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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Immer Absagen von Siemens!


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von Martin (Gast)


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Hallo Leute,

ist mitlerweile eine alte Geschichte, aber das habe ich bis jetzt nicht 
verstanden. Vielleicht klärt mich ein "Siemensianer".

2006 habe ich meine Diplomarbeit bei Siemens, und ist gut gelaufen. Kurz 
vorm Ende hat mich der Abteilungsleiter gefragt ob ich Interesse an 
einem Job habe, was ich natürlich bejaht habe, ich sollte dann bei Ihm 
meine Bewerbung abgeben.

Zwei Wochen später hat er mich zu seinem Büro geholt und mir erklärt das 
sein Chef die Stelle nicht genehmigt hat. Danach Habe ein paar Bewerbung 
zu anderen Abteilungen geschickt, ein VG gehabt und für den Rest 
Absagen.
(VG endet auch mit einer Absage)

Ich habe dann einen Job an einer anderen Firma angenommen und habe bei 
den angefangen, zwei Jahre später habe ich es nochmal versucht und von 4 
Bewerbungen 3 VGs gehabt. Die liefen alle gleich: jeweilts zwei Treffen: 
beim ersten waren Leute vom PA und von der Fachabteilung, ein paar Tage 
danach bekomme ich eine Einladung zum zweiten Treffen, wo meistens der 
Abteilungsleiter anwesend war. Bei einem hat mir sogar der 
Abteilungsleiter die Stelle zugesagt.

Ein paar Wochen später kommt die standard Absage von Siemens, alle 3 VG 
waren also futsch.

- 4 Jahre später das gleiche wieder, 4 VGs von 5 Bewerbungen, 
Einladungen zum ersten Treffen, Einladung zum zweiten Treffen, bei einer 
Abteilung sogar zum dritten treffen wo ich mich mit dem Projektleiter 
getroffen habe, da er in einer anderen Stadt arbeitet, der war auch 
zufrieden endlich jemand mit der richtigen Erfahrung für die Stelle zu 
haben, und bla bla bla.

Was kommt da nach ein paar Wochen! natürlich die standard Absage wieder!

Im Gegenteil sind alle meine damaligen Komilitonen bei Siemens gelandet 
und manche nach nur einem Gespräch.

Ist es nur Pech oder ist meine Name doch irgendwo mit "Nicht anstellen" 
vermerkt! wenn das so ist, sollte ich doch erst keine Einladung zum VG 
bekommen, die PA Leute sollten das zuerst mitbekommen.

Hat jemand sowas erlebt?

von Ehrlich währt am längsten (Gast)


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Du hast es halt nicht drauf.

von Mladen G. (mgira)


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Martin schrieb:
> Hat jemand sowas erlebt?

Du meinst ob schon mal jemand staendig Absagen auf staendige Bewerbungen 
von einer Firma bekommen hat?
Bestimmt.

Ehrlich währt am längsten schrieb:
> Du hast es halt nicht drauf.

Bei Siemens muss man was "drauf" haben?
Vielleicht ist ja nur das Gegenteil der Fall...

Wuerde dem TO empfehlen sich nicht so auf Siemens zu versteifen..

von Ausnahmsweise anonym (Gast)


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Martin schrieb:
> Im Gegenteil sind alle meine damaligen Komilitonen bei Siemens gelandet
> und manche nach nur einem Gespräch.
>
> Ist es nur Pech oder ist meine Name doch irgendwo mit "Nicht anstellen"
> vermerkt! wenn das so ist, sollte ich doch erst keine Einladung zum VG
> bekommen, die PA Leute sollten das zuerst mitbekommen.
>
> Hat jemand sowas erlebt?

Ja, nur mit umgekehrten Vorzeichen (wohl ähnlich wie bei deinen 
Kommilitonen?).

Ich habe mich genau einmal bei Siemens auf eine interessante Stelle 
beworben, wurde daraufhin eingeladen, hatte einen halben Tag 
Bewerbungsgespräche mit verschiedenen Leuten und ca. 2 Wochen später 
einen Telefonanruf vom Abteilungsleiter mit seiner Zusage. Darüber habe 
ich mich sehr gefreut. :-)

Das Ganze ist mittlerweile schon einige Jahre her und ich bin immer noch 
bei Siemens und zufrieden mit Arbeit und Gehalt.

von Ehrlich währt am längsten (Gast)


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Mladen G. schrieb:
> Martin schrieb:
>> Hat jemand sowas erlebt?
>
> Du meinst ob schon mal jemand staendig Absagen auf staendige Bewerbungen
> von einer Firma bekommen hat?
> Bestimmt.
>
> Ehrlich währt am längsten schrieb:
>> Du hast es halt nicht drauf.
>
> Bei Siemens muss man was "drauf" haben?
> Vielleicht ist ja nur das Gegenteil der Fall...
>
> Wuerde dem TO empfehlen sich nicht so auf Siemens zu versteifen..

Also mit MS Office und Adobe Reader sollte man sich schon gut auskennen.

von Marx W. (Gast)


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Ausnahmsweise anonym schrieb:
> Das Ganze ist mittlerweile schon einige Jahre her und ich bin immer noch
> bei Siemens und zufrieden mit Arbeit und Gehalt.

Hmm, ein Gruppenleiter in einer Ex-Firma von mir,  hat mal über seine 
Ex-Kommilitonen sich so geäußert, dass zu siemens nur die Ar...lö.. 
hingegangen sind.

von Ausnahmsweise anonym (Gast)


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Ehrlich währt am längsten schrieb:
> Also mit MS Office und Adobe Reader sollte man sich schon gut auskennen.

Wohl auch eine oder mehrere Absagen erhalten und darum nicht gut auf 
Siemens zu sprechen?

von Ehrlich währt am längsten (Gast)


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Jo, hab die Bewerbung mit Open Office geschrieben.

von Mladen G. (mgira)


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Ehrlich währt am längsten schrieb:
> Also mit MS Office und Adobe Reader sollte man sich schon gut auskennen.

:D

@TO
Habe selber schon eine Absage von Siemens kassiert als ich auf der Suche 
nach einem Ausbildungsplatz Mitte/Ende der 90'er Jahre war.
Die Absage kam prompt, u.a. war ich zu alt war mit 21 Jahren..

7 Wochen spaeter hat der Siemensvorstand offiziell das Jammern ueber den 
Fachkraeftemangel begonnen.. damit war fuer mich das Thema Siemens 
erledigt.

von t-bone (Gast)


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Naja, Siemens macht viel über ("interne") Leiharbeit. Was ich so gehört 
habe ist, dass die Stellen direkt bei Siemens sehr schwer zu bekommen 
sind, und sie alles versuchen die Leute über Verleiher anzustellen.

Zudem solltest Du bedenken, dass sie eventuell internen relativ spät im 
Bewerbungsprozess Vorrang einräumen. Sozusagen schaun sie sich alle an, 
aber nehmen dann doch den Typen, dessen Abteilung woanders verkleinert 
wurde, und geben ihm die Stelle.

Die beiden Sachen sollten Deinen Fall hinreichend erklären.

von aber sicher (Gast)


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Siemens gehört als DAX-Konzern zu den besten Arbeitgebern Deutschlands. 
Hinzu kommt der IGM-Tarif, der unübertroffen ist (Gehalt, 35 h).

Das Problem dabei ist, dass alle Leute da draußen das auch wissen. Jeder 
will zu Siemens! Die Nörgler hier, die Siemens schlecht machen, sind nur 
neidisch.

Klar ist aber auch, dass bei Siemens viele schlechte Entscheidungen 
getroffen wurden. Dort wird ständig an der Struktur und der Organisation 
herumgebastelt. Ist halt ein riesiger Laden.

Bewirb dich einfach immer weiter. Du hast ja nix zu verlieren. Es gibt 
in Deutschland nur wenige Firmen, die so gute Bedingungen bieten wie 
Siemens.

von Theoretiker (Gast)


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War sicher nur eine Marktsondierung und wenn der Bewerber sogar
von einer Firma kommt, die mit Siemens irgendwie was zu tun hat,
dann lehnt man lieber ab, um sich gute Geschäftsbeziehungen da
nicht zu verderben.;-b

Bei Siemens werden doch sowieso nur Siegertypen eingestellt und
das war der TO wohl nicht. Eine zweite Chance würde mich bei denen
sehr wundern. Die hätten mal gleich ihre Bewerberstatistik in der
HR befragen sollen bevor sie jemanden einladen.

Ich hatte kürzlich ne wirklich komische Absage(andere Firma):
"Man habe sich entschieden die Stelle nicht zu besetzen". ;-(

von Melior (Gast)


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Heiner schrieb im Beitrag #3502653:
> aber sicher schrieb:
>
>> Das Problem dabei ist, dass alle Leute da draußen das auch wissen. Jeder
>> will zu Siemens! Die Nörgler hier, die Siemens schlecht machen, sind nur
>> neidisch.
>
> Dann sollte ich das vielleicht präzisieren: Ich will nicht bei Siemens
> arbeiten, ich will nur das Gehalt kassieren. Besser so?

Präziser: Ich nicht arbeiten, ich will nur das Gehalt kassieren.

von Martin (Gast)


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Mach Siemens zu Deinem Kunden, dann kannst du auch für Siemens arbeiten.

von Peter (Gast)


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Martin schrieb:
> Mach Siemens zu Deinem Kunden, dann kannst du auch für Siemens
> arbeiten.

Gute Idee. Aber was mache ich, wenn Siemens meinen Hausmeister- und 
Schneeräumdienst nicht nutzen will? Vielleicht eine Imbissbude für 
hungrige Siemens-Angestellte aufmachen?

von Claus M. (energy)


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Was ist denn nur so toll an Siemens? Ich habs schon in einem anderen 
Thread geschrieben. Außer einem großen Namen ist doch nichts geblieben.

von Dipl-Inf (Gast)


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Scheint mir ja fast so als ob der OP so eine Art Running Gag für die 
Siemensianer ist? Frei nach dem Motto "den müsst ihr gesehen haben" ;-)

von Praktiker (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Was ist denn nur so toll an Siemens? Ich habs schon in einem
> anderen
> Thread geschrieben. Außer einem großen Namen ist doch nichts geblieben.

Kurz zusammengefasst:
Das hohe Gehalt (IG Metall Tarif mit Zulagen) inkl. jährlichen 
Steigerungen durch Tarifrunden bei wenig Arbeit (35h-Woche, ruhige 
Kugel) mit guten tarifvertraglichen Leistungen (30 Tage Urlaub, 
Gleitzeit, Überstunden verfallen nicht, Betriebsrente).

Hinzu kommt noch eine psychologische Komponente. Wenn mich jemand nach 
meiner Arbeit fragt, erzähle ich doch lieber, dass ich bei Siemens 
arbeite als bei einer unbekannten Klitsche. Ingenieur bei Siemens klingt 
halt noch nach was.

von Ingenieur (Gast)


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Martin schrieb:
> Hallo Leute,
>
> ist mitlerweile eine alte Geschichte, aber das habe ich bis jetzt nicht
> verstanden. Vielleicht klärt mich ein "Siemensianer".
>
> 2006 habe ich meine Diplomarbeit bei Siemens, und ist gut gelaufen. Kurz
> vorm Ende hat mich der Abteilungsleiter gefragt ob ich Interesse an
> einem Job habe, was ich natürlich bejaht habe, ich sollte dann bei Ihm
> meine Bewerbung abgeben.
>
> Zwei Wochen später hat er mich zu seinem Büro geholt und mir erklärt das
> sein Chef die Stelle nicht genehmigt hat. Danach Habe ein paar Bewerbung
> zu anderen Abteilungen geschickt, ein VG gehabt und für den Rest
> Absagen.

Genauso ist es bei mir auch gelaufen.
Hängt im Endeffekt immer stark davon ab wie gerade die wirtschaftliche 
Lage ist. Wenn von oben keine Stellen genehmigt werden kann auch der 
Abteilungsleiter wenig machen. Zur Zeit schrumpft Siemens sich doch auch 
mal wieder gesund.

Siemens würd ich aber auch nicht hinterherlaufen. Man kann es immernoch 
besser treffen.

von Mark B. (markbrandis)


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aber sicher schrieb:
> Siemens gehört als DAX-Konzern zu den besten Arbeitgebern Deutschlands.
> Hinzu kommt der IGM-Tarif, der unübertroffen ist (Gehalt, 35 h).

Ich weiß nicht, warum sich dieses Märchen so hartnäckig hält, aber IG 
Metall Tarif bedeutet noch lange nicht automatisch dass man eine 
35h-Woche hat. Es gibt auch in den großen Konzernen etliche 
Entwicklungsingenieure (und Projektmanager etc.) mit 40h-Verträgen. 
Nein, damit meine ich nicht die Externen.

Ingenieur schrieb:
> Siemens würd ich aber auch nicht hinterherlaufen. Man kann es immernoch
> besser treffen.

Zum Beispiel wo? Ich sage nicht dass es nichts Besseres gibt, aber wer 
das behauptet, sollte auch in der Lage sein konkrete Firmen benennen zu 
können.

: Bearbeitet durch User
von Helmut L. (helmi1)


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Praktiker schrieb:
> Ingenieur bei Siemens klingt
> halt noch nach was.

Klar, soll es funktionieren oder darf es was von Siemens sein.
Aktuellstes Beispiel zur Zeit: ICE Auslieferung.

: Bearbeitet durch User
von Danilo H. (danielohondo)


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Mark Brandis schrieb:
> aber sicher schrieb:
>> Siemens gehört als DAX-Konzern zu den besten Arbeitgebern Deutschlands.
>> Hinzu kommt der IGM-Tarif, der unübertroffen ist (Gehalt, 35 h).
>
> Ich weiß nicht, warum sich dieses Märchen so hartnäckig hält, aber IG
> Metall Tarif bedeutet noch lange nicht automatisch dass man eine
> 35h-Woche hat. Es gibt auch in den großen Konzernen etliche
> Entwicklungsingenieure (und Projektmanager etc.) mit 40h-Verträgen.
> Nein, damit meine ich nicht die Externen.


Vor allem ist es auch von den Etnwicklungsingenieuren eplizit erwünscht 
einen IGM 40h Vertrag zu bekommen.

von Mladen G. (mgira)


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Praktiker schrieb:
> durch Tarifrunden bei wenig Arbeit (35h-Woche, ruhige
> Kugel)

Naja, dann kann man auch gleich den ganzen Schritt machen und sich 
verbeamten lassen wenn es nur auf "ruhige Kugel schieben/wenig Arbeit" 
ankommt, dann waere man auch wirklich unkuendbar.

Ansonsten gibt es offensichtlich unterschiedliche Erwartungen/Ansprueche 
an einen Arbeitgeber.

: Bearbeitet durch User
von Praktiker (Gast)


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>> Ich weiß nicht, warum sich dieses Märchen so hartnäckig hält, aber IG
>> Metall Tarif bedeutet noch lange nicht automatisch dass man eine
>> 35h-Woche hat. Es gibt auch in den großen Konzernen etliche
>> Entwicklungsingenieure (und Projektmanager etc.) mit 40h-Verträgen.
>> Nein, damit meine ich nicht die Externen.

Automatisch heißt es das nicht, aber es es ist tarifvertraglich 
geregelt, dass maximal ca. 14% der Angestellten im Tarifkreis eine 
40h-Vertrag haben dürfen. 35h-Woche ist also tatsächlich der Normalfall.

> Vor allem ist es auch von den Etnwicklungsingenieuren eplizit erwünscht
> einen IGM 40h Vertrag zu bekommen.

Warum sollte es? Weil es dann 14% mehr Gehalt gibt? Dafür muss man dann 
aber auch 5 Stunden pro Woche länger arbeiten. Das ist in meinen augen 
kein gutes Geschäft, da habe ich lieber mehr Freizeit! Das Gehalt für 
35h langt schließlich auch so dicke, das zahlen viele KMU oder 
Dienstleister nicht mal annähernd für 40h...

von Ingenieur (Gast)


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Mark Brandis schrieb:
>> Siemens gehört als DAX-Konzern zu den besten Arbeitgebern Deutschlands.
>> Hinzu kommt der IGM-Tarif, der unübertroffen ist (Gehalt, 35 h).
>
> Ich weiß nicht, warum sich dieses Märchen so hartnäckig hält, aber IG
> Metall Tarif bedeutet noch lange nicht automatisch dass man eine
> 35h-Woche hat. Es gibt auch in den großen Konzernen etliche
> Entwicklungsingenieure (und Projektmanager etc.) mit 40h-Verträgen.
> Nein, damit meine ich nicht die Externen.
>
> Ingenieur schrieb:
>> Siemens würd ich aber auch nicht hinterherlaufen. Man kann es immernoch
>> besser treffen.
>
> Zum Beispiel wo? Ich sage nicht dass es nichts Besseres gibt, aber wer
> das behauptet, sollte auch in der Lage sein konkrete Firmen benennen zu
> können.


 Netzbetreiber, große Energieerzeuger, direkte Anstellung beim 
Automobil-OEM oder meinetwegen auch Vaillant.

Klar ist Bezahlung nach ERA schon gut. In Anbetracht dessen wie der 
Großteil der Ingenieure bezahlt wird.

von Mark B. (markbrandis)


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Ingenieur schrieb:
>  Netzbetreiber, große Energieerzeuger, direkte Anstellung beim
> Automobil-OEM oder meinetwegen auch Vaillant.

Netzbetreiber, große Energieerzeuger? So wie EnBW, e.on, RWE? Naja ich 
weiß nicht... so wie denen die Gewinne eingebrochen sind.

Und die Automobilfirmen zahlen ja auch nach IG Metall Tarif.

: Bearbeitet durch User
von Klaus I. (klauspi)


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t-bone schrieb:
> Die beiden Sachen sollten Deinen Fall hinreichend erklären.

Youtube-Video "Futurama Hermes bureaucrat song with lyrics"

Noch Fragen?

von Ingenieur (Gast)


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Mark Brandis schrieb:
> So wie EnBW, e.on, RWE?

hehe - gut. Aber dennoch haben die mal gut bezahlt.

von Paul M. (paul_m65)


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> Hat jemand sowas erlebt?

Was glaubst du wieviel Hundert Bewerber Siemens auf eine Stelle bekommt. 
Wenn die glauben, dass eine Kleinigkeit bei dir nicht passt, bist du 
draußen. So einfach ist das.

von Martin (Gast)


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Peter schrieb:
> Martin schrieb:
>> Mach Siemens zu Deinem Kunden, dann kannst du auch für Siemens
>> arbeiten.
>
> Gute Idee. Aber was mache ich, wenn Siemens meinen Hausmeister- und
> Schneeräumdienst nicht nutzen will? Vielleicht eine Imbissbude für
> hungrige Siemens-Angestellte aufmachen?

Wenn du gut bist kommen die immer zurück zu dir, und man kann sie immer 
noch als Referenz für andere Kunden angeben. Wenn du etwas hast was 
Siemens bei dir einkauft dann kannst du das auch anderen verkaufen.

von Christian B. (casandro) Flattr this


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aber sicher schrieb:
> Das Problem dabei ist, dass alle Leute da draußen das auch wissen. Jeder
> will zu Siemens! Die Nörgler hier, die Siemens schlecht machen, sind nur
> neidisch.

Also ich selbst arbeite bei (noch) bei einer Siemens-Tochter, meine 
Nichte arbeitet direkt bei Siemens.

Siemens ist toll für Leute, die einfach nur viel Geld verdienen wollen 
dafür dass sie irgendwas 35-38 Stunden in der Woche machen. Siemens ist 
auch toll für Leute die viel rumfahren wollen um dann in unproduktiven 
Meetings herum zu sitzen. In einigen Standorten werden Leute die gerne 
Anzüge tragen auch sehr bevorzugt.

Siemens ist nichts für Leute die was erreichen wollen oder die sich 
fachlich weiterbewegen wollen. Das Problem ist, dass da sehr viele Leute 
ohne Vision und Überblick sitzen. Das ist auch nötig, denn die die mal 
einen Schritt zurück treten stellen schnell fest wie unsinnig denn die 
Konzepte sind.

Was Siemens macht ist Ingenieure verheizen. Der "Hardwerker" bei uns im 
Team macht zum Beispiel nichts anderes als sich darum zu kümmern, dass 
Fertigungsanweisungen aktualisiert werden, und die Testabteilungen ihre 
Tests endlich machen. Dafür braucht man keinen Ingenieur.

Das Ergebnis ist, dass alle Leute die irgendwas drauf haben abspringen.

Was jetzt eventuell sein kann ist dass Siemens das Problem erkannt hat. 
Die erklären jetzt Personalangelegenheiten zu Chefsache. Das könnte, 
langfristig, was bringen. Das ist aber ein wirklich steiler weg.

von Abra (Gast)


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Christian Berger schrieb:
> Was Siemens macht ist Ingenieure verheizen.

Ist nicht nur bei Siemens so.
Habe damals bei einem Anlagenbauer gearbeitet, da war es ähnlich. Fast 
ausschließlich Koordinierung, viele Meetings, Excel-Tabellen füllen. Da 
reicht technisches Verständnis aus, da muss man nicht studieren.

Teilweise war die Tätigkeit aber wirklich interessant. Ich sehe nur das 
Problem, dass wenn man einmal 10 Jahre lang dieser Tätigkeit nachgeht 
und die Abteilung aufgrund von Umstrukturierung verkleinert oder 
wegrationalisiert wird, du als E-Technik Ingenieur Probleme bekommen 
wirst eine Anstellung zu finden.

Nicht nur das du dann wahrscheinlich gehobenes Alter hast und es sowieso 
schwer hast, nein, du warst die letzten Jahre quasi fachfremd unterwegs. 
Die einzige Chance hast du dann noch im PM oder QM.

von Lasst mich A. (ich_bin_durch)


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Große Unternehmen verhalten sich gegenüber Bewerbern wie Divas. HR und 
Abteilungsleiter genießen das Gefühl wenn ein paar Schwärmer um sie 
herum fliegen, es ist ein tolles Gefühl jederzeit mit dem Finger zu 
schnippen und der Schwärmer ist auf der Stelle da. Martin, du verhältst 
dich so wie ein Schwärmer, wenn ich richtig überflogen habe hast du 10 
Bewerbungen an Siemens verschickt. Wow, das muss echte Liebe sein. Wenn 
du mit dem Zustand des ewigen Umschwärmens und Zurückweisens glücklich 
bist, ja dann mache weiter so.

Große Unternehmen haben auch sonst eine eigenwillige Einstellungskultur, 
monatelang wird eingestellt und dann bei voller Fahrt auf einmal alles 
gestoppt. Was das bringen soll hat mir noch niemand erklärt. Das können 
die aber machen weil es genug Auswahl gibt. Das HR ist sowieso da, die 
Arbeit (dauernde Bewerbungen) wird ausgelagert und das auch noch für 
Firmen kostenlos.

von Physiker (Gast)


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Ich habe mich auch schon 4mal bei Siemens beworben und nur Absagen 
kassiert. Habe dann bei Osram angefangen, als sie noch 100%ige Tochter 
von Siemens war.
Jetzt ist Osram an der Börse und gehört Siemens nur noch zu 25%. Zuerst 
war ich bzgl. des Börsengangs sehr skeptisch, aber der Aktienkurs hat 
sich ja in einem halben Jahr verdoppelt (gab Mitarbeiteraktien ;-). Der 
Markt denkt wohl Osram ist ohne Siemens besser dran. Ich habe mich 
inzwischen dieser Meinung angeschlossen und denke nicht mehr daran mich 
bei Siemens zu bewerben ;-)

von Pragmatiker (Gast)


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Physiker schrieb:
> (gab Mitarbeiteraktien ;-)

Mit Sperrvermerk? (So was hatte ich mal, als ich bei Alcatel
beschäftigt war). Wenn dann der Kurs ungünstig Talwärts geht
macht das dann aber keinen Spaß mehr mit den Aktien. Einzig
die Gratisaktien haben das ganze Auf und Ab dann noch erträglich
gemacht.

Lasst mich Arzt schrieb:
> Große Unternehmen haben auch sonst eine eigenwillige Einstellungskultur,
> monatelang wird eingestellt und dann bei voller Fahrt auf einmal alles
> gestoppt. Was das bringen soll hat mir noch niemand erklärt. Das können
> die aber machen weil es genug Auswahl gibt. Das HR ist sowieso da, die
> Arbeit (dauernde Bewerbungen) wird ausgelagert und das auch noch für
> Firmen kostenlos.

Das können die machen, weil es kein Gesetz gegen solche Machenschaften
gibt und das ist ein generelles Problem.

von Kolophonium (Gast)


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>weil es kein Gesetz gegen solche Machenschaften
>gibt und das ist ein generelles Problem

Wie sollte so ein Gesetz aussehen?

von Siggi (Gast)


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Kolophonium schrieb:
> Wie sollte so ein Gesetz aussehen?

"Gesetz gegen die Bedingungsfeindlichkeit auf dem deutschen 
Arbeitsmarkt"

Es garantiert jedem Hochschulabsolventen eine Arbeitsstelle mit 
Tarifbezahlung zu. Die Unternehmen müssen sich dazu bei den Absolventen 
bewerben. Ein Absolvent muss mindestens 10 Angebote zur Auswahl haben. 
Die Unternehmen dürfen maximal im Umkreis von 50 km um den Wohnort des 
Absolventen angesiedelt sein.

von Marx W. (Gast)


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Theoretiker schrieb:
> Bei Siemens werden doch sowieso nur Siegertypen eingestellt

HöHöHö, was war der Löscher dann?

von Helmut L. (helmi1)


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Siggi schrieb:
> Die Unternehmen dürfen maximal im Umkreis von 50 km um den Wohnort des
> Absolventen angesiedelt sein.

Selbstverstaendlich wird der Mitarbeiter morgens mit dem Rolls-Royce 
abgeholt und Abends wieder gebracht. Die Werkskantine hat nur erlesenste 
Speisen im Angebot. Nachmittags ist ein Thaimassage angebracht :=)

von Physiker (Gast)


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Pragmatiker schrieb:
> Physiker schrieb:
>> (gab Mitarbeiteraktien ;-)
>
> Mit Sperrvermerk? (So was hatte ich mal, als ich bei Alcatel
> beschäftigt war). Wenn dann der Kurs ungünstig Talwärts geht
> macht das dann aber keinen Spaß mehr mit den Aktien. Einzig
> die Gratisaktien haben das ganze Auf und Ab dann noch erträglich
> gemacht.
>

Die Haltefrist ist inzwischen abgelaufen. Der Kurs steigt aber 
weiterhin. Ich hoffe der Markt weis was er tut ;-)

Ich hatte früher die Meinung, dass Siemens ein sicherer Hafen ist. Fakt 
ist jedoch, dass man alle Unternehmensteile die nicht genehm sind ohne 
Probleme veräußern kann. Ist letztlich auch im Sinne der verbleibenden 
Mitarbeiter, da sonst der ganze Konzern untergeht.

von PöserPursche (Gast)


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Siemens hat die sogenannte SAB Siemens Arbeitsbewertung, die liegt 1 
Stufe unter IGM. Jeder Angestellte der etwas taugt bekommt Armlehnen 
(also ist AT=Aussertariflich) da ist nichts mit 35Std./Woche. Und wer 
glaubt er habe das Große Los gezogen der mache mal die Augen auf wie mit 
dem Personal verfahren wird wenn mal wieder ein neuer "Besen" kehrt.
Wer mit Vetternwirtschaft und so weiter leben kann für den ist Siemens 
sicher OK.
PP

von Wo gibt es noch was zu verdienen? (Gast)


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Siemens beackert meistens Gebiete, die größtenteils im Abgesang sind 
oder/und keine Rendite abwerfen.
Mit Superduperlöhnen bei vertretbarem Aufwand wie in der Autoindustrie 
kann das nix werden. In der Autoindustrie wird das ganze Risiko und der 
Preisdruck auf die kleineren Zulieferer abgewälzt. Die OEMs und die 
großen Zulieferer sind damit aus dem Schneider. Dann einen ordentlichen 
Aufschlag auf den Verkaufspreis und fertig ist der Gewinn. Die neuen 
Autos haben zudem eine geringe Lebenszeit, jedenfalls bis die teuren 
Reparaturen losgehen, das kurbelt den Verkauf erneut an. Dann die 
staatliche Subventionierung über Firmenwagen.
Die einzige Branche, die da gleichziehen kann oder es gar überbietet, 
ist der Medizinsektor, speziell Pharma. Da sprudeln die Gewinne wie 
blöde. Grund: garantierte Zwangszahlungen über das Allgemeinwesen in 
ganz großem Maßstab. Da kann man ganz freche riesige Aufschläge 
verlangen, beispielsweise Bio-Indikatoren. Herstellungskosten pro 
Papierstreifen 20 Cent, werden verkauft auf einen Schlag in 5-stelliger 
Zahl an Krankenhäuser für 80 Cent. Die Krankenkassen bezahlen es.

von Wilhelm F. (Gast)


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So Betriebe wie Siemens stampfen schon mal eine eigene Entwicklung ein, 
und vergeben das an Klitschen. Die leben aber dann immerhin auch davon. 
Die ganze Sparte wird natürlich nicht eingestampft, ein Häuptling bleibt 
noch, nur keine Entwickler mehr. Die Klitsche pappt das Logo des 
Auftraggebers auf das Produkt. Man verwaltet dann nur noch die 
Entwicklung über die Pflichtenheftebene und den Vertrag mit der 
Klitsche, und hat da im Endeffekt wahrscheinlich etwas mehr Papiertiger 
herum sitzen.

von Seano L. (Gast)


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Martin schrieb:
> Hallo Leute,
Wieso willst du unbedingt zu Siemens, es gibt doch noch andere Konzerne 
mit Irrenhausstrukturen.

Eigentlich wollte jeder weg aus dem Saftladen den ich kenne, Dr. sind an 
die FH um Prof zu werden, bei deutlich kleinerem Gehalt, ebenso 
Entwicklungsleiter die zur Konkurrenz geflüchtet sind, auch mit 
geringerem Gehalt, Hauptsache weg. Selbst so kleine 
Fachinformatikerhansel die dort gelernt haben sind freiwillig von dort 
weg.
Dachte ja auch immer das ist Gehabe aber als ich selber mal Einblick in 
verschiedenen Abteilungen hatte, das glaubt einem keiner wenn man das 
nicht selbst erlebt hat.
Aktuell: Als ich Weihnachten zu Hause war, erfuhr ich dass ein alter 
Freund aus der früheren Nachbarschaft der auch Ing bei Siemens ist, über 
die Feiertage in die Klapse kam, wegen seinem Job!

von Jo S. (Gast)


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Martin schrieb:
> Im Gegenteil sind alle meine damaligen Komilitonen bei Siemens gelandet
> und manche nach nur einem Gespräch.
>
> Ist es nur Pech oder ist meine Name doch irgendwo mit "Nicht anstellen"
> vermerkt! wenn das so ist, sollte ich doch erst keine Einladung zum VG
> bekommen, die PA Leute sollten das zuerst mitbekommen.

Pech!

Ein ex Kollege wollte auch unbedingt zu Siemens (wg. Naehe, viele 
Bekannte dort, etc). Er hatte ein Vorstellungsgespraech und ihm wurde 
signalisiert, dass sie ihn nehmen werden. Dann kam ploetzlich ein 
Einstellungsstopp. er fing in einer anderen Firma an und schickte alle 3 
Monate seine Bewerbungsunterlagen an Siemen. Das Spiel ging 3 Jahre lang 
so und dann gings ploetzlich ganz schnell: Unterlagen eingeworfen, am 
naechsten Tag Anruf von Siemens im Buero, am Folgetag VG und sofort 
Arbeitsvertrag. Seine Beharrlichkeit fuehrte schlussendlich zum Erfolg. 
:)

von Wilhelm F. (Gast)


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Jo S. schrieb:

> Ein ex Kollege wollte auch unbedingt zu Siemens (wg. Naehe, viele
> Bekannte dort, etc).

Wenn es in der Nähe ist, kann man es aber mal immerhin noch per 
Dienstleister versuchen.

> Seine Beharrlichkeit fuehrte schlussendlich zum Erfolg.

Im letzten Betrieb war ich auch erst nach drei Bewerbungen dort.

von Das ist die Wahrheit (Gast)


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@ Threadopener

Lass dir keinen Schmarn erzählen! Siemens ist eine Top-Adresse und 
gehört in der Industrie zu den 5 besten Arbeitgebern in Deutschland.

Wo gibt es noch was zu verdienen? schrieb:
> Siemens beackert meistens Gebiete, die größtenteils im Abgesang sind
> oder/und keine Rendite abwerfen.

Was für ein Quatsch!
Es gibt nur ein paar Firmen weltweit, die z. B. komplette Stromnetze 
oder Kraftwerke bauen können. Im Bereich Medizintechnik gehört Siemens 
auf jeden Fall zu den Marktführern (Umsatzrendite: ~14 %). Und das sind 
durchweg Zukunftsbranchen!

Wo gibt es noch was zu verdienen? schrieb:
> Mit Superduperlöhnen bei vertretbarem Aufwand wie in der Autoindustrie
> kann das nix werden.

Jeder kann Autos bauen! Schaut euch Südkorea, China oder Indien an. 
Hyundai z. B. baut inzwischen sehr gute Autos, China holt massiv auf und 
Indien kann zumindest die eigene Bevölkerung halbwegs versorgen. Dort 
braucht niemand einen "Spurhalteassistent" oder eine "Berganfahrhilfe" 
für 1000 € Aufpreis ;).

Bereiche wie Energietechnik, Verkehrssysteme und 
Industrieautomatisierung sind meiner Meinung nach wissensintensiver und 
anspruchsvoller als der Automobilbau. Gerade die deutschen Autobauer 
leben massiv vom Image ihrer Kisten. Mit einer S7-Steuerung oder einem 
energieeffizienten Haus kann man halt schlecht den Nachbarn 
beeindrucken.

Bei Siemens läuft sicher vieles falsch, aber das ändert sich auch 
wieder. Auf die Automobilindustrie würde ich trotzdem nicht zu stark 
setzen. Siemens ist breiter aufgestellt und daher besser gegen Krisen 
gewappnet. Die Produkte sind auch zukunftsweisender.

Die Bezahlung ist vergleichbar mit den OEM, da IGM-Tarif. Siemens muss 
sich halt viel stärker an General Electric (GE) orientieren, die sind 
nämlich richtig gut.

Die Autobauer sind viel zu stark abhängig von China. Sobald es dort 
einen Einbruch gibt, ist der Ofen ganz schnell aus (s. auch 2009).

von Wo gibt es noch was zu verdienen? (Gast)


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Das ist die Wahrheit schrieb:
> ie Autobauer sind viel zu stark abhängig von China. Sobald es dort
> einen Einbruch gibt, ist der Ofen ganz schnell aus (s. auch 2009).

Aber auch ganz schnell wieder an. Ohne Einzelmobilität läuft in der 
jetzigen Gesellschaft nix und die darf auch gerne was kosten. BWMs und 
Audis gehen weg wie warme Semmeln, trotz Listenpreisen von jenseits der 
60.000 Euro. Die Leute waren und sind schon immer geil drauf gewesen, 
ordentlich Leistung und Schnickschnack im Auto zu haben. Man darf da 
nicht vom deutschen Durchschnittsverdiener ausgehen, der lieber jetzt 
einen untermotorisierten Koreaner fährt, weil der Geldbeutel nichts mehr 
hergibt und die Vernunft als Pseudoargument vorschiebt.
Die Bevölkerung in den USA, Russland und China geben den Ton vor und der 
heißt deutsche Autos mit gehobener Motorisierung.

von Wilhelm F. (Gast)


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Wo gibt es noch was zu verdienen? schrieb:

> BWMs und
> Audis gehen weg wie warme Semmeln, trotz Listenpreisen von jenseits der
> 60.000 Euro.

Drei Viertel gehörten den Besitzern schon vor 20 Jahren nicht, und 
wurden wieder gepfändet.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Was glaubst du wieviel Hundert Bewerber Siemens auf eine Stelle bekommt.

Also es dürften schon 500 bis 1000 sein , möglicherweise mehr

von Zocker_18 (Gast)


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> > Was glaubst du wieviel Hundert Bewerber Siemens auf eine Stelle bekommt.

> Also es dürften schon 500 bis 1000 sein , möglicherweise mehr

Höchstens 10, davon kannst du 8 in der Pfeiffe rauchen !

von Wilhelm F. (Gast)


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Zocker_18 schrieb:

> Höchstens 10, davon kannst du 8 in der Pfeiffe rauchen !

Pfeiffe mit drei F. Da gabs doch mal was.

;-)

von Helmut L. (helmi1)


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Wilhelm F. schrieb:
> Pfeiffe mit drei F. Da gabs doch mal was.

Feuerzangenbowle?

von Zocker_18 (Gast)


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>> Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
>> Datum: 06.02.2014 14:58

Hallo Zocker.

Na, mit mir haste nicht mehr gerechnet.

Ja, so spielt das Leben, den Rest hat es auf Bewährung gegeben.

Und du ? Immer noch beim AA in der Stammkundendatei ?

von Wattestäbchen (Gast)


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Zocker_18 schrieb:

> den Rest hat es auf Bewährung gegeben.

Erzähl mal weiter. Bin noch nicht so lange hier.

von And the winner is (Gast)


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Zocker_18 schrieb:
>> > Was glaubst du wieviel Hundert Bewerber Siemens auf eine
> Stelle bekommt.
>
>> Also es dürften schon 500 bis 1000 sein , möglicherweise mehr
>
> Höchstens 10, davon kannst du 8 in der Pfeiffe rauchen !

Und genommen wird derjenige der das meiste Schmiergeld zahlt. Der hat 
das System Siemens nämlich am besten verstanden. Idealerweise nach der 
Einstellung gleich Kosten sparen und Platz schaffen (zwei teure Ältere 
zu Gunsten der eigenen Karriere rauskegeln).

von Wattestäbchen (Gast)


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And the winner is schrieb:
> Idealerweise nach der
> Einstellung gleich Kosten sparen und Platz schaffen (zwei teure Ältere
> zu Gunsten der eigenen Karriere rauskegeln).

Das setzt vorraus, dass die Beiden die jüngere Konkurenz nicht zuerst 
absägen. Also ich würde mir nicht ans Bein pissen lassen.

von Wilhelm F. (Gast)


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Zocker_18 schrieb:

> Ja, so spielt das Leben, den Rest hat es auf Bewährung gegeben.

Geile Arbeitswelt, bestimmt was für den Heiner.

von Wattestäbchen (Gast)


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Wilhelm F. schrieb:
> Geile Arbeitswelt, bestimmt was für den Heiner.

Sach mal ferkes, was machst du eigentlich den Tag über so? Du wirst 
jawohl keine 24 Stunden hier im Forum trollen?

von Wilhelm F. (Gast)


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Wattestäbchen schrieb:

> Wilhelm F. schrieb:
>> Geile Arbeitswelt, bestimmt was für den Heiner.
>
> Sach mal ferkes, was machst du eigentlich den Tag über so? Du wirst
> jawohl keine 24 Stunden hier im Forum trollen?

Bist du Heiner?

von Wattestäbchen (Gast)


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Wilhelm F. schrieb:
> Bist du Heiner?

Nein.

von Paul M. (paul_m65)


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Zocker_18 schrieb:
> Höchstens 10, davon kannst du 8 in der Pfeiffe rauchen !

Und eine Pfeife davon bist du. Gleich 2 Fehler (Pfeiffe und Geplenke am 
Satzende) in einem kurzen Satz ist schon verdächtig.

von Wattestäbchen (Gast)


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Wattestäbchen schrieb:
> Wilhelm F. schrieb:
>> Bist du Heiner?
>
> Nein.

Achtung!
Hier ist FAKE Wattestäbchen unterwegs!

von Wattestäbchen (Gast)


Angehängte Dateien:

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Wattestäbchen schrieb:
> Achtung!
> Hier ist FAKE Wattestäbchen unterwegs!

von Zocker_18 (Gast)


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> Autor: Paul M. (paul_m65)
> Datum: 06.02.2014 18:24

> Zocker_18 schrieb:
> > Höchstens 10, davon kannst du 8 in der Pfeiffe rauchen !

> Und eine Pfeife davon bist du. Gleich 2 Fehler (Pfeiffe und Geplenke am
> Satzende) in einem kurzen Satz ist schon verdächtig.

Dafür hat es aber gereicht um bei Siemens einige Jahre in Karlsruhe in 
der Simatic-Entwicklung maßgeblich seine Spuren zu hinterlassen.

Ich habe also keine Absagen von Siemens bekommen.

Möglicherweise ist denen egal wie Pfeiffe geschrieben wird.

Hallo Paul, wie wird denn eigentlich Flasche geschrieben ?

Was ist eigentlich " Geplenke ", habe ich im Wörterbuch der deutschen 
Sprache nicht gefunden.

von Jubi (Gast)


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Zocker_18 schrieb:
> Was ist eigentlich " Geplenke "

Der war gut, wirklich gut! :-))
Made my day!

von Cyblord -. (cyblord)


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Zocker_18 schrieb:

> Was ist eigentlich " Geplenke ", habe ich im Wörterbuch der deutschen
> Sprache nicht gefunden.

;-)

Gehört eindeutig und leider zur besseren Satire hier im Forum.

von Ich (Gast)


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Martin schrieb:
> Hat jemand sowas erlebt?

Ja.

Warum unbedingt Siemens?
Du passt offensichtlich nicht zu Siemens, das muß nichts schlechtes 
sein, im Gegenteil.

Ein neuer Kollege hat nach seinem Studium  in einem S-DAX-Unternehmen 
angefangen und hat hier 7000€ mehr Jahresbrutto als das Angebot bei 
Siemens.

von Jo S. (Gast)


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Siemens bezahlt nur mittelmäßig - das schon seit Jahrzehnten.

von Wilhelm F. (Gast)


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Mich wollte mal ein Dienstleister zur Leiharbeit bei Siemens bekommen. 
400km von hier weg, und für 25k€ und nicht als den Klopapieraufhänger, 
sondern richtig als Elektronikentwickler mit dem Hochschulabschluß und 
noch BE.

Die wollten mich natürlich klein reden, wie eine Mickymaus, die mit Hut 
auf noch unter dem Tischbein geht.

Durch die Unternehmensgröße und verschiedenen Standorten in Deutschland 
kam sowas in der Art immer mal wieder ähnlich bei mir vor.

Mit Siemens selbst hat dieses Phänomen aber sicherlich gar nichts zu 
tun, könnte bestimmt auch jemand anderes sein.

von Anti-Jo (Gast)


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@ Jo S.

Schreib nicht immer so einen Schmarn oder du wirst gesperrt!

Jo S. schrieb:
> Siemens bezahlt nur mittelmäßig - das schon seit Jahrzehnten.

Was du hier immer für Zahlen nennst, kann man nur noch als Irreführung 
bezeichnen. Ich frage mich bloß, warum du absichtlich Absolventen und 
Berufseinsteiger verunsicherst und aufs Glatteis führst.

Bloß weil du es geschafft hast, mit >50k einzusteigen, ist das längst 
nicht die Regel. Für Absolventen heißt heute der Standard-Einstieg: 
Dienstleister. Gerade die Konzerne mit Tarif setzen stark auf 
Berufserfahrung, obwohl auch dort massiv auf Dienstleister 
zurückgegriffen wird.

Der IGM-Tarif (ERA) ist das beste, was man gehaltstechnisch erreichen 
kann. Viele unterschlagen hier die 35 h Woche und die Leistungszulage, 
die nach 3 Jahren oft bei >10 % liegt. Das kommt aufs ERA-Grundgehalt 
noch drauf!

Und da Siemens nach ERA zahlt, hast du dort auch gute Gehälter. In der 
deutschen Industrie zahlen nur die Automobil-OEM mehr als Siemens. Und 
die OEM sind inzwischen ein sehr exklusiver Verein für Leute, die von 
außen rein wollen.

Klar, wer drin ist, kann es raushängen lassen. Jo S. ist der beste 
Beweis. Aber oft leiden die Leute dort an Realitätsverweigerung und 
haben keine Ahnung, wie der Arbeitsmarkt 2014 so ausschaut.

von Tron (Gast)


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An den Vorredner!

"Für Absolventen heißt heute der Standard-Einstieg:
Dienstleister."

Ich bin Absolvent, und nein das hießt bei weitem nicht das ...
Tut mir Leid aber wenn man das ganze Studium nicht verschlafen hat 
steigt man IMMMMMMMMER bei einer guten Firma ein! Ich kenne niemanden 
und ich kenne viele die MIT einem guten Lebenslauf bei eine kleinen 
Firma o. beim Dienstleister anfangen mussten!

Dieses ganze Forum (unterbereich) ist wirklich irgendwie ein 
großßßßßßßer Versager Treff...

von Tron (Gast)


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"In der
deutschen Industrie zahlen nur die Automobil-OEM mehr als Siemens"

Ehm und mein Arbeitgeber zahlt mehr bei 35h... (Rüstung)

von Real (Gast)


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Tron schrieb:
> [...]
>
> Dieses ganze Forum (unterbereich) ist wirklich irgendwie ein
> großßßßßßßer Versager Treff...

Dem kann ich mich leider nur anschließen. Ich bin selbst bei einem 
Konzern vor 2 Jahren mit über 50k bei 35h eingestiegen und das ohne 
Vitamin B oder Praktika bei diesem Konzern.
Dabei hatte ich sogar am Ende mehrere Stellen zur Auswahl.
Die Erfahrung aus meinem Studienjahrgang und von anderen Freunden 
zeigen, dass alle die ihr Studium vernünftig angegangen sind und sehr 
gute Dipl.-Ing. Diplome vorweisen fast ausschließlich bei Konzernen 
direkt eingestiegen sind - jeweils zu ähnlichen Gehältern.

Klar wer ewig studiert UND nur Praktika vorort in irgendwelchen 
Buden/KMUs durchgeführt UND dann nur ein mittelmäßiges Diplom 
vorzuweisen hat, von Auslandserfahrung lieber gar nicht zu reden, darf 
sich am Ende des Studium nicht wundern wie stark die Realität zuschlägt.

von Takao K. (takao_k) Benutzerseite


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Wer sich bei bekannten Grossfirmen direkt bewirbt, ist ja schon fast ein 
Kleinkrimineller.

von Real (Gast)


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Takao K. schrieb:
> Wer sich bei bekannten Grossfirmen direkt bewirbt, ist ja schon
> fast ein
> Kleinkrimineller.

Shit drauf - aber wenigstens mit einem hohen Nettostundenlohn.

von Marx W. (Gast)


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Real schrieb:
> Dabei hatte ich sogar am Ende mehrere Stellen zur Auswahl.
> Die Erfahrung aus meinem Studienjahrgang und von anderen Freunden
> zeigen, dass alle die ihr Studium vernünftig angegangen sind und sehr
> gute Dipl.-Ing. Diplome vorweisen fast ausschließlich bei Konzernen
> direkt eingestiegen sind - jeweils zu ähnlichen Gehältern.

Schmarrn!

Wo gibt es noch Dipl.-Ing. als Abschluß?

Die Stories  von wg. "dass alle die ihr Studium vernünftig angegangen 
sind"
, ist immer die gleiche Leier.

Gähhhnnnnn!

von P.D. (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Schmarrn!
>
> Wo gibt es noch Dipl.-Ing. als Abschluß?
>
> Die Stories  von wg. "dass alle die ihr Studium vernünftig angegangen
> sind"
> , ist immer die gleiche Leier.
>
> Gähhhnnnnn!

Nun ist es halt Master.

von Real (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Schmarrn!
>
> Wo gibt es noch Dipl.-Ing. als Abschluß?
>
> Die Stories  von wg. "dass alle die ihr Studium vernünftig angegangen
> sind"
> , ist immer die gleiche Leier.
>
> Gähhhnnnnn!

Und die der DL-Ings leider auch. 50% der Absolventen kann man nun mal in 
die Tonne treten.

von Jubi (Gast)


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Ich habe es zu einer Festanstellung bei Siemens geschafft (EG 11, 
Bayern). Ist das jetzt etwas besonders?

Dachte ich bisher eigentlich nicht, aber wenn ich den Thread hier so 
lese... Darf ich mich glücklich schätzen, weil ich als Ingenieur nicht 
bei einem Dienstleister arbeiten muss??

von Marx W. (Gast)


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Jubi schrieb:
> weil ich als Ingenieur nicht
> bei einem Dienstleister arbeiten muss??

Wart ab, Big S. schrumpft ja immer mehr in D-land.
Vor 20 Jahren waren in D-land noch 280000 Leute dort beschäftigt.
Jetzt dürften es noch 100000 sein. Es ist also nur mehr eine Frage der 
Zeit bis bei Big S. nur mehr 10000 MA es sind.

von Jo S. (Gast)


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Tron schrieb:
> Dieses ganze Forum (unterbereich) ist wirklich irgendwie ein
> großßßßßßßer Versager Treff...

Diesen Eindruck kann man durchaus gewinnen. Deshalb ist es wichtig, daß 
die anderen (Mehrheit) mehr schreiben.

von Jo S. (Gast)


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Real schrieb:

Z. B.

> Dem kann ich mich leider nur anschließen. Ich bin selbst bei einem
> Konzern vor 2 Jahren mit über 50k bei 35h eingestiegen und das ohne
> Vitamin B oder Praktika bei diesem Konzern.
> Dabei hatte ich sogar am Ende mehrere Stellen zur Auswahl.

von Jo S. (Gast)


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Marx W. schrieb:

> Wart ab, Big S. schrumpft ja immer mehr in D-land.
> Vor 20 Jahren waren in D-land noch 280000 Leute dort beschäftigt.
> Jetzt dürften es noch 100000 sein. Es ist also nur mehr eine Frage der
> Zeit bis bei Big S. nur mehr 10000 MA es sind.

Ja, die Anzahl der Beschäftigten hat sich auf ca. 130.000 halbiert. Die 
Personalstruktur hat sich auch stark verändert. Weniger gewerblich 
Beschäftigte (Produktion, Installation, ..) Der Anteil der 
Hochqualifizierten ist stark gestiegen.

von SomethingNew (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Wo gibt es noch Dipl.-Ing. als Abschluß?

An der TU Dresden z.b.

von Troll (Gast)


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Jubi schrieb:
> Ich habe es zu einer Festanstellung bei Siemens geschafft (EG 11,
> Bayern). Ist das jetzt etwas besonders?
>
> Dachte ich bisher eigentlich nicht, aber wenn ich den Thread hier so
> lese... Darf ich mich glücklich schätzen, weil ich als Ingenieur nicht
> bei einem Dienstleister arbeiten muss??

Nein ist es nicht, nur hier im Forum wo sich geschätzt die 1% Versager 
rumtümmeln.

von Siemensianer (Gast)


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Wie kommt man bei Siemens rein:
Man bewerbe sich auf eine passende Stelle an einem wenig attraktiven 
Standort... Kleinstadt mit Siemens Werk z.B.
Dort stehen die Chancen deutlich besser als z.B. in 
München/Erlangen/Berlin/Nürnberg/...

Dort muss man dann ein paar Jahre aushalten, gute Arbeit machen und 
(falls man dann noch weg will) sich von intern bewerben.

Gruß
Gast

von Thomas1 (Gast)


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Troll schrieb:
> Nein ist es nicht, nur hier im Forum wo sich geschätzt die 1% Versager
> rumtümmeln.


Die fahren Motorrad.
http://de.wikipedia.org/wiki/1%25er#Entstehung_und_das_.E2.80.9EOnepercenter.E2.80.9C-Zeichen

von Weltbester-FPGA-Pongo (Gast)


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Troll schrieb:
> Jubi schrieb:
>> Ich habe es zu einer Festanstellung bei Siemens geschafft (EG 11,
>> Bayern). Ist das jetzt etwas besonders?
Das ist schon deshalb nichts Besonderes, weil das Gehalt gelinde gesagt 
eine Frechheit ist. Schon vor 10 Jahren hat Siemens das den Einsteigern 
gezahlt. Also nicht den Tarif, sondern die Summe!

von ab gehts (Gast)


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Jubi schrieb:
> Ich habe es zu einer Festanstellung bei Siemens geschafft (EG 11,
> Bayern). Ist das jetzt etwas besonders?
>
> Dachte ich bisher eigentlich nicht, aber wenn ich den Thread hier so
> lese... Darf ich mich glücklich schätzen, weil ich als Ingenieur nicht
> bei einem Dienstleister arbeiten muss??

Ja, das ist was besonderes. Dein Gehalt ist sehr gut. EG 11b bedeutet in 
Bayern mal eben >62k Grundgehalt (bei 13,25 Gehältern, 35 h). 
Leistungszulage und diverse Sozialleistungen kommen ja noch hinzu.

Siemens gehört noch immer zu den besten Industrieadressen in 
Deutschland. Es gibt nur wenige Firmen, die besser bezahlen.

Alle Siemens-Hater hier machen Siemens nur schlecht, weil sie entweder 
nicht reinkommen oder glauben, als Siemens-Angehöriger mit 70k p. a. und 
35 h noch immer unterbezahlt zu sein.

Weltbester-FPGA-Pongo schrieb:
> Troll schrieb:
>> Jubi schrieb:
>>> Ich habe es zu einer Festanstellung bei Siemens geschafft (EG 11,
>>> Bayern). Ist das jetzt etwas besonders?
> Das ist schon deshalb nichts Besonderes, weil das Gehalt gelinde gesagt
> eine Frechheit ist. Schon vor 10 Jahren hat Siemens das den Einsteigern
> gezahlt. Also nicht den Tarif, sondern die Summe!

Natürlich Quatsch!

Siemens war schon vor 10 Jahren tarifgebunden. Damals gab es zwar noch 
kein ERA, aber die Lohn- und Gehaltsgruppen gemäß IGM-Tarif. Und dort 
wurde man eingestuft.

Begreift es endlich:
Die Bezahlung nach IGM-Tarif ist das beste, was ein Angestellter 
erreichen kann. Die ERA-Gehälter sind die höchsten aller Tarife in 
Deutschland. Im Zusammenspiel mit der 35 h Woche, bezahlten Ü-Stunden 
und den regelmäßigen Rekord-Tarifabschlüssen ist das Gesamtangebot 
unschlagbar.

Die Bezahlung in der Metall- und Elektroindustrie ist z. B. seit dem 
Jahr 2000 um über 40 % gestiegen. Quelle:

http://www.igmetall.de/internet/docs_0188977_Tariferfolge_06_2012_Web_8340ddebb1a20ea5af65b3911d0a593063d0cad0.pdf

Wo gibts das sonst?

Jeder, der nach IGM-Tarif bezahlt wird, kann sich glücklich schätzen. 
Man muss nur mal in den Mittelstand schauen. Das ist der reinste Wilde 
Westen in Bezug auf Verdienst, Arbeitszeiten und Lohnentwicklung.

von Jo S. (Gast)


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Weltbester-FPGA-Pongo schrieb:
> Troll schrieb:
>> Jubi schrieb:
>>> Ich habe es zu einer Festanstellung bei Siemens geschafft (EG 11,
>>> Bayern). Ist das jetzt etwas besonders?
> Das ist schon deshalb nichts Besonderes, weil das Gehalt gelinde gesagt
> eine Frechheit ist. Schon vor 10 Jahren hat Siemens das den Einsteigern
> gezahlt. Also nicht den Tarif, sondern die Summe!

Sehr richtig!

von Jo S. (Gast)


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Siemensianer schrieb:
> Wie kommt man bei Siemens rein:
> Man bewerbe sich auf eine passende Stelle an einem wenig attraktiven
> Standort... Kleinstadt mit Siemens Werk z.B.
> Dort stehen die Chancen deutlich besser als z.B. in
> München/Erlangen/Berlin/Nürnberg/...
>
> Dort muss man dann ein paar Jahre aushalten, gute Arbeit machen und
> (falls man dann noch weg will) sich von intern bewerben.


Sehr guter Vorschlag!

Der Vorstand Hr. Russwurm hat z.B. in einem kleinen Werk in Kemnath 
(Nordostbayern) als Fertigungsplaner angefangen und ist jetzt Vorstand 
für Industry.

von Ich (Gast)


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Siemens ist ein schönes interessantes Unternehmen, aber nicht der 
Bauchnabel der Welt.

Je nach dem wo man bei Siemens landet sollte man folgendes beachten.
Deine Karriere ist vorgeplant, du solltest reisewillig und -bereit sein, 
weltweit.
Weltweit: Ney York, Rio, Tokyo, Chinesische und russische 
Trabantenstädte mit 1 Mio+ Einwohner, von denen man hier nie etwas 
gehört hat und in denen dein bester Freund das Satellitenfernsehen ist.

Warum Siemens?

von Wilhelm F. (Gast)


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Jo S. schrieb:

> Der Vorstand Hr. Russwurm hat z.B. in einem kleinen Werk in Kemnath
> (Nordostbayern) als Fertigungsplaner angefangen und ist jetzt Vorstand
> für Industry.

Das ist doch mal was!

Aber die Jungs stapeln später gerne mal sehr tief. Der Postminister 
Gscheidle sagte auch immer, er wäre mal Fernmeldehandwerker gewesen. Es 
fand aber guten Anklang.

Wenn man dem auf den Zahn fühlt, findet man heraus, daß sie sich damit 
aber niemals identifizierten, sogar zwei linke Hände dort hatten, 
schnell wieder verschwanden, und in dem Fach auch gar keine Ahnung 
haben.

von Jo S. (Gast)


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Ich schrieb:
> Warum Siemens?

Weil Siemens der größte Arbeitgeber für E-Ing. ist.

von Jo S. (Gast)


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Hallo Willem, welcome back!

von Randfichten (Gast)


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> Weltweit: Ney York

:-))

Bewirb' dich besser bei SAP! Die nehmen auch Behinderte.

von Ich (Gast)


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Randfichten schrieb:
> Bewirb' dich besser bei SAP! Die nehmen auch Behinderte.

Woher weißt Du?

von Helmut (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Weltbester-FPGA-Pongo schrieb:
>> Troll schrieb:
>>> Jubi schrieb:
>>>> Ich habe es zu einer Festanstellung bei Siemens geschafft (EG 11,
>>>> Bayern). Ist das jetzt etwas besonders?
>> Das ist schon deshalb nichts Besonderes, weil das Gehalt gelinde gesagt
>> eine Frechheit ist. Schon vor 10 Jahren hat Siemens das den Einsteigern
>> gezahlt. Also nicht den Tarif, sondern die Summe!
>
> Sehr richtig!

EG 11 in Bayern liegt irgendwo bei 65k p.a. für 35h (kann je nach LZ 
auch mehr sein).
Und das soll Siemens vor 10 Jahren den Einsteigern gezahlt haben? 
Lächerlich!

von horst1 (Gast)


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Das ist die Wahrheit schrieb:
> Bereiche wie Energietechnik, Verkehrssysteme und
> Industrieautomatisierung sind meiner Meinung nach wissensintensiver und
> anspruchsvoller als der Automobilbau. Gerade die deutschen Autobauer
> leben massiv vom Image ihrer Kisten. Mit einer S7-Steuerung oder einem
> energieeffizienten Haus kann man halt schlecht den Nachbarn
> beeindrucken.
>
> Bei Siemens läuft sicher vieles falsch, aber das ändert sich auch
> wieder. Auf die Automobilindustrie würde ich trotzdem nicht zu stark
> setzen. Siemens ist breiter aufgestellt und daher besser gegen Krisen
> gewappnet. Die Produkte sind auch zukunftsweisender.

Der ach so böse und rückschrittliche Autobau ist das Hauptzugpferd der 
deutschen Industrie. Und im Gegensatz zu irgendwelchen Hypes wie EE ist 
er nach wie vor sehr stark.
Ein Großteil der Maschinenbauer und Automatisierer hätte ohne die 
Autoindustrie nix mehr zu tun. Komischerweise sind auch "ein Paar" S7 
und Sinumeriks in den Produktionsanlagen verbaut.

Die Asiaten können übrigens auch Computer und Smartphones bauen, also 
sind Steuerungen wohl auch kein Problem.
Das das für Siemens (in D) gut läuft hat eigentlich nur den Grund, dass 
Siemens bekannt und zertifiziert (und entsprechend gelistet ist) und 
weltweite Verfügbarkeit (Ersatzteile und Service) garantieren kann.
Wäre das nicht so, würden sich bestimmt viele Firmen für 100€ selbst was 
zusammenlöten.

Siemens war früher auch noch viel breiter aufgestellt. Da machten die 
z.B. Handys oder Computerchips.

von Ex-Bewerber (Gast)


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Vor über 10 Jahren habe ich mich während meines Studiums bei Siemens für 
ein popeliges Praktikum beworben und wurde während des 
Bewerbungsgesprächs (trotz sehr guter Schul- und Studienleistungen) 
derart niedergemacht, wie ich es später nie wieder erlebt habe. Die 
Visitenkarte meines Gegenübers (Vice-President W.L.) habe ich im 
Anschluss verbrannt.
Nun lese ich, dass irgendwelche Aktivistenbälger ein 
Aufsichtsratspöstchen bekommen sollen. Mir fehlen einfach nur noch die 
Worte!
Da sieht man, wie bei Siemens die Posten vergeben werden. Qualifikation 
spielt keine Rolle, sondern nur die richtige Gesinnung, der richtige 
Stammbaum und die richtigen Bekanntschaften!

von Rick M. (rick-nrw)


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Hat Siemens eine Fachkräftemangel?

NEIN!

Es gibt mind. 100x++ mehr Bewerber als Stellen.
Es gibt ca. 5-10% Leihkräfte (eigene Recherche laut E-Mail-Outlook-Info) 
, die ausgiebig getestet werden können, IGM-Tarif bis zu 48 Monate, mit 
Begründung auch länger (Quelle Siemens - IGM-Info).

Gesinnung: OK, Mitgliedschaft in der MLPD ist nicht vorteilhaft.

Siemens, international tätiges Unternehmen, das Personal sucht, welches 
international, weltweit, dauerhaft, verfügbar ist!

Bist Du das, willst Du das?

Ääähhh, Ja! Vergiss Dein Privatleben und starte durch!

Äääh, Nein! - vergiss Siemens!

: Bearbeitet durch User
von Unärer Student (Gast)


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Duale Studenten kommen alle bei Siemens unter. Sehe es bei den Leuten 
aus meinem Abitur-Jahrgang '14, auf Linkedin. Sehr viele haben irgendwas 
mit Duales Studium bei Siemens drin stehen und sind nun schon teilweise 
1-2 Jahre dort festangestellt.
Vielleicht ist der Trick, erst das duale Studium zu machen, danach 
parallel den Master an der TU und dann intern wechseln auf eine 
entsprechende Stelle.

von Jobgenerator (Gast)


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von Ex-Bewerber (Gast)


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Duale Siemens-Studenten werden wohl auch jemanden kennen, der ihnen das 
"Studienpöstchen" vermittelt. Früher gab es sogar 
Beschäftigungsgarantieen für Mitarbeiterkinder, heute läuft das aller 
unter der Hand. Nach dem Siemens-Schmalspurstudium kann man sich dann 
als besonders kompetent fühlen und auf die Externen herabblicken, die 
ein reguläres Studium durchgezogen haben.

Beitrag #6102640 wurde von einem Moderator gelöscht.
von haha! (Gast)


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Ex-Bewerber schrieb:
> Da sieht man, wie bei Siemens die Posten vergeben werden. Qualifikation
> spielt keine Rolle, sondern nur die richtige Gesinnung, der richtige
> Stammbaum und die richtigen Bekanntschaften!

Einer unserer "Daily Poster" hier arbeitet auch bei big S. und hat schon 
eingeräumt, dass er sich seine 100.000€+ Jahresgehalt auch nicht über 
seine Qualifikation erklären kann.

Beitrag #6102744 wurde von einem Moderator gelöscht.
von phul (Gast)


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Elektrofan schrieb im Beitrag #6102744:
> Ein Wort reicht:
>
> "Fachkräftemangel"

Wie oft noch? Fachkräfte sind Menschen mit einer Berufsausbildung.

von Manfred (Gast)


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Ex-Bewerber schrieb:
> Duale Siemens-Studenten werden wohl auch jemanden kennen, der ihnen das
> "Studienpöstchen" vermittelt.

Hm. Das spinnt man sich dann so zusammen... passt halt ins eigene 
Weltbild.
Ich hab Dual studiert bei S. Hatte keine Verwandtschaft / Bekanntschaft 
im Konzern. Ganz normal beworben, Einstellungstest, Assessment Center...
So war das bei allen im Jahrgang. Niemand mit Papa im Betrieb.
Aber redet es euch ruhig ein.

von Elektrofan (Gast)


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>> "Fachkräftemangel"

> Fachkräfte sind Menschen mit einer Berufsausbildung.

Wer hätte das gedacht?

> Wie oft noch?

Mindestens solange, bis die u.a. seit ca. 5 Jahren neu hinzugekommene
Million dieser Spezies den Mangel endlich ausgleichen ...

von phul (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> Mindestens solange, bis die u.a. seit ca. 5 Jahren neu hinzugekommene
> Million dieser Spezies den Mangel endlich ausgleichen ...

Wer hat denn in den letzten 5 Jahren 1 Million mehr Azubis in die Welt 
entlassen?

Beitrag #6102839 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103008 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103027 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103038 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103071 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103082 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103101 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mattes (Gast)


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Thomas1 schrieb im Beitrag #6103027:
> Qualifikationen sind nicht nötig. Luisa N. hat keine und ihr wurde ein
> Aufsichtsratsposten angeboten.

Ja bei Großkonzernen ist sowas möglich. Fachkompetenzen sind da oft kaum 
ein Einstellungskriterium. Viel wichtiger sind Beziehungen und Politik.

von Viatorem (Gast)


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Siemens hat etwas mehr als 100k Mitarbeiter in Deutschland. Irgendwie 
haben sie aber nur 120 offene Stellen in F&E, viel von denen die 
irgendwie mit Software zu tun haben. Wird es so viel outgesourced oder 
einfach wenig Neues in Deutschland entwickelt? Mir scheint Siemens eher 
eine Private Equity Firma zu sein, als ein Technologieunternehmer.

Beitrag #6103225 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103252 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ui (Gast)


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Viatorem schrieb:
> Mir scheint Siemens eher
> eine Private Equity Firma zu sein, als ein Technologieunternehmer.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/bafin-lizenz-erhalten-siemens-wird-erstmals-offiziell-eine-bank/3659378.html

Beitrag #6103264 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Heinz (Gast)


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Siemens ist eine Bank mit einer kleinen Elektroabteilung. Das sagten wir 
schon so 1985 in der Schule.

Beitrag #6103321 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6103326 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Schnebula falsi (Gast)


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horst1 schrieb:
> Hauptzugpferd der
> deutschen Industrie

aber auch Druckmaschinen, Textil- und Baumaschinen sind große 
Einkommensquellen für die dt. Industrie.

von Hannes J. (pnuebergang)


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horst1 schrieb:
> Der ach so böse und rückschrittliche Autobau ist das Hauptzugpferd der
> deutschen Industrie.

Weil man fast alles andere hat verrecken lassen. Hätten andere ehemals 
große Industriezweige die gleiche Unterstützung (und notfalls die 
gleiche Duldung von kriminellen Aktivitäten) erfahren hätten wir nicht 
diese Monokultur, hätten Alternativen und hätten damit das Risiko 
breiter gestreut.

von ThomasSteffens (Gast)


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Viatorem schrieb:
> Siemens hat etwas mehr als 100k Mitarbeiter in Deutschland.
> Irgendwie
> haben sie aber nur 120 offene Stellen in F&E, viel von denen die
> irgendwie mit Software zu tun haben. Wird es so viel outgesourced oder
> einfach wenig Neues in Deutschland entwickelt? Mir scheint Siemens eher
> eine Private Equity Firma zu sein, als ein Technologieunternehmer.


Wir haben für Siemens schon viele Testracks gebaut und auch anderen 
Großkonzernen.

Vor allem die Siemensianer waren die problematischsten Kunden, weil sie 
immer meinten:

- die Hardware und der Sourcecode entsprechen nicht unseren Richtlinien 
und wir können es nicht lesen und verstehen

- mit den Details wollen wir nicht zu tun haben, dafür sind die 
Einstiegshürden zu hoch, wir wollen es Idiotensicher


Die Siemensianer sehen zwar gut aus und haben gute Umgangsformen 
(Soft-Skills), aber von echter Kompetenz (Hard-Skills) habe ich bei 
meinen bisherigen Begegnungen nicht viel gesehen

von AVR (Gast)


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ThomasSteffens schrieb:
> Die Siemensianer sehen zwar gut aus

Der letzte, den ich gesehen habe, sah aber nicht gerade toll aus.

von René H. (mumpel)


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Ex-Bewerber schrieb:
> Nun lese ich, dass irgendwelche Aktivistenbälger ein
> Aufsichtsratspöstchen bekommen sollen.

Ich nenne das "Mundtot machen". Als ob dieses Aufsichtsratspöstchen 
irgendwas bewirken könnte solange die Stimmenmehrheit zählt. Wenn Du 
jemanden nicht besiegen kannst, biete ihm einen hochbezahlten Posten im 
Aufsichtsrat. Auf diese Weise wurde ein hochrangiger Gewerkschaftsführer 
in den Aufsichtsrat einer Firma gelockt.

: Bearbeitet durch User
von Ex-Bewerber (Gast)


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@Manfred: Schön, dass Sie ohne Bekanntschaften ihren Versorgungsposten 
dort bekommen haben. Es soll ja auch Lottogewinner geben, warum sollte 
da nicht ein "duales Pöstchen" mit anschließender Übernahme ins 
Beamtenverhältnis drin sein.

Andere wie ich, die seit 10 Jahren beim Dienstleister schmoren (trotz 
oder vermutlich wegen eines nicht-dualen Top-Studienabschlusses), werden 
sicher in diesem Leben keinen Versorgungsposten bei Big S. mehr 
bekommen. Persönlich habe ich schon auf 4-Tage-Woche reduziert, da meine 
Begeisterung, verliehen zu werden, Konzernprojekte zu retten (während 
überbezahlte Konzernbeamte Fußball schauen), und Steuern für linke 
Bereicherungspolitik abzutreten, sehr stark gesunken ist.

Selbst bei Kununu pfeifen es die Spatzen schon vom Dach:
"Ich persönlich kenne aus meinem privaten Bekanntenkreis mindestens 30 
türkischstämmige Werkstudenten, die alle durch reine Vetternwirtschaft 
Werkstudentenpositionen bei Siemens besetzen konnten.
Mir wurde gesagt, dass man ohne Bekannte keine Chance hat am 
Recruitingprozess teilzunehmen."

von Jefe (Gast)


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Mladen G. schrieb:
> Praktiker schrieb:
>> durch Tarifrunden bei wenig Arbeit (35h-Woche, ruhige
>> Kugel)
>
> Naja, dann kann man auch gleich den ganzen Schritt machen und sich
> verbeamten lassen wenn es nur auf "ruhige Kugel schieben/wenig Arbeit"
> ankommt, dann waere man auch wirklich unkuendbar.
>
> Ansonsten gibt es offensichtlich unterschiedliche Erwartungen/Ansprueche
> an einen Arbeitgeber.

Neid oder hast Du persönliche Erfahrungen?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Hannes J. schrieb:
> Weil man fast alles andere hat verrecken lassen. Hätten andere ehemals
> große Industriezweige die gleiche Unterstützung (und notfalls die
> gleiche Duldung von kriminellen Aktivitäten) erfahren hätten wir nicht
> diese Monokultur, hätten Alternativen und hätten damit das Risiko
> breiter gestreut.

Das ist so ein Kommentar, wenn ich den gebracht hätte, hätte es 
geheißen, ich sei praxisfremd und naiv usw. Es wären Gegenargumente 
gekommen wie:

- Aber Software hat auch keine Zukunft in einem Hochlohnland wie 
Deutschland. Das können die Inder besser und billige und weil man bei 
Software nicht vor Ort arbeiten muss, hätte Deutschland internationale 
Konkurrenz und wäre nicht wettbewerbsfähig.
- Medizinprodukte lohnen sich generell nie, weil viel zu viel 
Bürokratie.
- KI und Blockchain sind reiner Marketing-Bullshit, braucht keine Sau.
- ...

von ohne Account (Gast)


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Martin schrieb:
> Hat jemand sowas erlebt?

die Firma Siemens hat in Punkto Personalentscheidungen nicht den besten 
Ruf.
Wieso versuchst Du eigentlich noch krampfhaft ausgerechnet da zu landen?
Die wollen Dich nicht und die Gründe wirst Du niemals erfahren.

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Martin schrieb:
> Im Gegenteil sind alle meine damaligen Komilitonen bei Siemens gelandet
> und manche nach nur einem Gespräch.

Dann lösche dein Facebook Konto, villeicht hilft es.

von Marx W. (Gast)


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Viatorem schrieb:
> Siemens hat etwas mehr als 100k Mitarbeiter in Deutschland. Irgendwie
> haben sie aber nur 120 offene Stellen in F&E, viel von denen die
> irgendwie mit Software zu tun haben. Wird es so viel outgesourced oder
> einfach wenig Neues in Deutschland entwickelt?
Beides, und vorallem:
Die bauen jedes Jahr in D-land min. 5% der Stellen ab.
Läuft halt ziemlich geräuschlos ab.
> Mir scheint Siemens eher
> eine Private Equity Firma zu sein, als ein Technologieunternehmer.
Den Eindruck kann man schon bekommen.
Wobei man ja auch sagen muß:
Welche Technologie ist von denen in den letzten 20 Jahren gekommen?
Mir würde dazu nix einfallen.
Es ist halt wie so oft mit dem Mythos den manche deutsche Firmen 
pflegen.
Das sie halt ein Technologieunternehmen sind.

von healthineer (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Welche Technologie ist von denen in den letzten 20 Jahren gekommen?

Allein im medizinischen Bereich gibt es eine ganze Latte an 
Verbesserungen in den letzten 20 Jahren. Ein großer Wurf war sicherlich 
2005 der erste Dual source ct, erinnere mich noch gut wie lange an der 
Kühlung getüftelt wurde.

von healthineer (Gast)


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von Qwertz (Gast)


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ThomasSteffens schrieb:
> Die Siemensianer sehen zwar gut aus und haben gute Umgangsformen
> (Soft-Skills), aber von echter Kompetenz (Hard-Skills) habe ich bei
> meinen bisherigen Begegnungen nicht viel gesehen

Beides ist in der Regel von guter Qualität, Siemens hat ja auch genügend 
Auswahl an Bewerbern und kann sich die Rosinen herauspicken. Siemens ist 
ein Unternehmen mit guten bis sehr guten Mitarbeitern.

von Sklavenvermittler (Gast)


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Qwertz schrieb:

> Beides ist in der Regel von guter Qualität, Siemens hat ja auch genügend
> Auswahl an Bewerbern und kann sich die Rosinen herauspicken. Siemens ist
> ein Unternehmen mit guten bis sehr guten Mitarbeitern.
Ich weiss nicht. Wenn ich zurück denke wenn die ausm Studium direkt 
eingestellt haben, also das war garantiert nicht die erste Wahl. Selbst 
Bekannte, ein ehemaliger Nachbar und ein Klassenkamerad. Die hatten eher 
alle eine Beamtenmentalität und wollten deshalb auch zu Siemens weils 
dort so gemütlich zugeht, die passen dort wie Arsch auf Eimer. Das sind 
sicher sehr gute Verwalter und damit genau richtig bei Siemens. Echte 
Hardcoderentwickler werden dort nur in geringer Anzahl gebraucht, der 
Grossteil ist technisch-anakademisiertes Arbeitsvieh.

von Qwertz (Gast)


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Sklavenvermittler schrieb:
> Das sind sicher sehr gute Verwalter und damit genau richtig bei Siemens.
> Echte Hardcoderentwickler werden dort nur in geringer Anzahl gebraucht

Siemens ist zum Glück ja auch keine Klitsche oder ein Startup. Einiges 
an Entwicklung ist dort outgesourced, aber das ist ja an sich keine 
schlechte Sache.

von Viatorem (Gast)


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Ich finde es schade, dass Siemens nichts im Bereich OP Roboter macht, 
und daher den globalen Markt für andere (z.B. Intuitive Robotics)offen 
lässt. Gamma-Knife könnte auch aus Deutschland kommen.

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Qwertz schrieb:
> Beides ist in der Regel von guter Qualität, Siemens hat ja auch genügend
> Auswahl an Bewerbern und kann sich die Rosinen herauspicken. Siemens ist
> ein Unternehmen mit guten bis sehr guten Mitarbeitern.

Aha, da kenne ich ein paar Rosinen, die mit mir studiert haben und 
danach bei Siemens den Einstieg fanden. Alles andere als gut...

von Thomas (Gast)


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A. F. schrieb:
> Aha, da kenne ich ein paar Rosinen, die mit mir studiert haben und
> danach bei Siemens den Einstieg fanden. Alles andere als gut...

Mit den richtigen Beziehungen bekommen auch die Pflaumen eine Anstellung 
bei Siemens. Nicht nur die Rosinen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Thomas schrieb:
> Mit den richtigen Beziehungen bekommen auch die Pflaumen eine Anstellung
> bei Siemens. Nicht nur die Rosinen.
Ach, ob es so dolle bei Siemens ist?
Für die Jungen ist es  ja ganz nett.
In der Ausbildung hängen die fast 50% in der Berufsschule &Lehrwerkstatt 
ab.
Aber wenn die erst mal Ü30 sind sind die gefangen wie die 
Galeerenruderer.
Festgekette am Schiffs-Rumpf!
Auf Gedeih und Verderben ist ihr Schicksal mit Siemens verbunden. In der 
alten Bundesrepublik war das noch einigermaßen hinnehmbar. Aber heute 
würde ich es nicht erstreben mein Schicksal sklavisch von den Launen der 
Konzernführung abhänig zu machen.
Vorallem bei Siemens ist man schneller "hopp" als der Cheffe (Joe K.=) 
"ex" sagen kann!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Viatorem schrieb:
> Ich finde es schade, dass Siemens nichts im Bereich OP Roboter macht,
> und daher den globalen Markt für andere (z.B. Intuitive Robotics)offen
> lässt. Gamma-Knife könnte auch aus Deutschland kommen.

Also, so ein OP Roboter der an dir rumsägt und schnippelt?
Na, ich weis nicht ob ich ein Produkt von Siemens à la Kaeser  an mich 
ranlassen würde.
Ned das ich aussehe wie der dann:

https://en.wikipedia.org/wiki/Frankenstein_(1910_film)#/media/File:Charles_Ogle_In_Frankenstein_1910.jpg

Is fei ned so hübsch!

von Healthineer (Gast)


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Viatorem schrieb:
> Ich finde es schade, dass Siemens nichts im Bereich OP Roboter macht,
> und daher den globalen Markt für andere (z.B. Intuitive Robotics)offen
> lässt. Gamma-Knife könnte auch aus Deutschland kommen.

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/siemens-healthineers-uebernimmt-corindus-vascular-robotics-in-usa-a-1281006.html

man muss nicht alles selbst machen

von Qwertz (Gast)


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Healthineer schrieb:
> Viatorem schrieb:
>> Ich finde es schade, dass Siemens nichts im Bereich OP Roboter macht,
>> und daher den globalen Markt für andere (z.B. Intuitive Robotics)offen
>> lässt. Gamma-Knife könnte auch aus Deutschland kommen.
>
> 
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/siemens-healthineers-uebernimmt-corindus-vascular-robotics-in-usa-a-1281006.html
>
> man muss nicht alles selbst machen

:-)

von Franko Potento (Gast)


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Martin schrieb:
> Ist es nur Pech oder ist meine Name doch irgendwo mit "Nicht anstellen"
> vermerkt! wenn das so ist, sollte ich doch erst keine Einladung zum VG
> bekommen, die PA Leute sollten das zuerst mitbekommen.

Wie alt bist du ? Ü50 ?

Ingenieure über 50 sind schwer vermittelbar

von Achim (Gast)


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Franko Potento schrieb:
> Martin schrieb:
>> Ist es nur Pech oder ist meine Name doch irgendwo mit "Nicht anstellen"
>> vermerkt! wenn das so ist, sollte ich doch erst keine Einladung zum VG
>> bekommen, die PA Leute sollten das zuerst mitbekommen.
>
> Wie alt bist du ? Ü50 ?
>
> Ingenieure über 50 sind schwer vermittelbar

Ingenieure über 40 sind kaum vermittelbar, Ingenieure über 35 sind 
schwer vermittelbar.

von Mark B. (markbrandis)


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Achim schrieb:
> Ingenieure über 40 sind kaum vermittelbar, Ingenieure über 35 sind
> schwer vermittelbar.

Sagt wer? Irgendein Dummschwätzer im Internet?

von Achim (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Achim schrieb:
>> Ingenieure über 40 sind kaum vermittelbar, Ingenieure über 35 sind
>> schwer vermittelbar.
>
> Sagt wer? Irgendein Dummschwätzer im Internet?

Ist eigene Erfahrung in mehreren Fällen. Das sagt natürlich nicht, dass 
es Einzelfälle gibt, wo es anders ist. Also bitte sachlich bleiben.

von Mark B. (markbrandis)


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Achim schrieb:
> Ist eigene Erfahrung in mehreren Fällen.

Das reicht aber nicht, um eine allgemeingültige Aussage darüber treffen 
zu können.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Mark B. schrieb:
> Achim schrieb:
>> Ist eigene Erfahrung in mehreren Fällen.
>
> Das reicht aber nicht, um eine allgemeingültige Aussage darüber treffen
> zu können.

Aber um das Gegenteil zu behaupten reicht es schon, oder?

von F. B. (finanzberater)


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Mark B. schrieb:
> Achim schrieb:
>> Ist eigene Erfahrung in mehreren Fällen.
>
> Das reicht aber nicht, um eine allgemeingültige Aussage darüber treffen
> zu können.

Es sind zu viele Einzelfälle.

"Hat eine 48 Jahre alte Teamleiterin noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt? 
Ja - wenn sie sich nicht gerade bei einem Konzern bewirbt"

https://www.spiegel.de/karriere/karriereberaterin-svenja-hofert-bin-ich-zu-alt-fuer-den-job-a-1056693.html

Aber am empfehlenswertesten ist immer noch die finanzielle 
Unabhängigkeit zu erlangen und den Job nur noch als Nebenbeschäftigung 
zu betreiben.

von Nop (Gast)


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F. B. schrieb:

> "Hat eine 48 Jahre alte Teamleiterin noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt?"

Falsche Frage in dem Fall. Die richtige lautet: Hat eine 
Quereinsteigerin mit abgebrochenem Studium eine Chance auf dem 
Arbeitsmarkt außerhalb ihrer Firma?

Die Antwort darauf war schon immer: Nein, in Konzernen nicht, weil die 
HR-Bürokraten speziell in Deutschland auf die Papierlage bestehen. Nein, 
auch außerhalb von Konzernen nicht, wenn die Konjunktur nicht gerade 
boomt.

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> Aber am empfehlenswertesten ist immer noch die finanzielle
> Unabhängigkeit zu erlangen und den Job nur noch als Nebenbeschäftigung
> zu betreiben.

Warum denn überhaupt noch einen regulären Job ausüben, wenn man doch 
angeblich die finanzielle Unabhängigkeit erlangt hat? Reicht wohl doch 
nicht? Na, dann ist es auch keine finanzielle Unabhängigkeit!
Und komm jetzt bitte nicht wieder mit Hartz IV Niveau, das kann 
definitiv nicht der Maßstab sein für ein Leben als Privatier, dann 
hättest du dir auch jegliche Anstrengungen sparen können, denn das 
bekommt in Deutschland jeder, der bedürftig ist und es beantragt.

von Dirk (Gast)


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Mark B. schrieb:
>> Ist eigene Erfahrung in mehreren Fällen.
>
> Das reicht aber nicht, um eine allgemeingültige Aussage darüber treffen
> zu können.

Aber deine Aussage reicht, um andere als Dummschwätzer zu bezeichnen? Ja 
is klar.

von Mark B. (markbrandis)


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Dirk schrieb:
> Mark B. schrieb:
>>> Ist eigene Erfahrung in mehreren Fällen.
>>
>> Das reicht aber nicht, um eine allgemeingültige Aussage darüber treffen
>> zu können.
>
> Aber deine Aussage reicht, um andere als Dummschwätzer zu bezeichnen? Ja
> is klar.

Wer Dinge als pauschale Wahrheit hinstellt, ohne eine sinnvolle Quelle 
dafür nennen zu können, braucht sich wirklich nicht zu beschweren.

Man könnte ja auch sagen "in meinem Umfeld kenne ich X Leute, die sich 
mit Y schwer getan haben". Aber nein. Da gilt es dann gleich immer für 
alle und für jeden. Was eben oftmals Quatsch ist.

: Bearbeitet durch User
von Dirk (Gast)


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Eben. Man muss immer beide Seiten betrachten und kann nicht die 
persönliche Erfahrung als allgemeingültige Wahrheit hinstellen. Das 
vergessen eben immer viele Leute hier. Besonders schlimm ist es wenn 
dabei dann gleich Beleidigungen ausgesprochen werden. Es ist auch klar, 
dass es nicht zu allen Themen offizielle Statistiken gibt auf die man 
sich berufen könnte. Weil es einerseits nicht möglich ist zu allem 
Statistiken zu erstellen oder weil man zu manchen Dingen keine Statistik 
erstellen will, weil man ein Ergebnis vermutet, dessen Kenntnis 
politisch nicht gewollt ist. Und überhaupt, traue keiner Statistik .... 
,denn es gibt immer einen Auftraggeber und irgendwelche Interessen.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Warum denn überhaupt noch einen regulären Job ausüben, wenn man doch
> angeblich die finanzielle Unabhängigkeit erlangt hat?

Habe ich doch schon x-fach geschrieben. Einerseits als Hobby (Teilzeit), 
um einen geregelten Tagesablauf und eine Aufgabe zu haben, und als 
Sicherheitsnetz, falls ich wider erwarten mein Kapital verlieren sollte 
und wieder auf einen Job angewiesen bin. Nach mehreren Jahren aus dem 
Beruf hätte man keine Chance mehr, da wieder reinzukommen.


> Reicht wohl doch nicht?

Momentan verdiene ich allein mit meinen Kapitalerträgen mehr als du mit 
IGM-Gehalt. Dazu obendrauf noch mein Klitschengehalt. Dank Ökowahn und 
Klimahysterie gibt es momentan auch keinen Grund zur Annahme, dass sich 
daran etwas ändern wird. Im Gegenteil. Von der Leyens Green Deal wird 
mich zum Millionär machen.


> Und komm jetzt bitte nicht wieder mit Hartz IV Niveau, das kann
> definitiv nicht der Maßstab sein für ein Leben als Privatier, dann
> hättest du dir auch jegliche Anstrengungen sparen können, denn das
> bekommt in Deutschland jeder, der bedürftig ist und es beantragt.

Erstens bekommt man Hartz IV nur, wenn man vorher sein Schonvermögen 
aufgebraucht hat. Zweitens habe ich das Hartz IV-Niveau inzwischen schon 
überschritten.

von ohne Account (Gast)


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> Und komm jetzt bitte nicht wieder mit Hartz IV Niveau, das kann
> definitiv nicht der Maßstab sein für ein Leben als Privatier
Wieso, da hat er recht.
Die BRD setzt HartzIV als Maßstab für das Lebensminimum an - H4 ist als 
Minimaleinkommen definiert, das zum Leben und gesellschaftlicher 
Teilhabe in Deutschland ausreichen soll (432 Euro + Miete + Krankenkasse 
+ Sonstiges).
Alles, was über H4 hinausgeht ist dann schon Luxus.
D.h. ca. 1000 Euro/Monat ist das Lebensminimum (Krankenkasse, etc. mußt 
Du bei Hartz4 ja noch dazu rechnen und dann landest Du bei +/- 1000 
Euro/Monat als Minimum).
D.h. >=1000 Euro/Monat und dann bist Du finanziell unabhängig - denn: 
Hartz4 ist keine Gratisleistung, vielleicht hast Du auch gar keinen 
Anspruch darauf.

von ohne Account (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Sagt wer? Irgendein Dummschwätzer im Internet?

Mark B. schrieb:
> Man könnte ja auch sagen "in meinem Umfeld kenne ich X Leute, die sich
> mit Y schwer getan haben". Aber nein. Da gilt es dann gleich immer für
> alle und für jeden. Was eben oftmals Quatsch ist.

Aber Deine Aussage zuvor zeugt natürlich von gnädiger Weisheit?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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ohne Account schrieb:
> Die BRD setzt HartzIV als Maßstab für das Lebensminimum an - H4 ist als
> Minimaleinkommen definiert, das zum Leben und gesellschaftlicher
> Teilhabe in Deutschland ausreichen soll (432 Euro + Miete + Krankenkasse
> + Sonstiges).

Nimm halt den Min-Lohn der macht ab 01.01.2020 1,626,90€ Brutto aus,
-Soz.beiträge
-Steuern (warum man da auch schon Steuerpflichtig ist?)
kommt bei einen Ledigen rund
1100€ netto raus.

von ohne Account (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Nimm halt den Min-Lohn der macht ab 01.01.2020 1,626,90€ Brutto aus,
> -Soz.beiträge
> -Steuern (warum man da auch schon Steuerpflichtig ist?)
> kommt bei einen Ledigen rund
> 1100€ netto raus.
Hauptproblem ist der Krankenkassenbeitrag - deshalb kann es trotz 
finanzieller Unabhängigkeit durchaus Sinn machen zusätzlich 
Teilzeit/Vollzeit zu arbeiten, weil im Angestelltenverhältnis der 
Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags übernimmt.
Das werden viele je nach Verdienst aber erst bei der Rente merken, wenn 
der Beitrag auf einmal schön ansteigt.

von ohne Account (Gast)


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> kommt bei einen Ledigen rund 1100€ netto raus.
genau, ohne Krankenkassenbeitrag, (der bei H4 vom Amt übernommen wird) 
sind das ca. 200 bis 300 Euro mehr für den Mindestlöhner gegenüber einem 
H4-Empfänger .... dafür dann aber fulltime-job.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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ohne Account schrieb:
>> kommt bei einen Ledigen rund 1100€ netto raus.
> genau, ohne Krankenkassenbeitrag, (der bei H4 vom Amt übernommen wird)
> sind das ca. 200 bis 300 Euro mehr für den Mindestlöhner gegenüber einem
> H4-Empfänger .... dafür dann aber fulltime-job.

....oder die Sozen haben sich an den 1€-Jobern orientiert.
Da kommen VZ 174€ mtl. zusammen, macht in der Summe wieder ca. 1100€ 
Netto.
Eins steht für micht fest:
Rechnen können die Sozen!

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Ist es nur Pech oder ist meine Name doch irgendwo mit "Nicht anstellen"
> vermerkt! wenn das so ist, sollte ich doch erst keine Einladung zum VG
> bekommen, die PA Leute sollten das zuerst mitbekommen.

Ohne Beziehungen zu Siemens reinzukommen ist schwer bis unmöglich ...

von Qwertz (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Hauptproblem ist der Krankenkassenbeitrag - deshalb kann es trotz
> finanzieller Unabhängigkeit durchaus Sinn machen zusätzlich
> Teilzeit/Vollzeit zu arbeiten, weil im Angestelltenverhältnis der
> Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags übernimmt.
> Das werden viele je nach Verdienst aber erst bei der Rente merken, wenn
> der Beitrag auf einmal schön ansteigt.

Nein, das tut er nicht. Wenn du immer Mitglied der gesetzlichen 
Krankenversicherung warst, dann musst du als Rentner auch nur den halben 
Beitrag wie vorher als Arbeitnehmer zahlen. Stichwort: pflichtversichert 
in der Krankenversicherung der Rentner.
https://www.finanztip.de/gkv/krankenversicherung-der-rentner/

von Qwertz (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ohne Beziehungen zu Siemens reinzukommen ist schwer bis unmöglich ...

Das ist im Gegenteil gar nicht mal so schwer, wenn man einen guten 
Lebenslauf und passende Berufserfahrung besitzt.

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