[erledigt]Spulen verstummen lassen?

Gast #3750961
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Vor vielen Jahren war ich mal in einer Firma, die Vorschaltgeräte für
Leuchtstofflampen (= Drossel= Spule) entwickelte und herstellte.
Dort hat eine ganze Abteilung versucht, den Drosseln das Brummen (auch 
mit eingießen in Epoxyd, Silikongummi, Polyurethan usw.) abzugewöhnen. 
Die Drosseln brummen heute noch....!
Gast #3751145
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Hallo,

ich möchte mal Themenbezogen antworten (warum können in jedlichen Foren 
die Leute nicht einfach NUR auf die gestellte Frage antworten ?)

Also da es sich wohl um eine "einfache" bedrahtete Standardinduktivität 
von 1 µH  (1000 nH) handelt würde ich versuchen diese einfach 
auszutauschen.

Eine Leistungstarke Lötstation >= 60W mit nicht zu kleiner Lötspitze und 
großzügig eingestellter Temperatur ist für ein schnelles und damit 
schonendes entlöten voraussetzung.

Praktiker
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3751146
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Pat M. schrieb:
> Hoffe die Spule ist gut erkennbar.
Sogar, wenn man die Datei um den Faktor 30 verkleinert!
Und selbst die ganzen anderen Bauteile, die gut 95% des Bildes ausmachen 
sind
tadellos erkennbar. Den Rest bitte ohne die gelöschten Beleidigungen im 
verlinkten Thread weiterdiskutieren.

Pat M. schrieb:
> Was habt Ihr noch für Tipp's um Spulen Fieben zu eliminieren?
Nimm eine komplett gekapselte magentisch geschirmte Spule. Bedenklich 
ist allerdings, dass da überhaupt wass fiept. Denn wenn das ein 
Schaltregler ist, dann hörst du nicht die Schaltfrequenz, sondern nur 
was, wenn der Regler schnwingt...
Gast #3751218
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Hi, Pat,

> Was habt Ihr noch für Tipp's um Spulen Fieben zu eliminieren?

Sich nicht mit Quacksalberei (== Symptombekämpfung) begnügen, sondern 
Ursache diagnostizieren und die abstellen.

Wahrscheinlich heißt die: "Minimierung der Kosten, bis es quietscht!"
Wahrscheinlich hat ein Entwickler den billigsten Tonnenkörper für den 
Ferrit wählen müssen statt beispielsweise eines Ring- oder eines 
Schalenkerns.
Vermutlich musste er den Ferritkern zwei Nummern zu klein werden, so 
dass Sättigung auftritt und Magnetostriktion.

So sehr sein Boss das alles wollte, hat dessen Vorgesetzter mit den 
Konsquenzen dieses Pfuschs zu leben.

Gelegentlich hilft, aus dem Fiepen ein Rauschen zz machen, das fällt 
weniger auf.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #3751251
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> Wahrscheinlich hat ein Entwickler den billigsten Tonnenkörper
> für den Ferrit wählen müssen statt beispielsweise eines
> Ring- oder eines Schalenkerns

Ich habe schon einige zig Schaltregler mit diesen Spulen aufgebaut, und 
kein einziger machte hörbare Geräusche. Insofern würde die Schuld nicht 
alleine auf die Spule schieben.
#3751260
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Danke für Eure Antworten (die anderen nicht auf das Thema wurden ja 
gelöscht :-)

Also meine 3 identischen Aktoren "zirpen" alle und dies seit Anfang an. 
Konnte nun mit dem Hersteller einen Austausch vereinbaren.
Allerdings hatte der Versuch mit Plastikspray auf die Spule schone etwas 
geholfen und das Zirpen ging doch etwas zurück. Doch für den Wohnbereich 
noch nicht brauchbar.

Bevor ich also noch mehr mechanische Veränderungen vornehme, wrte ich 
mal den Austausch ab.....
Gast #3751302
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Hi, Stefan,

> Ich habe schon einige zig Schaltregler mit diesen Spulen aufgebaut, und
> kein einziger machte hörbare Geräusche. Insofern würde die Schuld nicht
> alleine auf die Spule schieben.

Natürlich nicht. Aber es gibt nur sehr wenige Ursachen für hörbare 
Geräusche, die abgestellt werden können. Magnetostriktion gehört dazu. 
Auch eine zu lose gewickelte Wicklung kann "singen" - da hätte aber 
schon Lack geholfen.

(Die Ursache "Frequenz zu niedrig, im Hörbereich" ignoriere ich, weil zu 
banal.)

Zum "hörbar" - ich habe mal so einen Piezo-Zünder für Ölheizungen zum 
Tastkopf gemacht, zum Körperschallmikrofon. Seitdem habe ich Mitleid mit 
Katzen, denn die hören bis an die 100 kHz.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #3751323
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@Wolfgang: Das mit dem KSM ist ne tolle Idee, das probier ich mal 
aus...damit müsste man auch solche Übeltäter finden können.

@TO: Hast du die Spule mal "gedrückt", also mechanisch belastet? Wird es 
dann dtl weniger? Nicht, dass da noch etwas anderes fiept. Ansonsten 
würde iich ein Papierröhrechen basteln, dies drüberschieben und dann mit 
Epoxyd ausgießen. Wenn auch nur testhalber.

Klaus.
#3752024
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Praktiker schrieb:
> Also da es sich wohl um eine "einfache" bedrahtete Standardinduktivität
> von 1 µH  (1000 nH) handelt würde ich versuchen diese einfach
> auszutauschen.
102 ist doch 1mH oder?
Knifflig ist jedoch welche andere Werte diese Spule haben sollte 
(Widerstand und Strom)

Die Alternative wurde auch schon einmal angesprochen, du kannst 
versuchen die Kondensatoren (an Ein- und Ausgang) zu optimieren, 
zumindest den Elko. Als einfaches Behelf könntest du einfach einmal ein 
1-10uF Keramik X7R parallel löten. Vielleicht hilft dies.

Da aber so viele Geräte fiepen und wenn ich dann Andi's Post lese, so 
denke ich, ist das einfach etwas sehr schwieriges. Vermutlich billige 
Komponenten durch die Bank verwendet (inkl. Spannungswandler) was zu 
solchen Effekten führt.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3752745
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Frank M. schrieb:
> 102 ist doch 1mH oder?
Würde ich auch sagen: eine 10 und 2 Nullen in uH. Und auch die verbaute 
Kupfermenge passt dazu.

> Knifflig ist jedoch welche andere Werte diese Spule haben sollte
> (Widerstand und Strom)
Möglichst wenig und möglichst viel. Die beiden korrelieren sehr. Aber du 
kannst ja mal eine der installierten Spulen durchmessen, dann hast du 
shcon eine Größenordnung...
Persönliche Seite #3752793
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Lothar Miller schrieb:
> Frank M. schrieb:
>> 102 ist doch 1mH oder?
> Würde ich auch sagen: eine 10 und 2 Nullen in uH. Und auch die verbaute
> Kupfermenge passt dazu.
>
>> Knifflig ist jedoch welche andere Werte diese Spule haben sollte
>> (Widerstand und Strom)
> Möglichst wenig und möglichst viel. Die beiden korrelieren sehr. Aber du
> kannst ja mal eine der installierten Spulen durchmessen, dann hast du
> shcon eine Größenordnung...

Durch einen Toroid ersetzen.
#3752807
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Kannst du die Bezeichnung auf dem Schaltwandler lesen? Vielleicht 
findest du dazu ein Datenblatt in dem auch Beispielschaltungen enthalten 
sind sowie empfohlene Bauteile mit geeigneten Werten.
Da die Anode der Diode zur Spule zeigt sieht es wie ein Boost-Converter 
aus, was ich komisch finde. Dann wäre der Elko der Eingangskondensator 
und die zwei kleinen Keramikkondensatoren an der Kathode der Diode die 
Ausgangskondensatoren, welche aber auch sehr klein ausgefallen sind.
Spule/Eingangs-/Ausgangskondensator sind die drei Bauteile die du 
verändern kannst. Die Ausgangskondensatoren (sofern es die zwei Keramik 
sind) vielleicht größer, die Eingangskondensatoren (sofern es der Elko 
ist) hochwertiger, die Spule komplett anders.

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