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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 3.3VDC PWM Signal erhöhen auf 3.5 bis 8VDC


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von Michi (Gast)


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Hallo zusammen,

ich würd ein einer Schaltung gerne folgendes Bauteil verwenden.
LDD-300LS um meine LEDs zu betreiben. Nun hat dieses Teil ja zum Glück 
ein PWM-Eingang zum dimmen der LEDs. Doch leider liefer mein uC nur 3.3V 
am Ausgang und somit kann ich da nicht einfach eine Leiterbahn vom uC 
Ausgang an den PWM Pin des LDD-700LS legen.

Wie kann ich denn die Spannung möglichst einfach nach oben bekommen.

Lauf Datenblatt wird etwas zwischen 3.5VDC und 8VDC benötigt.

http://www.sunpower-uk.com/public/ranges/pdfs%5Cr1916%5Cr1916_1.pdf

Gruss und Danke

: Verschoben durch Admin
von Uwe B. (Firma: TU Darmstadt) (uwebonnes)


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Open-Collector Treiber?

von Falk B. (falk)


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Mit einem Pegelwandler

von A. D. (egsler)


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Ich würde wohl einen Fet verwenden. Das ist, denke ich, der einfachste 
Pegelwandler für diesen Fall.
Also µC-Ausgang an Gate des Fet, Drain mit einem Pullup an den Eingang 
vom LDD-300LS und Source nach GND.
Um welche Frequenz geht es? Wenn du unter 10 kHz liegst ist das kein 
Problem, darüber wirds vielleicht irgendwann mit dem Pullup etwas 
lahm...

von Michi (Gast)


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Die Frequenz muss zwischen 100 und 1000 Hz sein laut Datenblatt.

Da ich das gleich 4 mal brauche. wäre es praktisch wenn es eine Lösung 
am besten in einem Gehäuse gibt. Kann auch SMD sein kein problem.

von Joe F. (easylife)


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Das Datenblatt lässt darauf schließen, dass das Teil einen internen 
Pullup am PWM Pin von 24K hat, und der wird für 1kHz locker ausreichen.

Du brauchst also wirklich nur einen NPN Transistor, den du mit dem 
Collector an den PWM Pin hängst, Emitter an GND, Vorwiderstand zwischen 
Basis und uC.

Oder einen P-Channel MosFET (z.B. 2N7002 / 2N7000), damit sparst du dir 
noch den Basiswiderstand (Gate direkt an uC, Drain an den PWM Pin, 
Source an GND).

: Bearbeitet durch User
von Michi (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Oder einen P-Channel MosFET (z.B. 2N7002 / 2N7000)

Sind das nicht N-Channel MosFETs laut Datenblatt?

von Max H. (hartl192)


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Man könnte einen 74HCTxxx verwenden, dank TTL kompatiblität erkennt er 
3.3V als high und er gibt bei Vdd = 5V Signale mit 5V Pegel aus.

: Bearbeitet durch User
von Michi (Gast)


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Mal schauen ob ich das richtig verstanden habe.
Ich nehme dieses Bauteil: 74HCT08D

An VCC schliesse ich 5VDC an.

an die Eingänge 1 und 2 sagen wir das 3.3V Signal von ROT
an die Eingänge 4 und 5 sagen wir das 3.3V Signal von GRÜN
an die Eingänge 9 und 10 sagen wir das 3.3V Signal von BLAU

und bekomme dann am ausgang 3, 6 und 8 das entsprechende Signal mit 5V 
was ich direkt an den LDD-350LS hängen kann.

von Harald W. (wilhelms)


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Michi schrieb:

> Doch leider liefer mein uC nur 3.3V am Ausgang
> Lauf Datenblatt wird etwas zwischen 3.5VDC und 8VDC benötigt.

3,5V ist von 3,3V ja nicht soo weit entfernt. Vielleicht läuft
Dein Dimmer ja auch mit 3,3V. Probiers einfach aus.

von Joe F. (easylife)


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Michi schrieb:
>> Oder einen P-Channel MosFET (z.B. 2N7002 / 2N7000)
>
> Sind das nicht N-Channel MosFETs laut Datenblatt?

Ja, sorry. 2N7002 ist kein P-Ch...
Du brauchst ja auch einen N-Channel FET.

: Bearbeitet durch User
von Joe F. (easylife)


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Harald W. schrieb:
> 3,5V ist von 3,3V ja nicht soo weit entfernt. Vielleicht läuft
> Dein Dimmer ja auch mit 3,3V. Probiers einfach aus.

Mit welcher Spannung wird denn der Dimmer betrieben?

Ich würde nichts mit dem Dimmer direkt verbinden, was die höhere 
Dimmerspannung nicht verträgt.
Wie gesagt, der Dimmer hat am PWM Input einen internen Pullup (ca. 24K).
Da fließt zwar nicht viel Strom, aber die Spannung ist u.U. recht hoch.

Die meisten Bauteile haben Clamping-Dioden gegen die 
Versorgungsspannung, so dass das PWM Signal immer hier hin geclampt 
würde.

Ich empfehle daher wirklich die FET oder Transistor Lösung.
4 SOT-23 (2N7002) brauchen auch nicht mehr PCB Platz als ein 74HCT08D, 
und man spart sich noch die Versorgungsspannung.

von Michi (Gast)


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Das ist doch eine TOP Lösung.

Vielen Vielen Dank euch dafür.

von Joe F. (easylife)


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Eben, einfacher geht's kaum.
Beachten musst du natürlich, dass der FET das Signal invertiert.
Ein High am uC zieht den PWM Eingang auf Low und umgekehrt.

von Michi (Gast)


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Danke für den Hinweis :-)

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