LED Lampe leuchtet nach dem ausschalten schwach weiter

Gast #3808737
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Ich habe bei mir im Haus paar Glühbirnen durch LED Lampen ersetzt. Jetzt 
ist es so, wenn ich die Lampe ausschalte leuchtet die LED Lampe noch 
schwach weiter und das nicht für paar Sekunden sondern ständig.
Kann das etwa etwas mit der Induktivität der Leitung zu tun haben?
aber der Stromkreis ist doch nicht geschlossen und trotzdem leuchtet die 
Lampe.
Gast #3808967
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Max H. schrieb:
> Hatten wir das nicht gestern schon mal?
> Beitrag "LED Lampe leuchtet obwohl aus?"
>
> LEDs brauchen im Vergleich zu Glühbirnen wenig Leistung und leuchten
> deshalb mit der kapazitiv in die Zuleitung eingekoppelten Spannung schon
> ein bisschen.

Heißt das also wenn die LED Lampe durch die kapazitivität Leuchtet, das 
der Stromzähler sich dadurch nicht dreht.
Gast #4043045
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Zum Vergleich:
Steckt man einen Spannungsprüfer ("Lügenstift") in den Phasenanschluss 
der Steckdose, und berührt ihn nicht direkt, sondern über 2 
antiparallele superhelle LED, leuchten die auch schon ganz schwach.
Gast #4043110
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U. B. schrieb:
> Auch wg. dieses Einkopplungseffekts heisst das Ding "Lügenstift" ...

Er lügt aber nicht, im Gegensatz zum Duspol oder Multimeter.

Wenn der Elektroschraubendreher leuchtet, ist die Leitung nicht geerdet, 
sondern es liegt Spannung drauf, und zwar über 60V, also der als 
berührbar geltenden Maximalspannung. Ob die Spannung belastbar mit 
1000A, über eine Kreuzschaltung an einer 25W Lampe hängt so dass auch im 
Kurzschlussfall nur 0.1A fliessen würde, oder es bloss kapazitive 
Einkopplung ist, ist dabei egal. Es liegt Spannung drauf, und der 
Elektroschraubendreher lügt nicht.

Der Duspol hingegen ist blöde: Wenn man zwischen L und N misst und er 
zeigt nichts an, heisst das noch lange nicht daß die Leitung berührbar 
ist, es könnte auch den N unterbrochen sein. Er könnte sogar 
versehentlich auf L geschaltet sein. Fasst man eine Leitung asn, die der 
Duspol als Spannungsfrei markiert hat, kann das tödlöich sein.

Da ist mir der Elektroschraubendreher lieber. Er zeigt zwar manchmal 
eine Gefahr wo man doch anfassen könnte, aber nie andersrum. Der Duspol 
(oder ein Multimeter) hingegen ist als Differenzspannungmesser 
lebensgefährlich, denn er zeigt manchmal nichts an obwohl dort Gefahr 
droht.

Ja, beide sollte man vorher an einer bekannt spannungsführenden Leitung 
prüfen, ob die auch nicht kaputt sind.

Aber man sieht, wie gut Bennings desinformierende Werbung funktioniert. 
Da wird die bessere und billigere Lösung als Lügenstift viral 
denunziert, und das teurere und schlechtere Produkt als bessere 
Alternative falsch hochgelobt.
Gast #4043265
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U. B. schrieb:
> Als Problem beim "Lügenstift" gilt auch, dass die Anzeige bei
> "schlechter Erdung" der (u.U. noch unerfahrenen) Prüfperson schwach sein
> und daher übersehen werden kann.

Ist "(u.U. noch unerfahrenen) Prüfperson" jetzt die neue Umschreibung 
für die Folgen eines Fachkräftemangels?
#4262133
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Neue Duspole zeigen in Form eines leuchtenden Blitzes auch an, wenn man 
eine Spannungsführende Ader findet.

Für jedes Werkzeug gibt es einen Einsatzzweck.

Wie schon geschrieben wurde, kommt es auch vor, das ein "Phasenprüfer" 
nicht anzeigt, weil man zu gut isoliert steht.

Und wie so oft bei Strom, sollte man ja wissen was man tut
Gast #5694702
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Hallo,

in einem Mehrfamilienhaus haben wir im Treppenhaus die Glühbirnen durch 
LED-Leuchtmittel ersetzt, danach leuchteten diese schwach dauerhaft. Und 
dies obwohl die gesamte Elektroinstallation vor einigen Jahren erneuert 
wurde. Ursache ist die im Treppenhaus verlaufende lange parallele 
Leitungsführung von der Leitung für Beleuchtung und anderen 
stromführenden Leitungen. Dadurch wird auf der stromlosen 
Beleuchtungsleitung ein schwacher Wechsel-Strom durch Strahlung des 
elektromagnetischen Wechselfeldes übertragen.
Lösung: Parallelschaltung eines Kondensators (zwischen L und N), konnte 
auch im Schalterkasten hinter dem Treppenhausautomaten erfolgen. Im 
vorliegenden Fall reichten 0,47 µF. Achtung, der Kondensator muss 
Spannungsfest sein (230V)! Danach war das Problem behoben.
Angehängte Dateien:
Gast #5694787
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Der Kondensator ist ein Wechselstromwiderstand und wird auch durchaus 
warm.

Da geht es um die zu bezahlende Leistung. Erst recht wenn man sich davon 
20 Stück in den Schaltschrank baut.

Wie sich die zu bezahlende aus der Blind- und Wirkleistung 
zudsammensetzt, kann ja auch jemand sagen der es weiß

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