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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USBprog und Debian Wheezy


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von Marek W. (ma_wa)


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Moin moin,

ich bin gerade dabei mir wieder eine Entwicklungsumgebung auf meinem 
Notebook unter Debian Wheezy einzurichten, dazu gehört dann auch der 
Programmieradapter USBprog von Bendikt Sauter.

Leider gibt es hier jetzt einige Problem, mit dem  Adapter und AvrDude 
lässt sich leider kein ATMega Programmieren. Der Adapter wird nicht 
erkannt. Ich verwende die Werkzeuge aus dem Wheezy Repo. und habe mir 
die Tools nicht selber compiliert.

avrdude -c avrisp2 -p m32 -P usb

Diese Zeile meldet mir, dass er nicht auf das Gerät USB zugreifen kann. 
Unter lspci bekomme ich aber dem MKII Clone angezeigt. Ich habe dann 
auch mal UDEV angepasst und eine Verlinkung der Gerätedatei avr zum 
erkannten USB-Gerät hergestellt und damit /dev/avr als Gerätedatei für 
avrdude angegeben, klappt aber leider auch nicht.

Ich kann auch unter Linux nicht mehr die Firmware ändern. Sobald der 
Adapter in den Programmiermodus umschaltet, wird er nicht mehr erkannt. 
Das lässt sich auch schön in den Logdateien nachlesen, es wird hier ein 
neues USB-Gerät angemeldet, das UDEV nicht kennt.

Ein weiterer Test unter Debian Lenny ist positiv. Hier kann der AVR 
beschrieben und gelesen werden. Auch der Wechsel der Firmware 
funktioniert. Auch unter Windows 7 (64bit) kann ich nach einigen 
Verrenkungen die Firmware tauschen, AVRdude habe ich hier nicht 
getestet.

Was mich ziemlich betrüblich stimmt, ist die Tatsache, dass leider auch 
die LiveCD von USBprog nicht funktioniert. Hier habe ich die gleichen 
Probleme wie unter Wheezy. Dabei ist die diese CD von 2011 und basiert 
auf SuSE. Im Grunde ist das aber auch egal, da weder Lenny noch eine 
Live CD eine dauerhafte Lösung für mich sind.

Das sieht mir nach einem schwerwiegenden Problem mit libUSB aus. Hat 
jemand das Teil unter Wheezy am laufen oder übersehe ich irgendwas 
wichtiges?

MfG
Marek

von Stefanus (Gast)


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Die libusb ist eigentlich eine ganz primitive Library, an der wird es 
sehr warscheinlich nicht liegen.

Manchmal helfen ganz primitive Sachen: Schon ein anderes USB Kabel oder 
einen anderen Port am PC versucht?

von g457 (Gast)


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> Ich habe dann auch mal UDEV angepasst und eine Verlinkung der Gerätedatei
> avr zum erkannten USB-Gerät hergestellt und damit /dev/avr als
> Gerätedatei für avrdude angegeben, klappt aber leider auch nicht.

..hast Du bei der Gelegenheit auch gleich die Rechte adäquat gesetzt 
(und überprüft dass selbiges funktioniert)? Testweise kannst Du avrdude 
mal als root ausführen.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Marek Walther schrieb:
> Leider gibt es hier jetzt einige Problem, mit dem  Adapter und AvrDude
> lässt sich leider kein ATMega Programmieren. Der Adapter wird nicht
> erkannt.
>
> avrdude -c avrisp2 -p m32 -P usb
>
> Diese Zeile meldet mir, dass er nicht auf das Gerät USB zugreifen kann.

Was denn nun? Wird nicht erkannt oder kann nicht zugreifen? Vielleicht 
einfach nur ein Rechteproblem? Geht es als root?

> Unter lspci bekomme ich aber dem MKII Clone angezeigt.

Du meinst wohl lsusb? Wenn das Gerät da auftaucht, dann wird es erkannt.

> Ich habe dann auch mal UDEV angepasst

Und das heißt?

Das am weitesten verbreitete Problem unter Linux mit pluggable devices 
ist die Rechtevergabe. Per Default werden die Geräte nicht für jedermann 
freigegeben. Ist halt ein richtiges Multiuser-Betriebssystem.

Auf meinen Systemen gibt es eine Gruppe "plugdev", der ich angehöre. Die 
udev-Rules für meine diversen Programmieradapter sehen dann so aus:
ACTION=="add", BUS=="usb", SYSFS{idVendor}=="16c0",
SYSFS{idProduct}=="05dc", MODE="0660", GROUP="plugdev"

(Beispiel für usbasp, muß alles in eine Zeile)

Geräte, die ihre Produkt-id ändern, brauchen dann mehrere Einträge. Kann 
man alles in ein File unterhalb /etc/udev/rules.d packen (oder wo das 
bei Wheezy liegt).


XL

von T.roll (Gast)


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Für fehlende Rechte und udev-Regeln siehe:
http://wiki.ubuntuusers.de/AVR#Einrichten-einer-Entwicklungsumgebung-2 
(etwas nach unten scrollen)

von Marek W. (ma_wa)


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Moin moin,

erst einmal danke für die vielen Antworten, leider noch ohne Erfolg. 
Daher hier noch mal ein paar weiter Infos. Alle diese Arbeiten hatte ich 
schon gestern durchgeführt.

Grundsätzlich habe ich alle Tests als Root durchgeführt und nur 
testweise als normaler Benutzer. Einige Sachen wie z.B. das finden des 
Adapters mit usbProg funktioniert und nach der Konfiguration von UDEV 
konnte dieser auch nach der Umschaltung in den Programmiermodus 
gefunden, allerdings nicht beschrieben werden.

Am Kabel liegt es nicht, da das Gerät auf einem Debian Lenny System mit 
gleichen Kabeln und Hardware funktioniert.

Berechtigungen der Gerätedateien sind es auch nicht.
Bei der Installation von usbprog über apt-get werden die Benutzer zur 
Gruppe Dialout hinzugefügt. Das ist aber definitiv falsch, da UDEV die 
Gerätedateien mit einer anderen Gruppe (Plugdev??) anlegt. Ich habe das 
entsprechend angepasst und die Benutzer in die passende Gruppe 
hinzugefügt, danach konnte ich als Benutzer die Geräte über die 
Gerätedateien verwenden. Das Problem wird damit nicht gelöst und bleibt 
bestehen.

Die Rules für UDEV habe ich angepasst und entsprechende Regeln für die 
fehlenden Gerätenummern hinzugefügt. Die Dateien liegen jetzt bei Wheezy 
übrigens unter /lib/udev/...
Ohne diese Anpassungen wäre unter anderem auch der Adapter im 
Programmiermodus für die Firmware nicht sichtbar. Zusätzlich habe ich 
für einige Konfigurationen einen symb. Link für die Gerätedatei anlegen 
lassen, da einige Geräte eine spezielle Gerätedatei fest verdrahtet 
haben.
UDEV scheint auch eine weitere Schicht über die USB-Geräte zu ziehen 
(MLT??). Das ist bei Lenny nicht so, da wird das Gerät als HID-Gerät 
erkannt.

AVRdude scheint mit der Option -P USB nicht zu arbeiten, es findet den 
Adapter nicht, da er nach einem Gerät mit dem Namen USB sucht. Wenn ich 
als Option /dev/avr zur Gerätedatei angebe, findet er das Gerät, kann es 
aber nicht bedienen. Ich weiß jetzt nicht, was -P USB früher gemacht 
hat, fürchte aber, dass es über libusb die Geräte scannt und diese 
direkt anspricht. Das scheint jetzt nicht mehr so zu sein oder mir fehlt 
ein wichtiges Paket.

Wenn ich später wieder das System starte, kann ich gerne noch mal ein 
paar Systemauszüge posten.

von g457 (Gast)


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> AVRdude scheint mit der Option -P USB nicht zu arbeiten, es findet den
> Adapter nicht, da er nach einem Gerät mit dem Namen USB sucht.

..heisst ja auch 'usb'

HTH

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Die Gruppe dialout ist nicht grundsätzlich falsch. Viele Programmer 
(deiner aber nicht) hängen an einem echten oder virtuellen seriellen 
port, und darauf dürfen aller User Zugreifen, die in dieser Gruppe sind.

von nichtGast (Gast)


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"Nicht erkannt" und "funktioniert nicht" sind keine guten 
Fehlerbeschreibungen.
Bitte poste die Ausgaben der Tools und Kernellogs (gibts mit dmesg).

von Marek W. (ma_wa)


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moin moin,

Ihr wollt mehr, ihr bekommt mehr!

nichtGast schrieb:
> "Nicht erkannt" und "funktioniert nicht" sind keine guten
> Fehlerbeschreibungen.
> Bitte poste die Ausgaben der Tools und Kernellogs (gibts mit dmesg).

Nein, das ist sicherlich nicht optimal. Meine Kernfrage war aber auch, 
ob schon jemand den Adapter hier mit wheezy am laufen hat. Das ist 
anscheinend nicht der Fall. Meine Recherche im Netz hat auch soweit 
ergeben, dass der Adapter nicht unkritisch ist. Es kann also sein, das 
er so nicht mehr unterstützt wird.

Aber gut, holt euch einen Kaffe und etwas zum Knabber. Hier ein Teaser 
mit dem was bisher passiert ist ....

*Erster Akt, das Vorspiel*

Es geht um den Programmieradapter USBprog in der Version 3.0 von 
Benedikt Sauter aus dem Jahre 2007.

[[http://www.usbprog.org/index.php/Hauptseite]]
[[http://www.usbprog.org/index.php/USBprog3]]
[[http://www.bwalle.de/programme/usbprog/USBprog.pdf]]

Der Vorteil dieses Adapters war damals der Punkt, das man durch einen 
Wechsel der Firmware verschiedene Funktionen nutzen konnte. Die 
wichtigsten für mich waren damals die Funktion "avrispMKII", "JTag" und 
"OpenOCD".

Als Betriebssystem kommt jetzt eine std. debian wheezy 64bit zum 
Einsatz, unter dem der Adapter sich leider nicht nutzen lässt.
Unter Windows 7 64bit und debian lenny funktioniert der Adapter.

*Zweiter Akt, das Drama*

Als erstes stecke ich den Adapter ein und eine Ausgabe von dmsg sagt 
mir, das dieser wohl auch erkannt wurde.
[22158.465000] usb 4-1.2: new full-speed USB device number 28 using ehci_hcd
[22158.560628] usb 4-1.2: New USB device found, idVendor=03eb, idProduct=2104
[22158.560669] usb 4-1.2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[22158.560675] usb 4-1.2: Product: AVRISP mkII
[22158.560680] usb 4-1.2: Manufacturer: ATMEL
[22158.560684] usb 4-1.2: SerialNumber: 000200090638

Die Konfiguration von udev befindet sich unter: "/lib/udev/rules.d/"
60-usbprog.rules
SUBSYSTEM!="usb", ACTION!="add", SUBSYSTEM!=="usb_device", GOTO="usbprog_rules_end"

# USBprog, in programmable state (or with simpleport firmware)
ATTR{idVendor}=="1781", ATTR{idProduct}=="0c62", MODE="664", GROUP="plugdev"

# USBprog with OpenOCD firmware
ATTR{idVendor}=="1781", ATTR{idProduct}=="0c63", MODE="664", GROUP="plugdev"

# USBprog with at89prog or usbprogrs232 firmware
ATTR{idVendor}=="1781", ATTR{idProduct}=="0c64", MODE="664", GROUP="plugdev"

# USBprog with Atmel AVR ISP mkII firmware
# mawa 2014-01-02 Eingefügt und auskommentiert
# ATTR{idVendor}=="03eb", ATTR{idProduct}=="2104", SYMLINK+="avr/ispmkii", MODE="664", GROUP="plugdev"

LABEL="usbprog_rules_end"

Bei dieser Datei hatte ich zuerst eine Regel am Ende hinzugefügt und 
später wieder auskommentiert, da dieses keine Besserung gebracht hatte. 
Hierbei habe ich auch einen Symlink auf die Gerätedatei hinzugefügt, um 
das Gerät eventuell besser ansprechen zu können. Die Erste Regel habe 
ich auch eingefügt, danach war der Adapter im Programmiermodus für die 
Firmware verfügbar. Hier ist zu beachten, das alle Geräte zur Gruppe 
'plugdev' gehören unddaher auch die Benutzer dieser Gruppe angehöhren 
müssen.


z60_avarice.rules
SUBSYSTEM!="usb_device", ACTION!="add", GOTO="avarice_end"

# Atmel Corp. JTAG ICE mkII
ATTRS{idVendor}=="03eb", ATTRS{idProduct}=="2103", SYMLINK+="avr/jtmkii", MODE="660", GROUP="dialout"

# Atmel Corp. AVR Dragon
ATTRS{idVendor}=="03eb", ATTRS{idProduct}=="2107", MODE="660", GROUP="dialout"

# Atmel Corp. ispmkII
ATTRS{idVendor}=="03eb", ATTRS{idProduct}=="2104", SYMLINK+="avr/ispmkii", MODE="660", GROUP="dialout"

LABEL="avarice_end"

In dieser Datei habe ich die letzte Regel eingefügt. auch hier wieder 
mit Ergänzug für den Symlink, den ich auch in der Ersten Regel eingefügt 
habe. Zu beachten ist hier, dass die Regeln für unterschiedliche 
Subsysteme durchgeführt werden.

Nach den Anpassungen habe ich das UDEV-System neu gestartet und den 
USBprog-Adapter angeschlossen.
root@debian:/lib/udev/rules.d# service udev restart
[ ok ] Stopping the hotplug events dispatcher: udevd.
[ ok ] Starting the hotplug events dispatcher: udevd.

Einen Auszug von dmesg hatte ich schon oben gepostet. Jetzt schauen wir 
uns einmal das Gerät weiter im System an. Zuerst einmal ob es überhaupt 
erkannt wurde mit:
root@debian:/lib/udev/rules.d# lsusb
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 004 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 003 Device 002: ID 8087:0024 Intel Corp. Integrated Rate Matching Hub
Bus 004 Device 002: ID 8087:0024 Intel Corp. Integrated Rate Matching Hub
Bus 003 Device 003: ID 0a5c:217f Broadcom Corp. Bluetooth Controller
Bus 004 Device 003: ID 0bdb:1911 Ericsson Business Mobile Networks BV 
Bus 004 Device 028: ID 03eb:2104 Atmel Corp. AVR ISP mkII

Sieht doch nicht schlecht aus. Also mal schauen, ob der Gerätesymlink 
existiert:
root@debian:/lib/udev/rules.d# ls /dev/avr/ -l
insgesamt 0
lrwxrwxrwx 1 root root 18 Jan  3 00:35 ispmkii -> ../bus/usb/004/028

Check, scheint funktioniert zu haben, aber werfen wir doch noch mal 
einen Blick auf das Gerät selber:
root@debian:/lib/udev/rules.d# lsusb -v -s 004:028

Bus 004 Device 028: ID 03eb:2104 Atmel Corp. AVR ISP mkII

Couldn't open device, some information will be missing
Device Descriptor:
  bLength                18
  bDescriptorType         1
  bcdUSB               1.10
  bDeviceClass          255 Vendor Specific Class
  bDeviceSubClass         0 
  bDeviceProtocol         0 
  bMaxPacketSize0         8
  idVendor           0x03eb Atmel Corp.
  idProduct          0x2104 AVR ISP mkII
  bcdDevice            2.00
  iManufacturer           1 
  iProduct                2 
  iSerial                 3 
  bNumConfigurations      1
Couldn't get configuration descriptor 0, some information will be missing
Couldn't get configuration descriptor 0, some information will be missing

Mhm, hat wohl doch nicht so ganz funktioniert, muss aber nicht unbedingt 
etwas bedeuten. Testen wir doch einfach einmal avrdude:
root@debian:/lib/udev/rules.d# avrdude -p m32 -c avrisp2 -P usb
avrdude: usbdev_open(): did not find any USB device "usb"

Dauer etwas bis die Meldung kommt, war aber dann leider doch nichts.

*dritter Akt, die Reiter der Apokalypse*

Von Dieter Holzhäuser gibt es einen Erfahrungsbericht, der die 
Einrichtung unter Ubuntu beschreibt und 2013 upgedatet wurde. Dieser 
Bericht ist auch für andere Sachen der Bereitstellung einer 
Entwicklungsumgebung ganz interessant.
[[http://www.system-maker.de/pdfdocus/avrlinux.pdf]]

Wie dort angegeben, habe ich auch noch einmal avrdude mit der Angabe der 
Seriennummer getestet:
root@debian:/lib/udev/rules.d# avrdude -p m32 -c avrisp2 -Pusb:000200090638
avrdude: usbdev_open(): did not find any (matching) USB device "usb:000200090638"

root@debian:/lib/udev/rules.d# avrdude -p m32 -c avrisp2 -Pusb:0200090638
avrdude: usbdev_open(): did not find any (matching) USB device "usb:0200090638"

Mhm, war dann wohl wieder ein Schlag ins Wasser.
Hier kann ich jetzt erst einmal vermuten, das libusb ein Probleme hat 
das Gerät an der Seriennummer zu finden. Die Probleme könnten die 
gleichen sein, die in der lsusb Ausgabe für Fehler sorgen, denn hier 
kann die Seriennummer ebenfalls nicht ermittelt werden.

Etwas weiteres was mir auffällt ist, dass nach oder währen eines 
derartigen Fehlers der USB Adapter resettet und neu angemeldet wird.
[27557.657765] usb 4-1.2: new full-speed USB device number 40 using ehci_hcd
[27557.753390] usb 4-1.2: New USB device found, idVendor=03eb, idProduct=2104
[27557.753400] usb 4-1.2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[27557.753406] usb 4-1.2: Product: AVRISP mkII
[27557.753410] usb 4-1.2: Manufacturer: ATMEL
[27557.753414] usb 4-1.2: SerialNumber: 000200090638
[27585.425957] usb 4-1.2: reset full-speed USB device number 40 using ehci_hcd
[27590.511783] usb 4-1.2: USB disconnect, device number 40
[27590.587045] usb 4-1.2: new full-speed USB device number 41 using ehci_hcd
[27590.682589] usb 4-1.2: New USB device found, idVendor=03eb, idProduct=2104
[27590.682599] usb 4-1.2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[27590.682605] usb 4-1.2: Product: AVRISP mkII
[27590.682610] usb 4-1.2: Manufacturer: ATMEL
[27590.682613] usb 4-1.2: SerialNumber: 000200090638
[27735.639751] usb 4-1.2: reset full-speed USB device number 41 using ehci_hcd
[27740.725722] usb 4-1.2: USB disconnect, device number 41
[27740.801007] usb 4-1.2: new full-speed USB device number 42 using ehci_hcd
[27740.896522] usb 4-1.2: New USB device found, idVendor=03eb, idProduct=2104
[27740.896531] usb 4-1.2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[27740.896538] usb 4-1.2: Product: AVRISP mkII
[27740.896542] usb 4-1.2: Manufacturer: ATMEL
[27740.896546] usb 4-1.2: SerialNumber: 000200090638

Kann ich mir erst einmal auch noch nicht erklären.
Einen weiteren Tip habe ich in diesem Forum gefunden. Hierbei geht es 
darum, eine MTP-Regel zu deaktivieren.

Beitrag "DIAMEX ALL-AVR"

Habe ich erst einmal grob getestet und hat nicht funktioniert. Das ist 
aber ein weiter Punkt wo ich dann als nächstes ansetzten werde.

Da ich leider um 7:00 wieder hoch muss, mache ich hier einen Break.

Und hierbei noch einmal die Frage, hat jemand das Teil unter Wheezy 
schon zum Laufen bekommen?

MfG
Marek

: Bearbeitet durch User
von Marek W. (ma_wa)


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Kurzer Nachtrag für das Protokoll.

Die Abbruchprobleme könnten auf Probleme mit der USB-Schnittstelle 
deuten. Das könnte auch erklären, warum die USBprog Live-CD von 2011 
nicht funktioniert. Daher einmal USB-EHCI deaktivieren und nur mit USB1 
testen.

Es gibt für den USBprog 2x Firmware für den avrISP, avrisp2 und 
avrisp2_51. Bei allen Versuchen habe ich bisher die Firmware über das 
Tool USBprog runter geladen und geschrieben. Daher weiß ich jetzt nicht, 
welche Version genau gebrannt wurde. Ich werde einmal beide Geräte mit 
einer unterschiedlichen Version beschreiben und testen.

ToDo:
-> Regel für MTP prüfen und aus udev auskommentieren.
-> USB-EHCI Treiber deaktivieren und nur mit USB-UHCI testen.
-> Beide Geräte mit jeweils unterschiedlicher avrISP Firmware laden und 
testen.

Nächste Woche bekomme ich einen original Atmel AVR ISP mkII Programmer. 
Ich bin mal gespannt, ob der genauso rumzickt.

: Bearbeitet durch User
von Marek W. (ma_wa)


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Kleines Update zur Problematik.

Das Entladen des EHCI-Moduls (USB2) oder XHCI-Modules (USB 3) löst das 
Problem nicht, es liegt also kein Konflikt mit den USB-Kontrollern vor.

Auch der Einsatz unterschiedlicher Firmware für den mkII Clone hat keine 
Auswirkung. Wie es scheint, liefert USBprog aber beim Schreiben der 
Firmware bei der Onlineauswahl nur die alte Version aus. Das könnte 
interessant für diejenigen sein, die den USBprog unter Windows mit dem 
Atmelstudio 5 oder 6 betreiben wollen. In Diesem Falle muss die Firmware 
dann direkt von der Projektseite geladen und als Datei ausgewählt 
werden.

http://www.usbprog.org/index.php/Firmwares

Mit der MTP-Regel bin  ich auch nicht zum Ziel gekommen.

Zusätzlich habe ich noch die Basissoftware des USBprog gegen die letzte 
verfügbare Version ausgetausch. Meine Version war aus dem Jahre 2008, da 
könnte sich schon etwas geändert haben. Hat aber leider auch keinen 
Erfolg gehabt.

http://www.usbprog.org/index.php/Downloads

Inzwischen ist auch ein original mkII von Atmel eingetroffen. Dieser 
arbeitet mit avrdude sowohl unter Windows als auch unter Debian wheezy 
einwandfrei. Für Einsteiger in die AVR-Welt unter Linux kann man bei dem 
Preis von < 40,- nur empfehlen, diesen zu verwenden. Auch wenn der 
USBprog über weitere sinnvolle Möglichkeiten verfügt.

Vorübergehendes Fazit:

Derzeitig ist der USBprog (3.0) unter Debian wheezy 64bit wohl nicht 
einsetzbar. Wie es mit der neuen Version 4.0 ausschaut, kann ich leider 
mangels Hardware nicht sagen. Ich werde mal den Hersteller anschreiben, 
ob das Problem bekannt ist und ob es ein Lösung dafür gibt.

Eine weitere Möglichkeit könnte meine 64bit Version sein. Mein Lenny 
Referenzsystem, auf der der USBprog läuft, ist eine 32bit Architektur. 
Wäre noch mal eine Überlegung, werde ich aber in den nächsten Wochen 
nicht testen können.

Ich hoffe dieser Thread ist noch für andere Leidensgenossen interessant 
und eventuell findet sich ja noch eine Lösung.

MfG
Marek

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Marek Walther schrieb:
> root@debian:/lib/udev/rules.d# lsusb -v -s 004:028
>
> Bus 004 Device 028: ID 03eb:2104 Atmel Corp. AVR ISP mkII

[schnipp]

> Couldn't get configuration descriptor 0, some information will be
> missing
> Couldn't get configuration descriptor 0, some information will be
> missing

Hier scheint mir der Hase im Pfeffer zu liegen. Der usbprog ist doch 
sicher so eine Software-USB Implementierung, oder? Vermutlich in einem 
Detail nicht standardkonform und hakt deswegen mit einem neueren 
Linux-Kernel.

Google-Suche mit funktionierender und nichtfunktioniernder Kernelversion 
könnte helfen. ich erinnere mich dunkel, letztens irgendwo einen Rant 
gelesen zu haben, daß der Linux Kernel neuerdings solche halbkaputten 
USB-Implementierungen abweist, statt sie wie früher zu akzeptieren. 
Sorry, Details habe ich schon wieder verdrängt.

Wenn du deinen Kernel selber backen kannst/willst - man kann da extra 
Fehlermeldungen für das USB Subsystem einschalten. Vielleicht hilft das 
ja schon. Oh, und checke vorher dmesg bzw. /var/log/kern.log


XL

von Marek W. (ma_wa)


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Grundsaetzlich habe ich kein Problem damit, mir einen eigenen Kernel zu 
uebersetzen. Ich denke aber, dass das Problem am Geraet selber liegt und 
nur durch ein Update des Bootloaders zu loesen ist. Da der USBprog 
OpenSource ist, liegen Software und Schaltplaene offen, ggf. werde ich 
mir die Sache einmal anschauen. Zuerst werde ich aber einmal den 
Hersteller kontakieren, vielleicht kannt man dort das Problem und eine 
Loesung. Immerhin wird noch der Nachfolger USBprog 4 verkauft.

Ueber die Probleme mit dem USB-Stack bin ich auch gestossen. Das Geraet 
scheint mit dem alten 2.4er Kernel besser zu laufen ls mi dem 2.6er.

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