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Forum: Haus & Smart Home LED Lampe leuchtet nach dem ausschalten schwach weiter


Autor: Goldrausch (Gast)
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Ich habe bei mir im Haus paar Glühbirnen durch LED Lampen ersetzt. Jetzt 
ist es so, wenn ich die Lampe ausschalte leuchtet die LED Lampe noch 
schwach weiter und das nicht für paar Sekunden sondern ständig.
Kann das etwa etwas mit der Induktivität der Leitung zu tun haben?
aber der Stromkreis ist doch nicht geschlossen und trotzdem leuchtet die 
Lampe.

Autor: wendelsberg (Gast)
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Goldrausch schrieb:
> Kann das etwa etwas mit der Induktivität der Leitung zu tun haben?
Nein.

> aber der Stromkreis ist doch nicht geschlossen und trotzdem leuchtet die
> Lampe.
Der Stromkreis besteht aus der Lampe und der Kapazitaet der zum Schalter 
fuehrenden Leitung.

wendelsberg

Autor: Goldrausch (Gast)
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Ja gut das beantwortet immer noch nicht die Frage, warum die LED Lampe 
trotz offenem Schalter weiter leuchtet.

Autor: Max B. (theeye)
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Sind Taster/Schalter mit Glimmlampe verbaut?

Bitte die Suche nutzen, wir hatten das Thema hier erst mehrfach.

Gruß Max

Autor: Goldrausch (Gast)
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Nein es ist nur eine LED Lampe welche mit einem Schalter an und aus 
gemacht wird.

Autor: Max H. (hartl192)
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Hatten wir das nicht gestern schon mal?
Beitrag "LED Lampe leuchtet obwohl aus?"

LEDs brauchen im Vergleich zu Glühbirnen wenig Leistung und leuchten 
deshalb mit der kapazitiv in die Zuleitung eingekoppelten Spannung schon 
ein bisschen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Goldrausch (Gast)
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Max H. schrieb:
> Hatten wir das nicht gestern schon mal?
> Beitrag "LED Lampe leuchtet obwohl aus?"
>
> LEDs brauchen im Vergleich zu Glühbirnen wenig Leistung und leuchten
> deshalb mit der kapazitiv in die Zuleitung eingekoppelten Spannung schon
> ein bisschen.

Heißt das also wenn die LED Lampe durch die kapazitivität Leuchtet, das 
der Stromzähler sich dadurch nicht dreht.

Autor: Max H. (hartl192)
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Goldrausch schrieb:
> Heißt das also wenn die LED Lampe durch die kapazitivität Leuchtet, das
> der Stromzähler sich dadurch nicht dreht.
Die von der Lampe in Licht und wäre ungesetzte Leistung bleicht immer 
Wirkleistung.

Autor: Max B. (theeye)
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Max B. schrieb:
> Bitte die Suche nutzen, wir hatten das Thema hier erst mehrfach.

Gruß Max

Autor: wendelsberg (Gast)
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Goldrausch schrieb:
> Ja gut das beantwortet immer noch nicht die Frage, warum die LED Lampe
> trotz offenem Schalter weiter leuchtet.

Doch.

wendelsberg

Autor: Günter (Gast)
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Dies war bei mir auch der Fall.
Wenn Du einen ein und ausschalter mit Leuchtdiode hast,entferne diese 
aus dem Schalter und das Problem ist weg.War jedenfalls bei mir so.
Gruß.
Günter

Autor: Linksammler (Gast)
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Sieh's Positiv.... Das Glimmen der LED ist der aufgesaugte Elektro-Smog, 
der jetzt in gefahrloses Licht umgewandelt wird. :)

Autor: oszi40 (Gast)
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Linksammler schrieb:
> ist der aufgesaugte Elektro-Smog

----o/ o------ Leitungskapazität oder Dimmer sind die Hauptverdächtigen. 
Zur Gegenprobe kannst Du natürlich die Lampe NUR mit 2 Drähten auf den 
Tisch legen. Wenn sie dann noch leuchtet, waren Deine Drähte eine prima 
Antenne.

Autor: U. B. (pasewalker)
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Zum Vergleich:
Steckt man einen Spannungsprüfer ("Lügenstift") in den Phasenanschluss 
der Steckdose, und berührt ihn nicht direkt, sondern über 2 
antiparallele superhelle LED, leuchten die auch schon ganz schwach.

Autor: PVA (Gast)
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Und nicht nur die beiden superhellen LEDs, sondern auch die Im 
Lügenstift verbaute Glimmlampe.
Das hat aber eein gar nix mit der kapazitiven Einkopplung über die 
Leitung zu tun.

Autor: U. B. (pasewalker)
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> Das hat aber rein gar nix mit der kapazitiven Einkopplung über die
> Leitung zu tun.

Auch wg. dieses Einkopplungseffekts heisst das Ding "Lügenstift" ...

Autor: MaWin (Gast)
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U. B. schrieb:
> Auch wg. dieses Einkopplungseffekts heisst das Ding "Lügenstift" ...

Er lügt aber nicht, im Gegensatz zum Duspol oder Multimeter.

Wenn der Elektroschraubendreher leuchtet, ist die Leitung nicht geerdet, 
sondern es liegt Spannung drauf, und zwar über 60V, also der als 
berührbar geltenden Maximalspannung. Ob die Spannung belastbar mit 
1000A, über eine Kreuzschaltung an einer 25W Lampe hängt so dass auch im 
Kurzschlussfall nur 0.1A fliessen würde, oder es bloss kapazitive 
Einkopplung ist, ist dabei egal. Es liegt Spannung drauf, und der 
Elektroschraubendreher lügt nicht.

Der Duspol hingegen ist blöde: Wenn man zwischen L und N misst und er 
zeigt nichts an, heisst das noch lange nicht daß die Leitung berührbar 
ist, es könnte auch den N unterbrochen sein. Er könnte sogar 
versehentlich auf L geschaltet sein. Fasst man eine Leitung asn, die der 
Duspol als Spannungsfrei markiert hat, kann das tödlöich sein.

Da ist mir der Elektroschraubendreher lieber. Er zeigt zwar manchmal 
eine Gefahr wo man doch anfassen könnte, aber nie andersrum. Der Duspol 
(oder ein Multimeter) hingegen ist als Differenzspannungmesser 
lebensgefährlich, denn er zeigt manchmal nichts an obwohl dort Gefahr 
droht.

Ja, beide sollte man vorher an einer bekannt spannungsführenden Leitung 
prüfen, ob die auch nicht kaputt sind.

Aber man sieht, wie gut Bennings desinformierende Werbung funktioniert. 
Da wird die bessere und billigere Lösung als Lügenstift viral 
denunziert, und das teurere und schlechtere Produkt als bessere 
Alternative falsch hochgelobt.

Autor: U. B. (pasewalker)
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Als Problem beim "Lügenstift" gilt auch, dass die Anzeige bei 
"schlechter Erdung" der (u.U. noch unerfahrenen) Prüfperson schwach sein 
und daher übersehen werden kann.

Autor: mn (Gast)
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Schon mal im IT-Netz mit deinem "Elektroschraubendreher" unterwegs 
gewesen? Denn genau das ist lebensgefährlich!

Autor: W.A. (Gast)
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U. B. schrieb:
> Als Problem beim "Lügenstift" gilt auch, dass die Anzeige bei
> "schlechter Erdung" der (u.U. noch unerfahrenen) Prüfperson schwach sein
> und daher übersehen werden kann.

Ist "(u.U. noch unerfahrenen) Prüfperson" jetzt die neue Umschreibung 
für die Folgen eines Fachkräftemangels?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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MaWin schrieb:

> Wenn der Elektroschraubendreher leuchtet, ist die Leitung nicht geerdet,
> sondern es liegt Spannung drauf, und zwar über 60V, also der als
> berührbar geltenden Maximalspannung.

Deshalb finde ich diese Prüfschraubenzieher durchaus hilfreich für
Menschen, die wissen wie man dessen Anzeige interpretieren muss.

Autor: Guest (Gast)
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Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Neue Duspole zeigen in Form eines leuchtenden Blitzes auch an, wenn man 
eine Spannungsführende Ader findet.

Für jedes Werkzeug gibt es einen Einsatzzweck.

Wie schon geschrieben wurde, kommt es auch vor, das ein "Phasenprüfer" 
nicht anzeigt, weil man zu gut isoliert steht.

Und wie so oft bei Strom, sollte man ja wissen was man tut

Autor: wendelsberg (Gast)
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Guest schrieb:
> http://www.elektro.net/praxisprobleme/led-glimmt-nach-dem-ausschalten-weiter/

Das ist Klasse da:
"Kundenanfragen" -> der Frager verdient sein Geld mit Strom
"Induktion" -> der Frager hat von Elektrik keine Ahnung

Besser, so jemanden nicht in die Naehe einer elektrischen Anlage zu 
lassen.

wendelsberg

Autor: Elektrofan (Gast)
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> LED Lampe leuchtet nach dem ausschalten schwach weiter

Klarer Fall von freier Energie (nach Prof. Habakuk Tibatong) ...  SCNR

Autor: StephanInLangen (Gast)
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Hallo,

in einem Mehrfamilienhaus haben wir im Treppenhaus die Glühbirnen durch 
LED-Leuchtmittel ersetzt, danach leuchteten diese schwach dauerhaft. Und 
dies obwohl die gesamte Elektroinstallation vor einigen Jahren erneuert 
wurde. Ursache ist die im Treppenhaus verlaufende lange parallele 
Leitungsführung von der Leitung für Beleuchtung und anderen 
stromführenden Leitungen. Dadurch wird auf der stromlosen 
Beleuchtungsleitung ein schwacher Wechsel-Strom durch Strahlung des 
elektromagnetischen Wechselfeldes übertragen.
Lösung: Parallelschaltung eines Kondensators (zwischen L und N), konnte 
auch im Schalterkasten hinter dem Treppenhausautomaten erfolgen. Im 
vorliegenden Fall reichten 0,47 µF. Achtung, der Kondensator muss 
Spannungsfest sein (230V)! Danach war das Problem behoben.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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StephanInLangen schrieb:

> Im vorliegenden Fall reichten 0,47 µF. Achtung, der Kondensator
> muss Spannungsfest sein (230V)!

An dieser Stelle sollte man auf jeden Fall einen sog. X-Kondensator
verwenden.

Autor: HansM (Gast)
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Wieviel Watt verbrät denn der vorgeschlagene X-Kondensator?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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HansM schrieb:

> Wieviel Watt verbrät denn der vorgeschlagene X-Kondensator?

Blinde oder Echte?

Autor: interrupt (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Blinde oder Echte?

zu bezahlende ?

Autor: HansM (Gast)
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Der Kondensator ist ein Wechselstromwiderstand und wird auch durchaus 
warm.

Da geht es um die zu bezahlende Leistung. Erst recht wenn man sich davon 
20 Stück in den Schaltschrank baut.

Wie sich die zu bezahlende aus der Blind- und Wirkleistung 
zudsammensetzt, kann ja auch jemand sagen der es weiß

Autor: HansM (Gast)
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HansM schrieb:
> Da geht es um die zu bezahlende Leistung

vor allem, da man ja auf LEDs wechselte, zm Strom zu sparen

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