Parallax Propeller 1 ist jetzt Open Source

Moderator #3756149
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Peter Bierbach schrieb:
> Integration in FPGAs....
>
> Ein Traum....,von einem , der den Propeller noch nie programmier hat.

Ich habe zwar auch kein Propeller-Board und auch noch keinen Propeller
programmiert, aber die offengelegten Verilog-Files stammen ja weder von
mir und noch von A. K., sondern von Parallax selber. Meinst du, die
haben auch noch keinen Propeller programmiert?
#3756150
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@Peter:
Hast du den oben verlinkten Artikel überhaupt gelesen? Natürlich ist das 
für FPGAs interessant und es gibt auch schon die HDL Quellen dafür um 
den Propeller in einen FPGA zu stopfen.

Open Source bedeutet hier die Offenlegung der Schaltung. Klar kann man 
sich den Original Propeller mit Board kaufen, aber wenn man eigene 
Schaltungen da bequem andocken möchte und das vor allem auch simulieren 
möchte dann ist HDL und FPGA eigentlich das Mittel der Wahl.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #3756312
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Peter Bierbach schrieb:
> Es kann hier nur einer ein Kommentar abgeben über Integration in FPGAs,
> der ein Propellerboard besitzt und Programme darauf betreibt.
Du solltest mal Englisch lernen und die Links lesen, vor du drauf 
antwortest:
1
The ... HDL files let you run the P8X32A design on two different
2
FPGA boards, the Terasic Cyclone IV DE0-Nano or the Altera DE2-115.

> Ansonsten sind das alles nicht verwendbare Kommentare
Ich zitiere Christian aus dem 
Beitrag "Re: Kein Bild bei eigenem VGA"
1
Peter, du nervst.

Peter Bierbach schrieb:
> Ich habe dieses Board
Wir wissen schon, dass du dir alles kaufen kannst.
Gast #3756320
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Vielen Dank für den Link, hab's mal runtergeladen und in
die HDL-Files reingeschaut: bis auf 2 Altera TDF-Files
(Altera's AHDL) und HEX-Files für die ROMs sind alle
anderen HDL-Files Verilogfiles. Die TDFs sind nicht
besonders komplex, also ist das Ganze ohne grösseren
Aufwand in VHDL übersetzbar und damit auf Xilinx ISE oder
Lattice Diamond übertragbar.

P.S. das DE0Nano-FPGA ist zu ca. 75% voll (13K LUTs und
5K FFs, alle BlockRAMs belegt:( ).
Gast #3756938
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Hmmm..., leider kann die Software nicht wie üblich in das EEprom geladen 
werden wie beim richtigen Propellerboard, es muss direct in das RAM 
geladen werden. Der DE0-Nano stellt überhaupt keinen Bereich als EEprom 
zur Verfügung. Wer wie ich das Board auch für DongleBasic, Propforth , 
FemtoBasic und andere größere Projekte/Sprachen  benutzt , die mit den 
oberen 32Kb-Speicher des 64Kb EEprom arbeiten, wird feststellen das hier 
die Grenze des DE0-Nano erreicht ist. Dadurch entfällt auch die 
programmtechnische dauernde Nachladung von Programmen die sich im 
oberern Teil des EEprom befinden von einer SD-Karte aus, die den 
Propeller erst mit dieser schönen Technik zu unerwarteten Weiten bringt. 
Es gibt jetzt schon sehr viele Programme die damit den Propeller 
ausreizen und da dann auch der Spass erst anfängt.

Der DE0-Nano kann es nicht, wie ich es geschrieben habe.
Ob auch die GPIO-Pins nach draussen den Power für die 
Experiementplatinen/Baugruppen bringen , so wie ich sie direkt an den 
Propeller-Pins betreiben kann bezweifle ich, mit bis zu 14 mAh kommt man 
nicht weit bei den GPIO-Pins vom DE0-Nano, dann kommt der 
Spannungsabfall.

Gruss an die Theoretiker.
Gast #3756962
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Für die Theoretiker:
Wenn der Propeller arbeitet(CPU) , kann man auch schon ein Programm in 
den un teren 32KB des EEproms packen von der SD-Karte aus.
Durch einen programmtechnischen Reset vom laufenden Propeller aus, kann 
das Programm wieder in das 32Kb-RAM vom Propeller gebracht werden und 
startet dann. Jedes Programm welches neu in den 32Kb-RAM geladen wird 
hat diesen Loader drin...man kann es bis zur Unendlichkeit treiben. 
Daten die Später gebraucht werden , werden auf der SD-Karte zwischen 
geparkt für das neue Programm.

Das ist der Reiz des Propeller, man kommt nur mit einem Propeller aus 
und nur mit 3Kb-RAM und 32KB-ROM.

Gruss
Gast #3760677
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Duke Scarring schrieb:
>peter schrieb:
>> ...
>Ohne Quellenangabe, glaube ich Dir gar nix, Peter.

Sollte man auch blos nicht. Wenn man sich die Mühe macht,
mal die beiden Designs (je für NanoDE und DE2-115), dann
stellt man nach Lesen der Docs fest, dass der komplette
Propeller-Chip inkl. Interpreter+Bootloader, internem
32K-RAM+32K-ROM (lässt sich in Quartus auch leicht erkennen)
UND der Pins für den sog. Propeller-Plug (d.h. Programmer)
zur Verfügung gestellt wird. Und auch der externe I2C-EEPROM
lässt sich ohne grössere Probleme anschliessen.

Der DeNano ist zwar damit zu 75% voll, es passen aber locker
noch ein paar eigene Komponenten rein...


Und soweit ich es auf die Schnelle gesehen habe, lässt sich
der Propeller-Plug auch durch eine serielle Schnittstelle
ersetzen (bzw. durch ein UART-USB-Wandler).

Also selbst wenn man das ganze nur mal schnell überflogen hat,
kommt man auch ganz andere Erkenntnisse als Peter.
Gast #3769313
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Für mich wurde der Propeller vor einigen Jahren interessant, als GCC für
den Propeller aufkam.
Mittlerweile ist diese Portierung in einem stabilen Zustand.
In der Community entstand auch eine IDE, die meiner Meinung genauso 
komfortabel ist wie das ganze Arduino Zeug;-)
Das nun die Quellen des P1 offen sind, sehe ich als Revolution,
obwohl ich kein Verilog - Experte bin.
Was da in kürzester Zeit an FPGA Designs entwickelt wurde ist schon 
faszinierend.
Schaut euch mal in diesem Forum um.
Aber nicht erschrecken, dort herrscht ein sehr freundlicher Umgangston.

Reinhard
Gast #3769375
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Für mich wurde der Propeller vor einigen Jahren interessant, als GCC für
den Propeller aufkam.
Mittlerweile ist diese Portierung in einem stabilen Zustand.
-------------------------------

(Propellergcc oder SimpleIde mit Gcc)

Dieses Compilat vom GCC ist für den Rest der freien 32KB-RAM zu groß.
Mit einem VGA-Monitor und SD-Karte und einer Printanweisung ist der RAM 
voll...es geht fast nichts mehr.

Hier sollte man auf PBas ausweichen, welches einen kompakten 
Assemblercode erstellt.
Gast #3769421
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Den Nano als 2. Propeller hier auf dem Bild auf dem originalen 
Profiboard.
Der rote Kreis zeigt dieses EEprom für den Nano, es läuft damit.
Im Nano kann das EEprom nicht mit reingepackt werden.

Ich benutze den original Propeller mit VGA,Tastatur, Micro-SD, 4MB-Flash 
und 128 KB SDRam für den Nano als eigenständigen Rechner ohne 
propellerähnliches Innenleben. Ich habe da meinen selbs tentworfenen 
Interpreter in FPGA.
Angehängte Dateien:
Gast #3769439
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2 Beispiele als Binary mit GCC (SimpleIde und Propellergcc)

Grafiktest-VGA 7608 Longs sind 30400 Byte von 32KB die frei waren,
was soll da noch weiteres rein ?
Hello-World übertragen Seriell zum PC 1003 Long sind 4000 Byte von 32KB 
die frei waren.
Angehängte Dateien:
Gast #3770124
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peter schrieb:
> Hello-World übertragen Seriell zum PC 1003 Long sind 4000 Byte von 32KB
> die frei waren.

printf mit allen Formatierungsoptionen ist nun mal mächtig;-)
Es kann aber auch eine simplere print - Anweisung verwendet werden,
die ist grade mal ein paar hundert Byte gross.

Die Graphik - Demo ist wirklich speicherfressend, da passt nicht mehr 
viel
ins "normale" RAM, bzw. EEPROM.
Allerdings ist das eine Demo, die Funktionen der Graphik Library 
darstellt.
Man muss nicht alles verwenden um z.B. ein paar Kurven zu zeichnen.

Reinhard
Gast #3770147
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Fast die gleiche Grafikdemo ist im Propeller Tool v1.3.2 knapp die 
hälfte.
Auch alle anderen einfachen Befehle im GCC sind immer das 2 oder 3-fache 
vom Spin oder PBas.

Man kann mit dem GCC nichts Vernüftiges herstellen als Programm, weil 
der Überlauf zu schnell kommt.
Gast #3770175
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peter schrieb:
> Auch alle anderen einfachen Befehle im GCC sind immer das 2 oder 3-fache
> vom Spin oder PBas.

Kann ich nicht beurteilen, weil ich SPIN und PBasic nicht benutze.
Aber ist ok, jeder soll verwenden, was ihm zusagt.
Ich bleibe bei C.
Übrigens lassen sich SPIN - Objekte ganz einfach von C aus aufrufen ;-)

Reinhard
Gast #3770503
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Übrigens lassen sich SPIN - Objekte ganz einfach von C aus aufrufen ;-)
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Das habe ich auch dort gesehen.
Was mir so umständlich vorkam, war das die erst umgewandelt wurden in 
eine Dat-datei und dann eingelesen wurden vom C-Programm. Dieses Demo 
ist das VGA-Demo, welches die Spin vom Propellre Tool benutzt.

Zur Zeit nehme ich PBas und Spin.

Gruss
Gast #3991597
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Ich wollte auch mal mit dem DE2-115 anfangen zu arbeiten und hab' mir 
den Parallax Propeller Softcore angesehen:
http://www.parallaxinc.com/downloads/setup-propeller-1-design-de2-115

Aber wenn man anstelle des anzuschliessenden "propeller plug" auch einen 
"herkönmmlichen" UART-USB-Wandler ersetzen kann, dann frage ich mich: 
Welches Spannungslevel auf der Seriallen ist dann zu verwenden? Der 
"propeller plug" kann mit 5V und mit 3.3V.
Muß ich jetzt einen 5V UART-USB-Wandler oder einen 3.3V UART-USB-Wandle 
verwenden?

Gruss,
Frank

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