Hi,
Ich möchte einen 12V Motor auf 0.5A Strombegrenzen und ihn per PWM
ansteuern. Dazu nehme ich einen UC3843 welcher ein PWM Signal erzeugt
und auch gleich die Strombegrenzung mit sich bringt. Nun habe ich mal
einen Schaltplan gemacht, bin mir aber nicht sicher ob das so wirklich
funktionieren kann. Ich möchte ein 1kHz PWM Signal -> nach Datenblatt
müsste ich da R2 ja 2Ohm wählen. Über den Potentiometer möchte ich dann
das PWM Signal einstellen, doch funktioniert das so wie ich es gemacht
habe?
Gruss DrElko
Zum 3843 selbst kann ich wenig sagen. Allerdings würde ich die
Schlimmbesserungen,die Du zwischen pin6 und das gate gebaut
hast,komplett durch ein Stück Draht ersetzen.
DrElko schrieb:> R2 ja 2Ohm wählen
Dran denken, dass der relativ viel Leistung abkönnen muss, in deinem
Fall 0.5A * 1V = 0.5W. Die Standardtypen brennen da früher oder später
ab. Nimm einen Typ für 1W oder mehr.
DrElko schrieb:> Ok, warum würdest du die Endstufe durch Draht ersetzen? Der Ausgang ist> 5V und ich brauche mehr um den FET voll durchzusteuern?
Der UC3843 geht unter 8.5V gar nicht an, und liefert natürlich die 12V
VCC an den MOSFET.
DrElko schrieb:> Ich möchte einen 12V Motor auf 0.5A Strombegrenzen und ihn per PWM> ansteuern.
Der A4950 (oder einer seiner Brüder) von Allegro kann das alles. An
Strom verkraftet er auch mehr, die Stromgrenze kann man durch eine
Spannung (z.B. Poti) einstellen. Und das ganze im SO8 Gehäuse.
MfG Klaus
@ DrElko (Gast)
>Ok, warum würdest du die Endstufe durch Draht ersetzen?
Weil der IC schon eine DEUTLICH bessere Leistungsendstufe eingebaut hat.
> Der Ausgang ist>5V
Nö. Das ist nur Vref.
> und ich brauche mehr um den FET voll durchzusteuern?
Das macht die interne Endstufe, sie wird mit VCC versorgt.
>funktionieren kann. Ich möchte ein 1kHz PWM Signal -> nach Datenblatt>müsste ich da R2 ja 2Ohm wählen.
R2 hat aber mit der Frequenz nichts zu tun, mit R2 wird der Maximalstrom
festgelegt.
> Über den Potentiometer möchte ich dann>das PWM Signal einstellen, doch funktioniert das so wie ich es gemacht>habe?
Dein Schaltplan ist verbesserungsfähig. Warum liegt dein Poti soweit
rechts und kreuzt damit so viele andere Leitungen?
Der Rest könnte so passen. Allerdings kommst du auf ca. 5kHz
PWM-Frequenz.
Hmm, also nach Datenblatt wäre doch die Ausgangsspannung 5V?
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/uc3843.pdf
Zum A4950, ich habe leider eben nur den UC3843 zur Hand, der müsste das
alles aber können.
Gruss DrElko
@ DrElko (Gast)
>Hmm, also nach Datenblatt wäre doch die Ausgangsspannung 5V?
An VREF, Pin 8. Aber nicht an OUTPUT, Pin 6!
>Zum A4950, ich habe leider eben nur den UC3843 zur Hand, der müsste das>alles aber können.
Kann er.
Hallo Falk Brunner,
Ok, danke. Habe das mit R2 gerade verwechselt gehabt, als ich hier
geschrieben habe. Der Potti liegt in Echt nicht so weit rechts. Ja
stimmt, habe eigentlich auch die 5Khz berechnet, habe das irgendwie
hier falsch geschrieben.
Gruss DrElko
DrElko schrieb:> warum würdest du die Endstufe durch Draht ersetzen?
Ein angesteuerter Q2 schließt über die BE Diode von Q3 die
Betriebsspannung kurz. Und das ist ungesund.
Irgendwie klappt das so nicht mit der Einstellung der Dutycycle. Wenn
ich das Poti so einstelle, dass ich <= Vref/2 an den UC3843 gebe, dann
habe am Ausgang 12V bei 1.8kHz und wenn ich >=Vref/2 habe, dann bekomme
ich einfach 0 am Ausgang. Was habe ich da nicht richtig verstanden?
Gruss DrElko
http://www.edaboard.com/thread182399.html
Hmmm, irgendwie ist das doch nicht ganz so einfach. Der IC hat keinen
Rampengenerator. Das Ganze funktioniert nicht ohne last, den nur die
erzeugt ein Signal an CSENSE und erst damit funktioniert der IC.
@ DrElko (Gast)
>Ok, dann nehme ich einen IR2121 und einen NE555 für das Projekt.
NEIN!!!! Man muss sich auch mal durchkämpfen!
Ich hab drüber nachgedacht. In deiner Schaltung fehlen 2 Widerstände.
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/uc3843.pdf
1.) Obere Schaltung, Seite 7. Der Poti (1k) muss oben und unten mit
einem 4k7 Widerstand angeschlossen werden.
2.) zwischen Poti und Pin 2 muss ein Widerstand rein, ich sag mal
10-100k. Denn der Error Amp arbeitet als invertierender Verstärker. Dort
kann man nicht direkt an Pin 2 eine feste Spannung einspeisen.
DrElko schrieb:> Was habe ich da nicht richtig verstanden?
R6 muss natürlich viel kleiner werden. Desto größer wird der
Stellbereich des Potis. Sonst hast Du nur an einem winzigen Bereich die
Stellmöglichkeit zwischen 0 und 100%.
R3 viel größer, C4 viel kleiner machen. So erhält man auch 100% Puls.
Spendiere einen Gatewiderstand, z.B. 10R.
Nach dem Datenblatt wird doch die DutyCylce über den Widerstand R_T
bestimmt? R_T und C_T bestimmen ja nicht nur die Frequenz, sonder auch
gleich die charge/discharge Zeiten. Wenn ich R_T mit einem Poti regle,
kann ich meinen Ausgang variieren, doch die Frequenz ändert natürlich
auch.
Falk B. schrieb:> 100k sind dort schon OK
Sind sie nicht. Es sei denn, er dimensioniert R7 auch auf 100K oder
mehr. Ansonsten hat er wieder das Problem, daß er die Pulsweite kaum
einstellen kann. 10K sind für den Ausgang überhaupt kein Problem.
So wie jetzt gepostet, wird es passen. Evtl. muss R4/R5 noch etwas
angeglichen werden.
R3 und R4 könnten nochmal eine Potenz kleiner/größer, auch wenn davon
nichts mehr im DB stehen wird. Nutze den 3843 recht professionell mit
einem Timingkondensator mit nur 82p.
@ DrElko (Gast)
>Nach dem Datenblatt wird doch die DutyCylce über den Widerstand R_T>bestimmt?
NEIN!
> R_T und C_T bestimmen ja nicht nur die Frequenz,
Doch! NUR die Frequenz,
>Wenn ich R_T mit einem Poti regle,
Falscher Ansatz!
@ DrElko (Gast)
>Auch mit R6=100kOhm klappt das ganze leider immer noch nicht. Der>Ausgang springt immer noch von 0 auf 100%, die Frequenz ist aber>richtig.
Wie kannst du eine Frequenz messen, wenn der Ausgang konstant LOW oder
HIGh ist?
Miss mal die Spannung an Pin 1 mit dem Multimeter. Wenn du ma Poti
drehst, sollte die Spannung dort sich im Bereich von 2,5V +/- 0,5V
ändern.
DrElko schrieb:> Wenn ich R_T mit einem Poti regle,> kann ich meinen Ausgang variieren
Das ist aber nicht der ideale Weg.
Mit dem R6 als 10K müsste der Stellbereich schon deutlich größer
geworden sein.
@ 0815 (Gast)
>Na wie macht er das? Am Sägezahn natürlich.
Aha!!! Am Sägezahn vom Sägefisch, der in seiner Werkstatt hängt?
Kommunikation funktioniert ein wenig anders!
@ 0815 (Gast)
>> Kommunikation funktioniert ein wenig anders!>Ich dachte, ich bin unter Fachleuten...
Fachleute sind aber keine autistischen Freaks. Auch Fachleute (tm)
können verständlich kommunizieren und sparen nicht mit jeder Silbe!
Falk B. schrieb:> autistischen Freaks
Das sehe ich als Kompliment, vielen Dank!
Mit "Sägezahn" meinte ich übrigens Pin 4 des UC3843 (einem bekannten
Schaltregler-ICs).
@ DrElko (Gast)
>Die Dutycycle sind wahrscheinlich so 98% so das ich das noch mit dem>Multimeter messen kann. Die Spannung an PIN1 variiert zwischen 0.9V und>4.7V
Nicht optimal aber OK. Wie sieht denn der Gesamtaufbau aus? Hängt der
Motor dran? Ohne geht es nicht!
@0815 (Gast)
>Mit "Sägezahn" meinte ich übrigens Pin 4 des UC3843 (einem bekannten>Schaltregler-ICs).
Als langjähriger Forumsteilnehmer habe ich den Glaskugelschein Klasse B,
damit konnte ich das schon erraten. Das ändert aber nichts an meiner
Kritik.
Falk B. schrieb:> Das ändert aber nichts an meiner> Kritik
Ich weiß, da bist Du ja eine der führenden Kräfte hier. Und traditionell
grundlos. Der Hintergrund ist wohl, daß nur Du das Wissen gepachtet
hast. Kann man nichts machen.
@ 0815 (Gast)
>> Hängt der>> Motor dran? Ohne geht es nicht!>Häh? Die Stromregelung geht ohne Motor nicht, aber die>Pulsweitenstellung schon.
Das mit dem sinnerfassenden Lesen müssen wir wohl noch ein wenig üben.
Mit dem UC3843 und der Schaltung geht weder die Pulsweiteneinstellung
noch die Stromregelung ohne Motor, eben weil der IC keinen
Rampengenerator hat. Die Rampe für die PWM wird durch das Stromsignal
vom Shunt erzeugt.
Falk B. schrieb:> Das mit dem sinnerfassenden Lesen müssen wir wohl noch ein wenig üben
Das gilt für Dich Falk, Du musst es nur noch verstehen.
Hast Du Dich mit dem IC schon mal beschäftigt? Der kann sowohl
currentmode, als auch voltagemode.
Man kann damit einen Schaltregler auch ohne Strombegrenzung bauen, mehr
muss man wohl nicht erklären?
Denkst Du, das ist ausschließlich ein Stromregler?
@DrElko (Gast)
>Der Ausgang varriert jetzt zwischen 0 und 2V mit Motor.
Wie sollte er da? Wie misst du? Mit dem Multimeter? Nein, das muss man
mit dem Oszilloskop messen.
Ja, man kann auch mit dem Multimeter schätzen. Aber 2V bedeuten max. 20%
Tastverhältnis bei 12V VCC. Dreht der Motor mit maximaler Drehzahl?
Falk B. schrieb:> Was, das erkennst du an der Aussage nicht? Ich bin erschüttert!
Aber du hast es sicher erkannt? Was soll das weitere Gebrabbel?
Lass mich einfach in Ruhe, und verbreite keine weiteren Unwahrheiten und
Beleidigungen.
DrElko schrieb:> irgendwie noch die> Strombegrenzung anpassen
Mach mal C3 erstmal ca. 10x größer, und probiere nochmal. Zwar geht dann
der Kurzschlussschutz schon langsam verloren, aber Blockierschutz ist
weiterhin drin, und um den geht es ja wohl?
@ DrElko (Gast)
>Wenn ich PIN3 auf GND setze geht es, also muss ich irgendwie noch die>Strombegrenzung anpassen.
Kann ich kaum glauben. Wenn du Pin 3 (current sense) mit GND verbindest,
hast du KEINERLEI Strommessung mehr! Ich wüßte auch nicht, wie der IC
dann eine PWM generieren soll.
Wenn C3 zu klein ist, misst der IC schnell mal den Gateladestrom, und
schaltet sofort wieder ab. Um evtl. doch noch Kurzschlussschutz zu
erreichen, kannst Du Dich natürlich mal an das Minimum rantasten.
Oder, bei nur wenigen KHz auch kein Problem, den Gatewiderstand einfach
so weit erhöhen, daß unter 0,5A Ladestrom fließen.
@ 0815 (Gast)
Datum: 30.06.2015 12:12
>Wenn C3 zu klein ist, misst der IC schnell mal den Gateladestrom, und>schaltet sofort wieder ab.
Richtig. Aber mit 1k/1nF hat man 1us Zeitkonstante, das sollte reichen,
die Umschaltung dauer eher die Häfte oder weniger. Einen Faktor zehn
braucht man da sicher nicht, bestenfalls das Doppelte. Aber nicht mal
das.
> Um evtl. doch noch Kurzschlussschutz zu>erreichen, kannst Du Dich natürlich mal an das Minimum rantasten.
Was heißt denn doch noch? Der OP hat nach eigener Aussage Pin3 mit GND
verbunden. Da kann man an C3 rumfummeln wie man will, es ist sinnlos!
Ich wette, der IC begrenzt einfach das Tastverhältnis und DAS gaukelt
eine Strombegrenzung vor!
>Oder, bei nur wenigen KHz auch kein Problem, den Gatewiderstand einfach>so weit erhöhen, daß unter 0,5A Ladestrom fließen.
AUA!!!!!
Falk B. schrieb:>> Um evtl. doch noch Kurzschlussschutz zu>>erreichen, kannst Du Dich natürlich mal an das Minimum rantasten.>> Was heißt denn doch noch? Der OP hat nach eigener Aussage Pin3 mit GND> verbunden. Da kann man an C3 rumfummeln wie man will, es ist sinnlos!
Falk, bitte verfolge den Thread richtig. Es hat funktioniert, nachdem er
den Tiefpass verlangsamt hat.
@0815 (Gast)
>> Was heißt denn doch noch? Der OP hat nach eigener Aussage Pin3 mit GND>> verbunden. Da kann man an C3 rumfummeln wie man will, es ist sinnlos!>Falk, bitte verfolge den Thread richtig. Es hat funktioniert, nachdem er>den Tiefpass verlangsamt hat.Beitrag "Re: PWM Regler mit Strombegrenzer"
0815 schrieb:> Mach mal C3 erstmal ca. 10x größerDrElko schrieb:> Super, danke, das klappt! Blockierstrom ist schön um die 0.5A
Aufeinanderfolgend gepostet darf man doch davon ausgehen, daß es am
größeren C lag...
Falk B. schrieb:>>Wenn C3 zu klein ist, misst der IC schnell mal den Gateladestrom, und>>schaltet sofort wieder ab.>> Richtig. Aber mit 1k/1nF hat man 1us Zeitkonstante, das sollte reichen,> die Umschaltung dauer eher die Häfte oder weniger. Einen Faktor zehn> braucht man da sicher nicht, bestenfalls das Doppelte. Aber nicht mal> das.
In der Theorie ja. Praktisch können noch diverse andere Faktoren dazu
kommen, nicht so sauberer Aufbau, lange Leitungen usw.
Es geht immerhin um nur eine Mikrosekunde, und das auch noch an so einem
"hochohmigen" Shunt.
Falk B. schrieb:>>Oder, bei nur wenigen KHz auch kein Problem, den Gatewiderstand einfach>>so weit erhöhen, daß unter 0,5A Ladestrom fließen.>> AUA!!!!!
Bei wenigen KHz gar nicht so Aua, sondern eher OHA!
DrElko schrieb:> Wenn ich den Shunt 1Ohm wähle, begrenzt die Schaltung trotzdem auf 0.5A.
Kannst Du evtl. mal ein Bild des Aufbaus posten? Muss nicht schön
sein..;-)
Ich möchte das nun mit einem 24V 20A Motor machen, also auf 20A
Strombegrenzen und eine PWM Ansteuerung. Würde das so wie im Schaltplan
funktionieren? Der UC3843 verträgt ja bis zu 34V, bei den MOSFET sehe
ich das Problem, dass einer früher durchsteuert und so immer mehr
belastet wird, doch ich möchte den Strom möglichst auf 2 FET oder sogar
noch mehr aufteilen.
Gruss DrElko
DrElko schrieb:> Ich möchte das nun mit einem 24V 20A Motor machen
Na jetzt wird's lustig...;-)
Als Erstes mal: die Dioden gehen nicht parallel zu schalten, den Mosfets
eigene Gatewiderstände spendieren...
@ DrElko (Gast)
>Ich möchte das nun mit einem 24V 20A Motor machen, also auf 20A>Strombegrenzen und eine PWM Ansteuerung.
Und deine jetztige Schaltung mit 0,5A läuft WIRKLICH solide?
Da hab ich so meine Zweifel.
> Würde das so wie im Schaltplan>funktionieren? Der UC3843 verträgt ja bis zu 34V,
Nö, die Z-Diode am Eingang greift bisweilen schon ab 30V.
>bei den MOSFET sehe>ich das Problem, dass einer früher durchsteuert und so immer mehr>belastet wird, doch ich möchte den Strom möglichst auf 2 FET oder sogar>noch mehr aufteilen.
Wozu? 20A kann der richtige MOSFET schalten. Aber 24V am Gate wollen die
wenigsten sehen. Du brauchst einenn Spannungsrecher auf 12-15V für
deinen Steuer-IC.
Bring erstmal deine jetztige, KLEINE Schaltung SICHER zum Laufen. Dann
reden wir weiter. Ich vermute noch diverse Probleme in deinem Aufbau und
Layout.
Falk B. schrieb:> Ich vermute noch diverse Probleme in deinem Aufbau und> Layout.
Das vermute ich ehrlich gesagt auch. Aber evtl. macht er ja zur Zeit ein
Bild davon, da sieht man sicherlich schon weiter.
Ich habe die jetzige Schaltung nur auf einem Steckbrett aufgebaut, da
stimmt natürlich das Layout noch gar nicht. Funktionieren tut es aber
soweit gut.
Ich habe der 20A Schaltung jetzt einen Mosfet als Diode spendiert und
nur einen Mosfet als Treiber.
Falk B. schrieb:> Das funktioniert so nicht wirklich.
Das klappt schon, aber wenn er die Schottkys hat, sollte er besser davon
eine benutzen. Reicht ja vom Strom her locker aus. Das mit der Bodydiode
ist nur die polnische Lösung, wenn man hohe Ströme braucht, bei denen
die Schottkys doch ziemlich teuer werden.
Falk B. schrieb:> echte Halbbrücke
Das wäre aber ein ganz anderes Kaliber. Kann man nicht empfehlen, wenn
er bisher nur die 0,5A-Steuerung auf dem Steckbrett fertig hat...
Wenn er die 20A-Geschichte auf Platine hat, wird er selbst ohne
Synchrongleichrichtung noch mehr als genug Verbesserungsmöglichkeiten
erkennen.
Ok, danke, dann setze ich das ganze mal um. @Falk Brunner, wie genau
meinst du das mit dem Spannungsbrecher? Einfach noch einen
Spannungsteiler an die Ausgangsstufe und das Gate dazwischen legen?
Inzwischen hat es auch mit C3 = 1nF geklappt, hatte am Anfang
Wackelkontakt bei einem Stecker. Wie würdet ihr das ganze vom Layout her
machen? Akkus, Motor, Mosfet, Freilaufdiode möglichst dicht und den
UC3843 etwas weiter weg?
DrElko schrieb:> Ok, danke, dann setze ich das ganze mal um.
Schau mal, daß Du am Eingang noch einige low-ESR-Elkos unterbringen
kannst, sowie nicht zu kleine Kerkos oder MKPs.
@ DrElko (Gast)
>Ok, danke, dann setze ich das ganze mal um. @Falk Brunner, wie genau>meinst du das mit dem Spannungsbrecher?
Was für ein Ding?
> Einfach noch einen>Spannungsteiler an die Ausgangsstufe und das Gate dazwischen legen?
Woraus schließt du das?
Ach ja, die Schaltung im Artikel ist ein BLOCKschaltbild.
>Inzwischen hat es auch mit C3 = 1nF geklappt, hatte am Anfang>Wackelkontakt bei einem Stecker.
Jaja, die tollen Steckbretter . . . 8-(
> Wie würdet ihr das ganze vom Layout her>machen?
Möglichst richtig. Sternförmige masseführung.
> Akkus, Motor, Mosfet, Freilaufdiode möglichst dicht und den>UC3843 etwas weiter weg?
Muss nicht sein.
Ok danke,
Falk B. schrieb:> Aber 24V am Gate wollen die> wenigsten sehen. Du brauchst einenn Spannungsrecher auf 12-15V für> deinen Steuer-IC.
Wie genau meinst du das? Soll ich z.B einen LM317 vorschalten und Vcc
auf 15V regeln für den UC3843?
Gruss DrElko
DrElko schrieb:> Habe mal Vcc mit einem LM317 auf 12V gesetzt.
Hätte es eher mit einem ohmschen und kapazitiven Spannungsteiler
zwischen UC3843 und Fet gemacht (2 R`s, 1 C). Dürfte sich einfacher
platzieren lassen, und verfälscht auch nicht die UV-Abschaltung des ICs.
Hinter einem Spannungsregler in Unterspannung kann das schon ganz anders
aussehen (evtl. wilde Schwingungen, ggf. Mosfet in Gefahr).
Ich habe die Schaltung mal aufgebaut und alles klappt wunderbar. Ich
kann den 24V 20A Motor ohne Probleme ansteuern und die Strombegrenzung
habe ich momentan bei 8A wegen dem fehlenden Shunt, also nur zu
Testzwecken. Durch den 10mF Kondensator fliessen ja am Anfang
Kurschlussströme und beim verbinden mit den Batterien leidet die
Elektrode. Macht evtl. ein Schalter Abhilfe?
Gruss DrElko
DrElko schrieb:> Durch den 10mF Kondensator fliessen ja am Anfang> Kurschlussströme und beim verbinden mit den Batterien leidet die> Elektrode. Macht evtl. ein Schalter Abhilfe?
Den Elko lädt man gewöhnlich über einen Hilfskontakt mit Vorwiderstand
auf. Ist er geladen, wird der eigentliche dicke Schalter gebrückt.
Voraussetzung dafür ist, daß der Steller/Regler während des Einschaltens
völlig runtergeregelt ist.
Kannst auch einen NTC einfach in Reihe zum Hauptschalter versuchen,
verursacht aber Verluste beim Betrieb.
DrElko schrieb:> habe die Schaltung mal aufgebaut und alles klappt wunderbar.
Bekommen wir noch ein Bild? Steckbrett dürfte ja nun passé sein ;-)
Meinen Motorregler, der übrigens auch auf dem UC3843 basiert, siehst Du
hier (weiter unten):
Beitrag "Zeigt her eure Kunstwerke (2017-2019)"
Falk B. schrieb:> jede Überschrift hat einen Link
Oha, noch nie gesehen, danke!
DrElko schrieb:> Hier mal die fertige Leistungsstufe
In der kurzen Zeit, nicht schlecht!
Bei der ganzen Verkabelung hättest die Platine aber fast sparen können
;-)
Danke, ja die Verkabelung ist noch nicht so wie ich das möchte, werde
das noch überarbeiten. Deine Schaltung sieht übrigens super aus, und die
Spezifikationen sind genial.
Gruss DrElko
DrElko schrieb:> Deine Schaltung
Bin noch dran, die Schaltung als Halbbrücke aufzubauen. Weil, so bis
200W Verluste an der Freilaufdiode sind natürlich unschön. Dann evtl.
mal ausloten, was wirklich so drin steckt. Habe ja nicht das übliche
Limit des Maximalstroms eines einzelnen Fets, weil alle (von
Exemplarstreuungen mal abgesehen) wirklich zeitgleich geschalten werden,
auch bei induktiver Betrachtung. Also theoretisch unbegrenzter Strom
ausbaubar, allerdings nimmt beim Mosfet-Ring auch die Länge der
"Gateleitungen" bei noch mehr Fets immer weiter zu (Ring wird
zwangsweise immer größer, und damit der Abstand zur Mitte). Also bei
einem 1 Meter großen Ring und 5KA Dauerstrom bräuchte man wohl einzelne,
als Ring angeordnete Treiber ;-)
@: 0815 (Gast)
>> Deine Schaltung>Bin noch dran, die Schaltung als Halbbrücke aufzubauen. Weil, so bis>200W Verluste an der Freilaufdiode sind natürlich unschön.
Sicher. Aber deine vollmundingen
"Die Fets haben zusammen 2400A Dauerstrom, aber wären problemlos durch
welche mit bis zu 6KA auszutauschen."
Sind bknake Augenwicherei, denn es fehlt massiv an einem gescheiten
Kühlkörper>auch bei induktiver Betrachtung. Also theoretisch unbegrenzter Strom>ausbaubar,
Nicht mal theoretisch, geschweige denn praktisch.
>einem 1 Meter großen Ring und 5KA Dauerstrom bräuchte man wohl einzelne,>als Ring angeordnete Treiber ;-)
5kA schaltet man heutzutage mit einem modernen Modul, das nicht viel
größer als eine große DVD-Box ist. Einen passenen Kühlkörper braucht
man dennoch.
Falk, das ignoriere ich dann mal vollständig, um erneutem sinnlosen
Streit aus dem Wege zu gehen. Aber vielen Dank für Deine Infos, jetzt
weiß ich bescheid, und baue es zukünftig anders!
Ich denke ich muss den Einschaltstrom für die Elkos begrenzen, da es mir
den Schalter am Kontaktpunkt angeschweißt hat. Meine Idee ist zwischen
Vcc und Elko+ eine Diode zum entladen und einen Widerstand zum laden
einzufügen, doch welche Dimensionen sind angemessen? Bei 24V sollte ich
doch schon so einen 10V 5W Widerstand vorschalten? Die Zeitkonstante ist
aber dann mit 0.1s ein bisschen hoch. Die Diode müsste doch von der
Geschwindigkeit her eine Skotty sein?
Gruss DrElko
DrElko schrieb:> Ich denke ich muss den Einschaltstrom für die Elkos begrenzen, da es mir> den Schalter am Kontaktpunkt angeschweißt hat.
Schalte dem Hauptschalter einfach eine Reihenschaltung aus Widerstand
und kleinem Schalter parallel. Ohne Scotty ;-)
Der R muss nur kurz den Einschaltstromstoß verkraften, da reicht sicher
ein 1W-Typ oder so.
Aber beachte: der Regler darf erst aufgedreht werden, wenn auch der
Hauptschalter geschlossen ist. Sonst raucht es am Widerstand, oder der
Regler macht totales Chaos.
DrElko schrieb:> post vom 30.06.2015 14:17
hi, welchen Wert hat das grüne X1 Potentiometer in der Zeichnung.... ??
danke.. wenn auch schon ne weile her.. :-)