Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannungsversorgung PIC


von Dominik R. (dele_s)


Lesenswert?

Hi,
ein 9v batterieblock soll mittels Spannungsregler von den besagten 9v 
auf 5v für den ic18f27j53 heruntergeregelt werden. jz ist meine frage, 
wie kann ich dies realisieren? die schaltung beim verbraucher, 
verbraucht wenige uA.

lg.

von Max H. (hartl192)


Lesenswert?

LM7805.
Oder wenn es dir im möglichst lange Laufzeit geht würde ich einen low 
Power, low Dropout Regler suchen.

: Bearbeitet durch User
von Norbert M. (Gast)


Lesenswert?

Der LM2931 wäre ein 5V-Festspannungsregler für geringe Leistungen im 
bastlerfreundlichen TO-92-Gehäuse (bedrahtetes 
Standard-Transistorgehäuse). Gibt's von ST, Texas und On Semi. Preis 
kleiner 1 Euro.

von Anja (Gast)


Lesenswert?

Dominik Rauter schrieb:
> auf 5v für den ic18f27j53

wohl eher 3.3V

bei Reichelt gibt es z.B. den MCP 1702-3302

Gruß Anja

von X-X (Gast)


Lesenswert?

Dominik Rauter schrieb:
> die schaltung beim verbraucher, verbraucht wenige uA.

Dann nimm doch eine Z-Diode in Reihe. Dann hast du auch keine Verluste 
wenn du Pic schlafen legst.

von Erich (Gast)


Lesenswert?

X-X schrieb:
> Dann nimm doch eine Z-Diode in Reihe.

... Der Verlust entsteht dann im Prozessor ...

Wer KEINE Ahnung hat, sollte hier nichts schreiben.

Gruss

von Düsendieb (Gast)


Lesenswert?

Operating voltage 2.0 - 3.6V, 5.5V tolerant digital Inputs

da bieten sich zwei 1,5V Batterien an

von X-X (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Erich schrieb:
> X-X schrieb:
>> Dann nimm doch eine Z-Diode in Reihe.
>
> ... Der Verlust entsteht dann im Prozessor ...

Ein (LT)Spice sagt mehr als tausend Worte

von Axel S. (a-za-z0-9)


Lesenswert?

X-X schrieb:

> Ein (LT)Spice sagt mehr als tausend Worte

Da kenne ich ein passendes Zitat:
"In des tumben Toren Hand ist auch das beste Werkzeug Tand."

Wenn man keine Ahnung hat, was man simulieren muß, nützt auch Spice 
nichts. Z.B. hat eine 9V Batterie nur sehr kurze Zeit ihres Lebens eine 
Spannung von genau 9V. Und bei wenigen µA fällt an einer Z-Diode weit 
weniger Spannung ab als im vorgesehenen Betriebsfall. Der Hersteller 
spezifiziert sie gar nicht unterhalb 1mA. Und selbst bei 1mA hat deine 
Z-Diode irgendwas zwischen 5.6V und 6.6V.

@Diminik: Versorgung aus einer Zelle


XL

von X-X (Gast)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Axel Schwenke schrieb:
> X-X schrieb:
>
>> Ein (LT)Spice sagt mehr als tausend Worte
>
> Da kenne ich ein passendes Zitat:


Ich auch, nur liegen mir primitive persönliche Angriffe fern.

> Der Hersteller
> spezifiziert sie gar nicht unterhalb 1mA. Und selbst bei 1mA hat deine
> Z-Diode irgendwas zwischen 5.6V und 6.6V.

Funktioniert aber trotzdem, probiere es selber

von X-X (Gast)


Lesenswert?

Axel Schwenke schrieb:
> Z.B. hat eine 9V Batterie nur sehr kurze Zeit ihres Lebens eine
> Spannung von genau 9V.


Spielt aber keine Rolle da:

Düsendieb schrieb:
> operating voltage 2.0 - 3.6V, 5.5V tolerant digital Inputs

von Axel S. (a-za-z0-9)


Lesenswert?

X-X schrieb:
> Axel Schwenke schrieb:
>> Z.B. hat eine 9V Batterie nur sehr kurze Zeit ihres Lebens eine
>> Spannung von genau 9V.
>
>
> Spielt aber keine Rolle da:
>
> Düsendieb schrieb:
>> operating voltage 2.0 - 3.6V, 5.5V tolerant digital Inputs

"Herr wirf Hirn!"

Wenn du so wie gezeigt von den 9V Nennspannung 5.7V per Z-Diode 
vernichtest um auf 3.3V zu kommen, dann kannst du die Batterie nicht 
unter 7.7V entladen. Weil dann die Spannung am Ausgang deiner famosen 
Schaltung unter 2V fallen würde. Und jetzt schaust du dir mal die 
Entladekurve einer Alkali Primärzelle an (z.B. hier 
http://de.wikipedia.org/wiki/Alkali-Mangan-Zelle#Entladung).

7.7V bei einer 9V Batterie aus 6 Zellen sind 1.28V pro Zelle. Da hat man 
gerade mal 25% der Kapazität entnommen. Tolle Wurst! Man schmeißt 3/4 
der teuer gekauften Batteriekapzität weg, weil man lieber eine Z-Diode 
außerhalb der Spezifikation betreibt statt einen simplen 
Dreibein-Regler, der nicht nur erlaubt die Batterie restlos leer zu 
nuckeln, sondern dabei auch noch konstant 3.3V liefert.

Und das alles noch unter der (realitätsfernen) Annahme, Dominik wäre der 
genaue Wert der Betriebsspannung egal, solange nur sein PIC noch läuft.

Es ist mir vollkommen schleierhaft, wie man überhaupt auf die Idee 
kommen kann, zur Stabilisierung einer Spannung eine Reihen-Z-Diode 
verwenden zu wollen. Andererseits ist es bezeichnend, daß ein anonymer 
"Gast" diesen Schwachsinn absondert.


XL

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.