Hallo Ich habe eine Verständnisfrage: Werde diesen Verstärker mit nem Stereosignal aus ner 3 pol. Klinke versorgen. Auf Seite 17 des Datenblatts http://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpa3130d2.pdf steht "the unused input should be ac grounded at the audio source instead of at the device input for best noise performance". Heißt das, ich soll mit der Leitung so weit wie möglich weg vom Verstärker und dann die beiden negativen Inputs mit nem Kondensator nach Masse? Falls ihr mir auch Tipps für die Schaltung geben könnt, bitte raus damit :) Habe mich sehr eng ans Datenblatt gehalten. Danke Gruß vom Hannes
Ich hab das bei meinem auf Rat meines Lehrers so gelöst: - RINN & LINN über 10µF auf die Masse das Klinkensteckers. - RINP & LINP über einen 10µF aus das Signal des Klinkensteckers. - Die Masse des Klinkensteckers über 100Ω auf die Masse der Schaltung.
Johannes H. schrieb: > Falls ihr mir auch Tipps für die Schaltung geben könnt, bitte raus damit > :) Also erstmal machst Du mal ein "Annotate", damit die Bezeichner alle einen eigenen ihresgleichen nennen können. Johannes H. schrieb: > Heißt das, ich soll mit der Leitung so weit > wie möglich weg vom Verstärker Nein. Das heißt, dass Du den unbenutzten Eingang über einen Kondensator auf Masse legen sollst. Dafür, dass Du keine Ahnung hast, hast Du aber ein ganz schön teures Layoutprogramm. Kann ich mir nicht leisten...
Hans Hefekranz schrieb: > Dafür, dass Du keine Ahnung hast, hast Du aber ein ganz schön teures > Layoutprogramm. Was für ein Layoutprogramm ist das? Leider kenne ich das nicht.
Hi
>Was für ein Layoutprogramm ist das? Leider kenne ich das nicht.
Altium.
MfG Spess
Hallo Hans. Was hat denn ein Verständnisproblem eines englischen Textes mit dem Typ des Layoutprogramms zu tun? Die Bauteile kriegen ihre Bezeichner, sobald die Schaltung vollständig ist. Bevor nicht sicher ist, ob sich noch was ändert hat das keinen Sinn. Wer hat hier also "keine Ahnung"? ;) @Max Ob 1uF oder 10uF, das ist dann sicherlich fallabhängig, aber genau so wie Du sagst, hatte ich das auch verstanden, wollte das nur verifizieren. Warum legt man die Audio-Masse noch über die 100Ohm auf die Verstärkermasse? Mich würde interessieren, ob ihr noch Aussagen zu dem Ausgangsfilter machen könnt, damit habe ich bis jetzt noch Null Erfahrung.
> Warum legt man die Audio-Masse noch über die 100Ohm auf die > Verstärkermasse? Weil der Verstärker mit unsymetrischer Versorgungsspannung arbeitet. Der Chip muss also mit einer virtuellen Masse arbeiten. An den Eingängen liegt also ein DC Offset. Und beim Einschalten wird die Spannung durch den Kondensator erstmal kurzgeschlossen. Der Widerstand entschärft das Problem etwas. Das ist höflicher. Falls der Verstärker des Weiteren keine Einschaltverzögerung hat oder sie nicht genutzt wird, kommt es im Einschaltmoment zu einem Knacken im Lautsprecher. Wenn nun beide Kondensatoren am Eingang gleich groß sind und die darüber hinaus über einen gleichen Widerstand geladen werden (Zeitkonstante), fällt das Knacken schwächer aus. Ein Kondensator liegt dann also über den Widerstand direkt an Masse und der andere über den Innenwiderstand der Quelle. Da sind 100 Ohm kein schlechter Wert. > Mich würde interessieren, ob ihr noch Aussagen zu dem Ausgangsfilter > machen könnt, damit habe ich bis jetzt noch Null Erfahrung. Hast du nachgesehen ob es ein Evalboard zu dem Chip gibt? Wenn TI eins gemacht hat, dann gibt es auch ein PDF zum Download dazu. Da könnte dann etwas mehr zu dem Thema stehen als im Datenblatt. Bei 10µH für L?/L? würde ich 0.68µF für C?/C? ansetzen. R?, C? und entsprechend R? und L? kannst du zunächst weglassen. Die Werte hängen von der Drossel und dem Layout ab. Da hilft nur Messtechnik.
Hallo Stefan Danke für die ausführliche Antwort, find ich gut. Es gibt ein Eval-Board http://www.ti.com/lit/ug/slou341a/slou341a.pdf Da ist die Versorgungsspannung PVCC auf Seite 5 in der Ecke links oben über 10nF mit Masse kurzgeschlossen. Ich nehme an, um höherfrequente Störimpulse rauszufiltern? Sind die 10 Ohm nötig um den Kondensator zu schützen?
Johannes H. schrieb: > Sind die 10 Ohm nötig um den Kondensator zu > schützen? Das hat was mit dämpfen von Schwingungen zu tun. Der Kondensator kann mit parasitären Induktivitäten einen Schwingkreis bilden, mit dem Zusätzlichen Widerstand ist es ein gedämpfter Schwingkreis.
Das sieht mir nach einem Snubber aus. http://www.mikrocontroller.net/articles/Snubber Ich bin noch nicht auf die Idee gekommen einen Snubber an dieser Stelle zu platzieren. Könnte vielleicht Störabstrahlung über die Stromzuführung verringern. Solche Endstufen reißen ja mächtig an der Versorgungsspannung. Muss ich mal bei Gelegenheit testen. C10 und C11 sind übrigens ernst gemeint. Die gehören stramm an das IC. Andernfalls kann es passieren dass die Endstufe bereits bei kleinen Leistungen verzerrt oder gar nicht läuft. Und achte mal auf die Platzierung von C24. Das gehört so. Da fließt Strom von Pin 29 nach Pin 28. Ein Stromkreis. Mach den so klein wie möglich.
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