Hallo NG,
ich suche drei Schaltungen, um den Maximalwert, den Mittelwert und den
Minimalwert einer periodischen Schwingung zu erhalten. Ja, ich kann das
(periodische) Signal mit 10 kSPS (würde ausreichen) abtasten und dann
digital weiterverarbeiten. Dann folgt die übliche Datenauswertung, also
Erkennen von Ausreißern etc. ...
Ich weiß aber, dass man in den alten Zeiten solche Aufgaben voll analog
ausgeführt hat. Weiß noch jemand wie es geht, oder wo man diese
Schaltungen findet?
In einem zweiten Schritt soll dann das Verhältnis gebildet werden, um
etwa die Modulationstiefe etc. zu ermitteln.
In hoffe, eine diskrete Schaltung aufbauen zu können, einfach so.
Gruß vom Opa
Opa33 schrieb:> ich suche drei Schaltungen, um den Maximalwert, den Mittelwert und den> Minimalwert einer periodischen Schwingung zu erhalten.> Ich weiß aber, dass man in den alten Zeiten solche Aufgaben voll analog> ausgeführt hat. Weiß noch jemand wie es geht, oder wo man diese> Schaltungen findet?> Gruß vom Opa
Als Opa solltest du dieses weiße, glatte, flache Material kennen, auf
dem so schwarze Symbole drauf waren. Kam in Stapeln, am Rand verleimt
... ach ja, Papier hieß das und die Stapel hießen Bücher.
Was du suchst ist ein Spitzenwert-Gleichrichter (je für positive /
negative Polarität). Und für den Mittelwert ein Tiefpaßfilter. Die
ersten beiden baut(e) man mit OPV.
Guten Morgen,
Vielen Dank für die Antworten.
Der Spitzengleichrichter ist wohl die richtige Antwort auf meine Frage
zum Erfassen des Maximalwertes. Danke!
Beim Mittelwert meiner (jetzt schreibe ich es mal deutlicher)
pulsierenden Gleichspannung habe ich noch Zweifel, ob die RMS-Wandler
die Aufgabe richtig erfüllen, da es durch das Quadrieren zu einer
Unterbewertug kleiner Signale kommt. Täusche ich mich da gerade?
Zum Erfassen des Minimalwertes wurde wieder ein Spitzengleichrichter
vorgeschlagen, der mit negativem Vorzeichen arbeitet. Noch einmal meine
Frage, mit konkretem Beispiel:
Ein periodisches Signal mit 10 ms Periodendauer, wird als Mischspannung
erfasst. Am Oszilloskop erkennt man eine Maximalspannung von (+)1 Volt,
sowie eine Minimalspannung von (+) 0,5 Volt. Es gibt zu keinem Zeitpunkt
eine negative Spannung. Kann ich hier den Spitzengleichrichter zur
Erfassung der Minimalspannung verwenden, und binde ich ihn dann gegen
bspw. 0 Volt?
Vielen Dank für weitere Überlegungen.
Gruß
Opa33
Opa33 schrieb:> Beim Mittelwert meiner (jetzt schreibe ich es mal deutlicher)> pulsierenden Gleichspannung habe ich noch Zweifel, ob die RMS-Wandler> die Aufgabe richtig erfüllen, da es durch das Quadrieren zu einer> Unterbewertug kleiner Signale kommt. Täusche ich mich da gerade?
Du täuschst dich nicht. Denn ein RMS-Wandler soll ja nicht den
Mittelwert bilden, sondern den RMS = Root Main Square = Effektivwert.
Den Mittelwert kriegst du ganz einfach, indem du dein Signal durch einen
Tiefpaß-Filter schickst. Im einfachsten Fall ein RC-Glied. Die
Zeitkonstante (respektive Grenzfrequenz) mußt du natürlich passend zu
deinem Signal wählen.
XL
Opa33 schrieb:> Es gibt zu keinem Zeitpunkt eine negative Spannung. Kann ich hier den> Spitzengleichrichter zur Erfassung der Minimalspannung verwenden,
Was du suchst, ist ein Talwertdetektor, d.h. ein Spitzenwertdetektor,
bei dem die Dioden anders rum drin sitzen.
Wofür brauchst du einen Gleichrichter, wenn du keine negativen Spannung
in positive umwandeln möchtest?
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