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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik IRLZ44 atmega8


Autor: Christian (Gast)
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Hallo. Brauche ich fuer den mosfet IRLZ44 einen treiber oder nicht?
Ich betreibe den atmega8 mit 3.3v und schalte eine gluebirne mit 12v und 
20watt mit einem pwm zu einem 1khz.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Ein Problem könnte es nur mit den Rds on  geben, die niedrigen Werte 
sind erst ab 4V spezifiziert.
Ein Glühlampe hat einen sehr geringen Kaltwiderstand. Es könnte beim 
Einschalten etwas eng werden.
Wenn es nicht für kommerziell ist, kann man es riskieren.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Christian (Gast)

>Hallo. Brauche ich fuer den mosfet IRLZ44 einen treiber oder nicht?

Hier schon.

>Ich betreibe den atmega8 mit 3.3v und schalte eine gluebirne mit 12v und
>20watt mit einem pwm zu einem 1khz.

Geht nicht solide, der braucht mindesten 5V am Gate, um SICHER zu 
schalten. Nimm einen Pegelwander.

Autor: dolf (Gast)
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Christian schrieb:
> Hallo. Brauche ich fuer den mosfet IRLZ44 einen treiber oder nicht?

was sagt das datenblatt vom mos zum thema?
zu faul das zu lesen?
sind alle suchmaschinen kaputt?

Autor: c-hater (Gast)
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Christian schrieb:

> Hallo. Brauche ich fuer den mosfet IRLZ44 einen treiber oder nicht?
> Ich betreibe den atmega8 mit 3.3v und schalte eine gluebirne mit 12v und
> 20watt mit einem pwm zu einem 1khz.

Saublödes Design. Betreibe den Mega8 einfach mit 5V und du brauchst bei 
1kHz PWM-Frequenz garantiert keinen Treiber für den IRLZ44.

Wenn du nicht in der Lage oder willens bist, das Design zu ändern, 
könnte man statt des IRLZ44 auch einfach einen anderen, für die 
Anwendung besser geeigneten LL-FET verwenden.

Und wenn du auch das nicht willst: Ja, dann brauchst du halt einen 
zusätzlichen Treiber. Selbst schuld.

Autor: MOS (Gast)
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Und du brauchst auch keine 1kHz für eine Glühbirne, durch die thermische 
Trägheit des Glühfadens kannst du auch eine 10er Potenz nach unten 
gehen.

Autor: christian (Gast)
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Am controller haengt ein i2c-bauteil das max. 3.6v vetraegt.

Autor: christian (Gast)
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Einfacher fuer mich ist ein Pegelwandler fuer den mosfet als fuer i2c.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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PullUp an 3,3V.

Autor: MOS (Gast)
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Hubert G. schrieb:
> PullUp an 3,3V.
Würd ich nicht machen. Der I²C erkennt erst 0.7Vcc sicher als high, 
0.7*5 = 3.5

Autor: MOS (Gast)
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z christian schrieb:
> Einfacher fuer mich ist ein Pegelwandler fuer den mosfet als fuer
> i2c.
Schau dir den MCP1416 mal an, kostet keinen Euro, nimmt relativ wenig 
Platz auf der Platine und erkennt auch 3.3V CMOS Pegel am Eingang.

Autor: m.n. (Gast)
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Christian schrieb:
> Hallo. Brauche ich fuer den mosfet IRLZ44 einen treiber oder nicht?
> Ich betreibe den atmega8 mit 3.3v und schalte eine gluebirne mit 12v und
> 20watt mit einem pwm zu einem 1khz.

Mach das einfach ohne zusätzlichen Treiber.

Autor: Wolfgang (Gast)
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christian schrieb:
> Einfacher fuer mich ist ein Pegelwandler fuer den mosfet als fuer i2c.

Für I2C sind das auch nur 2 kleine MOSFETs und 2 Widerstände, sofern man 
nicht irgendeinen Spezialbaustein benutzen möchte (Kap. 2.3 in der 
AN97055 von Philips, jetzt NXP).
http://www.nxp.com/documents/application_note/an97055.pdf

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ m.n. (Gast)

>> Hallo. Brauche ich fuer den mosfet IRLZ44 einen treiber oder nicht?
>> Ich betreibe den atmega8 mit 3.3v und schalte eine gluebirne mit 12v und
>> 20watt mit einem pwm zu einem 1khz.

>Mach das einfach ohne zusätzlichen Treiber.

Beihilfe zur Brandstiftung?

https://www.mikrocontroller.net/articles/FET#Erkl....

V_GS_THR !

Autor: Moby (Gast)
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m.n. schrieb:
> Christian schrieb:
>> Hallo. Brauche ich fuer den mosfet IRLZ44 einen treiber oder nicht?
>> Ich betreibe den atmega8 mit 3.3v und schalte eine gluebirne mit 12v und
>> 20watt mit einem pwm zu einem 1khz.
>
> Mach das einfach ohne zusätzlichen Treiber.

3,3V und IRLZ44 passen nicht zusammmen- so wie sich überhaupt kein 
MOSFET findet der das in allen Situationen tut!

Autor: m.n. (Gast)
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Moby schrieb:
> 3,3V und IRLZ44 passen nicht zusammmen-

Bei mir spielt es einwandfrei. Laut Datenblatt hat der IRLZ44 bei Vgs = 
3 V etwa 60 mOhm, was kein Problem für ein kleines Glühlämpchen ist.
Ich erwarte allerdings nicht, daß den Angsthasen hier ein Licht aufgeht.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Falk B. schrieb:
> Beihilfe zur Brandstiftung?

Hast du dich beim Strom in der Zehnerpotenz vertan?

Autor: Paul Baumann (paul_baumann)
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Wolfgang schrieb:
>> Beihilfe zur Brandstiftung?
>
> Hast du dich beim Strom in der Zehnerpotenz vertan?

Nein, dann hätte er von Großbrand-Stiftung geschrieben.
mfG Paul

Autor: m.n. (Gast)
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Paul B. schrieb:
> Nein, dann hätte er von Großbrand-Stiftung geschrieben.

Hat diese denn auch steuerliche Vorteile? Dann sollte er doch besser 
stiften gehen.

Wolfgang schrieb:
> Hast du dich beim Strom in der Zehnerpotenz vertan?

Er vertut sich nie. Schließlich muß in seinem Datenblatt stehen: "Für 
3,3 V Ansteuerung ausdrücklich geeignet."
Als nächster Spruch wird jetzt wohl kommen, der Einschaltstrom sei 
1000mal höher, weshalb Alles sofort abbrennen würde. Immer das gleiche 
Spiel :-(

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ m.n. (Gast)

>Bei mir spielt es einwandfrei.

Wie bei dem Motoradfahrer, der ohne Helm mit 200 über die Autobahn n 
brettert.

> Laut Datenblatt hat der IRLZ44 bei Vgs =
>3 V etwa 60 mOhm, was kein Problem für ein kleines Glühlämpchen ist.

Falsch! Lies den Artikel und lerne.

>Ich erwarte allerdings nicht, daß den Angsthasen hier ein Licht aufgeht.

Du bist nicht mutig sondern ignorant.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Falls die Schaltung in Serie gefertigt werden soll (was ich nicht
glaube) oder demnächst sowieso eine Elektronikbestellung ansteht:

Ersetze den IRLZ44 durch einen anderen Mosfet, bspw den IRF3708
(gleiches Gehäuse, aber vom Hersteller garantierte 29mΩ bei Ugs=2,8V).

Sonst:

Behalte den IRLZ44 bei, der wird garantiert keinen Brand verursachen.
Man kann – ausgehend von den Maximalwerten für Ugsth (2V) und Rdson bei
Ugs=4V (35mΩ) und den Näherungsformeln für Id im ohmschen und im
Abschnürbereich (s. Wikipedia) – den maximalen Rdson für Ugs per
Interpolation bestimmen. Ich komme dabei auf 44mΩ.

Selbst wenn dieser Wert auf Grund des Modellcharakters der Formeln um
den Faktor 3 zu niedrig läge (was er aber ganz sicher nicht tut), würde
der Mosfet bei der angegebenen Last gerade einmal um 23K erwärmt werden.
Da sind wird noch meilenweit vom Großbrand entfernt ;-)

Also:

Bau die Schaltung auf und halte bei der Inbetriebnahme sicherheitshalber
für eine Minute den Finger auf den Mosfet. Wenn der Finger nicht weh tut
(wahrscheinlich wird er nicht einmal die Erwärmung spüren), ist alles in
Ordnung.

Nur damit kein falscher Eindruck entsteht:

Es ist schon richtig, das Datenblatt genau zu lesen und klar zwischen
den typischen und den Worst-Case-Angaben zu unterscheiden. Da man im
Datenblatt aber praktisch nie exakt dieselben Randbedingungen wie in der
eigenen Schaltung vorfindet, muss man durch Nachdenken entscheiden, ob
ein bestimmtes Bauteil letztendlich eingesetzt werden kann oder nicht.

Einfaches Beispiel:

Das Datenblatt des oben vorgeschlagenen IRF3708 liefert keine Angabe
über den Rdson bei 3,3V, sondern nur eine für 2,8V. Das Datenblatt
garantiert also nicht, dass der Rdson bei 3,3V nicht womöglich 10Ω
beträgt. Soll man deswegen den IRF3708 verwerfen und stattdessen
verzweifelt nach einem Mosfet suchen, dessen Rdson auch für 3,3V
angegeben ist?

Nein! Denn jeder, der sich schon eine Weile mit Elektronik beschäftigt,
weiß, dass gemäß der Theorie der Rdson mit steigendem Ugs sinkt. Auch
wenn man sich durchaus einen verkrüppelten Mosfet vorstellen kann, bei
dem dies nicht der Fall ist, wird so etwas wohl kaum ein Hersteller im
Programm haben (so viel Vetrauen zum Hersteller sollte man haben).

Letztendlich führt nur die Kombination aus RTFM, Theorie und gesundem
Menschenverstand am ehesten zum Erfolg. Nur eins von den dreien ist
nicht ausreichend, zwei davon oft auch nicht :)

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