Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik EEPROM selber brennen?


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von CE (Gast)


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Hallo,

ich würde mir gerne mit einem Atmega selber einen EEPROM Brenner bauen 
wollen. Eig. könnte ich mir gut vorstellen, dass ich nicht der Erste mit 
der Idee bin und es ggf. im Netz wo eine Anleitung gibt aber wirklich 
fündige wurde ich nicht.
Kennt vllt. jemand ein Projekt dazu?

MfG

von Frank K. (fchk)


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Was für welche Bausteine willst Du denn programmieren?

- serielle EEPROMs(25xxx, 24xxx, 93xxx)
- serielle Flashes(25Fxxx, 25Mxx, AT45DBxxx, AT26DBxxx,...)
- parallele EEPROMs (28xxx)
- parallele Flashes (28Fxxx, 29Cxxx, 29Fxxx, 39Fxxx,...)
- 1-Wire Bausteine (da gibts EPROMs und EEPROMs)

fchk

von CE (Gast)


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Es geht um Parallele EEPROM's.
Momentan speziell um den Atmel AT28C256 (PDIP).

http://www.atmel.ca/Images/doc0006.pdf

von Reinhard Kern (Gast)


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CE schrieb:
> ich würde mir gerne mit einem Atmega selber einen EEPROM Brenner bauen
> wollen.

EEProm-Brenner ist ein grosses Wort. Das Datenblatt enthält alle 
Angaben, wie z.B. dieser Atmel Chip zu programmieren ist, und das ist 
auch eine ziemlich einfache Version. Aber jeder Chip von jedem 
Hersteller hat seine eigene Programmiermethode, für einen universellen 
Brenner bist du da für längere Zeit am Programmieren der Algorithmen. 
Ich schätze mal, so 5..10 brauchst du als Grundausstattung, aber du 
kannst dir das ja aus den Datenblättern ableiten, was du brauchst und 
was nicht. Ein universell benutzbarer Brenner wird es garantiert nicht.

Gruss Reinhard

von CE (Gast)


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Er ist ja letztendlich nur für mich und wenn ich damit nur Atmels 
brennen könnte würde mir das ja mehr als reichen.

von CE (Gast)


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Ups was vergessen.

Letztendlich müsste man sich nur noch eine gute Möglichkeit überlegen, 
wie man das hex file gut zum Atmel bekommt. Komfortabel wäre ja eine USB 
Schnittstelle und man kann das File direkt am PC auswählen.

von Frank (Gast)


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Ich werfe jetzt mal "Arduino" in den Raum. Der bringt von Hause aus ein 
USB-Inteface mit. Ethernet wäre auch kein großer Akt (cool: Eprom 
brennen per Webseite ;-)

Du brauchst die Adressen, das Datenwort und den Programmierimpuls (nebst 
Vcc). Adressen und Daten würde ich über kaskadierte Schieberegister mit 
seriellem Eingang und parallen Ausgängen bereitstellen - kann man nahezu 
endlos ausbauen ... der Rest ist Software.

von Peter D. (peda)


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CE schrieb:
> Momentan speziell um den Atmel AT28C256 (PDIP).

Das sind 32kB, die lassen sich also bequem als external Data mappen.
Du brauchst nur ein Latch (74HC573) und einen AVR mit herausgeführtem 
Datenbus, z.B. ATmega162.

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