Meine umgebaute Midea-Split-Klima-Wärmepumpe läuft. der COP ist mit 2
bis knapp 4 nicht berauschend, aber jedenfalls deutlich besser als die
bisherige Heizungsanlage. Der WP-Inverter wird original über einen
pt10000 geregelt. Ich habe diesen durch ein Potentiometer ersetzt und
kann damit einigermaßen die Leistung des Inverters steuern. Die Regelung
durch Potentiometer müsste jetzt in die Heizungssteuerung (Atmega1284)
eingebunden werden. Das Potentiometer hat offenbar Verbindung zur
Netzspannung und müsste daher galvanisch getrennt werden.
Wie macht man dies am besten (einfachsten)?
Rainer Unsinn schrieb:> Schaltung
Viel Schaltung gibt es da nicht. Ich habe nur den Temperaturfühler durch
Poti und Widerstände ersetzt, so dass ich den Bereich 8k bis 11k
austesten kann. Relevant ist der Bereich 10,4k bis 10,9 k, wobei die
Ergebnisse noch nicht konsistent sind. Die WP regelt aber auf
Poti-Änderungen rauf bzw. runter.
Meine Überlegungen gehen derzeit in Richtung LDR, welches durch PWM-lED
gesteuert werden könnte. Damit wäre das Problem galvanische Trennung
erledigt.
Das mit dem LDR scheint zu funktionieren. Eine gute Alternative wäre
vielleicht noch ein Motorpontiometer.
Der Inverter soll so gesteuert werden, dass nach Erreichen der
Solltemperatur die Inverter-Stellung mit der günstigsten Az eingeregelt
wird. Dazu muss die Temperaturdifferenz Vl/Rl und der Stromverbrauch
erfasst werden. Die WP bekommt dann einen eigenen uc m328 der diese
Auswertung übernimmt, die WP regelt und die Ergebnnisse per 1wire an de
Heizungssteurung übermittelt.
Nach Korrektur der Einbaurichtung des WMZ hat sich die gemessene
Leistungsabgabe verdoppelt. Bei 118Watt Stromaufnahme werden 750Watt
Wärme abgegeben. Die Effienzsteigrung zur alten Profi-Wärmepumpe liegt
bei >2,5. Damit müsste auch eine Warmwasserbereitung mittels Wärmepumpe
wirtschaftlich sein.
Problem ist jetzt die Erfassung des Stromverbrauchs an der Impuls-LED
des Stromzählers. Meine Schaltung mit sfh300-Fototransistor und einem
npn-Transistor funktioniert leider nicht. Am liebsten wäre mir eine
fertige Lösung, z.B.
http://www.ebay.de/itm/390797363619?_trksid=p2059210.m2749.l2648&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT
kann das in Kombination mit einer LED funktionieren?
etwas mehr Unterstützung hätte ich mir schon gewünscht. Lösung für das
Problem Impulszähler war ein 4N35 Optokoppler parallel an die Impuls-LED
angeschlossen. Ich habe jetzt eine brauchbare Erfassung sowohl der
Stromaufnahme wie auch der Wärmeabgabe. Nächster Schritt ist der Umbau
der Hydraulik für die WW-Bereitung.
Ebenso schrieb:> Wie soll man dich unterstützen bei diesem Kauderwelsch.
Unterstützung hätte ich mir in Bezug auf die Regelung des
WP-Frequenzumrichters gewünscht. Was ist daran Kauderwelsch?
Die Regelung des Inverters ist inzwischen fertig. Der AVR simuliert per
PWM-LED-LDR unterschiedliche NTC-Temperaturen. Damit lässt sich der
Inverter brauchbar steuern.
Udo Schmitt schrieb:> Der Poti hat Netzspannungspotential und du hast den so> verbaut/rumliegen?
auf den berechtigten Hinweis inzwischen fesgeklebt.
Abdul K. schrieb:> Über Faktor 6 ?? Richtig gemessen?
Die verbaute Klimaanlage ist mit einem COP von 5,6 angegeben. Die
Leistungszahl meiner Anlage pendelt bislang um 5, bei niedrigen
Drehzahlen auch mehr. Es war aber draußen noch nicht richtig kalt. Ich
will die Leistungsaufnahme der Wp nach dem COP einregeln lassen. Sobald
das Programm soweit ist, werde ich das Ergebnis hier einstellen.
grundschüler schrieb:> Der Inverter soll so gesteuert werden, dass nach Erreichen der> Solltemperatur die Inverter-Stellung mit der günstigsten Az eingeregelt> wird.
Nach erreichen der Solltemp ist es am effizientesten die WP
auszuschalten. Und ansonsten solltest du versuchen auch beim Hochzeiten
die WP im effizientesten Bereich laufen zu lassen. Der Inverter hat halt
den Vorteil das man die WP bei niedriger Last langsamer laufen lassen
kann der Wirkungsgrad fällt zwar etwas ist aber trotzdem besser als ein
häufiges Takten.
Auf dem Bild gibt die untere rote Linie die Leistungsaufnahme wieder.
Die Grüne Linie darüber zeigt die Leistungsabgabe an. Die blauen Punkte
zeigen das Verhältnis elt zu therm. die obere gepunktete Linie zeigt den
PWM-Wert.
Merkwürdig ist die stetige Steigung der grünen Linie - Leistungsabgabe -
mit zunehmender Laufzeit. Müsste wegen steigender vl-Temperatur
eigentlich abnehmen.
Das Projekt nähert sich nicht der Vollendung aber doch einem sehr
brauchbaren Zwischenstand. Leistunsaufnahme und wärmeabgabe werden
erfasst und gespeichert. mit einem Testprogramm läuft die WP jeweils
eine Stunde mit unter bestimmten Vorgaben:
Das Ergebnis ist am oberen Rande der Erwartungen. Bei der letzten
Messreihe läuft die WP wegen einem Überlauf beim Sollwert ungewollt
unter Vollast. Knapp 6 kW Wärmeabgabe aus 943 Watt Aufnahme. Da ist
sicher noch eine Überprüfung der Messung der Stromaufnahme erforderlich,
aber das Ergebnis ist jedenfalls von der Tendenz her nicht schlecht.
Thomas O. schrieb:> hält er sich an die Physik
Der Hersteller misst bei einem Temperaturhub von 7° auf 35°
Ich habe Vorlauftemperaturen zwischen 26° und 30°, mithin einen sehr
geringen Temperaturhub.
Ich habe dieses Gerät:
http://www.ebay.de/itm/Midea-X-Split-MSX-super-high-performance-2-5-kW-/321113755500?nma=true&si=8i1wiY4bHDc7Jl1WEwRQJMT53yY%253D&orig_cvip=true&rt=nc&_trksid=p2047675.l2557
Gibt es zu diesem Preis leider nicht mehr.
Bei der Messung der Wärmeabgabe bin ich mir relativ sicher, weil der
Durchflusswert vom Wärmemengenzähler kommt und weil die
Temperaturdifferenz mit Anlegefühlern eher zu gering gemessen wird.
Die Messung der Stromaufnahme ist wegen Störungen infolge der
Leitungslänge problematisch, Ich habe das vor einiger Zeit mit dem
Stromzähler abgeglichen, müsste das aber noch einmal wiederholen. Völlig
aus dem Ruder läuft das aber sicher nicht.
der geringe Temperaturhub läßt aber auch auf weniger Leistung schließen,
ich sehe auf dem Bild eine elektronische Umwälzpumpe und diese haben
auch nicht umbedingt die größten Durchflussmengen.
Und der Hersteller gibt eine max. Heizleistung von 3,6 kW/h an und du
holst da 6kW raus.
Ich denke mit deinen Messwerten klappt das noch nicht so gut.
Thomas O. schrieb:> der geringe Temperaturhub läßt aber auch auf weniger Leistung schließen
nein, Leistung ist Arbeit durch Zeit. Der Temperaturhub ist deswegen
gering, weil der Durchfluss von Wasser durch den WT groß ist. Die Pumpe
-25/6- ist relativ kräftig und läuft auf höchster Stufe. Die zur
Verfügung stehende Wärme wird an eine große Menge Wasser abgegeben.
Zur Kontrolle habe ich hier nicht nur den geeichten Wärmemengenzähler -
bei dem zwar die Eichfrist abgelaufen ist - sondern auch die Erfahrung
aus dem Betrieb der alten Heizungsanlage. Eine Veschlechterung der
Heizleistung ist praktisch nicht festzustellen obwohl der Stromverbrauch
um 2/3 gesunken ist.
Zu den Angaben des Herstellers kann ich wenig sagen. Teilweise werden
baugleiche Klimaanlagen aber mit verschiedenen Leistungsklassen
angeboten und unterscheiden sich nur in der Steuerung. Vielleicht ist
auch der Wärmeübergang Luft/Wasser effektiver als der Übergang
Luft/Luft.
ja genau auf diese 25/6er Hocheffizienspumpen wollte ich hinaus die
bringen nämlich nicht viel Durchfluss 25 sagt ja nur was über den
Anschluß aus und die 6 ist die max. Förderhöhe von 6 Metern also 0,6bar
Druck. Wobei die aber ab 0,3bar schon mächtig in die Knie gehen weil sie
ja Strom sparen sollen. Ein Förderdiagramm wäre hier interessant.
Kannst du dir den Durchfluss an deinem WMZ anzeigen lassen, denke mal
das da um die 1300 l/h bei rauskommen.
Förderhöhe 6m ist Förderhöhe 6m. Ob hocheffizient oder nicht ist egal.
Bei EFH gibt es meines Wissens nur 4m oder 6m-Pumpen. 6m ist jedenfalls
für ein EFH schon recht ordentlich. Der WMZ zeigt 724l Durchfluss an.
Mit diesem Durchfluss und der Temperaturdifferenz wird die abgegebene
Wärmemenge berechnet:
kwtherm(Durchflusserwärmung/1h): Q=4182*l/h*DeltaT/3600[kWh]
1
voidauswertung_wmz(void){
2
//current can not exceed 10mA, 330 pulses/liter,
3
//Messung Zeit für Durchfluss 1000l/h => 92 imps/sec
an den Auskommentierungen siehst du, dass ich da einige Zeit
experimentiert habe. Das Ergebnis stimmt aber jetzt mit der Anzeige des
WMZ weitestgehend überein und ist deswegen plausibel. Abweichungen
beruhen auf geringfügigen Differenzen bei den Temperaturmessungen. So
ein WMZ ist schon eine tolle Sache.
Nachtrag: Das ist älterer code. Ich habe hydraulischnoch was verändert.
q ist jetzt entspechend der Anzeige des WMZ auf 724l gesetzt, weil die
Interuptauswertung des zusätzlich verbauten Impulszählers noch nicht gut
genug funktioniert.
4 oder 6 Meter sagen nur aus das die Pumpe das Wasser überhaupt bewegen
kann ob sie bei diesen Druckverhältnissen 0,5 oder 3m³ Wasser bringen
sieht man nur im Förderdiagramm, die meisten Hocheffizienspumpen kommen
nicht über 1,5m³ hinaus, und danach wirds richtig teuer bei den
HE-Pumpen
Hast du einen Warmwasserspeicher? Da kannst du es sehr gut messen in dem
du einfach die Zeit stoppst und die Verbrauchte Leistung am Zähler
abliest.
z.B. von 30 auf 50°C
100(Liter)*1,16(Wärmekapazität von Wasser)*20(delta)=2320 Watt
Anbei noch ein Diagramm wo du mal deine 0,7m³/h eintragen kannst um zu
sehen obs plausibel ist.
Thomas O. schrieb:> 100(Liter)*1,16(Wärmekapazität von Wasser)*20(delta)=2320 Watt
Das ist exakt die Formel mit der ich die Warmwasserbereitung geprüft
habe:
//kwtherm/Speichererwärmung: Q=4182*l*DeltaT/3600[kWh]
> noch ein Diagramm wo du mal deine 0,7m³/h eintragen
Das Diagramm ist die Umsetzung der Formel
//kw_therm=((u32)midea_heiz_vl-midea_heiz_rl)*q1_l_hou*4182/3600;//=>*1,
1617
Beispiel 6kW DeltaT 5°:
l=Q/DeltaT/1,1617
l=6000/5/1,167=1028l => In deinem Diagramm 1,0
Das Diagramm fängt bei 5kW an. Hier sind es im Augenblick At 10,7°. Um
die Temperaqtur im Haus zu halten brauche ich 2,8kW/h. Die WP läuft
deswegen zur Zeit mit 408 Watt Leistungsaufnahme. Den Wert für 2,8 kW/h
findet man in deiner Tabelle nicht.
wo kommen die 4182 her und wieso *1 und nicht *1,167?
Wenn das wirklich alles passt kann man dir gratulieren die meisten haben
das Problem das die WP ziemlich groß ist um bei Minustemperaturen noch
etwas zu bringen und bei diesen milden Temperaturen nur am Takten sind.
Thomas O. schrieb:> wieso *1 und nicht *1,167?
...q1_l_hou*4182/3600;//=>*1,1617
liegt am Zeilenumbruch
4,182 ist die spezifische Wärme von Wasser in Watt*sec
1,1617 ist die Umrechnung in kWh
4182 => *1000 um Fließkomma zu vermeiden
> die meisten haben das Problem das die WP ziemlich groß
Genau diese Problem hatte ich mit meiner alten WP, die die 10kw, mit der
sie angegeben ist, nicht im Heizsystem unterbringen konnte:
Beitrag "Re: Heizungssteuerung Wärmepumpe Fußbodenheizung"