Hallo, im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit soll ein Brettaufbau mit einem Mikrocontroller entstehen um Funktionen eines (oder mehrerer) Steuergeräts nachzubilden und anschließend ggf. mit Sensoren und Aktoren anzusteueren. Das ist der grobe Plan. Nun habe ich ein paar Fragen an die Community: 1) Was ist empfehlenswert? Ein arduino board oder beispielsweise ein at90can uC? 2) mit welchem Programm programmiere ich meine Funktionen auf dem uC? 3) weitere Tipps? vielen dank schonmal für die antworten :)!!!
Hallo! Markus schrieb: > ...Funktionen eines (oder mehrerer) > Steuergeräts nachzubilden und anschließend ggf. mit Sensoren und Aktoren > anzusteueren. Ich vermute Du meinst die Sensoren sollen eingelesen und die Aktoren angesteuert werden? Die CAN-Signale sollen dann gemäß einer K-Matrix auf den Bus gesendet werden? Ich bin ja Fan von dem AT90CAN. Diesen kannst Du mit dem AVR-Studio frei programmieren... Vorteil bei dem ARDUINO wäre das dort schon einiges an Vorarbeit geleistet wurde und Du wohl nicht die CAN-Funktionen (senden, empfangen, usw.) Programmieren musst. Außerdem gibt es die Hardware schon fertig zu kaufen. Gruß
Die Fragestellung ist so allgemein formuliert, dass es dafür keine zielführenden Antworten gibt. Sensoren und Aktoren heißt nicht zwingend, dass es CAN sein muss ... warum also ein CAN-Board? Es gibt eine Vielzahl von Mikrocontrollern. Nahezu alle passen auf die bisher gemachten Angaben mehr oder weniger gut. Einen Temperatursensor und ein Relais kann ich auch ohne weiteres an einen ATTiny hängen. Um eine echte Empfehlung für einen Prozessor geben zu können, braucht es also genauere Anforderungs-Spezifikationen. Ich persönlich mach Arduinos zum Beispiel auch sehr gerne - das heißt aber nicht, dass ich sie immer und überall einsetze. Der GENAUE Verwendungszweck (plus einiger Randbedingungen) bestimmt die Controller-Auswahl.
Ein Schwerpunkt liegt auf der CAN-Kommunikation. Aus dem Grund werde ich mich wohl für den at90can entscheiden. Anschließend soll beispielsweise die Funktionen eines Türsteuergeräts nachgebildet werden. Eine Frage ist: Brauche ich dafür auch CANoe? Soll ich erstmal die ganzen Funktionen simulieren? Dennis schrieb: > Die CAN-Signale sollen dann gemäß einer K-Matrix auf den Bus gesendet > werden? Davon gehe ich aus. Welche Steuergeräte könnte man außerdem nachbilden?
Markus schrieb: > Anschließend soll beispielsweise die Funktionen eines Türsteuergeräts > nachgebildet werden. So etwas?
Markus schrieb: > Eine Frage ist: Brauche ich dafür auch CANoe? Soll ich erstmal die > ganzen Funktionen simulieren? Du brauchst auf jeden Fall etwas um ersteinmal feststellen zu können ob Deine CAN-Kommunikation und das was Du programmierst auch tut. CANoe oder CANanalyzer wären da schon hilfreich! Ganze Funktionen des TSG zu simulieren wird aber auch sehr umfangreich... Bei welcher Firma schreibst Du Deine Arbeit? :-)
Ok Dankeschön Das ist ein Zulieferer im Raum Stuttgart;) Evtl. genügt es auch schon die wichtigsten teilfunktionen zu implementieren. Das wird ja die kreative aufgabe sein.
Kennt ihr spezielle Literatur, die mir in diesem Projekt auf jeden Fall weiterhelfen wird??
Hi, wenn Ihr einen recht "Leistungsstarken" Mikrocontroller haben wollt, kann ich das Teensy 3.1 Board mit einem MK20DX256VLH7 Prozessor empfehlen. Dieses ist recht Leistungsstark, spricht viele Bussysteme/Protokolle in Hardware und ist z.B. über die Arduino IDE Programmierbar. https://www.pjrc.com/teensy/teensy31.html
Jetzt wird der ein oder andere wieder lachen aber da steh ich drüber: Woher weiß ich zu Beginn des Projekts wie stark mein Controller (bzw.wie groß ein Speicher) sein soll?
Das ist schwer zu beantworten, um genau zu sein, du weißt es nicht. Man kann aber davon ausgehen, das z.B. grafische Aufgaben --> Ein Display ansteuern oder mathematische Aufgaben --> FFT berechenen mehr rechenleistung benötigen als z.B. das Auslesen von einem Sensor oder das Schalten von I/O Pins... Und den Speicherverbrauch kannst du erst bestimmen wenn du deinen fertigen Code Kompiliert hast.
Also Reihenfolge lautet: 1)Funktionen aufstellen 2)Code entwickeln und kompilieren 3)in Canoe simulieren 4)realen Controller anhängen 5)Sensoren auslesen und Aktoren ansteuern ?
Klingt vom Grundsatz her erstmal nicht falsch. Bei den Sensoren und Aktoren musst du schau'n ob du entsprechende Meßwandler/Treiber brauchst um die Spannungslevel des Mikrocontrollers einzuhalten.
Jan H. schrieb: > Bei den Sensoren und Aktoren musst du schau'n ob du entsprechende > Meßwandler/Treiber brauchst um die Spannungslevel des Mikrocontrollers > einzuhalten. Genau, sogenannte Leistungstreiber oder?
Genau, Mikrocontroller können (Im Normalfall) nur kleine Ströme bei geringen Spannungen schalten (z.B. 5/3,3V 4-20mA). Diese geringe Leistungen kannst du durch Leistungstreiber/Verstärker verstärken um z.B. Motoren anzusteuern.
Ich habe gerade in einem weiteren Forum gelesen, dass ich zum Programmieren eines at90CAN Controllers folgendes benötige: einen AVR ISP-Programmer. Sowas zB: http://www.amazon.de/Atmel-Programmer-ATMEL-AVR-IS ist das richtig?
Markus schrieb: > Ich habe gerade in einem weiteren Forum gelesen, > dass ich zum Programmieren eines at90CAN Controllers folgendes benötige: https://www.mikrocontroller.net/articles/AVR_In_System_Programmer Zu diesen Grundlagen-Themen gibt es hier gute Artikel...
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