferer-verkuerzt-in-krise-arbeitszeit-auf-35-stunden-a-1284066.html

von F. B. (finanzberater)


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Erbschuld verpflichtet wohl schrieb:
> Wird endlich Zeit, Opel den Marktkräften endgültig zu überlassen. Der
> Ausverkauf hat eh schon an die Franzosen begonnen, Opel schon seit eh
> und je defizitär, am Automarkt nur ein Anhängsel und nur noch aus
> politischen Gründen am Leben.

Die Franzosen misten gerade aus bei Opel. Der ganze IGM-Wasserkopf wird 
jetzt entsorgt.

Mitarbeiter verärgert

Schnell wurde nach der Übernahme im August 2017 klar, dass das 
Opel-Entwicklungszentrum eine deutlich zu große Mannschaft an Bord 
hatte.

https://www.automobilwoche.de/article/20190829/AGENTURMELDUNGEN/308299994/1276/mitarbeiter-veraergert-opel-uebergibt-werksteile-an-dienstleister

von Ingenieur im Urlaub (Gast)


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Die Forscher, Enwickler und Konstrukteure müssen vulgär gesagt fast 
ausnahmslos faule Schweine bei Opel sein, die ihren Arbeitgeber nur als 
Wohlstandserfüllungsgehilfen sehen bei minimalem Einsatz.
Verweigern den Übergang zu gleichen! Tarifbedingungen zu Segula und 
verspotten es als Entwicklungsbude. Stimmt, da wird ja entwickelt, das 
heißt, es muss was gearbeitet werden, im Gegensatz zu Arsch plattsitzen 
und auf den Fluren spazieren gehen bis die 7h rum sind. Der meiste Input 
kam schon damals von GM. Was anderes als ne Abfindungsprämie kann es für 
die Akademiker von Opel eh nicht geben, die bekommen nie mehr einen Fuß 
in Automotive. Die kann noch nicht mal VW gebrauchen.

von Oli (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ihr wisst schon, dass es Kurzarbeitergeld in der Regel nur für ein Jahr
> und nur in Ausnahmefällen für zwei Jahre gibt?

und von Steuern bezahlt werden, wodurch sich ein Konzern bereichern 
kann?

Das PSA in Frankreich schon mit Peugeot gemacht und Staatshilfen 
abkassiert. Jetzt kassieren sie hier, indem sie Arbeit wegverlagern und 
Kurzarbeitsgründe erfinden.

von Oli (Gast)


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Ingenieur im Urlaub schrieb:
> die bekommen nie mehr einen Fuß
> in Automotive. Die kann noch nicht mal VW gebrauchen.

Viele scheinen jetzt in die Militärsparte zu drängen und bewerben sich 
massenhaft. Leider wissen die AG um die Situation bei Opel, dass dort 
die guten behalten werden und die schlechten abgefunden werden sollen.

von Markus (Gast)


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Ingenieur im Urlaub schrieb:
> Verweigern den Übergang zu gleichen! Tarifbedingungen zu Segula und
> verspotten es als Entwicklungsbude.

Die berechtigte Frage, weshalb die meisten Mitarbeiter den Übergang 
verweigern, lautet wie lange noch gleiche Bedingungen herrschen. Die 
Wahrscheinlichkeit, daß Segula zu einer besseren Auffanggesellschaft 
verkommt, ist nicht gerade gering.

von Martin S. (sirnails)


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Ekelhaft eure Schadenfreude, Neid und Hass!

von NurMut (Gast)


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Markus schrieb:
> Die berechtigte Frage, weshalb die meisten Mitarbeiter den Übergang
> verweigern, lautet wie lange noch gleiche Bedingungen herrschen.

Die Internettrolle können oder wollen das nicht verstehen. Ich würde die 
280k Abfindung nehmen und mich bewerben. Aber das Risiko ist eben nicht 
für jeden etwas.

von Joachim (Gast)


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Ich bin geboren und aufgewachsen in Rüsselsheim und habe meine 
Bachelorarbeit auch bei Opel gemacht.

Bei Opel herrschte starke Vetternwirtschaft. 3,0 Fach-Abiturienten, die 
dann irgendwie BWL oder Wing an der FH rüsselsheim studiert haben, 
wurden durch Bekannte bei Opel angenommen und sitzen jetzt in ihren IGM 
Verträgen rum.

Viele Design Ingenieure sind außerdem auch ehemalige Kfz-Mechaniker, die 
ihren Techniker gemacht haben und eine ERA9-10 Stelle bekommen haben.

Ferner war der Betriebsrat so stark, dass viele 0815-Stellen mit ERA 11 
bewertet wurden! Dann ist ja klar, warum ein 3,0 Fach Abiturient und 2,5 
BWL Bachelorand diese Stellen ausüben konnten.

Auch die LZ war immer üppig. Nie weniger als 14 %.

Es war so klar, dass Opel immer mehr Verluste macht bei GM, und dann 
dass PSA aufräumen wird.

Drei Bekannte von mir müssen nun zu Segula wechseln. Ganz zufällig alle 
drei FH Rüss Abgänger und Wing Absolventrn ;)

von Manfred (Gast)


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Ingenieur im Urlaub schrieb:
> die Akademiker von Opel eh nicht geben, die bekommen nie mehr einen Fuß
> in Automotive. Die kann noch nicht mal VW gebrauchen.

Gerade VW könnte es nicht schaden, mal ein paar Leute zu bekommen, die 
nicht aus deren Wolfsburger Inzucht stammen.

Das Problem von Opel ist das Markenimage, aus Sicht eines Benutzers 
(Mietwagen) haben die durchaus einige nette Dinge. Total dumm war, dass 
einer ihrer Führungsfürsten aus Geldgier die Qualität nach unten 
gedrückt hat.

von AVR (Gast)


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Joachim schrieb:
> Dann ist ja klar, warum ein 3,0 Fach Abiturient und 2,5 BWL Bachelorand
> diese Stellen ausüben konnten.

Na und? Ich hatte ne FH Reife von 3,4. Ein guter Ingenieur bin ich 
trotzdem geworden. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

von NurMut (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #5956255:
> Na und? Ich hatte ne FH Reife von 3,4. Ein guter Ingenieur bin ich
> trotzdem geworden. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Gar nichts, aber das werden solche Leute nie begreifen. Manche schmücken 
sich ja sogar im Berufsleben noch mit irgendwelchen Studienerfolgen. 
Traurig, wenn man im Alltag nichts reisst.

von Hamburger (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Ekelhaft eure Schadenfreude, Neid und Hass!

bitte nicht wegen 5% Deppen im Forum auf "alle" und "ihr" schließen.

von mastermind (Gast)


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Ich finde es irgendwie „witzig“, dass sie die Querulanten jetzt einfach 
kurzerhand vor die Türe setzen. Haben es sich in ihrem 
IGM-Bonzen-Massage-Sessel wohl ein wenig zu lange bequem gemacht. Hätte 
man die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und für voll genommen, 
hätte man den harten Cut jetzt wahrscheinlich verhindern können. Aber 
wenn man immer nur nimmt und nimmt, ohne die Konkurrenzfähigkeit im Auge 
zu behalten, dann kann natürlich irgendwann auch mal das böse Erwachen 
kommen.

von F. B. (finanzberater)


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AVR schrieb im Beitrag #5956255:
> Na und? Ich hatte ne FH Reife von 3,4. Ein guter Ingenieur bin ich
> trotzdem geworden. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Was meinst du, wie viele low-performende Frickler ich schon als Kollegen 
hatte, die sich auch für ganz tolle Entwickler hielten?

von AVR (Gast)


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F. B. schrieb:
> Was meinst du, wie viele low-performende Frickler ich schon als Kollegen
> hatte, die sich auch für ganz tolle Entwickler hielten?

Glaube ich dir. Das gilt aber nicht für mich, da bis heute kein Projekt 
wegen mir gescheitert ist und jeder in unserer Firma mit meinen 
Ergebnissen zufrieden war.

MfG

von F.B. sein Schüler (Gast)


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F. B. schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #5956255:
>> Na und? Ich hatte ne FH Reife von 3,4. Ein guter Ingenieur bin ich
>> trotzdem geworden. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
>
> Was meinst du, wie viele low-performende Frickler ich schon als Kollegen
> hatte, die sich auch für ganz tolle Entwickler hielten?

Als ob die Note irgendetwas mit der späteren Leistung zu tun hat. In 
welcher Welt lebst du eigentlich? In den 70ern hätte ich so ein Gesabbel 
noch verstanden, von wegen Elite und so.... Aber in 2019? Ernsthaft? Wer 
sagt denn das deine Kollegen nicht besser als du waren? Dein Ego? Ich 
bitte dich ernsthaft: JUNGE KOMM KLAR AUF DEIN LEBEN!!!

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Was meinst du, wie viele low-performende Frickler ich schon als Kollegen
> hatte, die sich auch für ganz tolle Entwickler hielten?

Da passt du ja ganz hervorragend dazu, so einer bist du doch ebenfalls.

von F. B. (finanzberater)


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F.B. sein Schüler schrieb:
> Als ob die Note irgendetwas mit der späteren Leistung zu tun hat. In
> welcher Welt lebst du eigentlich?

Ich hab keine Ahnung, welche Note die im Studium hatten. Mindestens 
einer hat sogar überhaupt nicht studiert. Es waren einfach eingebildete 
Low-Performer, die grottigen Code geschrieben haben und bei denen nichts 
funktioniert hat. Ich musste oft deren Bugs fixen.


> Wer sagt denn das deine Kollegen nicht besser als du waren? Dein Ego?

Alle fachlichen Vorgesetzten, Mitarbeiter von Fremdfirmen und Kunden. 
Die Schwätzer waren bei denen dagegen überhaupt nicht beliebt, da von 
denen nur heiße Luft kam, aber nichts funktioniert hat. Ein ehemaliger 
Prof., der meine Diplomarbeit benotet hat, wollte mich sogar für seine 
Klitsche abwerben, weil er wusste, dass ich ein high-performender 
Top-Entwickler bin. Ich war ja Jahrgangsbester in meinem 
Studienjahrgang, falls du das noch nicht wusstest.

Aber du fühlst dich anscheinend von meinem Beitrag angesprochen. Hast du 
dich im Studium den High-Performern immer unterlegen und als verkanntes 
Genie gefühlt? Wollten die Profs einfach nicht erkennen, wie gut du 
bist?

von NurMut (Gast)


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F. B. schrieb:
> Was meinst du, wie viele low-performende Frickler ich schon als Kollegen
> hatte, die sich auch für ganz tolle Entwickler hielten?

Angefangen bei dir. Da tun mir alle Kollegen leid. Nicht nur das Projekt 
vor die Wand gefahren, sondern danach das Klopapier aus der Herren- und 
Damentoilette mitgenommen.

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> weil er wusste, dass ich ein high-performender Top-Entwickler bin. Ich
> war ja Jahrgangsbester in meinem Studienjahrgang, falls du das noch
> nicht wusstest.

Trotzdem hat es in der Realität nur für Jobs bei Klitschen gelangt, gibt 
dir das nicht zu denken? Gute Noten sind eben nicht alles; die 
Persönlichkeit, Aussehen, Auftreten und allgemein die soziale 
Intelligenz sind eben mindestens genauso wichtig. Offensichtlich liegen 
deine Defizite irgendwo in diesen Bereichen. Aber sich selbst für den 
größten halten (Top-Entwickler, High-Performer), das ist ganz typisch 
für eine narzisstische Persönlichkeitsstörung:
https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/ratgeber-archiv/meldungen/article/narzisstische-persoenlichkeitsstoerung-mangelndes-selbstwertgefuehl-fehlende-empathie-und-empfindl/

von Hobby-Psychologe (Gast)


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Sind Narzissten nicht am besten mit den Diktatoren in den Konzernen 
aufgehoben, wo sie Zulieferer manipulieren und knechten können, und von 
diesen vor Ehrfurcht angehimmelt werden?

von Zocker_55 (Gast)


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> F. B. schrieb:
> Was meinst du, wie viele low-performende Frickler ich schon als Kollegen
> hatte, die sich auch für ganz tolle Entwickler hielten?

Die auf einem Haufen, damit könnte man locker die Westfalen-Halle in
Dortmund füllen.

Ein Teil müßte dann noch vor der Tür stehen.

von F.B. sein Schüler (Gast)


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F. B. schrieb:
> Ein ehemaliger
> Prof., der meine Diplomarbeit benotet hat, wollte mich sogar für seine
> Klitsche abwerben, weil er wusste, dass ich ein high-performender
> Top-Entwickler bin. Ich war ja Jahrgangsbester in meinem
> Studienjahrgang, falls du das noch nicht wusstest.
>
> Aber du fühlst dich anscheinend von meinem Beitrag angesprochen. Hast du
> dich im Studium den High-Performern immer unterlegen und als verkanntes
> Genie gefühlt? Wollten die Profs einfach nicht erkennen, wie gut du
> bist?

Dieser gesamte Text ist doch sarkastisch gemeint oder? Jetzt mal im 
Ernst: Du trollst einfach nur, richtig?

Beitrag #5959580 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_55 (Gast)


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> F. B. schrieb:
> Ein ehemaliger
> Prof., der meine Diplomarbeit benotet hat, wollte mich sogar für seine
> Klitsche abwerben, weil er wusste, dass ich ein high-performender
> Top-Entwickler bin.

Ich würde dich eher als Blindgänger bezeichnen.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> Trotzdem hat es in der Realität nur für Jobs bei Klitschen gelangt, gibt
> dir das nicht zu denken? Gute Noten sind eben nicht alles; die
> Persönlichkeit, Aussehen, Auftreten und allgemein die soziale
> Intelligenz sind eben mindestens genauso wichtig.

Natürlich liegt es daran. Deswegen bin ich ja auch ausgestiegen, weil es 
mich anwidert, wie im Vorstellungsgespräch mehr Wert auf Auftreten und 
Selbstdarstellung gelegt wird als auf fachliche Kompetenz. Diejenigen, 
für die ich gearbeitet habe, waren allerdings ausnahmslos begeistert. 
Habe viele Übernahmeangebote bekommen. Die Dünnbrettbohrer im 
Vorstellungsgespräch haben halt Pech gehabt. Haben nicht erkannt, 
welchen High-Performer sie vor sich haben.

Aber wie gesagt verdanke ich diesen Erfahrungen meinen jetzigen 
Reichtum. War ja einer der Hauptgründe, warum ich ins Investment 
eingestiegen bin. So verdient niemand mehr an meiner Arbeitskraft außer 
mir selbst, während ihr hier alle für die Gewinne anderer schuftet.

BYD aktuell übrigens bei 4,88 €. Noch besser meine 
Batteriezuliefereraktie mit +20 % in einer Woche. Liegt vermutlich 
daran:

Deutscher Batteriezellen-Verbund mit BMW, BASF und Varta steht

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/batteriezellen-konsortium-varta-bmw-basf-bilden-zweite-eu-gigafactory-a-1285531.html

von F. B. (finanzberater)


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F.B. sein Schüler schrieb:
> Dieser gesamte Text ist doch sarkastisch gemeint oder? Jetzt mal im
> Ernst: Du trollst einfach nur, richtig?

Nein. Mathematischer IQ 150+ ist korrekt. Jahrgangsbester im Studium ist 
korrekt. Angebot vom ehemaligen Prof. ist korrekt.

von F. B. (finanzberater)


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Die Chinesen kommen jetzt nach Deutschland und sammeln die arbeitslos 
gewordenen deutschen Ingenieure ein. Was verdient man denn so bei den 
Chinesen? Kann mir nicht vorstellen, dass die IGM-Gehälter bezahlen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article204837630/Geely-und-Chery-statt-Opel-Autohersteller-schaffen-hunderte-Jobs-in-Raunheim.html

von Heiner (Gast)


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Die bezahlen nach IG Reis

von A. S. (achs)


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F. B. schrieb:
> Mathematischer IQ 150+ ist korrekt

Das wäre ja selbst für Mensa zu viel...

von Lachnummer Automotive (Gast)


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Heiner schrieb:
> Die bezahlen nach IG Reis

Bezahlung wird nicht so schlecht sein, man braucht schlaue Köpfe für den 
Technologietransfer nach China, deshalb auch die Nähe zum Flughafen. Mal 
gucken was mit Germanien passieren wird, wenn der Chinese komplett hat, 
was er von uns wollte.

von Ash (Gast)


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Ich kenne einen Techniker, der aufgrund der Ingenieurs-Stelle 100k 
verdient hat. Er wurde lt. eigenen Angaben "rausgemobbt" und sucht nach 
einem Job.

von Hugo H. (hugohurtig1)


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F. B. schrieb:
> Nein. Mathematischer IQ 150+ ist korrekt. Jahrgangsbester im Studium ist
> korrekt. Angebot vom ehemaligen Prof. ist korrekt.

Die Sonne dreht sich um die Erde ist korrekt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Hugo H. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Nein. Mathematischer IQ 150+ ist korrekt. Jahrgangsbester im Studium ist
>> korrekt. Angebot vom ehemaligen Prof. ist korrekt.
>
> Die Sonne dreht sich um die Erde ist korrekt.

Wirklich korrekt wäre: "Sonne und Erde drehen sich beide um einen 
gemeinsamen Schwerpunkt".

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Cyblord -. schrieb:
> Wirklich korrekt wäre: "Sonne und Erde drehen sich beide um einen
> gemeinsamen Schwerpunkt".

Du hast etwas nicht verstanden. Stichwort: Kontext.

von Cyblord -. (cyblord)


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Hugo H. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Wirklich korrekt wäre: "Sonne und Erde drehen sich beide um einen
>> gemeinsamen Schwerpunkt".
>
> Du hast etwas nicht verstanden. Stichwort: Kontext.

Ich brauche keinen Kontext. Kontext wird überbewertet. Inhalte 
überwinden!

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Cyblord -. schrieb:
> Inhalte
> überwinden!

Ja, heiße Winde werden hier in Mengen abgelassen :-)

von mastermind (Gast)


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Ash schrieb:
> Ich kenne einen Techniker, der aufgrund der Ingenieurs-Stelle 100k
> verdient hat. Er wurde lt. eigenen Angaben "rausgemobbt" und sucht nach
> einem Job.

Da wird jetzt halt mal richtig durchgekehrt und aufgeräumt. Lange 
überfällig...

von Jo S. (Gast)


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Ash schrieb:
> Ich kenne einen Techniker, der aufgrund der Ingenieurs-Stelle 100k
> verdient hat. Er wurde lt. eigenen Angaben "rausgemobbt" und sucht nach
> einem Job.

Die Gehaltsabrechnung hast du aber schon gesehen, oder?   ;)

Übrigens, alle Techniker sitzen auf Ingenieur-Stellen - das brauchen die 
Jungs, sonst werden sie depressiv.  ;)   :)

Ernsthaft: Ein Techniker kann z.B. als Fertigungsleiter oder als 
Abteilungsleiter einer größeren Werkstatt, z.B. Musterbau etc., 
eingesetzt sein und 100k verdienen. Bei entsprechender Gehaltsstufe darf 
sich dann der Techniker endlich als "Ingenieur" fühlen und seine 
Minderwertigkeitskomplexe schwächen sich ab.   :))

von Jo S. (Gast)


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Lachnummer Automotive schrieb:
> Bezahlung wird nicht so schlecht sein, man braucht schlaue Köpfe für den
> Technologietransfer nach China

Deutsche Ingenieure genießen bei den Chinesen ein sehr hohes Ansehen.

Zum Verdienst: Bsp. Ing. mit 10 bis 20 J. BE, keine leitende Funktion

6.000€ netto p.M. + europäische Wohnung + europ./dt. Verpflegung + 
Limousine mit Chauffeur + intern. KV + LV ...

Ein Freund war für ein Siemens-JV 6 J. in China als PM/intern. 
Koordination samt Frau und 2 Kindern.

100.000€ netto p.a., Zusatzleistungen wie oben, plus internat. Schule 
mit dt. Lehrern.

von Jo S. (Gast)


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und
bei der Rückkehr nach D wurde er - wie anfangs vertraglich vereinbart - 
zum Abteilungsleiter PM (USA-Europa-Asien) ernannt. Im ersten Jahr hatte 
er 160.000€, ich vermute, dass er jetzt so bei rund 200k ist.

von Qwertz (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Bei entsprechender Gehaltsstufe darf sich dann der Techniker endlich als
> "Ingenieur" fühlen und seine Minderwertigkeitskomplexe schwächen sich ab.

Abschwächen ja, aber sie gehen nie ganz weg. Der fehlende akademische 
Grad nagt bis zum Lebensende am Selbstbewusstsein.

von Manfred (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Bei entsprechender Gehaltsstufe darf
> sich dann der Techniker endlich als "Ingenieur" fühlen und seine
> Minderwertigkeitskomplexe schwächen sich ab.   :))

Lese ich da eine gehörige Portion Neid, weil der Herr ohne Studium 
engagiert arbeitet und es ihm angemessen vergütet wird?

Qwertz schrieb:
> Der fehlende akademische Grad
> nagt bis zum Lebensende am Selbstbewusstsein.

Das gilt nur für die Leute, die nichts können.

von F. B. (finanzberater)


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Manfred schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Bei entsprechender Gehaltsstufe darf
>> sich dann der Techniker endlich als "Ingenieur" fühlen und seine
>> Minderwertigkeitskomplexe schwächen sich ab.   :))
>
> Lese ich da eine gehörige Portion Neid, weil der Herr ohne Studium
> engagiert arbeitet und es ihm angemessen vergütet wird?

Neidisch ist man hier auf alles und jeden, der mehr als IGM-Gehalt 
verdient. Als Selbstschutz redet man sich dann ein, dass das alles gar 
nicht stimmen könnte.

von F. B. (finanzberater)


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Übrigens wurde hierzu noch gar nichts gepostet:

Bis zu 4.100 Stellen: Opel plant weiteren massiven Stellenabbau

https://www.hessenschau.de/wirtschaft/opel-plant-weiteren-massiven-stellenabbau,opel-stellenabbau-100.html

von Mark (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Zum Verdienst: Bsp. Ing. mit 10 bis 20 J. BE, keine leitende Funktion
>
> 6.000€ netto p.M. + europäische Wohnung + europ./dt. Verpflegung +
> Limousine mit Chauffeur + intern. KV + LV ...

Falls das stimmt ist dürfte das die absolute Ausnahme sein: Das bekommt 
gerade mal ein leitender Prokurist eines bekannten liechtensteinischen 
(!) Unternehmens mit fünfstelliger MA-Zahl...

von Sklavenvermittler (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Lachnummer Automotive schrieb:
>> Bezahlung wird nicht so schlecht sein, man braucht schlaue Köpfe für den
>> Technologietransfer nach China
>
> Deutsche Ingenieure genießen bei den Chinesen ein sehr hohes Ansehen.
Das Know-How geniest ansehen, denen geht die eingebildete Überlegenheit 
des deutschen Pfaugockelingenieurs  am Arsch vorbei.

von Manfred (Gast)


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Sklavenvermittler schrieb:
> die eingebildete Überlegenheit des deutschen Pfaugockelingenieurs

Quark, das sind negative Ausnahmen.

von F. B. (finanzberater)


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Auch bei Opel muss gespart werden. Einkommenseinschnitte auf breiter 
Front in der Automobilindustrie.

Konflikt um lukrative Altersvorsorgung: Bei Opel geht's ans Eingemachte 
- Kampf um die Betriebsrente

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/opel-machtkampf-um-betriebsrente-eskaliert-a-1307604.html

von Paul (Gast)


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F. B. schrieb:
> Auch bei Opel muss gespart werden. Einkommenseinschnitte auf breiter
> Front in der Automobilindustrie.

Immer noch viel viel besser als in anderen Branchen.

von Doppelkorn (Gast)


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Paul schrieb:
> F. B. schrieb:
> Auch bei Opel muss gespart werden. Einkommenseinschnitte auf breiter
> Front in der Automobilindustrie.
>
> Immer noch viel viel besser als in anderen Branchen.

Bei dem Endpreis des Produktes und den jährlichen Preissteigerungen kein 
Wunder.
Die Leute brauchen Autos zwingend, weil sonst fast heute nix mehr geht 
und die Hersteller mit ihrem Oligopol nutzen dies bei Kunden gnadenlos 
aus und knüppeln zeitgleich die Zulieferer für die Marge.
Dazu aktiv durch Lobbyarbeit mit dafür gesorgt, dass Autos immer 
strenger abgaslimitiert werden müssen plus immer mehr verpflichtende 
Sicherheitsfeatures. Heute nur noch zum Selbstzweck für die Unternehmen. 
Durch diese Entwicklung stetige Kostensteigerungen, so dass mittlerweile
neue Autos für viele nur als Mietgegenstand leistbar sind, bald sind 
dann auch die neuen Gebrauchten unerschwinglich für's Volk. Neben der 
Aufblasung der Systemtiefe und des Preises auch die Karosserieabmaße so 
aufgeblasen, dass es ernsthafte Platzprobleme auf europäischen Straßen 
und bei Parkplätzen gibt.
Die Branche ist über ihren Zenit.

von Cyblord -. (cyblord)


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F. B. schrieb:
> Neidisch ist man hier auf alles und jeden, der mehr als IGM-Gehalt
> verdient.

Dann bist du ja schon mal ausgenommen.

von Paul (Gast)


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Doppelkorn schrieb:
> auch die Karosserieabmaße so
> aufgeblasen, dass es ernsthafte Platzprobleme auf europäischen Straßen
> und bei Parkplätzen gibt.

Das wird aber vom Kunden so gewünscht. Außen immer größer und protziger 
und immer stärkere Motoren, innen trotzdem eng, da immer mehr Luft in 
den Zwischenwänden der Karosserie und der Innenverkleidung.

von EhrlicheAusnahmeHier (Gast)


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Doppelkorn schrieb:
> Die Leute brauchen Autos zwingend, weil sonst fast heute nix mehr geht

Es gibt heutzutage 3-5 jährige Gebrauchtwagen für 6 bis 8 Scheine zu 
kaufen. Das sind extrem zuverlässige Autos. Wer fahren will, findet auch 
einen Wagen mit TÜV für unter 3000 EUR. Es gibt geschätzt 50 Mio Kfz in 
Deutschland. Zieh die Rentner und Kinder ab, dann gibt es fast so viele 
Pkw wie Bürger.

Viele vergessen in ihren romantischen Erinnerungen, falls sie denn je in 
dieser Zeit gelebt haben, dass man in den 70ern ständig alle 8 tkm einen 
Ölwechsel machen musste, viel mehr Rost und Pannen hatte. Auto fahren 
war damals nicht günstiger und eine durchschnittliche Familie konnte 
sich auch keine zwei Pkw wie heutzutage leisten.

Doppelkorn schrieb:
> und knüppeln zeitgleich die Zulieferer für die Marge.

Die meisten großen Zulieferer (7-15%) machen mehr Rendite als OEMs 
(4-9%).

Doppelkorn schrieb:
> Dazu aktiv durch Lobbyarbeit mit dafür gesorgt, dass Autos immer
> strenger abgaslimitiert werden müssen plus immer mehr verpflichtende
> Sicherheitsfeatures.

Ja, genau, die Hersteller wollen ihre Gewinne mit BASF und Co teilen. 
Darum fordern sie selbst höhere Standards und wurden nicht etwa nach 
Dieselgate dazu gezwungen xD Ironie off Manche leben echt in einer 
Traumwelt.

Doppelkorn schrieb:
> Durch diese Entwicklung stetige Kostensteigerungen, so dass mittlerweile
> neue Autos für viele nur als Mietgegenstand leistbar sind, bald sind
> dann auch die neuen Gebrauchten unerschwinglich für's Volk.

Ein Corsa oder Golf war vor 30-40 Jahren unter Berücksichtigung der 
Inflation fast genau so teuer wie heute. Nur gibt es heute mehr Platz, 
Sicherheit und mehr Funktionen. Worüber beschwerst du dich? Es gab zu 
keiner Zeit mehr Autos auf deutschen Straßen als heute.

von Paul (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Ein Corsa oder Golf war vor 30-40 Jahren unter Berücksichtigung der
> Inflation fast genau so teuer wie heute. Nur gibt es heute mehr Platz,
> Sicherheit und mehr Funktionen. Worüber beschwerst du dich?

Alle technischen Geräte werden billiger, trotz Steigerung der 
Funktionalität. Sprich technische Deflation. Nur Autos werden teurer.

von Cyblord -. (cyblord)


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Paul schrieb:
> Nur Autos werden teurer.

Es gibt doch genug Autos die UVP <10k kosten. Fahr doch einen Dacia oder 
C1 oder Aygo.
Diese sind inflationsbereinigt sicher viel günstiger als früher, im 
Vergleich zur Leistung.

: Bearbeitet durch User
von Markus (Gast)


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EhrlicheAusnahmeHier schrieb:
> Ein Corsa oder Golf war vor 30-40 Jahren unter Berücksichtigung der
> Inflation fast genau so teuer wie heute. Nur gibt es heute mehr Platz,
> Sicherheit und mehr Funktionen.

Überraschenderweise haben Autos aber abgesehen vom Rost die gleichen 
-mechanischen- Probleme wie vor 30-40 Jahren. Erwartet hätte ich 
eigentlich eher Probleme aufgrund der zunehmenden Elektronik. Außer den 
Steuergeräten, deren Reparatur zugegeben sehr kostspielig ist, scheint 
diese jedoch recht robust ausgelegt zu sein.

Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es sehr schön wäre, wäre 
eine Stoßstange wieder eine Stoßstange. Es kann doch nicht sein, daß ein 
Auffahrunfall schon wirtschaftlichen Totalschaden nach sich zieht.

von Albert (Gast)


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Als gebürtiger Rüsselsheimer freut es mich sehr!

Ich kenne viele Techniker, die nach dem Haupt- oder Realabschluss bei 
Opel angefangen haben und jetzt ihre 90k verdienen. Bei Opel hat man 
immer eher die internen zu Ingenieur-Stellen genommen, anstatt Externe, 
auch wenn Externe Experte in ihren Gebieten waren.

Die besagten Techniker haben jetzt (40-50 Jahre alt) alle einen 
abbezahlten Haus. Auch fährt keiner Opel von denen, die ich kenne, 
sondern immer Daimler oder BMW. Sehr gute Mitarbeiter anscheinend.

Sehr schön! Ab zu Segula oder Geely für 55k. Auch wenn das EFH abbezahlt 
ist, wird schon allein die Tatsache, dass man seinen Lebensstandard 
wieder herunterschrauben muss, psychische Probleme verursachen. Das ist 
Genugtuung pur.

von Martin S. (sirnails)


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Albert schrieb:
> Das ist Genugtuung pur.

Dein Beitrag strotzt nur so vor ausgesprochen ekelhaftem Neid. Du bist 
echt widerlich! Deine Anwesenheit muss für viele ja eine richtige 
"Bereicherung" darstellen...

von Martin S. (sirnails)


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Markus schrieb:
> Überraschenderweise haben Autos aber abgesehen vom Rost die gleichen
> -mechanischen- Probleme wie vor 30-40 Jahren.

Ach so ein Bullshit!

Autos waren früher alle 50k Kilometer in der Werkstatt. Ständig mussten 
Verteiler nachgestellt / gewechselt werden, bei jedem der häufigen 
Ölwechsel hat es neue Zündkerzen gebraucht, Lima-Regler sind 
abgefackelt, ständig gab es Wackelkontakte, Kabelbrüche, die zum 
teilweisen Ausfall der Beleuchtung geführt haben, Hydrostößel, die 
lauter gescheppert haben, als der Presslufthammer auf der Baustelle, 
Antriebswellen, die ausgeschlagen sind u.s.w.

Von den richtigen Motorproblemen mal ganz zu schweigen.

Heutzutage fährt ein Durchscnnittsauto locker 100.000 km ohne eine 
Reparatur.

Mein 320ger hat jetzt 145.000 Euro drauf. Abgesehen von den Ölwechseln 
(die zugegeben dank AGR jetzt wieder häufiger notwendig sind) fehlt sich 
gar nichts. Gute Autos schaffen locker 200.000, bevor die Reparaturen 
losgehen.

Und Rost habe ich so gut wie keinen.

Das ganze gilt natürlich nicht für die Idioten, die Volkswagen gekauft 
haben. Sei es mit den 2.0 TFSI oder mit den 2.0 TDI Motoren (VW T6). Die 
dürfen so richtig tief in die Tasche greifen). Und wer so selten dumm 
war, sich den 3 Liter V6 von Audi in die Garage zu holen, der darf 
ohnehin schonmal runde 17.000 Euro für einen Motortausch auf die Seite 
legen. Das ist aber nicht der Regelfall, sondern eher die Ausnahme.

von F. F. (foldi)


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Martin S. schrieb:
> Mein 320ger hat jetzt 145.000 Euro drauf.

Den möchte ich auch haben.
Ein Auto das zusätzlich Geld verdient, wenn man ihn fährt.
Nich schlecht.
SCNR

von Qwertz (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Albert schrieb:
> Das ist Genugtuung pur.
>
> Dein Beitrag strotzt nur so vor ausgesprochen ekelhaftem Neid. Du bist
> echt widerlich! Deine Anwesenheit muss für viele ja eine richtige
> "Bereicherung" darstellen...

Vielleicht ist Albert ja der Zwillingsbruder von F.B., mindestens aber 
Bruder im Geiste.

von Robert (Gast)


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F. F. schrieb:
> Ein Auto das zusätzlich Geld verdient, wenn man ihn fährt.
> Nich schlecht.

Dann fahr Taxi. Uber wurde ja leider durch Lobbyismus von unserer 
sozialistischen Politik verboten.

von Paul (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
>> Nur Autos werden teurer.
>
> Es gibt doch genug Autos die UVP <10k kosten. Fahr doch einen Dacia oder
> C1 oder Aygo.
> Diese sind inflationsbereinigt sicher viel günstiger als früher, im
> Vergleich zur Leistung.

Die sind aber auf dem technischen Stand von früher. Und darum gings ja. 
Andere technische Geräte entwickeln sich weiter, werden aber billiger - 
und zwar nicht nur inflationsbereinigt.
Aber wenn jeder ältere Türgummiklopfer 70k€ plus Schichtzulage verdient, 
muss es wohl so sein.

von Cyblord -. (cyblord)


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Paul schrieb:

> Die sind aber auf dem technischen Stand von früher.

Ganz sicher nicht. Die verbauten Komponenten sind natürlich auf dem 
aktuellen Stand, nur sind viele aktuelle Gimmicks eben gar nicht 
verbaut. Das ist aber ein Unterschied. Und Sicherheitsfeatures wie 
Airbag, ABS und ESP findet man auch im Gegensatz zu früher.

> Andere technische Geräte entwickeln sich weiter, werden aber billiger -
> und zwar nicht nur inflationsbereinigt.

Das trifft eigentlich nur auf Elektronik zu. Weil das alles extrem 
billig geworden ist. Wie z.B. Fernseher.
In vielen anderen Bereichen zahlt man heute aber vergleichsweise mehr. 
z.B. auch Häuser.

> Aber wenn jeder ältere Türgummiklopfer 70k€ plus Schichtzulage verdient,
> muss es wohl so sein.

Wenn, wie bei VW, trotzdem noch 10 Mrd Gewinn dabei rausspringen und die 
Autos so extrem nachgefragt werden, wird deren Preis/Leistung und auch 
gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit für VW gegeben sein.

: Bearbeitet durch User
von Adam (Gast)


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In Deutschland ist die Kundschaft bereit so viel für Autos zu bezahlen. 
Deshalb haben wir hier die höchsten Autopreise der Welt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Adam schrieb:
> In Deutschland ist die Kundschaft bereit so viel für Autos zu bezahlen.
> Deshalb haben wir hier die höchsten Autopreise der Welt.

Im Ausland bezahlen die Leute noch deutlich mehr für Autos aus 
Deutschland.

von Reinhard S. (rezz)


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Doppelkorn schrieb:
> Paul schrieb:
>> F. B. schrieb:
>> Auch bei Opel muss gespart werden. Einkommenseinschnitte auf breiter
>> Front in der Automobilindustrie.
>>
>> Immer noch viel viel besser als in anderen Branchen.
>
> Bei dem Endpreis des Produktes und den jährlichen Preissteigerungen kein
> Wunder.
> Die Leute brauchen Autos zwingend, weil sonst fast heute nix mehr geht

Geht durchaus, natürlich abhängig von der Gegend.

> Durch diese Entwicklung stetige Kostensteigerungen, so dass mittlerweile
> neue Autos für viele nur als Mietgegenstand leistbar sind, bald sind
> dann auch die neuen Gebrauchten unerschwinglich für's Volk. Neben der
> Aufblasung der Systemtiefe und des Preises auch die Karosserieabmaße so
> aufgeblasen, dass es ernsthafte Platzprobleme auf europäischen Straßen
> und bei Parkplätzen gibt.

Ja, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Andererseits: LKW müssen ja 
auch irgendwie durchpassen :)

von Doppelkorn (Gast)


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Reinhard S. schrieb:
> Ja, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Andererseits: LKW müssen ja
> auch irgendwie durchpassen :)

Passt ja oft nicht mehr, wenn gerade 2 Lkw zusammentreffen, muss oft 
noch der Bürgersteig zur Hilfe genommen werden.
Fahrstreifen auf den alten Autobahnen oft auch so schmal, dass 
vielleicht noch 20 cm links und 20 cm rechts Luft ist. In diesem 
Korridor sollen dann die Lkw Hunderte von km balancieren, klappt 
natürlich oft nicht, der Standstreifen wird oft gefräst oder manchmal 
auch die Mittellinie.
Wenn Lkw Lkw überholen, der Überholende mit dem Reifen konstant auf der 
weißen Linie, da kaum Platz von Seitenspiegel zu Seitenspiegel und ne 
Böe oder die vielen Buckel, Spurrinnen und endlose 
Bitumenflickschusterei auf den ach so tollen und unlimitierten deutschen 
Autobahnen oder Kraftfahrstraßen schnell für unfreiwilligen Versatz des 
Fahrwegs sorgen und der Spiegel abrasiert werden kann. Ein Wunder, dass 
es nur so wenig rappelt.

von Qwertz (Gast)


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Paul schrieb:
> Aber wenn jeder ältere Türgummiklopfer 70k€ plus Schichtzulage verdient,
> muss es wohl so sein.

Ich glaube du übertreibst, aber ich gönne ihm sein Gehalt.

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