Hallo!
Ich möchte in meiner Garage eine vorhandene (def.) Leuchtstoffröhre (36
W /120 cm) durch eine LED-Röhre mit gleicher Länge ersetzen.
Diese LED-Röhren sollen in Gehäusen mit elektronischem Vorschaltgerät
nicht funktionieren.
Beim Einsatz in Gehäusen mit herkömmlichen Vorschaltgeräten (Drossel,
Glimmlampen-Starter) soll der Starter durch einen mitgelieferten
Ersatzstarter (angebl. nur eine Drahtbrücke) ersetzt werden.
Meine Frage: Wird die Drossel weiterhin als ohmscher Vorwiderstand für
die LEDs benutzt oder kann ich sie entfernen, ohne dabei die LEDs zu
schädigen?
Grund: Bei einem Internet-Versender fand ich 2 Rezensionen, in denen
mitgeteilt wird, daß nach Einsatz der LED-Röhre die Drossel stark
gebrummt u. die LEDs geflackert hätten. Nach Ausbau/ Überbrückung der
Drossel hätte die LED-Röhre richtig geleuchtet.
Kennt jemand die Innenschaltung solch einer LED-Röhre?
Danke,
fredl
fredl schrieb:> Kennt jemand die Innenschaltung solch einer LED-Röhre?
Wie ist der Starter denn in deiner Röhrenlampe verschaltet, der
angeblich durch einen "Kurzschlußstarter" ersetzt wird?
fredl schrieb:> Meine Frage: Wird die Drossel weiterhin als ohmscher Vorwiderstand für> die LEDs benutzt
Ja, was aber nicht notwendig ist. Man kann die Drossel ausbauen, bzw. in
Neuinstallationen ist die ja gar nicht drin.
> oder kann ich sie entfernen, ohne dabei die LEDs zu schädigen?
Natürlich, oder hast du schon mal gehört, dass zu LED-Röhren eine alte
Drossel in Reihe geschaltet werden muss?
http://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/_bedienung/Sichere_LED-Roehren-Anschlusstechnik.pdf
ArnoR schrieb:> Natürlich, oder hast du schon mal gehört, dass zu LED-Röhren eine alte> Drossel in Reihe geschaltet werden muss?
Normalerweise benötigen sowohl Leuchtstofflampen-"Röhren" als
auch "LED-Röhren" eine Stromquelle zum Betrieb. Eine Drossel
ist eine solche Stromquelle. Natürlich kann solch eine "LED-
Röhre" auch zusätzliche Bauelemente zur Stromregelung enthalten.
Ob das bei allen "LED-Röhren" so ist, oder nur bei einigen,
kann ich nicht sagen.
Gruss
Harald
PS: Da Leuchstofflampen bereits einen sehr hohen Wirkungsgrad haben,
kann man mit "LED-Röhren" kaum Energie sparen. Man bekommt damit
aber möglicherweise eine höhere Lebensdauer.
Harald Wilhelms schrieb:> Normalerweise benötigen sowohl Leuchtstofflampen-"Röhren" als> auch "LED-Röhren" eine Stromquelle zum Betrieb.
Ja natürlich, bei den Einen ist es die Drossel, bei den Anderen das
interne EVG.
> Natürlich kann solch eine "LED-> Röhre" auch zusätzliche Bauelemente zur Stromregelung enthalten.
So ist das, wer hätte das gedacht? Es gibt keine LED-Röhren, die
zwingend eine alte koventionelle Drossel erfordern.
> Ob das bei allen "LED-Röhren" so ist, oder nur bei einigen,> kann ich nicht sagen.
Dann sag lieber gar nichts.
Hallo zusammen!
Der "Kurzschlußstarter" ist nichts anderes als eine 1A Sicherung im
Startergehäuse.
Hersteller betonen, daß es bei KVG (Drossel) ein Austausch gegen den
"Kurzschlußstarter" ausreicht, die Praxis zeigt aber oft Flackerbetrieb.
Die Drossel muß umgangen werden, schon alleine der Verlustleistung
wegen...
Gruß
Mani
Danke für die Anteilnahme!
Sehr aufschlußreich war dieser link von ArnoR:
http://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/_bedi...
Die LED-Röhre hat eine eigene kpl. Stromversorgung integriert, daher
kann auch die Drossel entfallen. Der ohmsche Widerstand der Drossel
würde nur den Wirkungsgrad verringern.
Deshalb werde ich die Drossel ausbauen.
Ich dachte bislang, ihr ohmscher Widerstand sei Teil der LED-Schaltung.
Der Starter muß entfernt werden u. wird durch die mitgelieferte
"Starterüberbrückung" oder per Schaltdraht ersetzt.
S. Eltako-pdf, Seite 3, letzte Zeichnung unten rechts.
Gruß, fredl
Hättest Du auch in meinem Post lesen können:
Beitrag "Re: LED-Röhre, Innenschaltung?"
Der Starter kann bleiben oder entfernt werden (Zumindest bei den von mir
gekauften Röhren).
Natürlich macht die Drossel durch die Erwärmung ein wenig Wirkungsgrad
weg, jedoch ist der Aufwand mit neu Verkabelung das ab und an nicht
wert.
Da die Drossel mit einer LED-Röhre viel weniger Strom zieht, ist auch
die Verlustleistung um den gleichen Faktor verringert...
ennen schrieb:> Der Starter kann bleiben oder entfernt werden (Zumindest bei den von mir> gekauften Röhren).>> Natürlich macht die Drossel durch die Erwärmung ein wenig Wirkungsgrad> weg, jedoch ist der Aufwand mit neu Verkabelung das ab und an nicht> wert.> Da die Drossel mit einer LED-Röhre viel weniger Strom zieht, ist auch> die Verlustleistung um den gleichen Faktor verringert...
Daß ein Starter bleiben oder einfach entfernt werden kann, halte ich
jetzt
nicht für richtig.
Durch Erwärmung der Drossel weniger Wirkungsgrad, ja! Warum dann nicht
die
Drossel raus zum Altmetallhändler ?
Die paar Watt menschlicher Leistung wirst Du hoffentlich aufbringen
können,
um Deine Stromkosten zu senken.
Übrigens habe ich 13 Leuchtstofflampen mit EVG umgerüstet auf
Led-Ersatz,
die mit EVGs auskommen sollten. Hat sich aber nicht bewahrheitet! Die
13 Röhren flackerten mit Interferenzen durch die Großküche...
Ausgesehen hat es wie das Nordlicht!
Für diese 13 Leuchten waren mit einem Helfer 2 Stunden notwendig, um
eine
Umverdrahtung durchzuführen - grob gesagt 10 min x2 Leute = 20 min
AB/Um/ZUbau
Gruß
Mani
fredl schrieb:> Die LED-Röhre hat eine eigene kpl. Stromversorgung integriert, daher> kann auch die Drossel entfallen.
Du sagst das so, als ob LED-Röhren inzwischen einem Standard unterliegen
und praktisch alle die gleiche Innenschaltung haben. Ich kann mir das
irgendwie nicht vorstellen, das sich sämtliche Hersteller da geeinigt
haben, diese Schaltungen aber im Netz nicht verfügbar sind. Oder hast
Du da eine Quelle, wo man eine derartige Standardinnenschaltung
passend für LED-Röhren sämtlicher Hersteller findet? Bei normalen
Leuchtstofflampen ist das ja der Fall und ich brauche mir keine
Gedanken machen, ob die Ersatzlampe nun von Phillips oder Osram
kommt; hautsache, sie hat die gleiche Leistung.
Gruss
Harald
ArnoR schrieb:> Die LED-Röhren haben ein stinknormales Kondensatornetzteil integriert.
Das würde sich aber nicht mit Reihendrossel vertragen.
Gruss
Harald
ArnoR schrieb:> Die LED-Röhren haben ein stinknormales Kondensatornetzteil> integriert.
Das stimmt nicht bei allen.
Es ist bei meinen eher ein komplettes Schaltnetzteil inkl. active PFC.
Mani W. schrieb:> Daß ein Starter bleiben oder einfach entfernt werden kann, halte ich> jetzt> nicht für richtig.
Musst Du ja auch nicht.
Ist ja Deine Sache ob Du es glaubst oder nicht :)
> Durch Erwärmung der Drossel weniger Wirkungsgrad, ja! Warum dann nicht> die> Drossel raus zum Altmetallhändler ?>> Die paar Watt menschlicher Leistung wirst Du hoffentlich aufbringen> können,> um Deine Stromkosten zu senken.
In der Heimanwendung evtl. so zu sehen.
Wenn man aber eine Werkhalle mit 400+ Leuchten hat, kalkuliert man da
anders...
Frage an "ennen" (Gast)!
ennen schrieb:> Mani W. schrieb:>> Daß ein Starter bleiben oder einfach entfernt werden kann, halte ich>> jetzt>> nicht für richtig.> Musst Du ja auch nicht.> Ist ja Deine Sache ob Du es glaubst oder nicht :)
Ja, ich glaube es nicht! Kannst Du mir Beweise dafür liefern?
ennen schrieb:>> Durch Erwärmung der Drossel weniger Wirkungsgrad, ja! Warum dann nicht>> die>> Drossel raus zum Altmetallhändler ?>>>> Die paar Watt menschlicher Leistung wirst Du hoffentlich aufbringen>> können,>> um Deine Stromkosten zu senken.> In der Heimanwendung evtl. so zu sehen.> Wenn man aber eine Werkhalle mit 400+ Leuchten hat, kalkuliert man da> anders...
Und wie kalkuliert man das? Was sind 400+ Leuchten? NDL oder mehr als
400 Leuchtstofflampen? Wenn Du schon schreibst, dann bitte so, daß es
verständlich ist und man nicht ständig Fragen im "Nachhinein" stellen
muß!
Mani
Komm, lassen wir es.
Mach es, und glaub wie/was Du möchtest und fertig.
Mani W. schrieb:>...Wenn Du schon schreibst, dann bitte so, daß es> verständlich ist und man nicht ständig Fragen im "Nachhinein" stellen> muß!
Wenn Du schon so viel nachfragst, denk doch erst einmal nach was ich
meinte.
Ich sehe keinen Grund dir meinen sehr wohl verständlichen Text im Detail
aufzusplitten.
Wenn Du nicht selber drauf kommst, was zwischen paar privaten Röhren und
Werkhallen unterschiedlich ist, kann ich leider auch nicht helfen.
Ich für meinen Teil habe genug zu Deinem Thema beigetragen.
Alles weiter darfst Du Dir gerne selber erarbeiten.
Spaß:
-> Genau so "schwergängig" wie Manni aus IceAge :D
Hallo ennen!
Mag ja sein, daß Du der "Allwissende" bist...
Blöd schreiben und auch wissentlich mich "outen" kann ich selbst,
dazu brauche ich Deine "Erfahrung" nicht !!!
Du hast meine Fragen nicht beantwortet und faselst irgendwas daher!
Sorry, Dich kann ich nicht ernst nehmen...
Mani
fredl schrieb:> Ich möchte in meiner Garage eine vorhandene (def.) Leuchtstoffröhre (36> W /120 cm) durch eine LED-Röhre mit gleicher Länge ersetzen.
Warum?
Richtest du dir da eine Werkstatt ein, um dich stundenlang vor deiner
Alten zu verstecken? Wenn nicht, lohnt ein simpler Austausch mit
adäquaten Leuchtmitteln.
Und noch etwas -ennen!
Egal, in welchem Forum Du Dich bewegst und schreibst, siehe bitte andere
Leute als gleichwertig an, ansonsten hast Du bei mir ausg.........
Ich rede mit Dir normal und ohne Zwang, Dich niederzumachen,
also halte es umgekehrt bitte auch so.
Liebe Grüsse
Mani
ennen schrieb:> Wenn Du nicht selber drauf kommst, was zwischen paar privaten Röhren und> Werkhallen unterschiedlich ist, kann ich leider auch nicht helfen.> Ich für meinen Teil habe genug zu Deinem Thema beigetragen.> Alles weiter darfst Du Dir gerne selber erarbeiten.
jaja, leider arbeite ich seit Jahren in Industriehallen und teste auch
die neuesten Led-Leuchten, abgesehen davon bin ich
Industrieelektroniker,
was Dich allerdings einen Dreck scheren wird, denn Du kannst ja mit und
ohne Starterersatz Deine Led-Röhren betreiben...
Und, das Thema ist nicht meines, sondern das von von FREDL, mein
Gutester...
Ich wünsche Dir eine geruhsame Nacht ohne Albträume!!!
Mani
Hört, hört, die Dinger sind kein Sondermüll. Können die auf den Kompost?
;-)
Interessant sind auch die Saffelpreise. Je mehr man nimmt, je teurer
wird das Stück?
Handelsübliche LED-Röhren sind alle für die Direktanschaltung an 230V
vorgesehen - sie haben alle ein Vorschaltgerät eingebaut (außer es wird
explizit eines gefordert).
Die Starterüberbrückung braucht man, um diese Röhren in vorhandene
Lampen einbauen zu können, ohne irgend etwas um- bzw. auszubauen.
Die Drossel kann drin bleiben. Sie wirkt dann nur noch als Widerstand
und stört nicht unbedingt. Sie kann aber problemlos entfernt werden.
Ich würde sie immer entfernen - so spart man sich beim Abschalten eine
Spannungsspitze, die eigentlich für das Starten der Leuchtstofflampe
gedacht ist.
Strom sparen, ist kein Grund eine Leuchtstoffröhre durch LED zu
ersetzen.
Mit ordentlichem EVG starten Leuchtstoffröhren ebenso schnell und
flackern nicht - sie sind sogar dimmbar.
LEDs halten länger und lassen in der Helligkeit nicht so schnell nach.
Auch enthalten diese kein Quecksilber (eventuell aber andere schädliche
Stoffe, die bis jetzt noch niemand bemerkt hat).
"Billige" LEDs (bzw deren Vorschaltgerät) brauchen oft auch mehr Strom
als sie vorgeben. Auch ist das Licht nicht wirklich toll. Man sollte
also genau überlegen, ob man Leuchtstoffröhren wirklich ersetzen muss.
Moin liebe Mitleser!
Danke an ... für deinen lesenswerten Beitrag!
Ich finde es ganz übel, daß nach Stellen einer (techn.) Frage sich die
Schreiber hier im Forum gegenseitig in die Suppe spucken!
Ist doch Käse, wenn 90% der hier zu lesenden Beiträge am Thema
vorbeizielen.
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... schrieb:> Mit ordentlichem EVG starten Leuchtstoffröhren ebenso schnell und> flackern nicht - sie sind sogar dimmbar.
Damit begann mein Problem: Baumarkt-Leuchtst.-röhre mit EVG. Nach ca.
3...4 Mon. beide Glühfäden der Röhre durchgebrannt.
Röhre samt EVG z. Garantieumtausch, das ganze schon 3x hintereinander
durchgezogen.
... schrieb:> "Billige" LEDs (bzw deren Vorschaltgerät) brauchen oft auch mehr Strom> als sie vorgeben. Auch ist das Licht nicht wirklich toll. Man sollte> also genau überlegen, ob man Leuchtstoffröhren wirklich ersetzen muss.
Ich werd´s mir wirklich überlegen.
Schöne Adventszeit,
fredl
Da ich auf diesen fast 8 Jahre alten Thread gestoßen bin, passiert das
vielleicht auch anderen.
Deshalb hier eine Aktualisierung und Ergänzung.
Wenn eine Leuchtstoffröhre defekt ist, lohnt der Ersatz durch eine
LED-Röhre eigentlich immer (Ausnahmen z.B. bei besonderer Lichtfarbe).
Die Lichtausbeute hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Somit
ist das Argument, es wird keine/kaum Energie gespart, überholt.
ABER: Man muss aufpassen, ob ein KVG/VVG oder ein EVG in der Leuchte
verbaut ist. Bei den alten Leuchtstoffröhren war das egal - bei
LED-Röhren NICHT!
Erkennbar ist dies dadurch, dass bei einer Leuchte mit KVG/VVG ein
zusätzlicher Starter verbaut ist, bei einem EVG gibt es keinen Starter.
LED-Röhren für Leuchten mit KVG können mit Netzspannung (230 V)
betrieben werden. LED-Röhren für ein EVG arbeiten, soweit ich
recherchieren konnte, mit ca. 30 - 35 V. (Dafür lege ich aber keine Hand
ins Feuer.)
Ich glaube kaum daß ein EVG für Leuchtstoffröhren mit LED-Röhren
betrieben irgendeinen Sinn ergibt.
Deshalb bei Umrüstung auf LED-Röhren:
- KVG: drinlassen oder überbrücken (überbrücken wird empfohlen)
- EVG: ausbauen und wie gebrücktes KVG verdrahten
Achtung: bei beiden Umrüstarten verliert die Leuchte (nicht die Lampe)
ihre Zulassung!
loeti2 schrieb:> Ich glaube kaum daß ein EVG für Leuchtstoffröhren mit LED-Röhren> betrieben irgendeinen Sinn ergibt.
Mir fallen spontan zwei Vorteile ein:
1.) Man kann den Röhrenwechsel ganz einfach durchführen. Es ist kein
Eingriff in die Leuchte notwendig und die Zulassung bleibt erhalten.
2.) Man kann zwischen Leuchtstoffröhre und LED-Röhre beliebig hin und
her wechseln.
Ob das einen "Sinn" ergibt, mag jeder für sich selbst entscheiden.
> Deshalb bei Umrüstung auf LED-Röhren:> - KVG: drinlassen oder überbrücken (überbrücken wird empfohlen)> - EVG: ausbauen und wie gebrücktes KVG verdrahten>> Achtung: bei beiden Umrüstarten verliert die Leuchte (nicht die Lampe)> ihre Zulassung!
Es wäre mal interessant zu erfahren, ob (und wenn ja, wieviel) der
Stromverbrauch einer entsprechende LED-Röhre hinter einem EVG erhöht
ist.
Ich habe auch Leuchten mit EVG für T5 Röhren. Bei denen gibt es nicht so
viele LED-Röhren für KVG.
ACHTUNG!
Es gibt LED-Röhren extra für EVG-Vorschaltgeräte. Wenn diese an der
Netzspannung hängen, ist's mit denen vorbei.
Volker F. schrieb:> LED-Röhren für ein EVG arbeiten, soweit ich> recherchieren konnte, mit ca. 30 - 35 V. (Dafür lege ich aber keine Hand> ins Feuer.)
Das mit den "30 - 35 V" ist auch falsch, falls "V" für Volt steht!
Leuchten mit EVG (Elektronisches VorschaltGerät), das sind die ohne
"Starter".
Richtig ist: Diese arbeiten mit 30 - 35 kHz "Hochfrequenz".
Die Schaltung des EVG ist sehr ähnlich derer einer "Energiesparlampe"
(Kompaktleuchtstofflampe).
https://www.b-kainka.de/bastel112.htm
Leuchten mit KVG (Konventionelles VorschaltGerät), das sind die mit
Eisendrossel und "Starter", Glimmentladungsstarter.
Hier wird bei Öffnen des Starters der Zündspannungsimpuls erzeugt.
Bei Umrüsten dieser KVG auf LED wird der alte Glimmentladungsstarter
mittels des üblicherweise mitgelieferteb "Dummy" einfach gebrückt. Die
Spannung steht dann der LED-Röhre (über deie nutzlose Eisendrossel) zur
Verfügung. Ein Zündspannungsimpuls kann nicht auftreten.
Daher ist diese Umrüstung für alle LED-Röhren geeignet.
Schwieriger ist es bei den EVG Leuchten:
a) Die Frequnz von ca. 35 kHz macht andere Auslegung der Kondensatoren
der internen Schaltung der LED-Röhre nötig.
b) Der Zündimpuls des EVGs darf nicht an empfindliche Teile der
LED-Röhre kommen. Hier sind besondere Schutzschaltungen drin.
Daher gilt: LED-Röhren für EVG nur verwendbar, wenn diese EXPLIZIT dafür
ausgelegt sind.
loeti2 schrieb:> Achtung: bei beiden Umrüstarten verliert die Leuchte (nicht die Lampe)> ihre Zulassung!
Das scheint ein typischen deutsches Problem zu sein.
Nix darf verwendet werden, wenn es nicht irgendwelche Kommissionen
abgesegnet und verstanden haben. Was natürlich dauern kann, 5 oder 10
Jahre sind gut möglich. Dann muss es noch der Dampfkesselverein auch
verstehen, gaaanz schwierig.
Woanders auf der Welt (Japan, USA, Korea, China) wird es einfach
eingebaut und dort brennen deshalb auch nicht alle Häuser reihenweise
ab.
Freue mich schon auf tolle Beiträge der
Dampfkesselvereinsdaseinsberechtigungsvertreter.
Gruss
Erich schrieb:> Das scheint ein typischen deutsches Problem zu sein.> Nix darf verwendet werden, wenn es nicht irgendwelche Kommissionen> abgesegnet und verstanden haben. Was natürlich dauern kann, 5 oder 10> Jahre sind gut möglich. Dann muss es noch der Dampfkesselverein auch> verstehen, gaaanz schwierig.> Woanders auf der Welt (Japan, USA, Korea, China) wird es einfach> eingebaut und dort brennen deshalb auch nicht alle Häuser reihenweise> ab.
Ich wollt einfach nur darauf hinweisen wenn das jemand für seinen
Betrieb macht (und das kann eine kleine Bude mit 2 Angestellten sein)
daß es problematisch ist bzg. Berufsunfallversicherung. Wer es für sich
privat macht kann tun und lassen was er will, OK ?
Erich schrieb:> Volker F. schrieb:>> LED-Röhren für ein EVG arbeiten, soweit ich>> recherchieren konnte, mit ca. 30 - 35 V. (Dafür lege ich aber keine Hand>> ins Feuer.)>> Das mit den "30 - 35 V" ist auch falsch, falls "V" für Volt steht!> Leuchten mit EVG (Elektronisches VorschaltGerät), das sind die ohne> "Starter".> Richtig ist: Diese arbeiten mit 30 - 35 kHz "Hochfrequenz".> Die Schaltung des EVG ist sehr ähnlich derer einer "Energiesparlampe"> (Kompaktleuchtstofflampe).> https://www.b-kainka.de/bastel112.htm> ...
Ich meinte tatsächlich Volt. Ich habe lange gesucht um herauszufinden,
worin der Unterschied zwischen LED-Röhren für KVG und solchen für EVG
liegt.
In verschiedenen Quellen habe ich bei den technischen Daten gefunden,
dass die LED-Röhren für EVG mit einer geringeren Anschlussspannung
arbeiten.
Daher ist die Wahl der richtigen LED-Röhre so wichtig.
Jetzt habe ich gesehen, es gibt wohl auch "universal" -LED-Röhren die
mit beiden Vorschaltgerätetypen (bei KVG mit anderem Starter!) und somit
verschiedenen Anschlussspannungen klar kommen.
Volker F. schrieb:> Die Lichtausbeute hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Somit> ist das Argument, es wird keine/kaum Energie gespart, überholt.
Naja, normale Leuchtstoffröhren haben ca. 90 Lumen/W. LED-Röhren
gibts inzwischen wohl mit 120O Lumen/W. Also so riesig sind da
die Einsparungen nicht.
ich³ schrieb:>> gibts inzwischen wohl mit 120O Lumen/W. Also so riesig sind da>> die Einsparungen nicht.>> Schöner Tipfehler, besonders bei dem nachfolgenden Satz ;)
Wie dasa kleine o dahin gekommen ist weiss ich auch nicht. :-)
Harald W. schrieb:> Volker F. schrieb:>>> Die Lichtausbeute hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Somit>> ist das Argument, es wird keine/kaum Energie gespart, überholt.>> Naja, normale Leuchtstoffröhren haben ca. 90 Lumen/W. LED-Röhren> gibts inzwischen wohl mit 120O Lumen/W. Also so riesig sind da> die Einsparungen nicht.
(das "o" beachte ich jetzt mal nicht ;-)
Stimmt, auch bei den Leuchtstoffröhren ist die Entwicklung weiter
gegangen. Aber mehr als 95 Lumen/W habe ich jetzt noch nicht gefunden.
Wenn man LED-Röhren, die man an 230 V betreiben kann, ohne
Vorschaltgerät anschließt, steigert sich die Effizienz des Gesamtsystems
noch mal.
Das hier habe ich auf die Schnelle gefunden für eine 58 W - Röhre
(optimal 5500 Lumen):
Verbrauch KVG: 13 W, VVG: 8 W, EVG: 4,5 W
Sind gesamt min. 62,5 W für 5500 Lumen
LED:
Wow, da gibt es schon 175 Lumen/W. Die meisten haben ca. 150 Lumen/W
Damit wäre das für 5500 Lumen ein Verbrauch von ca. 37 Watt.
Entschuldigung, dass ich den alten Thread nochmals aufgreife. Was haltet
Ihr von meiner These, dass LED Roehren fuer EVGs einen Gleichrichter mit
schnellen Dioden wie UF4007 o.ä. enthalten waehrend sonst 1N4007 o.ä zum
Einsatz kommt?