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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Denon AVR 1509 Spannungsregler und Dionen getauscht, jedoch weiterhin nicht funktionstuechtig


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Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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Hallo,

Ich habe einen Denon AVR 1509 welcher beim Einschalten in den 
Sicherheitsmodus geht und sich rot-blinkend wieder abschaltet.

Ich habe bei niedriger lautstärke Musik gehört als nach ca. 15 min 
irgentetwas durchgebrannt ist ( es stieg kurzzeitig rauch aus dem 
Verstärker auf) seit dem lässt er sich nicht mehr einschalten.

Auf dem Supply-Board waren die verbindungen zwischen Dioden 
bräunlich(foto). Hab ein paar defekte gefunden und getauscht.

Dann hab ich auf einer anderen Seite gelesen mann solle die 
Spannungsregler tauschen, auch das hab ich gemacht.

getauscht wurden bisher: 4x DIODE 1N4007 1000V/1A Diotec 1N4007 
Gehäuseart DO-41 I(F) 1 A Sperrspannung U(R) 1 kV

und die Spannungsregler: KIA 7815API und KIA7915PI


wie kann ich prüfen ob die Spannungsregler kapputt waren?
Wie kann ich das Problem einschränken?
gibt es Hoffung den Fehler ohne Schaltplan zu finden?
oder sollte ich das Gerät besser entsorgen

vielen Dank im Voraus

mit freundlichen Grüßen
euer Grauguss

Autor: Klaus R. (klaus2)
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Saubere Fotoqualität, Respekt.

Diode & 78xx brennen nicht einfach so durch, du musst die Ursache 
"weiter hinten" suchen.

Und der AVR war angeschlossen wie IMMER, nichts in den letzten Tagen 
geändert?

Klaus.

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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ja, das stimmt^^

Beim neuen Bild hab ich das getauschte rot markiert.


Ja an der Konfiguration der Boxen und auch sonst hab ich nichts 
geändert. Das System lief 3 Jahre sehr gut.
Die Dioden waren nicht verkohlt oder ähnliches. Äußerlich schienen sie 
intakt zu sein.

mfg
Grauguss

Autor: Ernst O. (ernstj)
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Erst schaust du mal nach den Betriebsspannungen. Wenn eine tot ist: 
schau was mit dem Spannungsregler ist, ob der ohne Last richtig 
funktioniert. Dazu musst du direkt hinter dem Regler die Verbindung zum 
Rest der Schaltung trennen und nachmessen, ob die vor und hinter den 
Reglern die richtigen Spannungen anliegen.

Sind alle Spannungen ohne angeschlossene Last OK: Dann schau mal ob du 
irgendwo Tantalkondensatoren entdecken kannst. Die wurden früher gerne 
als Abblockkondensator zwischen Versorgungsspannung und Masse 
geschaltet. Sie vertragen das aber nicht wirklich und gehen dann kaputt, 
wobei ein vollständiger Kurzschlus entsteht. Wenn du so einen findest, 
der nicht im Signalweg, sondern nur an der Versorgungsspannung hängt: 
raus damit und probieren ob es wieder funktioniert. Austausch: 
konventioneller Elko mit gleicher Kapazität und parallel dazu 100nF.

Wenn das nichts bringt, wird es komplizierter...

Autor: Hm. (Gast)
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Hier: 
Youtube-Video "Denon AVR788 AVR-788 AVR 788 Blinking Red Light Fix"

Zufällig neulich bei YT drübergestolpert. Könnte dir vielleicht auch 
weiter helfen.

Autor: Damichl (Gast)
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Hatte ich auch vor ca einem Jahr. Zwischen Brückengleichrichter und 
Spannungsregler warder Widerstand der Siebkette abgeraucht -> gleiches 
Symptom.

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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hab mir das Video angesehen.
Die Ausgangstransistoren haben keinen kurzen und es liegt wie im video 
eine Spannung von ca 52V zwischen Kollektor und Masse an.

Ohne etwas geändert zu haben lässt sich der Verstärker jetzt für ca 30 
sec. einschalten bis er sich selbst wieder ausschaltet. Das war vorher 
nicht.

Tantalkondensatoren sind auf der Platine, haben aber keinen kurzen.(die 
3 Grünen und der blaue im Bild wurden getestet)

@ernst oellers: du hattest recht
beim Eingang vom 7915 hab ich nur 1V anliegen und beim 7815 0V sollten 
min 15V sein.
Ich hab gemessen dass vom Trafo 19V AC kommen. Zwischen Trafo und den 
Eingängen liegt die Schaltung laut Bild.

Bei Diode 2 und 4 zeigt mir mein Multimeter ein Fragezeichen(siehe 
Bild). Normalerweise erkennt er Dioden.
Sind die jetzt hinüber?
Die 5 Wiederstände welche gemessen 109,30 bzw 0,32 kOhm haben, sollten 
laut Farbcode rot rot blau 22MOhm haben.
Warum ist die Anode der Diode 3 mit nichts verbunden?

@Damichl weiß leider nicht welchen Wiederstand du meinst

Soll ich einfach die 5 Wiederstände und die 2 Dioden tauschen?

Autor: Ernst O. (ernstj)
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tausche mal die einbeinige Diode gegen eine zweibeinige aus. Dioden, die 
das Multimeter nicht mehr als solche erkennt, gehören auch ausgetauscht.

Suche mal im Forum nach dem Stichwort "Gleichrichter" oder 
"Doppelnetzteil", da kannst du lernen wie es gehen sollte.

http://www.mikrocontroller.net/attachment/21209/rectify2.gif kommt 
glaube ich deiner Schaltung nahe. Der Mittelabgriff am Trafo sollte an 
Masse liegen.

Hast du einen Schaltplan? Wenn nicht versuche mal zu ergründen, wie das 
mit den Widerständen geschaltet ist. Und bist du dir sicher was den 
Farbcode angeht: Ich sehe auf dem Bild keinen blauen Farbring. Ausserdem 
wirkt grosse Hitze farbverändernd. Diese paarweise parallelgeschalteten 
Widerstände sollten halbwegs gleiche Widerstandswerte haben, da ist 
etwas faul. Und ich würde eher niedrige Widerstandswerte erwarten. 
Versuche am besten, das Stromversorgungsmodul für sich alleine ans 
laufen zu bekommen, danach erst solltest du den Rest von dem Apparat 
wieder dranhängen.

Wo in dem Gerät hast du denn nach Tantals gesucht und wie hast du die 
geprüft?

Autor: DingsDa (Gast)
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Die Netzteile scheinen bei den AVR von Denon alle gleich zu sein.
Habe Dir mal einen Auszug vom Schaltplan des Netzteils
als PDF gedruckt.
Denn den Schaltplan den Du selbst gezeichnet hast, kann nicht stimmen.

Ich hoffe, dieser Plan hilft Dir ein Stück weiter.

Autor: Ernst O. (ernstj)
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Also ich bin der Meinung, die ominösen Widerstände sollten 0,22 Ohm 
haben, so steht es jedenfalls im Schaltplan.

Also: austauschen, am besten auch gleich alle vier Dioden auswechseln. 
Prüfen ob die +15V und -15V da sind. Wenn ja, Powermodul wieder einbauen 
und schauen, ob die Spannungen noch da sind. Wenn nein, Kurzschluss 
suchen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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ok, dann mach ich das jetzt.
Soll ich auch noch die Anoden der D3 und D4 zusammenlöten? laut Plan 
sollen die ja verbunden sein.

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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Nach Tantals hab ich nur auf dem Powermodul gesucht. Ich dachte nur das 
wäre in diesem Fall relevant. Geprüft hab ich sie mit dem Multimeter 
allerdings im eingebauten Zustand.

Autor: Anton (Gast)
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Überprüfe doch die Spannungen an der Schutzschaltung die den Fehler 
auslösen, somit findest du den defekt viel schneller.

Autor: Anton (Gast)
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Prüf mal die Spannungen am Port CB 2/5_L1 und das ganze beim 
eingeschalteten zustand sowie beim stand by betrieb, und Teil sie mir am 
besten hier mit.

Autor: Anton (Gast)
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Sorry, das falsche Bild

Autor: Ernst O. (ernstj)
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Berni Mi schrieb:
> Soll ich auch noch die Anoden der D3 und D4 zusammenlöten? laut Plan
> sollen die ja verbunden sein.

Die Bauteile haben doch alle einen fest zugewiesenen Platz auf der 
Platine, oder? Also löte intakte Bauteile dem jeweils vorgesehenen Platz 
ein, dann sollte alles passen (oder hast du schon Leiterbahnen 
zerstört?).

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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Die Spannungen am Port CP511

______________Standby_______ON_____
+15         |    0V     |   0,4V
-15         |    0V     |   0,93V
PWR_UNBALACE|    0V     |   1,12V
PWR_DOWN    |    0.01V  |  -0,44V
RLY_PWR     |    0V     |   4,2V
+24V        |    0V     |   0,4V
S2_GND      |    0V     |   0,4V
MC_GND      |    0V     |  -0,46V
MC_+5,6V    |    0V     |   0,4V

Widerstände wurden jedoch noch nicht getauscht, weil ich keine passenden 
gefunden habe.

@ernst oellers
Leiterbahnen hab ich noch nicht zerstört. Meine Überlegung war, dass die 
zwei Anoden vorher verbunden waren(Bild), da von der im schwarzen 
Rechteck rechten Anode sonst keine Verbindung irgendwohin geht. Das 
sollte ja laut Plan nicht sein. Ist das Unsinn?
übrigens, vienen Dank für die schnellen und freundlichen Antworten

Autor: vcv (Gast)
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Bei Ihren Reparaturkünsten kann man das Gerät auch gleich zum 
Wertstoffhof bringen (Troll?).

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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Ich will ja lernen wie man sowas macht. Wegschmeißen kann man den 
Verstärker hinterher immer noch.

Autor: Anton (Gast)
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> es stieg kurzzeitig rauch aus dem
Verstärker auf) seit dem lässt er sich nicht mehr einschalten.

> Diode & 78xx brennen nicht einfach so durch, du musst die Ursache
"weiter hinten" suchen.


Such  am besten erstmal die Bauteile die sich in rauch aufgelöst haben 
(auch die Leiterbahnen).

Überprüf alle Lötstellen auf schlechte Verbindung (feine Risse in den 
Lötstellen usw.)

Am häufigsten liegt es an defekte Lötstellen die durch Thermische 
Einwirkungen nachlassen und reißen, und leider auch meistens eine 
Zerstörung  der einzelne Bauteile zufolge hat,  da wäre es sinnvoll mal 
alle Lötstellen die thermisch belastet werden nachzulöten.



> beim Einschalten in den
Sicherheitsmodus geht und sich rot-blinkend wieder abschaltet.

> Ohne etwas geändert zu haben lässt sich der Verstärker jetzt für ca 30
sec. einschalten bis er sich selbst wieder ausschaltet. Das war vorher
nicht.

Wie ist jetzt der aktuelle Stand des Verstärker,  beim einschalten bis 
er in den Sicherheitsmodus geht?



> Soll ich auch noch die Anoden der D3 und D4 zusammenlöten? laut Plan
> sollen die ja verbunden sein.

Ja laut Plan sollten die Dioden verbunden sein, sonst bekommt der 
Brückengleichrichter CP513 keine Spannung, sehe Link.

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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Hab einige Lötstellen geprüft und nichts gefunden.

Der Verstärker ließ sich jetzt einschalten und blieb auch dauerhaft 
eingeschalten. Hab dann Laptop und Kopfhörer angeschlossen um zu testen 
ob er geht, was zur Folge hatte dass er sich wieder abschaltete. Die 
Spannungsregler hatten aber immer noch 0V beim input.

Dann hab ich die 4 Dioden und 4 widerstände getauscht, geprüft ob alles 
kontakt hat wo's kontakt haben soll. Unmittelbar nach dem Einschalten 
haben sich die 4 Widerstände rot-glühend verabschiedet. Gekauft hab ich 
0,22 Ohm mit 1 Watt(Wie's im Plan steht).
Jetzt haben auch die 3 gründen Tantals einen kurzen und die Diode 1 und 
2 (nach meiner Bezeichnung im vorigen Bild) sind hin.

Autor: Ernst O. (ernstj)
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Hattest du das Netzteil alleine in Betrieb, nachdem du die Dioden und 
die Widerstände getauscht hattest? Das wäre wichtig zu wissen, wo man 
weiter suchen sollte.

Meine Befürchtung war von Anfang an (und ist es noch immer), dass in den 
Weiten der Schaltung irgendwo ein Kurzschluss vorhanden ist, 
wahrscheinlich durch einen defekten Tantalelko der vor Ort als 
Abblockkondensator sitzt.

Mein Rat: arbeite dich vom Trafo her systematisch durch das Netzteil 
alleine.
Also: Dioden Widerstände und Spannungsregler raus, Trafospannung messen. 
Wenn OK, Widerstände und Dioden rein und messen. Wenn auch OK, 
Spannungsregler rein und messen. Weenn OK: auf den Erfolg einen heben 
und das Netzteil zur Seite stellen.

Dann suche nach Kurzschlüssen im Rest des Gerätes, mit einem Ohmmeter 
oder am besten mit einem Labor-Doppelnetzteil mit einstellbarer 
Strombegrenzung. Beseitige alle Kurzschlüsse.

Dann erst solltest du Netzteil und den Rest des Gerätes wieder vereinen.
Und dann sollte auch alles wieder funktionieren.

Autor: Benjamin (Gast)
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@ Anton:

du scheinst im Besitz entsprechender Unterlagen zu sein.
Besteht die Möglichkeit einem diese zur Verfügung zu stellen?

Grüße
Benjain

Autor: Benjamin (Gast)
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ok, habe den Stromlauf selbst gefunden .. ;)

Autor: Benjamin (Gast)
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@ Damichl:
waren die defekten Widerstände der einzige Defekt?
Diese sind bei meinem Denon 1509 auch durch. Bevor ich wegen denen eine 
Bestellung tätige wäre eine Auskunft nett, ob ich noch weitere Bauteile 
auf Verdacht mitbestellen sollte.
Danke & Grüße
Benjamin

Autor: Benjamin (Gast)
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Resumee:
- DZ503 (Zener Diode 33V / 0,5W) defekt: vor Längsregler 7815 auf "Power 
Board"
- 0R22 / 1W Widerstände defekt: vor Brückengleichrichter auf "Power 
Board"
- 2 Dioden 1N4007 defekt auf "Power Board"

Funktioniert nun wieder

Grüße
Ben

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
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nein ich hatte das Netzteil eingebaut in Betrieb.
Ich hab nun alle Leiterbahnen kontolliert. Sie waren alle soweit gut.
Drei weitere Dioden waren kaputt. Darunter auch die Zenerdiode welche 
beim  Benjamin hinüber war.

statt der D521 (switching Diode 1SS133T) habe ich eine NTE109 eingebaut
am Platz der D534 (switching AX-52, bzw weiter hinten im manual steht 
eine andere Bezeichnung RB721Q) sitzt eine RB715. Für die Zener hab ich 
eine gleiche gefunden.


Die Spannungen am Port CP511 machen schon einen besseren Eindruck

______________Standby\[V]_____ON\[V]____
+15         |    0       |     13,5
-15         |    0       |    -16
PWR_UNBALACE|    0       |      1,8
PWR_DOWN    |    0       |      0,5
RLY_PWR     |    0       |      5
+24V        |    0,5     |     23
S2_GND      |    0       |      1,4
MC_GND      |    0       |      0,6
MC_+5,6V    |    5,6     |      6,2

der Verstärke geht jetzt wieder nach kurzem grünen Bilnken in 
rotbilnkene Sichterheitsabschaltung.

Passen die ersetzten Bauteile euer Meinung nach?
Wenn ich das Supplyboard außerhalb des Verstärkers testen will und mir 
eine 19V AC Spannungsquelle besorge, wie schließe ich die dann an? es 
gibt 3 Pole AC-,AC+ und Masse. Ist es egal welches Kabel auf Ac+ bzw Ac- 
ist? wg der Bezeichnung würde ich vermuten-nein.

7805API
IN 13,4V
OUT 3,6V

7915PI
IN -24V
OUT -13V

7815
IN 22V
OUT 13,5V

Wenn ich eine Spannung vom einschalten an messe, fällt sie bis zum 
selbstständigen ausschalten des Geräts, meist um ca 10% ab.

CP514
_______________ON\[V]____
5V         |    3,6
5V         |    3,6
+15        |   13,5
-15        |  -16
12V        |   10,7
GND        |    0
GND        |
5,6V       |    6,2
GND        |    0
CODE 5V    |    3,6
GND        |    0
GND        |    0
-5V        |    0
video 5V   |    0
video 9V   |   10,6

Autor: Guckst du? (Gast)
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Berni Mi schrieb:
> Wenn ich das Supplyboard außerhalb des Verstärkers testen will und mir
> eine 19V AC Spannungsquelle besorge, wie schließe ich die dann an? es
> gibt 3 Pole AC-,AC+ und Masse. Ist es egal welches Kabel auf Ac+ bzw Ac-
> ist? wg der Bezeichnung würde ich vermuten-nein.

Eine einfache AC-Quelle (in aller Regel ein Transformator) wird
nicht genügen. Für dieses Gerät brauchst du eine Doppelquelle
oder eine mit Mittelanzapfung, die dann mit GND verbunden wird.
Die anderen Pole AC+ und AC- sind dagegen bedenkenlos vertauschbar.
Dazu kommt noch, dass die AC-Quelle genug Strom liefern muss,
sonst könnte bei Unterdimensionierung die Spannung unerwünscht
einbrechen.

Ursache für Spannungsversorgungsfehler können daher von der Quelle,
wie auch von der betriebenen Schaltung kommen.
Bei Netzteilen empfiehlt es sich auch immer die Elkos zu prüfen,
ob deren aufgedruckte Werte abzl. der Toleranz noch messbar sind.

Autor: Berni M. (Firma: Mo) (grauguss)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Ernst Oellers schrieb:
> Dioden Widerstände und Spannungsregler raus, Trafospannung messen.
> Wenn OK, Widerstände und Dioden rein und messen. Wenn auch OK,
> Spannungsregler rein und messen.

Trafospannung im Leerlauf: 38,4V (Ac- zu Ac+)

rein theoretisch sollte ich gleichgerichtet also 34,6V haben.
z.B. für den KIA 7915(siehe Anhang) wird für den Maximalinput 35V 
angegeben.
Soll der input nahe diesen 35 V sein?
bei mir liegt auf dem Eingang 25,7V an.

_Sollspannung_|__gemessen\[V]__
+15V          |    14,85
-15V          |   -14,65
  5V          |     5,04
 12V          |    12,09
  9V          |    12,09

gemessen wurde jetzt erstmals, am vom Rest getrennten Power Board.
ist -14,65V OK?
bzw bei "Video 9V" liegt zuhohe Spannung an.

vielen Dank im Voraus

: Bearbeitet durch User
Autor: Ernst O. (ernstj)
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Die Spannungen sind OK, bis auf die 9V die bei deinem Netzteil bei 12V 
ist.

Wenn du dasa Neetzteil wieder anschliesst, baue am besten Widerstände 
zur Strombegrenzung ein, etwa 4-10 Ohm in jeder Leitung und messe mal 
die Spannungen geräteseitig. Sollte eine davon vollständig 
zusammenbrechen, heisst es Kurzschluss suchen und beheben.

Die Aktion mit den Vorwiderständen empfehle ich, weil Gleichrichter und 
Vorwiderstännde im Netzteil eindeutig zu schwach ausgelegt  sind für 
einen Kurzschlussfall. Die Spannungsregler gehen zwar in die Begrenzung 
und lassen max. 1 bis 1,5 A durch, was aber für die 1N400X und die 0,22 
Ohm eindeutig zu viel ist.

Autor: Roland H. (rjs)
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Hallo zusammen,
die Frage eines Neulings ;-)

An meinem AVR 1909 scheinen ebenfalls die
KIA 7915, KIA 7815 sowie die Dioden D523 und D524 defekt zu sein. Wo 
wurden denn die Ersatzteile gekauft? Gibt es eine Bezugsadresse?
Danke ;-)

Autor: K. S. (the_yrr)
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Roland H. schrieb:
> sowie die Dioden D523 und D524

Was steht denn auf den Dioden drauf? Hab die auf die schnelle nicht im 
Thread gefunden, und nach nem Schaltplan suchen in dem der Typ steht 
möchte ich nicht.

> Wo wurden denn die Ersatzteile gekauft?
eigentlich ausnahmelos jeder Laden der Elektronische Bauteile Verkauft 
hat sowas. schwierig könnte es nur werden die Regler im TO 200F zu 
finden. Wenns ein "normaler" TO220 ist muss halt der Tab vom Kühlkörper 
isoliert werden, dafür gibt es extra Plättchen zu kaufen.

bei TME gibts den 7915 in Plastik, den 7815 auch:
https://www.tme.eu/de/details/l7915cp/ungeregelte-spannungsstabilisatoren/stmicroelectronics/
https://www.tme.eu/de/details/l7815cp/ungeregelte-spannungsstabilisatoren/stmicroelectronics/

Ansonsten einer der großen Distributoren, eventuell den Mouser 
Sammelbestellthread suchen. unter meist 50€ Bestellwert zahlst du sonst 
sehr hohe Versandkosten oder extra Handlingkosten. Ebay, Amazon und so 
sind eher nicht so das Wahre, werdn häufig auch Fälschungen verkauft. 
Wie das bei einfachen Spannugnsreglern aussieht hab ich nie getestet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Roland H. (rjs)
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Hallo K.S.

Danke für die schnelle Antwort und besonders für die Links.
Ich hatte nach der Originalbezeichnung gesucht und da leider nicht viel 
gefunden. Wenn die das bei TME sind freue ich mich.

Wo ich mich dann einmal bis zu der Platine durchgearbeitet habe (Der 
Ausbau hat ewig gedauert, Rückwand raus etc. da keine abnehmbare 
Bodenplatte verbaut ist) würde ich evtl. auch die 'KIA 7805A', den 'KIA 
78RO9 Pl' und den 'KIA 7905 Pl' sowie die 'KB778 O 828' und 'KD 998 O 
835' austauschen. Gibt es die bei TME vielleicht auch?

Auf den Dioden steht übrigens '1N4007'. Habe die bei TME auch gefunden 
und werde die dann gleich mit bestellen....
Viele Grüße,
Roland

Autor: K. S. (the_yrr)
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78xx und 79xx Regler sind eigentlich immer mehr oder weniger gleich, 
egal von welchem Hersteller. Einzig wichtig wäre ob das Gehäuse aus 
Vollplastik (TO 200F oder FP ist) wie weiter oben im Bild oder der Tab 
mit dem Loch drin aus Metall ist (der ist dann meistens elektrisch nicht 
isoliert, kühlt aber besser)

Soll das ein 7809 und kein 78Ro9 sein, dazu finde ich nämlich nichts und 
habe auch noch nie davon gehört? wenn ja wäre zu den anderen Reglern 
wichtig ob in Vollplastik oder mit Metall Tab. Sonst such einfach nach 
der Nummer:
1) such nach 78xx oder 79xx, xx gibt die Spannung an
2) such die Box mit "Gehäuse" unter Paramter
3) klick auf TO-220FP (vollplastik, mit metall ist TO-200 (mit und ohne 
AB)
4) klick auf Produkte anzeigen, fertig.

hier der 7905 in TO-220FP:
https://www.tme.eu/de/details/l7905cp/ungeregelte-spannungsstabilisatoren/stmicroelectronics/
außer bei TME hab ich zumindest die 7815 und 7915 nicht in Plastik 
gefunden mit vernünftigen Versandkosten.

KB778 und KD998 sind denke ich die Endstufen Transistoren. Die nicht 
tauschen ohne Grund. kann sein dass die gematcht sein müssen, ein neuer 
Ruhestromabgleich wird dann auch nötig sein. Also viel Arbeit, ohne 
Grund halte dich einfach an "never touch a running system". Falls die 
Platine oder die selber nicht verkohlt sind, sind die noch gut.

: Bearbeitet durch User
Autor: Roland H. (rjs)
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Vielen Dank,
ich werde dann auf die Suche gehen. Die beiden größeren Transistoren 
lasse ich erst einmal wie sie sind....

Tatsächlich habe ich nochmal ins Servicemanual geschaut. Der Transistor 
IC511 hat die Typenbezeichnung 'KIA78R09PI'. Er hat auch die Gehäuseform 
TO-220-4, 4 Füße. Ein Datasheet dazu habe ich gefunden.
Einen mit 5V habe ich gefunden...
https://www.tme.eu/de/details/ka78r05c/ungeregelte-spannungsstabilisatoren-ldo/on-semiconductor-fairchild/ka78r05ctu/#
Ob ich den auch nehmen könnte?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Roland H. schrieb:
> Der Transistor
> IC511 hat die Typenbezeichnung 'KIA78R09PI'

Das ist kein Transistor, sondern ein 9V Spannungsregler, der zusätzlich 
einen Kontrollpin für Ein/Aus hat.  Ausserdem benötigt er nur wenig 
Spannung über sich zum Regeln (Low Drop), nämlich nur 0,5V.

> Einen mit 5V habe ich gefunden...
> 
https://www.tme.eu/de/details/ka78r05c/ungeregelte-spannungsstabilisatoren-ldo/on-semiconductor-fairchild/ka78r05ctu/#
> Ob ich den auch nehmen könnte?

Nein, denn der regelt nicht auf 9V, sondern auf 5V.
Die anderen Regler, wie den KIA7805 oder KIA7905, findet man besser, 
wenn man nach der Bezeichnung LM7805 und LM7905 schaut, die alte 
Bezeichnung von NatSemi.

: Bearbeitet durch User
Autor: K. S. (the_yrr)
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Einfach nur nach 7805 suchen reicht aus, die Buichstaben sind selbst bei 
ebay und amazon unnötig. Den 78R09 habe ich aber nirgends gefunden, 
außer bei ebay. Ich würde den lassen wenn der gut aussieht und 9V 
rauskommen.

Autor: rjs (Gast)
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Danke nochmals ;-)
Ich werde dann erstmal die Sachen bestellen und austauschen....
Über den Erfolg werde ich berichten.
Viele Grüße,
R.H.

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