Mobilität und der weg zur Arbeit.

Gast #4380976
Lesenswert?

Mal so aus interesse wo ich gerade de Threed 
Beitrag "Es wird immer bekloppter." gelesen hatte.
4km zur Arbeit mit einem One wheel.
Ich habe mir vor ~4 Monaten ein E-bike gekauft und fahre rund 12km zur 
Arbeit. Durch die Verkehrssituation und die mangelnden Parkplätze 
brauche ich nur gut 10 Minuten länger für den weg.
Das Auto teile ich mir nun mit meiner Frau. Bislang sage ich noch gute 
Endscheidung.

Wie fahrt ihr so und wie weit?
Gast #4381026
Lesenswert?

Ich fahre 6km einfach mit dem Fahrrad. Keine Steigungen. Während der Uni 
bin ich auch schon 17km einfach gefahren, aber das ist lange her ... 
Meine Frau fährt 40 Minuten mit der S-Bahn. Die Kinder bringen wir zu 
Fuß in den Kindergarten.
Mein Fahrradweg verläuft durch ein Tal, ein paar hundert Meter von der 
Straße entfernt. Da kann ich fast jeden Morgen einen Super-Stau 
beobachten und freue mich, dass ich mir das nicht antun muss.
#4381038
Lesenswert?

Ich habe 8km mit dem Bus. Brauche dafür zwar 45 Minuten, aber mit dem 
Auto ginge es auch nicht so viel schneller. Wir haben auch nur noch ein 
Auto im Haushalt. Ich finde das ganz toll: nur die halben Kosten und der 
halbe Aufwand für Service etc. Allerdings steht in nächster Zeit mal ein 
Umzug an, da werde ich vielleicht auch den Job wechseln um nicht pendeln 
zu müssen.
#4381475
Lesenswert?

Stell dir vor, ich lese da auch Oldschool Bücher.

Es nervt trotzdem. Ist ein bekackter, wackeliger, überfüllter, im Sommer 
unklimatisierter Stadtbus mit Plastikschalensitzen. Fahren darin ist 
nicht angenehm, lesen dann auch nicht. Ich tu's trotzdem um die Zeit 
rumzukriegen und weil ausm Fenster zu starren doof ist. Daheim im Bett 
oder aufm Sofa lesen ist viel angenehmer und macht im Gegensatz dazu 
auch Spaß.

Die 15 Minuten laufen sind ebenfalls nervig. Im Sommer und bei schönem 
Wetter sehr nett, aber wehe es stürmt und regnet (geht über freies Feld, 
nicht eine urbane Umgebung).

Nope, hier gönne ich mir jetzt einen Spritzer Dekadenz. Ich hatte schon 
ein paar Mal ein Auto ausgeliehen und bin damit zur Arbeit getuckert. 
Ich stand zwar im Stau, aber es war immer noch unvergleichlich besser 
als die Busfahrt. So entspannt zur/von der Arbeit wie mitm Auto komm ich 
nicht mal ansatzweise mitm Bus.
#4382200
Lesenswert?

Fahre mit dem Auto ( zwei Mann Fahrgemeinschaft ).
25 Minuten / 25 km pro Richtung über Landstraße.
Zum Glück ist die Fahrtrichtung entgegen dem sonstigen Berufsverkehr, 
daher nie Stau.
Schlimmstenfalls im Herbst mal ein paar Rübentrecker.

"Öffis" kommen alternativ kaum in Frage, da nur mit Umwegen und 
mindestens 3facher Fahrzeit möglich.
Am Arbeitsort wären es dann auch nochmal 1,5km zu Fuß vom Bahnhof zu 
Arbeitstätte.
#4382370
Lesenswert?

Hab zuerst in München gearbeitet, bin dorthin mit dem Zug gefahren 
(Haustür -> Auto -> Zug -> Ubahn1 -> UBahn2) . Waren ca. 20km (Auto) 
40km (Zug) einfach.
Das konnte ich mir dann aber schon recht bald nicht mehr leisten - nicht 
etwa finanziell sondern organisatorisch: Immer mehr Ausfälle, 
Verspätungen, Fahrplanänderungen (lies: Verschlechterungen), 
unflexiblen/unpraktischen Fahrkarten/Tarifmodellen und steigenden Kosten 
(letztendlich war sogar das PARKEN am Bahnhof kostenpflichtig...) usw.
Bin ab da selbst mit meinem Auto gefahren (50km einfach) und war richtig 
erstaunt, wie viel Zeit ich auch unter der Woche wieder hatte und wie 
stark der Stress nachgelassen hat. Finanziell war kaum ein Unterschied 
feststellbar, das Geld wars auf jeden Fall wert. Beste Entscheidung.

Mittlerweile arbeite ich näher an meinem Wohnort, hab noch ca. 30km 
einfach.
Öffentliche fahren da gar nicht bzw. nicht in meine Richtung. Der 
Arbeitsplatz hat aber perfekte Autobahnanbindun inkl. kostenlose 
Parkplätze.

Bus bin ich auch mal lang gefahren, das war aber noch zu Schulzeiten. 
War aber erstaunlich zuverlässig.
(Firma: Frickelhauptquartier) #4382504
Lesenswert?

Das war auch meine Beobachtung; Öffis kosten fast immer Zeit. Ob die 
Kosten/Nutzenrechnung mit einem Privat-PKW aufgeht steht auf einem 
anderen Blatt. Als ich noch in einem Vorort wohnte war die Reisezeit 
Haustür-"Arbeits"tür mit PKW 14min, mit Öffi 45min inkl 15min zum Bus 
hasten. Brauchte ich zum Glück nur für 2-3 Wochen, haben mich aber 
geheilt.
(Firma: vyuxc) #4383196
Lesenswert?

15km pro Strecke mit dem Rad, etwa 45min Fahrzeit. Schneller wär 
möglich, müßte mich dann aber gründlich waschen.
Ja, auch bei Regen, Schnee, Glatteis etc. Ne Karre hab ich, da würde 
eine Strecke bestenfalls 20min dauern, schlechtestenfalls 1,5h oder 
mehr. Auch schon gehabt.
#4384494
Lesenswert?

Stefan M. schrieb:
> Fahre mit dem Auto ( zwei Mann Fahrgemeinschaft ).
>
> "Öffis" kommen alternativ kaum in Frage, da nur mit Umwegen und
> mindestens 3facher Fahrzeit möglich.
> Am Arbeitsort wären es dann auch nochmal 1,5km zu Fuß vom Bahnhof zu
> Arbeitstätte.

Wenn ich einen weiteren Weg hätte und kein ÖPNV da wäre, würde ich auch 
sowas ausprobieren. Wieviele von euch machen denn Fahrgemeinschaften mit 
privat-PKWs? Wieviele Personen machen da dann mit? Habt ihr gute oder 
schlechte Erfahrungen damit gemacht?
Persönliche Seite #4384541
Lesenswert?

Nachdem ich jahrelang mit dem Fahrrad 3 km in 10 Minuten gefahren bin 
(auch im Winter!), habe ich nun den Job gewechselt.

jetzt sinds 35km pro Richtung.

Mit Fahrrad/Bus + S-Bahn 60+x Minuten und 1,2kEUR/Jahr (Jahreskarte)
mit Auto sinds 35+x Minuten und 1,1kEUR/Jahr (bei 5,3l/100km und 
1,3EUR/l)
Komplett mit dem Fahrrad: 1,75-2,25h pro Weg. 300 Hoehenmeter. Das ist 
fuer mich selbst mit einem E-Bike too much. Vorallem zeitlich.

x liegt derzeit bei ca 15 Minuten aufgrund der permanenten Ueberlastung 
der Verkehrswege und aktueller Rueckbautaetigkeit an der 
Schieneninfrastruktur (S21)

Nach einem Jahr S-Bahn habe mir jetzt ein Auto gekauft. Komme zwar nicht 
mehr so viel zum Lesen, hoehre dafuer viel Deutschlandradio Kultur.

Mein Oekogewissen habe ich totgeschlagen und im Keller verbuddelt.
Moderator Persönliche Seite #4384559
Lesenswert?

Andi M. schrieb:
> mit Auto sinds 35+x Minuten und 1,1kEUR/Jahr (bei 5,3l/100km und
> 1,3EUR/l)

Dass die Betriebskosten eines Autos ungefähr das Doppelte der
Kraftstoffkosten sind, ist dir aber bewusst, oder?

Bei mir sind's 4,5 km für einen Weg, mit dem Fahrrad in ca. 15 Minuten
gefahren.  Auto würde genauso lange dauern, nicht wegen großartiger
Staus, sondern weil ich sowohl früh auf Arbeit als auch abends zu
Hause aufwändig einen Parkplatz suchen muss, von dem ich dann im Mittel
wohl nochmal 3 Minuten Fußweg hätte.  ÖPNV bisschen länger, vor allem
weniger genau prognostizierbar, da die Busse auf einer Studentenlinie
liegen und daher zu „Rudelverkehr“ neigen (erster Bus braucht so lange
zum Fahrgastwechsel, dass der nächste bereits dahinter fährt, ab da
fahren sie dann „Tandem“).

Eigentlich sind die 4,5 km schon fast zu wenig, damit das Fahrrad
einigermaßen ein körperlicher Ausgleich zum Schreibtisch ist.
Persönliche Seite #4384701
Lesenswert?

> Dass die Betriebskosten eines Autos ungefähr das Doppelte der
> Kraftstoffkosten sind, ist dir aber bewusst, oder?
ja, ist es :-)

Der Tausch Auto gegen OePNV ist in meinem Fall tatsaechlich vornehmlich 
aus der Zeitersparnis motiviert. Wenn man ploetzlich am Tag 1,5 Stunden 
weniger Zeit zur Verfuegung hat, ist das bei allem "das habe ich vorher 
gewusst" schon eine ziemliche Umstellung.

Der fehlende koerperliche Ausgleich durch Fahradfahren motiviert mich 
gerade dazu ab Fruehjahr eine Auto-Fahrrad-Hybridloesung zu versuchen: 
Mit dem Auto (und Rad im Kofferraum) den groebsten Stau mitnehmen, um 
dann mit dem Fahrrad noch den dicken Berg zu bezwingen. Mal schauen, wie 
das so wird.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #4384784
Lesenswert?

> 4,5 km,

 da war ja mein Schulweg weiter und den bin ich zumeist schneller zu Fuß 
gegangen als auf den ÖPNV zu warten der mir nicht mal die Hälfte davon 
abnahm. das lohnte nicht auf den Bus oder zuvor die Straßenbahn zu 
warten. und wenn ich eh den ganzen Tag in einer von zwei Hütten sitze. 
Ist das Auto reiner Luxus.
für mich ist es Werkzeug um verschiedene Arbeitsorte welche oft weit von 
einander entfernt sind (bis zu maximal 150 km) überhaupt in angemessener 
Zeit erreichen zu können, zu dem Schleife ich mein halbes Arsenal mit.

Namaste
#4386814
Lesenswert?

Ca. 4km mit Fahrrad, durch die Stadt auf 90% Radweg und Rest 
Nebenstraße. Brauche für die Strecke rund 20min.
Wenn wirklich richtig kalt ist oder es regnet steige ich auf die 
Straßenbahn um. Die braucht auch so 20-30min...

Im Keller von der Firma gibt übrigens es Umkleiden mit 
Duschmöglichkeiten und persönlichen Spinden.
#4388327
Lesenswert?

Ich habe ca. 9,5km/200hm Fahrradstrecke durch den Wald. Mit dem Ebike 
dauert das im Sommer 18min, im Winter 20-22min.

Ganz selten fahre ich auch mit dem Auto, dann sind es 13km, für die ich 
zwischen 15 und 25min je nach Verkehr brauche. Allerdings nicht durch 
den Wald und wesentlich weniger entspannend.

Den Preis und Unterhalt des Ebikes habe ich nach 1 3/4 Jahren schon fast 
drin, wenn man 30ct pro gespartem Autokilometer ansetzt.

Gruß, Stefan
#4388740
Lesenswert?

22km, mit dem Auto je nach Uhrzeit 18-25 Minuten, selten 30-40 (kommt 
auf Uhrzeit an) und 1x in zwei Wochen brauche ich für eine Strecke mal 
1-1,5h wegen Unfall osä etc.

Mit den öffentlichen 2x Umsteigen, wenns gut läuft 55 Minuten von 
Einstieg-Haltestelle zu Ausstieg-Haltestelle + 10-15 Minuten laufen, je 
nach motivation.

Parkplatz in der Firma direkt im Gebäude, die sind zugewiesen, ich muss 
also nicht mal suchen. Zur Autofahrzeit also 1 Minute dazu wenn ich 
bummle.
Somit ist mir Regen egal, ich spare massig Zeit (die mir wichtiger ist 
als die Kosten) und ich bin wesentlich flexibler.
Dazu hole ich mir weniger Schnupfen/Grippe. Keine Idioten mit lauter 
Musik etc pp.
#4390138
Lesenswert?

Habe 12km zur Arbeit, meistens mit dem Auto, sind ca. 12min und nur 
Überland. 5-6 Mal im Jahr fahre ich auch mit dem Rad, das wären dann 
ohne zu sehr zu schwitzen 35min + umziehen.

Überlege mir schon länger ein Ebike zu kaufen, aber die guten fangen bei 
2k an. Da müsste ich grob überschlagen 3 Jahre Vollzeit radeln. Aber 
realistisch sind eher 7-8 Jahre, bei uns ist es oft neblig, glatt und 
hat Schnee. Und ob mein Auto jetzt auf dem Stellplatz daheim oder auf 
der Arbeit rostet ist auch unerheblich, deshalb rechne ich nur mit der 
Spritersparnis ;)

Aber mein Leben besteht aus mehr als nur dem Werterhalt meines Autos und 
auf ein Ebike habe ich schon Lust.
Persönliche Seite #4391749
Lesenswert?

die crux an der Sache ist doch, dass so ziemlich alle Leute täglich 
pendeln müssen, obwohl vergleichbare Arbeit viel dichter vorhanden ist

alle, die halbwegs universell einsetzbar sind, also Einzel-/Großhandel, 
allgemeine Dienstleistungen (Frisöre), Mediziner, Buchhalter, Sekretäre, 
Lehrer, Amts"arbeiter", Autoschlosser, Klempner, Bauleute müssten nicht 
durch die Gegend kutschen müssen
(die "Innen" möge jeder selbst dranhängen)

da fährt einer 26km oneway täglich von Stadt A nach Stadt B und einer 
von B nach A nur um genau die selbe Arbeit auf dem Amt zu machen
oder als Frisör 50km oneway
oder jemand, die oneway 70km fährt obwohl sie diesselbe Arbeit in der 
Stadt 5km von zu Hause haben könnte, nur eben an der neuen Stelle (wegen 
anderem Bundesland) mit dem kompletten Gehalt und allen Zulagen wieder 
bei 0 anfangen müsste
oder Buchhalter, die täglich 60km oneway fahren und ihnen in der 
Gegenrichtung jeden Morgen welche entgegen kommen die genau dasselbe 
machen
selbst in Großstädten muss nicht einer von Bad Cannstatt nach Vaihingen 
gondeln während ein anderer von Filderstadt nach Zuffenhausen daddelt, 
für dieselben Arbeiten

das ist politisch so gewollt (Stichwörter Autoindustrie, Werkstätten, 
Tankstellen), sonst hätte man wegen der täglich gesparten 1Mio km. in 
Bezug auf Klimaziele schon längst mal eine Initiative (so seit 30 Jahren 
jährlich 1x) ins Leben rufen können

geht nicht für alle Berufe, ist klar, aber für sehr viele

und dann hätten sehr viel mehr Leute sehr viel mehr Zeit für so 
strategisch unwichtige Sachen wie Nachwuchs, Bildung, Gesundheit
#4392271
Lesenswert?

Mike B. schrieb:
> das ist politisch so gewollt

Das muss gar nicht mal sein. Angenommen Du arbeitest seit jahren als Xy 
20 km weit weg.
Und dann macht eine Firma mit Xy in deinem Dorf auf würdest du wirklich 
wechseln ? Ich denke 90% würden das erst überlegen wenn sie 
Schwierigkeiten in der eigenen Firma hätten oder von bekannten hören 
würden das die neue Firma besser bezahlt und toller ist.
Naja und bis dahin hat die neue Firma dann einen Arbeiter aus weit weit 
weg.

Es gibt auch Menschen die viele Kilometer zu ihren Partnern fahren jedes 
Wochenenden obwohl andere mögliche Partner um die ecke wohnen :~)

Ich Selber fahre auch mit einem E-Bike zur Arbeit weil das einfach 
bequemer ist als im Stau stehen und Parkplätze suchen. Es regnet 
garnicht so oft
Persönliche Seite #4392866
Lesenswert?

genau deswegen hätte es ja einer politisch gewollten Initiative auf 
übergeordneter Ebene bedürft
eine Art Tauschbörse mit IST-Zustand bzgl. Arbeitsort, Anforderungen, 
Gehalt, usw.

wenn nur 5% aller Erwerbstätigen, also 42Mio * 5% = 2,1Mio. jeden Tag 
10km oneway = 20km/Tag bzw. 20min sparen würden, wären das 42Mio. km/Tag 
bzw. 42Mio min./Tag=79,85Jahre/Tag

davon würden auf "Bauer sucht Frau", SuperNanny usw. wahrscheinlich 
60Jahre entfallen, aber manch einer beschäftigt sich ja doch ganz gerne 
mal mit was anderem
z.B. einem Buch oder einem Lötkolben, oder beidem

(hui, so viel?)
Gast #4393078
Lesenswert?

Mike B. schrieb:
> eine Art Tauschbörse mit IST-Zustand bzgl. Arbeitsort, Anforderungen,
> Gehalt

Bist Du des Wahnsinns? Gehalt? Darüber redet man in Deutschland nicht. 
Schließlich wäre das was Du forderst ein freier Markt. Gottseibeiuns! 
Nachher merken die Arbeitnehmer noch, wie sie regelmäßig über den Tisch 
gezogen werden.

Vor ein paar Jahren ein Bewerbungsgespräch: Man würde mich ein Jahr 
einarbeiten, dann müsse ich in die alten Bundesländer zur Stammfirma 
wechseln. Meine Ablehnung stieß auf völliges Unverständnis, das könne 
doch nicht sein, daß die Leute im Osten so unflexibel sind, so kann das 
ja nichts werden.

Zum Glück war ich schon auf dem Weg in die Selbständigkeit und konnte 
dieses großzügige Angebot ablehnen.

Die Firmen haben kein Interesse an einem freien Arbeitsmarkt.
#4393242
Lesenswert?

Timm Thaler meinte
> Bist Du des Wahnsinns? Gehalt? Darüber redet man in Deutschland nicht.
falsch ausgedrückt: es schickt sich nicht, obwohl es jeder gern wüßte 
vom anderen!

> Schließlich wäre das was Du forderst ein freier Markt. Gottseibeiuns!
nur Kleinkarierte begreifen das nicht!

> Nachher merken die Arbeitnehmer noch, wie sie regelmäßig über den Tisch
> gezogen werden.
Ironie und Sarkasmus könnte da drin sein?

> Vor ein paar Jahren ein Bewerbungsgespräch: Man würde mich ein Jahr
> einarbeiten, dann müsse ich in die alten Bundesländer zur Stammfirma
> wechseln.
und du warst nicht froh, das auch gleich so mitgeteilt bekommen zu 
haben?

Es gibt AG, die machen das ganz geschickt, da wird die Probezeit zur 
wirklichen Erkenntnis über den Sinn bei der Firma.

> Meine Ablehnung stieß auf völliges Unverständnis, das könne doch nicht
> sein, daß die Leute im Osten so unflexibel sind, so kann das ja nichts
> werden.
Weil es genügend Kleingeister gab und noch gibt, nicht nur diesseits der 
ehemaligen Grenze.
Mit solchen AG hat man aber i.d.R. noch viel mehr Überraschungen, als 
nur diese Unstimmigkeit!

> Die Firmen haben kein Interesse an einem freien Arbeitsmarkt.
doch doch, den Markt den nur sie allein gern lenken und leiten würden!

> Zum Glück war ich schon auf dem Weg in die Selbständigkeit und konnte
> dieses großzügige Angebot ablehnen.
Deinen Logik darin ist aber nicht immer so einfach wie bei dir! Es 
zwingt den größten Teil derer, genau den Weg gehen zu müssen, den du 
ausschlugst! Durch oder wegen der Arbeit weg von Heim und Haus wg. dem 
"freien" Markt.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren