Sperrwandler Fehlfunktion

Gast #4407427
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Hallo,

ich habe einen Sperrwandler wie im Anhang gebaut der aus 12V circa 150V 
machen soll. Die Schaltfrequenz habe ich mit 55kHz gemessen und die 
entnommene Leistung schwankt zwischen etwa 2W bis 3,5W. Jetzt besteht 
aber das Problem, dass die Schaltung zwar bei minimaler und maximaler 
Last einwandfrei läuft, zwischendrinne gibt es jedoch einen Bereich in 
dem die Schaltung scheinbar anfängt wild (hörbar) zu schwingen.

Hat jemand eine Idee wo das Problem liegen könnte?

Vielen Dank im vorraus!

Gruß
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Gast #4412125
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Bin leider immer noch nicht wirklich weiter gekommen. Den Snubber habe 
ich jetzt mal mit 33n und 4,7k berechnet so wie hier beschrieben und 
eingelötet 
https://www.fairchildsemi.com/application-notes/AN/AN-4147.pdf. Passt 
das so?

Im Anhang mal noch 2 Fotos von der Drain Spannung am Mosfet 
(10V/Teilstrich) und der Spannung am Shunt-Widerstand (1V/Teilstrich) 
jeweils bei minimaler und maximaler Belastung.

Testweise habe ich auch mal den Luftspalt erhöht und die Frequenz erhöht 
und verlangsamt aber die Spannungsverläufe sehen immer ungefähr gleich 
aus mit vielen Schwingungen. Was könnte ich noch ausprobieren? Könnte es 
auch an meinem Gegenkopplungsnetzwerk liegen?

Gruß
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Gast #4412246
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Migelchen schrieb:
> Aber kann es sein, dass es sich hier eher um einen Flusswandler handelt
> ?

Wohl nicht, im Oszillogramm sieht man, dass die Drainspannung auf nur 
etwa 27V hochgeht, wenn sich der Trafo entmagnetisiert. Das entspricht 
den 12V Versorgung plus den im Faktor 1:10 zurücktransformierten 150V. 
Wenn das ein Durchflusswandler wäre, dann wäre die Spannung viel größer 
(weil sich der Trafo dann über die durchbrechende Sekundärdiode oder den 
Fet entmagnetisiert).

Tommi schrieb:
> Bin leider immer noch nicht wirklich weiter gekommen.

Die Oszillogramme sehen im Prinzip richtig aus, nur die hochfrequente 
Schwingerei ist entschieden zu viel. Wenn der Fet abschaltet, gibt es 
1µs lang (ich nehme mal 2µs/Teil an) ein starkes Schwingen mit einer 
Spitze von 50V. Da geht die gespeicherte Energie nicht direkt in den 
Ausgangskreis. Sieht etwas nach großer Streuinduktivität des Trafos aus 
oder vielleicht will der Elko den Strom nicht haben (schnellen Folien 
oder Keramik-C parallel schalten), evtl. auch nach Problemen bei der 
Leitungsführung/dem Aufbau.
Wie ist denn die Masseklemme des Tastkopfes an die Schaltung 
angeschlossen und wo?
Gast #4412549
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Die Masseklemme vom Tastkopf hatte ich per Krokokabel an den Massepunkt 
des Shunt Widerstandes angeschlossen und die Tastkopfspitze habe ich an 
die Kühlfahne (Drain) vom Mosfet gehalten.

Könnte mir schon vorstellen, dass der Übertrager eine erhöhte 
Streuinduktivität hat, der ist nämlich selbst gewickelt. Könnte ja mal 
versuchen die Streuinduktivität zu messen falls das etwas bringt oder 
einfach versuchen die Spannungsspitzen mit dem Snubber weg zu bügeln?

Habe jetzt den IRF840 mal noch gegen einen IRF3710 ausgetauscht, der 
bleibt wesentlich kühler.

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