Störungen verursacht von DC/DC Wandler

Gast #3536849
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Hallo,

ich setze den DC/DC Wandler TME 0515S von TracoPower ein.
Ich habe eine kleine Platine aufgebaut, auf der gerade der DC/DC Wandler 
und 4 passive Bauelemente Platz haben.

Ich habe das ganze aufgebaut, nur um mir selbst zu zeigen, wie man die 
Störungen verringern kann.

Da der DC/DC Wandler galvanisch getrennt ist, habe ich zwei 
Groundflächen.
Eine Groundfläche ab der linken Hälfte und eine ab der rechten Hälfte 
vom DC/DC Wandler, sprich der DC/DC Wandler sitzt auf der Grenze der 
beiden Groundflächen.

Den DC/DC Wandler habe ich mal mit 400 Ohm belastet. Mit dem Oszilloskop 
messe ich jetzt 200mV sp-sp am Eingang und am Ausgang des Wandlers.
Mit einem 100nF Kondensator zwischen beiden Masseflächen verschwinden 
die Spitzen. Die Massen sollen galvanish getrennt bleiben, daher der 
Kondensator und keine 0ohm Brücke!

Meine Frage ist, wie genau enstehen diese Störungen und was genau 
bewirkt der Kondensator? Ich glaube gelesen zu haben, dass es etwas mit 
Gleichtaktstörungen zu tun hat. Ich kann mir nur nicht erklären, wie 
sich diese ausbreiten und mit einem Kondensator minimiert werden können.

Vielen Dank im Voraus
Gast #3539003
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Ferner schrieb:
> Hallo,

>
> Meine Frage ist, wie genau enstehen diese Störungen

Ich würde das garnicht als Störung bezeichenen, was du da siehst, ist 
die sogenannte restwelligkeit, die bei jenen DCDC Wandler anfällt, und 
dadurch verursacht ist, da das wandeln vereinfacht gesagesat aus vielen 
"ladungen" und "entladungen" besteht...

>und was genau
> bewirkt der Kondensator? Ich glaube gelesen zu haben, dass es etwas mit
> Gleichtaktstörungen zu tun hat. Ich kann mir nur nicht erklären, wie
> sich diese ausbreiten und mit einem Kondensator minimiert werden können.

Hierzu mal zwei Bilder mit vereinfachten hier nicht galvanisch 
getrennten Buckconvertern.
>
> Vielen Dank im Voraus
Angehängte Dateien:
Gast #3539718
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Danke erstmal!

Ich habe mal zwei Oszibilder hochgeladen.
Eins mit dem besagten 100nF Kondensator zwischen isolierter Masse und 
Vesorgungsmasse (DC/DC Wandler Eingang) und eines ohne Kondensator.

Mit den 200mV habe ich mich vertan es sind, "nur" 100mV sp-sp.


>Hast Du mit einem differentiellen Tastkopf gemessen? Vielleicht hast Du
>Dir ueber oszimasse-steckdose-netzteil-erste haelfte dc eine
>masseschleife reingeholt?

Einen diff-Tastkopf habe ich nicht zur Verfügung. Aber meine Schaltung 
hängt über einen Trenntrafo am Netzteil!

>Schau mal im Datenblatt unter Switching frequency

>Dann gib hier deine Werte ein.
>http://www.sengpielaudio.com/Rechner-RC.htm

>Ich denke das beantwortet deine frage!

Ich denke bei der Schaltfrequenz leitet der Kondensator die Störströme 
Richtung Versorgungsmasse ab und bedämpft somit die Störspannungspegel.

Aber wie entstehen diese und was hat das mit Gleichtaktstörung zu tun? 
(falls es was damit zu tun hat)

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