Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wieviele N-MOSFETS an einem µC Pin?


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von Lisa (Gast)


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Hallo Community,

ich habe da mal, für euch sicher ganz einfache Frage :-)
Also wie die Überschrift schon sagt, wieviele N-Mosfets (zb. den BUZ11)
kann ich parallel an einen Pin eines µC hängen?

danke für eure Hilfe

lg
Lisa

von Zedd (Gast)


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mit einem 1 Mega Ohm Vorwiderstand natürlich so viel du möchtest...

von Lisa (Gast)


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Verstehe ich nicht, kannst du mir das etwas genauer erklären?

Danke
Lisa

von asd (Gast)


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Hängt davon ab, was der µC maximal treiben kann, wie groß die 
Eingangskapazität des FETs ist und wie schnell du schalten willst.
Also Datenblätter checken und dann τ = R * C

von Zedd (Gast)


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MOSFET Gate = Kondensator
Kondesator = kurzzeitiger Kurzschluss bei Spannungsbeaufschlagung
Vorwiderstand begrenzt Strom auf erträgliches Maß -> Datenblatt deines 
µC...

So, den Rest kannste dir nun selbst erarbeiten...

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Lisa schrieb:
> wieviele N-Mosfets (zb. den BUZ11)
> kann ich parallel an einen Pin eines µC hängen?
Den BUZ11 solltest du mit einer Vgsthmax=4V besser nicht an den Pin 
eines uC hängen. Vergleiche einfach mal die Daten und Diagramme dieses 
Mosfets mit z.B. einem IRL3103 oder IRL3803...

von Lisa (Gast)


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Der µC kann 20mA treiben, schalten werde ich ca. mit 200Hz und R vom 
Buz11 ist 30mOhm.

Strom müßte dann aber i(t)=dt(U*C)/dt sein...

da muss ich nochmal nachdenken :-D

von Lisa (Gast)


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Ich dachte dafür kommt ja dann der Vorwiederstand zum einsatz?!

lg
Lisa

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Lisa schrieb:
> Vorwiederstand
Was ist das?

> und R vom Buz11 ist 30mOhm.
Nicht bei 5V.

> Ich dachte dafür kommt ja dann der Vorwiederstand zum einsatz?!
Wofür dachtest du das?

von MaWin (Gast)


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Lisa schrieb:
> wieviele N-Mosfets (zb. den BUZ11)
> kann ich parallel an einen Pin eines µC hängen

Du kannst natürlich beliebig viele parallel da dran hängen,
bloss schalten wird der BUZ11 dabei nicht, der benötigt wie gross und 
deutlich im Datenblatt steht 10V zum schalten und du willst deinen AVR 
wohl nicht mit 10V betrieben.

"RDS(on) Static Drain-source On Resistance VGS = 10V"
http://www.ben.cz/_d/datasheet/buz11.pdf

Also doch besser LogicLevel MOSFETs wie IRLZ34 anschliessen.

Lisa schrieb:
> Ich dachte dafür kommt ja dann der Vorwiederstand zum einsatz?!

Wiederstände? Was willst du dort wieder machen ?
Ein AVR Ausgang begrenzt den Strom irgendwo zwischn 20mA und 40mA, und 
ein MOSFET bildet eine Last von ca. 1nF, du kannst also selber 
ausrechnen, wie lange es dauert, das gate umzuladen und damit den bzw. 
alle MOSFETs umzuladen zum einschalten oder ausschalten.
Mit einem Widerstand wird die Umladezeit länger, aber der AVR nicht so 
belastet, das kann wichtig sein, falls die anderen Ausgänge auch noch 
Strom abgeben müssen, denn der Summenstrom ist begrenzt (z.B. auf 80mA 
pro Port).
Während des Umschaltens entsteht eine hohe Verlustleistung an MOSFET, 
also ist schnelles umschalten sinnvoll. In Datenblatt gibt es ein SOA 
Diagramm, das zeigt, wie lange man im Umschaltmoment verharren darf. 
10us bis 1ms sind jedenfalls kein Problem.

von Falk B. (falk)


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von Lisa (Gast)


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Danke MaWin,
mit dem BUZ11 hast du natürlich recht, dieser ist nicht TTL geeignet, 
das kann man deutlich sehen :-D

Ich kam einfach nur auf diesen weil er halt oft erwähnt wird wenn man 
nach
N-Mosfets sucht. Der  IRLZ34N ist da sicher besser.
Ich würde das auch mit der "maximalen" anzahl auf 50 ändern.

Mit Vorwiederstand meinte ich zb. mal einen 100 ohmer zwischen µC und 
Gate.

lg
Lisa

von blablub (Gast)


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Du kannst keine 50 MOSFETS an den uC hängen, das wird viel zu lahm. Ich 
würde >1 MOSFET einen ordentlichen Treiber einsetzen.

von Abschluss (Gast)


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Lisa schrieb:
> Mit Vorwiederstand meinte ich zb. mal einen 100 ohmer zwischen µC und
> Gate.

Grammatiklehrer Modus einschalt
Widerstand ohne IE !!!
Grammatiklehrer Modus ausschalt

Ansonsten kann das hier vielleicht ganz hilfreich sein:
http://www.sprut.de/electronic/switch/nkanal/nkanal.html

Denke, wenn du die Theorie dazu verstanden hast, wird sich das Problem 
von selbst lösen.

von Falk B. (falk)


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@ Lisa (Gast)

>Ich würde das auch mit der "maximalen" anzahl auf 50 ändern.

Was soll das werden? 50 MOSFETs PARALLEL an EINEN uC Pin zu klemmen? Was 
willst du mit 50 MOSFETs ansteuern? Mal wieder irgendein 
Monster-LED-Projekt?

>Mit Vorwiederstand meinte ich zb. mal einen 100 ohmer zwischen µC und
>Gate.

Dann schläft der Schaltvorgang fast ein. bei ~1nF/MOSFET macht das 5us 
Zeitkonstantebzw. ~ 10us Schaltzeit.

von San L. (zwillingsfreunde)


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Falk Brunner schrieb:
> Dann schläft der Schaltvorgang fast ein. bei ~1nF/MOSFET macht das 5us
> Zeitkonstantebzw. ~ 10us Schaltzeit.

Da sollte jemand dringend noch einmal lernen, wieviele Stellen nach dem 
Komma Nano denn eigentlich sind. :P

T = R * C = 100E * 1nF = 100 nS -> 500nS Zeitkonstante, sprich 1 uS 
Schaltzeit.

von Falk B. (falk)


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@ San Lue (zwillingsfreunde)

>Da sollte jemand dringend noch einmal lernen, wieviele Stellen nach dem
>Komma Nano denn eigentlich sind. :P

Auch zitieren will gelernt sein. Es war die Rede von FÜNFZIG MOSFETs an 
EINEM Pin! 50x1nF*100 Ohm = 5us Anstiegszeit einen RC-Tiefpasses liegt 
bei ~2,2 tau.

von San L. (zwillingsfreunde)


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Falk Brunner schrieb:
> Auch zitieren will gelernt sein.

True Story! Sorry für den Einspruch, überlesen dass das ganze nicht an 
einem uC hängen soll, sondern lediglich an einem Pin.

von Ralf G. (ralg)


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Abschluss schrieb:
> Grammatiklehrer Modus

tsss....

von Lisa (Gast)


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Danke Jungs, habs kapiert :-D

das passt soweit. Ich möchte nicht 50 Stk. parallel betreiben die frage 
war einfach mal aus interesse und grundsätzlich um mein wissen darüber 
mal etwas zu verbessern.

lg
Lisa

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