Ich bin Eigentümer einer Wohnung in einer 400km entfernten Stadt. Daher möchte ich die Vermietung einem Makler überlassen. Ich kenne keinen der Makler in der Stadt persönlich und habe daher Bedenken, ihnen einfach so den Schlüssel zu überlassen - sie könnten Eigentum innerhalb der Wohnung stehlen. Es gibt keine Schließanlage. Ich habe keine Bekannten in der Stadt, die den Schlüssel aushändigen könnten. Welche Ideen habt ihr, wie ich das Problem angehen könnte?
Wenn Du dem Makler nicht vertraust, bleibt Dir nichts anderes übrig, als auf dessen "Dienstleistung" zu verzichten und Dich selbst um die Vermietung Deiner Wohnung zu kümmern. Die Mieter freuts, weil sie nicht einem Makler Geld in den Rachen stopfen müssen, und Dich freuts auch, weil Du selbst die Mieter aussuchen kannst und Dich nicht darauf verlassen musst, daß der Makler das richtig macht, was der nächste Vertrauensschritt wäre. Allerdings solltest Du auch dann Deine Wohnung leerräumen, denn das dort gelagerte "Eigentum" könnte natürlich jederzeit von den Mietern weggenommen werden. Könnte es sein, daß Du generell ein Problem mit dem Vertrauen in andere hast?
Wo ist die Wohnung? Herrscht dort ein Mietermarkt oder Vermietermarkt? Wenn dort ein Vermietermarkt herrscht, gehst Du auf die Homepage der Zeitung dort, schaust nach den Wohnungssuchenden, rufst 15 Inserenten an die dort ne Wohnung suchen und machst Termine für nen Wochenende. Dann fährst Du ein Wochenende hin, zeigst die Wohnung rum und entscheidest Dich am Sonntag abend für einen Mieter. Fertig. Bei nem Vermietermarkt sind die glücklich daß jemand denen ne Wohnung anbietet, machen terminlich alles mit und "fressen Dir aus der Hand". Duch den Verzicht auf den Makler kannst Du ne höhere Miete durchsetzen. Auf keinen Fall selbst inserieren, Du wirst von den Callcentern der Makler genervt bis Du die Telefonnummer kündigst.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Könnte es sein, daß Du generell ein Problem mit dem Vertrauen in andere > hast? Könnte es sein, daß Du generell blauäugig mit anderen umgehst?
Auf jeden Fall scheint eine 400 km entfernte Wohnung jede Menge Probleme zu bereiten: Beitrag "Mietverträge austauschen" Wenn man sich wegen der Entfernung nicht selbst gelegentlich kümmern kann, beim Austausch von Dokumenten per Post Sicherheitsbedenken hat und einem Helfer vor Ort mangels persönlichem Kontakt auch nicht vertrauen kann, ja, dann kann man die Wohnung eigentlich nur noch verkaufen und ist dann die lästigen Probleme los. Das war jetzt kein Sarkasmus - bringt die Vermietung denn überhaupt etwas ein, sodass sich das Gedöhns lohnt?
@Jenö Bender Wie oft willst Du diese Fabel noch erzählen? Beitrag "Mietverträge austauschen" >Könnte es sein, daß Du generell blauäugig mit anderen umgehst? Könnte es sein, daß Du nur Mumpitz erzählst? Paul
Gerd E. schrieb: > Wenn dort ein Vermietermarkt herrscht, gehst Du auf die Homepage der > Zeitung dort, schaust nach den Wohnungssuchenden, rufst 15 Inserenten an > die dort ne Wohnung suchen und machst Termine für nen Wochenende. Dann > fährst Du ein Wochenende hin, zeigst die Wohnung rum und entscheidest > Dich am Sonntag abend für einen Mieter. Fertig. Bei nem Vermietermarkt Und wenn keiner dabei ist, geht das Gerenne wieder los.
Paul Baumann schrieb: > Könnte es sein, daß Du nur Mumpitz erzählst? > > Paul Man muß mindestens 60 und debil sein um das Wort Mumpitz zu verwenden. Laß dich bitte mitsamt deinen Begriffen begraben. Ich danke im Namen aller hier.
Lies Dir mal die Beiträge durch, die Du bis jetzt im Forum verstreut hast. Eventuell begreifst Du dann die Bedeutung des Wortes "Mumpitz" Ab dafür Paul
Naja, ich kann die Besorgnis des TE schon nachvollziehen. Vertrauen ist zwar die eine Sache, aber juristische Realität die andere. Man sollte wissen, dass Mietstreitigkeiten nicht in einer normaler Rechtsschutzversicherungen abgedeckt sind. Die Mietverträge ist tatsächlich ein konfliktbehaftetes Thema. Interessant wäre zu wissen, warum denn der TE überhaupt eine Wohnung in einer 400km entferten Stadt hat (?) Ich kenne Leute, die auch Wohneigentum an einem entfernten Ort haben, weil sie dort einmal ein paar Jahre gewohnt/gearbeitet/... haben. Und dann kennen sie Leute, auf die sie sich verlassen können.
Jenö Bender schrieb: > Man muß mindestens 60 und debil sein um das Wort Mumpitz zu verwenden. Oder unter 30. Retro und so.
- TO stellt frage, die nur 2 Antworten hat. - jemand gibt die 2 Antworten - TO macht blöd weil er es vorher schon wusste - Trolls trollen rum - TO hängt sich an Kleinigkeiten auf (Mumpitz) weil er nicht weiter weis Achja, für meinen Käse : Möglichkeit 1: Vertrau dem Makler, fertig. Möglichkeit 2: Vertrau nicht dem Makler, mach es selber. Manchmal muss man halt in Leute vertrauen, sonst würde einer Gesellschaft nichts zustande kommen. Ich vertrau ja auch meiner Bank das ich das Geld das ich einzahle auch abheben kann.
Also wenn ich jeden Tag Panik schiebe wegen der Wohnung: Verkaufen das Ding und irgendwas in der Nähe kaufen. Vielleicht schläfste dann ruhiger.
J. Wa. schrieb: > Vertrauen ist zwar die eine Sache, aber juristische Realität die andere. > Man sollte wissen, dass Mietstreitigkeiten nicht in einer normaler > Rechtsschutzversicherungen abgedeckt sind. er misstraut hier doch den Maklern, das hat nichts mit Mietstreitigkeiten zu tun...
1. Diebstahl während der "Vermittlungsphase" der Wohnung: Warum sollte der Makler es tun? Signalisiere ihm eindeutig, dass er den EINZIGEN Schlüssel hat, 2. Diebstahl nach der erfolgreichen Vermittlung: Austausch des Schließzylinders und Weitergabe des neuen Schlüssels an die Mieter. Wenn der Makler sich einen Schlüssel nachgemacht hatte, dann hat er jetzt Pech. 3. Wenn Du Wertgegenstände in der Wohnung hast, die es sich lohnen würde zu stehlen... entferne sie doch vorher. 4. Ein wenig Vertrauen schadet nicht...
Jenö Bender schrieb: > Laß dich bitte mitsamt deinen Begriffen begraben. Ich danke im Namen > aller hier. Von wegen . In meinem Namen bitte nicht, Herr von und zu Mumpitz Brabbler!
Ich verstehe es nicht. Was kann der Makler klauen was der Mieter nachher nicht klauen kann? Warum vertraust Du den Mieter mehr als dem Makler?
dumdi dum schrieb: > Ich verstehe es nicht. Was kann der Makler klauen was der Mieter nachher > nicht klauen kann? Warum vertraust Du den Mieter mehr als dem Makler? Vielleicht hat er mit Maklern schon als Mieter Erfahrungen ;)
ggf. könnte man auch eine Hausverwaltungs-Firma in Betracht ziehen. Die kümmern sich in der Regel neben dem ganzen Verwaltungskram (Nebenkostenabrechnungen, ggf. Mahnungen, etc.) auch drum dass die Wohnung ständig vermietet ist. Zudem hat der Mieter einen Ansprechpartner vor Ort (wenn die Heizung nicht warm wird oder sonstige Beschwerden kommen etc.)... (Ich kenne das allerdings nur von Mieterseite aus)
Mumpitz-Jenö vertraut doch niemandem. Man beachte seinen Namen "selbstdual", also Paranoia.
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