Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Einfachste Art einer Signalauswertung mit Microcontroller


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Bruno F. (hdt)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Hallo Forum,
ich habe keinerlei Kenntnisse im Bereich Microcontroller, möchte aber 
gern ein kleines Projekt für mich bauen und dazu "später" auch soweit in 
die Programmiertechnik einsteigen, daß ich allein daran weiter arbeiten 
kann.

Also: Hab keine Ahnung, weiß aber ziemlich genau, was ich will.
Würdet Ihr mir dabei helfen?

Ich brauche zunächst einen Schaltplan. Der findet sich bestimmt hier 
unter den vielen schon beschriebenen Projekten. Also erst die Hardware 
und selber Löten und nicht erst mit dem Programmieren anfangen. Das ist 
meine Vorstellung.

SMD-Löten kann ich auch, ziehe es aber aus mehreren Gründen vor, nicht 
mit einem Microncontroller in SMD-Gehäuse anzufangen. Damit hätten wir 
schon die 1. Forderung: Kein SMD-Gehäuse. Dabei soll es auch bleiben.

Das Projekt:
Es soll die simpelste Art von sicherer Signalübertragung eines 
"Digitaltimers" sein. (siehe Foto) Der Digittaltimer "piepst" und mein 
selbstgebauter Empfänger soll schalten. Mehr ist nicht. Absolut keine 
weiteren Extras oder Besonderheiten.

Diese Digitaltimer gibt es in unterschiedlicher Form, offensichtlich mit 
gleichem Inhalt. Der Ton ist dem Gehör nach jedenfalls völlig identisch. 
Da sie für 3 Euro zu haben sind, soll es dabei auch bleiben. Es soll 
hier nur um den Empfänger gehen. "Nicht um den Sender." Das wäre die 2. 
Forderung.

Ich hab das Projekt bereits "ohne Microcontroller" mit dem LM567 als 
Frequenz-Selektor aufgebaut, funktioniert auch einwandfrei, führt aber 
gelegentlich zu Fehlschaltungen und ist außerdem technisch  "total 
veraltet". In sofern ist schon mal die Grundschaltung vorhanden, mit 
einem LP2950 für die eigene 5 Volt Stromversorgung. Ebenso die 
Vorverstärkerstufe ist gegeben, die Signal-Verstärkung und die 
Empfangs-Entfernung ist ausreichend, das soll also auch nicht zum 
Einstiegsthema werden, es würde nur vom Thema wegführen. (ich kann den 
Schaltplan auch gern hier reinstellen, wenn ich einen ersten Entwurf 
"mit Microcontroller" habe)

Vielen Dank für Hinweise auf Schaltpläne und sonstiges.
Bruno

: Bearbeitet durch User
von al_guesto (Gast)


Lesenswert?

Hallo,

der Mikrocontroller bsitzt diverse Timer mit denen kannst du deinen 
Digitaltimer quasi im Mikrocontroller realisieren und kannst dir den 
anderen Trödel mit Frequenzselektierung sparen. Das Ausgangssignal 
kannst du über einen Transistor schalten.

von Bruno (Gast)


Lesenswert?

Danke, ist gut gemeint, aber genau das, was ich vermeiden möchte. "Es 
führt vom Thema der Fragestellung weg."

Erst möchte ich eine Lösung wie beschrieben finden. Also passend für den 
erwähnten Digitaltimer.

Bruno

von Daniel (Gast)


Lesenswert?

Soll das denn auf Entfernung funktionieren? Sonst musst Du doch nur 
einen Draht statt des Lautsprechers an den Timer löten und hast das 
Signal, das Du auf Deinen uC-Eingang geben kannst.

von Arsenico (Gast)


Lesenswert?

Also: Hab keine Ahnung, weiß aber ziemlich genau, was ich will.
Würdet Ihr mir dabei helfen?

Hast Du schon einmal daran gedacht Dir selbst zu helfen ?
So eine bequeme Möglichkeit wie das I-Net gab es noch nie.
Nicht immer sofort Mammy fragen...

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Gast Arsenico
Ich weiß, daß hier viele Leute unterwegs sind, die nur ihren täglichen 
Zoff haben wollen. Ist ein menschliches Grundbedürfnis. Tut mir leid, da 
kann ich Dir nicht helfen. Kein Job, keine Erfolge, vielleicht Dein 
Pipimann zu klein :-), wer weiß das schon? Bleiben wir doch beim Thema.

Mein Eingangsfragestellung ist offen für die, die was wissen und es 
einfach weitergeben können. Ich mache das an anderer Stelle ebenso.

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Daniel schrieb:
> Soll das denn auf Entfernung funktionieren? Sonst musst Du doch nur
> einen Draht statt des Lautsprechers an den Timer löten und hast das
> Signal, das Du auf Deinen uC-Eingang geben kannst.


Ja, auf Entfernung. Wobei es dabei nur um Zentimeter geht. Der 
Digitaltimer wird direkt neben den Empfänger gelegt. Es geht also darum, 
genau diese Drahtverbindung nicht haben zu müssen, samt Stecker und 
entsprechender Änderung am Timer. Es soll einfach mit jedem dieser Timer 
funktionieren, ohne daß man da noch was ändern muß. (das mit der 
Drahtverbindung hatte ich als erstes gemacht)

Gruß
Bruno

von Achim K. (aks)


Lesenswert?

Schaltplan oder ähnliche Projekte kenne ich leider nicht, 
Akustik-Koppler sind etwas zu lange her :-).

Ich kann Dir nur so ein paar Grundlagen zusammenfassen:
Mikrocontroller können meistens analoge Signale mit einer „bestimmten“ 
Sampelrate wandeln, bei 8Bitern ist meiner Erfahrung nach bei 15-20KHz 
aber dann doch das Ende erreicht. Alternativ gibt es meist einen 
Analogcomparator, der schneller ist. Und Mikrocontroller können 
natürlich auch digital Eingänge verarbeiten, da kann es dann noch 
schneller sein. Mit Timern kann man dann die Zeiten ermitteln und somit 
auswerten, ob die Signale im entsprechenden Frequenz reinkommen. Da es 
aber immer eine gewisse Störbandbreite gibt, muss man meist „langwierig“ 
ausprobieren, ob diverse „Filter“ passen oder nicht.

Hast Du den schon mal versucht, raus zu finden, wieso Dein anderer 
Ansatz nicht tat?
Und auch wenn es natürlich „wieder eine Abweichung von Deinen 
Vorstellungen“ ist, u.U. wäre die Ergänzung Deiner bisherigen Schaltung 
mit einem Mikrocontroller nach der Frequenzerkennung auch eine 
Möglichkeit. Der Mikrocontroller würde dann z.B. zu kurze Signale 
unterdrücken. Aber wie er das am „Besten“ macht, dazu müsstest Du 
wissen, wann Deine jetzige Erkennung Fehler macht.

Meiner Erfahrung nach benötigst Du selbst für so ein kleines Projekt 
doch recht viele Programmierkenntnisse und auch entsprechende Geräte 
(ich würde ohne „On Chip Debugging“ solche Projekte nicht mehr anfangen 
:-) ). Also viel Glück und Geduld :-).

P.S.: mir geht es oft auch so, dass ich eine Frage stelle und man 
Antworten mit ganz anderen Ideen bekommt. Das finde ich meist auch 
irgendwie blöd. Ich muss aber zugeben, dass nach 3-4 Wochen vergeblichen 
Versuchens man meistens doch bei den „Alternativvorschlägen“ landet. 
Wahrscheinlich ist eine kleine Schaltung im Timer-Gehäuse am Ende doch 
das einfachste...

von Achim K. (aks)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:
> Es soll einfach mit jedem dieser Timer
> funktionieren, ohne daß man da noch was ändern muß. (das mit der
> Drahtverbindung hatte ich als erstes gemacht)
>
> Gruß
> Bruno

Sorry jetzt wird Dein Projekt wirklich hightech.
Das Gerät soll sicher funktionieren (also gegen Störungen robust sein) 
und auf verschieden Timer (mit verschiedenen Tönen) ohne Änderung 
reagieren?
Da bin ich mal auf das Ergbenis gespannt.

von Blackbird (Gast)


Lesenswert?

LM567 mit richtiger Beschaltung, inclusive richtigem Tonaufnehmer und 
Verstärker mit AGC sollte auf ein paar Zentimeter Entfernung immer tun.
Da ist was an Deiner analogen Schaltung falsch dimensioniert.
Mit µC hast Du mehr und größere Probleme bei dieser Deiner 
Aufgabenstellung.

Keep It Simple.


Blackbird

von Blackbird (Gast)


Lesenswert?

Was Dich nicht daran hinder soll, trotzdem mit µC anzufangen. Das macht 
richtig Spaß. Aber nicht gleich mit FFT und so'n Kram. Willst ja auch 
mal in absehbarer Zeit einen Erfolg haben.

Blackbird

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Achim K. schrieb:
>
> Hast Du den schon mal versucht, raus zu finden, wieso Dein anderer
> Ansatz nicht tat?
>

Klar hab ich das versucht. Aber es ist schwierig, weil so ein "Störfall" 
nur alle paar Stunden mal auftritt. Ich denke einfach, es kommt "von 
außen", irgendein seltenes aber passendes Geräusch.

>
> Meiner Erfahrung nach benötigst Du selbst für so ein kleines Projekt
> doch recht viele Programmierkenntnisse und auch entsprechende Geräte
> (ich würde ohne „On Chip Debugging“ solche Projekte nicht mehr anfangen
> :-) ). Also viel Glück und Geduld :-).
>

Ist mir klar, das Einarbeiten ins Programmieren käme dann später. Sollte 
aber erstmal laufen.

> P.S.: mir geht es oft auch so, dass ich eine Frage stelle und man
> Antworten mit ganz anderen Ideen bekommt. Das finde ich meist auch
> irgendwie blöd. Ich muss aber zugeben, dass nach 3-4 Wochen vergeblichen
> Versuchens man meistens doch bei den „Alternativvorschlägen“ landet.
> Wahrscheinlich ist eine kleine Schaltung im Timer-Gehäuse am Ende doch
> das einfachste...

Ja, kann sein, daß völlig neue Lösungen kommen. Aber es wäre ja für mich 
bei weitem nicht das erste Projekt, bei dem ich keine Ahnung habe, aber 
trotzdem eine Vorstellung. Irgendwie soll die Schaltung "mit 
Minimalaufwand" arbeiten. Also nicht noch zur vorhandenen einen 
Microcontroller hinzu.

Gruß
Bruno

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Achim K. schrieb:

> Sorry jetzt wird Dein Projekt wirklich hightech.
> Das Gerät soll sicher funktionieren (also gegen Störungen robust sein)
> und auf verschieden Timer (mit verschiedenen Tönen) ohne Änderung
> reagieren?
> Da bin ich mal auf das Ergbenis gespannt.


Nein Achim, das hast Du völlig falsch verstanden. Steht auch in der 
Fragestellung, daß es sich zwar um Timer in verschiedenen Formen (oder 
Gehäusen) handelt, aber immer mit dem gleichen Inhalt. Das Signal ist 
also immer als identisch anzusehen.

Gruß
Bruno

von Achim K. (aks)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:
> Ist mir klar, das Einarbeiten ins Programmieren käme dann später. Sollte
> aber erstmal laufen.

OK, dann Hilft Dir aber tatsächlich nur ein "fertiges" Projekt, dass 
Deine Aufgabe löst und zu dem Du die Schaltpläne und Sourcen bekommst. 
Da kenne ich leider keines ...

von Blackbird (Gast)


Lesenswert?

Der Aufwand für Deine Aufgabenstellung ist hoch!
Entweder Du erschlägst diesen Aufwand durch sinnvolle Messungen und 
entsprechender Hardware oder durch sinnvolle Messungen und umfangreiche 
Software.

Es wird nicht einfacher.


Blackbird

von Bruno F. (hdt)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Ich stelle mal meinen bisherigen Schaltplan hier rein, ist sozusagen 
"selbstgebacken" und vielleicht fällt ja irgendwas auf, was auf interne 
Störungen hinausläuft. Ich denke aber immer noch, mit Mikrocontroller 
ließe sich der Aufwand verkleinern.

von Blackbird (Gast)


Lesenswert?

Da gibt es keine "internen Störungen", mal von einigen 
schaltungstechnischen Unsauberheiten abgesehen.

Diese Schaltung ist nicht für Deinen Anwendungsfall passend.
Die Schaltung anzupassen oder über ein anderes Prinzip nachzudenken, ist 
Deine Aufgabe.
Der Weg des Schalls und seine Verarbeitung, die Störungen, welche 
auftreten können, die Möglichkeiten der Selektion, der 
Störunterdrückung, die Grenzfälle und so weiter und so fort - die mußt 
Du alle berücksichtigen und gegebenenfalls Vorsoge dagegen treffen.

Egal ob in Hardware oder in Software!


Blackbird

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Blackbird schrieb:
> Da gibt es keine "internen Störungen", mal von einigen
> schaltungstechnischen Unsauberheiten abgesehen.
>
Wenn die Schaltung optimal wäre, würde ich keinen Grund haben, hier zu 
fragen. Ich kann mir vorstellen, daß sich irgendwo im hochohmigen 
Bereich der Schaltung mit der Zeit ein Spannungsniveau aufbaut, das sich 
beim Messen sofort abbaut und darum finde ich es nicht. Habe außerdem 
keine Erfahrung mit solchen Schaltungen, kann aber alles ausprobieren 
und umlöten.

Bitte konkrete Angaben machen, was auffällig ist. Ich will die Schaltung 
ja nicht verteidigen, sondern verbessern.


> Diese Schaltung ist nicht für Deinen Anwendungsfall passend.
> Die Schaltung anzupassen oder über ein anderes Prinzip nachzudenken, ist
> Deine Aufgabe.
>

Ja, deshalb frage ich ja hier nach der Alternative.

Gruß
Bruno

von Blub (Gast)


Lesenswert?

Wenn der Timer pulsierend piept könntest du durch Auswertung dieser 
Pulsfrequenz die  Störsicherheit erhöhen. Das dürfte sogar mit einem 
weiterem LM567 gehen. Der Nachteil wäre die Verzögerung.

von c-hater (Gast)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:

> Ich hab das Projekt bereits "ohne Microcontroller" mit dem LM567 als
> Frequenz-Selektor aufgebaut, funktioniert auch einwandfrei, führt aber
> gelegentlich zu Fehlschaltungen

Dann hast du das wesentliche Problem bereits kennengelernt, was sich in 
exakt der gleichen Form auch bei einem µC stellen wird. Selbst wenn du 
einen extrem schmalbandigen Notch-Filter in Software implementierst (was 
natürlich möglich ist, bloß derzeit zumindest noch nicht für dich), dann 
hast du immer noch das Problem, daß jegliches Störsignal mehr oder 
weniger zufällig genug der Zielfrequenz enthalten kann, um deine 
Triggerschwelle zu überwinden.

Die Lösung ist bei Hardware genau dieselbe wie bei Software: 
Triggerschwelle höher legen. Leider gibt es für diese Optimierung aber 
eine Grenze, du willst ja schließlich das Nutzsignal zuverlässig 
erkennen können. Es stellt sich also das klassische Problem der 
Signalverarbeitung, das des hinreichenden SNR.

Das läßt sich für einen einzelnen Ton nicht zuverlässig lösen. Deswegen 
gibt es z.B. das DTMF-System zur Signalisierung in Telefonsystemen. Für 
deinen blöden Timer kannst du das aber nicht verwenden. Hier würde es 
helfen, andere Redundanzen zu nutzen. Z.B.: piept das Scheißteil 
wirklich nur einmal oder sondert es eventuell eine regelmäßige Folge von 
mehreren Piepsern ab? Die könnte man sehr viel zuverlässiger erkennen, 
eben weil es ein zweites Merkmal zur Unterscheidung vom "Rauschen" gibt.

Nach dem Prinzip funtionieren z.B. IR-Fernbedienungen. Träger muß passen 
und Modulation muß passen. Trotzdem gibt es hier noch weitere 
Sicherungsschichten. Allerdings ist der Informationsgehalt auch weitaus 
höher, bei dir ist es ja nur ein einziges Bit.

von Max D. (max_d)


Lesenswert?

Ich würde der Einfachheit halber einen Hybriden aus µC und 
OPamp-schaltung bauen. Der OPamp empfängt das Audio und schaltet wenn er 
die x kHz findet. Der µC verstellt über PWM den AGC und filtert kleine 
Pulse aus (der Wecker piept ja deutlich länger)...

von c-hater (Gast)


Lesenswert?

Max D. schrieb:

> Ich würde der Einfachheit halber einen Hybriden aus µC und
> OPamp-schaltung bauen.

Das ist nun wirklich Mist. Wenn man schon überhaupt einen µC 
beschäftigt, dann kann man ihn natürlich gleich alles erledigen lassen.

Für das bissel Scheiß im unteren NF-Bereich ist die lahmste Gurke für 
ein paar Cent noch locker schnell genug.

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Diese Digitaltimer, die ich meine, haben ja alle den gleichen Ton und 
gleichen Rhythmus. Mit der Stoppuhr gemessen und gut geschätzt sind das 
4 gleichlange Piepser in einer halben Sekunde. Dann eine halbe Sekunde 
Pause. Das wiederholt sich eine Minute lang, dann ist wieder Ruhe, der 
Alarm ist beendet.

Eine Verzögerung des Abschaltens ist nicht störend. Ich hab ja sowieso 
jetzt schon mit R6 u. C8 etwas Derartiges eingebaut, damit das nicht 
gleich beim ersten Impuls losgeht.

Ich kann mir vorstellen, daß es für einen Microcontroller ein Leichtes 
wäre, den Rhythmus der Piepser zu erkennen. Mehr brauchte es gar nicht, 
eine Selection der Frequenz wäre dann wahrscheinlich sogar überflüssig.

Meine Vorstellung ist die, daß hier im Forum oder Archiv bei den schon 
abgehandelten Themen etliche Schaltungen mit Schaltplan existieren, die 
man verwenden könnte, zumal das ja eine äußerst simple Anwendung wäre. 
Nur das Programm müßte dann entsprechend geschrieben werden. Ich weiß 
aber nicht, worauf ich bei den vielen Schaltungen hier achten soll bzw. 
wonach suchen. Dafür fehlt mir der Blick. Der nächste Schritt wäre dann 
das Programm.

Gruß
Bruno

von Arsenico (Gast)


Lesenswert?

Dafür fehlt mir der Blick.
P….Mann zu gross ?
Finde Dich damit ab.

von Max D. (max_d)


Lesenswert?

c-hater schrieb:
> Das ist nun wirklich Mist. Wenn man schon überhaupt einen µC
> beschäftigt, dann kann man ihn natürlich gleich alles erledigen lassen.

Ein Bandpass als erstes Sw-Projekt ist halt etwas happig. Während 
einfach Pulse und Pausen zählen gut zu meistern ist....

von c-hater (Gast)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:

> Diese Digitaltimer, die ich meine, haben ja alle den gleichen Ton
> und
> gleichen Rhythmus. Mit der Stoppuhr gemessen und gut geschätzt sind das
> 4 gleichlange Piepser in einer halben Sekunde. Dann eine halbe Sekunde
> Pause. Das wiederholt sich eine Minute lang, dann ist wieder Ruhe, der
> Alarm ist beendet.

Das ist sogar schon ein drittes Merkmal, damit sollte eine sehr hohe 
Erkennungsverlässlichkeit möglich sein, Fehlauslösung praktisch 
unmöglich.

Und nur durch ein absichtlich eingespeistes dauerhaftes breitbandiges 
energiereiches Rauschen am Mikro könnte man das Teil davon abhalten, das 
gesuchte Signal zu finden.

> Meine Vorstellung ist die, daß hier im Forum oder Archiv bei den schon
> abgehandelten Themen etliche Schaltungen mit Schaltplan existieren, die
> man verwenden könnte, zumal das ja eine äußerst simple Anwendung wäre.

Tja, du brauchst eigentlich nur einen µC mit ADC in Grundschaltung und 
einen Vorverstärker für das Mikro, der den Pegel des Mikro auf den Pegel 
anhebt, den der ADC braucht.

> Nur das Programm müßte dann entsprechend geschrieben werden.

Ja. Einfach drei in Reihe geschaltete Bandpässe. Der erste kriegt als 
Mittenfrequenz die Grundfrequenz der Piepser (vermutlich irgendwas bei 
1kHz), der zweite 4/0.5s=8Hz und der dritte 1Hz. Fertig ist der Lack. 
Jedenfalls nahezu. Am Ausgang des letzten Filters wäre dann noch eine 
RMS-Messung mit Schwellwert anzukoppeln.

Voraussetzung ist, daß du erstmal das zu erkennenden Signal anständig 
vermißt. Eine Stoppuhr und dein "Gefühl" ist da echt nicht gut genug...

Die Filterkoeffizienten kannst du dir dann online berechnen lassen, z.B. 
hier:

http://www-users.cs.york.ac.uk/~fisher/mkfilter/

Der Rest ist trivialste Programmierung von Grundrechenarten. 
Multiplikation und Addition. Und ein paar FIFOs. Und die 
Berücksichtigung des Filtergain bezüglich der verwendeten 
Variablentypen.

Die genante Site spuckt für Dummies auch gleich den C-Quältext und eine 
Gain-Angabe aus, noch komfortabler geht praktisch nicht mehr.

Wenn du allerdings einen Idioten suchst, der dir das für lau schreibt, 
bist du schief gewickelt, jedenfalls soweit es micht betrifft. Hilfe zur 
Selbsthilfe, mehr ist nicht. Parasiten kann ich nicht ab.

von kopfkratzer (Gast)


Lesenswert?

kopfkratz
Also entweder Du schaust mal wie Du das mit Deinen aktuellen 
Kenntnisstand realisieren kannst, also diskret, oder Du solltest erstmal 
bedenken das ein solches Projekt OHNE echte Erfahrung in Programmierung 
un I/O von µCs keine Chance auf Erfolg hat.
Du hast nun zwei Möglichkeiten, entweder Du baust Dir einen 
"Pseudoklatschschalter" der eben auf bestimmte Spitzen in Deinem 
Alarmton reagiert (sowas ähnliches hast Du ja probiert) oder Du gehst 
hier das Tutorial durch, lernst wie man einen Mikrofonverstärker an den 
ADC klemmt und ein Programm schreibt das schlichtweg den gehörten Ton 
abspeichert und erkennen kann.
Einfach mal so einen µC mit Mikro verkuppeln und hoffen wird schon was 
herauskommen ohne wirklich zu wissen was der µC tun muß und wie man das 
umsetzen kann bringt Dir nichts.
Achja und die "einfachste Art einer Signalauswertung" wäre ein 
"Klatschschalter", sobald das Mikro was hört, egal was, reagiert der µC 
...

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

c-hater schrieb:
>
>
> Das ist sogar schon ein drittes Merkmal, damit sollte eine sehr hohe
> Erkennungsverlässlichkeit möglich sein, Fehlauslösung praktisch
> unmöglich.
>
>
Das meine ich auch. Auch ohne Ahnung von Microcontroller zu haben, kann 
man das wohl einschätzen.

>
> Tja, du brauchst eigentlich nur einen µC mit ADC in Grundschaltung und
> einen Vorverstärker für das Mikro, der den Pegel des Mikro auf den Pegel
> anhebt, den der ADC braucht.
>
"Grundschaltung", das ist es ja, wonach ich erstmal suche. Der 
Vorverstärker findet sich auch.

>
> Voraussetzung ist, daß du erstmal das zu erkennenden Signal anständig
> vermißt. Eine Stoppuhr und dein "Gefühl" ist da echt nicht gut genug...
>

Ich zähle einfach alles mit der Stoppuhr eine Minute lang durch und 
teile dann durch 60. So wird das schon ziemlich genau.


>
> Wenn du allerdings einen Idioten suchst, der dir das für lau schreibt,
> bist du schief gewickelt, jedenfalls soweit es micht betrifft. Hilfe zur
> Selbsthilfe, mehr ist nicht. Parasiten kann ich nicht ab.

Weißt Du, ich betreibe selber eine Webseite mit Bauvorschlägen für 
Bastler. Die muß ich erst selber bauen und da frage ich auch nicht nach 
den Kosten. Dafür gibt es bei mir auch alles "für lau" und verkaufen tue 
ich nie was, aus Prinzip nicht. (Wer zum Sebstbasteln zu faul ist, beißt 
bei mir auf Granit.) Auch das, was ich jetzt hier einsammle, ist für 
diesen Zweck. Ich setze diesen Idealismus aber nicht generell bei 
anderen auch voraus. Über welche Beträge reden wir denn hier?

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

kopfkratzer schrieb:
> *kopfkratz*
> Also entweder Du schaust mal wie Du das mit Deinen aktuellen
> Kenntnisstand realisieren kannst, also diskret, oder Du solltest erstmal
> bedenken das ein solches Projekt OHNE echte Erfahrung in Programmierung
> un I/O von µCs keine Chance auf Erfolg hat.
>
Ich baue ja nicht auf mein Glück und den Zufall, sondern darauf, daß es 
das Wissen in Foren gibt. Das funktioniert immer.

Über den Klatschalter bin ich mit meiner jetzigen Schaltung schon 
genügend weit hinaus. Schließlich wird dabei schon die Frequenz 
selketiert. Ich hab nur eben alle paar Stunden mal eine Störfall. Mit 
einem Klatschschalter wäre das wohl eher alle paar Minuten der Fall.

Ich komme schon klar. Brauche nur jemanden, der eine von den 
Grundschaltungen im Hinterkopf hat und mir den Link gibt.

Gruß
Bruno

von wendelsberg (Gast)


Lesenswert?

Dein zweiter Name ist nicht zufaellig Martin Fischer?
Der fragt auch so penetrant immer wieder dieselben Fragen.

wendelsberg

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

wendelsberg schrieb:
> Dein zweiter Name ist nicht zufaellig Martin Fischer?
> Der fragt auch so penetrant immer wieder dieselben Fragen.
>
> wendelsberg

Für mich sind Foren zunächst Tauschorte für Informationen und nicht für 
Gehässigkeiten und Klugscheißer. Du mußt also schon etwas mehr von 
Deinem "Spezialthema" preisgeben, damit ich mitreden kann. Ich bin aber 
mehr an Technik interessiert, als an Klatsch und Tratsch.

von kopfkratzer (Gast)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:
> kopfkratzer schrieb:
>> *kopfkratz*
>> Also entweder Du schaust mal wie Du das mit Deinen aktuellen
>> Kenntnisstand realisieren kannst, also diskret, oder Du solltest erstmal
>> bedenken das ein solches Projekt OHNE echte Erfahrung in Programmierung
>> un I/O von µCs keine Chance auf Erfolg hat.
>>
> Ich baue ja nicht auf mein Glück und den Zufall, sondern darauf, daß es
> das Wissen in Foren gibt. Das funktioniert immer.
>
> Über den Klatschalter bin ich mit meiner jetzigen Schaltung schon
> genügend weit hinaus. Schließlich wird dabei schon die Frequenz
> selketiert. Ich hab nur eben alle paar Stunden mal eine Störfall. Mit
> einem Klatschschalter wäre das wohl eher alle paar Minuten der Fall.
>
> Ich komme schon klar. Brauche nur jemanden, der eine von den
> Grundschaltungen im Hinterkopf hat und mir den Link gibt.
>
> Gruß
> Bruno

Das Deine Schaltung mehr als ein einfacher Klatschschalter ist habe ich 
ja schon erwähnt.
Du wirst aber für Deine Anforderung keine 0815 Lösung finden, das ist zu 
speziell.
Daher eben entweder Deine aktuelle Schaltung mit Deinem Wissen soweit 
verbessern das keine Fehlerkennung mehr stattfindet oder Dich in µC 
einarbeiten.
Ich empfehle Dir persönlich letzteres da Du dann schnell merken wirst 
das eine programmierte Logik immer einfacher und schneller angepaßt 
werden kann und µCs wesentlich mächtiger sind als diskrete Schaltungen.
In Deinem Fall könntest Du Dich auch mal nach DSPs, FPGA & Co. umsehen, 
da gibt es einige die Deine Anforderungen erfüllen.
Stellt sich halt die Frage was ist für Dich einfacher in VHDL eine 
Schaltung zu schreiben oder einen µC in z.B. C zu programmieren ?
Du kommst nunmal nicht darum herum Dich in eine neue Materie 
einzuarbeiten, egal in welche Richtung Du gehen willst.
In Foren nach Lösungen zu fragen ist zwar bequem bringt Dir persönlich 
aber nix, denn wenn ich Dir jetzt z.B. ein Programm für µC XYZ schreibe 
und hier poste kann das funktionieren, muß aber nicht 100% sicher sein.
Denn erstens wissen wir ja alle nicht was für einen Ton Du dedektieren 
willst und zweitens mein universeller Ansatz den Ton aufzunehmen und 
dann abzugleichen kann man auf verschiedene Weise tun.
Frequenzraum wurde ja schon angesprochen, dann gibt's noch das "Problem" 
mit der Abtastung usw. usf.
Was Du willst ist nicht trivial und wenn Du das erstmal erkannt hast 
wirst Du Dich mit viel mehr beschäftigen müssen als Programmierung eines 
µCs !

von wendelsberg (Gast)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:
> Ich baue ja nicht auf mein Glück und den Zufall, sondern darauf, daß es
> das Wissen in Foren gibt. Das funktioniert immer.

> Ich komme schon klar. Brauche nur jemanden, der eine von den
> Grundschaltungen im Hinterkopf hat und mir den Link gibt.

Nein, Du kommst offensichtlich nicht klar, zumindest nicht dann wenn es 
Dir niemand vorkaut. Die Ideologie, dass man nur wissen muss, wen man 
fragen kann, funktioniert in der Realitaet nur extrem eingeschraenkt.
Zumindest dann, wenn man selbst keinen blassen Schimmer von der 
Komplexitaet des Vorhabens hat und dann die gegebenen Vorschlaege auch 
noch ignoriert.

Bruno Franke schrieb:
> Für mich sind Foren zunächst Tauschorte für Informationen und nicht für
> Gehässigkeiten und Klugscheißer. Du mußt also schon etwas mehr von

Tauschen heisst Tauschen, was hast Du zu bieten?
Und nein, ich muss nicht, wenn Du mehr wissen willst kannst Du die Suche 
auch selbst bedienen.

wendelsberg

von Takao K. (takao_k) Benutzerseite


Lesenswert?

Braucht der TE ein Programmiergeraet.

Die Software dafuer muss auch verstanden werden.

Also ich wuerde es mal mit einer Piezo disc versuchen, einfach direkt am 
A/D, und die A/D werte auf einen TFT darstellen.

Chancen sind gut dass der Billigwecker ein Rechteck ausgibt.

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Momentan sehe ich (aus Sicht des Laien) zwei Möglichkeiten:

1. Der Microcontroller zeichnet über Mikrofon die Tonfolge des 
Digitaltimers auf und sie wird in ihm abgespeichert. Dann vergleicht er 
künftig alles, was über Mikrofon reinkommt auf Übereinstimmung mit dem 
Abgespeicherten.

2. Oder das Signal wird exakt "vermessen" und als Referenz 
einprogrammiert. Sobald eine "UND"-Funktion mit dem aufkommt, was über 
Mikrofon reinkommt, schaltet der Microcontroller.

Im Prinzip ist beides das Gleiche, nur daß im 1. Fall auch beliebige 
andere Töne oder Frequenzen (als Auslöser abgespeichert) möglich wären.

Damit die Referenz zum auslösenden Signal über das Mikrofon auch für die 
"UND"-Funktion phasengleich ist, könnte man diese mit einer niedrigen 
Frequenz überlagern, so daß der Bereich gegen das Eingangssignal immer 
ein Stückchen weiter verschoben wird, bis es mal paßt. Aber da das 
sowieso nicht quarzgenau ist, wird sich das wahrscheinlich innerhalb 
einiger Sekunden sogar von ganz allein ergeben.

von Skurril (Gast)


Lesenswert?

Wie sage ich es dir am besten?

Du möchtest in das http://de.wikipedia.org/wiki/Paradies
bis jedoch auf dem http://de.wikipedia.org/wiki/Holzweg
und hast einfach kein http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%BCck

Viel Spaß noch.

von Mike Forster (Gast)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:
> Ich komme schon klar. Brauche nur jemanden, der eine von den
> Grundschaltungen im Hinterkopf hat und mir den Link gibt.

Bruno Franke schrieb:
> Momentan sehe ich (aus Sicht des Laien) zwei Möglichkeiten:
>
> 1. Der Microcontroller zeichnet über Mikrofon die Tonfolge des
> Digitaltimers auf und sie wird in ihm abgespeichert. Dann vergleicht er
> künftig alles, was über Mikrofon reinkommt auf Übereinstimmung mit dem
> Abgespeicherten.
>
> 2. Oder das Signal wird exakt "vermessen" und als Referenz
> einprogrammiert. Sobald eine "UND"-Funktion mit dem aufkommt, was über
> Mikrofon reinkommt, schaltet der Microcontroller.

Ich fürchte, dir fehlen ein paar gehörige Grundlagen in Signaltheorie 
und µC-Programmierung.

Bruno Franke schrieb:
> Also: Hab keine Ahnung, weiß aber ziemlich genau, was ich will.

Dann solltest du direkt ins Manager einsteigen ;-)

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


Lesenswert?

@Bruno Franke

danke für deine sachliche Art, und deine Weise, immer wieder auf das 
Ursprungsthema zurück zu lenken ...

von Oliver S. (oliverso)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:
> Diese Digitaltimer, die ich meine, haben ja alle den gleichen Ton
> und
> gleichen Rhythmus.

Geht es nur um die, die du schon hast, oder auch um zukünftige? Denn ob 
der fleißige Chinese da in der nächsten Serie tatsächlich die selben 
Piepser einbaut, oder halt einfach das nimmt, was in der globalen 
Bauteileramschtheke gerade im Angebot ist, weißt du nicht.

Ansonsten ist das wohl nicht schwierig. Einfach die Piepser mitzählen, 
und deren Frequenz, Anzahl und Dauer überprüfen. Je mehr Pulse du zur 
Erkennung nutzt, desto störsicherer wird es, allerdings schaltet das 
dann auch entsprechend verzögert.

Oliver

von Blub (Gast)


Lesenswert?

Ich möchte dir mal als Beispiel eine Funk Uhr nennen. Der einfachste weg 
ist man nimmt ein fertiges DCF Modul und hängt einen uC dran.
Möchte man das alles selber machen, nimmt man eine Antenne einen Filter 
evtl. noch eine kleinen Verstärkerschaltung und einen Decoder Chip und 
hängt einen uC dran.
Grundsätzlich kann man das natürlich auch mit einem DSP oder 
Leistungsstarken uC, FPGAS etc. versuchen – wird allerdings selten 
gemacht da der Aufwand in keinem Verhältnis steht.
Es gibt Spezialfälle in denen das  Sinn macht und es gibt Freaks die die 
Machbarkeit beweisen wollen in der Regel aller Fälle ist das allerdings 
eher nicht sinnvoll.
Was dennoch benötigt wird ist eine Antenne, eine irgendwie geartete 
Signalaufbereitung und eine Filterung.
Was dir hier einige meiner Vorredner leider verschwiegen haben ist das 
bei einer digitalen Signalverarbeitung auch nicht ohne Signalerfassung, 
Aufbereitung und Filterung auskommst.
Stichwort: Antialiasingfilter.

c-hater schrieb:
> Die Filterkoeffizienten kannst du dir dann online berechnen lassen, z.B.
> hier:
>
> http://www-users.cs.york.ac.uk/~fisher/mkfilter/
>
> Der Rest ist trivialste Programmierung von Grundrechenarten.
> Multiplikation und Addition. Und ein paar FIFOs. Und die
> Berücksichtigung des Filtergain bezüglich der verwendeten
> Variablentypen.

So interessant ich auch den Link auch finde.
Die durchzuführenden Berechnungen sind verwenden Gleitkommazahlen. Der 
gesamte Ressourcenbedarf (das beinhaltet auch Strombedarf und 
Entwicklungsaufwand) steht in keinerlei Verhältnis zur gestellten 
Aufgabe.
Bereits eine abgespeckte Version deine Schaltung erfüllt wesentliche 
Funktionen.
Signalerfassung (Mikrofon) , Aufbereitung (OP) und Signalfilterung und 
sogar Wandlung.  Am Ausgang des LM567 liegt das „Aufbereitete Signal“ 
bereits in digitaler Form vor. Solltest du ab hier eine uC verwenden 
wollen ist der Anspruch an diesen sehr gering, er würde nicht mal einen 
AD – Wandler benötigen. 5v Typen währen sinnvoll z.B. kleiner 8-Pin Pic 
oder AVR Tiny.
Auf eine Arduino  Aufsteckplatine  könntest du sogar noch auf den 
Spannungswandler verzichten und dafür vielleicht noch ein Relais mit 
drauf  setzen.
Die Software dafür wäre ein schönes Einsteigerprojekt etwas 
Timer-Programmierung etwas IO.
Kleiner Hinweis: nimm das Piepsen der Timer mal mit einer Soundkarte 
auf. Frequenzen ,Impuls - Pausen etc. lassen sich damit genau 
erfassen.mittels Audacios bzw. Soundkarten Oszilloskop Software.

von Mike (Gast)


Lesenswert?

Blub schrieb:
> Am Ausgang des LM567 liegt das „Aufbereitete Signal“
> bereits in digitaler Form vor. Solltest du ab hier eine uC verwenden
> wollen ist der Anspruch an diesen sehr gering, er würde nicht mal einen
> AD – Wandler benötigen. 5v Typen währen sinnvoll z.B. kleiner 8-Pin Pic
> oder AVR Tiny.

Für eine Tonerkennung mit dem µC käme auch der Goertzel-Algorithmus in 
Frage, ohne einen "Großrechner" zu benötigen.

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Danke sehr für die sachlich/fachlichen Beiträge!

Oliver
Diese Dinger gibt es seit Jahren, in immer anderen Gehäusen und auch als 
Kurz- oder Langzeittimer. Der Schaltkrei und die Programmierung ist aber 
immer die gleiche. Es kommt eine Fünfer-Folge von Piepsern gleicher 
Frequenz. (kann ich so sagen, weil sie alle im Zusammenhang mit meiner 
vorhandenen LM567-Schaltung funtionieren.

Ich will das auch nicht als Bastelobjekt sehen, sondern entwickle das 
für kommerzielle Zwecke. Am Schluß, wenn meine Idee läuft, so wie ich 
sie haben will, lass ich sie von einem Techniker überarbeiten, der wird 
auch dafür bezahlt. "Aber nicht vorher oder gar von Anfang an." Das habe 
ich bisher immer so gehandhabt und das funktioniert auch. Es hat den 
Vorteil, daß meine Vorstellungen verwirklicht werden und nur die.

Blub
Ja, ich werd mal mit einem 8-Pin Microprozessor im DIL Gehäuse anfangen. 
Der muß ja wirklich nicht viel leisten. Auf den LM567 würde ich gern 
verzichten, die Frequenz muß ja gar nicht erkannt (selektiert) werden. 
Die Fünfer-Folge mit Pause in einer Sekunde ist ausreichend sicher für 
ein Erkennen. Aber da will ich mich jetzt nicht zu sehr festlegen.

Gruß
Bruno

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Nachtrag
Ein Entwickler für die Industrie würde vielleicht einen ganz anderen Weg 
gehen: Und zwar könnte man den in diesen Digitaltimern verbauten 
Schaltkreis samt Programm "als fertige Referenz" auch in den Empfänger 
einbauen. Dann braucht man nur noch ein UND-Gatter. (ist aber für mich 
als Bastler nicht realisierbar)

: Bearbeitet durch User
von Arsenico (Gast)


Lesenswert?


von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Die Tabletten heute schon eingenommen?

von c-hater (Gast)


Lesenswert?

Blub schrieb:

> So interessant ich auch den Link auch finde.
> Die durchzuführenden Berechnungen sind verwenden Gleitkommazahlen.

Nur, wenn man den gelieferten Code per Idioten-Copy&Paste 1:1 übernimmt.

Natürlich steht es einem frei, die Sache kräftig zu optimieren, bei 
kluger Wahl der Parameter, insbesondere der Samplefrequenz, ergibt sich 
oft die Gelegenheit, Teile der formal für die Filterordnung notwendigen 
Berechnungen ganz einzusparen, weitere Teile in Integer-Berechnungen 
abzuhandeln und den Rest als Festkomma.

Im konkreten Fall ist allerdings eine derartige Optimierung überhaupt 
nicht nötig. Der höchste zu erkennende Signalbestandteil liegt so bei 
1kHz, mit 4k Samplefrequenz wäre man also auf der sicheren Seite.

Das bedeutet: bei z.B. 20MHz Systemtakt hat man 5000 Ticks/Sample zum 
Rechnen. Das genügt für etliche MultiplyAdd selbst in einer 
Software-Gleitkomma-Implementierung.

Außerdem kann man bei den beiden folgenden Filtern auf Grund der viel 
geringeren zu erkennenden Frequenzen mit erheblich reduzierter 
"Samplerate" arbeiten, indem man einfach nur jedes n-te Sample vom 
Ausgang des jeweils vorgelagerten Filters verwendet.

von FRON KUBANER (Gast)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:

> Die Tabletten heute schon eingenommen?

Was soll dieses antisoziale Benehmen?

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Das ließe sich sogar mit einem Zähler wie dem CD4017 gut aufbauen. Dazu 
eine bistabile Schaltung mit dem NE555, die für jeweils eine Sekunde ein 
Fenster aufmacht. Kommen 5 Impulse, wird vom CD4017 weitergeschaltet, 
bei weniger als 5 Impulsen passiert gar nichts, bei mehr setzt sich der 
CD4017 auf RESET zurück. (bei entsprechender Pin-Belegung)

Ich denke, der Aufwand an ICs ist aber für diese kleine Aufgabe zu groß. 
Das muß mit einem Microcontroller einfacher gehen.

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

FRON KUBANER
Du solltest vielleicht vorher mal schauen, wer sich hier von Anfang an 
"antisozial" verhält. Mir geht es hier um rein sachlich-technische 
Informationen. (und nicht um "Katzenspielzeug" oder allgemeine 
ungefragte Lebensberatung) Einige sind offensichtlich lediglich hier, um 
sich über andere lustig zu machen. Andere spielen gern den Oberlehrer.

Hast Du zur Technik etwas beizutragen?

von Dennis K. (scarfaceno1)


Lesenswert?

Guten Tag,

ich bin mir noch gar nicht bewußt, ob jeder der hier postet genau weiß 
worum es geht. Den TE schließe ich da mit ein.
Ich denke, dass der TE sich die Aufgabe eventuell leichter vorstellt, da 
er mit geringer µC Erfahrung einsteigt. Die anderen mit mehr Erfahrung 
wissen aber welcher Aufwand für die Lösung des Problems erforderlich 
ist.

Es wurde bereits gesagt, dass das Problem sehr speziell ist, und zwar 
generell Lösungsansätze dafür existieren, aber es für den direkten 
Anwendungsfall so keine Lösung im Archiv gibt.

Ich denke auch nicht, dass der TE sich einen gefallen getan hat, als er 
sagte, dass die spätere Schaltung kommerziell vermarktet werden soll. 
Wer macht sich denn die Entwicklungsarbeit, damit ein anderer dann 
später das Geld verdient?! Ganz ehrlich gesagt ja wohl niemand.

Die Ansätze, die hier vorgebracht wurden sind einfach weiter zu 
bearbeiten und zu verfeinern. Sollte es da an Wissen mangeln, muss man 
es nachlesen, aber nicht vorkauen lassen. Das erweckt bei den 
Forenschreibern keinen positiven Eindruck. Auch bei mir nicht.
Und mit den Worten:

Bruno Franke schrieb:
> Ich baue ja nicht auf mein Glück und den Zufall, sondern darauf, daß es
> das Wissen in Foren gibt. Das funktioniert immer.

bekomme ich auch ein wenig Bauchschmerzen. Natürlich bekommt man Wissen 
in Foren. Aber eben kein fertiges Produkt mit Schaltplan und Software.
Für meinen Geschmack und ich denke auch für viele andere zeigt der TE zu 
wenig Eigeninitiative. Mit den Worten gibt er zwar zu, dass ihm Wissen 
fehlt, aber im Verlauf des Threads kann ich auch nicht sehen, dass er 
versucht das zu ändern.

Bruno Franke schrieb:
> Also: Hab keine Ahnung, weiß aber ziemlich genau, was ich will.
> Würdet Ihr mir dabei helfen?

Du bekommst hier geholfen. Ich selbst kann mich über dieses Forum in 
keiner Weise beschweren (kleines Lob ;-) ). Du bekommst hier gesagt, wie 
man es machen könnte. Aber machen musst du es dann selbst.

Sorry, aber ich musste das jetzt für mein Seelenheil mal los werden.

: Bearbeitet durch User
von Achim K. (aks)


Lesenswert?

Bruno Franke schrieb:
>
> Blub
> Ja, ich werd mal mit einem 8-Pin Microprozessor im DIL Gehäuse anfangen.
> Der muß ja wirklich nicht viel leisten. Auf den LM567 würde ich gern
> verzichten, die Frequenz muß ja gar nicht erkannt (selektiert) werden.
> Die Fünfer-Folge mit Pause in einer Sekunde ist ausreichend sicher für
> ein Erkennen. Aber da will ich mich jetzt nicht zu sehr festlegen.
>

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dieser Vorschlag für Dich schon 
"fertig" genug ist oder doch noch zu weit weg, von dem was Du willst.

[[Beitrag "Re: "Klatschschalter" mit ATtiny13"]]
Enthält eine meiner Ansicht nach recht "minimale" Schaltung für
einen "Klatschschalter mit Mikrocontroller". Ob die Empfindlichkeit 
ausreicht, kann ich aber nicht sagen.

[[Beitrag "Re: "Klatschschalter" mit ATtiny13"]]
Hier gibt es das Programm dazu. Da muss man nun die entsprechende 
"Piep-Folgen-Erkennung" erweitern.

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Danke sehr Blub!

Besonders dafür, daß Du einfach nur das verstanden hast, was ich als 
Threaderöffnung geschrieben und worum ich gebeten habe.

>>>Einen Hinweis bzw. Link von einer einfachen Grundschaltung.<<<

Diesen "Klatschschalter" nehme ich als Basis. Das Programm wird 
angepaßt. Morgen zeichne ich das Platinenlayout und mache die Platine. 
(frag mich gerade, wieviele von den Experten hier dazu wohl ohne fremde 
Hilfe in der Lage wären) Über Ostern löte ich das fertig. Den ATTINY12 
hätte ich sogar als Einzelstück in meinen Beständen, besorg mir aber den 
ATTIN13 bei Reichelt. Dann suche ich mir Informationen zum 
Programmieren. Ich denke, in 4 Wochen spätestens läuft meine kleine 
Schaltung wie gewünscht.

Daß sich andere hier daran einen abbrechen und absolut unterstellen 
wollen, daß ich eine fertige Schaltung mit fertigem Programm suche und 
das auch noch umsonst, ist nichts anderes, als eine frei erfundene 
Unterstellung und zeigt das Bedürfnis "einer Minderheit" (und nicht des 
ganzen Forums) seine persönlichen Mißerfolge endlich mal an jemandem 
auslassen zu können.

Es ist aber trotzdem "NICHT WAHR! Ich habe nicht danach gefragt, sondern 
nur um einen Tip oder Hinweis auf "eine Grundschaltung" gebeten. Das 
kann ja schließlich jeder selber nachlesen. Alles andere haben sich ein 
paar Leute hier einfach aus den Fingern gesogen und einer übernimmt es 
ungeprüft vom anderen. (auch Du Dennis Kaufmann, selbst wenn Du Deine 
frei erfundenen Unterstellungen in sachlicher Weise vortragen kannst, 
ändert es nichts daran, daß Du sie erfunden hast)

Ich habe hier auch in keiner Weise Unzufriedenheit gegen dieses Forum 
geäußert, sehe aber auch jetzt keinen Anlaß, jemandem in den Arsch zu 
kriegen und das Gegenteil zu behaupten. Ein Forum ist wie das andere. Ab 
einer gewissen Größe gibt es dort "auch" gestörte Persönlichkeiten, die 
nur Zoff wollen und darum auch nicht auf die Frage eingehen. Darum ist 
aber nicht das Forum schlecht.

Dieses Forum ist hinsichtlich seiner Informationsinhalte eine 
ausgezeichnete Quelle. Ich empfehle es seit Jahren anderen und werde das 
weiter tun.

Danke vorerst für alle sachlichen Kommentare. Das hilft mir schon mal 
weiter.

von Achim K. (aks)


Lesenswert?

Aber Blub hat es doch gar nicht gefunden!
Und gemacht hat es AUGUSTIN.

Trotzdem viel Spaß und Erfolg beim Umsetzen.

von Bruno F. (hdt)


Lesenswert?

Ja, hab das verwechselt. Danke für den Hinweis! Und vielen Dank an Dich 
Achim K.! Augustins Schaltung ist für den Anfang genau richtig.

Viele Grüße
Bruno

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.
Hinweis: der ursprüngliche Beitrag ist mehr als 6 Monate alt.
Bitte hier nur auf die ursprüngliche Frage antworten,
für neue Fragen einen neuen Beitrag erstellen.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.