Der Ausgang eines Mikrocontroller-Chips muss entjittert werden und gleichzeitig ein möglichst steiles Signal von echten 0,0V bis 3,3V rail to rail liefern und das eben mit möglichst geringem Überschwingen. Je schneller desto besser. Hätte ja jemand einen Tipp?
EDIT: vergisses, TMDS kommt wohl vom Pegel nicht hin...
Frank Petelka schrieb: > 0,0V bis 3,3V rail > to rail liefern und das eben mit möglichst geringem Überschwingen. Je > schneller desto besser. Hätte ja jemand einen Tipp? Wir reden über ein digitales Signal 3,3V? Wie schnell soll denn die Flanke werden, 200ps? Mit ACT/BCT geht das sehr flott. Schon mal über die Reflexionen nachgedacht die dabei entstehen können? rgds
Frank Petelka schrieb: > von echten 0,0V bis 3,3V rail to rail Zeiten werden von 10-90% oder gar 20-80% gemessen... Wie schnell muss die Flanke sein? Und wofür brauchst du die?
> .. möglichst steiles Signal .. möglichst geringem Überschwingen
bedeutet ein akademischer Furz. Was soll's denn werden ?
Anstiegszeit 50ps von 10-90 und kleiner, Überschwinger < 10%. Gäbe es dafür Treiber oder wäre eine diskrete Schaltung sinnvoller?
Quecksilber benetzter Reed Kontakt. Hat man früher auch als CISPR Generator verwendet.
Ein passender Transistor und der Avalancheeffekt machen Anstiegszeiten von einigen zehn ps moeglich. Sofern der übrige Aufbau nicht alles wieder verhunzt.
>руки верх
Du bist doch nicht bewaffnet??
:-)))
MfG Paul
Frank Petelka schrieb: > Anstiegszeit 50ps von 10-90 und kleiner, Überschwinger < 10%. > Gäbe es dafür Treiber oder wäre eine diskrete Schaltung sinnvoller? NBSG11 oder ONET8501 erster schafft keine 3Vpp, zweiter auch nicht so ganz. Siehe dazu auch Beitrag "Wirklich schnellen Puls erzeugen" Mit nem Avalanche-Transistor kommst du da schon in die richtige Richtung, allerdings bekommt man da nach nem Puls ne ganze zeit lang nichts raus, bis sich der Kondensator/die Transmission Line wieder aufgeladen hat. Was soll's denn letzten Endes werden?
Schnelle PECL-Gatter schaffen zwar die geforderten Anstiegszeiten, allerdigs ist der Spannungshub gering, 400 bis 800mV. Was gehen koennte, waeren Treiber fuer Laserdioden oder Modulatoren, die setzt man in der Datenuebertragung bis 40 Gbit/sec ein, braucht also entsprechend schnelle Flanken (bis runter auf ~10ps 20%/80%), und die Spannungshuebe gehen rauf bis zu mehreren Volt. Allerdings wollen die meisten einen DC-Block am Ausgang. Vitesse, Inphi, Mikrosemi, Analog Devices und etliche andere Anbieter koennten was Passendes haben. Z.B. http://www.inphi.com/products/in3212sz.php http://www.inphi.com/products/2811dz.php http://www.inphi.com/products/in3214sz.php Kommen aber alle in "unguten" Gehaeusen, bzw. sind - wenn bereits koaxial ausgefuehrt - recht teuer.
Wolfgang M. schrieb: > ... bzw. sind ... recht teuer. Frank Petelka schrieb: > möglichst steiles Signal Das hat eben seinen Preis und solange man nicht weiss, wie schnell es wirklich sein muss, schießt man ggf. mit Kanonen auf Spatzen.
Na, ihr habt ja hier Ideen. Ich wuerde einfach ein UHS Gatter verwenden. Das macht 2.4ns in 50pF. Olaf
Werner schrieb: > solange man nicht weiss, wie schnell es > wirklich sein muss Frank Petelka schrieb: > Anstiegszeit 50ps von 10-90 und kleiner, Überschwinger < 10%.
@ Wolfgang M. (womai) >waeren Treiber fuer Laserdioden oder Modulatoren, die setzt man in der >Datenuebertragung bis 40 Gbit/sec ein, braucht also entsprechend >schnelle Flanken (bis runter auf ~10ps 20%/80%), und die Spannungshuebe >gehen rauf bis zu mehreren Volt. Das kann ich nicht so recht glauben, denn gerade DIESE Treiber sind STROMQUELLEN und auch der Spannungshub dürfte deutlich unter 1V liegen. Ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen.
Michael Reinelt schrieb: > Was ist ACT und BCT? 74ACT BCT hatte ich mich verschrieben, heisst ALB, also 74ALB. Bei http://www.ti.com/lsds/ti/logic/home_overview.page kannst Du Dir eine Technologie raussuchen, da sollte schon was schnelles dabei sein (z.B. 74LVT125). Ob der allerdings 50ps macht? Und wenn ja, in welche Last? rgds
Falk Brunner schrieb: > Das kann ich nicht so recht glauben, denn gerade DIESE Treiber sind > STROMQUELLEN und auch der Spannungshub dürfte deutlich unter 1V liegen. > Ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. Überzeugen kann ich Dich gerne - schau z.B. einach die Links zu den Inphi-Treibern an, die ich oben gepostet habe: 5V pk-pk bzw. 7.5V pk-pk am Ausgang. Das reicht also satt. Der Grund ist ja, dass wenn man ordentlich Strom triben will, amn eben ordentlich Spannung braucht. Ausserdem kenne ich solche Bauteile auch aus erster Hand, wir haben die in meinem vorigen Job als schnelle Ausgangstreiber in Halbleiter-Testsystemen missbraucht, und u.a. genau weil die so grosse Hübe schaffen. Leider gibt es die verwendeten Bauteil (z.B. Agere TMOD) schon länger nicht mehr.
Doch TMDS-Treiber evtl, die Anstiegszeiten sind auf jeden Fall sportlich :)
Frank Petelka schrieb: > Danke für die Beiträge, ich bin fündig geworden!! Und die Lösung ist...??? ;=) (Ich finde es immer nett, wenn man als Dankeschön für die Zeit derer, die sich die Mühe gemacht haben zu antworten, auch verrät, was es nun geworden ist - bzw. bei Fehlersuche, was denn die wirkliche Ursache war).
Es wird wohl einer von Dir empfohlenen Bausteine werden. Beitrag "Re: Schaltung für ein möglichst steiles Signal" :-)
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