Forum: Offtopic BSI-Sicherheitstest


von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Hallo zusammen,

sicher haben viele schon davon gehört, das eMail-Konten und deren 
Passwörter gehackt wurden und natürlich auch immer werden.
Nun wollte ich auch mal sehen, ob ich mit dabei bin.

Nach der ganzen Geschichte mit NSA und diesen Typen der das aufgedeckt 
hat, bin ich äußerst verärgert, das immer noch der Staat an meinen Daten 
interessiert ist, selbst wenn ich nur diesen einfachen Test machen 
möchte ob ich überhaupt betroffen bin.
Mir ist schon klar das der Staat dazu immer in der Lage ist.

Was soll also das ganze ?

Erst Daten speichern und dann nach dem Test ( angeblich ) löschen.
Nach der NSA-Geschichte dürfte wohl das Vertrauen in Datensicherheit 
mächtig in wanken gekommen sein.

Der beste Schutz gegen Datenmissbrauch ist für mich erst gar keine Daten 
preiszugeben und schon gar nicht aus der Angst heraus, die hier 
geschürrt wird, denn wie bereits geschrieben - diese Dinge passieren 
auch weiterhin, vielleicht nicht in diesem groß Stil, aber was nützt es 
einem wenn er selbst betroffen ist, ob nun 1.000 andere noch betroffen 
sind oder 1.000.000 ?


P.S.

Ich habs nicht gemacht.


Bernd_Stein

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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aber wie willst du denn sonst feststellen, ob (d)eine Adrese betroffen 
ist, wenn du diese Adresse NICHT übermittelst?

Sollen statt dessen die 16 Mio Adressen veröffentlicht werden (wo, 
wie?), und du suchst dir dann raus, ob deine dabei ist?

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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@Bernd:
Trotzdem ich Deinen Text gelesen hab, glaub ich, Du hast da was 
missverstanden?

Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Sollen statt dessen die 16 Mio Adressen veröffentlicht werden (wo,
> wie?), und du suchst dir dann raus, ob deine dabei ist?

das fehlte noch!

von Icke ®. (49636b65)


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Welche Daten gibst du denn preis? Du tippst eine Mailadresse ein, das 
wars dann auch. Der "Staat" könnte diese mit der IP-Adresse in 
Verbindung bringen, ja. Aber wenn sie den Eigentümer feststellen 
wollten, könnten sie die Daten auch direkt von den Providern/Mailhostern 
abfragen. Zudem nicht mal eindeutig geklärt ist, ob die IP-Adresse dem 
Eigentümer gehört, denn jeder x-beliebige Internetuser kann jede 
x-beliebige Mailadresse testen lassen.
Eine mittelbare Gefahr sehe ich lediglich darin, daß Cyberkriminelle auf 
den Zug aufspringen und demnächst eine Spamwelle mit dem vorgeblichen 
Absender BSI auf uns zukommt.

von Εrnst B. (ernst)


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Icke ®. schrieb:
> Eine mittelbare Gefahr sehe ich lediglich darin, daß Cyberkriminelle auf
> den Zug aufspringen und demnächst eine Spamwelle mit dem vorgeblichen
> Absender BSI auf uns zukommt.

Aus dem Grund sagt die Testseite ja klar, dass die Orginal-BSI-Mails 
PGP-Signiert sind, und gibt dir im Vorraus sogar noch einen Speziellen 
Code mit auf den Weg, der dann in deiner Mail vom BSI im Subject stehen 
wird.
Dazu klar die Anweisung: Wenn eine Mail vorgibt, vom BSI-Test zu 
stammen, aber nicht diesen Code im Subject trägt: Löschen.

von Bernd S. (Firma: Anscheinend Corner-Cases ;-)) (bernd_stein)


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Icke ®. schrieb:
> Welche Daten gibst du denn preis? Du tippst eine Mailadresse ein, das
> wars dann auch. Der "Staat" könnte...
>
Erstens denke ich der Staat kann ( Überwachungsstaat ), mit oder ohne 
Deine Einwilligung. Die Seite zu besuchen reicht dazu wahrscheinlich 
schon völlig.

Zweitens - selber schon probiert ?
Dann hättest Du gemerkt, da Du dieses Kästchen anklicken musst. Was der 
Text genau bedeutet, wissen eigentlich nur die die ihn geschrieben 
haben, wie Du ihn interpretierst bleibt Dir überlassen.

Drittens. Wo ist überhaupt das Problem. Irgendein Virenprogramm auf 
Schadsoftware scannen lassen, danach alle Passwörter ändern.
Was man ja sowie regelmäßig tun sollte.

Oder ist mittlerweile der Staat der einzige brauchbare Virenscanner ;-)


Bernd_Stein

von Uhu U. (uhu)


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Für Leute, die glauben, mit der EMail-Adresse auch ihr Karma 
preiszugeben, ist die Seite in der Tat hochgefährlich...

Ich steh mehr auf Karamellen und habe zumindest zwei meiner Adressen 
prüfen lassen. Bis jetzt ist der Himmel nicht eingestürzt, aber es hat 
auch noch keine Karamellen geregnet; aber vielleicht kommt das ja noch.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Für Leute, die glauben, mit der EMail-Adresse auch ihr Karma
> preiszugeben, ist die Seite in der Tat hochgefährlich...

Mal ehrlich: Selbst dann nicht mal... (falls Du die BSI-site meintest)

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Ich steh mehr auf Karamellen und habe zumindest zwei meiner Adressen
> prüfen lassen.

Und genau das finde ich als Problem. Hier lassen sich auf einfachstem 
Wege verschiedenste Mailadressen verknüpfen.

Solange das BSI so einen Unsinn wie aktuell macht, werde ich da gar 
nichts eingeben. Er mal muss gesagt werden, WOHER die Daten stammen. 
Botnetz ist nicht ausreichend. Dann hocken sie auch erst mal einen Monat 
auf den Daten und hoffen auf bessere Zeiten (und stabile Server, was 
beides nicht eintrat).

Einige haben im Heiseforum geschrieben, dass sie gleich mehrere Mails 
bekommen haben, gibt keinen Sinn bei gesammelten Mailkonten.
Andere schrieben von Weiterleitungsadressen.
Trojaner kann man auch großteils ausschließen → Bei vielen war nur eines 
von mehreren genutzten Mailkonten betroffen.

Wie auch schon andere schrieben, wurden in dem Botnetz vermutlich nur 
diverse Daten von zahlreichen Servereinbrüche der letzten Jahre 
gesammelt. Da gab es ja genug (z.B. Sony, Adobe).

Außerdem hat keiner gesagt (außer einige Panikmacher-Nachrichten), dass 
die Passwörter zu den Mailkonten gehören. Sie wurden nur gemeinsam 
gespeichert. Die Kombination könnte genauso ein Login für eine Seite 
sein.

Übrigens gibts hier schon einen Thread:
Beitrag "16 Millionen Mailadressen und Passwörter gestohlen"

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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K. Laus schrieb:
> Und genau das finde ich als Problem. Hier lassen sich auf einfachstem
> Wege verschiedenste Mailadressen verknüpfen.

Vermutlich gibts da für die staatl. Organe, wenn die so etwas 
interessiert, viel einfachere Wege.

von Icke ®. (49636b65)


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Εrnst B✶ schrieb:
> Aus dem Grund sagt die Testseite ja klar, dass die Orginal-BSI-Mails
> PGP-Signiert sind, und gibt dir im Vorraus sogar noch einen Speziellen
> Code mit auf den Weg, der dann in deiner Mail vom BSI im Subject stehen
> wird.

Du und ich, wir wissen das. Aber Otto Normaluser, der eine Mail bekommt, 
welche den Absender BSI trägt und in der er gewarnt wird, daß sein 
Postfach gehackt wurde, was macht der wohl? Klickt er auf den Link bzw. 
Anhang mit weiterführenden Informationen oder nicht? Und zwar unabhängig 
davon, ob er überhaupt bei dem Test mitgemacht hat...

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Icke ®. schrieb:
> Klickt er auf den Link bzw.
> Anhang

In sehr vielen Fällen: Ja. :-( Leider.

von Icke ®. (49636b65)


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Bernd Stein schrieb:
> Erstens denke ich der Staat kann ( Überwachungsstaat ), mit oder ohne
> Deine Einwilligung. Die Seite zu besuchen reicht dazu wahrscheinlich
> schon völlig.

Ja natürlich, jeder der die Seite besucht, handelt sich sofort den 
Bundestrojaner ein und kommt auf die Liste der Terrorverdächtigen. Hast 
du deine Mütze schon mit Alufolie beklebt?

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Icke ®. schrieb:
> Ja natürlich, jeder der die Seite besucht, handelt sich sofort den
> Bundestrojaner ein und kommt auf die Liste der Terrorverdächtigen.

Ich habs geahnt! ;-)

Wer aber sagt Dir, das nicht...?

von Uhu U. (uhu)


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K. Laus schrieb:
> Uhu Uhuhu schrieb:
>> Ich steh mehr auf Karamellen und habe zumindest zwei meiner Adressen
>> prüfen lassen.
>
> Und genau das finde ich als Problem.

Was ist denn an meiner Vorliebe für Karamellen problematisch?

> Hier lassen sich auf einfachstem Wege verschiedenste Mailadressen
> verknüpfen.

Wenn eh schon der Reale Name Bestandteil der Adresse ist, hätten die 
damit auch nicht viel gewonnen.

von Icke ®. (49636b65)


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Karl-Heinz M. schrieb:
> Wer aber sagt Dir, das nicht...?

Weil das nicht unbemerkt bliebe und sich ein mörderisches Geschrei 
erhöbe, wenn die Jungs vom CCC dahinter kommen.

Außerdem, woher nimmst du die Gewissheit, daß Andreas Schwarz nicht in 
Wirklichkeit Andrew Black heißt und auf der Gehaltsliste der NSA steht, 
hmm??

von Glenn H. (gofx)


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Lustigerweise werden Sicherheitsbedenken über die Eingabe der eigenen 
Mailadresse komplett verworfen, sowie man 3 Cent bei der 
China-Online-WebShop-Bestellung sparen kann ... oder man den neuesten 
Nashorn-P0rn0 vom was-weiß-ich-wo-file-hoster runter laden will ...

... aber die eigene Mailadresse auf der Website eines deutschen 
Bundesamts ... und dann auch noch gerade das für "Sicherheit im 
Internet" ... eingeben, nein, das geht wirklich gar nicht ... die 
könnten ja sonstwas mit meiner Mailadresse anstellen ...

Anderes Thema: Wieso bekomme ich eigentlich täglich so viele Spam-Mails 
... ;-)

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Icke ®. schrieb:
> Weil das nicht unbemerkt bliebe

Daran hab ich so meine Zweifel. Oder wussten wir z. B. schon vorher, was 
die NSA so treibt? Viell. hat man das vermutet, aber auch nicht in dem 
Mass.

Icke ®. schrieb:
> Außerdem, woher nimmst du die Gewissheit, daß Andreas Schwarz nicht in
> Wirklichkeit Andrew Black heißt und auf der Gehaltsliste der NSA steht,
> hmm??

Wie ich schon mit meiner Frage an Dich angedeutet hab: Nirgendwoher, 
aber Du erschienst mir sehr sicher. Ich vermute, dass das, was an die 
Öffentlichkeit kommt, immer nur die Spitze des Eisbergs ist und bleiben 
wird.

Hoffentlich muss Andreas die Site nun nicht schliessen, nachdem wir ihn 
erkannt haben ;-))

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Glenn H. schrieb:
> Anderes Thema: Wieso bekomme ich eigentlich täglich so viele Spam-Mails?

Gibt es andere Probleme damit? Was kann damit noch für Unfug getrieben 
werden? Ohne Passwort-Kenntnis.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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K. Laus schrieb:
> Und genau das finde ich als Problem. Hier lassen sich auf einfachstem
> Wege verschiedenste Mailadressen verknüpfen.

Und dann? Was bringt das denen, die daran Interesse haben könnten? 
Abgesehen davon, dass das alles ohnehin schon bekannt sein dürfte. 
Weshalb hätte man daran Interesse? Interessiert mich wirklich.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Glenn H. schrieb:
> ... aber die eigene Mailadresse auf der Website eines deutschen
> Bundesamts ... und dann auch noch gerade das für "Sicherheit im
> Internet" ... eingeben, nein, das geht wirklich gar nicht ... die
> könnten ja sonstwas mit meiner Mailadresse anstellen ...

Schon alles zum BSI-Gesetz vergessen? Ist doch nicht mal 4 Jahre her...
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Verfassungsbeschwerde-gegen-BSI-Gesetz-eingereicht-1070391.html

Und nur weil da im Namen "Sicherheit im Internet" steht, heißt das 
überhaupt nichts. Es gibt tausende Beispiele für das Gegenteil.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Zitat aus Deinem Link:
..."Vor allem E-Mail-Adressen sollen dabei aber herausgefiltert und 
durch Pseudonyme ersetzt werden, um die Erstellung von 
Kommunikationsprofilen zu verhindern. "...

Ein Aspekt, den ich so noch nie bedacht hab.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Karl-Heinz M. schrieb:
> Oder wussten wir z. B. schon vorher, was
> die NSA so treibt? Viell. hat man das vermutet, aber auch nicht in dem
> Mass.

Wer das öffentlich gesagt hat, war ein Verschwörungstheoretiker, der 
doch seinen Aluhut aufsetzen soll...

Karl-Heinz M. schrieb:
> Was bringt das denen, die daran Interesse haben könnten?
> Abgesehen davon, dass das alles ohnehin schon bekannt sein dürfte.
> Weshalb hätte man daran Interesse? Interessiert mich wirklich.

Was hat die NSA für ein Interesse daran, sämtliche Daten über alle zu 
speichern? Nur weil vielleicht irgendwo was bekannt ist, muss man den 
Behörden die restlichen Daten nicht noch nachwerfen.

von Icke ®. (49636b65)


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Karl-Heinz M. schrieb:
> Daran hab ich so meine Zweifel. Oder wussten wir z. B. schon vorher, was
> die NSA so treibt?

Das kann man so nicht vergleichen. Die Technologien und Möglichkeiten 
der NSA sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Ob eine Webseite 
Schadcode auf dem PC hinterläßt, ist dagegen für Spezialisten relativ 
einfach feststellbar. Für Leute wie die vom CCC ein Kinderspiel und es 
würde sofort öffentlich angeprangert, siehe Bundestrojaner.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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K. Laus schrieb:
> Karl-Heinz M. schrieb:
>> Oder wussten wir z. B. schon vorher, was
>> die NSA so treibt? Viell. hat man das vermutet, aber auch nicht in dem
>> Mass.
>
> Wer das öffentlich gesagt hat, war ein Verschwörungstheoretiker, der
> doch seinen Aluhut aufsetzen soll...
>
> Karl-Heinz M. schrieb:
>> Was bringt das denen, die daran Interesse haben könnten?
>> Abgesehen davon, dass das alles ohnehin schon bekannt sein dürfte.
>> Weshalb hätte man daran Interesse? Interessiert mich wirklich.
>
> Was hat die NSA für ein Interesse daran, sämtliche Daten über alle zu
> speichern? Nur weil vielleicht irgendwo was bekannt ist, muss man den
> Behörden die restlichen Daten nicht noch nachwerfen.

Richtig, seh ich auch so. Ich seh aber die Mailadresse bisher so wie 
etwa meinen Namen, meine Tel.-Nr. und andere Dinge.

Wenn ich wirklich wegen meiner Mailadresse was befürchten muss, dürfte 
ich sie konsequenterweise nichtmals einrichten wegen der Lauscher. 
Geschweige denn damit Newsletter bestellen oder sie hier bei der 
Anmeldung, überhaupt irgendeiner Anmeldung angeben, nirgendwo. Ich 
sollte sie weder nutzen noch eine / mehrere haben. Aber: Es wird doch 
sowieso schon alles festgehalten (NSA) oder hab ich was mißverstanden? 
Daher werfe ich denen doch nix nach.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Icke ®. schrieb:
> Das kann man so nicht vergleichen.

Sorry, ich hatte Deinen Hinweis auf das Einfangen des Bundestroj. durch 
Emailadress-Eingabe als sarkastisch gemeint angesehen.

Sollte das der Grund der Aktion sein, dann macht es doch keinen Sinn, 
nicht allen eine Mail zu schicken, sondern nur denen, die "angeblich" 
von der Sache betroffen sind.

Wobei ich mich gerade frage, ob es nicht bessere Möglichkeiten zur 
Verteilung des Biestes gäbe, damit auch wirklich viele, nicht nur die 
Besucher der BSI-site, einen abbekommen ;-)

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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K. Laus schrieb:
> Was hat die NSA für ein Interesse daran, sämtliche Daten über alle zu
> speichern?

Ich bin versucht meine schlechte Meinung über die USA als Antwort darauf 
hier zu verbreiten, aber, ich belasse es bei diesem Satz ;-)

(ich will da konsequenterweise sowieso nie hin) ;-)

Diese Frage möge sich lieber jeder selbst beantworten.

Btw, über 25% der Bürger der USA misstrauen ihrer Regierung und 
bestimmten ihrer eigenen Institutionen (hörte ich letztens im ZDF).

von Icke ®. (49636b65)


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Karl-Heinz M. schrieb:
> Sorry, ich hatte Deinen Hinweis auf das Einfangen des Bundestroj. durch
> Emailadress-Eingabe als sarkastisch gemeint angesehen.

Das WAR Sarkasmus. Die Leute vom CCC (Chaos Computer Club) haben aber 
auch den Bundetrojaner analysiert und noch viele IT-Gemeinheiten 
aufgedeckt. Ich verwette meinen Hintern, daß sie schon längst dabei 
sind, die BSI-Aktion auf Bedenklichkeit zu untersuchen. Für mich völlig 
undenkbar, daß eine staatliche Institution auf so plumpem und 
durchschaubarem Wege versuchen würde, den Bürgern was unterzuschieben. 
Die wollten einfach nur mal ihre Existenz rechtfertigen, weiter nichts.

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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Wieso wundert mich das jetzt nicht...? (erneut denke ich dabei an die 
Spitze des Eisbergs...)

Trotzdem werd ich langsam wütend, was man alles so macht und versucht. 
Ich zieh mich jetzt hier raus, sorry. Danke, war alles sehr 
aufschlussreich.

von (prx) A. K. (prx)


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Fefe läuft sich jedenfalls schon mal warm:
http://blog.fefe.de/?ts=ac1ee2a4

von Klaus I. (klauspi)


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Bernd Stein schrieb:
> Erst Daten speichern und dann nach dem Test ( angeblich ) löschen.

Wie sollten die Deine Eingaben abgleichen können ohne das Deine 
Email-Adresse kurz zwischengespeichert wird?

> P.S.
>
> Ich habs nicht gemacht.

P.S.
Ich schon: Gestern nachmittag eine gehackte Adresse von mir eingegeben 
(Senden wurde vom Provider gesperrt, Empfang wurde wieder 
freigeschalten). Heute Morgen die signierte Email, dass diese Adresse 
zusammen mit einem Paßwort von üblen Schurken erfasst wurde.

P.P.S.:
Ich hoffe doch Du hast ausser Deinen, auch für unsere Zeiten sehr 
exotischen, Pron-Nutzungen nichts vor UNS zu verbergen?
Wie dem auch sei, lass Dich durch diese NSA-Geschichten nicht 
verunsichern und achte etwas mehr auf Dein Cholesterin, die Werte sind 
allmählich bedenklich ;o)

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Klaus I. schrieb:
> Wie sollten die Deine Eingaben abgleichen können ohne das Deine
> Email-Adresse kurz zwischengespeichert wird?

??? Wieso muss man alles zwischenspeichern?

Einfachstes PHP-Beispiel:
1
if (in_array ($eingegebene_mail, $mailliste))
2
    mail ($eingegebene_mail, 'AAAAAAHHHHHHH','Deine Mailadresse ist bei uns gelistet!!!');
3
else
4
    echo 'Deine Mailadresse ist nicht bei uns gelistet. Glück gehabt.';
Nach dem Ende des Scripts wäre die Mailadresse wieder gelöscht. Aber das 
wäre ja zu einfach...

PS: Übrigens danke für den Fefe-Link. Die Updates hatte ich noch gar 
nicht gesehen. Sind aber noch viel eindeutiger für ein "Nichts dort 
eingeben."

von U. B. (Gast)


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Immerhin wurde eingeräumt, dass das erfolgreiche Ausspionieren der 
Email-Konten schon im Dezember bekannt war.

Sehr rücksichtsvoll vom BSI (bzw. Verbraucher'schutz'ministeriums ?), 
dass man nicht einfach durch "zu frühe" Information des sonst so 
umsorgten Wahlbürgers das Online-Weihnachtsgeschäft versaute ...

von Uhu U. (uhu)


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K. Laus schrieb:
> ??? Wieso muss man alles zwischenspeichern?

Die Spezialisten suchen sehr sorgfältig - das geht leider nur mit n/2 
und der Server läuft noch mit CP/M. Dafür gibt aber keine Viren mehr, 
das ist also seeehr sicher. Mindestens so sicher, wie seinerzeit unsere 
Renten...

von Holm T. (Gast)


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Ich mache mir um die Meldung an sich Gedanken.

Das BSI hat also 16 Millionen Adressen und deren dazugehörige Paßwörter 
am Stück. Soso. Wo kommen die her? Hier und da abgegraben? Sicher nicht.
Da sind die Server einer wirklich großen Bude gehackt und abgeräumt 
worden.

Welche große Bude könne nun die Hilfe des BSI in Anspruch nehmen um der 
miesen Publicity aus dem Wege zu gehen und dieses Verfahren anzuleiern 
seine Kunden doch noch zu warnen? Da fällt mir jetzt nur ein Unternehmen 
ein, das Sowohl Staatsbeteiligung in größerem Umfang hat und eine Art 
"Amtshilfe" in Anspruch nehmen könnte sowie über die entsprechende 
Anzahl Benutzerkonten verfügt.

Ok, lassen wir das.

Ansonsten wäre mir nicht im Traume eingefallen ein solches Verfahren zu 
implementieren, es sei denn, ich bin an vielen verifizierten 
Emailadressen zwecks Handel (und oder Überwachung) interessiert.

Wenn ich die Adressen schon habe und eine Signatur als Bestätigung 
mitschicken kann, Server habe die die Last vertragen, was mache ich dann 
normalerweise? Ich schicke an die betreffenden Mailadressen eine 
signierte Mail mit einer Warnung raus. Ich setze kein System auf, bei 
dem der User seine Mail einhebeln muß um rauszubekommen ob die gecknackt 
ist, denn damit kann ich nur die warnen, die die Presse verfolgen und 
sich aktiv um den Status kümmern. Leute die u.U 1 Jahr im Ausland sind 
erwische ich mangels deutscher Presse dort nicht..

Ich betreibe selber u.A. einen Mailserver und habe Kunden drauf, ich 
komme nicht wirklich auf den Trichter meine Adressen dort anzufragen..

Gruß,

Holm

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Holm Tiffe schrieb:
> Das BSI hat also 16 Millionen Adressen und deren dazugehörige Paßwörter
> am Stück.

Das ist einfach falsch! Sie haben 16 Millionen Mailadressen und 
Passwörter. Außer einige Paniknachrichten sagt keiner, dass die 
Passwörter zu den Mailkonten gehören. Die Daten können genauso Logins 
für irgendwelche Seiten sein (Mailadresse als Benutzername gibts oft).

von Uhu U. (uhu)


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Denkbar war auch, daß sie nach dieser ganzen NSA-Scheiße und ihrer 
erbärmlichen Rolle darin einfach nur guten Wind machen wollen beim 
Pöbel. Frei nach dem Motto: "Mutti sorgt für euch, auch wenn sie gerade 
am Stock geht."

von Xyz X. (Firma: xyz) (khmweb)


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A. K. schrieb:
> Fefe läuft sich jedenfalls schon mal warm:

irgendwie muss er wohl seinen Blog füllen und seis mit blablabla...

Nix Neues dort. Da wars für mich hier bisher aufschlussreicher. Trotzdem 
dank für den Link.

Es gibt seit einiger Zeit viel Misstrauen. Stelle ich auch bei mir fest 
(s. o.) ohne zu wissen, woher das eigentlich kommt. Scheint eine Summe, 
kein einzelner Posten zu sein. So etwas schürt dann Spekulationen. 
Trotzdem find ichs aufschlussreich in diese Richtungen nachzusinnen.

Wie weit darf man noch gehen sich zu äußern? Natürlich mit Rücksicht auf 
den Betreiber dieser Site, aber das meine ich nicht damit... oder ist 
es, wie mein "Vorredner" schreibt "nur eine NSA-Sch.." gewesen? Bin 
ziemlich verunsichert.

von Rick M. (rick-nrw)


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Ist denn irgendeiner hier persönlich betroffen?

Habe mehrere private Mail-Adressen.

eine richtig private, eine private Fussbuch, eine für den Nicknamen, ...

Wieviel der 16 Mio Mail-Adressen wird übrhaupt noch vom ursprünglicher 
User genutzt?
Warum an 16 Mio. Adressen Mails verschicken, wenn die meisten (?) nicht 
gelesen werden.

Habe auch ein paar Schätzchen von Mail-Adressen, die nutze ich seit 
Jahren nicht mehr, mit einfachem Zahlenpasswort, bei dem es mir sch... 
egal ist, wer damit was macht.

von Timm T. (Gast)


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K. Laus schrieb:
> Sie haben 16 Millionen Mailadressen und
> Passwörter. Außer einige Paniknachrichten sagt keiner, dass die
> Passwörter zu den Mailkonten gehören.

Die Passwörter gehören allen Anschein nach nicht zu den Mailadressen, 
sondern zu Logins, bei denen diese Adressen verwendet wurden. Was auch 
problematisch sein kann...

Aber: Offenbar hat man nicht mal Mailadressen, sondern nur Hashes der 
Adressen.

von Glenn H. (gofx)


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Icke ®. schrieb:
> Die Leute vom CCC (Chaos Computer Club) haben aber
> auch den Bundetrojaner analysiert und noch viele IT-Gemeinheiten
> aufgedeckt. Ich verwette meinen Hintern, daß sie schon längst dabei
> sind, die BSI-Aktion auf Bedenklichkeit zu untersuchen.

Jo, sollen Sie mal untersuchen ...

Was werden sie entdecken?

Eine Website, wo man in einem Textfeld eine Mailadresse eingeben kann 
... keine drive-by-downloads ... nichts ... klingt sehr spannend ... 
gähn

Meine Mailadresse ist eh' schon tausendfach um die Welt gereist. Einmal 
in irgendeine Spamming-Liste gekommen, war's das mit dem großen 
Geheimnis um meine persönlichen Daten ... also, ich meine, meine 
Mailadresse.

Dass das BSI nun ebenso (wie alle anderen auch, die an der Kommunikation 
zwischen meinem Rechner und dem Mailserver beteiligt sind) einen 
Zusammenhang zwischen der eingegebenen Mailadresse und der dabei 
verwendeten IP-Adresse herstellen kann ... ja, auch hoch-spannend ... 
gähn ... spätestens, wenn sich mein Router mal wieder neu mit dem 
Einwahlknoten des Providers verbindet, bekomme ich eine neue IP-Adresse. 
Und falls hier jemand mit einer statischen IP-Adresse unterwegs ist, 
dann braucht er sich auch keine Sorgen mehr zu machen, wenn er mal 
irgendwo seine Mailadresse eingeben soll, da er mit seiner verwendeten 
"statischen" IP eh' schon überall bestens bekannt ist.

Ich halte die Aufregung hier für übertrieben, da es keine konkreten 
Anhaltspunkte für irgendeinen Missbrauch gibt. Alles nur Spekulation.

Die Angstmacherei funktioniert aber seit dem Mittelalter recht gut ... 
da konnte man schließlich Vorfahren aus dem Fegefeuer befreien, wenn man 
einen bestimmten Obolus an die Geistlichkeit entrichtete. Ich bin mir 
sicher, dass auch heute noch so Mancher gerne zahlen würde.

"Leider" ist die religiöse Aufklärung in der westlichen Welt zu weit 
vorangeschritten und so warte ich nur darauf (auch wenn ich weiss, dass 
es das für "besonders begabte" User bereits gibt), dass es demnächst ein 
massentaugliches "sichereres Internet" für den ängstlichen 
verfolgungswahngeplagten aber technisch leider komplett überforderten 
Paranoiker gibt ... für einen geringen Aufpreis, irgendeine 
"No-Spy-Steuer" oder dank VPN eine Reduzierung der Bandbreite bei 
gleichbleibenden oder auch gerne noch zusätzlichen Kosten. Viel Spaß 
damit!

GofX

von Glenn H. (gofx)


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Timm Thaler schrieb:
> Aber: Offenbar hat man nicht mal Mailadressen, sondern nur Hashes der
> Adressen.

Das würde erklären, warum das BSI nicht, wie von Manchem gefordert, 
"einfach alle 16 Millionen Betroffenen anschreiben" kann und weshalb man 
stattdessen seine ach-so-private Mailadresse in einem Textfeld des BSI 
eingeben soll.

von Martin G. (Firma: http://www.gyurma.de) (martin_g)


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Glenn H. schrieb:
> Timm Thaler schrieb:
>> Aber: Offenbar hat man nicht mal Mailadressen, sondern nur Hashes der
>> Adressen.
>
> Das würde erklären, warum das BSI nicht, wie von Manchem gefordert,
> "einfach alle 16 Millionen Betroffenen anschreiben" kann und weshalb man
> stattdessen seine ach-so-private Mailadresse in einem Textfeld des BSI
> eingeben soll.

Genau so sehe ich das auch.

Wenn jemand sich die Zeit nimmt einmal seine Adresse einzugeben, und 
dann noch seine anderen 20 Adressen auch mit eingibt, kann BSI eine sehr 
schöne Statistik machen, welche Adressen von gleicher Person verwaltet 
werden. Denn die IP ändert sich ja selten zw. zwei Seitenaufrufen.
Schnell noch die IP abgleichen mit der Verbindungsliste der Telekom und 
co, und schon wissen wir alle Namen oder zumindest nahe Bekannten zu den 
Email Adressen.

Also Leute, Finger weg!

Fand es witzig, daß die Seite total überlastet war, sozusagen die sich 
selbst ge-DOS-t haben. :D

von Εrnst B. (ernst)


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Glenn H. schrieb:
> Timm Thaler schrieb:
>> Aber: Offenbar hat man nicht mal Mailadressen, sondern nur Hashes der
>> Adressen.
>
> Das würde erklären, warum das BSI nicht, wie von Manchem gefordert,
> "einfach alle 16 Millionen Betroffenen anschreiben" kann und weshalb man
> stattdessen seine ach-so-private Mailadresse in einem Textfeld des BSI
> eingeben soll.

Das wär recht seltsam... Eher Warscheinlich, und passend zum "Datenklau 
bei irgendeinem Webdienst" als Urspung:
Email & Hash des Passwortes.

Warum das BSI nicht einfach alle anschreibt:
Machen sie doch... ich krieg jeden Tag einen Spam-Ordner voll von "Ihr 
Account wurde gehackt, klicken Sie hier  Starten sie das Attachment  
Geben Sie ihre Kreditkarten-Numer ein um alles wieder sicher zu 
machen"...

Otto Normalsurfer wurde (u.A. auch vom BSI) Jahrelang mühsam erzogen, 
solche Mails zu ignorieren. Wie hilfreich wäre da eine groß in 
Bildzeitung und RTL verbreitete Kampagne: "Aber wenn beim Absender BSI 
steht, ist alles Korrekt und Wahr"?

von (prx) A. K. (prx)


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Martin G. schrieb:
> schöne Statistik machen, welche Adressen von gleicher Person verwaltet
> werden. Denn die IP ändert sich ja selten zw. zwei Seitenaufrufen.

Es sei denn, zu der IP gehören mehrere Personen. In einem Haushalt oder 
in einer Firma oder in einem Mobilfunknetz (die arbeiten i.d.R. auch per 
NAT).

> daß die Seite total überlastet war, sozusagen die sich
> selbst ge-DOS-t haben. :D

Ja, ich finde auch, die hätten diesen Job in die Amazon- oder 
Google-Cloud legen sollen. Im Klartext. ;-)

Ausserdem sind die knapp an Ressourcen und suchen demnächst Personal. 
Bewirb dich: 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/De-Maiziere-verspricht-mehr-Geld-und-Personal-fuer-das-BSI-2096573.html

von (prx) A. K. (prx)


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Εrnst B✶ schrieb:
> "Aber wenn beim Absender BSI steht, ist alles Korrekt und Wahr"?

Wär eine erzieherische Massnahme. Die Leute sollen sehen, dass sie 
PGP-Signaturen kontrollieren können. Zu verschlüsselten Mails ist der 
Weg dann nicht mehr weit.

von Uhu U. (uhu)


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A. K. schrieb:
> Die Leute sollen sehen, dass sie PGP-Signaturen kontrollieren können.

Das halte ich auch für einen sehr positiven Aspekt. Wenn die Leute 
merken, daß Kryptographie doch nicht so unnütz ist, wie sie immer 
dachten, dann werden vielleicht doch mal ein paar ihren faulen Arsch 
heben und ihre Rechner damit ausstatten.

Ich habe seit langem PGP auf meiner Kiste, aber verschlüsselte EMails 
sind trotzdem sehr, sehr rar, weil sich kein Gegenpart findet, der es 
nutzen will - die Fähigkeit mal vorausgesetzt, was aber auch sehr 
optimistisch ist.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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K. Laus schrieb:
> Wieso muss man alles zwischenspeichern?

Weil sie ganz offensichtlich online nicht hinterherkommen.  Indem sie
den Test auf offline verlagert haben, ist das Zeitregime entspannt.

Außerdem kannst du so nicht ausspionieren, ob die Mailadresse deines
Nachbarn (oder alle Mailadressen, die du in deinem Adressbuch hast)
denn betroffen wären, denn die Nachricht wird ausschließlich an die
betroffene Mailadresse versandt.

Rick McGlenn schrieb:
> Habe mehrere private Mail-Adressen.

Ich habe mehrere Dutzend. ;-)  (Im Prinzip erfinde ich so ziemlich
für jeden Laden eine neue.  Sollten sie mich dann zuspammen, lösche
ich die entsprechende Adresse einfach.)

von Jo D. (Firma: Jo) (discovery)


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> Sollten sie mich dann zuspammen, lösche
> ich die entsprechende Adresse einfach.)

Kann das nicht auch nach hinten losgehen? Wenn die Adresse gelöscht ist, 
kann sie ja wieder jemand anders registrieren und somit den Account 
kapern, den du bei dem Laden hast. Und dann wäre er auch an den dort 
hinterlegten Adressdaten drann...

Aus dem Grund lösche ich meine "Schrottmailadressen" nie.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Jörg Wunsch schrieb:
> Außerdem kannst du so nicht ausspionieren, ob die Mailadresse deines
> Nachbarn (oder alle Mailadressen, die du in deinem Adressbuch hast)
> denn betroffen wären, denn die Nachricht wird ausschließlich an die
> betroffene Mailadresse versandt.

??? Mein Beispiel zeigte den direkten Mailversand an die angegebene 
Adresse ohne, dass Daten gespeichert werden müssen.

Jo discovery schrieb:
> Kann das nicht auch nach hinten losgehen? Wenn die Adresse gelöscht ist,
> kann sie ja wieder jemand anders registrieren und somit den Account
> kapern, den du bei dem Laden hast.

Er hat wohl eine eigene Domain und löscht nur die Weiterleitungen.
irgendwas@example.com für mikrocontroller.net
wasauchimmer@example.com für google.de
...
leiten z.B. alle auf ich@example.com
Wenn er jetzt wasauchimmer@example.com löscht, werden Mails an die 
Adresse nicht mehr zugestellt. Übernehmen kann die Adresse trotzdem 
keiner.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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K. Laus schrieb:

> ??? Mein Beispiel zeigte den direkten Mailversand an die angegebene
> Adresse ohne, dass Daten gespeichert werden müssen.

Und die Mailadresse selbst?  Was ist, wenn die Mail im ersten Versuch
nicht zustellbar ist?  Dann wird deine Mailadresse sehr wohl auf ihrem
Server gespeichert, und zwar in der Mailqueue ihres Mailservers.
Außerdem wird sie im Maillog des Servers auftauchen.

Jo discovery schrieb:
> Wenn die Adresse gelöscht ist, kann sie ja wieder jemand anders
> registrieren

Auf meinem Mailserver registriert außer mir und meiner Frau keiner
eine Mailadresse. :-)

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