Hallo,
ich möchte mir gerne einen Lötkolben zulegen. Da ich bisher noch nie in
meinem Leben irgendwas gelötet habe, fehlt mir da die Erfahrung.. Ich
habe festgestellt, dass ich doch öfters gern auch selbst was löten
würde. Speziell geht es mir hierbei z.B. Kondensatoren oder größere ICs
tauschen oder auch mal eine kleine Schaltungen bestücken.
Gibt es da was empfehlenswertes für den Einstieg?
Danke!
Klaus schrieb:> Speziell geht es mir hierbei z.B. Kondensatoren oder größere ICs> tauschen
Gerade da trennt sich die Spreu vom Weizen.
Kondensatoren, besonders die großen Elkos, sind mit einem Pin gerne in
einer Massefläche verlötet.
Hier braucht man Power, sonst gibt man irgendwann verfrustet auf.
Selbst meine alte 50W Weller Station scheiterte daran Elkos auf einem
Mainboard auszutauschen.
Daher suche ich auch grad.
Bisher ist die Ersa i-Con Pico mein Favorit.
Willst wahrscheinlich auch nicht soviel Geld in die Hand nehmen?
Namhafte Marken wie Weller etc sind teuer,halten aber ziemlich lange
weil sie für gewerblichen Einsatz gebaut sind.Meine Weller WECP-20 ist
schon über zwanzig Jahre alt und immer noch top. Bei den günstigen kommt
man irgendwann an die Grenzen,aber für einen Einsteiger aber mit
Einschränkungen zu empfehlen.Guterhaltene gebrauchte zu kaufen wäre eine
Alternative.
(Schnell) wechselbare Spitzen sind recht hilfreich. Ich habe
normalerweise auch nur eine dünne, aber für Auslötarbeiten (die üblichen
Elkos halt ;) eine sehr breite mit 5mm und grosser Wärmekapazität. Das
kommt billiger als ein extra 100W-Prügel für grobe Arbeiten. Bei meinem
Ersa werden die auch nur über eine Feder gehalten, die Spitzen kann man
auch im Betrieb bequem mit einer Zange wechseln.
René K. schrieb:> Auch wenn es wieder Gegenfeuer geben wird, muss ich mich ein weiteres> mal für JBC aussprechen ;)
Die meisten die ich kenne ,haben eine auf der Arbeit aber kaum einer
eine privat.Für Porsche kann ich mich auch aussprechen...
René K. schrieb:> Auch wenn es wieder Gegenfeuer geben wird, muss ich mich ein weiteres> mal für JBC aussprechen ;)
Du bist nicht allein.
herbert schrieb:> Die meisten die ich kenne ,haben eine auf der Arbeit aber kaum einer> eine privat.Für Porsche kann ich mich auch aussprechen...
Es gibt auch private Porschefahrer.
Gebraucht sind die garnicht so teuer.
Ich habe privat eine JBC AD2700 gebraucht bei Ebay für 150 Euro.
Die geb ich nie wieder her.
Damit läßt sich alles löten.
Drei verschiedene Spitzen hab ich dazu, mehr braucht es nicht dafür.
Mein erster Lötkolben war stinknormaler von ERSA, so in der
30-Euro-Klasse. Ich nehme ihn heute noch gerne her, wenn schnell
irgendwo ein bedrahtetes Bauteil auszuwechseln oder z.B. eine Schaltung
auf Lochrasterplatine aufgebaut werden soll. Das Teil ist robust und
sein Geld wert und kann - im Gegensatz zur Station - auch mal schnell
mit auf Reisen gehen.
Später (viel später) habe ich mir dann doch eine Station gekauft, aber
kein Lixusgerät sondern die günstige 931er Zhongdi aus China (gibt's zum
Beispiel bei den Ramschversendern wie Reiche1t
http://www.reichelt.at/STATION-ZD-931/3/index.html?&ARTICLE=90918
oder Pollin:
http://www.pollin.de/shop/dt/NTQ5OTUxOTk-/Werkstatt/Loettechnik/Loetgeraete/Loetstation_ZD_931.html
Aanscheinend gibts zu dieser Station auch einen ganzen Thread
Beitrag "Lötstation ZD-931 von Pollin" hier im Forum, den ich aber
nicht gelesen habe. Mir war damals wichtig, daß ich die Temperatur genau
einstellen kann und daß man billigen Ersatz bekommt, was bei der
Zhongdi-Station definitv der Fall ist - Ersatzkoblben dafür gibt's
nämlich bei vielen verschiedenen Versendern ganz günstig - weit unter 10
Euro). Das Schwämmchen ist natürlich unbrauchbarer Schrott, habe ich
rausgeworfen, dort sitzt jetzt ein Stannol Tippy ;)
Weiter oben wurde bemängelt, man müsse wegen der Leistung aufpassen, da
man sonst keine Kondensatoren von Mainboards auswechseln kann. Das mag
stimmen, nur gerade ein Einsteiger sollte sich vielleicht nicht gerade
an diesem Extrembeispiel versuchen, gerade Mainboards mit ihren
Multilayer-PCBs mit ausgedehnten Masseflächen (= große Wärmekapazität)
sind eben ein Spezialfall.
Ich persönlich bin mit meiner Vorgehensweise (robuster Handlötkolben,
später günstige Station) gut gefahren und würde aus wieder so machen.
Mit einem Handlötkolben (sei es ERSA, Weller, xyz.) kann man zumindest
ohne gröberen Kapitaleinsatz zumindest schon einige brauchbare
Löterfahrungen sammeln und feststellen, ob einem die Löterei als Hobby
überhaupt zusagt. Falls dem nicht so ist, dann hat man wenigstens nicht
zu viel Geld ausgegeben und einen Handlötkolben kann man dann gut und
gerne auch für eigentlich nicht zweckbestimmte Anwendungen hernehmen,
siehe z.B. hier:
http://www.youtube.com/watch?v=XXqzB2NJPCE
Mit einem Handlötkolben, einer (oder zwei) Kegelspitzen, einer Flach-
bzw. Meisselspitze, einer Rolle Radio-Lötzinn und etwas Entlötlitze (von
diesen Pen!spumpen halte ich persönlich übrigens gar nichts) kann man
jedenfalls schon allerhand anstellen - zumindest genug, um sich im
klaren darüber zu werden, ob weitergehende Investitionen in diesem
Bereich für einen selbst überhaupt sinnvoll sind, oder ob man sich doch
lieber gerne in eine andere Richtung entwickeln will.
LG, N0R
"Der Beitrag scheint Spam zu enthalten: "Pen!s" - Du mich auch...
herbert schrieb:> Die meisten die ich kenne ,haben eine auf der Arbeit aber kaum einer> eine privat.Für Porsche kann ich mich auch aussprechen...
Porsche ist das imho noch nicht, im Vergleich zur "analogen"
Einstiegsstation ist da bei JBC oder z.B. Metcal noch sehr viel Platz
nach oben.
240€ sind ggfs. eine mittelgroße Hürde, wenn man aber plant die Station
in Zukunft häufig und intensiv zu benutzen, ist das eine sehr gute
Investition.
>und diese einfache Sparschaltung hier aufbauen:
Was ?! Ist das ernst gemeint ?
Das ist ja wie wenn ich 50% der Zündkerzen raus drehe, weil ich heute
nicht in Urlaub will, sondern nur kurz in die Stadt.
Almalma schrieb:> Das ist ja wie wenn ich 50% der Zündkerzen raus drehe, weil ich heute> nicht in Urlaub will, sondern nur kurz in die Stadt.
Nun, sog. Zylinderabschaltungen sind bei Autos schon länger
Stand der Technik.
Gruss
Harald
Klaus schrieb:> Hallo,> ich möchte mir gerne einen Lötkolben zulegen. Da ich bisher noch nie in> meinem Leben irgendwas gelötet habe, fehlt mir da die Erfahrung.. Ich> habe festgestellt, dass ich doch öfters gern auch selbst was löten> würde. Speziell geht es mir hierbei z.B. Kondensatoren oder größere ICs> tauschen oder auch mal eine kleine Schaltungen bestücken.>> Gibt es da was empfehlenswertes für den Einstieg?>> Danke!
Ich würde ganz, ganz billig anfangen, um die ersten Gehversuche zu
machen und zu testen, ob mir die Sache taugt. Am Beispiel Pollin sei's
mal kurz skizziert:
Kolben, 30Watt, 2,95€:
http://www.pollin.de/shop/dt/NTg5OTk0OTk-/Werkstatt/Loettechnik/Loetgeraete/Universal_Loetkolben_30_Watt.html
2 Ersatzspitzen, zusammen 1,20€:
http://www.pollin.de/shop/dt/OTk4OTk0OTk-/Werkstatt/Loettechnik/Zubehoer/Ersatz_Loetspitze.html
Ständer, 2,45€:
http://www.pollin.de/shop/dt/ODk4OTk0OTk-/Werkstatt/Loettechnik/Zubehoer/Loetkolbenstaender.html
Lötzinn, und zwar (zumindest für den Anfang) ein BLEIHALTIGES vom Typ
"Sn60Pb40", sprich 60% Zinn und 40% Blei oder "Sn60Pb38Cu2" (+ etwas
Kupfer), oft auch nur als Sn60Pb bzw. Sn60PbCu bezeichnet oder unter dem
Namen "Radiolot".
Es ist üblicherweise etwa einen mm stark (dicker ist Mist!) und enthät
in seinem Inneren eine "Kolophoniumseele", braucht also kein
zusätzliches Flußmittel.
Der Schmelzpunkt dieser Lotsorte liegt bei etwa 190 Grad Celsius.
BLEIFREIE Lote dagegen sind je nach Legierung (u.U. erheblich) teurer
und schmelzen erst bei höheren Temperaturen. Außerdem sehen die damit
erzeugten Lötstellen meist deutlich "schlechter" aus als jene mit
bleihaltigem Lot.
Für Anfänger sind diese bleifreien Lote also aus zweierlei Gründen sehr
ungeeignet:
- erstens muß die Lötstelle deutlich heißer gemacht werden als bei
bleihaltigem Lötzinn nötig und damit steigt beim ohnehin langsameren
Tempo eines Anfängers die Zerstörungsgefahr für Bauteile und Platine
erheblich.
Eine gute Lötstelle dauert bei bleihaltigem Lötzinn und ein klein wenig
Übung übrigens nur ein oder zwei Sekunden(!):
Lötkolben hin, Lötzinn schräg zwischen Lötspitze und Lötstelle dazu mit
Kontakt zur heißen Lötspitze, Lötzinn weg, Kolben weg, fertig.
- zweitens sieht ein Anfänger bei bleihaltigem Lot sofort, ob die
Lötstelle "gut" aussieht (und damit in Ordnung ist) oder eben nicht. Bei
bleifreiem Lot dagegen sehen auch eigentlich "gute" Lötstellen oft eher
besch...eiden aus.
Hier ein typischer Vertreter:
http://www.pollin.de/shop/dt/NjE5OTUxOTk-/Werkstatt/Loettechnik/Zubehoer/Loetzinn_LZ_26_0500.html
Nach meiner über 35jährigen Löterfahrung sind Entlötpumpen übrigens
einigermaßen überflüssige Objekte, das Geld kann man sich wirklich
sparen.
Stattdessen lieber noch ein Röllchen Entlötlitze, 1,25€:
http://www.pollin.de/shop/dt/NDg5OTUxOTk-/Werkstatt/Loettechnik/Entloetgeraete/Entloetlitze_2_5_mm.html
Eines noch:
Finger weg von Lötfett und Lötwasser!
Dieses Zeug macht über kurz oder lang durch seine korrosiven
Eigenschaften jede Platine zum Sondermüll.
Als nächstes noch die "ERSA-Lötfibel" aus dem Internet gefischt und
1,2,3 kleine Bausätze als Übungsobjekte und es kann losgehen!
Wenn Du das alles unfallfrei und erfolgreich hinter Dich gebracht hast
und Du mit der ganzen Löterei "warm" geworden bist und eine Freude an
der Sache entwickelt hast, dann kannst Du Dir Gedanken über eine teure
Lötstation machen. Und dabei würde ich dann NICHT sparen, denn diese
Station hast Du ziemlich sicher ein Leben lang :-)
Aus qualitativen und industriepolitischen Gründen würde ich dabei Ersa
oder Weller präferieren, und wenn Du was für Südeuropa (Spanien) tun
willst JBC.
Den alten 2,45€-Kolben samt Ständer kannst Du dann als eiserne
Notreserve im Sturmgepäck verstauen...
Hallo Zusammen,
ich bin ja überwältigt, wie viele Antworten ich bekommen habe! Das ist
ja echt klasse! Vielen Dank dafür. :)
Grundsätzlich wollte ich sowieso bewusst nur einen Lötkolben am Anfang,
keine Station ;) Genau wie Ihr sagt, muss ich als Anfänger sowieso damit
erstmal warm werden. Später kann es ja dann was teureres / besseres.
Allerdings frage ich mich, sollte ich wirklich so einen ganz billiger
10E Kolben kaufen? Lohnt es sich da doch nicht eher für 20-30 Euro einen
von Ersa/Weller für den Einstieg zu kaufen? Angepeilt hatte ich (ohne
vorher zu schauen, was Kolben so kosten, so 50 Euro mit Material
auszugeben).
Wenn ich bei Ersa schaue, würde mir der Multi-Pro ins Auge fallen, weil
er Spitzen nutzt, welche man auch Später mit einer Station einsetzen
könnte. Oder sollte ich das außer Acht lassen und doch lieber z.B. einen
ERSA 30S bzw. Multitip C25 nehmen? (Ich hab im Leben oft die Erfahrung
gemacht, wer billig kauft, kauft zweimal, daher bin ich da etwas
skeptisch.. :D Muss natürlich hier nicht zutreffen!)
Noch was ganz anderes. Ein Kumpel von mir hätte einen 0710CD von Ersa
übrig, welchen ich für 30E kriegen könnte. Taugt der was im Vergleich?
Wenn ich zumindest Google richtig verstehe, kann das Ding sowieso keine
echte Temperaturregelung?
Vielen Dank!
Ich habe gute 15 Jahre lang mit einem "langweiligen" Ersa Multitip mit
15W gelötet, inkl. massig SMD mit 0.5mm Pitch. Allerdings hatte ich mir
schon relativ frühzeitig aus Kupferblech/rohr eigene Spitzen gefeilt.
Aber nicht wegen der Form...
Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem an den ungeregelten Kolben,
dass sie zu heiss werden und damit das Lötzinn (und die ganze Spitze) zu
schnell oxidieren. Damit bekommt man gerade als Anfänger (wo eh alles
langsamer vor sich geht) schlechte Lötstellen.
Mit eigenen Lötspitzen kann man auch ohne Regelung die Temperatur durch
längere Wege bis zur Spitze etwas senken. Geht dann halt auch nur für
Kleinzeug.
Aber regelbare Kolben sind inzwischen ja nicht mehr soo teuer ;)
BTW: Das Flussmittel im Lötzinn ist auch wichtig. Häufig wird SW32 oder
34 empfohlen, bloss nichts aggressiveres (kleinere Zahl). Das ist aber
für Anfänger IMO etwas arg "sanft", gerade wenn man mit Bauteilresten
ala Pollin-Sortimente etc. arbeitet. Wenn du deine Basteleien nicht
gerade in feuchter und heisser Umgebung benutzt werden, ist SW26
deutlich angenehmer und frisst sich trotzdem nicht durch die Platine.
Georg A. schrieb:> BTW: Das Flussmittel im Lötzinn ist auch wichtig. Häufig wird SW32 oder> 34 empfohlen, bloss nichts aggressiveres (kleinere Zahl). Das ist aber> für Anfänger IMO etwas arg "sanft", gerade wenn man mit Bauteilresten> ala Pollin-Sortimente etc. arbeitet. Wenn du deine Basteleien nicht> gerade in feuchter und heisser Umgebung benutzt werden, ist SW26> deutlich angenehmer und frisst sich trotzdem nicht durch die Platine.
Ziemlich egal wie agressiv das Flußmittel ist wenn die Platine hinterher
gewaschen wird.Nicht egal ist das beim löten weil agressiveres
Flußmittel ein besseres Lötergebnis zur Folge hat.
Mit SW26 habe ich auch ohne Wäsche keine Probleme. Ich hatte das mal so
um '94 rum von Reichelt mehrere Jahre benutzt (ohne zu merken, was ich
da eigentlich bestellt habe) und war immer sehr angetan von der
Verarbeitung, gerade bei SMD. Dass das nicht SW34 ist, habe ich erst vor
kurzem bemerkt, wie ich die letzte leere Rolle weggeworfen habe. Die
Platinen von damals sind immer noch einwandfrei. Mit der Erfahrung habe
ich dann ein bleifreies Lötzinn mit SW26 gekauft. Und siehe da, das
flutscht genausogut wie das bleihaltige. Gar kein Vergleich zu dem
bleifreien Edsyn mit SW34...
Ich würde auf jeden Fall eine Station kaufen - einfach wegen des
Handlings. Ein 230V-Bratkolben hat einen Dicken Griff und ein sehr
starres Kabel. Man müht sich damit mehr, als man müsste.
Ich hatte vor Jahren einmal einen Lötkolben mit Strafo im Stecker und
Silikonleitung - der war Spitze und das äußerste, was ich als
ELEKTRONIK-Lötkolben akzeptieren könnte.
Ich benutze schon seit vielen Jahren verschiedene Lötstationen und
Kolben von Ersa und Weller. Neulich war ich auf Geschäftsreise und
musste unterwegs schnell etwas löten, so dass ich mir beim nächsten
Conrad einen billigen Fünf-Euro-Lötkolben (Hausmarke Voltcraft?)
besorgte.
Abgesehen von dem etwas steifen und kurzen Anschlusskabel gefiel mir der
Lötkolben sogar sehr gut, da er hervorragend in der Hand lag und auch
die Massenverteilung passte. Die Lötspitze wird hinreichend schnell heiß
und die sich ergebende Lötspitzentemperatur ist auch gut für das Löten
mit bleihaltigem Lot geeignet.
Deutlich abraten kann ich hingegen von den 50W-Lötstationen von
Voltcraft, bei denen sehr häufig das Heizelement durchbrennt, und das
nicht einmal bei besonders hoher Temperatur. Offenbar handelt es sich um
ein mechanisches Problem, da im Falle eines Defektes immer einer der
Anschlussdrähte am Heizelement abgerissen ist. Auffällig ist auch der
große Vorrat an Ersatzlötkolben, die in den Conrad-Filialen herumliegen.
Ansonsten (Wella, Ersa) habe ich in den letzten fast vierzig Jahren
Lötaktivität noch keinen einzigen Heizelementdefekt erlebt. Nur bei
meiner alten Ersa-60-Lötstation gab es einmal einen Wackelkontakt am
etwas grenzwertigen DIN-Stecker für den Lötkolbenanschluss.
Meine Lieblingslötstation ist aber die Weller WSD-80 (Nachfolger WSD-81)
mit dem mitgelieferten Standardlötkolben. Von meiner teuren Ersa Rework
(~1.600,- EUR) bin ich nur mäßig begeistert.
Ich wollte nur bescheid geben, dass ich mir jetzt einen Kolben besorgt
habe. Ist jetzt doch dieser Regelbare von Conrad geworden. Bisher bin
ich damit jedenfalls zufrieden. Mit was für einer ungefähren Temperatur
lötet man? Die ersten Versuche habe ich jetzt mit ~350°C (Tippe mal,
dass die Regelung eh nicht so genau ist) probiert.
Hab damit für mich zum Üben zwei Bausätze von Pollin ohne Probleme löten
können. Hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
Als Lot hatte ich das gerade im Angebot befindliche Stannol HF34
genommen. Sollte passen?