Freudestrahlend pakte ich diesen Frequenzgenarator vom Typ Peak Tech 4165 aus seiner Originalverpackung aus. Doch dann kam das böse Erwachen, als ich das Netzkabel anschloss und den Netzschalter betätigte... der Lüftermotor ist sehr laut, Lautstärke einer Dunstabzugshaube. Kann man den Lüftermotor irgendwie drosseln, hat jemand schon diverse Versuche gestartet? Leider befindet sich die Eingangsbuchse des Frequenzzählers an der Rückseite des Gerätes. Die Darstellung und Einstellung der Frequenzen und Spannungen ist auch etwas gewöhnungsbedürftig. Er verfügt über einige Modulationsarten, z.B. AM / FM, eine Phasenmodulation scheint aber nicht möglich zu sein. Der Rauschgenerator hat mich begeistert, hat jeman von Euch sein Frequenzspektrum ermittelt? Bernhard
Gast
#4286647
Bernhard S. schrieb: > Kann man den Lüftermotor irgendwie drosseln, hat jemand schon diverse > Versuche gestartet? Da die Leistungsaufnahme bei ca. 18 W liegen soll, könnte man den Lüfter auch drosseln: ein Widerstand in Reihe reicht. > Leider befindet sich die Eingangsbuchse des Frequenzzählers an der > Rückseite des Gerätes. Na ja, das spiegelt den Stellenwert dieses Eingangs wider. Hast Du denn Angaben zur Stabilität der internen Referenzfrequenz gefunden? Auf den ersten Blick würden mich Preis/Leistung nicht überzeugen.
Auch im UKW-Bereich sind noch kräftige Rauschanteile vorhanden. >Hast Du denn Angaben zur Stabilität der internen Referenzfrequenz >gefunden? Leider nicht :-( Bernhard
Gast
#4290911
Bernhard S. schrieb: >>Hast Du denn Angaben zur Stabilität der internen Referenzfrequenz >>gefunden? > > Leider nicht :-( Dann schick das Teil zurück, wenn Du es nicht gerade für dekorative Zwecke brauchst.
Das Innenleben des Multifunktionsgenerators PeakTech-4165
Behebung des Lüfter-Problemes: Eine 5,1V Z-Diode drosselte die Stromaufnahme des 9V Lüftermotors von 150mA auf 75mA. Nun dreht er nicht mehr ganz so fleißig, macht aber trotzdem noch ausreichend Wind :-) Bernhard
Die Frequenzbereiche sind sehr unterschiedlich: Sinus: bis 60MHz Rechteck: bis 30MHz Impuls: bis 10MHz Dreieck: bis 1MHz Referenzausgabe: 10MHz (in der Beschreibung steht 20MHz)
Gast
#4291714
Bernhard S. schrieb: > Eine 5,1V Z-Diode drosselte die Stromaufnahme des 9V Lüftermotors von > 150mA auf 75mA. 0,38 W, die Arme.
Thema Genauigkeit:
Ich möchte die Phasenlage / Trift des 1Hz-Generator-Signals mit dem
DCF-Signal vergleichen und anschließend die Genauigkeit des
Generator-Signals berechnen.
Die Messung wird viele Stunden dauern.
Hätte jemand von Euch noch eine andere Idee, um die Genauigkeit des
Generators mit einfachen Mitteln zu bestimmen?
Anmerkung: 19kHz UKW-Stereo-Pilotton ist zu ungenau
>0,38 W, die Arme.
Sitzt im Luftstrom, fühlt sich sehr wohl.
Ergebnis der 12 Stunden Messung: Die Phasenlage des Generator-Signals hat sich um 25ms gegenüber dem DCF-Signal verschoben. 43.200s (12 h) ==> 25ms Umrechnung auf ppm: 1.000.000s (278 h) ==> 579ms ===> 0,5ppm D.h. nach 20 Tagen würde eine Uhr, die mit diesem Generator gesteurt wird eine Ungenauigkeit 1 Sekunde aufweisen.
Gast
#4292342
> der Lüftermotor ist sehr laut, Lautstärke > einer Dunstabzugshaube. Das Problem hat er mit den Geraeten von Rigol den Billignetzteilen von korad gemein. Mir sagte mal ein Vertreter von Rigol das sie schon oft probiert haben das den Entwicklern in China klar zu machen, aber die wollen sie nicht verstehen. :-) Jetzt ist es aber wohl so das diese Geraete so einen Luefter durchaus brauchen. Naemlich dann wenn du ihnen mal wirklich Leistung entnimmst und es vielleicht auch gerade heisser Sommer ist. Die Zenerdioden-Loesung ist eine sehr dumme Loesung. Zumal es nur eine Frage der Zeit ist bis dein Luefter nicht mehr anlaeuft und dein Geraet den Hitzetod stirbt. Was hindert also einen Entwickler daran mal eben einen kleinen analogen PID-Regler zu basteln der dafuer sorgt das diese Geraete 90% der Zeit mit einem fast unhoerbaren saeuseln verbringen und nur hochfahren wenn es wirklich warm wird? Du hast dir doch das Geraet nicht zum angeben gekauft oder? Also Arsch hoch und einen Regler entwickeln. .-) Olaf
Je teurer die Kiste desto lauter die Lüfter. Schon mal ein großes Lecroy beim starten gehört?
@ Bernhard S. (bernhard) >Das Innenleben des Multifunktionsgenerators PeakTech-4165 Gerade HIER ist MASSIV Platz für einen größeren Kühlkörper, der auch nicht teurer als ein Lüfter und im Gegensatz zu dem lautlos und verschleißfrei ist. Aber Mitdenken ist heute nicht mehr In.
Gast
#4292758
Ich würde erst einmal schauen, ob Peaktech den Lüfter direkt auf das Gehäuseprofil geschraubt hat oder ob da Gummipuffer mit verbaut sind. Ansonsten hast Du Gehäuse und Lüfter mechanisch gekoppelt und das ganze Gehäuse spielt Resonanzkörper.
Falk B. schrieb: > Gerade HIER ist MASSIV Platz für einen größeren Kühlkörper, der auch > nicht teurer als ein Lüfter und im Gegensatz zu dem lautlos und > verschleißfrei ist. Da die Geräte gerne gestapelt werden und somit eine passive Entlüftung schlecht realisierbar ist, muss die Wärme nun mal aktiv aus dem Gehäuse geführt werden. Wenn der Kühlkörper nicht gleich außerhalb angebracht wird, hat man kaum Optionen. Ein größerer Kühlkörper im Inneren hilft da erst mal nicht weiter. Die Wärme bleibt im Gehäuseinneren und sorgt für Temperaturdrift bei den Bauteilen.
>ob da Gummipuffer mit verbaut sind. >Ansonsten hast Du Gehäuse und Lüfter mechanisch gekoppelt und das ganze >Gehäuse spielt Resonanzkörper. Die Propellerblätter des Impellers produzieren das Geräusch am stärksten, die Körperschallübertragung hält sich nach meiner Meinung in Grenzen.
Ich habe mal die eingestellte 77,5KHz Frequenz am Generator (blaue Kurve) mit dem DCF-Signal (gelbe Kurve) verglichen. Hier findet man ein paar Ideen zu Rückkopplungsempfängern: Beitrag "DCF77 Empfänger Eigenbau selber bauen einfacher Rückkopplungsempfänger / Geradeausempfänger" Ergebnis: Nach 30 Sekunden hat sich das Generatorsignal um ein Periode gegenüber dem DCF77-Signal verschoben. Daraus ergibt sich eine Abweichung von ca. 0,5ppm. Bernhard
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