Hallo allerseits, würde gerne folgende Schaltung eines Drehfeldmessers http://blackstrom.derschwarz.de/schaltungen/dreh_2/index.shtml mit einem Mikrocontroller verbinden. Jetzt gibt es wahrscheinlich 2 Möglichkeiten dies zu tun. 1. Für jede LED einen Fototransistor auf der Mikrocontroller Seite zu verwenden? 2. Anstatt den Leds jeweils einen Optokoppler verwenden? Nun meine Fragen zu der zweiten Variante. Welche Optokoppler wären dazu geeignet und wie müsste die Ansteuerung dieser Optokoppler aussehen in Verbindung mit der Schaltung vom Drehfeldmesser?
Peter schrieb: > 2. Anstatt den Leds jeweils einen Optokoppler verwenden? Nur das ist sinnvoll. > Welche Optokoppler wären dazu geeignet Jeder, der einen ausreichend hohen CTR Wert hat. > und wie > müsste die Ansteuerung dieser Optokoppler aussehen > in Verbindung mit der Schaltung vom Drehfeldmesser? Du schaltest die Optokoppler-LEDs in Reihe zu den schon eingebauten LEDs. Und auf der anderen Seite schließt du den Optokoppler-Emitter an GND, den Kollektor an den Eingangspin, und dann noch vom uC Pin nach Vcc jeweils einen Pullup. BTW: viel Spass bei der Auswertung. Lies mal den Beitrag "Re: Schaltung Drehfeldmesser" Und pass gut auf: 400V können weh tun! Nachtrag: ich würde einfach die 3 Phasen über Optokoppler an den uC anschließen, und die Drehfeldauswertung in Software machen. Mit ein wenig Nachdenken reichen sogar 2 Phasen aus...
Peter schrieb: > würde gerne folgende Schaltung eines Drehfeldmessers > > http://blackstrom.derschwarz.de/schaltungen/dreh_2/index.shtml > > mit einem Mikrocontroller verbinden. Was für ein unnötiger Aufwand. Ich schaffe das gleiche mit viel weniger Bauteilen: 2* Optokoppler 4* Widerstand 2* Kondensator 2* Diode ...und etwas Software Wenn man alle drei Phasen überwachen will, dann braucht man 50% mehr Bauteile, aber immer noch viel weniger wie in der vorgeschlagenen Schaltung
Brauchst Du, nach der Anbindung an einen Computer, überhaupt noch eine Anzeige (LED) am Gerät? Sollte dies nicht (mehr) der Fall sein, so sollte die hier unbewiesene Behauptung, von "Schreiber", zutreffen.
@Lothar Danke für die Antwort. Bei deinem Nachtrag meinst du wahrscheinlich alle Phasen L1, L2, L3 jeweils gegen N an einen Optokoppler und dann die Phasenverschiebung auswerten oder? Leider gibt es bei der Anwendung keinen N Leiter. Und die Auswertung in Software muss auch nicht unbedingt sein. Im anderen Thread hattest Du ja noch eine 68V Zener Diode in Reihe geschaltet, welche verhindert hat das die LED glimmt. Die könnte ich ja zusätzlich noch in Reihe Schalten zum Optokoppler und zur LED oder? Dann bestell ich mal ein paar Bauteile zum Testen. Als Optokoppler hätte ich den TLP127 verwendet. @Schreiber Die Anzahl der Bauteile ist mir egal. Alle 3 Phasen sollen überwacht werden. Ist ja schön wenn Du eine Schaltung mit weniger Bauteile hast. Aber anscheinend willst du sie ja nicht posten. Also nehme ich halt die mit mehr Bauteilen. Das wichtigste für mich ist, das die Schaltung im Dauerbetrieb verlässlich funktioniert. @Anzeige am Gerät soll zusätzlich vorhanden sein.
Peter schrieb: > Ist ja schön wenn Du eine Schaltung mit weniger Bauteile > hast. Aber anscheinend willst du sie ja nicht posten. An jede Phase eine LED vom Optokoppler, den Strom mit einem Vorschaltkondensator und einem Widerstand begrenzen. Den zweiten Widerstand um den Kondensatorondensator (X2 Kondensator verwenden) nach dem Ziehen des Steckers zu entladen.Optokoppler Die Diode antiparalell Das ganze bei zwei Phasen zweimal und bei drei Phasen dreimal aufbauen. Die eigentliche Auswertung macht man dann per Software. Wenn man keinen Nullleiter hat, dann muss man die Schaltung nicht zwischen Phase und Nullleiter sondern immer zwischen zwei Phasen anschließen, wie die Spulen bei einem Motor in Dreiecksschaltung. Peter schrieb: > Bei deinem Nachtrag meinst du wahrscheinlich > alle Phasen L1, L2, L3 jeweils gegen N an einen Optokoppler > und dann die Phasenverschiebung auswerten oder? Vermutlich ja, genau so wie ich das auch vorgeschlagen habe. Peter schrieb: > Im anderen Thread hattest Du ja noch eine 68V Zener Diode in Reihe > geschaltet, welche verhindert hat das die LED glimmt. Die könnte ich > ja zusätzlich noch in Reihe Schalten zum Optokoppler > und zur LED oder? > Dann bestell ich mal ein paar Bauteile zum Testen. Beim Programmieren der Auswertesoftware daran denken, dass die LEDs (und damit auch die in den Optokopplern) NICHT gleichmäßig leuchten sondern mit 50Hz blinken. Mit dem Auge nicht zu sehen, mit dem µC durchaus zu berücksichtigen
Hallo Peer, wenn du eine einfachere Lösung ohne Optokoppler suchst, schau dir mal die Applikation-Notes von atmel an. Wenn du dann gerade dabei bist, überfliege sie alle mal, da ist interessantes Zeug dabei. http://www.atmel.com/images/doc2508.pdf
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