Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Freescale FRDM-K64F Fragen


von Felix L. (flex)


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Hallo,

seit einigen Tagen habe ich ein Freescale FRDM-K64F Board. Ich finde es 
besonders praktisch, da es einen Ethernet und SD Connector on Board hat. 
Allerdings finde ich im Internet sehr wenig bis gar nichts dazu außer 
bei mbed.org, aber ich möchte es gerne mit Crossworks oder einer anderen 
IDE programmieren. Hat mir diesem Board schon jemand Erfahrungen 
gesammelt?

Gruß
Felix

von Gerald S. (geralds)


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Hi,

Ich selbst habe ein FRDM-K20xx

Dabei hatte ich das gleiche Problem, viel Werbung,
wenig technisches.

Kommunizieren auf die Schnelle geht mal mit USB und OPENSDA.

Hierzu verwende ich das Code Warrior Studio von Freescale.
Die Downloadversion reicht mal.

www.freescale.com
Anmelden nicht vergessen, dann das Tool registrieren.

Dann habe ich noch die Tools von PEmicro, weil die sind Spezi-Partner
mit OpenSDA.

http://www.pemicro.com/opensda/index.cfm

Von dort lädst die letzte Firmware und den USB Treiber von diesem Link 
runter.
Falls es diese bereits für dein neues Board gibt; musst nachgucken,
ist nämlich recht neu das Board.
Ich hab's noch nicht, wollte schon kaufen.
Also, bitte vorher alles lesen, weil falsche Handhabe heißt zerschießen
des bereits installierten Bootloaders.

Ja, da ist schon ein Bootloader drinnen!!!

Dieser kommuniziert mit dem Code Warrior und dem PE_Server,
den du auch als Demo runter laden kannst.
http://www.pemicro.com/products/product_viewDetails.cfm?product_id=15320151

// diesen verwende ich derzeit lediglich, wenn ich die Verbindung 
kontrolliere.
Aber da gibt's auch einen Debugger (Oszilloskop) und Programmer dazu;
daher ist dessen Funktion ohne passende Geräte eingeschränkt//

Über OpenSDA kannst dann deine Software reinladen und auch hiermit 
debuggen; mittels Code Warrior geht's sehr gut.

Es gibt soweit eine Menge Manuals im feinsten englisch.

--
Das Laden der Firm-/Software - Achtung!!!

Vorab mal - den USB-Treiber installieren; das Board anstecken, es wird 
im System regsitriert, fertig.
Dann die Firm-, bzw. Software:
Es gibt 2 Schritte!

1.
Falls die Firmware:
Dann kannst kannst sie laden, wenn du vorher beim Aufdrehen
(Anstecken des Boards an den USB) gleichzeitig die Reset-Taste drückend 
hältst,
Dann erscheint ein Browser/Explorer mit dem FW-Status.
Dann suchst in dem abgelegten Ordner die RICHTIGE!!!! Firmware und 
kopierst
sie in den Ordner des Boards.
Dann ausstecken, einstecken und das Board hat die aktuelle Firmware.

2.
Du kannst normal sofort die Onboard-Aktionen spielen.
Willst nun die Software laden, machst dies mit dem OpenSDA.

Bitte alles nachlesen, wie es ganz genau geht, ich habe hier mal gröbst
die Hinweise gegeben.
Also mich nicht jetzt festnageln.

--
Spielen:
Auf der Freescale Seite unter diesem Board findest auch eine 
Demo_Source,
in der gezeigt wird, wie die einzelnen Komponenten angesprochen werden.

Sonst, -- halt alles runter grabbeln, was du da oben findest
und viel lesen.

So mal für den Anfang.

Das Weitere wirst sicher Zug um Zug finden.

Es gibt auch einen Schaltplan von dem Board, welches dir etwas hilft,
wie du die Komponenten ansprechen kannst; aber bitte alles genau 
überprüfen, ob eh alles immer übereinstimmt.

Ich benötigte so 10 Tage, für das Kennenlernen eines kompletten neuen 
Systems,
von der Installation bis zum Kinetis-Befehlsatz und in Betrieb nehmen.

Sicher geht's schneller, aber ich war übervorsichtig, weil ich
da alles neu aufbauen musste, und nichts doppelt habe.
Das Wertvollste ist dabei die OpenSDA Schnittstelle. - die 
Programmier/Debug-Verbindung kannst einstellen.
Zur Rettung gibt's sicher auch das Programmierport - eine 10 polige 
Verbindung; aber ohne Programmer bist aufgeschmissen, wennst was 
zerschießt.

Also, Viel Spaß

Grüße
Gerald
---

von Felix L. (flex)


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Hallo Gerald,

vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort.

Gerald Schwarz schrieb:
> Hierzu verwende ich das Code Warrior Studio von Freescale.

Eigentlich möchte ich diese IDE nicht verwenden, da ich mich mit Eclipse 
nicht anfreunden kann. Keil, Crossworks oder IAR sind mir da lieber.

Gerald Schwarz schrieb:
> Über OpenSDA kannst dann deine Software reinladen und auch hiermit
> debuggen; mittels Code Warrior geht's sehr gut.

Alle Treiber habe ich schon installiert, werde aber doch den J-Link EDU 
zur programmierung verwenden.

Gerald Schwarz schrieb:
> So mal für den Anfang.
>
> Das Weitere wirst sicher Zug um Zug finden.

Da ich STM32 gewöhnt bin, und dessen Standard Peripheral Library 
verwende, komme ich mit den Freescale einfach nicht klar. Gibt es so 
eine Library auch für Freescale?

Gerald Schwarz schrieb:
> So mal für den Anfang.
>
> Das Weitere wirst sicher Zug um Zug finden.

Ich schaffe es noch nicht einmal mithilfe des Internets eine LED zum 
blinken zu bringen (außer mit den Beispielen der IDE).

Gruß
Felix

von m.n. (Gast)


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Felix L. schrieb:
> Ich schaffe es noch nicht einmal mithilfe des Internets eine LED zum
> blinken zu bringen

Und mir gelingt es nicht, ein Datenblatt ausfindig zu machen, das mehr 
als 84 Seiten aufweist und auch nur ein Minimum an Substanz enthält.

Felix L. schrieb:
> Hat mit diesem Board schon jemand Erfahrungen gesammelt?

Wie soll das gehen?

von Gerald S. (geralds)


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Hallo Felix,

Felix L. schrieb:
> Hallo Gerald,
>
> vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort.
>
> Gerald Schwarz schrieb:
>> Hierzu verwende ich das Code Warrior Studio von Freescale.
>
> Eigentlich möchte ich diese IDE nicht verwenden, da ich mich mit Eclipse
> nicht anfreunden kann. Keil, Crossworks oder IAR sind mir da lieber.

Nun, die Keil IDE hatte ich auch runter geladen und installiert,
da kann ich mich nicht anfreunden.
Naja, mir fehlen halt einige Dinge dazu, die Hardware, die gleich beim 
Einschalten gefordert wird.
Weil ich mal zur Zeit alles in Test-Spielchen habe, habe ich Keil
mal auf die Seite gelegt.

Daher nutze ich vorrangig Code Warrior, weil eben so gesehen alles 
vorhanden ist, auch für die Testzeiten.
Es gibt auch eine "freie" -SE Version, mit gegrenzten Speicher.

Aber ok, du magst Eclipse nicht; habe keine Probleme damit.

Nun mit Keil kann ich leider nicht helfen, außer, dass sie vor einem, 
zwei Monaten das Studio aktualisiert haben.
Auch für die Kinetis wurde aktualisiert. Schau mal bitte dort nach.

>
> Gerald Schwarz schrieb:
>> Über OpenSDA kannst dann deine Software reinladen und auch hiermit
>> debuggen; mittels Code Warrior geht's sehr gut.
>
> Alle Treiber habe ich schon installiert, werde aber doch den J-Link EDU
> zur programmierung verwenden.
>

Ja, der Programmer J-Link (Pro) fehlt mir auch noch.

Eben deshalb mache ich alles mittels OpenSDA.
Ich habe mit meinem System die angeschlossenen LEDs aktiviert,
auch ein Grafik_LCD (parallel-Bus! ) angesteuert, obwohl dieses Board 
sehr beschränkt ist.
"Kein" Problem; bis auf das, dass ich mich ordentlich reinknien musste,
um das System kennenzulernen.


> Gerald Schwarz schrieb:
>> So mal für den Anfang.
>>
>> Das Weitere wirst sicher Zug um Zug finden.
>
> Da ich STM32 gewöhnt bin, und dessen Standard Peripheral Library
> verwende, komme ich mit den Freescale einfach nicht klar. Gibt es so
> eine Library auch für Freescale?
>

der STM32 ist mir ein Begriff, arbeite aber zur Zeit nicht damit - 
Zeitmangel; habe ein Projekt im Hinterkopf, bin aber noch nicht dazu 
gekommen.

Eine Libray gibt's sicher. - Keil.MDK-Middleware.5.1.2.pack habe ich 
damals zum MDK runter geladen.
Keil.ARMCortex_DFP...pack; ...
- Bitte bei Keil nachsehen, oder bei Freescale.
Da bin ich heutig momentan nicht auf dem Laufenden, habe auch andere 
Arbeiten.


> Gerald Schwarz schrieb:
>> So mal für den Anfang.
>>
>> Das Weitere wirst sicher Zug um Zug finden.
>
> Ich schaffe es noch nicht einmal mithilfe des Internets eine LED zum
> blinken zu bringen (außer mit den Beispielen der IDE).
>

"mit Hilfe des Internets" - wie meinst du das?
Machst du einen Web-Server mit diesem Ding?

Grüße
Gerald
---

von Gerald S. (geralds)


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Dann meinst wahrscheinlich dieses DB, welches 86 Seiten, / abzüglich der 
Deckblätter 84 Seiten hat. :-)

http://cache.freescale.com/files/microcontrollers/doc/data_sheet/K64P144M120SF5.pdf


Und was hältst von diesen 1789 Seiten? Referenz Manual?
http://cache.freescale.com/files/microcontrollers/doc/ref_manual/K64P144M120SF5RM.pdf
(13,41MB pdf File)

Hier kann man sich auch schlau machen:
http://mbed.org/platforms/frdm-k64f/

Grüße
Gerald
---

von Gerald S. (geralds)


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Nachtrag:

Diesen Link habe ich gerade wieder gefunden.
Wusste doch, dass da was noch war.

http://mbed.org/platforms/frdm-k64f/

Im Parallel-Posting habe ich den Link zu Freescale reingestellt.
Dort findest neben dem Datenblatt auch das Referenzmanual.

Auf dem Board gibt es zwei Kinetis.
Der "große" also den, den du bearbeitest, MK64FN1M0VLL12
und den Dienst-Käfer für OpenSDA MK20DX128VFM5 (diesen habe ich auch auf 
meinem Board).

Schematic und Quickstart-Package:
http://www.freescale.com/webapp/sps/site/prod_summary.jsp?code=FRDM-K64F&fpsp=1&tab=Design_Tools_Tab

Also beide Datenblätter zu kennen wäre von Vorteil.

Gerald
---

von m.n. (Gast)


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Gerald Schwarz schrieb:
> Und was hältst von diesen 1789 Seiten? Referenz Manual?

Danke, das sieht schon mal besser aus!

von Felix L. (flex)


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Gerald Schwarz schrieb:
> "mit Hilfe des Internets" - wie meinst du das?
> Machst du einen Web-Server mit diesem Ding?

Ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich habe im Internet nach Beispielen 
gesucht, aber keine gefunden.

Gerald Schwarz schrieb:
> Schematic und Quickstart-Package:
> 
http://www.freescale.com/webapp/sps/site/prod_summary.jsp?code=FRDM-K64F&fpsp=1&tab=Design_Tools_Tab

Leider sind die Beispiele nur .bin Dateien und keine Source Files.

von Gerald S. (geralds)


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Wieso, hier ist alles drinnen.

Freescale MQX RTOS 4.1.0 /154MB exe File

und auch hier:
http://www.freescale.com/webapp/sps/site/prod_summary.jsp?code=KINETIS_SDK

Aber du brauchst einen Account, sonst bekommst das nicht.

Wobei Eclipse mit von der Partie ist.
Es gibt in den entpackten Ordnern dann Makefiles, damit du Projekte 
zusammenstellen kannst.
Auch für die IAR, bzw. Keil Umgebung.

Naja, manchmal muss man leider was hinnehmen.

Das andere Problem ist, die Demozeiten sind bis 2 Monate.
Die Software kostet halt einiges; ist ja eh wie bei Keil.

Zumindest kannst beginnen.
- Das SDK ist für diesen Kinetis K24F, K63F, und K64F gedacht.

Eigentlich könntest loslegen.
- Ich hab's mal auf die Schnelle reaktiviert, damit ich dir diese Zeilen 
schreiben kann.

Viel Spaß

Grüße
Gerald
---

von Felix L. (flex)


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Danke Gerald,

Gerald Schwarz schrieb:
> Das andere Problem ist, die Demozeiten sind bis 2 Monate.
> Die Software kostet halt einiges; ist ja eh wie bei Keil.

Aus diesem Grund möchte ich nicht lange bei Keil bleiben, sonder zu 
CrossWorks wechseln (Private Edition kostet ca. 150€). Bevor ich aber in 
so etwas investiere muss es erst einmal laufen.

Gerald Schwarz schrieb:
> Eigentlich könntest loslegen.

Ich werde mal schauen wie weit ich komme ;D

Gruß
Felix

von Gerald S. (geralds)


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Hallo Felix,


>
> Da ich STM32 gewöhnt bin, und dessen Standard Peripheral Library
> verwende, komme ich mit den Freescale einfach nicht klar. Gibt es so
> eine Library auch für Freescale?

Du hast ja STM32 angesprochen; wie ich sagte, kenne ich
diese mal von Unterlagen.

Kennst du dieses Modul, NETDUINO plus2?
http://at.mouser.com/ProductDetail/Netduino/NetduinoPlus2/?qs=sGAEpiMZZMsWX%252bhSDNx2gTr1NpwoJLwm

http://at.mouser.com/new/netduino/netduino-plus2/

Netduino mit dem STM32.
- Momentan bin ich im C# 2012 Kurs, da nannte der Trainer dieses Modul.

Der Punkt: es ist ein Framework mit dabei, das mit dem
VStudio zusammenarbeitet.
So will ich mir dieses zulegen, falls dieses was taugt.
Das würde im ersten Gedanken gut passen, dann könnte ich mir die
Projektarbeit damit vorstellen.- Jedoch will ich vorher mal abchecken.

Was würdest du sagen?
- Es soll so sein, dass ich ohne viel aufsetzen zu müssen, schnell ein 
Projekt aufzuziehen gehen.
Auch will ich nicht zuviel Geld ausgeben.

--PS
Wie geht's dir mit dem Freescale? Kommst zurecht?

Wie würdest du den Cortex M4 von Freescale mit dem Cortex-M STM32 
vergleichen? Unterschiede? Gemeinsames?
// einige Gedanken reichen schon mal auf die Schnelle //

Grüße
Gerald
---

von Felix L. (flex)


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Hallo Gerald,

Gerald Schwarz schrieb:
> Kennst du dieses Modul, NETDUINO plus2?

ja, so ein Board (ohne Ethernet) hatte ich vor ein paar Jahren schon 
einmal. Was mir gefallen hat, was die IDE, das war es dann aber auch 
schon. Dieses VStudio kenne ich von dem Atmel Studio und finde es 
wirklich brauchbar, sehen aber nicht alle so. C# möchte ich eigentlich 
nicht für µC einsetzen.

Gerald Schwarz schrieb:
> Netduino mit dem STM32.
> - Momentan bin ich im C# 2012 Kurs, da nannte der Trainer dieses Modul.

Gerald Schwarz schrieb:
> Was würdest du sagen?
> - Es soll so sein, dass ich ohne viel aufsetzen zu müssen, schnell ein
> Projekt aufzuziehen gehen.
> Auch will ich nicht zuviel Geld ausgeben.

Wenn du in einem C# Kurs bist, ist es bestimmt eine schöne Unterstützung 
zum üben, da du damit Hardware programmierst und nicht nur Kästchen und 
Boxen auf dem PC. Für weitere Projekte, evtl. auch eigene Platinen würde 
ich aber C vorziehen.

Gerald Schwarz schrieb:
> --PS
> Wie geht's dir mit dem Freescale? Kommst zurecht?

Leider nicht so wie ich mir das erhofft habe. Es ist wirklich sehr 
schwer zu erklären woran es liegt. So groß ist der Unterschied bestimmt 
nicht zu den STM32, aber irgendwie habe ich da einen Knoten im Kopf.

Gerald Schwarz schrieb:
> Wie würdest du den Cortex M4 von Freescale mit dem Cortex-M STM32
> vergleichen? Unterschiede? Gemeinsames?

Ja, die kann man durchaus vergleichen. Der große Vorteil bei dem STM32 
ist die große Community, dort findest du eigentlich alles was du 
brauchst. Was mit bei den Freescale besser gefällt sind die FRDM Boards. 
Es gibt wirklich viele und für alles ist etwas dabei. Hardware technisch 
sind die M4 sehr ähnlich, aber näheres kann ich leider nicht, da ich 
nicht weiter komme.

Gruß
Felix

von Mehmet K. (mkmk)


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Das FRDM-K64F Board ist in der Tat sehr interessant. Schade nur, dass 
der FlexBus nicht herausgeführt wurde.
Beim EK-TM4C1294XL von TI, der ebenfalls Ethernet onboard hat, kann man 
auf alle Ports zugreifen. Ist aber dafür nicht so kompakt wie der von 
Freescale.

Einsetzen tu' ich die MCUs von ST. Entweder als komplette 
Eigenentwicklung, oder, falls Ethernet ins Spiel kommt, das E407 Board 
von Olimex als Huckepack.
Die E407 sind aber doppelt so teuer wie diejenigen von TI, weshalb ich 
schon lange nach einer Alternative Ausschau halte. Nur ist eben die 
Hemmschwelle, das gewohnte Fahrwasser zu verlassen, recht hoch.

Es waere also sehr nett von Dir, wenn Du hier Deine Erfahrungen mit dem 
FRDM-K64F wiedergeben könntest.

von Felix L. (flex)


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Mehmet Kendi schrieb:
> Schade nur, dass
> der FlexBus nicht herausgeführt wurde.

So wie ich gesehen habe, wurde der CAN Bus auch nicht herausgeführt.

Mehmet Kendi schrieb:
> Nur ist eben die
> Hemmschwelle, das gewohnte Fahrwasser zu verlassen, recht hoch.

Genau so geht es mir auch. Wie gesagt vermisse ich bei den Freescale 
Controllern die Peripheral Library die ich in verschiedenen IDEs 
verwenden kann.

Ich habe gelesen, dass es evtl. bald einen Kinetis Support von 
Em::Blocks geben wird.

Gruß Felix

von Gerald S. (geralds)


Angehängte Dateien:

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Felix L. schrieb:
> Mehmet Kendi schrieb:
>> Schade nur, dass
>> der FlexBus nicht herausgeführt wurde.

gaaaanz große Schade! - dann muss man das nachholen.

>
> So wie ich gesehen habe, wurde der CAN Bus auch nicht herausgeführt.
>

Schade

> Mehmet Kendi schrieb:
>> Nur ist eben die
>> Hemmschwelle, das gewohnte Fahrwasser zu verlassen, recht hoch.
>
> Genau so geht es mir auch. Wie gesagt vermisse ich bei den Freescale
> Controllern die Peripheral Library die ich in verschiedenen IDEs
> verwenden kann.

Im Anhang ist die SDK (30MB zip) - Makefile ausführen für das passende 
Projekt, Board.

>
> Ich habe gelesen, dass es evtl. bald einen Kinetis Support von
> Em::Blocks geben wird.
>
> Gruß Felix

---
Hallo Felix,

So mal als Zusatzinfo. . ist ganz genau das, was ich bereits 1 Jahr 
gesucht habe.
Ok, so wie ich dazu kam -- "wo gehören die Buchstaben hin, ZB 
K,M,V...""!"""
Mir war das bis jetzt nicht klar, ich suchte, aber fand die Infos nie.
Daher konnte ich auch die Familien nicht richtig einordnen.

Jetzt stieß ich über die Freescale Community und µTasker (der Autor ist 
ein Schweizer) dorthin.

https://community.freescale.com/thread/322132
http://www.utasker.com/forum/index.php?topic=1721.0

Jetzt kann ich Kinetis endlich ordentlich aufziehen.

Hier für dich, falls du es brauchst; und alle, die das nicht haben;
falls bereits vorhanden, dann bitte als "ok" abschließen.

Die Kinetis - Familien:
http://www.freescale.com/webapp/sps/site/homepage.jsp?code=KINETIS&tid=vanKINETIS


Grüße
Gerald
----

von Mehmet K. (mkmk)


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Gerald Schwarz schrieb:
> gaaaanz große Schade! - dann muss man das nachholen.

Freut mich, dass für Dich die Neuentwicklung eines Boards mit einem Dir 
bis anhin unbekannten MCU kein allzugrosses intelektuelles Hindernis 
darstellt. Für mich bedeutes sowas wochenlanges Studieren von Manuals.
Deshalb mein Ausruf des Bedauerns.

Danke für die Downloads und den Hinweis mit uTasker. Werde mir mal so 
ein Board zulegen; und hoffen, dass es nicht in der Schublade mit den 
anderen "Tolles-Board-Muss-Ich-Unbeding-Haben" landet.

von Mark B. (Firma: M.J.Butcher Consulting) (utasker)


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Hallo Zusammen

Mehmet hat mich gerade eben auf diesen Forumbeitrag aufmerksam gemacht 
und ich schreibe deshalb ein paar Zeilen, um Kinetis Anwender - und 
insbesondere FRDM-K64F Benutzer - kurz zu informieren.

Das uTasker Projekt unterstützt den FRDM-K64F (wie auch sämtliche KL und 
K Boards von Freescale) und ermöglicht auch die Simulation (beinah 
echtzeitig) des Boards sowie Prozessors. Das Projekt beinhaltet 
Bootloader für das Board (USB-MSD, USB-HID, UART, SD-Karte und Ethernet 
Web Server) sowie eine Anwendung mit OS, USB Stack, TCP/IP Stack, FAT, 
CAN, usw.

uTasker ist für Hobby-Anwender kostenlos jedoch mit vollem Support (in 
diversen Foren) aber kann - mit persönlichem Support - für industriellen 
Anwendungen kostengünstig lizenziert werden (eine leistungsfähige 
MODBUS-Erweiterung ist auch vorhanden).

Folgende IDE/Compiler können mit dem Projekt verwendet werden:
- Codewarrior 10.x, KDS (Kinetis Design Studio), IAR, Keil uVision, 
Rowley Crossworks, GCC (Stand-alone von Make-File), Atollic and CooCox, 
(VisualStudio für die Simulation)

Support in Englisch und Deutsch.

Für Kinetis K60 Benutzer in Deutschland sind Module von ELZET80 in 
Aachen [http://www.elzet80.de/kbed.html] zudem empfehlenswert ;-)

Grüsse aus der Schweiz

Mark Butcher (zwar in der Schweiz zuhause aber gebürtiger Engländer...)
http://www.utasker.com/kinetis.html

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