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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Unidentifizierter Transistor


Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Hallo,

wer kennt diesen Transistor:

Gehäuse: TO-220
Aufdruck: F5B

Ich habe leider im Internet kein Datenblatt gefunden. Ich bräuchte 
entweder ein Datenblatt, die vollständige Typbezeichnung, Pinbelegung 
oder einen Vergleichstypen. Die Anwendung ist unkritisch, er gehört zu 
einer recht primitiven Drehzahlregelung.

Vielen Dank im Voraus für eure Mühen.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Alfred K. schrieb:
> Die Anwendung ist unkritisch, er gehört zu einer recht primitiven
> Drehzahlregelung.

Naja, dann musst du doch eigentlich nur von der restlichen Schaltung
her rausfinden, ob das eher FET oder Bipolartransistor und dann
p-Kanal/n-Kanal oder pnp/npn ist.

Die Standard-Pinbelegung hat Pin 1 als Basis oder Gate, Pin 2 (plus
Kühlfahne) als Kollektor oder Drain und Pin 3 als Emitter oder Source.
Davon würde ich bis zum Beweis des Gegenteils erstmal ausgehen.

Autor: Jonny S. (zonk)
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Vielleicht ein SF5B41 ?

Autor: michael_ (Gast)
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Alfred K. schrieb:
> Die Anwendung ist unkritisch, er gehört zu
> einer recht primitiven Drehzahlregelung.

Dann wird es ein Triac sein.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Wow, das ging mal wieder schnell!

Ich muss jetzt festellen, hätte mir jemand die Frage in der gleichen 
Form und Ausführlichkeit gestellt, hätte ich sicher ebenfalls auf 
Thyristor / Triac getippt. Vielleicht hätte ich also erwähnen sollen: Es 
geht um Gleichspannung!

Autor: Peter R. (pnu)
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Warum hängt Ihr Euch immer an einem bestimmten Transistortyp auf?

Im Gehäuse ist der Strom doch nicht vom Chip sondern von der Kühlung 
bestimmt.

Also, wenn  es TO 220 ist, kann man doch fast jeden andren TO220 nehmen, 
der die in der Schaltung vorkommende Spannung verträgt. Er muss halt in 
der Stromverstärkung einigermaßen passen.

ob PNP oder NPN lässt sich leicht feststellen. Auch die Anwendung 
(einfacher NF-Verstärker, Leistungsschalter, Video-Endstufe, 
Schalttransistor in Schaltnetzteil) ist doch leicht erkennbar. Da 
braucht man doch wirklich nicht einen XY-Exoten nehmen, der nur noch in 
Einzelexemplaren zu finden ist oder schon damals nur deshalb als 
Extratyp gelabelt wurde, weil er sehr großzügig bezüglich der Daten im 
Vergleich zu einem mit BCY...gelabelten Transistor aus der gleichen 
Kiste kam.  Sozusagen als Sonderangebot für den Massenauftrag.

Eine Schaltung, die nur mit einem bestimmten Transistortyp läuft, wäre 
doch ein Armutszeugnis für jeden Entwickler.

Ich verwende schon jahrelang von Leiterplatten abgelötete 
SMD-Transistoren. Das Einzige, was dabei interessant ist, ob PNP oder 
NPN.

Bei HF oder Video schau ich mal, ob der Typ für diese Anwendung 
eingesetzt war. Das Rätsel SMD-Code ignoriere ich schon lange.

Wenns die Schaltung dann nicht tat, lags nie am Transistor sondern an 
irgendwelchen Denkfehlern beim Entwurf.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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@ Peter R.

An einem bestimmten Typen hänge ich mich nicht auf. Nur ist es doch in 
meinem Fall so: Ich habe eine Schaltung mit einem sehr wahrscheinlich 
defekten Bauteil im TO-220 Gehäuse. Es kann ein Transistor sein, aber 
auch ein Triac oder Thyristor. Die Typenbezeichnung sagt mir nichts, und 
über eine Internetsuche bin ich nicht schlauer geworden.

Natürlich würde ich bei dieser wie ich schon sagte unkritischen 
Anwendung weder denselben noch einen offiziellen Vergleichstypen 
einsetzen. Ich würde hier ebenfalls irgendwas nehmen, was die Leistung 
verträgt. Nur muss ich erst wissen, was es überhaupt ist.

Bei TV-Geräten habe ich schon erlebt, dass nur der Originaltransistor 
von Hersteller eingesetzt werden darf. Der gleiche Typ vom Bastlerladen 
geht häufig schon beim Einschalten hoch, ohne dass weitere Fehler als 
Ursache vorliegen. Einen anderen Typen höherer Leistung zu verwenden, 
habe ich noch nicht probiert, müsste natürlich gehen. Und klar, das 
Ganze ist wahrscheinlich eine Masche der Hersteller, um Ihren 30 - Euro 
Transistor zu verkaufen. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es nicht 
immer ganz egal ist ...

Grüße

Autor: F. F. (foldi)
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War denn nu? Jetzt doch ein Triac?

Autor: F. F. (foldi)
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Mach doch mal ein Bild!

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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@ F. Fo

Möglich! Mir ist der Verdacht gekommen, dass es sich nicht um reine 
Gleichspannung handelt. Das habe ich noch nicht überprüft. 
Möglicherweise ist nur ein Gleichrichter ohne Ladeelko vorhanden.

Ich habe die Schaltung am Labornetzteil betrieben, da war keine 
Drehzahlregelung möglich.

Der Drehzahlregler befindet sich in einer Minibohrmaschine eines 
bekannten Herstellers. Deshalb bin ich von Gleichspannung ausgegangen.

Autor: F. F. (foldi)
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Jetzt mach doch einfach mal ein Foto!

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Update:

Meine Vermutung war richtig. Beim Originalnetzteil vom Hersteller mit 
dem Doppel-x im Namen wird nur gleichgerichtet, ohne Ladeelko. Das hat 
das Oszilloskop verraten.

Und: Die Regelung funktioniert. Am Labornetzteil konnte es nicht gehen, 
da der Nulldurchgang fehlt.

Vielen Dank an die, die mich auf den Thyristor gebracht haben. Das war 
der springende Punkt!

Autor: Lothar K. (megastatic)
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So eine Minibohrmaschine habe ich auch. Olivgrün/Senfgelb?
Dessen Regelung funktioniert nur mit pulsierender Gleichspannung, nach 
dem erfolglosen Betrieb am Labornetzteil habe ich mir das 
Original-Netzteil zugelegt.

Autor: Wekzellstrom (Gast)
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Alfred K. schrieb:
> ...befindet sich in einer Minibohrmaschine eines
> bekannten Herstellers. Deshalb bin ich von Gleichspannung ausgegangen.

Stimmt! Bei bekannten Herstellerm kann man immer von Gleichspannung 
ausgehen...

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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@ Lothar K.

Genau darauf bin ich heriengefallen. Und weil kein Originalstecker dran 
war, war das Labofnetzteil meine Wahl.

Außerdem habe ich die Bohrmaschine zerlegt erhalten. Daher war ich von 
vornherein davon ausgegangen, sie wäre fehlerhaft. So kann man sich 
verrennen, hmppf.

Autor: michael_ (Gast)
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Alfred K. schrieb:
> Meine Vermutung war richtig. Beim Originalnetzteil vom Hersteller mit
> dem Doppel-x im Namen wird nur gleichgerichtet, ohne Ladeelko. Das hat
> das Oszilloskop verraten.
>
> Und: Die Regelung funktioniert. Am Labornetzteil konnte es nicht gehen,
> da der Nulldurchgang fehlt.

Mann, was machst du für ein Geheimnis um die Drehzahlregelung in den 
PROXXON.
Warum sagst du das nicht gleich!
Warum hast du hier nicht mal in der Suche "PROXXON" eingegeben?

Beitrag "Re: "12V"-Proxxon-Drehzahlregelung"

Autor: F. F. (foldi)
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Aber echt.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Ja, das weiß ich jetzt auch!

Nur bin ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen und habe mich 
verrannt! Das ist sicher schon jedem mal passiert. Das Schöne ist: 
Wissen, welches auf solche Weise erlangt wird, vergisst man nicht 
wieder! Nie! Egal, wie alt man wird!

Autor: michael_ (Gast)
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Ist bwohl doch ein FET.
Sieht der so aus?
http://www.radiomuseum.org/tubes/tube_f5b.html

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Das gibt es nicht! Ja, so sieht der aus!

Aber es kann kein FET sein, weil er dann keinen Nulldurchgang bräuchte. 
Wahrscheinlich irrt derjenige, der es beim Radiomuseum so veröffentlicht 
hat. Deshalb die vielen Fragezeichen.

Autor: F. F. (foldi)
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Vielleicht sagst du endlich mal den Hersteller und den Typ.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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@ F. Fo

Hersteller und Typ? Der sieht aus, wie oben unter dem Radiomuseum-Link 
angegeben. Es steht ein großes T drauf (Toshiba?), dann F5B und unten 
kleiner noch 3A. Mehr weiß ich nicht, deswegen hatte ich ja gefragt. 
Oder war ich jetzt nicht gemeint? Häh? Verwirrung ...

Autor: F. F. (foldi)
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Du sollst endlich mal sagen um welches Gerät es sich handelt, Hersteller 
und Typ.
Dann kann jeder selbst gucken.

Autor: michael_ (Gast)
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Ich schraub mal morgen meinen PROXXON auf und schau, was sich da für 
eine einfache Schaltung versteckt.

Alfred K. schrieb:
> Autor:Alfred K.(alfred-k)
Warum hast du das eigentlich nicht schon gemacht?
Die paar Bauelemente wirst du wohl schon schaffen.

Eigentlich kotzt es mich hier an, immer öfter für andere die Arbeit und 
die Lösung zu machen!
Die fünf Bauelemente kann man doch mal abmalen!

Autor: F. F. (foldi)
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Zumindest Klartext über das Gerät schreiben.
Und die Frage nach dem Foto stellte ich auch schon.
Aber vermutlich ist Alfred schon etwas älter (worauf ich vom Namen 
schließe) und hat so seine Schwierigkeiten mit dem Internet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alfred K. (alfred-k)
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@ F. Fo

Proxxon, Typ 2851, mehr steht nicht drauf, da ein Aufkleber fehlt.

@ michael_

Sorry, aber die Aufregung versteh ich jetzt nicht. Das Gerät 
funktioniert, ich habe (nach dem netten Hinweis, es wäre ein Thyristor 
oder Triac) die Lösung gefunden. Ebenfalls habe ich hier gepostet, was 
das Problem war und warum es nicht funktioniert hat und dass es sich um 
eine Proxxon Minibohrmaschine handelt. Damit ist doch alles erledigt, 
oder nicht?

Warum ich nicht von Anfang an den Gerätetyp angegeben habe, habe ich 
ebenfalls mehrfach erwähnt. Ich tue es gerne noch einmal: Ich hatte die 
Schaltung bereits komplett überprüft, bis zu dem mir nicht bekannten 
Bauteil.
Da ich dem Gedankenfehler unterlegen war, das Gerät würde mit reiner 
Gleichspannung betrieben, bin ich selbst nicht drauf gekommen, dass es 
sich um einen Thyristor handelt. Zudem habe ich das Gerät zerlegt 
erhalten, was mich in der Annahme bekräftigt hat, es wäre fehlerhaft.

Darauf hin habe ich lediglich gefragt, ob jemandem dieses Bauteil 
bekannt ist.

Ich habe nicht erwartet oder verlangt, dass jemand für mich die Arbeit 
macht. Die habe ich selbst erledigt nach dem Denkanstoß, der unter 
anderem von dir selbst kam. Sogar ziemlich am Anfang.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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F. F. schrieb:
> Zumindest Klartext über das Gerät schreiben.
> Und die Frage nach dem Foto stellte ich auch schon.
> Aber vermutlich ist Alfred schon etwas älter (worauf ich vom Namen
> schließe) und hat so seine Schwierigkeiten mit dem Internet.

Danke! Als nach dem Foto gefragt wurde, lief das Ding schon wieder! Und 
Schwierigkeiten mit dem Internet hatte ich bislang keine, obwohl ich 45 
Jahre bin! Nur Foren nutze ich sehr selten. Eigentlich verwunderlich bei 
so vielen freundlichen Menschen, mit denen man dort zu tun hat.

Autor: michael_ (Gast)
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Was heist älter?
Die Alten Knacker Ü65 zeigen doch hier oft, wo es langgeht:-)
Morgen werde ich meine alten Knochen in Bewegung setzen und die Micromot 
analysieren.
Ein anderes Gerät wird es nicht sein.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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michael_ schrieb:
> Was heist älter?
> Die Alten Knacker Ü65 zeigen doch hier oft, wo es langgeht:-)
> Morgen werde ich meine alten Knochen in Bewegung setzen und die Micromot
> analysieren.
> Ein anderes Gerät wird es nicht sein.

Wie bereits erwähnt, Typ 2851. Das ist diese schlanke, mit 3 - 40 Watt 
und ohne Spannhals.

Autor: michael_ (Gast)
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Endlich. Danke!
Aber die Schaltung wird gleich sein. Mal sehen.
Ich warte auf deine Zeichnung.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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michael_ schrieb:
> Endlich. Danke!
> Aber die Schaltung wird gleich sein. Mal sehen.
> Ich warte auf deine Zeichnung.

Eine Zeichnung habe ich nicht gemacht. Aber ich kann die gerne noch 
machen. Das dauert nur etwas. Wenn es nur um den Vergleich geht, kann 
ich gerne auch Fotos hochladen von beiden Seiten der Platine. Ich habe 
das Gerät zwar längst wieder zugeschraubt, weil es ja seit Stunden 
funktioniert. Das war ja hier nur irgendwie untergegangen (kein 
Vorwurf). Aber die zwei Schrauben sind ja Sekundensache.

Autor: Possetitjel (Gast)
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Alfred K. schrieb:

> Proxxon, Typ 2851, mehr steht nicht drauf, da ein
> Aufkleber fehlt.

Hmm. Ein Gerät mit Bestellnummer 28510 (das zweite von oben)
findet sich auf der Proxxon-Webseite. Ist es das?

http://www.proxxon.com/de/micromot/28500.php?list

Dort findet sich - wie auch bei allen anderen drehzahlgeregelten
12V-Geräten - der Hinweis auf ein UNSTABILISIERTES Netzteil,
was den Gedanken an Halbwellenspannung nahelegt.

> [...]
> Warum ich nicht von Anfang an den Gerätetyp angegeben habe,
> habe ich ebenfalls mehrfach erwähnt.

Naja, es war aber im konkreten Falle ein taktischer Fehler,
den genauen Gerätetyp zu verschweigen :)

Nicht nur das Geben einer hilfreichen Antwort erfordert
hellseherische Fähigkeiten - auch das Stellen einer guten
Frage erfordert diese!

Ist leider so. Beim nächsten Mal ist man schlauer.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Possetitjel schrieb:
> Alfred K. schrieb:
>
>> Proxxon, Typ 2851, mehr steht nicht drauf, da ein
>> Aufkleber fehlt.
>
> Hmm. Ein Gerät mit Bestellnummer 28510 (das zweite von oben)
> findet sich auf der Proxxon-Webseite. Ist es das?

Nein, meins ist schon älter. Die Nr. ist 2851, nicht 28510. Darunter 
finde ich aber auch nichts mehr (nach kurzer Suche).

>
> http://www.proxxon.com/de/micromot/28500.php?list
>
> Dort findet sich - wie auch bei allen anderen drehzahlgeregelten
> 12V-Geräten - der Hinweis auf ein UNSTABILISIERTES Netzteil,
> was den Gedanken an Halbwellenspannung nahelegt.

Ja, hätte ich das vorher gelesen ...

>
>> [...]
>> Warum ich nicht von Anfang an den Gerätetyp angegeben habe,
>> habe ich ebenfalls mehrfach erwähnt.
>
> Naja, es war aber im konkreten Falle ein taktischer Fehler,
> den genauen Gerätetyp zu verschweigen :)

In der Tat war es falsch, jetzt weiß ich das auch.

>
> Nicht nur das Geben einer hilfreichen Antwort erfordert
> hellseherische Fähigkeiten - auch das Stellen einer guten
> Frage erfordert diese!

Ja, genau so ist es!

>
> Ist leider so. Beim nächsten Mal ist man schlauer.

Autor: F. F. (foldi)
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Alfred K. schrieb:
> @ F. Fo
>
> Proxxon, Typ 2851, mehr steht nicht drauf, da ein Aufkleber fehlt.

Das hätte ja gereicht. Manchmal findet ein anderer doch eher irgendwas 
im Internet, weil es den besseren Suchbegriff hatte.

Alfred K. schrieb:
> obwohl ich 45
> Jahre bin!

Du Jungspund! :-)

Alfred kommt nicht so oft vor. In der Jagdschule hatten wir einen 
Alfred, er meinte er wäre der älteste Teilnehmer. Irrtum, das war ich.

Autor: michael_ (Gast)
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Anbei mal die Skizze von der Minimot von 1995.
Ich hoffe, alle Leiterzüge erwischt zu haben.
Also es ist eine Thyristorsteuerung in Standardausführung.
Leider habe ich den SOT-23 "Transistor" nicht definieren können.
Die Leute vom Radiomuseum haben sich sicher geirrt.

Autor: F. F. (foldi)
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Fehlt die Freilaufdiode.
Aber ansonsten nichts Spannendes.

Autor: michael_ (Gast)
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Nein, die Diode ist nicht. Nur ein Entstör-C am Motor.
Scheinbar lacht der 500V Triac über die Spannungsspitzen von den 12V.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Hm, da hatte ich schon gehofft, nicht mehr zeichnen zu müssen :-) ... 
aber meine Schaltung ist auf jeden Fall anders. Es sind zwei 
Kondensatoren, mehr Widerstände und die Diode gibt es bei mir ebenfalls. 
Dann noch ein Kleinsignaltransistor im Metallgehäuse und der besagte 
Thyristor, der mich so fies gefoppt hat (das lassen wir jetzt lieber).

Bei mir ist übrigens ein Poti mit Schaltkontakt drin, das Gerät hat also 
nur einen Knopf fürs Einschalten und die Drehzahlregelung.

Ich werde das Ding also auch noch mal öffnen und die Schaltung 
skizzieren. Die Skizze werde ich dann hier hochladen, also: Stay tuned 
...

Autor: hinz (Gast)
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Eine Freilaufdiode ist nicht nötig weil der Thyristor im Nulldurchgang 
des Stroms abschaltet, und ohne Strom steckt auch keine Energie in der 
Induktivität des Motors.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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Das glaubt mir kein Mensch! Eben bin ich angefangen, die Skizze zu 
machen. Und was finde ich? Den nächsten "unidentifizierbaren 
Transistor". Soll ich noch mal so einen lustigen Thread wie diesen 
öffnen ... Nein, nicht schlagen, war nur ein Witz.

Also im Ernst: Der kleine Transistor im TO-18 Gehäuse ist ein 2SH21 
(Irrtum ausgeschlossen, deutlich zu lesen) von Toshiba. Dazu finde ich 
mal wieder kein Datenblatt, denn es gibt noch einen 2SH21, das ist ein 
IGBT. Zu dem TO-18 taucht nur wieder eine Seite vom Radiomuseum auf, und 
dort wieder viele Fragezeichen. Hilfe, ich drehe durch!!!

Ich breche jetzt ab, gehe ins Bett und wage morgen einen neuen Anlauf. 
Vielleicht hat einer die Pinbelegung vom Toshiba 2SH21? Ich weiß nämlich 
nicht, wie zuverlässig die Daten vom Radiomuseum sind, die lagen ja 
schon einmal falsch. Morgen sind auch die Kameraakkus geladen, dann 
mache ich Fotos.

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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UJT passt schon.

Autor: hinz (Gast)
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Autor: michael_ (Gast)
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Alfred K. schrieb:
> Bei mir ist übrigens ein Poti mit Schaltkontakt drin, das Gerät hat also
> nur einen Knopf fürs Einschalten und die Drehzahlregelung.

Bei der Minimot natürlich auch.

Autor: Alfred K. (alfred-k)
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michael_ schrieb:
> Alfred K. schrieb:
>> Bei mir ist übrigens ein Poti mit Schaltkontakt drin, das Gerät hat also
>> nur einen Knopf fürs Einschalten und die Drehzahlregelung.
>
> Bei der Minimot natürlich auch.

Ja. Ich kannte es bislang anders, bei der Micromot 12/E sind ein Poti 
und ein kleiner Wippschalter drin.

Autor: Thosch (Gast)
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Alfred K. schrieb:
> Ja. Ich kannte es bislang anders, bei der Micromot 12/E sind ein Poti
> und ein kleiner Wippschalter drin.
Bei meiner älteren Micromot (von 1988, noch mit dem großen 
Spannhals-Durchmesser) war das auch schon so.
Der Wippschalter überbrückt die Elektronik, damit der Motor auf maximale 
Drehzahl kommt. Das Poti hat dennoch einen Schaltkontakt; aus ist das 
Maschinchen nur, wenn beide Schalter ausgeschaltet sind.

Autor: Mike K. (mkaleu)
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allo,

nachdem nun festgestellt wurde was der 2SH21 ist, fehlt noch das Ende 
der Geschichte. Was ist der F5B der ja exakt dem Bild aus dem 
Radiomuseum entspricht. Ich habe hier auch so ein Handstück, dass am 
Original Trafo nicht laufen will. Wäre doch schön, wenn es eine Lösung 
gibt. Dann sollte der beitrag im Radiomuseum natürlich auch korrigiert 
werden.

Mike

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