Hallo leider zeigt mein 24 Zoll LCD Monitor das Problem das er nach dem Starten aus geht. Nach max. 2-3 Sekunden ist der Bildschirm schwarz. Beim neu einschalten dauert es dann wieder nur 2-3 Sekunden. Nach etwas Recherche kann das Problem wohl an den Elkos liegen. Allerdings sehe ich für mich auf den ersten Blick keine aufgeplatzten auf meiner Platine. Das gelbe Zeug dient sicher nur als Fixierung? Vielleicht gibt es hier ja einen User der mehr erkennt als eine Laie wie ich. Viele Grüße aus Hamburg
Es kann an Elkos liegen, es muß jedoch nicht daran liegen. Ebenso kann die Beleuchtung selbst altern und dann schaltet der Monitor die Beleuchtung halt aus. Falls Du an der Vermutung der defekten Elkos festhalten willst, empfehle ich den Tausch mindestens der Elkos im ersten Bild, unten links. Bei den neuen Elkos achte auf "Low-ESR" und eine hohe Temperaturfestigkeit (105 Grad Celcius). Die Kapazität sollte gleich sein, die Spannungsfestigkeit kann gerne eine Nummer größer gewählt werden... Gruß, Thomas
Optisch scheinen die Ok. Das das muss nix bedeuten. Messen ist besser wie vermuten. Ansonsten auf verdacht tauschen kostet nicht die Welt. Es gibt aber auch andere Fehler welche einen Bildschirm zwingen abzuschalten. z.b. Defekte Wandler Defekte Röhren...
Johnny schrieb: > Nach max. 2-3 Sekunden ist der Bildschirm schwarz. Beim neu einschalten > dauert es dann wieder nur 2-3 Sekunden. > > Nach etwas Recherche kann das Problem wohl an den Elkos liegen. Nicht unbedingt. Das kann auch der Royer-Hochspannungstrafo sein oder eine der angeschlossenen CCFL Röhren.
Johnny schrieb: > leider zeigt mein 24 Zoll LCD Monitor das Problem das er nach dem > Starten aus geht. ? Aus oder an - aber Bild dunkel? Welchen Wert hat C183? (der neben dem Netzteil IC)
Man könnte sich mit dem Oszi anschauen welche der Spannungen da zusammenbricht. Meistens ist diese Spannung vor dem Zusammenbrechen stark gerippelt. Ansonsten: Ich finde es auch bequemer alle auf Verdacht zu tauschen. Das klappt oft, und nur den einen kaputten zu ersetzen bedeutet dass dir bald ein anderer kaputtgeht. Falls es nicht der Elko ist kann es ein überhitzendes Bauteil sein. Da hängt die Fehlersuche dann stark von deinen technisches Möglichkiten ab.
Ich hatte bei einem Samsung Monitor ein ähnliches Problem. Einfach alle 9 Elkos ausgetauscht. Im Internet gab es sogar entsprechende Sätze dafür. Ich habe dann für 10 Euro einen wieder laufenden Monitor bekommen.
PittyJ schrieb: > Ich hatte bei einem Samsung Monitor ein ähnliches Problem. Ja Moment, das ist bei Samsung aber auch Legende und man sieht den Super-Elkos von CapXon ihren Tod gleich an. Ich habe keine Ahnung, was man von Su'Scon halten kann, aber schon die Symptome waren bei deinem Samsung völlig anders. Da ging die blaue LED nicht mal an, stimmts? Das Problem des TE riecht mir wirklich nach der Schutzschaltung der Inverter. Die geben den CCFL eine Chance, sich auf den richtigen Strom einzustellen, das klappt nicht, weil mindestens eine Röhre ausserhalb der Specs ist, und dann kommt die Schutzschaltung und schaltet den Inverter wieder ab. Für nen ollen Xerox habe ich die Strommessung mal manipuliert, weil ich keinen Bock auf neue CCFL hatte, aber das sollte man natürlich nicht tun :-)
Vielen Dank erstmal für die ganzen Anregungen. ich werde den ganzen Tipps hier erstml durchprüfen
Nur mal interessehalber: was hat es mit den im vierten Bild (mon4.jpg) vertikal verlaufenden Zinnbahnen(?) auf der Unterseite auf sich? Was ist der Hintergrund, warum das so entworfen oder gefertigt wird? Danke & Grüße, Stephan.
Plong schrieb: > Querschnittsvergrößerung des Leiters. Macht Sinn, klar. Aber was ist der Vorteil mehrerer Streifen gegenüber einer flächigen Verzinnung oder einfach einem einzelnen, breiterem Zinnstreifen? Gut, ich würde jetzt denken, dass man durch die streifenweise Verzinnung im Vergleich zu einer flächgen Verzinnung Material (und damit in der Massenproduktion Geld) spart. Oder geht es am Schluß noch um andere Sachen (etwa Skin-Effekt -> Oberflächenvergrößerung)? Da ich sowas noch nie gesehen habe bin ich neugierig geworden :)
Das Kupfer ist eine große Fläche, nur der Lötstoplack ist unterbrochen. Die Fläche lässt sich in einem Stück schlecht verzinnen. Es würde Tropfenbildung geben. Lötzinn hat eine Oberflächenspannung.
Plong schrieb: > Die Fläche lässt sich in einem Stück schlecht verzinnen. Es würde > Tropfenbildung geben. Lötzinn hat eine Oberflächenspannung. Vielen Dank für die Erklärung!
Ist Lötzinn sooo viel billiger wie eine aufgesezte THT Kupferbrücke? Denn im Vergleich zu Kupfer ist der Widerstand von Zinn ja wohl unterirdisch...
senke schrieb: > Ist Lötzinn sooo viel billiger wie eine aufgesezte THT > Kupferbrücke? Für das Zinn musst du nix tun als den Lötstoplack auszulassen, die Brücke ist ein Bauteil mehr im Eimkauf, der Lagerhaltung, Bereitstellung, Bestückung, ...
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