Hallo zusammen, jemand noch wach? :) Kann mir jemand bitte sagen, woher die Überschwinger kommen? Habe ein Taktsignal von 50MHz und irgendwie sieht es "komisch" aus. Mich interessiert einfach nur, woher das kommt. Funktionieren tut in dem Fall das Einlesen der SD-Karte über den Pegelwandler ja schon. Vielleicht ist ja jemand noch da ;)
Joe schrieb: > Kann mir jemand bitte sagen, woher die Überschwinger kommen? Was für ein Tastkopf (1:1; 1:10, ganz anders...)? Masse war wie kontaktiert?
Possetitjel schrieb: >> Kann mir jemand bitte sagen, woher die Überschwinger kommen? Von Reflexionen. Ob die ein Problem machen oder nicht, hängt davon ab - siehe Possetitjel - wo gemessen - am Anfang oder Ende der Leitung Verringern/vermeiden lassen sich solche Signalformen, wenn man - eine quellseitige Serienterminierung vornimmt - die Leitungen einigermaßen Z-richtig routet, ohne Stoßstellen - natürlich nur eine Senke angeschlossen hat - keine Stubs eingebaut hat
Signalpfad ist so: quelle - Signalleitung ist impedanzkontrolliert geroutet - an der senke serienwiderstand gemessen wurde hinter dem widerstand... hmm... ob das dann tatsächlich durch einen serienwiderstand an der quelle besser wird? danke jedenfalls für die antworten
Joe schrieb: > an der senke serienwiderstand Fehler. Joe schrieb: > hmm... ob das dann tatsächlich durch einen serienwiderstand an der > quelle besser wird? Ja, sollte so sein. Gesamtaufbau solle man schon sehen um es wirklich beurteilen zu können.
Joe schrieb: > Signalpfad ist so: > ... Und der Tastkopf? Wie sieht der Frequenzgang deines Oszis zusammen mit dem Tastkopf aus?
Wolfgang A. schrieb: > Und der Tastkopf? > > Wie sieht der Frequenzgang deines Oszis zusammen mit dem Tastkopf aus? hmm... gute Frage nächste Frage. Habe die Messung schnell im Geschäft gemacht
Mitlesa schrieb: > Joe schrieb: >> an der senke serienwiderstand > > Fehler. hmm? an der senke ist der Widerstand falsch? dachte dass da nie einer falsch wäre, aber ich bin auf dem gebiet noch relativ frisch.
@ Joe (Gast) >hmm? an der senke ist der Widerstand falsch? Genau. >dachte dass da nie einer falsch wäre, aber ich bin auf dem gebiet noch >relativ frisch. Dann lies mal was zum Thema Wellenwiderstand und https://www.mikrocontroller.net/articles/Oszilloskop#Tastk.C3.B6pfe_richtig_benutzen Ein 50 MHZ Taktsignal misst man nicht einfach mal eben so.
Wenn dein Oszi und/oder Tastkopf nur 200MHz Bandbreite hat, dann kann man halt nur noch die 3. Oberwelle sehen.
Und wenn du auf 1:1 geschaltet hast, hast schon mal ca. 7MHz Bandbreite.
Überschwinger kommen durch Fehlanpassung zustande. (bzw. parasitäre Induktivität, was aber zusammengehört). Ursache kann sein: - Die Leitung ist fehlangepasst - Im Tastkopf des Oszilloskops (diese Masseclipser) Du kannst die Leitungen anpassen: Mit 50E routen, und am Start der Leitung Serienwiderstände rein um auf 50E zu kommen. 0402er-Arrays sind dafür ideal, die fressen wenig Platz. Es ist aber wirklich oft nur ein Messfehler. Tipp zum Messen: Für 50MHz, vergiss diese Masseklipser. Zieh beim Tastkopf das Verhüterli ab um an die Spitze zu kommen, mach da eine Feder an den Masseanschluss, so dass du mit nur 5mm Länge der Masseanbindung messen kannst. Die Federn gibts vom Hersteller, du kannst dir auch selber welche biegen (aus Büroklammern oder THT-Widerstandsbeinen). Dann miss da, wo dich das Signal wirklich interessiert, d.h. am Ende / am Anfang der Leitung. Mit dem Massebezug ganz nahe dort (Wichtig!). Der Tastkopf muss auch passen. Schön ist ein aktiver. Die sind aber teuer.
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