Hallöchen :)
Ich möchte hier mal ein kleines uC-Brainstorming veranstalten und hoffe
auf eine rege Teilnahme. :)
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Ich brauche einen Chip mit dem ich folgendes umsetzen kann:
1. jeweils die Temperaturen von 3 LiPo`s messen und
1a. bei über- oder unterschreiten einer bestimmten Temperatur das Laden
der LiPo`s abschaltet.
1b. bei über- oder unterschreiten einer bestimmten Temperatur das
Entladen der LiPo`s abschaltet.
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2. Die 3 Zellspannungen messen, auf eine Anzeige ausgeben kann und
2a. bei überschreiten der oberen Spannungsgrenze das Laden abschaltet.
2b. bei unterschreiten der unteren Spannungsgrenze das Entladen
abschaltet.
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3. Jeweils die Spannung über 3 Widerstände messen und daraus den
fließenden Strom berechnen und Anzeigen.
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4. 3 Referenzspannungen im Bereich 0-1,7V ausgeben (Maximal 10mV
Schrittweite), die je nach Modus unabhängig oder gleichzeitig
sysmetrisch variiert werden können. Der Modus soll über einen Schalter
umgestellt werden können. Was nutze ich am besteln zum einstellen? Soll
es Analog sein hätte ich ja ein bzw drei Potis genommen, aber gibt es
vielleicht ne andere Bessere Lösung?
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5. Zwischen Laden und Entladen soll über ein externes Rechtecksignal
umgeschalten werden.
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Zu allererst soll es natürlich ein uC werden. Aber welcher? Ich habe mir
schon einige Gedanken darüber gemacht, bezüglich der Anzahl an analogen
und digitalen Ein- und Ausgängen. Da ich aber mehr der Analogtechniker
bin weis ich nicht was in der digitalen Sparte bauteilmäßig möglich ist.
Zum Beispiel habe ich vor kurzen digitale Temperaturfühler gesehen.
Wüsste ich nicht, dass es sowas gibt, hätte ich gesagt ich messe meine
Temperatur mittels der Spannung über einem PTC und an einem Analogeingag
ein. ^^ Digital halte ich jedoch für die bessere und genauere Lösung.
Ok, ich sage mal an was an Eingängen und Ausgängen so geplant hatte:
zu 1. 3 digitale Eingänge
zu 1a. kann realsiert werden indem die Referenzspannung =0V oder negativ
zu 1b. nutzen der Ausgänge von 2b.
zu 2. 3 analoge Eingäge zum Spannungsmessen
wie bringe ich den Wert auf die Anzeige?
zu 2a. kann realsiert werden indem die Referenzspannung =0V oder negativ
zu 2b. 3 digitale Ausgänge
zu 3. 3 analoge Eingänge zum Spannungsmessen
wie bringe ich den Wert auf die Anzeige?
zu 4. 1 digitaler Eingang für Schalter zur Modusauswahl
3 analoge Ausgänge
3 analoge Eingänge (bei Einstellung von Uref per Poti)
zu 5. 1 digitalter Eingang fürs Signal
Insgesamt: digitale Eingänge: 5 (1/4/5)
digitale Ausgänge: 3 (2b)
analoge Eingänge: 9 (2/3/4)
analoge Ausgänge: 3 (4)
Zusätzlich noch der Ausgänge für das Anzeigen von Werten auf 6 Anzeigen.
Gibts denn überhaupt einen uC für wenig Geld der das alles so hat?
Zur Progrmmierung steht JTAG zur verfügung.
Wie gesagt, wenn jemand Fehler oder logische oder einfach generelle
Optimierungsmöglichkeiten sieht, dann immer raus damit.
Viele Grüße.
Dave
Bis auf die analogen Ausgänge lässt sich dein Vorhaben mit fast allen µC lösen. Für die analagen Ausgänge einen externen DAC. Auch gibt es Chips zur überwachung von mehreren Lipos (wenn sie in Reihe geschaltet sind). Davon hast du nichts geschrieben. Möchtest du ein BMS bauen oder eine Ladestation für einzelne Zellen? Tipp: Fang erstmal klein an...blinkende LED, denn vllt. ein std. Display usw.
Danke für die Antwort. :) Also im Endeffekt soll es ein Testgerät werden mit dem geladen und entladen werden kann. Das wird über ein externes Rechtecksignal vorgegeben. Dabei besitzt das Gerät drei unabhängig voneinander geregelte Stränge. Die LiPo`s (Einzelzellen) wissen also gar nichts voneinander. Dennoch soll es möglich sein eine einzige Zelle über alle drei Stränge zu entladen um somit den Maximalstrom zu erhöhen :) (Deswegen die 2 Modi) Gibt es keine uC`s mit analogen Ausgängen? Echt schwach von der Industrie :D Ok, DAC sagst du. Also benötige ich 3 DAC`s. Was gibt es denn da bei der Auswahl zu beachten? Das spielerische hab ich alles schon im Studium gemacht. Leider ist es lange her und das Aufbauen der Schaltung bzw organisieren eines uC war da nie Bestandteil - war ja alles schon da, was natürlich im nachhinein nicht von Vorteil war. Das Programmieren an sich sollte aber nicht das Problem sein. :)
Doch geben tut es die. Btw ich kenne nur welche mit max 2 dac channel. Aber microcontroller in der liga sind meist relativ komplex und overkill für deine anwendung. Es gibt auch dacs mit 4 channel als ic. Einfach mal nach den schlagworten googlen.
STM32F3 soll wohl viel ADC und DAC haben, soweit ich weiß. Ich glaub 12 bit DAC und sogar 16bit ADC. Vllt. da mal gucken. http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/SC1169/SS1576?icmp=ss1576_pron_pr1_jun2014&sc=stm32f3-pr2
David L. schrieb: > Gibt es keine uC`s mit analogen Ausgängen? Echt schwach von der > Industrie :D Du wirfst der Halbleiterindustrie vor, dass Du zu dumm oder faul bist, deren Bauteile zu finden?
Ich muss jetzt mal einige dumme Fragen los werden, aber wenn ich ein 4Bit-R2R-Netzwerk als einfachen DAC ansehe und nutze wären ja 4 digitale Ausgänge nötig um jedes der 4 Bits gleichzeitig ausgeben zu können, da er die Bitfolge nicht zwischenspeichern kann. Nun ist es nicht das gelbe vom Ei so viele Ausgänge zu verschwenden. Die Ansteuerung heutiger DAC`s erfolgt ja sicherlich über nur einen Portpin, an dem die Bitfolge kontinuierlich ausgegeben und am DAC eingelesen wird. Woher weis der DAC, wann eine Bitfolge aufhört und wann eine neue beginnt? Gibt es da ein Standartisiertes Protokoll? Woher weis ich welche Abtastrate der DAC mindestens haben muss? Viele Grüße
Andreas Schweigstill schrieb: > Du wirfst der Halbleiterindustrie vor, dass Du zu dumm oder faul bist, > deren Bauteile zu finden? Danke für den hilfreichen Kommentar, aber mach bitte deinem Nachnamen alle Ehre und Schweige still wenn du trotz des extrem lachendend Smilies nicht in der Lage bist Spaß von ernst gemeinten Sachen zu unterscheiden. ;) Auserdem berief ich mich mit dem Satz auf die Aussage meines Vorredners.
major schrieb: > STM32F3 soll wohl viel ADC und DAC haben, soweit ich weiß. Ich glaub 12 > bit DAC und sogar 16bit ADC. Vllt. da mal gucken. > > http://www.st.com/web/en/catalog/mmc/SC1169/SS1576?icmp=ss1576_pron_pr1_jun2014&sc=stm32f3-pr2 Danke
Allenfalls mal das Datenblatt eines DAC reinziehen... Die Schnittstelle heisst SPI. Steht aber alles im Datenblatt
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