Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Quarz Kondensator und Anbindung an Controller


von Steffen (Gast)


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Hallo,
ich habe einen Quarz mit 6MHz in ein DIL8 Gehäuse. Ist es richtig, dass 
ich diesen nur mit einer Leitung mit dem Mikrocontroller verbinde?
und wichtiger, ist der Kondensator mit 100pF in ordnung? Lese meistens, 
dass es 22pF sein sollten (Habe aber auch irgendwann mal eine Schaltung 
mit 100pF gesehen). Jetzt bin ich mir unsicher.

Steffen

von Lars (Gast)


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Das was du hier hast sieht eher aus wie ein Quarzoszillator, der schwing 
von alleine du musst nur noch den Ausgang mit dem Takteingang deins µCs 
verbinden.

von Yoschka (Gast)


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Unsicher?
->Datenblatt!

von spess53 (Gast)


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Hi

>ich habe einen Quarz mit 6MHz in ein DIL8 Gehäuse.

Nein. Du hast einen Quarzoszillator.

MfG Spess

von dummschwaetzer (Gast)


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das ist kein Quarz, da ist zwar einer drin, aber..

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Steffen schrieb:
> und wichtiger, ist der Kondensator mit 100pF in ordnung?
Ich würde da einige Zehnerpotenzen nach oben gehen: 10nF oder 100nF 
erscheinen sinnvoll...

von Steffen (Gast)


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Ja, das stimmt, das ist kein Quarz sondern ein Quarzoszillator.
aber das Problem mit dem Kondensator besteht weiterhin
Datenblatt:
http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1000000-1099999/001009230-da-01-en-OSZILLATOR_QX8_6_000MHZ_DIL8.pdf
habe ich nichts gefunden

http://rn-wissen.de/wiki/index.php/Quarzoszillator
hier wurde 100pF benutzt.

von Max H. (hartl192)


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Häng einfach so 10nF bis 100nF an, ist nicht so kritisch. Der 
Kondensator stützt ja nur die Betriebsspannung[1] und ist nicht 
Lastkapazität für den Quarz.


[1]http://www.mikrocontroller.net/articles/Kondensator#Entkoppelkondensator

von Rebi (Gast)


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Steffen schrieb:
> Ja, das stimmt, das ist kein Quarz sondern ein Quarzoszillator.
> aber das Problem mit dem Kondensator besteht weiterhin

Der Kondensator ist nur zur Stabilisierung der Versorgungsspannung, bei 
anfälligen Störungen auf den Leitungen, daher würde ich ihn etwa 100nF 
nehmen.

Die kleineren Kondensatoren werden bei Quarzen gebraucht, dass diese 
überhaubt Schwingen.

von Steffen (Gast)


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Ah super, dann werde ich den umändern, nachdem ich mir den Link 
durchgelesen habe.
Danke danke danke

von Steffen (Gast)


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Ach, dann hätte ich noch einmal eine frage für einen Spannungsregler. Da 
habe ich einen uA7805 genommen, um von 9V auf 5V runter zu kommen. Am 
Input habe ich einen Kondensator mit 330nF gesetzt und am Ausgang einen 
mit 100nF. Die Frage die ich habe, bezieht sich auf der Art des 
Kondensators. Es gibt ja verschiedene (Keramik-, Elektrolyt-, Film-, 
Styroflex-, ... (aus Reichelt abgeschrieben)) Kondensatoren. Ist es 
egal, was man für welche nimmt? Oder sollte ich da auf etwas aufpassen?

von Ingo L. (corrtexx)


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Max H. schrieb:
> Der Kondensator stützt ja nur die Betriebsspannung[1]

Rebi schrieb:
> Der Kondensator ist nur zur Stabilisierung der Versorgungsspannung

Leute... Ein 10-100nF stützt garnichts. Er sorgt lediglich dafür, dass 
die hochfrequenten Störungen nach GND abgeleitet werden und sich nicht 
über den Rest der Schaltung ausbreiten.

Ein 10-100µF stützt die Versorgung, ein 10-100nF entstört nur. Die 
"Stützwirkung" ist vernachlässigbar klein.

von Helmut L. (helmi1)


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Steffen schrieb:
> ich habe einen Quarz mit 6MHz in ein DIL8 Gehäuse. Ist es richtig, dass
> ich diesen nur mit einer Leitung mit dem Mikrocontroller verbinde?

Ja, das ist richtig. Der Pin 1 muss aber eventuell auch noch beschaltet 
werden. Mit dem Pin 1 kann man den Oszillator ein/ausschalten. Aber 
genaueres verraet dir dein Datenblatt. Bei den meisten Oszillatoren muss 
der Pin mit VCC (Pin8) verbunden werden.

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