Hallo Ich versuche mich daran, die Funktionsweise eines diskret (!) aufgebauten Schmitt-Triggers technisch korrekt aber einfach und verständlich zu erklären ohne mich dabei zu sehr in Details zu verzetteln. Als Anhang mein Entwurf dazu. Ich würde mich über konstruktive Hinweise freuen.
Sobald T1 durch eine höhere Basisspannung leitend wird, sperrt T2. Über den Emitterwiderstand ergibt sich eine Hysterese. Der Rest steht in der Wiki oder im Elektronik-Kompendium sicher viel schöner.
Florian schrieb: > Ich versuche mich daran, die Funktionsweise eines diskret (!) > aufgebauten Schmitt-Triggers technisch korrekt aber einfach und > verständlich zu erklären Wem? Wem möchtest Du das erklären? Die Frage ist ernst gemeint; vom Zielpublikum hängt nämlich ab, welches Wissen Du (unausgesprochen) voraussetzen darfst bzw. musst, und in welcher Tiefe Du Dinge erklären musst. > ohne mich dabei zu sehr in Details zu verzetteln. Äh... hmmm. Das tust Du aber... Es ist sehr unschön, den Leser mit dem Kopf voran in einen ihm zunächst völlig unbekannten Zusammenhang zu werfen (z.B. direkt der Anfang: "An R_E fällt eine ..."). Deutlich angenehmer sind ein paar einleitende Worte bzw. Sätze, in denen man z.B. sagen sollte, was das genaue Thema ist, in welchen Teilschritten man das Thema zu behandeln gedenkt und welches Vorwissen man voraussetzt. Außerdem ist eine "strukturierte Programmierung" nützlich. Man sollte also das Ganze, das man erklären will, nicht sofort in die Atome zerlegen, sondern erstmal in handliche Einzelteile. Beim Schmitt-Trigger wäre das der Hinweis, dass es sich um einen zweistufigen mitgekoppelten Verstärker handelt. Alternativ kann man die Schaltung auch als mitgekoppelten Differenzverstärker auffassen. Wichtig ist, die Mitkopplung zu erwähnen, denn die führt zu dem scharfen Umschalten, dem Sprungverhalten. Aus der strukturierten Darstellung, die das Ganze in mehreren Stufen in Einzelheiten zerlegt, folgt auch die übliche Gliederung des Textes in Kapitel. Die hat den Vorteil, dass der Leser die Teile, die ihm schon geläufig sind, beim Lesen überspringen kann. In Deinem ungegliederten Text geht das nicht. > Als Anhang mein Entwurf dazu. Ich habe ihn nur angelesen; dabei sind mir die Punkte oben aufgefallen. > Ich würde mich über konstruktive Hinweise freuen. Ich hoffe, ich war nicht zu destruktiv... :) Und - ja, einen klaren, gut lesbaren Text zu verfassen, das ist richtig Arbeit.
Florian schrieb: > Ich versuche mich daran, die Funktionsweise eines diskret (!) > aufgebauten Schmitt-Triggers technisch korrekt aber einfach und > verständlich zu erklären ohne mich dabei zu sehr in Details zu > verzetteln. Als Anhang mein Entwurf dazu. Ich würde mich über > konstruktive Hinweise freuen. Da wäre natürlich als erstes zu fragen, warum du das machen willst. Also z.B. wer das Zielpublikum ist. Ich habe die Schaltung schon mal hier erklärt: Beitrag "Re: LDR Schaltung" Natürlich :) gefällt mir meine Erklärung besser.
Florian Um ehrlich zu sein, hab ich deine Beschreibung nicht wirklich verstanden. Ich denke zb auch, dass einiges davon gar nicht richtig ist. Das fängt schon mal damit an, dass Transistoren nicht spannungsgesteuert sondern stromgesteuert sind. Deine Betrachtung der Spannungen an den diversen Basen hinkt meiner Meinung nach daran, dass du nirgends betrachtet, was Spannungsänderungen für Folgen für den Stromfluss in die jeweiligen Basen haben (weil sich durch die Spannungsänderungen der Stromfluss durch den jeweiligen Basiswiderstand und damit in die Basis selber ergeben).
Karl Heinz schrieb: > verstanden. Ich denke zb auch, dass einiges davon gar nicht richtig ist. Zum Beispiel der Teil hier
1 | > Weil T2 ein wenig sperrt, fliesst auch etwas weniger Strom aus seinem Emitter und damit auch durch RE |
2 | > Ein kleinerer Strom durch RE lässt aber auch die an dem Widerstand abfallende Spannung steigen. |
Entweder ich hab da einen massiven Denkfehler oder da stimmt was nicht. Wenn ich durch einen Widerstand weniger Strom schicke, dann fällt über dem Widerstand weniger Spannung ab, nicht mehr.
1 | U = R * I |
R ist konstant, I wird kleiner. Dann wird auch U kleiner. (Oder ins Absurde getrieben. Bei 0 Strom fällt über einem Widerstand auch 0 Spannung ab und nicht unendlich viel) Und ab da bin ich dann in deiner Beschreibung gedanklich ausgestiegen. Ab da stimmt sie dann nicht mehr und irgendwie macht es den Anschein, als ob du selbst da auch kämpfen musstest um die Kurve zum Kippen von T1 zu kratzen. Denn wenn die Spannung am Emitter steigen würde, würde sich dadurch der Strom durch die Basis von T1 automatisch verringern (weil die Spannung an der Basis auch höher wird, wodurch die Spannungsdifferenz an R2 kleiner wird und damit weniger Strom durch R2 und in weiterer Folge durch die Basis kommt) und T1 würde immer weniger leiten.
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