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Hallo liebes mikrocontroller.net-Forum! Für einen Laboraufbau habe ich diese Woche eine (Logik-)Schaltung entworfen, die zwei Elektromagneten ansteuert (Siehe angehängter Schaltplan und Multisim-Schaltung, Magneten im Schaltplan nur mit Jumpern eingezeichnet, in Multisim mit 40 Ohm Widerständen). Die Multisim-Schalter J1 und J3 sind in der Schaltung in einem Wechselschalter zusammengefasst und im Schaltplan mit dem Jumper JP1-1 angedeutet. Ein Drücken des Schalters bewirkt, dass die Logikschaltung in einen definierten Ausgangszustand wechselt und zunächst beide Magneten ausgeschaltet sind (indem ihnen einfach die Spannung weggeschaltet wird). Ein weiteres Drücken des Schalters sollte nun die Schaltung "scharf stellen": Beide Magneten sind eingeschaltet und halten jeweils ein Eisengewicht. Liegt am Signaleingang nun ein positives Rechtecksignal an, so wird der erste Magnet auf die steigende und der zweite Magnet auf die fallende Flanke ausgeschaltet, sodass die Gewichte in einem definierbaren Zeitabstand fallen gelassen werden. Mein Problem ist nun, dass sich die Schaltung nach dem ersten Drücken des Schalters zwar in den Ausgangszustand resetten lässt und dann auch alle Pegel stimmen (habe nachgemessen), nach dem "Scharf stellen" dann aber die Logik irgendwie versagt. Beim "Scharf stellen" werden im Prinzip lediglich die Reset-Eingänge der NAND-RS-Flip Flops auf "1" geschalten, wodurch der Ausgangszustand (Ausgang "0") gespeichert werden sollte (da am Set-Eingang ebenfalls "1" anliegt). Nun liegt nach dem Drücken des Schalters an beiden Eingängen eine "1" an, der Ausgang wechselt aber auch auf "1". Ich habe nun bereits eine beträchtliche Zeit mit der Fehlersuche verbracht und komme einfach nicht drauf, was da nicht stimmt. Die Schaltung wurde übrigens auf einer gefräßten Platine realisiert (siehe Anhang Layout), die im Layout fehlenden Verbindungen wurden durch Drahtbrücken realisiert. So, ich hoffe, dass ich mein Problem ausreichend schildern konnte und dass mir jemand von euch dabei helfen kann. LG Matthias


