Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Avrdude für Linux


von Rainer S. (rsonline)


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Gibt es Avrdude für Linux als Binärprogramm?
Wenn ja wo?

Welcher Programmer läuft am besten damit (möglichst ohne zus. Treiber)?

von Michael J. (jogibaer)


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Hallo,

bei Debian:

apt-get install avrdude

Bei allen anderen Distributionen halt deren Paketbefehle.

Jogibär

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Rainer S. schrieb:
> Gibt es Avrdude für Linux als Binärprogramm?

Ja.

> Wenn ja wo?

Da wo es auch die anderen Packages für deine Linux-Distribution gibt. 
Linux hat ein funktionierendes Packet-Management. Einfach den Paket- 
manager deines Linux starten (wie genau der heißt hängt von der 
Linux-Distribution ab) und dann nach "avrdude" suchen.

> Welcher Programmer läuft am besten damit (möglichst ohne zus. Treiber)?

So etwas wie "Treiber" gibt es in Linux nicht. Wenn überhaupt, dann 
heißt das Kernel-Modul. Und du mußt dich nicht drum kümmern. Keiner der 
AVR-Programmer verlangt ein spezielles Kernel-Modul unter Linux.

Funktionieren tun alle Programmer die avrdude unterstützt. Schau ins 
Manual: http://www.nongnu.org/avrdude/user-manual/avrdude.html - und da 
unter "Command Line Options" - "Option Descriptions" - Option -c

Welchen Programmer du kaufen solltest, hängt im wesentlichen davon ab, 
was du damit tun willst. Nur programmieren oder auch debuggen? Welche 
Schnittstellen? (ISP, PDI, TPI, JTAG?)

von Mark S. (voltwide)


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Zum flashen von AVRs benutze ich den TinyUSB von LadyAda zusammen mit 
AVRDude und Linux.

von Dr. Pinguin (Gast)


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Debian + Ubuntu:
apt-get install avrdude

Fedora (23):
dnf install avrdude

Red Hat  CentOS  ältere Fedoras:
yum install avrdude

SuSE:
[Keine Ahnung, find ich zum K..z.n]

von Dr. Pinguin (Gast)


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Axel S. schrieb:
> So etwas wie "Treiber" gibt es in Linux nicht. Wenn überhaupt, dann
> heißt das Kernel-Modul. Und du mußt dich nicht drum kümmern. Keiner der
> AVR-Programmer verlangt ein spezielles Kernel-Modul unter Linux.

So ein Schwachsinn.
Natürlich gibt es unter Linux Treiber. Wie kommst Du denn auf das 
schmale Brett?
Und Greg Kroah-Hartman, einer der renommiertesten Kernel-Entwickler muss 
es schließlich wissen...
[ http://www.oreilly.com/openbook/linuxdrive3/book/ ]

von Rainer S. (rsonline)


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Habe Avrdude auf Debian schon drauf.

Welcher Programmer, der auch die XMegas programmieren kann läuft denn am 
besten?

von Jonas G. (jstjst)


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Ich würde trotzdem avrdude manuell herunterladen und installieren:
http://download.savannah.gnu.org/releases/avrdude/

In der Paketverwaltung ist nämlich nicht immer die aktuelle Version:
https://packages.debian.org/jessie/avrdude
Aktuell geht es sogar aber es gab auch Zeiten wo noch die 5er Version 
drin war als es die 6er schon längst gab.

von Peter II (Gast)


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Jonas G. schrieb:
> In der Paketverwaltung ist nämlich nicht immer die aktuelle Version:
> https://packages.debian.org/jessie/avrdude

und wozu sollte man immer die aktuelle Version brauchen? Die meisten 
setzen AVRs ein, die schon seit Jahren existieren.

von Kaj (Gast)


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Dr. Pinguin schrieb:
> Debian + Ubuntu:
> apt-get install avrdude
>
> Fedora (23):
> dnf install avrdude
>
> Red Hat  CentOS  ältere Fedoras:
> yum install avrdude
>
> SuSE:
> [Keine Ahnung, find ich zum K..z.n]
unter openSUSE sollte es zypper sein:
zypper install avrdude

Arch Linux:
pacman -S avrdude

oder wer yaourt nutzt:
yaourt -S avrdude

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jonas G. schrieb:
> Ich würde trotzdem avrdude manuell herunterladen und installieren

Ich nicht.

> In der Paketverwaltung ist nämlich nicht immer die aktuelle Version

Und? Tauschst du dein Auto, deine Waschmaschine, deinen PC auch immer 
gleich um wenn es ein neueres Modell gibt?

Ohne Not sollte man (auch) unter Linux nichts am Paket-Management vorbei 
installieren. Klar, wenn du einen Bugfix oder ein Feature der neueren 
Version brauchst und die noch nicht als fertiges Package verfügbar ist, 
dann ist manuelle Installation eine Option. Aber auch nur dann.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Axel S. schrieb:
> So etwas wie "Treiber" gibt es in Linux nicht.

Doch, gibt es schon.  Allerdings hat Linux im Gegensatz zu Windows
einen generischen USB-Treiber, auf dem die libusb aufsetzen kann, und
auch einen generischen Parallelport-Treiber (für die Bitbang-Adapter).

Worum man sich allerdings unabhängig vom Treiber noch kümmern muss,
ist die Rechteverwaltung der entsprechenden Schnittstellen, bspw.
indem man udev-Regeln dafür einträgt.  Ansonsten kann nur root was
damit machen.

von g457 (Gast)


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>> In der Paketverwaltung ist nämlich nicht immer die aktuelle Version
>
> Und? Tauschst du dein Auto, deine Waschmaschine, deinen PC auch immer
> gleich um wenn es ein neueres Modell gibt?

Obacht, der Autor könnte ein Angefaulter-Apfel-User sein ;-)

Nix für ungut.

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Jonas G. schrieb:
> Ich würde trotzdem avrdude manuell herunterladen und installieren:
> http://download.savannah.gnu.org/releases/avrdude/
>
> In der Paketverwaltung ist nämlich nicht immer die aktuelle Version:
> https://packages.debian.org/jessie/avrdude
> Aktuell geht es sogar aber es gab auch Zeiten wo noch die 5er Version
> drin war als es die 6er schon längst gab.

Na und? Es ist im Zweifelsfalle trotzdem besser, die Version aus den 
Repos des Distributors zu benutzen. Die ist schließlich getestet, auf 
das übrige System abgestimmt und wird bei jedem Update automatisch 
mitgezogen. Diesen Hype um "die aktuellste Version" verstehe ich nicht, 
was soll das bringen?

von User (Gast)


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Welcher Programmer, der auch die XMegas programmieren kann läuft denn am 
besten?

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