Was ist das für ein Bauteil?

Gast #4141146
Hallo zusammen,

ich habe dieses komische Bauteil in einem Weller-Lötkolben entdeckt.
Kann das irgendetwas Piezo-Artiges sein?

Außerdem suche ich nach einem Sot23-5 Bauteil, was mit B3VM beschrieben 
ist und möglicherweise I2C kann. Vielleicht hat da ja auch jemand eine 
Idee...

Danke!
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Gast
Dieter Werner schrieb:
> Mit B3 und 2 weiteren nachfolgenden Zeichen wird von Microchip der
> 24AA04 gekennzeichnet.
> In einem WXP120 den ich hier liegen habe ist z.B. ein B3HD.

Super, danke, der Tipp hat mir schonmal weitergeholfen. Das scheint 
bisher zu passen.


Was das abgebildete Bauteil genau ist, weiß ich aber immer noch nicht.
Wenn ich keinen Fehler beim Ausmessen und Leiterbahnverfolgen gemacht 
habe, müsste es ungefähr so verschaltet sein wie im Anhang. Damit kann 
ich ehrlich gesagt aber auch noch nichts weiter anfangen...

Ich hoffe Ihr könnt mir damit jetzt noch einmal helfen :)
Angehängte Dateien:
Gast
Teo Derix schrieb:
> Das ist ein Zero-Point-Modul!
> Erkennt man doch am Schwarzen-Loch in der Mitte ;)

Zero-Point-Module gewinnen aber ihre Energie aus dem Subraum bzw. aus 
der Entropie. Also eine Art Universum in der Flasche! Nix schwarzes 
Loch!
Gast
Gast
Scheint eine LED zu sein, die ggf. als Spannungsreferenz dient. Würde 
auch erklären, warum man die schwarz angekritzelt hat.
Der 100K tut dem keinen Abbruch, evtl. soll die Spannungskurve relativ 
weich sein.

Diese Einbuchtungen haben nicht wenige LEDs, wenngleich ich auch bisher 
keine kenne, bei der diese bis ganz oben ans Plastik gehen.
Student schrieb:
> ich habe dieses komische Bauteil in einem Weller-Lötkolben entdeckt.

Zu welcher Lötstation gehört dieser Kolben?

Gips dazu keinen Schaltplan, aus dem die Art/Funktion dieses Bauteils 
hervorgeht?
Wo doch der Yank (fast) alles dokumentiert, damit es auch der letzte da 
drüben nachvollziehen kann.
Das ist einer der Kondensatoren die einen Block aus abwechselnd vielen 
Kunststofffolien und leitfähiger Folien  bestehen. Die leitfähigen 
Folien werden abwechselnd auf der linken und rechten Seite mit einer 
Kontaktfolie zusammengefasst. Auf dieser ist ein Draht draufgeschweißt.

Hat garantiert jeder von uns schon gesehen. Sind glaube ich von Siemens 
oder Wimo.

Ralph Berres
Gast
Ralph Berres schrieb:
> Das ist einer der Kondensatoren die einen Block aus abwechselnd vielen
> Kunststofffolien und leitfähiger Folien  bestehen.

Du meinst sicher sowas:
http://i.ebayimg.com/00/s/NzAwWDcwMA==/z/XzUAAOSwnDZUCX7U/$_57.JPG?set_id=880000500F

Ich hab mal das Foto kontrastverstärkt und Kanten hervorgehoben, da 
scheint der schwarze Flecke ein vergossenes Senkloch zu sein, wäre 
ungewöhnlich für ein Folienkondensator.

Die halben hülsen an den Kontaktflächen deuten IMHO auf eine gewünschte 
starke "Kopplung" hin, bspw für hohen Strom, vielleicht aber auch 
thermisch. Typbezeichnung der Lötstation wäre hilfreich.

MfG,
Angehängte Dateien:
Gast
Es handelt sich um den Weller WXMP.
Einen Schaltplan gibt es meines Wissens bisher nicht.
Ich hatte hier schonmal einen Thread angefangen, siehe hier: 
Beitrag "Weller WX/WSM/WHS Serie Kabel Reverse Engineering"
Allerdings bin ich zu der Zeit noch von nur passiven Komponenten 
ausgegangen. Mittlerweile habe ich das Kabel aber zerstörungsfrei 
geöffnet bekommen, und aktive Elemente festgestellt.
Es sind ein Opamp, ein ADC und ein Eeprom auf der Platine drauf.

Rein logisch müsste es sich bei dem Element entweder um irgendetwas 
temperaturabhängiges (wegen Kaltstellenkompensation) oder etwas 
bewegungsabhängiges (wegen Standby-Schaltung) handeln.

Bin gerade aber unterwegs und kann deswegen keine weiteren Messungen 
vornehmen.
Gast
Flip B. schrieb:
> Die vielen  schichten könnten auch ein spulenaufbau sein (in jeder
> schicht einige windungen) was sagt das multimeter zum
> Gleichstromwiderstand?

Das Multimeter misst offenbar von der Bewegung abhängig sehr 
verschiedene Werte. In Ruhe irgendwas zwischen 10 und 20 Ohm.
Sobald ich allerdings Bewegung reinbringe, springt das Multimeter sogar 
bis in den Megaohmbereich. Alles sehr schwer zu reproduzieren.

Daher gehe ich davon aus, dass folgendes richtig ist.

Juergen P. schrieb:
> Vermutlich ein Bewegungssensor. Enthält eine Kugel welche Kontakte
> schliesst. Sozusagen ein Nachfolger eines Quecksilberschalters.

Sobald ich alles mal an I2C angeschlossen habe, werde ich mal schauen, 
ob das dann passt.
Gast
Student schrieb:

> Das Multimeter misst offenbar von der Bewegung abhängig sehr
> verschiedene Werte. In Ruhe irgendwas zwischen 10 und 20 Ohm.
> Sobald ich allerdings Bewegung reinbringe, springt das Multimeter sogar
> bis in den Megaohmbereich. Alles sehr schwer zu reproduzieren.


Da gibbets Absturzerkenner (shock sensors):
http://www.murata.com/en-us/products/sensor/shock

Hier ne ältere selbstbauanleitung:
http://www.edn.com/design/sensors/4414381/Bender-senses-shocks

Funktioniert anscheinend wie vermutet mit piezo,


Vorsicht mit dem multimeter ein piezo erzeugt spikes im 100V bereich, 
Ein scope kann da weiterhelfen.

http://www.digikey.com/en/articles/techzone/2011/dec/fundamentals-of-piezoelectric-shock-and-vibration-sensors

MfG,

PS:

Ach shit, da hat ein Beitrag vorher schon den Pott versenkt ....

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