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#3560004
Hallo Zusammen, ich habe mit einem Schalter und einem Operationsverstärker LM358N und einem 4,7 µF Kunststoff-Folienkondensator eine invertierende Integratorschaltung aufgebaut. Die klappt auch soweit gut, das Integrationsverhalten passt, allerdings habe ich Probleme mit der Spannungsstabilität. Zunächst lade ich den Kondensator über eine negative Eingangsspannung und kann so am Ausgang Spannungen zwischen GND und V+ erreichen. Danach lege ich den negativen Eingang an GND (die Kondensatorspannung sollte also theoretisch konstant bleiben). Stattdessen scheint sich der Kondensator langsam erst zu entladen und dann weiter sogar negativ zu laden. Meine Ausgangsspannung driftet ziemlich konstant mit 0,2V/Minute vom Eingestellten Wert auf V-. Wenn ich den Kondensator kurzschließe / entlade lande ich mit der Ausgangsspannung wieder bei GND. Ich habe zwei (Hand-)Skizzen angehängt, welche den Aufbau und das Zeitverhalten veranschaulichen. Da ich kein Mann des Fachs bin, kann ich dieses Verhalten nicht nachvollziehen bzw. gegensteuern. Meines Erachtens müsste es mit dem Operationsverstärker zusammenhängen. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, wie ich diesen Spannungsdrift beheben kann bzw. was ich ändern muss? (Anderer OP?) Eine wesentlich kleinere Änderungsrate (größerer Kondensator?) würde mir auch weiterhelfen. Vielen Dank im Vorraus, Norbert


