SNT - Spannung hochskillen?

Gast #3619593
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Es gibt bei Pollin diese kleinen SNT von Astrodyne, leider nur für 5V: 
http://www.pollin.de/shop/dt/NDMyOTQ2OTk-/Stromversorgung/Netzgeraete/Festspannungs_Netzgeraete/Schaltnetzteil_ASTRODYNE_OFM_0101_5_V_2_A.html

Ich würde die gern auf andere Spannungen (9V, 12V, 24V) umbauen, bin mir 
aber unsicher, in wieweit das geht.

Es ist die übliche Schaltung mit TL431 und Optokoppler, die Spannung 
wird über ein paar Widerstände und einen Trimmer geteilt. Das wäre 
problemlos anzupassen.

Dumm nur, die Ausgangselkos sind 220µ 10V. Ab 9V Ausgangsspannung müsste 
ich die also tauschen. Wäre auch noch machbar.

Aber wie universell sind die Übertrager in diesen Netzteilen 
üblicherweise? Kann ich davon ausgehen, dass der Übertrager - mit 
anderem Tastverhältnis - auch höhere Spannungen kann. Oder werden für 
die unterschiedlichen Ausgangsspannungen herstellerseits Übertrager mit 
unterschiedlichen Wicklungsverhältnissen verwendet?

Astrodyne stellt diese Netzteile auch mit anderen Ausgangsspannungen 
her, aber die scheint man hier bei keinem Anbieter zu bekommen.
#3619658
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Das sieht mir nach einem Sperrwandler aus.

Die in der Sperrphase entstehende Spannung wird also zurücktransformiert 
und addiert sich zur Zwischkreissspannung.

Die Gleichgerichtete Netzspannung * SQRT (2).

Der Schalttransistor wird also mit :

Netzspannung * Wurzel(2) + Sekundärspannung * (Windungsverhältnis * 
Koppelfaktor)

belastet.

Jetzt sind diese Netzteilchen zwar mit Reserve aber an der oberen Grenze 
ausgelegt.
Deshalb denke das ich ein paar % kein Problem darstellt,
vielleicht so 5% - 10%.

Wie Du bemerkt hast sind sogar 9V Sekundär schon kurz vor dem Exitus.

Primär trifft es den Schalttransistor noch viel derber...
Mit nem Trenntrafo und Oszi könnte man sich die "Spannungsbelastung" des 
Schalttransistors anschauen / Abschätzen wieviel da noch geht.

Da hilft nur die Spannungsfestigkeit des Schalttransistor "verbessern", 
oder besser noch, das Übersetzungsverhältnis des Übertrager zu ändern.

Letzteres würde ich Dir jedoch nicht empfehlen.
Um das sicher hinzubekommen braucht man schon ein bisschen Wissen...
Gast #3619674
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Das Ding funktioniert ab 85V~, man kann die 5V also bis auf 12V
"hochskillen" wenn du den Elko gegen einen mit 16V (LowESR?!?)
tauscht, wenn man von konstanten 230V~ am Eingang ausgeht.
24V wird nichts, nicht nur wegen dem Trafo, sondern auch wegen
der reflektierten Ausgangsspannung an Snubber.
Gast #3620157
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Amper schrieb:
> Willst du die Amper auch hochskillen?

Kenn ich doch, ich find das "Hochskillen" so witzig.

Thomas W. schrieb:
> Das sieht mir nach einem Sperrwandler aus.

Jetzt wo Du es sagst: Ja, ein Sperrwandler.

> Die in der Sperrphase entstehende Spannung wird also zurücktransformiert
> und addiert sich zur Zwischkreissspannung.

Das ist ein ernstzunehmendes Argument. Dann werd ich das mal lieber 
lassen. Schade, die Dinger sind echt niedlich, und wie gesagt recht 
sauber aufgebaut.
Gast #3620391
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Wirf doch nicht gleich das Korn in den Schnaps.
Ich wollte Dir nur die beiden Probleme schildern die ich sehe.

Wenn Du ein Datenblatt zu dem Schalttransistor findest weisst wie hoch 
seine Sperrspannung ist.
Du musst nur unter dieser Minus Reserve bleiben.
...der Snubber wird auch mehr belastet...

Wenn Du an ein Oszi mit Trenntrafo kommst dann Oszillosskopiere doch mal 
die Spannung über dem Transistor.
Du wirst sehen wie die Primärspannung mit steigernder Sekundärspannung 
steigt.

Kannst Sekündär langsam bis zum kritischen Punkt hochdrehen...

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