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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wer arbeitet für Opel?


Autor: Tom W. (Gast)
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Arbeitet hier jemand zufällig bei Opel in Rüsselsheim oder ist 
Zulieferer für Opel?

Autor: Mücke (Gast)
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Opel ist General Motors (Yankees). Adam ist schon lange tot. Mir ist es 
nach wie vor unbegreiflich, wie ein deutscher Automobilhersteller einst 
sein Werk an die ... verkaufen konnte.

Autor: Sauercode (Gast)
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Ein Bekannter von mir arbeitet bei Opel in Rüsselsheim. Allerdings als 
Chemiker.

Autor: Scherrar (Gast)
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T. W. schrieb:
> Arbeitet hier jemand zufällig bei Opel in Rüsselsheim oder ist
> Zulieferer für Opel?

Ja ich arbeite dort, was willst du denn wissen?

Gruß

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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chm schrieb im Beitrag #3322122:
> Wie lange wird es Opel noch geben?

Vermutlich nicht mehr allzulange. Der Adam sieht zwar echt gut aus, aber 
wenn er qualitativ nicht 1000-2000% überm Corsa ist, wird er dem Ruf nur 
gerecht.

Autor: Udo (Gast)
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ich würde niemandem raten, sich bei Opel zu bewerben. Die sind auf einem 
absteigenden Ast. Man sieht es ja in Bochum

Autor: Scherrar (Gast)
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Toll wie die Leute immer alles wissen, obwohl sie nicht vor Ort sind ;)
Und das es mit Opel bergab geht... das ist halt der Irrglaube der durch 
die Medien hervorgerufen wird.

Ich für meinen Teil kann mich nicht beschweren. Das ITEZ (Internationale 
Entwicklungszentrum) in Rüsselsheim Boomt. 300 Ingenieure werden bis 
Jahresende eingestellt Plus 50 in Turin (Dieselmotorenentwicklung).

Meine Entwicklungsprojekte laufen bis 2018. Und selbst wenn danach der 
Supergau ausbricht, dann findet man als Ingenieur eben eine neue Stelle.

Zumal wie Mücke schon schreibt Opel ein Tochterunternhemen von GM ist 
und dadurch der Rüsselsheimer Standort sowieso 99% safe ist, da eben 
hier die Vielzahl an Globaler Verantwortung zu finden ist... für 
jegliche Projekte. Sei es Opel  Vauxhall  Holden / Chevy und und und.

Autor: DirkZ (Gast)
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Udo schrieb:
> ich würde niemandem raten, sich bei Opel zu bewerben. Die sind auf
> einem absteigenden Ast. Man sieht es ja in Bochum

In Rüsselsheim steht die Entwicklungsabteilung von GM/Opel. Da GM 
gerettet wurde, also nicht unterging, wird es wohl noch ganze eine Weile 
dauern, bis Rüsselsheim schließt.

Autor: Mücke (Gast)
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Wer sich bei Opel bewirbt, verläßt deutsches Terrain. Seht euch die 
Videos auf Youtube von Detroit an, dann wisst ihr, was Opel langfristig 
zu erwarten hat. Es sei denn - Opel schafft es, sich vom Amerikaner zu 
lösen. Das glaube ich aber nicht.

Mir wäre es auch lieber, Opel würde wieder ein deutscher Hersteller 
werden.

Autor: Marx W. (Gast)
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Mücke schrieb:
> Seht euch die
> Videos auf Youtube von Detroit an, dann wisst ihr, was Opel langfristig
> zu erwarten hat.

Berlin ist ja auch ned die hübscheste Stadt, und der Ruhrpott biete 
städtebaulich auch ned soviel mehr als Detroit!

Also was moserst`s du da rum?

Autor: Mücke (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Berlin ist ja auch ned die hübscheste Stadt, und der Ruhrpott biete
> städtebaulich auch ned soviel mehr als Detroit!

Die Kriminalität ist in Berlin beispielhaft. Mich wundert es, dass die 
Kriminalstatistik immer noch Neumünster als die Nummer Eins (nach 
Frankfurt) anführt. Ich hoffe instandig, dass die Kriminalitätsrate in 
Berlin weiter steigen wird, um Neumünster und Frankfurt zu übertrumpfen. 
Wenn ich jetzt hoffe, dass die ebenfalls in Berlin regierenden Politiker 
davon etwas mitbekommen, liege ich wohl falsch. Diese haben ja ihre 
Bodyguards.

Ich wünsche uns eine neue erfolgreiche Woche.

Autor: tmomas (Gast)
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an den TS: Warum fragst du eigentlich?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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T. W. schrieb:
> Arbeitet hier jemand zufällig bei Opel in Rüsselsheim oder ist
> Zulieferer für Opel?

Selbst wenn - was soll dann sein?

Komische Themeneröffnung.

Autor: VWKenner (Gast)
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Hehehe, so ein schöner Joke kurz vor Mitternacht...

Autor: Hugo (Gast)
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VWKenner schrieb:
> Hehehe, so ein schöner Joke kurz vor Mitternacht...

Gar nicht lustig, wenn du bald den Opelanern zum Essen und Wohnen 
verhelfen musst, nur weil sich die Yankees wieder einmal verzettelt 
haben.

Autor: Hugo (Gast)
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Mark Brandis schrieb:
> Selbst wenn - was soll dann sein?

DU kannst das Thema getrost ignorieren als Sohn.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Aaron schrieb im Beitrag #3322493:
> Zielgruppe etwas Passendes dabei, und das zu vertretbaren Preisen.

Schlechter Scherzkeks.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Hugo schrieb:
> Mark Brandis schrieb:
>> Selbst wenn - was soll dann sein?
>
> DU kannst das Thema getrost ignorieren als Sohn.

Du redest wirr.

Autor: Thorsten Radke (Gast)
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Mücke schrieb:
> Die Kriminalität ist in Berlin beispielhaft. Mich wundert es, dass die
> Kriminalstatistik immer noch Neumünster als die Nummer Eins (nach
> Frankfurt) anführt.
Was hat dies mit der Frage des TE zu tun?

Autor: Paul M. (paul_m65)
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Scherrar schrieb:

> Meine Entwicklungsprojekte laufen bis 2018. Und selbst wenn danach der
> Supergau ausbricht, dann findet man als Ingenieur eben eine neue Stelle.

Du bist entweder ein Träumer und hast keine Ahnung oder wirst für deine 
Opel-Propaganda bezahlt.

Autor: Scherrar (Gast)
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Paul M. schrieb:
> Du bist entweder ein Träumer und hast keine Ahnung oder wirst für deine
> Opel-Propaganda bezahlt.

Glaubs oder lass es. Bist du im Konzern tätig oder kennst du Leute die 
es sind??? Wenn nein dann laber nicht so unqualifizierten Müll.

Was hab ich davon in so einem Forum was vom Pferd zu erzählen.

Du bist einer viele Andere die Null Ahnung haben und gar nicht wissen 
wie es im Unternehmen selbst aussieht.

Man bekommt das immer durch die Medien eingetrichtert, dass es Opel so 
schlecht geht usw.

Selbst wenn... die Projekte laufen und sie werden Laufen. Weil 
Rüsselsheim eben das Kompetenzzentrum von GM ist und hier mit die 
wichtigsten Entwicklungen laufen. Hier hat man als Ingenieur gute 
Chancen und man hat Spass an der Arbeit.

Ich selbst wurde nun nach 2,5h jahren Arbeitnehmerüberlassung fest 
eingestellt und natürlich habe ich die Chance genutzt.

Bezahlung ist gut (IGM-Tarif), Altersvorsorge... was will man mehr.

Es labern halt immer die Richtigen daher... entweder weil sie bei Opel 
nicht genommen wurden oder weil sie halt keine Ahnung haben und mal mit 
der Masse mitziehn und draufhauen ohne wirkliche Infos zu besitzen.

Autor: A. $nachname (mikronom)
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Mark Brandis schrieb:
> T. W. schrieb:
>> Arbeitet hier jemand zufällig bei Opel in Rüsselsheim oder ist
>> Zulieferer für Opel?
>
> Selbst wenn - was soll dann sein?
>
> Komische Themeneröffnung.

Das sind die gleichen Leute, die mit "Darf ich mal eine Frage fragen?" 
kommen. Noch 10 Jahre und man winkt ihn durch ins Altenheim.

Autor: A. $nachname (mikronom)
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Scherrar schrieb:
> Du bist einer viele Andere die Null Ahnung haben und gar nicht wissen
> wie es im Unternehmen selbst aussieht.

Kritiker können Bilanzen lesen und nicht nur die bunten Prospekte. Opel 
geht es Scheiße, ganz egal wie schön du das malst. Opel ist in einem 
Segment tätig, wo die Kundschaft (nicht gerade reiche Leute) zunehmende 
finanzielle Probleme hat. Da der Staat es immer weiter schafft, das 
Geldvon unten nach oben zu verteilen, Opel aber im oberen Segment nichts 
zu bieten hat, habt ihr ein massives Zukunftsproblem.

> Ich selbst wurde nun nach 2,5h jahren Arbeitnehmerüberlassung fest
> eingestellt und natürlich habe ich die Chance genutzt.
>
> Bezahlung ist gut (IGM-Tarif), Altersvorsorge... was will man mehr.

Die Mehrheit würde die Frage wohl mit "Ein Auto und keinen Opel!" 
beantworten.

> Es labern halt immer die Richtigen daher... entweder weil sie bei Opel
> nicht genommen wurden oder weil sie halt keine Ahnung haben

Oder weil sie Opel gefahren sind und das geprägt hat. Mein Vectra, davor 
hatte ich einen Kadett, ist mir im Alter von vier bis fünf Jahren unter 
dem Arsch weggerostet, den Schlüssel konnte man schon an mehreren 
Stellen durch die Karosserie stecken, so durchgerostet war sie. Ich 
hätte zwar dank Durchrostungsgarantie vieles gemacht bekommen, nervig 
ist es trotzdem. Zum Glück hat mich dann ein Unfall von dem Ding befreit 
und danach bin ich nie wieder Opel gefahren und ich sehe überhaupt 
keinen Grund, es jemals wieder zu tun.

Sorry, aber Opel war schon immer Manta, Opa und Rost und von dem Image 
kommt ihr einfach nicht weg. Früher gab es Autos wie Admiral, Senator 
und sowas, heute schämt man sich bei Opel so sehr für seine eigenen 
Proodukte, dass man sogar die Namen wechseln musste (Kadett -> Astra, 
Vectra -> ?).

Überhaupt bauen die nur A-O-Autos für Ossis: Digra, Gorsa, Osdra, 
Goliebra, Wegdra, Odom.

Autor: Paul M. (paul_m65)
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> Bist du im Konzern tätig oder kennst du Leute die
> es sind???

Ja! Deshalb kann ich das auch gut beurteilen.

Andi $nachname schrieb:
> Kritiker können Bilanzen lesen und nicht nur die bunten Prospekte. Opel
> geht es Scheiße, ganz egal wie schön du das malst. Opel ist in einem
> Segment tätig, wo die Kundschaft (nicht gerade reiche Leute) zunehmende
> finanzielle Probleme hat. Da der Staat es immer weiter schafft, das
> Geldvon unten nach oben zu verteilen, Opel aber im oberen Segment nichts
> zu bieten hat, habt ihr ein massives Zukunftsproblem.

Auch das stimmt.

Andi $nachname schrieb:
> Sorry, aber Opel war schon immer Manta, Opa und Rost und von dem Image
> kommt ihr einfach nicht weg.

Sorry aber das ist einfach Unsinn. Opel ist nicht schlechter als die 
anderen in ähnlicher Preisklasse. Kenne viele Opel, die schon über 20 
Jahre auf dem Buckel haben, noch immer laufen und noch keine 
nennenswerten Reparaturen hatten.

Autor: Scherrar (Gast)
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Paul M. schrieb:
>> Bist du im Konzern tätig oder kennst du Leute die
>> es sind???

Dann biste halt im falschen Bereich ;)

Autor: J. Watt (Gast)
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Paul M. schrieb:
> Opel ist nicht schlechter als die
> anderen in ähnlicher Preisklasse. Kenne viele Opel, die schon über 20
> Jahre auf dem Buckel haben, noch immer laufen und noch keine
> nennenswerten Reparaturen hatten.

Iss ja kein Wunder, die neuen Modelle verschiedener dt. Hersteller sehen 
sich zunehmend ähnlicher. Wahrscheinlich ist die Technik von den selben 
Entwicklern gemacht. Würde mich nicht wundern, da resourcensparend.

Autor: A. $nachname (mikronom)
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Paul M. schrieb:
> Andi $nachname schrieb:
>> Sorry, aber Opel war schon immer Manta, Opa und Rost und von dem Image
>> kommt ihr einfach nicht weg.
>
> Sorry aber das ist einfach Unsinn.

Es ist vielleicht nicht so, aber die Mehrheit sieht es so, entsprechend 
fallen die Umsätze aus. Opel geht es Scheiße!

> Opel ist nicht schlechter als die
> anderen in ähnlicher Preisklasse.

Wen interessiert das? Image ist Image, das hat mit dem tatsächlichen 
Zustand nichts zu tun!

Wenn du ein Mittelchen erfindest, mit dem man aus Jauche Wein machen 
kann, so bleibt es immer noch Jauche und du wirst keine neuen 
Jauchkäufer finden. So ist es mit Opel, wer schon immer Jauche gekauft 
hat, wird auch die Jauche mit Weingeschmack kaufen, aber man findet 
keine neuen Käufer. Schon gar nicht, wenn die Zielgruppe Finanzprobleme 
hat, die weder Opel noch die Zielgruppe lösen können.

> Kenne viele Opel, die schon über 20
> Jahre auf dem Buckel haben,

Naja, Opa mit Opel Astra Stufenheck, der die Karre nur am Wochenende bei 
schönem Wetter rausholt.

> noch immer laufen und noch keine
> nennenswerten Reparaturen hatten.

Schau mal raus auf die Straße, ob du mehr Golf III oder Astra I findest. 
Da zeigt sich recht eindeutig, wer die besseren 20 Jahre alten Austos 
baut. In Rüsselsheim vielleicht nicht, im Rest der Welt aber schon.

Und nein, ich hasse VW, aber die haben wenigstens noch ein besseres 
Image als Opel.

Autor: tmomas (Gast)
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Gibt's zur Ausgangsfrage des TS noch weitere nützliche Beiträge oder 
dient dieser Thread nur noch dazu, Opel schlechter darzustellen als es 
in Realität der Fall ist?

Autor: luke (Gast)
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wer scheiße frisst und popel kaut der fährt nur das was opel baut!

Autor: Quantum (Gast)
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Oha, die primitiven Techniker haben schon wieder Feierabend.

Autor: yankee (Gast)
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tmomas schrieb:
> Gibt's zur Ausgangsfrage des TS noch weitere nützliche Beiträge oder
> dient dieser Thread nur noch dazu, Opel schlechter darzustellen als es
> in Realität der Fall ist?

Dieser Thread dient dazu, Opel so schlecht darzustellen wie es in 
Realität der Fall ist.

Autor: Quantum (Gast)
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Wenn ihr mit eurer Zeit nichts bessere anzufangen wisst..

Autor: Paul M. (paul_m65)
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Wenn das Image von Opel wirklich so schlecht wäre, müssten deren Autos 
wesentlich billiger sein, dass sie jemand kauft. Ihr Trolle macht euch 
wieder lächerlich.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Das Problem mit Durchrostung hatten besonders in den 1980-er Jahren 
viele. Sogar Sternfahrzeuge. Italiener gingen in den 1970-ern damit 
voran.

Aber es ist wahr: Mein Opel von z.B. 1976 hatte nach nur 4 Jahren 
faustdicke Löcher in den Türen, einer von 1982 faustdicke Löcher vorne 
in den Lampenkästen, was aber alles noch nicht TÜV-relevant war, und ich 
es mit Glasfasermatten zu schmierte.

Am letzten Opel ca. 1988 sprühte ich halbjährlich den Wagenboden mit 
einem flüssigen Gemisch aus Benzin und Altöl ein. Mit einem 
Pflanzenbesprüher. Nicht zu fett, daß es trieft. Das saugt sich dann 
eine Weile wie Sprühöl auch durch alle Bodenteile, besonders 
Rostflächen. Sonst wäre der Boden auch ein Durchrostungskandidat 
gewesen, denn er war stark angerostet. Den Trick hatte ich vom 
Wehrdienst, gelegentlich wurden auch alte Militärfahrzeuge so gewartet. 
Einfach zyklisch Unterboden ölen. Vor einem TÜV-Besuch sollte man es ein 
paar Monate nicht machen, wegen frischer Verölung, danach wieder.

Einem Nachbarn war damals sogar der Unterboden des Audi 80 nach 5 Jahren 
durch geknackt, als er den Wagenheber zum Reifenwechsel ansetzte. Wobei 
genau diese Werbung mit rostunanfälliger Zinkkarosse machten.

Der Fiat Uno von 1991 hielt hingegen wieder die ganzen 15 Jahre draußen 
im Freien, völlig ohne jeglichen Karossenrost. Wenigstens die Italiener 
lernten da eine Menge dazu. Daß der Lack matt war, ist da eher 
nebensächlich. Der italienische Alfasud eines Bekannten war aber nach 
nur drei Jahren auch fast schrottreif.

Die Franzosen, R4, auch nicht besser. Meine Nachbarn, 
Heizungsinstallateure, machten sich keinen großen Kopf darum. Da wurde 
ab und zu mal ein Stück Blech ausgepackt, der Wagen zur Seite gekippt, 
und am Unterboden großflächiger gelötet. Ja, wir kippten den R4 immer 
um, auf ein paar alte Reifen, geht mit nur drei kräftigeren 
Jugendlichen, das machte der Seite gar nichts.

Autor: Billy Jean (Gast)
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luke schrieb:
> wer scheiße frisst und popel kaut der fährt nur das was opel baut!

Da hat wohl VW Opel den Rang abgelaufen. Überteuerte Blechkisten, die 
spätestens nach 3 Jahren alle teuren Wehwehchen haben und nach 100.000 
km sind die Motoren selbst laut VW so gut wie verbraucht und reif für 
den Schrott.

Autor: verstopft (Gast)
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Billy Jean schrieb:
> nach 100.000
> km sind die Motoren selbst laut VW so gut wie verbraucht und reif für
> den Schrott.

Also wir haben sowieso 3 Autos und der VW wird fast nur am Wochenende 
für Familienausflüge genutzt. Wer will ein Auto überhaupt so lange 
fahren?! Wenn ich 8 Jahre alte Karren mit mehr als 100.000 km fahren 
will hätte ich auch ne Lehre machen können!

Autor: A. $nachname (mikronom)
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Wilhelm F. schrieb:
> Am letzten Opel ca. 1988 sprühte ich halbjährlich

Pfui, selbst gemachte Wartungsarbeiten am Auto. Kein Wunder dass du 
arbeitslos bist.

Und was nutzt der Unterbodenschutz, wenn der Kotflügel durchrostet?

> den Wagenboden mit
> einem flüssigen Gemisch aus Benzin und Altöl ein.

Rein aus Umweltsicht: Du hast einen vollen Knall! Kein Wunder dass du 
arbeitslos bist.

Autor: Seano L. (Gast)
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Andi $nachname schrieb:
> Überhaupt bauen die nur A-O-Autos für Ossis: Digra, Gorsa, Osdra,
> Goliebra, Wegdra, Odom.
Musste erst mal bei jedem Wort nach 3s Nachdenken was der Ossisprech in 
Deutsch heisst.

Wegra - LOL...

Autor: Greg (Gast)
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Hi,

zum Thema Opel und gute Auto's. Ich bin Besitzer eines Opel Astra Combi 
Diesel (ca. 2. Jahre alt)

- will Abends beim Biergarten losfahren. Starte Auto und sehe nur noch 
wildes Geblinke der Statusleuchten und Meldungen vom Bordcomputer. 
Neustart des Auto hat nichts gebracht. Ich also mit funktionierendem 
(immerhin etwas) Motor und Licht  durch die Hauptstadt nach Hause. Was 
nicht ging waren Tacho, Drehzahlmesser, usw. (wahrscheinlich alle über 
CAN Bus angeschlossen). Am nächsten morgen Auto wieder gestartet und 
alles war OK. Aussage der Werkstatt: Komplettreset des Steuergerätes.

- Habe jetzt wieder eine Einladung in die Werkstatt bekommen, da 
irgendein Kalibrieralgorithmus nicht korrekt ist und zur Beschädigung 
des Auto führen kann.

- Wollte am Autoradio eine CD mit einem Life-Mitschnitt hören der länger 
als 120 min war. Die Anzeige der abgelaufenen Zeit war bis ca. 120 min 
korrekt. Danach standen da nur noch lustige Buchstaben ohne jeglichen 
Zusammenhang.

- Autoradio in Kombination mit USB Stick. Ich stecke den Stick rein und 
das Autoradio erkennt meine MP3's und fängt an sie abzuspielen. Nach ca. 
5 Sekunden kommt die Meldung: keine Medien erkannt (oder so ähnlich)

- Autoradio in Kombination mit Freisprecheinrichtung Bluetooth führt 
manchmal zum Komplettabsturz des "MultiMedia Gerätes" (sometimes called 
Autoradio). Kann nur durch ein Neustart aufgelöst werden.

- Parkassistent. War im Parkhaus plötzlich aktiv obwohl kein 
Rückwärtsgang eingelegt oder manuelle Aktivierung.

Ich denke, dass ich noch den ein oder anderen Punkt darlegen könnte.
Unterm Strich betrachtet bin ich von meinem derzeitigen "Wegbegleiter" 
entäuscht. Bin wirklich jahrelang Kadett und Astra gefahren und war 
zufrieden (Baujahr war jeweils immer vor 1995). Die älteren Modelle habe 
mich wirklich lange (der eine Astra bestimmt 10 Jahre) ohne größere 
Probleme begleitet.

Zum Thema Preis/Leistung - ich finde so billig sind sie nicht. Hatte vor 
dem jetzigen Astra einen Octavia. Wenn ich den jeweiligen Listenpreis 
mit den integrierten Features vergleiche, dann schneidet der Octavia 
wesentlich besser ab.

Autor: wurschtmacher (Gast)
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Wilhelm F. schrieb:
> Am letzten Opel ca. 1988 sprühte ich halbjährlich den Wagenboden mit
> einem flüssigen Gemisch aus Benzin und Altöl ein. Mit einem
> Pflanzenbesprüher. Nicht zu fett, daß es trieft. Das saugt sich dann
> eine Weile wie Sprühöl auch durch alle Bodenteile, besonders
> Rostflächen. Sonst wäre der Boden auch ein Durchrostungskandidat
> gewesen, denn er war stark angerostet. Den Trick hatte ich vom
> Wehrdienst, gelegentlich wurden auch alte Militärfahrzeuge so gewartet.
> Einfach zyklisch Unterboden ölen. Vor einem TÜV-Besuch sollte man es ein
> paar Monate nicht machen, wegen frischer Verölung, danach wieder.
Und sich ne Fakel in den Arsch schieben, anzünden und dreimal ums Auto 
tanzen während man mit dem Pflanzensprüher den "Boden ölt", dann hilft 
es noch besser, ich schwör! Kommt direkt von nem Panzerwartungsexperten!

Man, man, da sieht man wieder dass man beim Bund ausser Saufen nix 
lernt.

Autor: Buna-Pelzer (Gast)
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@Wilhelm
Gehe nicht auf Idioten ein -sie könnten schon morgen Vorgesetzte sein.

@Wurstmacher
Stell Dir mal ganz vorsichtig die Frage, was es zum Rosten
(auch Oxydieren genannt) braucht. Wenn Du dahinter gekommen bist,
stellst Du Dir als Nächstes die Frage ob eine Ölschicht einen
Luftabschluss bewirkt.

Jetzt kommt die finale Aufgabe: Ziehe aus den beiden gewonnenen
Erkenntnissen die Dritte!

gez. Buna-Pelzer

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Buna-Pelzer schrieb:

> @Wilhelm
> Gehe nicht auf Idioten ein -sie könnten schon morgen Vorgesetzte sein.

Eben. Vielleicht hatten die beiden zuvor Hähnchen gegessen. Dann kommt 
gelegentlich sowas dabei heraus. ;-)

Autor: Arno (Gast)
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Andi $nachname schrieb:
> Scherrar schrieb:
>> Du bist einer viele Andere die Null Ahnung haben und gar nicht wissen
>> wie es im Unternehmen selbst aussieht.
>
> Kritiker können Bilanzen lesen und nicht nur die bunten Prospekte. Opel
> geht es Scheiße, ganz egal wie schön du das malst. Opel ist in einem
> Segment tätig, wo die Kundschaft (nicht gerade reiche Leute) zunehmende
> finanzielle Probleme hat. Da der Staat es immer weiter schafft, das
> Geldvon unten nach oben zu verteilen, Opel aber im oberen Segment nichts
> zu bieten hat, habt ihr ein massives Zukunftsproblem.

Das mag für Opel als Automarke gelten, aber (zumindest in naher Zukunft) 
nicht für deren Entwicklungszentrum in Rüsselsheim. Das entwickelt 
nämlich wie schon angesprochen viel zu viel für andere Marken von GM, 
als dass es so bald geschlossen werden würde.

Ja, ich habe für GM (nicht Opel, nicht Deutschland) gearbeitet.

MfG, Arno

Autor: Wurstmacher (Gast)
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Buna-Pelzer schrieb:
> @Wurstmacher
> Stell Dir mal ganz vorsichtig die Frage, was es zum Rosten
> (auch Oxydieren genannt) braucht. Wenn Du dahinter gekommen bist,
> stellst Du Dir als Nächstes die Frage ob eine Ölschicht einen
> Luftabschluss bewirkt.
>
> Jetzt kommt die finale Aufgabe: Ziehe aus den beiden gewonnenen
> Erkenntnissen die Dritte!
Hört hört der Laie erklärt die Theorie, nur mit der Praxis hapert es 
noch.

Eine Regenfahrt und das Öl ist weg.

Schon mal eingeölten St xx am nächsten Tag gesehen? Weisst du warum man 
den deshalb in säurefreie Vaseline einschmiert, schon mal überlegt warum 
Unterbodenschutz nicht aus Öl besteht sondern aus einer Pampe die nicht 
nur Wasser sondern auch Hitze stand hält?

Schon mal davon gehört dass angerostete Teile weiterrosten selbst mit 
Rostschutz, vor allem mit solchen Laienrezepten wie Öl?

Schutzeffekt = 0, Umweltsaufaktor = gegen unendlich.

Eigentlich gehört der Ferkes angezeigt, wer weiss wie die Fläche bzw. 
darunter aussieht wo er seinen Franzosen zum Ölen umgekippt hat.

Blöder gehts doch echt nicht mehr. Tipp vom Heer, das sagt doch schon 
alles.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Also wir reparierten früher unsere Autos immer selbst, das war so 
üblich. Dafür kann man noch niemanden anzeigen.

Ich wäre schon ein guter KFz-Mechaniker gewesen, nur halt ohne Scheine. 
Ein Nachbar, der auch keine KFz-Ausbildung hatte, betrieb in meiner 
Straße ein paar Jahre lang eine Schwarzwerkstatt, ein Kollege an einem 
anderen Ort ebenfalls. Das lief gut. Die wollten in ihrem Leben 
irgendwann noch mal finanziell zu einem Eigenheim kommen, mit dem Gehalt 
vom Job ging das in der Regel eher nicht. Man kann sich die Dinge auch 
ohne Scheine gut selbst bei bringen, wenn man nicht zwei linke Hände 
hat, und anderweitig schon Handwerker ist. Für die Werkstatt hatte der 
mäßig verdienende Normalbürger kein Geld, das war eher Sache von 
Oberklasse-Besitzern. Das ging sogar so weit, daß auch zu Hause in der 
Garage am Wochenende mal der Motor komplett überholt wurde.

Beim TÜV hätte man schon gesehen, ob die eigenen Werke Pfusch waren, 
oder völlig korrekt.

Ich pflegte den Opel, die Nachbarn den R4, der andere Nachbar Bauer 
seine Landmaschinen, jeder auf seine Art, so gut alle konnten.

Unter dem Opel löste sich nach nur 4 Jahren der Werks-Unterbodenschutz 
in vielen handtellergroßen Flächen, und darunter kamen erst richtige 
Rostnester zum Vorschein. Da wurde man ja so bald nicht mehr Herr 
drüber. Ich strich einmal den Unterboden nach, im Handel gab es ja 
5kg-Eimer Teroson extra dafür. Natürlich hält das auch keine 10 Jahre. 
Über Kopf entrostete und strich ich den ganzen Unterboden, mangels 
Hebebühne liegend unter dem Wagen. Sowas tue ich mir nie wieder an, 
garantiert. Das Öl verzögerte die Weiterrostung auf jeden Fall sehr 
erheblich.

Apropos: Geölte alte Bahn-Güterwaggons sehe ich hier regelmäßig auch. 
Dort hilft man auch etwas nach, bevor man einen Waggon saniert oder ganz 
abschiebt.

Erst die Elektronik macht oft einen Strich durch die Rechnung: 
Vorgestern fuhr ich mein Auto mal, und da es drei Wochen draußen und in 
Regenschauern stand, schliffen und schepperten die Bremsen etwas vom 
Oberflächenrost an den Scheiben. Das war schon immer so. Also schaltete 
ich den zweiten Gang ein, gab Vollgas, und betätigte mit dem anderen Fuß 
leicht die Bremse, um sie bei niedriger Geschwindigkeit wieder frei zu 
bekommen.

Aber Pustekuchen: Bei leichtem Antippen der Bremse wurde von der 
Elektronik das Gaspedal abgeschaltet, und der Motor würgte völlig ab. 
Ich hab da manchmal keine Worte für, wirklich!

Autor: Buna-Pelzer (Gast)
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@Wurstmacher

Ein dezenter Hinweis noch: Es handelt sich nicht um Speiseöl und auch
nicht um Wurstbrühe....

Auch, wenn Du Dir das kaum vorstellen kannst: Es gibt Öle speziell für 
solche Zwecke.

http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/i...

...und das Schlimmste ist: Das ist nicht einmal der einzige Hersteller
von solchen Substanzen.

gez. Buna-Pelzer

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Buna-Pelzer schrieb:

> Es handelt sich nicht um Speiseöl

Das funktionierte notfalls bestimmt auch.

Übrigens fand ich zum Thema Umweltschutz im Internet mal einen Artikel, 
wie viele tausende Tonnen Reifenabrieb und Bremsenabrieb in der Umwelt 
liegen bleiben. Von Abgasen gar nicht erst zu sprechen.

Ein klein wenig Öl verarbeiten die Bodenbakterien. Natürlich nicht, wenn 
man im Wald an einer Stelle einen Kanister an einem Punkt entsorgt.

Autor: Billig ist gut in Doitschland (Gast)
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Greg schrieb:
> - will Abends beim Biergarten losfahren. Starte Auto und sehe nur noch
> wildes Geblinke der Statusleuchten und Meldungen vom Bordcomputer.
> Neustart des Auto hat nichts gebracht. Ich also mit funktionierendem
> (immerhin etwas) Motor und Licht  durch die Hauptstadt nach Hause. Was
> nicht ging waren Tacho, Drehzahlmesser, usw. (wahrscheinlich alle über
> CAN Bus angeschlossen). Am nächsten morgen Auto wieder gestartet und
> alles war OK. Aussage der Werkstatt: Komplettreset des Steuergerätes.
...............................................
...............................................
>
> - Parkassistent. War im Parkhaus plötzlich aktiv obwohl kein
> Rückwärtsgang eingelegt oder manuelle Aktivierung.

Alles billig outgesourcte Komponenten bzw. in Masterarbeiten 
zusammengeschustert. Das rächt sich. Die ganzen unterbezahlten 
Ingenieure und Informatiker, haben ein enormes Schadenpotential und 
können einer Marke bewusst oder unbewusst den Todesstoß versetzen. Das 
haben unsere Bosse aber noch nicht kapiert, da zählt nur billig.

Autor: Sepp (Gast)
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Ich dachte, das sei ein Forum, deren Benutzer harte Fakten bewerten 
können.
Also dürfte "Image" doch nicht zählen. Mir ist das Image von Atmel oder 
ST auch egal...

Mir jedenfalls ist das Image eines Autos egal. Was zählt ist Qualität 
zum angemessenen Preis und nicht der Hersteller.

Ich, FH-Ingenieur mit 10 Jahren BE, fahre einen Skoda Fabia, 9 Jahre 
alt, 140000km. 2004 neu gekauft für 12000 EUR.

Und jetzt überlege ich, mir einen Opel zu kaufen. Denn die 2011er Serie 
hat in vielen Tests gut abgeschnitten. Und solche Autos mit ca. 
20-30TSDkm gibts für 8000 bis 10000 EUR.

Mehr will ich auch für ein Fahrzeug auch nicht ausgeben. Dafür habe ich 
lieber eine abbezahlte 90m2 ETW und kann 3 mal im Jahr in den Urlaub 
fahren bzw. fliegen.

Meine Meinung.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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Sepp schrieb:

> Ich dachte, das sei ein Forum, deren Benutzer harte Fakten bewerten
> können.
> Also dürfte "Image" doch nicht zählen. Mir ist das Image von Atmel oder
> ST auch egal...

Ooch, in einem Forum sollte man sich auch schon etwas erweitert 
unterhalten dürfen.

> Mir jedenfalls ist das Image eines Autos egal. Was zählt ist Qualität
> zum angemessenen Preis und nicht der Hersteller.

Im Grunde richtig. Sonst würden wir ja immer nur auf den selben Marken 
sitzen bleiben.

> Ich, FH-Ingenieur mit 10 Jahren BE, fahre einen Skoda Fabia, 9 Jahre
> alt, 140000km. 2004 neu gekauft für 12000 EUR.
>
> Und jetzt überlege ich, mir einen Opel zu kaufen. Denn die 2011er Serie
> hat in vielen Tests gut abgeschnitten. Und solche Autos mit ca.
> 20-30TSDkm gibts für 8000 bis 10000 EUR.

Auch richtig. Nicht zuletzt kaufte ich mal den Fiat Uno, weil der 
einfach gut war, und Italiener aber wegen z.B. Rost lange keinen 
besonderen Ruf hatten. Nach einem Autoklau des Opels fuhr ich eine Weile 
den Uno der Freundin, und er gefiel mir. So kam ich darauf.

> Mehr will ich auch für ein Fahrzeug auch nicht ausgeben. Dafür habe ich
> lieber eine abbezahlte 90m2 ETW und kann 3 mal im Jahr in den Urlaub
> fahren bzw. fliegen.
>
> Meine Meinung.

Das ist natürlich nachhaltiger, aber auch eine Geschmacksfrage. In "das 
letzte städtische Grundstück" nimmt man auf seiner letzten Reise auch 
nichts mit. Für die Urlaube könntest du alternativ noch mal Immobilien 
überlegen, denn es gibt auch Menschen, die Urlaubsreisen für 
Verpulverung halten, wie andere ein Auto.

Autor: Opel for ever (Gast)
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wurschtmacher schrieb:
> Man, man, da sieht man wieder dass man beim Bund ausser Saufen nix
> lernt.

Beim Bund haben wir die Lackschäden an Fahrzeugen regelmäßig 
ausgebessert. Habe das später bei meinen Privatfahrzeugen auch so 
gemacht. Durchgerostete Türen gibts da nid.

Ingenjöre heuzutage sind hald zu blöd Auto zu fahren und natürlich auch 
welche zu konstruieren. In den letzten 20 Jahren haben die doch nur Mist 
entwickelt. Das beste Beispiel war ja der Umfaller beim Elch-Test vom 
Mercedes.

Autor: Dumbo (Gast)
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Sei gepriesen für Vodka und Bacardi,
sei gepriesen für Open und Ferrari!

Autor: Seano L. (Gast)
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Ich war vor ca. 20 Jahren mal auf einer inoffiziellen Werksbesichtigung 
in Rüsselsheim und hatte auch Einblick in zwei Konstruktionsabteilungen. 
Wenn man nicht gewusst hätte wo man da gerade ist, hätte man auf ein 
Ladawerk hinterm Ural oder Sachsenring getippt, so viel Behelfsmurks wie 
die in der Produktion an ihren Fertigungsmaschinen hatten, wie damals in 
China. Im damaligen Vergleich zu Audi Neckarsulm (damals nocht nicht 
'premium') oder Daimler Motorenwerk in Mannheim oder Sindelfingen wie 
Tag und Nacht.
Die eine Konstruktionsabteilung war in einem Verschlag untergebracht, da 
konnten keine zwei Personen aneinander vorbeilaufen, hoch kam man über 
so eine Art Hühnerleiter. Unterm nicht ausgebauten Dach ohne Kniestock 
meines damaligen Uraltbaus war mehr platz und sah "moderner" aus als 
deren Kaschemme. Von da an hat mich nix mehr an Opelautos gewundert oder 
eher andersrum, dass die mit solchen sowjetartigen Zuständen doch 
vergleichsweise gute Autos bauten aber halt im Vergleich zur Konkurrenz 
eben doch auf Ladaniveau waren, wobei man mit dem Vergleich Lada jetzt 
unrecht tut.

Ernsthaft: Die ein oder anderen Opelmodelle sind ok, insgesamt haben sie 
aber viel Schrott im Programm gehabt, aktuelle Modelle kenne ich nicht.

Autor: Greg (Gast)
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Guten Morgen,

@Sepp:
Glaube mir, Image ist mir total egal. Ich brauche kein Prestigeauto, 
Flatscreen, usw. Ich bin aber der Meinung, dass Opel nicht nur ein 
schlechtes Image hat, sondern dem auch gerecht wird. Dies sage ich aus 
persönlicher Erfahrung und Aussagen eines befreundeten Ing. (Opelfahrer) 
und eines weiteren Kfz-Mechanikers. Ich sage auch ganz klar - ich würde 
mir mit meinem derzeitigen Wissensstand keinen Opel mehr holen.
Die positiven Testberichte habe ich auch gelesen und waren der damalige 
Anlass, mich trotz negativem Bauchgefühl für einen Opel zu entscheiden. 
Im Nachhinein betrachtet, frage ich mich, welche Autos sie zum Testen 
bekommen haben. Jedenfalls nicht meins.

Ich staune immer über so tolle Features wie Verkehrsschilderkennung (ich 
glaube im neuen Astra) und frage mich dann, ob das genau so zuverlässig 
funktioniert, wie der Rest vom Auto (und das meine ich sarkastisch).
Vielleicht ist es manchmal besser, vorhandene Dinge zu verbessern und 
nicht neue, "Marketing-wirksam" zu integrieren. Da ist mir auch total 
egal, ob ein Herr "Klopp" privat einen Opel fährt (was ich mal in Frage 
stellen würde).

Diesen "Featurewahn" in Kombination mit "halbfertiger Entwicklung" kann 
man übrigens nicht nur bei Opel feststellen. Deshalb hier noch einmal 
zwei Erfahrungen aus diesem Jahr:

Seat Alhambra (VW Sharan Nachbau):
Ein befreundetes Ehepaar von uns hat sich den mit allen möglichen 
Features geholt. Es war beeindruckend, wie man beim rückwärts einparken 
das Kamerbild mit Wegführung erkennen konnte. Naja, wir jedenfalls einen 
schönen Abend auf der Ü30-Party verbracht und fahren anschließend wieder 
nach Hause. Morgens um 02:30 Uhr sind wir bei der Verabschiedung und die 
elektrisch bediente Seitentür des 1-jährigen Autos geht nicht mehr zu. 
Damit meine ich, bei Tastendruck fährt sie zu und sofort wieder auf. 
Wahrscheinlich hat irgendein Sensor einen Widerstand gemeldet. Mein 
Freund meinte, dass ist schon einmal passiert. Ist doch cool oder - eine 
High-End-Einparkhile aber eine Tür, die nicht zuverlässig zu geht.

Ford:
Erfahrungsbericht von einem befreundeten Ing. Den Wagen hat er Nachts 
beim Mietservice am Flughafen übernommen. Bedienung über großes 
Touchdisplay. Nachts war ihm das zu grell, also hat er die Helligkeit 
auf ein Minimum reduziert. Am nächsten Morgen wollte er an einem 
wunderschön sonnigen Tag zum Kundentermin. Jetzt hatte er mit dem 
Touchdisplay das gegenläufige Problem. Durch das starke Sonnenlicht 
konnte er auf dem Display nichts mehr erkennen und da die Helligkeit 
wiederum über das Touch gesteuert wurde, wußte er nicht wo er was 
betätigen mußte.

Autor: Sepp (Gast)
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@Wilhelm:
>Für die Urlaube könntest du alternativ noch mal Immobilien
>überlegen, denn es gibt auch Menschen, die Urlaubsreisen für
>Verpulverung halten, wie andere ein Auto.

Richtig, deshalb der Hinweis: Meine Meinung. Jeder darf natürlich eine 
andere Meinung haben. Mich stört aber das "Image" getue. Das ist meiner 
Meinung nach keine nachhaltige Begründung.

@Greg
Sind die wirklich soo schlecht??
Mein Fabia hat in 9 Jahren nur 2 größere Reparaturen gehabt, Auspuff und 
die Keil- bzw. Zahnriemen. Dies sind aber Verschleißteile. Bin also ganz 
zufrieden und dachte Opel wäre da ähnlich.

Autor: Greg (Gast)
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Hi,

@Sepp:
Meine schriftlichen Darlegungen sind natürlich punktuell. Damit meine 
ich, Erfahrungen die ich und Bekannte gesammelt haben. Ob man dadurch 
auf die Gesamtqualität der Marke Opel Rückschlüsse ziehen kann, muss 
jeder für sich selbst entscheiden. Kann ja sein, dass andere Mitbürger 
positive Erfahrungen gesammelt haben - aber wie so oft, negative Aspekte 
werden hochstilisiert und positive nicht erwähnt.
Wenn du mich direkt fragen würdest, kannst du mir einen Opel empfehlen, 
sage ich die ganz klar nein.

Autor: andy (Gast)
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Sepp schrieb:
> Und jetzt überlege ich, mir einen Opel zu kaufen. Denn die 2011er Serie
> hat in vielen Tests gut abgeschnitten. Und solche Autos mit ca.
> 20-30TSDkm gibts für 8000 bis 10000 EUR.
>
> Mehr will ich auch für ein Fahrzeug auch nicht ausgeben. Dafür habe ich
> lieber eine abbezahlte 90m2 ETW und kann 3 mal im Jahr in den Urlaub
> fahren bzw. fliegen.

Das ist genau das, wie ich mir meinen Opel Signum vor ca. 6 Jahre 
gekauft habe. Ich habe mich auf die Test und Aussagen im Fernsehen und 
den Zeitschriften verlassen --> totaler Reinfall

Mein Fazit als Opel-Fahrer:

Die Leute, die erzählen, dass der Nachbar/Bruder/.... seit 20 Jahren 
einen Opel fahren würde und zufrieden ist. Kauft euch selbst einen Opel, 
dann sieht ihr was die Leute meinen, wenn sie sich über Opel auskotzen. 
Ich für meinen Teil habe die Schnautze voll von Opel. Ich fahre die 
Kiste eigentlich nur noch, weil sie niemand haben will und sie zu 
verschenken ist einfach zu teuer.

Opel for ever schrieb:
> Ingenjöre heuzutage sind hald zu blöd Auto zu fahren und natürlich auch
> welche zu konstruieren. In den letzten 20 Jahren haben die doch nur Mist
> entwickelt. Das beste Beispiel war ja der Umfaller beim Elch-Test vom
> Mercedes.

Ich arbeite für einen Automobil-Zulieferer. Weisst du "Opel for ever", 
wie es da läuft? Die Hersteller geben Preise an, die man kaum einhalten 
kann, d.h. man muss als Entwickler alles tun, um den Preis zu erreichen. 
Man tut also alles, um die geforderten Test szu erreichen, was danach 
passiert interessiert keinen. Diese Preispolitik kommt übrigens nicht 
nur von irgendwelchen Billigherstellern wie Renault oder Opel, sondern 
auch von der deutschen Premiumklasse wie Audi, BMW und Daimler.

Der Spruch "Man bekommt nur das, was man bereit ist zu bezahlen" gilt 
nach wie vor, auch wenn man sich Premiumhersteller schimpft.

Autor: andy (Gast)
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Sean L. schrieb:
> Ich war vor ca. 20 Jahren mal auf einer inoffiziellen Werksbesichtigung
> in Rüsselsheim und hatte auch Einblick in zwei Konstruktionsabteilungen.
> Wenn man nicht gewusst hätte wo man da gerade ist, hätte man auf ein
> Ladawerk hinterm Ural oder Sachsenring getippt, so viel Behelfsmurks wie
> die in der Produktion an ihren Fertigungsmaschinen hatten, wie damals in
> China. Im damaligen Vergleich zu Audi Neckarsulm (damals nocht nicht
> 'premium') oder Daimler Motorenwerk in Mannheim oder Sindelfingen wie
> Tag und Nacht.

Ein Bekannter von mir war vor einpaar Jahren bei Getrag und durfte die 
Produktion besichtigen. In der Endkontrolle saß ein 60er Mann, der per 
Gehör entscheiden konnte, ob das Getriebe in Ordnung war oder nicht. Da 
hat der Bekannte den Mann darauf angesprochen, da das aktuell 
eingespannte Getriebe total laut ist und scheppert. Daraufhin sagt der 
Mann, dass alles in Ordnung sei, hat aber anschließend das Getriebe als 
fehlerhaft abgestemmpelt.

Was? Getrag baut gute Getriebe? Qualität per Gehört (eines 60 jährigen)? 
Gehts noch???????

Autor: A. $nachname (mikronom)
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Buna-Pelzer schrieb:
> Auch, wenn Du Dir das kaum vorstellen kannst: Es gibt Öle speziell für
> solche Zwecke.
>
> 
http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/i...

Es gibt halt genug Vollidioten, die das kaufen, weil sie meinen, dass 
das gut ist. Die gleichen Idioten tanken auch Super V-Power für 50 Cent 
Aufpreis pro Liter.

Setz dich mal abends in eine Dorfkneipe in die Nähe das Stammtischs und 
lausche den Erkenntnissen und Ratschlägen der "geistigen Elite", die 
sich dort einfinden wird. Da hörst du dann lauter solche Tipps!

Autor: Paul Baumann (Gast)
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Der Sandmann würde sagen:
"Nun, liebe Kinder, gebt fein 8
-im Getriebe, da hat es gekracht!"

;-)
MfG Paul

Autor: Udo Schmitt (urschmitt)
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Greg schrieb:
> Erfahrungsbericht von einem befreundeten Ing. Den Wagen hat er Nachts
> beim Mietservice am Flughafen übernommen. Bedienung über großes
> Touchdisplay. Nachts war ihm das zu grell, also hat er die Helligkeit
> auf ein Minimum reduziert. Am nächsten Morgen wollte er an einem
> wunderschön sonnigen Tag zum Kundentermin. Jetzt hatte er mit dem
> Touchdisplay das gegenläufige Problem. Durch das starke Sonnenlicht
> konnte er auf dem Display nichts mehr erkennen und da die Helligkeit
> wiederum über das Touch gesteuert wurde, wußte er nicht wo er was
> betätigen mußte.

Kenn ich fast identisch bei einem der letzten Toyota Corolla (danach 
Auris). Allerdings bei der Instrumentenbeleuchtung! Die wurde über ein 
kleines Durchlicht LCD eingestellt.
Ich habe mich darüber 8 Jahre geärgert und das Auto dann wegen mehrerer 
anderer ärgerlichen Probleme verkauft.
Das war mein letzter Neuwagen!

: Bearbeitet durch User
Autor: andy (Gast)
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Paul Baumann schrieb:
> Der Sandmann würde sagen:
> "Nun, liebe Kinder, gebt fein 8
> -im Getriebe, da hat es gekracht!"
>
> ;-)
> MfG Paul

:-))))

Autor: Tink twice (Gast)
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andy schrieb:
> Paul Baumann schrieb:
>> Der Sandmann würde sagen:
>> "Nun, liebe Kinder, gebt fein 8
>> -im Getriebe, da hat es gekracht!"
>>
>> ;-)
>> MfG Paul
>
> :-))))

Ein Opel der nicht fährt, der ist sein Geld nicht wert.
http://www.youtube.com/watch?v=JGKFOAeqxK8

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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@Tink Twice

Dem kann ich nur unter lebhaftem Kopfnicken zustimmen.
;-)
MfG Paul

Autor: Tom W. (Gast)
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Dass Herr Fesl "unseren" Wagen aufgreift, zeigt doch nur, dass er auch 
in Bayern bekannt ist. Ausserdem heisst es dort "Ein Auto dass nicht 
fährt" und "jeder will nen Opel fahren".

Autor: F-350 (Gast)
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T. W. schrieb:
> Arbeitet hier jemand zufällig bei Opel in Rüsselsheim oder ist
> Zulieferer für Opel?

Und was wollte eigentlich T.W. wissen?

Autor: Opa (Gast)
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Warum immer auf nur Opel schlecht machen..

Der erste Golf ist mir unterm Arsch weg gerostet, beim meinem Bimmer, 
dem Benz und dem Honda hats das Automatikgetriebe zerlegt, beim ersten 
Opel ist der Zahnriemen gerissen, beim Opel danach hat sich die 
Kurbelwelle verdoppelt..
Keine Probleme hatte ich mit dem Audi. Obwohl, den haben sie 3 mal 
aufgebrochen..

Soviel dazu...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
Datum:

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Opa schrieb:

> Warum immer auf nur Opel schlecht machen..

Autos hatten früher z.B. 1980 auch noch ein Gesicht, man konnte die 
schon optisch gut unterscheiden. Heute, wo alles gleich aus sieht, ist 
es fast egal, was man kauft. Ich hatte 4 Opels. Die waren damals noch 
einfach, ich konnte alles reparieren, Rostlöcher und Motorteile.

Bei meinem Fiasko ist im Augenblick eine Kühlwasserleitung undicht, 
ich versuche und überlege, wie ich da zur Reparatur überhaupt dran 
komme. Vor 30 Jahren war sowas Null Problemo.

Autor: Tom W. (Gast)
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F-350 schrieb:
> T. W. schrieb:
>> Arbeitet hier jemand zufällig bei Opel in Rüsselsheim oder ist
>> Zulieferer für Opel?
>
> Und was wollte eigentlich T.W. wissen?

Mir ging es um eine spezielle Info im Bereich der 
Entwicklungserweiterung in Rüsselsheim.

Autor: DrTech (Gast)
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Wilhelm F. schrieb:
> Autos hatten früher z.B. 1980 auch noch ein Gesicht, man konnte die
> schon optisch gut unterscheiden. Heute, wo alles gleich aus sieht, ist
> es fast egal, was man kauft. Ich hatte 4 Opels. Die waren damals noch
> einfach, ich konnte alles reparieren, Rostlöcher und Motorteile.

Hi Wilhelm!

Du scheinst dich auch in KFZ Technik auszukennen?

Genau, darüber hat sich auch ein Kollege beschwert. Der meint das 
gleiche wie du.
Bei den neumodernen Schüsseln heutzutage kommst du nirgendwo mehr ran, 
irgendetwas selbst reparierern zu können.

Wie siehts im Bereich Software aus? Jedes Auto muss mal an das 
Diagnoseprogramm angeschlossen werden (über serielle Schnittstelle!?) 
Oder gibts da einen Standardisierten, speziell KFZ Anschluss, oder sogar 
USB ;-)

Welche Software verwendest du da? Oder schon mal gemacht? Bin gerade 
dran mit einem Kollegen hobbymässig in dem Bereich Software zu 
analysieren.

Er hat einen Jeep, wo man mit einem Diagnoseprogramm Daten auslesen 
kann. Das nehmen wir als nächstes in Angriff.

Autor: Willemranshid Ferkuhadresh (Gast)
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DrTech schrieb:
> Er hat einen Jeep, wo man mit einem Diagnoseprogramm Daten auslesen
> kann. Das nehmen wir als nächstes in Angriff.

Und was wollt ihr mit den Daten machen?

Das Auslesen ist ja trivial.

Autor: DrTech (Gast)
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Willemranshid Ferkuhadresh schrieb:
> DrTech schrieb:
>> Er hat einen Jeep, wo man mit einem Diagnoseprogramm Daten auslesen
>> kann. Das nehmen wir als nächstes in Angriff.
>
> Und was wollt ihr mit den Daten machen?
>
> Das Auslesen ist ja trivial.

Ja, natürlich, das ist kein Problem. Hardware haben wir schon.

Zuerst muss ich wissen, welche Daten wir bekommen als Grundlage. Dann 
lassen sich weitere Massnahmen treffen. Evtl. Optimierung, nachsehen, ob 
alles im Grünen Bereich ist

Autor: Willemranshid Ferkuhadresh (Gast)
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DrTech schrieb:
> Zuerst muss ich wissen, welche Daten wir bekommen als Grundlage. Dann
> lassen sich weitere Massnahmen treffen.

Du meinst sicherlich *Maßnahmen" ;)

>Evtl. Optimierung, nachsehen, ob
> alles im Grünen Bereich ist

Was für Optimierung hast du im Sinn?

Autor: OpelMitarbeiter (Gast)
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ich oute mich.. ich arbeite in Rüsselsheim...
was willst du denn Wissen zu "Entwicklungserweiterung in Rüsselsheim" ?

Autor: Tom W. (Gast)
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OpelMitarbeiter schrieb:
> ich oute mich.. ich arbeite in Rüsselsheim...
> was willst du denn Wissen zu "Entwicklungserweiterung in Rüsselsheim" ?

Inwieweit dort künftig Infotainment geplant wird.

Autor: Tom W. (Gast)
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Thread kann geschlossen werden!

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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T. W. schrieb:
> Thread kann geschlossen werden!

Warum? Arbeitet denn Keiner mehr für Opel?
;-)

(Wenn Du das Thema nicht wieder erweckt hättest, wäre es weiter im 
Schlafzustand geblieben.)

MfG Paul

Autor: Olaf S. (Gast)
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Der Hintergrund könnte die Kurzarbeit in Eisenach und Rüsselsheim sein.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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T. W. schrieb:
> Thread kann geschlossen werden!

Braucht man gar nicht! Man kann zwei Jahre alte Threads einfach in der 
Versenkung belassen.

Autor: ich (Gast)
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Stellt Opel in Rüsselsheim noch jemand ein oder läuft das alles über 
Zeitarbeitsfirmen und Auftragsvergabe an externe?

Autor: Rick McGlenn (rick-nrw)
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ich schrieb:
> Stellt Opel in Rüsselsheim noch jemand ein oder läuft das alles über
> Zeitarbeitsfirmen und Auftragsvergabe an externe?

http://www.opel.de/opel-erleben/karriere/jobs_und_...

Bewerben und weitersehen!

Aber warum Leute einstellen, wenn es genug externe gibt

Bertrandt
http://www.bertrandt.com/unternehmen/standorte/rue...

Ferchau
http://www.ferchau.de/standorte/niederlassung/ruesselsheim/

(...)

Autor: Str (Gast)
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Das ITEZ wurde unlängst von GM mit >200 Mio. € erweitert. Die Jobs der 
dortigen Motorenentwickler dürften wohl sicherer sein als die bei VW;). 
Auch die Autos sind mindestens auf dem guten Niveau der Wettbewerber. 
Immer wieder lustig hier zu lesen.

Autor: Klaus (Gast)
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Str schrieb:
> Auch die Autos sind mindestens auf dem guten Niveau der Wettbewerber.

Du meinst wohl im Vergleich zu Fiat, da kann sich Opel vielleicht gerade 
noch mit messen.

Autor: Wutbürger (Gast)
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Autor: Tom W. (Gast)
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Die Rüsselsheimer sind auch bald dran. Von meinen ehemaligen hört man 
nichts erbauliches.

Autor: Mamayuki Nabeisaki (Gast)
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Mücke schrieb:
> Wer sich bei Opel bewirbt, verläßt deutsches Terrain. Seht euch
> die Videos auf Youtube von Detroit an, dann wisst ihr, was Opel
> langfristig zu erwarten hat.

Dafür gibt es in Rüsselsheim zu wenig Schwarze und Gangs.

Autor: KonstaninOpel (Gast)
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Thomas W. schrieb:
> Die Rüsselsheimer sind auch bald dran. Von meinen ehemaligen hört
> man
> nichts erbauliches.

Glaube ich nicht. Dass nicht viel Erbauliches kommt, ist klar bei 
Absatzzahlen und dem allgemein steigenden Kostendruck der 
Massenhersteller, aber für komplett dichtmachen, muss die Marke Opel 
schon ausgelöscht werden.

Autor: Tom W. (Gast)
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Nicht unbedingt! In den USA bestehen Bestrebungen, immer mehr Modelle 
als Buick bauen zu lassen, die eigentlich Opel-Modelle waren und sind. 
Der Insignia ist so ein Beispiel. Immer mehr Modelle werden so ent-opelt 
und dem deutschen Absatzbereich entzogen. In Österreich bekommt man die 
Autos noch als Opel, aber schon in Slowenien und Kroatien, wie auch in 
Rummänien werden sie als Buick verkauft. Fehlt nicht mehr viel und der 
Name ist weg!

Und wenn der Name erstmal weg ist, dann ist es leicht die Arbeitsplätze 
Richtung USA zu verlagern. Man stellt einfach immer weniger Leute ein 
und fängt die Lastspitzen DORT ab. Dann bleiben die Projekte da! Ist 
auch klar, weil die Ami-Manager nach Umsätzen bezahlt werden.

Die einzige Chance wäre eine Ausgründung des Opel-Vorstandes, bzw 
wesentlicher Ingenieure, aber bei einem Atuobauer ist sowas praktisch 
nicht möglich. Wenn, dann läuft es wie bei Audi und BWM, dass sich 
einzelne Entwicklungsteams in Richtung Rennsport oder Tuning 
verabschieden.

Ich gebe Opel noch 5 Jahre. Dann ist Abbau in D und in 10 Jahren sind 
sie weg.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Thomas W. schrieb:
> Ich gebe Opel noch 5 Jahre. Dann ist Abbau in D und in 10 Jahren sind
> sie weg.

Na und?
Opel war doch seit Jahrzehnten eine Unternehmen das zu einen 
Firmenverbund mit Schwerpunkt USA gehörte.

Warum sollte der Name Opel weiter bestehen?

Als Marke vllt., wie Vauxhall die den "Corsa" noch im Programm haben!
Genauso dürfte der Name Opel in D-land und Westeuropa weiter bestehen.

Autor: w1w21 (Gast)
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Geheimtipp: Hyundai Rüsselsheim

Autor: Fresh (Gast)
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Thomas W. schrieb:

> Nicht unbedingt! In den USA bestehen Bestrebungen, immer mehr Modelle
> als Buick bauen zu lassen, die eigentlich Opel-Modelle waren und sind.
> Der Insignia ist so ein Beispiel. Immer mehr Modelle werden so ent-opelt
> und dem deutschen Absatzbereich entzogen.

Was hat die Marke mit der Produktion zu tun? Von Opel hergestellte 
Fahrzeuge wurden noch nie unter der Marke Opel in den USA vertrieben. 
Relevant ist nur, von wem das Fahrzeug produziert wird und nicht, 
welches Logo man am Ende drauf klebt.

Autor: Jonas Biensack (jibi)
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Einmal Opelaner immer Opelaner, das gibts halt nirgendwo anders so.

Gruß J

Autor: Jonas Biensack (jibi)
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>Von Opel hergestellte
>Fahrzeuge wurden noch nie unter der Marke Opel in den USA vertrieben.
>Relevant ist nur, von wem das Fahrzeug produziert wird und nicht,
>welches Logo man am Ende drauf klebt.

Genau, das ist strategisch nämlich gar nicht gewollt um keine interne 
Konkurrenz zu haben.

War im Controlling und der Datenanalyse für GM in Rüsselsheim tätig.

Gruß J

Autor: Tom W. (Gast)
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SO!

DIE BOMBE IST GEPLATZT!

WIE VON MIR VERMUTET WILL GM DIE OPEL NUN DOCH VERKAUFEN! NACHDEM SIE 
ALLES KNOWHOW ÜBER DIE ACCESS ON DEMAND SERVER TRANSFERIERT HABEN, ALLE 
ZEICHNUNGEN UND SOFTWARE MODULE, SOWIE MESSPROTOKOLLE DER LETZTEN JAHRE 
AUSSCHLIESSLICH IN DEN USA GESPEICHERT WURDEN, KOENNEN SIE DIE DEUTSCHE 
OPEL ENDLICH PLATT MACHEN.

Die Frage ist aber WER die kaufen soll?

Eine ausgehungerte, von Innovation und Knowhowträgern befreite Firma 
wird nur schwer einen Käufer finden, weil es eine leere Hülle ohne 
Substanz ist. Patente hat Opel keine mehr, weil die alle über GM 
angemeldet wurden und wenn die Serververbindungen gekappt sind, sitzen 
die Ingenieure dort auf dem Trockenen und haben nicht mal eine Lizenz!

Die ersten fangen schon an, sich zu bewerben, bzw kriegen von ihren 
Auftraggebern die Kündigung, nachdem dort 25% der Ingenieure ohnehin nur 
über die einschlägigen Frankfurter Dienstleister Frunel und Berchau 
eingestellt wurden.

Jetzt rächt sich die Firmenpolitik Opels:

Beitrag "Für Opel darf ein Auto höchstens 10 Jahre alt werden"

**************************************

Frei nach Fredl Fesl:

Hopel, Hopel, Karajan
wer will noch nen Opel fahrn
fährt sie in den Graben
nun will sie keiner haben.


Wahrscheinlich steckt hinter der Entscheidung auch wieder eines der 
Donalddekrete a la "let's make USA great again".

Autor: Tom W. (Gast)
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Scherrar schrieb:
> Toll wie die Leute immer alles wissen, obwohl sie nicht vor Ort sind ;)
Wer sagt Dir, dass niemand aus dem Forum dort "vor Ort" ist??


> Ich für meinen Teil kann mich nicht beschweren. Das ITEZ (Internationale
> Entwicklungszentrum) in Rüsselsheim Boomt. 300 Ingenieure werden bis
> Jahresende eingestellt

Das war DEINE Info vom Stand 2013, der Dir wahrscheinlich auch von 
Deinem Teamleiter vorort berichtet wurde. Die Realität ist aber, dass 
dort nicht einmal 100 neu eingestellt wurden, während locker das 
doppelte abgebaut wurde oder in die Altersrente ging. Allein die 
Demographie besagt, dass dort am Standort rund 130 Personen pro Jahr in 
die Rente gehen müssen. Hinzu kommen Entlassungen und Wechsel!

Allein, um die Personaldecke zu halten, hätten sicher 200 im Jahr 
eingestellt werden müssen.

>Plus 50 in Turin (Dieselmotorenentwicklung).
LOL! Schon 2013 war bekannt, dass Diesel auf dem absteigenden Ast ist. 
Allenfalls in Elektro könnten die Investieren. Braucht aber andere 
Leute.

> Meine Entwicklungsprojekte laufen bis 2018.
LOL!

> Und selbst wenn danach der
> Supergau ausbricht, dann findet man als Ingenieur eben eine neue Stelle.
Dann bewirbt Dich schon mal!

Autor: Markus (Gast)
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T. W. schrieb:
> Die Frage ist aber WER die kaufen soll?
>
> Eine ausgehungerte, von Innovation und Knowhowträgern befreite Firma
> wird nur schwer einen Käufer finden, weil es eine leere Hülle ohne
> Substanz ist. Patente hat Opel keine mehr, weil die alle über GM
> angemeldet wurden und wenn die Serververbindungen gekappt sind, sitzen
> die Ingenieure dort auf dem Trockenen und haben nicht mal eine Lizenz!

Keine Sorge, potentielle Käufer werden derartige Dinge in der ein oder 
andere Weise berücksichtigen, Stichwort Unternehmensbewertung, 
Due-Diligence-Prüfung. Die mußt Du nicht aufklären ;-)
Es freuen sich halt ein paar 'Consultants'.

Autor: Stausteher (Gast)
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Wenn die aufgekauft werden, dann verschwindet die Marke Opel definitiv 
innerhalb 5 Jahr nach Kauf.
Aber was dann für den Käufer nur bliebe, wären Produktionsfabriken und 
das Entwicklungszentrum, was der Käufer wohl aber auch mehr als genug 
haben dürfte, schließlich kämpfen gerade die Franzosen mit Auslastung.
Was wollen die also mit ner verkümmerten, von GM dann letztendlich 
komplett ausgesaugten Marke?
Naja, da trifft dann wohl zu, gleich und gleich gesellt sich gern oder 
Not gegen Elend.

Autor: D. I. (Gast)
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Ach, Opel können die ruhig dicht machen. Ist mir eigentlich relativ 
egal, ich würde so oder so nie einen Opel fahren geschweige denn kaufen 
wollen.

Autor: Verrat (Gast)
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T. W. schrieb:
> DIE BOMBE IST GEPLATZT!
> WIE VON MIR VERMUTET WILL GM DIE OPEL NUN DOCH VERKAUFEN!

Gerade in den Fernsehnachrichten (mdr): GM verhandelt mit PSA, dem 
Franzosen.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Wenn Opel von den Franzosen gekauft wird, dann wird aus dem Ami-Schrott 
kompletter Müll.

Schade, wie eine so traditionsreiche Marke wie Opel so konsequent gegen 
die Wand gefahren wurde...

Autor: Der Anfang (Gast)
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Auf diese Art von Nachricht - Aufkäufe und Verschwinden von 
Traditionsmarken - können Automobilies sich so langsam einstellen.

Autor: Kurt A. (Gast)
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Ich arbeite in einem Zulieferbetrieb für Opel. Wir liefern den 
Scheibenkleber.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Martin S. schrieb:
> Wenn Opel von den Franzosen gekauft wird, dann wird aus dem Ami-Schrott
> kompletter Müll.
>
> Schade, wie eine so traditionsreiche Marke wie Opel so konsequent gegen
> die Wand gefahren wurde...

Ami-Schrott seit 1929 - die Aufprallgeschwindigkeit auf die Wand kann 
demnach nicht allzu hoch sein...

https://de.wikipedia.org/wiki/Opel#1929_bis_1945:_...

Autor: Verrat (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Wenn Opel von den Franzosen gekauft wird, dann wird aus dem Ami-Schrott
> kompletter Müll.
Das ist erstmal eine Aussage ohne Wert aus Vorurteilen.

Kritischer sehe ich die "Heim ins Reich"-Einstellung der Franzosen. Über 
die Jahrzehnte gab es mehrere deutsche Firmen, wo nach Aufkauf Standorte 
geschlossen und Produktionen nach Frankreich verlagert wurden.

Ich denke an Telefunken Celle, ehemals Europas modernstes 
Farbfernsehgerätewerk.

Telefunken Ulm, nach dem Verkauf an Matra den Bach runter.

Ich sehe LHB Eisenbahntechnik, nach Aufkauf durch Allstom auf einmal 
Auftragsmangel in Salzgitter.

Bosch wurde unter der Hand angehalten, Einspritzpumpen in F zu fertigen.

Wenn man recherchieren würde, gäbe es ganz sicher weitere 
Negativbeispiele.

Autor: Chinese (Gast)
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Verkauft an China! Ihr Deutschen seit faule Säcke geworden :D

Autor: klausi (Gast)
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Das alles ist nicht sustainable, keine nachhaltige 
Unternehmensstrategie! Schade für Opel..

VW vs. Opel das waren früher noch Konkurrenten..

Alles scheint eine Verschwörung gegen die deutsche Industrie zu sein.

Schon mal nachgedacht? Uncle Sam will so die Konkurrenz niedermachen.. 
Abgasverschwörung.. Verschwörung mit Flüchtlingen etc. alles geht gegen 
Europa, bzw. Germany..

Autor: Qwertz (Gast)
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Chinese schrieb:
> Ihr Deutschen seit faule Säcke geworden :D

seit/seid... seufz

Ja, was ist gegen Faulheit denn eigentlich zu sagen? Das Leben in 
Wohlstand zu genießen ist meine Devise.

Autor: Chinese (Gast)
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>Schon mal nachgedacht? Uncle Sam will so die Konkurrenz niedermachen..
>Abgasverschwörung.. Verschwörung mit Flüchtlingen etc. alles geht gegen
>Europa, bzw. Germany..


Hauptanteilseigner von Peugeot ist auch mittlerweile ein chinesisches 
Unternehmen Dongfeng.... Zufall oder Verschwörung?

Autor: Chinese (Gast)
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es ist immer interessant wem, was gehört

Autor: Automann (Gast)
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Hm, interessant! Vor einigen Jahren war Peugeot selber fast an Arsch! 
Der Französische Staat hat denen massiv unter die Arme gegriffen und 
aber auch gefordert, dass sie sparen. Seither produzieren sie keine 
Cabrios mehr!!!

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Verrat schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Wenn Opel von den Franzosen gekauft wird, dann wird aus dem Ami-Schrott
>> kompletter Müll.
> Das ist erstmal eine Aussage ohne Wert aus Vorurteilen.

Man merkt, Du bist nie Opel gefahren!

Schau Dir mal an, welche Krankheiten Opel ständig haben.

Wenn der ADAC zu einem Corsa gerufen wird, dann weiß der Techniker - 
schon ohne die Fehlerbeschreibung zu kennen - AGR, LMM oder 
KW-Temp.-Fühler kaputt.

Schau dir den Astra an. Plastikbomber mit gefühlt 100000 Knöpfen am 
Armaturenbrett. Wie erwähnenswert, dass sie im neuen Astra das 
Bedienkonzept überarbeitet haben.

https://data.motor-talk.de/data/galleries/0/421/68...

Hast Du mal in so einem Astra versucht, während der Fahrt und ohne 
Handbuch eine neue Adresse oder eine Stauumfahrung einzutippen?

Das ist die reinste Frechheit! Schrott auf höchsten Niveau.

Gott sei dank hat die Automobilindustrie dann 2017 endlich mal gemerkt, 
dass es auch Touchscreens gibt. Seitdem sieht das wenigstens ein 
bisschen aufgeräumter aus:

http://de.opel.ch/content/dam/Opel/Europe/master/h...

Immerhin hat es noch für zwei Steuerkreuze im Lenkrad gereicht.

Und der Insignia... Was hat man sich nur bei dieser Heckklappe gedacht? 
https://data.motor-talk.de/data/galleries/0/38/180...

Das ist kein Deckel, das ist ein Aufprallpuffer für einen 40-Tonner.

Die scheiß Klappe ist derart schwer, dass man - wenn die Dämpfer raus 
sind - zwei Leute braucht, um die Klappe zu halten. Das Ding bekommt im 
Winter mit schwächelnden Federn keine Frau mehr auf.

Und dann dieser greißlige Combo von Opel. Schonmal mit dieser 
Blechschüssel im Stau gestanden? JEDER! der mit diesem Teil schonmal 
Schrittgeschwindigkeit fahren wollte, der weiß, wie ekelhaft das mit 
diesem Auto ist. Denn Opel hatte hier eine ganz ganz tolle Idee: Sobald 
man ganz sachte im ersten Gang rollt, und nur ein kleines bisschen aufs 
Gaspedal tritt, macht der Motor auf einmal einen Drehzahlsprung, dass 
ein Ruck durch das ganze Auto geht. Irgendwann lernt man, dass man 
nurnoch mit der Kupplung seine Geschwindigkeit reduziert. Denn anders 
hält man das gar nicht aus.

Im Allgemeinen hatten wir hier eine ganze flotte von Opel in unserer 
Firma.

Mittlerweile hat man sich komplett von Opel verabschiedet, weil die 
Fahrzeuge ständig in der Werkstatt waren.

Und dann sollte man sich bei der Gelegenheit auch mal die 
Werkstattpreise von Opel ansehen! zwischen 80 und 136,86 Euro PRO 
STUNDE! (siehe z.B. hier: 
http://www.motor-talk.de/forum/stundensaetze-foh-t...)

Ich zahle bei BMW 84 Euro pro Stunde - und selbst das finde ich schon 
eine Frechheit. Aber das Opel teurer als VW und BMW ist, sollte einem 
sehr zu denken geben.

Die letzte Opel-Werkstatt, die mich jemals zu Gesicht bekommen hat, war, 
als ich mit einem Corsa mit Motorkontrolllampe dort war, 15 Euro fürs 
Auslesen zahlen durfte, und mir eröffnet wurde, dass das 
Motorsteuergerät hinüber wäre (MCU antwortete nicht). Die freie 
Werkstatt konnte dann das Motorsteuergerät problemlos auslesen, hat 
dafür nebenbei nichts verlangt, und weitere 35 Euro für einen neuen 
Kühlwassertemperaturfühler inkl. Einbau verlangt. Schön, oder? 1000 Euro 
gespart - so viel wollte der FOH nämlich für ein neues Steuergerät 
haben.

Und zum Thema, dass Opel bei den Franzosen mal ganz baden geht: Wieviele 
Peugeot, Citroen oder Renault sieht man denn noch auf den Straßen? Es 
sollte einem zu denken geben.

Zulassungen in Deutschland: 2016
Peugeot 56.760
Citroen 48.726
Renault 125.300

Zulassungen in Deutschland: 2006
Peugeot 111 151
Citroen 83 469
Renault 155 808

Wer eine Halbierung (außer bei Renault) nicht als starken Indikator für 
die Konsumentenenttäuschung interpretiert, der möge mit seiner Glaskugel 
einen sinnvolleren Vorschlag bringen.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Martin S. schrieb:
> Zulassungen in Deutschland: 2016
> Peugeot 56.760
> Citroen 48.726
> Renault 125.300
>
> Zulassungen in Deutschland: 2006
> Peugeot 111 151
> Citroen 83 469
> Renault 155 808
>
> Wer eine Halbierung (außer bei Renault) nicht als starken Indikator für
> die Konsumentenenttäuschung interpretiert, der möge mit seiner Glaskugel
> einen sinnvolleren Vorschlag bringen.

Die Zahlen sind für sich allein trotzdem nicht aussagekräftig, wenn man 
nicht auch die Entwicklung der Zulassungszahlen für deutsche, 
japanische, amerikanische etc. Autos nebendran stellt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Wurzelpeter (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Ich zahle bei BMW 84 Euro pro Stunde - und selbst das finde ich schon
> eine Frechheit. Aber das Opel teurer als VW und BMW ist, sollte einem
> sehr zu denken geben.

Mein Arbeitskollege zahlt knapp das doppelte bei seinem BMWler.
Kommt halt immer drauf an wo man was macht.

84 Euro denke ist ist der billigste Schnapper den man machen kann. Außer 
du meinst jetzt eine freie Werkstatt...

Autor: Ulstan (Gast)
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Wurzelpeter schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Ich zahle bei BMW 84 Euro pro Stunde - und selbst das finde ich schon
>> eine Frechheit. Aber das Opel teurer als VW und BMW ist, sollte einem
>> sehr zu denken geben.
>
> Mein Arbeitskollege zahlt knapp das doppelte bei seinem BMWler.
> Kommt halt immer drauf an wo man was macht.
>
> 84 Euro denke ist ist der billigste Schnapper den man machen kann. Außer
> du meinst jetzt eine freie Werkstatt...

Noch nicht einmal Freitag und trotzdem wird so ein Käse geschrieben.

Welche BMW-Werkstatt nimmt denn knapp 168,- Euro die Stunde? Her mit der 
Quelle, aber Zack-Zack.

Autor: Wurzelpeter (Gast)
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http://www.7-forum.com/forum/18/aktuelle-stundensa...

Ich würde mal eher nach der Quelle für 84 Euro fragen, da ist ja 
vermutlich Dacia teurer...

Meine Benz Werkstatt nimmt ~130.

Autor: Jack (Gast)
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T. W. schrieb:
> SO!
>
> DIE BOMBE IST GEPLATZT!

Jetzt mal locker durch die Hose atmen. Opel ist seit Jahren notleidend. 
Früher oder später musste was passieren.

> Eine ausgehungerte, von Innovation und Knowhowträgern befreite Firma
> wird nur schwer einen Käufer finden, weil es eine leere Hülle ohne
> Substanz ist. Patente hat Opel keine mehr, weil die alle über GM
> angemeldet wurden

PSA als potentieller Käufer hat Patente. Beim Verkauf wird man nebenbei 
ein Patentaustauschabkommen zwischen PSA und GM schließen. So machen das 
große Firmen. Genau so wie man die Nutzung von anderem Intellectual 
Property, wie Markennamen, regeln wird.

> und wenn die Serververbindungen gekappt sind, sitzen
> die Ingenieure dort auf dem Trockenen und haben nicht mal eine Lizenz!

Was haben Serververbindungen mit Patent-Lizenzen zu tun?

> Jetzt rächt sich die Firmenpolitik Opels:

Die Firmepolitik GMs. Denn die haben dort das Sagen.

Wer sagt, dass PSA die amerikanische Politik nicht aufgeben wird? 
Vielleicht hat eine europäische Firma, auch wenn es eine französische 
ist, mehr Verständnis vom europäischen Markt als GM?

Autor: Markus (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Wenn der ADAC zu einem Corsa gerufen wird, dann weiß der Techniker -
> schon ohne die Fehlerbeschreibung zu kennen - AGR, LMM oder
> KW-Temp.-Fühler kaputt.

D. I. schrieb:
> Ach, Opel können die ruhig dicht machen. Ist mir eigentlich relativ
> egal, ich würde so oder so nie einen Opel fahren geschweige denn kaufen
> wollen.

Also wir fahren privat einen Opel Meriva und Opel Corsa und die Dinger 
laufen, laufen und laufen...

Und was wäre die Alternative ?
- VW, Audi, BMW und Mercedes sind mir zu teuer
- Asiaten, Franzosen und Amerikaner kaufe ich prinzipiell nicht
- Fiat kommt eher nicht infrage
- Seat und Skoda kämen unter Umständen noch infrage

-> als quasi-deutscher Hersteller verbleiben somit nur Opel oder Ford...

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Wurzelpeter schrieb:
> http://www.7-forum.com/forum/18/aktuelle-stundensa...
>
> Ich würde mal eher nach der Quelle für 84 Euro fragen, da ist ja
> vermutlich Dacia teurer...
>
> Meine Benz Werkstatt nimmt ~130.

Ich schau mal nach meiner letzten Rechnung.

Nein, nicht Dacia, BMW-Händler.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Mark B. schrieb:
> Martin S. schrieb:
>> Zulassungen in Deutschland: 2016
>> Peugeot 56.760
>> Citroen 48.726
>> Renault 125.300
>>
>> Zulassungen in Deutschland: 2006
>> Peugeot 111 151
>> Citroen 83 469
>> Renault 155 808
>>
>> Wer eine Halbierung (außer bei Renault) nicht als starken Indikator für
>> die Konsumentenenttäuschung interpretiert, der möge mit seiner Glaskugel
>> einen sinnvolleren Vorschlag bringen.
>
> Die Zahlen sind für sich allein trotzdem nicht aussagekräftig, wenn man
> nicht auch die Entwicklung der Zulassungszahlen für deutsche,
> japanische, amerikanische etc. Autos nebendran stellt.

Das KBA hat die Gesamtzahlen für 2016 noch nicht in der Form 
herausgegeben, dass alle Werte zusammengezählt wurden. Das darfst Du 
selbst machen. Alternativ gibt es noch die Liste bis 2015. So viel wird 
sich da nicht geändert haben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Neuzulassu...

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Letzten Endes würgen hinter den Kulissen die Hersteller ohnehin schon 
lange miteinander herum und kullen untereinander. Es gibt Mazdas, die 
hier als Ford herumfahren, es gibt Motoren, die im Ford Galaxie den 
gleichen Ärger machen (Antrieb zur Ausgleichswelle als Sechskant -> 
Abgeschert) wie im Audi A4. Opel hat auch schon mit Peugeot zusammen 
gearbeitet. Lada ist m:W. auch mit Peugeot im Gange. etc.

So lange man für viel weniger Geld und längere Garantie bei gleich guter 
Zuverlässigkeit Hyundai oder Kia (auch die arbeiten bei der 
Motorenporduktion zusammen) kaufen kann, werden die Leute keine Opelz 
kaufen, weil die immer noch als Rostlauben verschrien sind.

MfG Paul

Autor: Thomas1 (Gast)
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Peugeot hat lange Erfahrung mit Dieselmotoren. VW ist dafür zu blöd. 
Wahrscheinlich werden einige Opel Modelle entfallen. Dafür fahren die 
Wagen dann mit guten Dieselmotoren rum.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Paul B. schrieb:
> Hyundai oder Kia (auch die arbeiten bei der
> Motorenporduktion zusammen)

Was auch nicht weiter überrascht, wenn beide im gleichen Konzern sind. 
Mehr noch, es sind faktisch die gleichen Autos.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Thomas1 schrieb:
> Peugeot hat lange Erfahrung mit Dieselmotoren. VW ist dafür zu blöd.

Wenn man bedenkt, das PSA erst 1999 seinen ersten modernen, elektronisch 
gesteuerten, direkteinspritzenden Turbodiesel (2.0l HDI, 90PS, DW10TD) 
in einem PKW auf den Markt gebracht hat und VAG mit dem 2.5l TDI gut 10 
Jahre früher damit begonnen hat...

Autor: Thomas1 (Gast)
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Peugeot hat die ersten Dieselautos gebaut und war auch jahrzehnte 
Standard bei Abgasfiltern. Andere sind weit hinterher.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Thomas1 schrieb:
> Peugeot hat die ersten Dieselautos gebaut und war auch jahrzehnte
> Standard bei Abgasfiltern. Andere sind weit hinterher.

PSA waren die ersten die geschlossene Partikelfilter beim PKW-Diesel in 
Serie gebracht haben (FAP-System, so um 2001). Nicht mehr und nicht 
weniger.

Sie waren jetzt übrigens die letzten mit, die auf SCR umgestellt haben. 
Andere waren da deutlich schneller.

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas1 (Gast)
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1929 führte Peugeot Dieselmotor udn Sonnendach ein.

https://web.archive.org/web/20100327143708/http://...



VW wurde erst später (1937) von Nazis gegründet.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Also wenn ich an meinen Peugeot 309 denke, dann könnte man meinen, die 
Franzosen konnten tatsächlich auch mal gute Autos bauen.

Ich hab ihn gefahren bis er 280.000km auf der Uhr hatte. Dank verzinkter 
Karosserie hatte das Auto auch nirgendwo nur eine einzige Roststelle. 
Das einzige Loch im Unterboden war irgendein Ablauf aus der Produktion, 
der seinen Deckel verloren hatte.

Insgesamt war es ein geniales Auto. Ich bin am Überlegen, mir wieder 
einen zu kaufen.

Seit dieser Generation Franzosen habe ich allerdings nur Geschimpfe 
gehört. Und die Zulassungszahlen (siehe oben - auch wenn wohl so manch 
einer zu faul ist, die Daten selbst auszuwerten) haben sich auch etwa 
halbiert.

Mein letzter Peugeot, den ich mir angesehen habe, war vor 3/4 Jahren ein 
ganz neuer Kombi. Ich bin nichtmal hinein gekommen, weil für meine 193 
das Lenkrad zu niedrig ist, und sich nicht höher stellen ließ.

Was bringt denn der beste Motor, wenn der Rest schlecht ist?

Autor: Walter S. (avatar)
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Martin S. schrieb:
> Man merkt, Du bist nie Opel gefahren!
>
> Schau Dir mal an, welche Krankheiten Opel ständig haben.
>
> Wenn der ADAC zu einem Corsa gerufen wird, dann weiß der Techniker -
> schon ohne die Fehlerbeschreibung zu kennen - AGR, LMM oder
> KW-Temp.-Fühler kaputt.

https://www.adac.de/infotestrat/unfall-schaeden-un...

vielleicht bist du ein Pechvogel, die Pannenstatistik gibt jedenfalls 
deine Aussagen nicht her

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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So rosig sieht das doch gar nicht aus!

Im Schnitt werden Autos sieben Jahre lang gefahren. Also nehmen wir die 
Zahl von 2011.

Die Scheißkarre Meriva hat da immerhin schon 20 Pannen pro 1000 
zugelassener PKW.

Mit anderen Worten trifft es 2% der Merivabesitzer dieses Baujahres. Und 
zwar nur 2015. Man müsste jetzt die Statstik aller Jahre ab 2011 
betrachten, alle Ausfallwahrscheinlichkeiten heranziehen und dann 
nochmal sehen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, mit einem Opel 
Meriva in den letzten 7 Jahren eine Panne zu haben.

Abgesehen davon bin ich kein Pechvogel.

Ich hab den ADAC mal angerufen, weil der Corsa meiner Freundin nunmehr 
gerade mal so um die 80 geschafft hat, und dann zum Stottern angefangen 
hat.

Irgendwann klingelt mein Telefon, ist ein Techniker dran. Fragt, was 
nicht passt.

Ich brauchte gar nicht ausreden, als er mich unterbrach und fragte ob 
ich wisse, wo das AGR Ventil beim Ecotec ist.

Er gab mir dann ernsthaft den Rat "Nehmen sie nen Hammer, oder was 
ähnliches, und hauen da 2-3 mal mäßig drauf. Nicht zu locker, aber auch 
nicht zu fest.

Gesagt, getan. Corsa lief wieder.

In einem anderen Fall (defekter KWT-Fühler) war der ADAC dann vor Ort 
und hat mir das auch so bestätigt, dass Opel über Fahrzeuggenerationen 
die gleichen Probleme machen, und sie eigentlich schon zu 90% vorher 
wissen, was defekt ist, wenn sie nur Opel lesen.

Ein anderer Bekannter von mir, der in einer Opelwerkstatt arbeitet, hat 
mir mal erzählt, dass dort pauschal bei guten Gebrauchtwägen diese 
Problemkomponenten präventiv getauscht werden, weil der Kunde sonst so 
oder so kommt, und das ganze auf Garantie/Gewährleistung machen lässt.

Autor: Jens PICler (picler)
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Martin S. schrieb:
> Also wenn ich an meinen Peugeot 309 denke, dann könnte man meinen, die
> Franzosen konnten tatsächlich auch mal gute Autos bauen.

Ganz so sehe ich das nicht. Irgendwas an der Karre war immer. Meistens 
die Bremsen (aller 20kkm neue Belege) und ausgeschlagene Dreieckslenker. 
Aber der 309 war noch richtig solide im Vergleich zum 306 (Bremsen, 
Elektrik und Rost). Mit diesem Auto hat Peugeot es geschafft, mich 
erfolgreich zu vergraulen und dem bösen Opel in die Arme zu treiben.
Seitdem fahre ich den 2. Opel Meriva und bin einfach nur zufrieden. Das 
schlimmste, was mir bisher passiert ist, war ein Marderbiss im 
Kühlschlauch. Dafür kann Opel nichts, naja vielleicht sollten die in 
Zukunft nicht so schmackhaften Gummi verbauen...

Allerdings kenne ich auch die kleinen Schwachstellen von Opel und aus 
der Erfahrung mit Peugeot muss ich sagen, einen französischen Opel kaufe 
ich nicht. Deshalb ist auch der neue Opel Crossland (Meriva-Nachfolger) 
keine Option mehr für mich.

Autor: klausi (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> VW wurde erst später (1937) von Nazis gegründet.

Die wussten halt noch was gute deutsche Qualität ist!

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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klausi schrieb:
> Thomas1 schrieb:
>> VW wurde erst später (1937) von Nazis gegründet.
>
> Die wussten halt noch was gute deutsche Qualität ist!

Darum werden alle Golfs auch schon immer aus einem einzigen massiven 
Block guten deutschen Kruppstahls geschnitten. Das Leergewicht deutet 
jedenfalls darauf hin ;-)

Autor: Markus (Gast)
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Martin S. schrieb:

> ich wisse, wo das AGR Ventil beim Ecotec ist.

Tja, und ich fahre seit über zehn 10 Jahren Opel und wußte bis vor 5 
Minuten nicht einmal, wofür die Abkürzungen AGR oder KWT stehen.

Das einzige Problem bisher war die On-Board-Diagnose, die ständig ein 
rotes Licht anzeigte und beim Auslesen verwies der Fehlercode auf die 
Lambda-Sonden. Die wurden ausgewechselt, die Fehler-LED leuchtete aber 
immer noch...
Das größte Problem dabei war nicht der Wagen, der lief nämlich 
einwandfrei. Das Problem ist, daß man den Wagen mit 'rot leuchtender 
LED' nicht durch den TÜV bekommt. Ich hätte die LED am liebsten 
abgeklemmt... Deutsche Bürokratie halt.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Markus schrieb:
> Tja, und ich fahre seit über zehn 10 Jahren Opel und wußte bis vor 5
> Minuten nicht einmal, wofür die Abkürzungen AGR oder KWT stehen.

Tja, und meine Freundin fährt seit bald 7 Jahren Open und ich wusste bis 
vor 5 Minuten nicht einmal, dass es eine rote Motorkontrollleuchte gibt.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Fährst du selbst Auto? Die Motorkontrollleuchte geht bei jedem Start an 
und der Fahrer sollte sie im Notfall während der Fahrt erkennen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Karsten B. schrieb:
> Fährst du selbst Auto? Die Motorkontrollleuchte geht bei jedem Start an
> und der Fahrer sollte sie im Notfall während der Fahrt erkennen.

Die Frage kannst Du dir genauso gut stellen - oder besitzt Dein Auto 
etwa eine rote Motorkontrollleuchte (MIL/EPCL)?

Zudem bedarf Dein Ironiedetektor einer Justage...

Autor: Ex-Opel Fahrer (Gast)
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Ich glaube der Punkt war, dass sowohl die MKL als auch die Abgas-Lampe 
gelb sind :)

Autor: Der Andere (Gast)
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Uns hat ein Freund vor einem guten Jahr einen Peugot 207 günstig 
angeboten, 2 jahre alt, kaum gefahren von seiner verstorbenen Mutter.
Meine Frau wollte das Auto unbedingt, weil sie früher (vor 25 Jahren) 
einen Peugot 205 hatte.
Als ich das Auto gefahren bin, hatte ich ein absolutes Deja vu.
Die gleiche unräzise Lenkung wie damals, die gleichen Kreuzwehsitze, die 
gleiche lapprige Kupplung ohne präzisen Druckpunkt, die gleiche 
Gummischaltung wo man nicht weiß ob man jetzt den 2. oder 4. Gang 
einlegt, der gleiche kranke Motorsound, bei dem man sich fragt, ob man 
vergessen hat Motoröl einzufüllen, nur das Fahrwerk des 205 war damals 
deutlich straffer.

Als ob man die Uhr 25 Jahre zurückgedreht hätte. Ich hatte das Gefühl 
die haben den 205 genommen und nur ne neue Karosse drübergestülpt.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Der Andere schrieb:
> Uns hat ein Freund vor einem guten Jahr einen Peugot 207 günstig
> angeboten, 2 jahre alt, kaum gefahren von seiner verstorbenen Mutter.

Welche Ausstattungsvariante & Motorisierung?

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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Der Andere schrieb:
> Uns hat ein Freund vor einem guten Jahr einen Peugot 207 günstig
> angeboten,

Was hatte der denn gegen euch? Was hast du ihm angetan? So was tut man 
doch nicht unter "Freunden".

"Gott schütze uns vor Sturm und Wind, und Autos die aus Frankreich sind"

: Bearbeitet durch User
Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Cyblord -. schrieb:
> Darum werden alle Golfs auch schon immer aus einem einzigen massiven
> Block guten deutschen Kruppstahls geschnitten. Das Leergewicht deutet
> jedenfalls darauf hin ;-)

Cyblord -. schrieb:
> "Gott schütze uns vor Sturm und Wind, und Autos die aus Frankreich sind"

Jetzt fehlt nur noch Opel rostet schon im Katalog und die 
Phrasendrescherei ist komplett...

Autor: Markus (Gast)
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Автомат К. schrieb:
> etwa eine rote Motorkontrollleuchte (MIL/EPCL)

Was weiß ich welche Farbe das Ding hat. Hab jetzt einfach mal rot 
vermutet ;-) So oft leuchtet die zum Glück nicht auf.

Autor: Der Andere (Gast)
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Автомат К. schrieb:
> Welche Ausstattungsvariante & Motorisierung?

Keine Ahnung, der Motor hat so um die 90ps, steht daheim, meine Frau und 
meine Kids teilen sich das Auto, ich fahre es nur wenn ich unbedingt 
muss.

Autor: Karsten B. (kastenhq2010)
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Ex-Opel Fahrer schrieb:
> Ich glaube der Punkt war, dass sowohl die MKL als auch die Abgas-Lampe
> gelb sind :)

Auweiha, da habt ihr mich. Kann ich mich noch damit herausreden, dass 
die Kontrollleuchte bei meinem Peugeot 207 (super Kiste, Diesel+mittlere 
Ausstattung) noch nie während der Fahrt anging?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dr. A. Fissur (Gast)
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Karsten B. schrieb:
> Ex-Opel Fahrer schrieb:
>> Ich glaube der Punkt war, dass sowohl die MKL als auch die Abgas-Lampe
>> gelb sind :)
>
> Auweiha, da habt ihr mich. Kann ich mich noch damit herausreden, dass
> die Kontrollleuchte bei meinem Peugeot 207 (super Kiste, Diesel+mittlere
> Ausstattung) noch nie während der Fahrt anging?

vielleicht kaputt?

Autor: Qwertz (Gast)
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Markus schrieb:
> Автомат К. schrieb:
>> etwa eine rote Motorkontrollleuchte (MIL/EPCL)
>
> Was weiß ich welche Farbe das Ding hat. Hab jetzt einfach mal rot
> vermutet ;-) So oft leuchtet die zum Glück nicht auf.

Oh doch (jetztnicht), bei jedem Motorstart sogar! Wenn sie es nicht tut, 
ist sie kaputt.

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Martin S. schrieb:
> Und dann dieser greißlige Combo von Opel. Schonmal mit dieser
> Blechschüssel im Stau gestanden? JEDER! der mit diesem Teil schonmal
> Schrittgeschwindigkeit fahren wollte, der weiß, wie ekelhaft das mit
> diesem Auto ist. Denn Opel hatte hier eine ganz ganz tolle Idee: Sobald
> man ganz sachte im ersten Gang rollt, und nur ein kleines bisschen aufs
> Gaspedal tritt, macht der Motor auf einmal einen Drehzahlsprung, dass
> ein Ruck durch das ganze Auto geht. Irgendwann lernt man, dass man
> nurnoch mit der Kupplung seine Geschwindigkeit reduziert. Denn anders
> hält man das gar nicht aus.

Dieses "heimlich Gas geben" macht auch der aktuelle Ford Focus, 
zumindest der mit Dieselmotor. Das ist wirklich extrem nervig, weil man 
beim Anfahren mit dem Gaspedal überhaupt keine Kontrolle über das Auto 
hat. Bei Stop&Go Verkehr säuft er einem dann auch gerne mal ab, weil 
nach dem kurzen automatischen Gasstoß das Gas weggenommen wird, wenn man 
es dann doch bräuchte.
Dann wird auch noch bei Hoch- und Herunterschalten heimlich Gas gegeben. 
Beim Hochschalten kann man dann nicht ohne extremes Ruckeln ein Gang 
überspringen, weil er die Drehzahl so hält dass sie nur für den nächsten 
Gang passt. Und da das Gas nicht voll weggenommen wird, kann ich auch 
nicht schnell schalten und wieder einkuppeln, da die Drehzahl nur 
langsam fällt.
Wenn das wenigstens abschaltbar wäre, aber das ist es nicht. Wie viele 
Entwicklertage in diesen sinnlosen Nerv-Funktionen verbrannt wurden will 
ich gar nicht wissen.

Autor: Sven L. (friemler)
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Markus schrieb:
> Martin S. schrieb:

> Das einzige Problem bisher war die On-Board-Diagnose, die ständig ein
> rotes Licht anzeigte und beim Auslesen verwies der Fehlercode auf die
> Lambda-Sonden. Die wurden ausgewechselt, die Fehler-LED leuchtete aber
> immer noch...
> Das größte Problem dabei war nicht der Wagen, der lief nämlich
> einwandfrei. Das Problem ist, daß man den Wagen mit 'rot leuchtender
> LED' nicht durch den TÜV bekommt. Ich hätte die LED am liebsten
> abgeklemmt... Deutsche Bürokratie halt.

Hab aktuell das gleiche Problem mit einer Lambdasonde bei meinem Honda. 
Kein Problem, der hat ja schließlich zwei verbaut. Ob der TÜV das auch 
so sieht?

Interessanterweise verbrauche ich mit diesem Fehler sogar etwas weniger, 
ohne merkbaren Leistungsverlust.

Evtl. fahr ich nur zum Händler, lasse den Fehler rücksetzen (ist ja nur 
eine gelb beleuchtete Fehleranzeige, also noch nicht kritisch) und fahr 
dann zum TÜV, da der Fehler immer erst nach vielen Kilometern auftaucht.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Sven L. schrieb:
> Kein Problem, der hat ja schließlich zwei verbaut.

Die haben da ganz bestimmt zwei zur Sicherheit verbaut, falls mal eine 
kaputt geht...

Autor: FuPete (Gast)
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Thomas1 schrieb:
> Peugeot hat lange Erfahrung mit Dieselmotoren. VW ist dafür zu
> blöd. Wahrscheinlich werden einige Opel Modelle entfallen. Dafür fahren
> die Wagen dann mit guten Dieselmotoren rum.

Abgasskandal außen vor:
VW hat den wohl besten Dieselmotor überhaupt gebaut. 1.9TDI Pumpe-Düse, 
400.000KM kein Problem solange kein volltrottel hinter dem Lenkrad 
hockt, unter 5l zu fahren wenn man will und bumms ohne Ende. Leider hat 
die Euro 5 Norm der tollen Technik vor ein paar Jahren das Ende 
bereitet.

Ja, die aktuellen CR Motoren haben dank Abgasskandal keinen guten Ruf, 
laufen aber trotzdem Problemfrei.

Ich finde den PSA Verkauf schade. Fand, Opel war auf dem richtigen Weg.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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FuPete schrieb:
> VW hat den wohl besten Dieselmotor überhaupt gebaut. 1.9TDI Pumpe-Düse,
> 400.000KM kein Problem solange kein volltrottel hinter dem Lenkrad
> hockt, unter 5l zu fahren wenn man will und bumms ohne Ende. Leider hat
> die Euro 5 Norm der tollen Technik vor ein paar Jahren das Ende
> bereitet.

Ich vermute, Du sprichst eher von einem 1.9l TDI mit Verteiler-ESP 
(Bosch VP3x) anstatt von einem der neueren Pumpe-Düse-Motoren.

Autor: Hansi (Gast)
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Hat Opel in Rüsselsheim nicht erst letztes Jahr ein neues Motorenwerk 
für Verbrennungsmotoren eröffnet? Wer noch soviel in bald obsolete 
Technik investiert, hat den Schuss in die Insolvenz noch nicht gehört. 
Bleibt nur zu hoffen dass peugeot da etwas innovativere Impulse liefert.

Autor: FuPete (Gast)
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Автомат К. schrieb:
> FuPete schrieb:
>> VW hat den wohl besten Dieselmotor überhaupt gebaut. 1.9TDI Pumpe-Düse,
>> 400.000KM kein Problem solange kein volltrottel hinter dem Lenkrad
>> hockt, unter 5l zu fahren wenn man will und bumms ohne Ende. Leider hat
>> die Euro 5 Norm der tollen Technik vor ein paar Jahren das Ende
>> bereitet.
>
> Ich vermute, Du sprichst eher von einem 1.9l TDI mit Verteiler-ESP
> (Bosch VP3x) anstatt von einem der neueren Pumpe-Düse-Motoren.

Nö, spreche explizit von den PD-Motoren.
Klar, die VEP-Motoren waren noch ein gutes Stückchen robuster, aber das 
war zu Euro 3 vor 15+ Jahren.

Die PDs laufen trotz der komplexen Technik sehr gut, siehe 1Mio-KM Skoda 
Fabia mit dem 1.9 TDI, mit erstem Turbo und Getriebe.

Autor: Автомат Калашникова (dermeckrige)
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Mal ein bisschen Peugeot-Geschichte, weils grad so schön dazu passt:

https://www.youtube.com/watch?v=-UOo2YGASnA

:-)

Autor: Thomas1 (Gast)
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FuPete schrieb:
> Abgasskandal außen vor:
> VW hat den wohl besten Dieselmotor überhaupt gebaut. 1.9TDI Pumpe-Düse,
> 400.000KM kein Problem solange kein volltrottel hinter dem Lenkrad
> hockt, unter 5l zu fahren wenn man will und bumms ohne Ende.


Die besten Diesel kamen von Mercedes aus dem W114/115 und W 123.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_Baurei...

Autor: genervt (Gast)
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Bemerkenswert wie die Politik wieder so tut, als würde sie sich um die 
AN kümmern, am ende sind sie doch egal.

http://www.focus.de/finanzen/boerse/autobranche-zi...

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Автомат К. schrieb:
> Mal ein bisschen Peugeot-Geschichte, weils grad so schön dazu
> passt:
>
> Youtube-Video "Top Gear | Peugeot | Most Innovative and Brilliant Car
> Makers"
>
> :-)

Recht haben sie. Die 3er, 4er und 5er-Serie waren einfach geile Autos. 
Mit dem Modelwechsel haben sie dann für ihren schlechten Ruf gesorgt.

Autor: F. Fo (foldi)
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Thomas1 schrieb:
> Die besten Diesel kamen von Mercedes aus dem W114/115 und W 123.

Das kann nur sagen wer da nicht dran gearbeitet hat.
Dürfte ich dich mit den ganzen Wasserpumpen und -umrüstungen bewerfen, 
die ich alleine eingebaut hatte, so würde das einer Steinigung gleich 
kommen.
Die späteren Motoren hatten eine Zeit lang Probleme mit gelängten 
Steuerketten.
Allerdings, wenn die Wasserpumpe da ausgeschlagen war und schon 
ordentlich Krach machte, war sie oft noch dicht.

Autor: Manfred (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Hab aktuell das gleiche Problem mit einer Lambdasonde bei meinem Honda.
Was hat die Abgasregelung des Reiskochers nun mit Opel zu tun?

> Evtl. fahr ich nur zum Händler, lasse den Fehler rücksetzen (ist ja nur
> eine gelb beleuchtete Fehleranzeige, also noch nicht kritisch) und fahr
> dann zum TÜV, da der Fehler immer erst nach vielen Kilometern auftaucht.
Viel Spaß, die Rücksetzung wird per OBD angezeigt!

FuPete schrieb:
> VW hat den wohl besten Dieselmotor überhaupt gebaut.
Was auch einen deutlichen Bezug zu Opel, der Überschrift diese Threads, 
hat?

Indirekt vielleicht doch, die schlechte Laufkultur einiger Opel-Diesel 
hat VW noch über Jahre fortgeführt.

Autor: Tom W. (Gast)
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Hansi schrieb:

> Bleibt nur zu hoffen dass peugeot da etwas innovativere Impulse liefert.
Peugeot war doch selber fast pleite, weil sie falsch investiert hatten!

> FuPete schrieb:
>> VW hat den wohl besten Dieselmotor überhaupt gebaut.
> Was auch einen deutlichen Bezug zu Opel, der Überschrift diese Threads,
> hat?


Weil VW es gepackt hat diese alte Technologie, die schlechter ist, als 
die Peugeot-Technologie, per Softwaretricks im Markt zu halten.

Autor: Verrat (Gast)
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Verrat schrieb:
> Gerade in den Fernsehnachrichten (mdr): GM verhandelt mit PSA, dem
> Franzosen.
Es wird wohl ernst!

Autor: genervt (Gast)
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Autor: F. Fo (foldi)
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Ist doch egal, ob Opel den Amerikanern oder den Franzosen gehört.

Autor: Cyblord ---- (cyblord)
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F. F. schrieb:
> Ist doch egal, ob Opel den Amerikanern oder den Franzosen gehört.

Eben. Beide können keine Autos bauen. Somit passt das für Opel so oder 
so.

Autor: Marc (Gast)
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Manfred schrieb:
>> Evtl. fahr ich nur zum Händler, lasse den Fehler rücksetzen (ist ja nur
>> eine gelb beleuchtete Fehleranzeige, also noch nicht kritisch) und fahr
>> dann zum TÜV, da der Fehler immer erst nach vielen Kilometern auftaucht.
> Viel Spaß, die Rücksetzung wird per OBD angezeigt!

So ein Schwachsinn, bei der AU werden nur die Readiness Codes und der 
MIL Status ausgelesen, wenn kein Fehler als aktiv gesetzt ist besteht 
das Fahrzeug den MIL Check und wenn die Readiness Codes korrekt sind 
muss bei neueren Fahrzeugen nicht mal ne Endrohrprüfung gemacht werden, 
sind die Readiness Codes nicht in Ordnung muss das vermerkt werden, 
besteht das Fahrzeug aber die Endrohrprüfung dann ist das auch kein 
Problem...

Hatte auch mal ne Lambdasonde die alle paar hundert Kilometer sporadisch 
die MIL gesetzt hat, nach ein paar mal Motor starten und fahren war der 
Fehler auch wieder weg, bestanden hat das Fahrzeug die AU ohne Probleme, 
war allerdings doch nervig wenn das Auto regelmäßig gepiepst hat, sonst 
hätte ich sie auch nicht getauscht.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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F. F. schrieb:
> Ist doch egal, ob Opel den Amerikanern oder den Franzosen gehört.

Genau. Hatte gestern den B-Corsa auf der Hebebühne. Doch was ich da 
unten vorgefunden habe, hat mir das blanke Entsetzen auf mein Gesicht 
getrieben.

Irre, wie ein Garagenauto nach 17 Jahren aussehen kann o.O

Wenn ich da an meinen Peugeot 309 zurück denke, der am Unterboden nahezu 
0 Rost nach 20 Jahren hatte (und der immer im Regen stand) dann sieht 
man da schon, dass PSA vielleicht der bessere Inhaber für Opel sein 
könnte.

Autor: F. Fo (foldi)
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Weisse bescheid!


Der Witz ist, "Och, der deutsche Autobauer geht an die Franzosen ..!", 
dabei ist der "deutsche Autobauer" doch schon sehr lange ein 
"amerikanischer Autobauer" gewesen.
Das finde ich so albern an diesem "Och Gott!"

: Bearbeitet durch User
Autor: Audiomann (Gast)
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Sortieren wir mal die Argumente:

Ein "Deutscher Autobauer" ist für mich jemand, der in Deutschland baut, 
konstruiert und verkäuft und nach deutschen Gesetzen, Sozialnormen, 
Sicherheitsmassstäben, Umweltschutzrichtlinien etc.

Das ist bei der deutschen Opel der Fall!

Dass sie in US-Bezitz sind, sagt erstmal nichts. Höchstens, dass einiges 
von dem oben genannten zu teuer ist, als dass sich deutsche Investoren 
die Finger schmutzig machen wollten und die US-boys die OPEL-Situation 
immerhin im Vergleich zu den US-Firmen als investitionswürdig ansahen.

Offenbar haben sie nun genug gesehen und gelernt, rausgezogen und 
geklaut, um zu verkaufen. Oder, sie haben mit ihren anderen Firmen 
Probleme und müssen verkaufen. Oder Trump steckt indirekt dahinter und 
sie fürchten um den Absatz.

Dass Peugeot jetzt kaufen will, heisst Dasselbe: Offenbar ist der Invest 
irgendwas wert! Und er muss wertiger sein, als einfach sich ein paar 
Leute bei PSA einzustellen und diese Firma auszubauen. Kann sein, dass 
es die Marke ist. PSA hat ja auch in Form von Citroen die Peugeot 
gekauft, weil sie sich was versprochen haben.

Warten wir, was kommt!

Die Opelaner müssen einfach weiter gut genug sein. Zu gut, um sie zu 
schließen. Alternativ werden sich Entwickler in Rüsselsheim nach anderen 
Firmen umsehen und nach Ingolstadt, München oder Zuffenhausen gehen.

Autor: genervt (Gast)
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Audiomann schrieb:
> Alternativ werden sich Entwickler in Rüsselsheim nach anderen
> Firmen umsehen und nach Ingolstadt, München oder Zuffenhausen gehen.

Träumerei. Die, die weg konnten/wollten sind schon längst weg, bzw. erst 
nicht zu Opel gegangen.

Autor: Ironi (Gast)
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Die Übernahme von Opel lässt auf Entspannung des Ingenieurmangels 
hoffen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article162766770/Wo...

Autor: genervt (Gast)
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Na so eine Überraschung! Der Artikel ist übriges schon älter...

Beitrag #5003953 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: MINZE (Gast)
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Ohne Plan Einfach Los schrieb im Beitrag #5003953:
> Ob das mit den Franzosen was wird?!

Die Franzosen haben auch mehr als ausreichend Ingenieure, gibt es 
eigentlich auch Nationen, die wirklich zu wenige haben?

Autor: Le Baguette (Gast)
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Ohne Plan Einfach Los schrieb im Beitrag #5003953:
> Ob das mit den Franzosen was wird?!

Was soll denn die Frage? Was soll denn werden?

Mehr Arbeitsplätze für Ingenieure in Deutschlannd??
Bessere autos ??
Mehr Rendite für die Aktienliebhaber?

Das alles muss nicht immer zusammen auftreten, im Gegensatz!!, mann o 
mann !

Autor: Flash Bum Beng (Gast)
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>Wer arbeitet für Opel?

Einige wenige...
Tendenz: sinkend

Autor: Ohne Plan Einfach Los (Gast)
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Le Baguette schrieb:
> Ohne Plan Einfach Los schrieb im Beitrag #5003953:
>> Ob das mit den Franzosen was wird?!
>
> Was soll denn die Frage? Was soll denn werden?
>
> Mehr Arbeitsplätze für Ingenieure in Deutschlannd??
> Bessere autos ??
> Mehr Rendite für die Aktienliebhaber?
>
> Das alles muss nicht immer zusammen auftreten, im Gegensatz!!, mann o
> mann !

Schon mal was von rhetorischer Frage mitbekommen? Anscheinend nicht, 
denn die Ausgangsfrage war nämlich eine.

Autor: genervt (Gast)
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Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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>>Wer arbeitet für Opel?

Peugeot.

MfG Paul

Autor: Manfred (Gast)
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genervt schrieb:
> Das War es dann wohl:
> 
http://www.focus.de/finanzen/boerse/opel-zerlegen-...

Interessant finde ich im Focus diesen Satz:

"Besonders deprimierend für Opel: Die PSA-Verkäufe schwächeln, im 
Zukunftsmarkt China brachen sie bis September gar um fast die Hälfte 
gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein."

Der Umsatzeinbruch könnte doch für Opel eher eine Chance denn 
deprimierend sein? Wenn die Kunden diesen bunten Franzosenkrams 
(Innenausstattung und Insrumentierung) nicht wollen, käme vielleicht ein 
deutsches Auto besser an - selbst, wenn Franzosentechnik drin versteckt 
ist.

Auch mir kommt kein Franzose ins Haus. In meinem derzeitigen Auto und 
dessen Vorgänger steckt dennoch ein PSA-Motor, ich akzeptiere einfach, 
dass PSA das ordentlich kann.

Autor: Dipl.-Ing. (FH) (Gast)
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Ja, ich arbeite für Opel.

Niemand von uns weiß, was passieren wird. Wir gehen aber ganz normal 
unserer Arbeit nach.

Sollten Entlassungen kommen, nehme ich die Abfindung und bewerbe mich 
dann ganz einfach in Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart.

Sollte es nicht klappen, dann muss ich wohl mein Schicksal akzeptieren 
und einen komplett neuen Weg einschlagen. Oder ich geh ins Ausland als 
Berater oder so, in Arabien sieht man deutsche Ings ja gerne höhö.

Autor: Qwertz (Gast)
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Dipl.-Ing. (FH) schrieb:
> Sollten Entlassungen kommen, nehme ich die Abfindung und bewerbe mich
> dann ganz einfach in Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart.

Da bist du dann aber nicht der Einzige von Opel, und die haben dann auch 
bestimmt nicht auf genau deine Bewerbung gewartet. Aber versuchen kannst 
du es natürlich, ich würde mir nur nicht zu große Hoffnungen machen.

Autor: Zocker_52 (Gast)
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> Autor: Tom W. (Gast)
> Datum: 15.09.2013 19:20

> Arbeitet hier jemand zufällig bei Opel in Rüsselsheim oder ist
> Zulieferer für Opel?

Nein !

Autor: genervt (Gast)
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Dipl.-Ing. (FH) schrieb:
> Sollten Entlassungen kommen, nehme ich die Abfindung und bewerbe mich
> dann ganz einfach in Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart.

Und wirst eine gute Antwort auf die Frage warum du solange gewartet hast 
brauchen.

Autor: Panikmache (Gast)
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Kann mir nicht vorstellen, dass die Rüsselsheim komplett dicht machen 
und die Marke Opel damit quasi vernichten.
Da würde sich dann auch unsere Anschela und Puffier einschalten, weil 
die Hütte brenen würde. Evtl. kastrieren sie die Fertigung empfindlich, 
um die Arbeiter von der Nation der Schneckenfresser :-) zu sichern, 
quasi deutsche Arbeiter opfern, damit die Franzmänner noch ein bisschen 
Aufschub haben.
Als Ingenieur oder Informatiker braucht man sich aber wohl weniger 
Sorgen machen, das Entwicklungszentrum wird sicherlich bleiben.

Autor: Martin Schwaikert (sirnails)
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Oder man wedelt mit 150 Mio. Euro damit die Vorstände ihre Boni abholen 
können, bevor Opel ganz dicht gemacht wird.

Autor: Markus (Gast)
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Panikmache schrieb:
> Da würde sich dann auch unsere Anschela und Puffier einschalten, weil
> die Hütte brenen würde.

Wann haben die sich denn schonmal irgendwo für unsere Angelegenheiten 
'eingeschaltet' ????
Das wird so laufen wie damals mit Hoechst in Frankfurt oder als die 
ICE-Hersteller in Südkorea vom französischen Geheimdienst abgehört 
wurden.
(und hinterher wundern sich deutsche Politiker, wenn sie als 
Volksverräter abgestempelt werden)

Autor: Jo S. (joo)
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Panikmache schrieb:
> Als Ingenieur oder Informatiker braucht man sich aber wohl weniger
> Sorgen machen, das Entwicklungszentrum wird sicherlich bleiben

Vorerst!

Sicherlich wird es einige Jahre dauern, bis sie das KnowHow und die 
Fähigkeiten vollständig übernommen haben.

Mein Rat: Nutze die verbleibende Zeit zum wechseln.

Grund zur Panik besteht aber nicht.

Beispiel zum deutsch-französischen Verhältnis:

Ein dt. Standort im fr. Eigentum ist dauerhaft hoch profitabel und ein 
fr. Standort des selben Unternehmens ist permanent hoch defizitär.

Welcher Standort wird geschlossen?   ;)

Dt.-fr. Fragen werden immer politsch beantwortet. Wirtschaftliche 
Kriterien sind belanglos. Alle Entscheidungen zu Opel kommen aus dem 
Élysée-Palast und die sind immer antideutsch. Ich bin nicht 
antifranzösisch eingestellt, aber ich habe langjährige Erfahrungen damit 
und das ist meine rein sachliche Einschätzung der Lage.

: Bearbeitet durch User
Autor: genervt (Gast)
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Panikmache schrieb:
> Als Ingenieur oder Informatiker braucht man sich aber wohl weniger
> Sorgen machen, das Entwicklungszentrum wird sicherlich bleiben.

Die werden als erstes abgeschafft. Was bleibt sind die Blechdesigner.

Autor: OEM Praktikant (Gast)
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Wie ihr es sicherlich mitbekommen habt, wurde heute der Sanierungsplan 
vorgestellt.

Überraschenderweise keine Kündigungen, keine werksschließungen und sogar 
F&E Abteilung soll für die gesamte PSA-Gruppe von nun an arbeiten. 
Insbesondere automatisiertes fahren.

Was hat sich Tavares gedacht? Warum stellt er die gesamte Technologie 
und Know-How den rüsselsheimern zur Verfügung?

Hat er etwas perfides im Sinn oder wird es Opel von nun an wirklich gut 
gehen und sogar neue Ingenieure werden eingestellt?

Autor: Manfred (Gast)
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OEM Praktikant schrieb:
> Was hat sich Tavares gedacht?

Die Franzosen bekommen mit ihren komischen Autos in Deutschland keinen 
nennenswerten Marktanteil zustande. Von daher denke ich, dass sie sich 
von der deutschen Marke Opel mehr Umsatz erhoffen.

Im technischen Unterbau wird es Opel nicht schaden, statt GM nun 
PSA-Komponenten zu verwenden, das kann PSA, wenn sie wollen.

Autor: Hans (Gast)
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OEM Praktikant schrieb:
> wird es Opel von nun an wirklich gut
> gehen und sogar neue Ingenieure werden eingestellt?

Träumen darf man ja.

Autor: Ohne Plan Einfach Los (Gast)
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OEM Praktikant schrieb:
> Was hat sich Tavares gedacht?

Opel wird im PSA-Verbund eine Marke ähnlich wie Skoda oder Seat im 
VW-Konzern.
Überwiegend Technologie aus Frankreich. Teile die man sieht werden in 
Rüsselsheim entwickelt. Und dazu braucht es keine 7700 Ingenieure und 
Techniker.

Autor: hmpf (Gast)
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Audiomann schrieb:
> Und er muss wertiger sein, als einfach sich ein paar Leute bei PSA
> einzustellen und diese Firma auszubauen. Kann sein, dass es die Marke
> ist.

Für PSA macht es mehr Sinn als für GM. GM muss jeden Import/Export von 
Geld und Waren besteuern, PSA ist innerhalb der EU und muss sich damit 
nicht rumschlagen. Sie haben nun know-how kopiert und werfen den Ballast 
wieder ab.

Nachdem sowieso schon alle überflüssigen (Bochumer) Malocher entlassen 
wurden, sitzt bei Opel jetzt nur noch die minimale Besatzung für eine 
solche Konstellation.

Ich glaube nicht, das nun Leute entlassen werden, das wurde schon Jahre 
vorher getan.

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