Hallo zusammen, ich möchte vorausschicken, dass ich des Lötens mächtig bin und auch Grundkenntnisse bzgl. Strom vorhanden sind, allerdings bin ich kein Experte und hoffe deshalb auf Eure Hilfe. Ich möchte in einem kleinen Monacor-Gehäuse eine bestückte Platine einbauen, die 9V DC benötigt. Außerdem soll am Gehäuse ein USB-Stecker montiert werden, der 5V Strom liefert (keine Datenverbindung notwendig). Beides soll aus einer am Gehäuse montierten 220V-AC-Zuleitung kommen. Mein Gedanke bisher war, ein kleines Steckernetzteil, das 9V DC ausgibt, zu entpacken und im Gehäuse zu verbauen, und daran einen DC-DC-Step-Down mit USB-Anschluss (z.B. http://www.ebay.de/itm/DC-DC-Step-down-Converter-with-USB-output-4-5-40V-Input-5V-2A-Output-Voltm-/171827294213?hash=item2801b47005) zu hängen. Dann brauche ich aber immer noch ein kurzes USB-Kabel, das diesen Konverter mit der am Gehäuse angebrachten USB-Buchse verbindet. Vielleicht geht das Ganze auch einfacher? Vielen herzlichen Dank schon mal Andreas
Andreas H. schrieb: > Mein Gedanke bisher war, ein kleines Steckernetzteil, das 9V DC ausgibt, > zu entpacken und im Gehäuse zu verbauen, und daran einen DC-DC-Step-Down > mit USB-Anschluss (z.B. Ebay-Artikel Nr. 171827294213) zu hängen. Klingt vernünftig. > Dann brauche ich aber immer noch ein kurzes USB-Kabel, das > diesen Konverter mit der am Gehäuse angebrachten USB-Buchse verbindet. Besser nicht stecken, sondern verlöten, damit ersparst du dir eine zusätzliche Fehlerquelle. Sicherung vor dem USB-Ausgang ist auch nicht verkehrt.
Andreas H. schrieb: > das > diesen Konverter mit der am Gehäuse angebrachten USB-Buchse verbindet. Das ist garnicht so einfach, hast du denn eine USB-Buchse, die für Einbau in ein Gehäuse geeignet ist? Die meisten sind zum Einlöten in eine Platine, und die an einem Verlängerungskabel haben nichts zum Befestigen. Uhu, Sekunden- oder Heisskleber ist Murks. Georg
Hallo Alexander, hallo Georg, ja, eine Einbau-USB-Buchse habe ich, und Löten hatte ich schon vor. Ich hatte gehofft, Ihr hättet so Tipps wie "nimm doch den einen Konverter, der produziert beide Spannungen auf einmal", dann könnte ich mir etwas Platz sparen. Aber wenn Ihr gegen mein Vorhaben keine Einwände habt, kann ich nicht so verkehrt liegen und werde das heute in die Tat umsetzen. Viele Grüße Andreas
Andreas H. schrieb: > und daran einen DC-DC-Step-Down > mit USB-Anschluss Achte auf einen Überspannungsschutz. Wenn bei einem Step-Down der FET durchgeht oder der Takt gerade ungünstig aussetzt liegt die volle Eingangsspannung am Ausgang an.
Hallo Heiko, vielen Dank für Deinen Tipp. Was genau meinst du aber damit? Das übersteigt meine Elektronikkenntnisse. Welches Bauteil baue ich da wo ein? Vielen Dank Andreas
Schau mal hier: Beitrag "Was sagt ihr zu meiner Thyristor Crowbar?" Es gibt aber auch Step-Down-Regler, die schon einen Überspannungsschutz integriert haben.
Andreas H. schrieb: > Welches Bauteil baue ich da wo ein? Im einfachsten Fall eine Sicherung und danach eine Z-Diode mit 6,8V und 5W, z.B. https://reichelt.de/ZD-5W-6-8V/index.html?ARTICLE=145341 Noch besser ist dann diese Lösung: Beitrag "Re: Was sagt ihr zu meiner Thyristor Crowbar?" Allerdings gehen die meisten Handys auch bei 9V am Eingang noch nicht kaputt, daher brauchst du den Überspannungsschutz nicht unbedingt. Eine Sicherung würde ich aber empfehlen.
Hallo Alexander, an den USB-Anschluß hänge ich kein Handy sondern einen Router, der braucht die 5V, k.A. wie er auf 9V reagieren würde. Sicherung kommt also auf jeden Fall rein, vielen Dank. Andreas
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