Drehfeldmesser 400V Anbindung an µC

Gast #4211680
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Hallo allerseits,

würde gerne folgende Schaltung eines Drehfeldmessers

http://blackstrom.derschwarz.de/schaltungen/dreh_2/index.shtml

mit einem Mikrocontroller verbinden.

Jetzt gibt es wahrscheinlich 2 Möglichkeiten dies zu tun.

1. Für jede LED einen Fototransistor auf der Mikrocontroller
Seite zu verwenden?

2. Anstatt den Leds jeweils einen Optokoppler verwenden?

Nun meine Fragen zu der zweiten Variante.
Welche Optokoppler wären dazu geeignet und wie
müsste die Ansteuerung dieser Optokoppler aussehen
in Verbindung mit der Schaltung vom Drehfeldmesser?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4211735
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Peter schrieb:
> 2. Anstatt den Leds jeweils einen Optokoppler verwenden?
Nur das ist sinnvoll.

> Welche Optokoppler wären dazu geeignet
Jeder, der einen ausreichend hohen CTR Wert hat.

> und wie
> müsste die Ansteuerung dieser Optokoppler aussehen
> in Verbindung mit der Schaltung vom Drehfeldmesser?
Du schaltest die Optokoppler-LEDs in Reihe zu den schon eingebauten 
LEDs. Und auf der anderen Seite schließt du den Optokoppler-Emitter an 
GND, den Kollektor an den Eingangspin, und dann noch vom uC Pin nach Vcc 
jeweils einen Pullup.

BTW: viel Spass bei der Auswertung.
Lies mal den Beitrag "Re: Schaltung Drehfeldmesser"

Und pass gut auf: 400V können weh tun!

Nachtrag: ich würde einfach die 3 Phasen über Optokoppler an den uC 
anschließen, und die Drehfeldauswertung in Software machen.
Mit ein wenig Nachdenken reichen sogar 2 Phasen aus...
Gast #4211748
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Peter schrieb:
> würde gerne folgende Schaltung eines Drehfeldmessers
>
> http://blackstrom.derschwarz.de/schaltungen/dreh_2/index.shtml
>
> mit einem Mikrocontroller verbinden.

Was für ein unnötiger Aufwand. Ich schaffe das gleiche mit viel weniger 
Bauteilen:
2* Optokoppler
4* Widerstand
2* Kondensator
2* Diode
...und etwas Software

Wenn man alle drei Phasen überwachen will, dann braucht man 50% mehr 
Bauteile, aber immer noch viel weniger wie in der vorgeschlagenen 
Schaltung
Gast #4211789
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Brauchst Du, nach der Anbindung an einen Computer, überhaupt noch eine 
Anzeige (LED) am Gerät?

Sollte dies nicht (mehr) der Fall sein, so sollte die hier unbewiesene 
Behauptung, von "Schreiber", zutreffen.
Gast #4211878
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@Lothar
Danke für die Antwort.
Bei deinem Nachtrag meinst du wahrscheinlich
alle Phasen L1, L2, L3 jeweils gegen N an einen Optokoppler
und dann die Phasenverschiebung auswerten oder?
Leider gibt es bei der Anwendung keinen N Leiter.
Und die Auswertung in Software muss auch nicht unbedingt sein.

Im anderen Thread hattest Du ja noch eine 68V Zener Diode in Reihe 
geschaltet, welche verhindert hat das die LED glimmt. Die könnte ich
ja zusätzlich noch in Reihe Schalten zum Optokoppler
und zur LED oder?
Dann bestell ich mal ein paar Bauteile zum Testen.

Als Optokoppler hätte ich den TLP127 verwendet.

@Schreiber
Die Anzahl der Bauteile ist mir egal.
Alle 3 Phasen sollen überwacht werden.
Ist ja schön wenn Du eine Schaltung mit weniger Bauteile
hast. Aber anscheinend willst du sie ja nicht posten.
Also nehme ich halt die mit mehr Bauteilen.
Das wichtigste für mich ist, das die Schaltung im
Dauerbetrieb verlässlich funktioniert.

@Anzeige am Gerät soll zusätzlich vorhanden sein.
Gast #4211904
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Peter schrieb:
> Ist ja schön wenn Du eine Schaltung mit weniger Bauteile
> hast. Aber anscheinend willst du sie ja nicht posten.

An jede Phase eine LED vom Optokoppler, den Strom mit einem 
Vorschaltkondensator und einem Widerstand begrenzen. Den zweiten 
Widerstand um den Kondensatorondensator (X2 Kondensator verwenden) nach 
dem Ziehen des Steckers zu entladen.Optokoppler Die Diode antiparalell 
Das ganze bei zwei Phasen zweimal und bei drei Phasen dreimal aufbauen. 
Die eigentliche Auswertung macht man dann per Software.
Wenn man keinen Nullleiter hat, dann muss man die Schaltung nicht 
zwischen Phase und Nullleiter sondern immer zwischen zwei Phasen 
anschließen, wie die Spulen bei einem Motor in Dreiecksschaltung.

Peter schrieb:
> Bei deinem Nachtrag meinst du wahrscheinlich
> alle Phasen L1, L2, L3 jeweils gegen N an einen Optokoppler
> und dann die Phasenverschiebung auswerten oder?

Vermutlich ja, genau so wie ich das auch vorgeschlagen habe.

Peter schrieb:
> Im anderen Thread hattest Du ja noch eine 68V Zener Diode in Reihe
> geschaltet, welche verhindert hat das die LED glimmt. Die könnte ich
> ja zusätzlich noch in Reihe Schalten zum Optokoppler
> und zur LED oder?
> Dann bestell ich mal ein paar Bauteile zum Testen.

Beim Programmieren der Auswertesoftware daran denken, dass die LEDs (und 
damit auch die in den Optokopplern) NICHT gleichmäßig leuchten sondern 
mit 50Hz blinken. Mit dem Auge nicht zu sehen, mit dem µC durchaus zu 
berücksichtigen

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