Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche Elkos sind defekt? Bilder vorhanden


von Johnny (Gast)


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Hallo

leider zeigt mein 24 Zoll LCD Monitor das Problem das er nach dem 
Starten aus geht.

Nach max. 2-3 Sekunden ist der Bildschirm schwarz. Beim neu einschalten 
dauert es dann wieder nur 2-3 Sekunden.

Nach etwas Recherche kann das Problem wohl an den Elkos liegen. 
Allerdings sehe ich für mich auf den ersten Blick keine aufgeplatzten 
auf meiner Platine. Das gelbe Zeug dient sicher nur als Fixierung?


Vielleicht gibt es hier ja einen User der mehr erkennt als eine Laie wie 
ich.


Viele Grüße aus Hamburg

von Rheiner (Gast)


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von Thomas T. (knibbel)


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Es kann an Elkos liegen, es muß jedoch nicht daran liegen. Ebenso kann 
die Beleuchtung selbst altern und dann schaltet der Monitor die 
Beleuchtung halt aus. Falls Du an der Vermutung der defekten Elkos 
festhalten willst, empfehle ich den Tausch mindestens der Elkos im 
ersten Bild, unten links. Bei den neuen Elkos achte auf "Low-ESR" und 
eine hohe Temperaturfestigkeit (105 Grad Celcius). Die Kapazität sollte 
gleich sein, die Spannungsfestigkeit kann gerne eine Nummer größer 
gewählt werden...

Gruß,
Thomas

von sven (Gast)


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Optisch scheinen die Ok. Das das muss nix bedeuten. Messen ist besser 
wie vermuten. Ansonsten auf verdacht tauschen kostet nicht die Welt.
Es gibt aber auch andere Fehler welche einen Bildschirm zwingen 
abzuschalten. z.b.  Defekte Wandler Defekte Röhren...

von Georg G. (df2au)


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Johnny schrieb:
> Das gelbe Zeug dient sicher nur als Fixierung?

Richtig erkannt

von MaWin (Gast)


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Johnny schrieb:
> Nach max. 2-3 Sekunden ist der Bildschirm schwarz. Beim neu einschalten
> dauert es dann wieder nur 2-3 Sekunden.
>
> Nach etwas Recherche kann das Problem wohl an den Elkos liegen.

Nicht unbedingt.

Das kann auch der Royer-Hochspannungstrafo sein oder eine der 
angeschlossenen CCFL Röhren.

von mhh (Gast)


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Johnny schrieb:
> leider zeigt mein 24 Zoll LCD Monitor das Problem das er nach dem
> Starten aus geht.

?

Aus oder an - aber Bild dunkel?

Welchen Wert hat C183? (der neben dem Netzteil IC)

von David P. (chavotronic)


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Man könnte sich mit dem Oszi anschauen welche der Spannungen da 
zusammenbricht.
Meistens ist diese Spannung vor dem Zusammenbrechen stark gerippelt.

Ansonsten: Ich finde es auch bequemer alle auf Verdacht zu tauschen. Das 
klappt oft, und nur den einen kaputten zu ersetzen bedeutet dass dir 
bald ein anderer kaputtgeht.

Falls es nicht der Elko ist kann es ein überhitzendes Bauteil sein. Da 
hängt die Fehlersuche dann stark von deinen technisches Möglichkiten ab.

von PittyJ (Gast)


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Ich hatte bei einem Samsung Monitor ein ähnliches Problem.
Einfach alle 9 Elkos ausgetauscht. Im Internet gab es sogar 
entsprechende Sätze dafür.
Ich habe dann für 10 Euro einen wieder laufenden Monitor bekommen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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PittyJ schrieb:
> Ich hatte bei einem Samsung Monitor ein ähnliches Problem.

Ja Moment, das ist bei Samsung aber auch Legende und man sieht den 
Super-Elkos von CapXon ihren Tod gleich an. Ich habe keine Ahnung, was 
man von Su'Scon halten kann, aber schon die Symptome waren bei deinem 
Samsung völlig anders. Da ging die blaue LED nicht mal an, stimmts?

Das Problem des TE riecht mir wirklich nach der Schutzschaltung der 
Inverter. Die geben den CCFL eine Chance, sich auf den richtigen Strom 
einzustellen, das klappt nicht, weil mindestens eine Röhre ausserhalb 
der Specs ist, und dann kommt die Schutzschaltung und schaltet den 
Inverter wieder ab. Für nen ollen Xerox habe ich die Strommessung mal 
manipuliert, weil ich keinen Bock auf neue CCFL hatte, aber das sollte 
man natürlich nicht tun :-)

von Johnny (Gast)


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Vielen Dank erstmal für die ganzen Anregungen. ich werde den ganzen 
Tipps hier erstml durchprüfen

von Stephan M. (stephanm)


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Nur mal interessehalber: was hat es mit den im vierten Bild (mon4.jpg) 
vertikal verlaufenden Zinnbahnen(?) auf der Unterseite auf sich? Was ist 
der Hintergrund, warum das so entworfen oder gefertigt wird?

Danke & Grüße, Stephan.

von Plong (Gast)


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Stephan M. schrieb:
> Was ist
> der Hintergrund

Querschnittsvergrößerung des Leiters.

von Stephan M. (stephanm)


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Plong schrieb:
> Querschnittsvergrößerung des Leiters.

Macht Sinn, klar. Aber was ist der Vorteil mehrerer Streifen gegenüber 
einer flächigen Verzinnung oder einfach einem einzelnen, breiterem 
Zinnstreifen?

Gut, ich würde jetzt denken, dass man durch die streifenweise Verzinnung 
im Vergleich zu einer flächgen Verzinnung Material (und damit in der 
Massenproduktion Geld) spart. Oder geht es am Schluß noch um andere 
Sachen (etwa Skin-Effekt -> Oberflächenvergrößerung)?

Da ich sowas noch nie gesehen habe bin ich neugierig geworden :)

von Plong (Gast)


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Das Kupfer ist eine große Fläche, nur der Lötstoplack ist unterbrochen. 
Die Fläche lässt sich in einem Stück schlecht verzinnen. Es würde 
Tropfenbildung geben. Lötzinn hat eine Oberflächenspannung.

von Stephan M. (stephanm)


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Plong schrieb:
> Die Fläche lässt sich in einem Stück schlecht verzinnen. Es würde
> Tropfenbildung geben. Lötzinn hat eine Oberflächenspannung.

Vielen Dank für die Erklärung!

von senke (Gast)


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Ist Lötzinn sooo viel billiger wie eine aufgesezte THT Kupferbrücke?
Denn im Vergleich zu Kupfer ist der Widerstand von Zinn ja wohl 
unterirdisch...

von Pong (Gast)


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senke schrieb:
> Ist Lötzinn sooo viel billiger wie eine aufgesezte THT
> Kupferbrücke?

Für das Zinn musst du nix tun als den Lötstoplack auszulassen, die 
Brücke ist ein Bauteil mehr im Eimkauf, der Lagerhaltung, 
Bereitstellung, Bestückung, ...

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