Mit LM285 / LM4040 2.5V Spannunsreferenz negative Spannung erzeugen

Gast #3789938
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Ich möchte gerne mit 2 Stück LM285 bzw. LM4040 eine +/- 2.5V 
Referenzspannung erzeugen.

Ich habe +5V  GND  -5V zur Verfügung.

Die 2.5V Referenz funktioniert einwandfrei.

+5V --> R --> Kathode LM285
GND --> Anode LM285


Für -2.5V habe ich folgendes probiert.

GND --> R --> Kathode LM285
-5V --> Anode LM285

Beim Probieren hat R (330 - 10k) in der positiven Konfiguration 
wenig/keine Auswirkung. Funktioniert also.

Die negative Spannung ist je nach Widerstand stark abhängig 
(-4V,-0,7V..)
bzw. bricht die Versorgungsspannung zusammen um 1-2V (-5V wird aus +5V 
erzeugt).


Die Versorgung liefert +5V (ca. 350mA) -5V (max. 100mA)

+/- 2.5V liegen an einem dig. Potentiometer an. (nicht als Versorgung 
natürlich ;) )

Was mach ich falsch?
Warum funktioniert das im negativen nicht?


Danke für die Hilfe.
Gast #3790258
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Vielen Dank hat funktioniert!!

Jetzt tritt noch folgendes Problem auf:

Die Referenzspannungen sollen auf ein Digitalpoti.
Also A1 an +2.5V, A2 auf -2.5V und am Schleifer wird die Spannung 
abgegriffen.
Verwendet wird ein MCP42010 der mit +5V versorgt ist.


Wenn die 2.5V an A1 anliegen, dann messe ich auch auf A2 +2.5V.
Wenn ich auf A2 nun die -2.5V hänge wie es sein soll, messe ich auf A2 
-0.5 V..

Aufbau ist in Ordnung.

Warum ist das so?

Vielen Dank!!
Moderator Persönliche Seite #3790282
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Manuel21 schrieb:
> Warum ist das so?

Weil dein Digitalpoti natürlich nicht „aus dem Nichts“ eine negative
Spannung fabrizieren kann.

Damit es negative Spannungen ausgeben könnte, müsste es eine negativere
Versorgungsspanung haben.  Nun könntest du natürlich auch das
Digitalpoti zwischen -2,5 und +2,5 V anklemmen, aber dann hast du
erstens das Problem, dass sich auch der Bezugspegel („Masse“) für
die Logiksignale nach -2,5 V verschiebt.  Außerdem (ich hab's jetzt
nicht genau angesehen) müsste für diesen Fall das Digitalpoti in
der Lage sein, “rail to rail”-Pegel zu verarbeiten.

Sinnvoller wäre es wohl, das Poti zwischen 0 und 5 V arbeiten zu
lassen und dann mit einem nachgesetzten OPV das Ausgangssignal um
-2,5 V zu verschieben.

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