Hallo liebe MC-Freunde, Kurzfassung: habe Heizungsthermostate mit einem Atmega169 und einer externen Schnittstelle auf der u.A. RxD, Txd, Reset und XCK liegen. Ist es sehr wahrscheinlich, dass der Hersteller einen seriellen Bootloader auf den MC gemacht hat ? Langfassung: ich habe diverse Heizungsthermostate vom selben Typ/Hersteller. Da die Dinger recht umständlich einzustellen sind (jeder Tag muss einzeln mit Anfangs-/Endzeiten und Temperaturen versehen werden, schönes Feature aber bedeutet 10 Minuten Arbeit bei jeweils 4 Heizkörpern, was mich iwie nervt...) , habe ich mal eins aufgemacht, um zu sehen, ob man da vielleicht was hacken kann. Es steckt ein Atmega169 drin (scheint im Wes. ein 168 mit zusätzlichem konfigurierbarem LCD-Treiber zu sein), was für mich eine glückliche Überraschung ist, da ich schon ein paar Sachen mit AVR gemacht habe (bin ansonsten Hobbyist, und muss mit dem Vorlieb nehmen, was ich nach Feierabend zu Stande bringe). Die angeschlossene Aktorik und Sensorik konnte ich auf der Platine zu den Pins des MC nachverfolgen (und habe ich denke ich verstanden; ein T-Sensor am ADC, ein Motor an einer diskreten H-Brücke, drei Buttons, das LC-Display und noch ein Drehgeber mit wie es aussieht Reflexlichtschranke). Neues Programm schreiben sollte also dank meiner ausgiebigen C-Erfahrung kein Prob sein (Maschinencode Auslesen geht leider nicht, Lockbits sind laut SPI-Kommunikation mit AVRDude gesetzt). Nun möchte ich aber natürlich nach Möglichkeit den MC neu programmieren, ohne an jeden der 4 Thermostate Kabel an die SPI-Leitungen zu löten (schon allein wegen meiner schlechten, für SMD wenig geeigneten Augen :-). Die Dinger haben aber ein externes Interface mit 10-pins durchs Gehäuse, das ich auch bereits reversed habe. Folgende Leitungen sind rausgeführt: TMS TDO TDI TCK RxD TxD XCK Reset GND VCC (das ist die Eingangsspannung vor dem geräteeigenen Spannungsregler => Batterie) Gut die ersten vier sind offensichtlich JTAG (womit ich mich ansonsten nicht so doll auskenne und gerne vermeiden würde, da ich kein JTAG-Box habe und die Kosten scheue). Nun dachte ich mir, dass die Tatsache, dass RxD und TxD herausgeführt sind, vielleicht bedeuten könnte, dass der MC auf dem Thermostat über einen Bootloader verfügt. Also habe ich RxD und TxD an mein FTDI-Breakoutboard (Watterott 2.0) angeschlossen, sowie Reset an DTR. Wenn ich aber mal dumm alle Bootloader, die in AVRDude zur Verfügung stehen, durchprobiere, tut sich nix (Meldung sinngemäß: "...antwortet nicht..."). Kann es sein, dass die externe Clock hier noch beschaltet werden muss ? Wozu sollte sie sonst herausgeführt sein ? Aber ist synchrone Kommunikation bei der MC-Programmierung nicht eher unüblich ? Oder bin ich etwa komplett auf dem Holzweg mit der Annahme, dass auf den Dingern ein Bootloader drauf ist ? Würde ein Hersteller wirklich einen Bootloader draufmachen ? Grüße und danke im voraus an alle, die sich den Kopf über meine Hobbies zerbrechen... Oliver
Ich Dussel sehe gerade (nach 2 Wochen eigener Nachforschungen), dass das alles schon lange gemacht wurde. Und auch noch hier... Jetzt habe ich wenigstens erst mal Lesestoff. :-) Für evtl. Interessierte: Beitrag "Honeywell Rondostat HR20E per AVR steuern und konfigurieren" http://embdev.net/topic/118781 http://www.mikrocontroller.net/articles/Heizungssteuerung_mit_Honeywell_HR20
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