Migelchen schrieb:
> Aber kann es sein, dass es sich hier eher um einen Flusswandler handelt
> ?
Wohl nicht, im Oszillogramm sieht man, dass die Drainspannung auf nur
etwa 27V hochgeht, wenn sich der Trafo entmagnetisiert. Das entspricht
den 12V Versorgung plus den im Faktor 1:10 zurücktransformierten 150V.
Wenn das ein Durchflusswandler wäre, dann wäre die Spannung viel größer
(weil sich der Trafo dann über die durchbrechende Sekundärdiode oder den
Fet entmagnetisiert).
Tommi schrieb:
> Bin leider immer noch nicht wirklich weiter gekommen.
Die Oszillogramme sehen im Prinzip richtig aus, nur die hochfrequente
Schwingerei ist entschieden zu viel. Wenn der Fet abschaltet, gibt es
1µs lang (ich nehme mal 2µs/Teil an) ein starkes Schwingen mit einer
Spitze von 50V. Da geht die gespeicherte Energie nicht direkt in den
Ausgangskreis. Sieht etwas nach großer Streuinduktivität des Trafos aus
oder vielleicht will der Elko den Strom nicht haben (schnellen Folien
oder Keramik-C parallel schalten), evtl. auch nach Problemen bei der
Leitungsführung/dem Aufbau.
Wie ist denn die Masseklemme des Tastkopfes an die Schaltung
angeschlossen und wo?